Munich Re hatte den Gewinn trotz zweier zerstörerischer Hurrikane im vergangenen Jahr deutlich gesteigert. Die verheerenden Waldbrände in Kalifornien kosten den Konzern voraussichtlich eine Milliardensumme. Diese Belastung ist laut den Analysten von Jefferies allerdings verkraftbar. Vorstandschef Joachim Wenning hält denn auch an seinem Ziel fest, den Gewinn in diesem Jahr auf sechs Milliarden Euro nach oben zu treiben.
Den Aktienkurs begünstigen dürfte zudem ein Aktienrückkaufprogramm im Volumen von bis zu zwei Milliarden Euro. Insgesamt will der Konzern 4,6 Milliarden Euro für Dividende und Aktienrückkauf ausgeben.
Die von 15 auf 20 Euro je Aktie steigende Dividende sowie die Aufstockung der Aktienrückkäufe seien die "große Neuigkeit", kommentierte Analyst Kamran Hossain von JPMorgan. Die Dividende sei noch höher als die schon gestiegenen Erwartungen, schrieb Will Hardcastle von der UBS.
Überraschend großzügig seien die Ausschüttungen, schrieb Analyst Werner Schirmer von der LBBW. Im Konkurrenzvergleich sei Munich Re mit Blick auf Substanzwert und Gewinn aber nahezu fair bewertet, gemessen an der Dividende aber hoch. Er rät daher zum "Halten" der Aktien, wobei das Kursziel von 600 Euro noch etwas Luft nach oben lässt./ajx/ag/stk
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