- Netflix steigerte Erlöse auf 12,25 Milliarden US-Dollar.
- Der Nettogewinn betrug 5,28 Milliarden US-Dollar.
- Netflix hat weltweit 325 Millionen Abonnenten erreicht.
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In den ersten drei Monaten des Jahres 2026 steigerte der Streaming-Konzern seine Erlöse auf 12,25 Milliarden US-Dollar. Auch unter dem Strich legte Netflix (Netflix Aktie) kräftig zu: Der Nettogewinn belief sich auf 5,28 Milliarden US-Dollar beziehungsweise 1,23 US-Dollar je Aktie. Im Vorjahreszeitraum hatte das Unternehmen noch 2,89 Milliarden US-Dollar bzw. 0,66 US-Dollar je Aktie verdient.
Trotz dieser Zahlen fiel die Reaktion an der Börse negativ aus. Netflix hält an seiner Prognose für das Gesamtjahr fest und erwartet einen Umsatz zwischen 50,7 und 51,7 Milliarden US-Dollar. Für das zweite Quartal stellte das Unternehmen zudem lediglich ein Umsatzwachstum von 13 Prozent in Aussicht. Hinzu kommt der Hinweis des Konzerns, dass die Ausgaben für Inhalte besonders in der ersten Jahreshälfte hoch bleiben dürften.
Belastend wirkte außerdem, dass der deutliche Gewinnanstieg nicht allein aus dem operativen Geschäft resultierte. Netflix verbuchte eine Trennungsgebühr von 2,8 Milliarden US-Dollar, nachdem der geplante Deal rund um die Streaming- und Film-Assets von Warner Bros. Discovery gescheitert war. Dadurch ist das ausgewiesene Ergebnis je Aktie nur eingeschränkt mit dem Vorjahr vergleichbar.
Für weitere Unsicherheit sorgte zudem eine Veränderung an der Spitze des Unternehmens. Mitgründer Reed Hastings wird den Vorstand im Juni verlassen. Zwar hält Netflix unverändert an dem Ziel fest, im Jahr 2026 Werbeumsätze von drei Milliarden US-Dollar zu erzielen. Dennoch fragen sich Anleger nach dem Quartalsbericht, wie belastbar die operative Stärke des Unternehmens tatsächlich ist.
| Strategie | Hebel | |||
| Steigender Kurs |
Call
|
5
|
10
|
20
|
| Fallender Kurs |
Put
|
5
|
10
|
20
|
Bereits im Januar hatte Netflix mitgeteilt, weltweit 325 Millionen zahlende Abonnenten erreicht zu haben. Quartalsweise Angaben zur Zahl der Abonnenten veröffentlicht das Unternehmen inzwischen jedoch nicht mehr.
Laut dem Konzern trugen im ersten Quartal "etwas höher als geplante Abonnementumsätze" dazu bei, das Betriebsergebnis um 18 Prozent zu steigern.
Autor: sbh-Redaktion/FH
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