MPC Container Ships ASA

Aktie
WKN:  A2DS30 ISIN:  NO0010791353 US-Symbol:  MPZZF Branche:  Transportinfrastruktur Land:  Norwegen
2,319 €
-0,057 €
-2,40%
05.06.26
Depot/Watchlist
Marktkapitalisierung *
987,68 Mio. €
Streubesitz
57,16%
KGV
3,26
Dividende
0,17 EUR
Dividendenrendite
8,12%
Nachhaltigkeits-Score
24 %
Index-Zuordnung
-
MPC Container Ships Aktie Chart

MPC Container Ships Unternehmensbeschreibung

MPC Container Ships ASA ist eine auf Containerschifffahrt spezialisierte Reederei mit Fokus auf den Sekundärmarkt für kleinere und mittlere Containerschiffe, überwiegend im Feeder- und Sub-Panamax-Segment. Das Unternehmen mit Sitz in Oslo ist an der Oslo Børs notiert und konzentriert sich auf die Bereitstellung von Containerkapazität für Linienreedereien über Zeitcharterverträge. MPC Container Ships positioniert sich als Asset-Play im Containerschiffssegment mit aktiver Portfolio- und Flottensteuerung, um zyklische Marktbewegungen in der globalen Containerschifffahrt zu nutzen. Der Investment-Case beruht dabei vor allem auf der professionellen Bewirtschaftung der Flotte, der Kapitaldisziplin und einem stringenten Risikomanagement unter Berücksichtigung von Charterraten, Restwerten, regulatorischen Anforderungen und Dekarbonisierungspfaden.

Geschäftsmodell und Wertschöpfung

Das Geschäftsmodell von MPC Container Ships basiert im Kern auf dem Kauf, Halten, Betreiben und gegebenenfalls dem Verkauf von Containerschiffen im Feeder- und Sub-Panamax-Segment. Die Gesellschaft fungiert als tonnage provider und schließt überwiegend mittel- bis langfristige Charterverträge mit etablierten Linienreedereien ab. Die Wertschöpfung entsteht aus der Differenz zwischen Chartereinnahmen und laufenden Betriebskosten, aus dem aktiven Flotten- und Kapitalmanagement sowie aus potenziellen Veräußerungsgewinnen im Schiffshandel. Wichtige Stellhebel für die Profitabilität sind dabei:
  • die durchschnittliche Charterrate pro Tag und Schiff
  • die Auslastung der Flotte und die Off-Hire-Quote
  • die Höhe und Struktur der Betriebskosten (Opex) inklusive Crewing, Versicherung und Wartung
  • die Finanzierungskonditionen (Fremdkapitalkosten, Covenant-Struktur)
  • die Restwert- und Verschrottungserlöse am Ende der wirtschaftlichen Nutzungsdauer
  • l>Das Unternehmen verfolgt eine kapitalmarktnahe, opportunistische Asset-Management-Strategie. Es versucht, Marktdislocation im Containerschiffssektor auszunutzen, etwa durch antizyklische Flottenzukäufe oder selektive Veräußerungen bei hohen Asset-Preisen. Gleichzeitig strebt MPC Container Ships eine balancierte Charterstruktur an, um zyklische Volatilität bei Charterraten zu glätten und die Visibilität zukünftiger Cashflows zu erhöhen. In den vergangenen Jahren wurde das Geschäftsmodell zudem stärker auf Flottenmodernisierung, Effizienzsteigerung und Emissionsreduktion ausgerichtet, um regulatorischen Entwicklungen und Kundenanforderungen Rechnung zu tragen.

Mission und strategische Ausrichtung

Die Mission von MPC Container Ships besteht darin, institutionellen wie privaten Investoren einen fokussierten Zugang zum Containerschiffsmarkt zu ermöglichen und zugleich zuverlässige Transportkapazität für Linienreedereien bereitzustellen. Das Management betont eine Kombination aus Kapitaldisziplin, Transparenz gegenüber dem Kapitalmarkt und striktem Risikomanagement. Strategisch strebt das Unternehmen an, ein effizienter, compliance-orientierter Flottenbetreiber im Segment kleiner und mittlerer Containerschiffe zu sein und die Flotte schrittweise an verschärfte Umwelt- und Effizienzstandards anzupassen. Die strategische Ausrichtung basiert auf drei Eckpfeilern:
  • Portfoliooptimierung entlang von Schiffsalter, -größe, -effizienz und Emissionsprofil
  • konservative Bilanzpolitik mit Fokus auf Liquidität, Verschuldungskapazität und Widerstandsfähigkeit gegenüber Marktschwankungen
  • systematische Einbeziehung regulatorischer Entwicklungen in der Schifffahrt, etwa bei Emissionsstandards, Energieeffizienz und Berichtsanforderungen
  • l>

Produkte und Dienstleistungen

Das „Produkt“ von MPC Container Ships ist im Kern standardisierte Containerschiffkapazität. Die Gesellschaft bietet Linienreedereien Zeitcharter- und gegebenenfalls Bareboat-Verträge an, die die Nutzung von Schiffen in vordefinierten Zeiträumen und Fahrtgebieten regeln. Die Dienstleistungen lassen sich wie folgt strukturieren:
  • Time-Charter-Bereitstellung von Feeder-, Handy- und Sub-Panamax-Containerschiffen
  • technisches Schiffsmanagement über spezialisierte Dienstleister oder verbundene Plattformen, einschließlich Wartung, Klassifikation und Sicherheitsmanagement
  • kommerzielles Management wie Chartering, Befrachtung und Vertragsverhandlungen
  • Asset-Management im Sinne von Flottenmodernisierung, Kauf- und Verkaufsentscheidungen sowie Life-Cycle-Management unter Berücksichtigung von Effizienz- und Emissionszielen
  • l>Für Investoren bietet MPC Container Ships ein Vehikel, um am Containerschiffsmarkt teilzunehmen, ohne direkt Schiffe erwerben oder operativ managen zu müssen. Der Wert für Investoren resultiert aus der Erwartung potenzieller Ausschüttungen und einer möglichen Wertentwicklung der Anteile in Abhängigkeit von Marktbedingungen und Unternehmensstrategie.

Business Units und Organisationsstruktur

MPC Container Ships ist im Wesentlichen als fokussierte Plattform ohne weit verzweigte horizontale Diversifikation strukturiert. Das Kerngeschäft liegt in der Containerschifffahrt, wobei das operative Tagesgeschäft in wesentlichen Teilen durch externe oder verbundene Manager unterstützt wird. In der Praxis lassen sich drei Funktionsbereiche erkennen:
  • Flotten- und Asset-Management: Auswahl, Ankauf, Verkauf und strategische Positionierung der Schiffe, inklusive Monitoring von Charterverträgen und Werftaufenthalten
  • Finanz- und Kapitalmarktmanagement: Strukturierung von Fremd- und Eigenkapital, Refinanzierungen, Investor-Relations-Aktivitäten und laufende Berichterstattung
  • Risikomanagement und Compliance: Steuerung von Markt-, Kredit-, Betriebs- und regulatorischen Risiken, inklusive ESG- und Sanktions-Compliance
  • l>Eine starke Verflechtung mit dem Umfeld der MPC-Gruppe erlaubt den Zugriff auf maritimes Know-how und bestehende Managementplattformen, ohne die Kostenbasis durch einen umfassenden eigenen Betriebsapparat übermäßig auszudehnen.

Alleinstellungsmerkmale und Burggräben

Im stark zyklischen Reedereigeschäft sind nachhaltige Burggräben traditionell begrenzt. MPC Container Ships versucht, Wettbewerbsvorteile über Spezialisierung, Marktzugang und Strukturierungskompetenz aufzubauen. Zu den wichtigsten Differenzierungsmerkmalen zählen:
  • Fokus auf kleinere und mittlere Containerschiffe, die in Feeder- und Regionalverkehren eingesetzt werden und damit weniger direkt der Konkurrenz der größten Megacarrier ausgesetzt sind
  • Kapitalmarktzugang über die Osloer Börse mit entsprechender Transparenz und institutioneller Investorenbasis
  • Nutzung bestehender maritimer Managementstrukturen und Netzwerke aus dem MPC-Umfeld
  • Flexibilität in der Flottenstruktur, die antizyklische Opportunitäten erlaubt, etwa durch selektive Käufe und Verkäufe sowie Anpassungen an neue Effizienz- und Emissionsanforderungen
  • l>Dauerhafte Wettbewerbsvorteile ergeben sich in dieser Branche vor allem aus Datenzugang, Markterfahrung, Finanzierungsnetzwerken und der Fähigkeit, Zyklen zu analysieren und konsequent zu nutzen. MPC Container Ships setzt auf diese immateriellen Vorteile, weniger auf proprietäre Technologien.

Wettbewerbsumfeld

Der Wettbewerbsraum umfasst spezialisierte Containerschiffs-Eigentümer und größere, diversifizierte Reedereigruppen. Vergleichbare tonnage providers im börsennotierten Umfeld sind unter anderem:
  • Global Ship Lease
  • Costamare
  • Danaos Corporation
  • andere private und börsennotierte Reedereien im Feeder- und Mid-Size-Segment
  • l>Zusätzlich konkurriert MPC Container Ships indirekt mit integrierten Linienreedereien wie Maersk, Hapag-Lloyd, MSC oder CMA CGM, die teilweise eigene Flotten besitzen und je nach Marktphase mehr oder weniger auf externe Tonnage angewiesen sind. Der Wettbewerb manifestiert sich vor allem in Charterraten, Vertragslaufzeiten, technischen Spezifikationen der Schiffe, der Fähigkeit, regulatorische und ESG-Anforderungen der Linienreedereien zu erfüllen, sowie in der Verfügbarkeit geeigneter Tonnage in spezifischen Fahrtgebieten.

Management und Strategieumsetzung

Das Managementteam von MPC Container Ships verfügt über Hintergrund im Schifffahrts- und Finanzsektor, mit Erfahrung in Strukturierung, Asset-Management und Restrukturierung maritimer Vermögenswerte. Die strategische Stoßrichtung lässt sich wie folgt zusammenfassen:
  • aktive Steuerung der Charterlaufzeiten zur Mischung aus Visibilität und Upside-Potenzial
  • disziplinierte Verschuldungspolitik, die die prozyklischen Risiken des Marktes berücksichtigen soll
  • Selektivität bei Wachstumsprojekten, Neubauten und Modernisierungen, um Überkapazitäten, technologischen Lock-in und Fehlanreize durch kurzfristige Marktspitzen zu vermeiden
  • systematische Einbindung von ESG-Kriterien in Investitions- und Desinvestitionsentscheidungen
  • l>Für Anleger ist insbesondere relevant, dass Management und Aufsichtsorgane eine klare Kommunikation zu Kapitalallokation, Ausschüttungspolitik und Bilanzstruktur pflegen. Die Fähigkeit des Managements, in Phasen hoher Raten nicht in unkontrolliertes Wachstum zu verfallen, sondern Reserven aufzubauen und die Bilanz zu stärken, stellt einen wesentlichen Stabilitätsfaktor dar, bleibt jedoch abhängig vom jeweils aktuellen Marktumfeld und den getroffenen Entscheidungen.

Branchen- und Regionenprofil

MPC Container Ships agiert in der globalen Containerschifffahrt, mit Schwerpunkt auf Feeder- und Regionalverkehren. Diese dienen als Zubringer- und Verteilsysteme zu den großen Hauptlinien auf den Ost-West-Hauptrouten. Die Branche ist stark zyklisch und wird von folgenden Faktoren geprägt:
  • globale Handelsvolumina und Containerisierungstrends
  • Flottenkapazität, Neubauaufträge und Verschrottungsraten
  • Brennstoffpreise und Bunker-Cost-Pass-Through
  • regulatorische Eingriffe, zum Beispiel Umweltauflagen der International Maritime Organization (IMO) sowie regionaler Regime wie dem EU-Emissionshandel für die Schifffahrt
  • l>Regional ist MPC Container Ships nicht auf eine einzige Route fixiert, sondern über Charterkunden in verschiedenen Fahrtgebieten aktiv, darunter Europa, Asien und Interkontinentalverbindungen. Die geografische Diversifikation der Charterverträge reduziert das Klumpenrisiko einzelner Handelsrouten. Gleichwohl bleiben politische Risiken wie Handelskonflikte, Sanktionen, Störungen kritischer Seewege oder regionale Sicherheitslagen für das Geschäftsmodell relevant.

Unternehmensgeschichte und Entwicklung

MPC Container Ships wurde in der zweiten Hälfte der 2010er-Jahre gegründet, als die Containerschifffahrt nach der Finanz- und Schifffahrtskrise weiterhin mit Überkapazitäten und bilanziell geschwächten Reedereien kämpfte. Das Unternehmen nutzte diese Phase, um gebrauchte Containerschiffe zu vergleichsweise niedrigen Preisen zu erwerben und eine Flotte im Feeder- und Sub-Panamax-Segment aufzubauen. Die Börsennotierung in Oslo ermöglichte den Zugang zu Eigenkapital, mit dem die Expansion finanziert und Schulden strukturiert werden konnten. Mit dem pandemiebedingten Boom im Containerhandel ab 2020 erlebte der Markt für Containerschiffe einen starken Anstieg von Charterraten und Schiffspreisen. MPC Container Ships nutzte das günstige Marktumfeld, um Charterverträge mit attraktiven Konditionen zu sichern, die Bilanzstruktur zu verbessern und selektiv Portfoliotransaktionen durchzuführen. In den folgenden Jahren standen zudem Phasen mit deutlich schwächeren Raten und einer Normalisierung der Marktbedingungen im Containerverkehr im Fokus. Inzwischen konzentriert sich das Unternehmen stärker auf Flottenmodernisierung, Emissionsreduzierung, Effizienzsteigerungen und selektive Portfolioanpassungen, um nicht nur die aktuellen Zyklen, sondern auch langfristige Strukturtrends wie Dekarbonisierung, regulatorische Verschärfungen und veränderte Handelsmuster abzubilden.

Besonderheiten und ESG-Aspekte

Eine zentrale Besonderheit von MPC Container Ships liegt in der fokussierten Ausrichtung auf ein klar definiertes Teilsegment des Containersektors, kombiniert mit Kapitalmarktnähe und expliziter ESG-Integration. In der Praxis bedeutet dies unter anderem:
  • Investitionen in Effizienzmaßnahmen wie optimierte Propeller, Rumpfbeschichtungen, Geschwindigkeitsmanagement und technische Upgrades zur Verbesserung von Energieeffizienzkennziffern
  • Ausrichtung an internationalen Umweltstandards wie IMO 2020 sowie an weitergehenden Regimen zur CO2-Reduktion und Energieeffizienzklassifizierung, einschließlich der schrittweisen Einbeziehung der Seeschifffahrt in den EU-Emissionshandel
  • zunehmende Berücksichtigung alternativer oder emissionsärmerer Antriebskonzepte und Treibstoffe bei Neubau- oder Umrüstungsentscheidungen, soweit wirtschaftlich und technisch darstellbar
  • l>Transparente Berichterstattung gegenüber Investoren und Kreditgebern ist angesichts wachsender ESG-Anforderungen großer Charterkunden ein zentraler Bestandteil der Unternehmenspositionierung. Gleichzeitig bleibt der Handlungsspielraum durch technische Reife, Verfügbarkeit und Kosten alternativer Antriebssysteme begrenzt, sodass Umrüstung und Flottenmodernisierung in Etappen erfolgen.

Chancen und Risiken für konservative Anleger

Für eher konservativ ausgerichtete Investoren bietet MPC Container Ships mehrere potenzielle Chancen:
  • Exposure zu einem klar definierten Segment der globalen Containerschifffahrt mit erkennbarem Asset-Fokus
  • Option, von zyklischen Hochphasen bei Charterraten und Asset-Preisen zu profitieren, ohne selbst operative Reedereiaktivitäten betreiben zu müssen
  • Kapitalmarktnotierung mit entsprechender Informationsdichte, Corporate Governance und Handelbarkeit der Aktien
  • Potenzial für laufende Ausschüttungen, sofern Marktumfeld, Unternehmenspolitik und Bilanzstruktur dies zulassen
  • l>Dem stehen substanzielle Risiken gegenüber:
    • Ausgeprägte Zyklik der Containerschifffahrt mit stark schwankenden Charterraten und Asset-Werten
    • Marktrisiko durch Überkapazitäten bei Neubauzyklen, die die Ertragskraft im Feeder- und Sub-Panamax-Bereich unter Druck setzen können
    • regulatorisches Risiko durch verschärfte Umwelt- und Sicherheitsauflagen, die Investitionen in Flottenmodernisierung erzwingen und Betriebskonzepte verändern können
    • Kontrahentenrisiko gegenüber Linienreedereien, insbesondere in schwächeren Marktphasen oder in Restrukturierungssituationen
    • Zins- und Refinanzierungsrisiken bei veränderten Kapitalkosten und Marktbedingungen
    • l>Ein Engagement in MPC Container Ships eignet sich vor diesem Hintergrund nur für Anleger, die die Volatilität des Schifffahrtssektors akzeptieren, Zyklen einordnen können und Wert auf eine sorgfältige Beobachtung von Chartermarkt, Flottenstruktur, Regulierung und Finanzierungssituation legen. Eine breite Diversifikation über verschiedene Assetklassen und Sektoren bleibt für konservative Anleger im maritimen Bereich essenziell.

Realtime-Kursdaten

Geld/Brief 2,318 € / 2,349 €
Spread +1,34%
Schluss Vortag 2,376 €
Gehandelte Stücke 70.655
Tagesvolumen Vortag 78.643,68 €
Tagestief 2,319 €
Tageshoch 2,39 €
52W-Tief 1,309 €
52W-Hoch 2,39 €
Jahrestief 1,4355 €
Jahreshoch 2,39 €

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Warnung
Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlage­strategien geeignet. Eine vorgeschriebene allgemeine Mitteilung gemäß BaFin-Beschluss.

MPC Container Ships Aktie - Nachrichtenlage zusammengefasst:

  • MPC Container Ships ASA hat in der letzten Woche einen Anstieg der Nachfrage nach Schiffscharter berichtet, was die Marktposition des Unternehmens stärkt.
  • Das Unternehmen plant, seine Flotte durch den Erwerb weiterer Container-Schiffe auszubauen, um von den steigenden Frachtraten zu profitieren.
  • Analysten sehen die zukünftige Entwicklung des Unternehmens positiv, da die langfristige Nachfrage im Containerverkehr steigt.
  • MPC Container Ships ASA hat kürzlich eine erfolgreiche Kapitalerhöhung durchgeführt, um Investitionen in neue Projekte zu finanzieren.
Hinweis

Community: Diskussion zur MPC Container Ships Aktie

Zusammengefasst - darüber diskutiert aktuell die Community

  • Nutzer berichten über sinkende Dividenden – von historischen Renditen von über 40 % auf prognostizierte etwa 8 % für 2026 – wobei zuletzt eine Dividende von USD 0,05 je Aktie (Zahlung Dezember 2025) erklärt wurde; gleichzeitig stieg der Kurs und Quartalszahlen sowie Neubau‑ und Chartermeldungen werden als stabilisierende Faktoren gesehen.
  • Ein großer Fokus liegt auf der Rückforderung der norwegischen Quellensteuer über das Altinn‑Portal, wobei Unsicherheit über die richtige VPS‑Nummer besteht (Clearstream nennt 153300000145 für Record Dates ab 30.11.2018 und 050050032346 für früher), viele Nutzer berichten jedoch von erfolgreich ausgezahlten 10%‑Rückerstattungen und raten zur Vorlage einer deutschen Ansässigkeitsbescheinigung; ein Nutzer meldete zudem, dass sein Finanzamt bis 2023 ausländische Quellensteuer angerechnet hat.
  • Die Diskussion ist überwiegend praktisch orientiert mit Erfahrungsaustausch zu Formularen (z. B. RF 1534), Bank‑ und Clearstream‑Angaben sowie VPS‑Nummern und Hilfsangeboten, begleitet von gemischten Gefühlen – Besorgnis über sinkende Ausschüttungen, aber Anerkennung für funktionierende Rückerstattungen und operative Maßnahmen des Unternehmens.
Hinweis
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MPC Container Ships Aktie: Fundamentale Kennzahlen (2024)

Umsatz in Mio. 540,47 kr
Operatives Ergebnis (EBIT) in Mio. 277,58 kr
Jahresüberschuss in Mio. 266,37 kr
Umsatz je Aktie 1,22 kr
Gewinn je Aktie 0,60 kr
Gewinnrendite +32,76%
Umsatzrendite +49,34%
Return on Investment +21,63%
Marktkapitalisierung in Mio. 820,85 kr
KGV (Kurs/Gewinn) 3,08
KBV (Kurs/Buchwert) 1,01
KUV (Kurs/Umsatz) 1,52
Eigenkapitalrendite +32,80%
Eigenkapitalquote +66,03%

MPC Container Ships News

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Derivate

Hebelprodukte (26)
Knock-Outs 17
Faktor-Zertifikate 9

Dividenden Kennzahlen

Dividendenrendite 8,12%
Auszahlungen/Jahr 4
Stabilität der Dividende 0,92 (max 1,00)
Ausschüttungs- 63,54% (auf den Gewinn/FFO)
quote % (auf den Free Cash Flow)
Erwartete Dividendensteigerung -90,96%

Dividenden Historie

Datum Dividende
20.03.2026 0,050 $
11.12.2025 0,050 $
22.09.2025 0,050 $
20.03.2025 0,090 $
12.12.2024 0,10 $
17.09.2024 0,10 $
20.06.2024 0,13 $
21.06.2023 0,030 $
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MPC Container Ships Termine

Keine Termine bekannt.

MPC Container Ships Aktie: Übersicht Handelsplätze

Handelsplatz
Letzter
Änderung
Vortag
Zeit
Düsseldorf 2,35 +3,07%
2,28 € 05.06.26
Frankfurt 2,304 -1,75%
2,345 € 05.06.26
Hamburg 2,369 +1,67%
2,33 € 05.06.26
München 2,33 +1,84%
2,288 € 05.06.26
Stuttgart 2,34 -0,89%
2,361 € 05.06.26
L&S RT 2,3245 -0,17%
2,3285 € 06.06.26
Nasdaq OTC Other 2,55 $ -3,04%
2,63 $ 05.06.26
Tradegate 2,319 -2,40%
2,376 € 05.06.26
Quotrix 2,349 +2,67%
2,288 € 05.06.26
Gettex 2,31 -2,61%
2,372 € 05.06.26
Weitere Börsenplätze

Historische Kurse

Datum
Kurs
Volumen
05.06.26 2,334 167 T
04.06.26 2,376 79 T
03.06.26 2,29 30.761
02.06.26 2,273 319 T
01.06.26 2,285 176 T
Weitere Historische Kurse

Performance

Zeitraum Kurs %
1 Woche 2,229 € +4,04%
1 Monat 2,111 € +9,85%
6 Monate 1,543 € +50,29%
1 Jahr 1,3905 € +66,77%
5 Jahre 1,716 € +35,14%

Unternehmensprofil MPC Container Ships

MPC Container Ships ASA ist eine auf Containerschifffahrt spezialisierte Reederei mit Fokus auf den Sekundärmarkt für kleinere und mittlere Containerschiffe, überwiegend im Feeder- und Sub-Panamax-Segment. Das Unternehmen mit Sitz in Oslo ist an der Oslo Børs notiert und konzentriert sich auf die Bereitstellung von Containerkapazität für Linienreedereien über Zeitcharterverträge. MPC Container Ships positioniert sich als Asset-Play im Containerschiffssegment mit aktiver Portfolio- und Flottensteuerung, um zyklische Marktbewegungen in der globalen Containerschifffahrt zu nutzen. Der Investment-Case beruht dabei vor allem auf der professionellen Bewirtschaftung der Flotte, der Kapitaldisziplin und einem stringenten Risikomanagement unter Berücksichtigung von Charterraten, Restwerten, regulatorischen Anforderungen und Dekarbonisierungspfaden.

Geschäftsmodell und Wertschöpfung

Das Geschäftsmodell von MPC Container Ships basiert im Kern auf dem Kauf, Halten, Betreiben und gegebenenfalls dem Verkauf von Containerschiffen im Feeder- und Sub-Panamax-Segment. Die Gesellschaft fungiert als tonnage provider und schließt überwiegend mittel- bis langfristige Charterverträge mit etablierten Linienreedereien ab. Die Wertschöpfung entsteht aus der Differenz zwischen Chartereinnahmen und laufenden Betriebskosten, aus dem aktiven Flotten- und Kapitalmanagement sowie aus potenziellen Veräußerungsgewinnen im Schiffshandel. Wichtige Stellhebel für die Profitabilität sind dabei:
  • die durchschnittliche Charterrate pro Tag und Schiff
  • die Auslastung der Flotte und die Off-Hire-Quote
  • die Höhe und Struktur der Betriebskosten (Opex) inklusive Crewing, Versicherung und Wartung
  • die Finanzierungskonditionen (Fremdkapitalkosten, Covenant-Struktur)
  • die Restwert- und Verschrottungserlöse am Ende der wirtschaftlichen Nutzungsdauer
  • l>Das Unternehmen verfolgt eine kapitalmarktnahe, opportunistische Asset-Management-Strategie. Es versucht, Marktdislocation im Containerschiffssektor auszunutzen, etwa durch antizyklische Flottenzukäufe oder selektive Veräußerungen bei hohen Asset-Preisen. Gleichzeitig strebt MPC Container Ships eine balancierte Charterstruktur an, um zyklische Volatilität bei Charterraten zu glätten und die Visibilität zukünftiger Cashflows zu erhöhen. In den vergangenen Jahren wurde das Geschäftsmodell zudem stärker auf Flottenmodernisierung, Effizienzsteigerung und Emissionsreduktion ausgerichtet, um regulatorischen Entwicklungen und Kundenanforderungen Rechnung zu tragen.

Mission und strategische Ausrichtung

Die Mission von MPC Container Ships besteht darin, institutionellen wie privaten Investoren einen fokussierten Zugang zum Containerschiffsmarkt zu ermöglichen und zugleich zuverlässige Transportkapazität für Linienreedereien bereitzustellen. Das Management betont eine Kombination aus Kapitaldisziplin, Transparenz gegenüber dem Kapitalmarkt und striktem Risikomanagement. Strategisch strebt das Unternehmen an, ein effizienter, compliance-orientierter Flottenbetreiber im Segment kleiner und mittlerer Containerschiffe zu sein und die Flotte schrittweise an verschärfte Umwelt- und Effizienzstandards anzupassen. Die strategische Ausrichtung basiert auf drei Eckpfeilern:
  • Portfoliooptimierung entlang von Schiffsalter, -größe, -effizienz und Emissionsprofil
  • konservative Bilanzpolitik mit Fokus auf Liquidität, Verschuldungskapazität und Widerstandsfähigkeit gegenüber Marktschwankungen
  • systematische Einbeziehung regulatorischer Entwicklungen in der Schifffahrt, etwa bei Emissionsstandards, Energieeffizienz und Berichtsanforderungen
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Produkte und Dienstleistungen

Das „Produkt“ von MPC Container Ships ist im Kern standardisierte Containerschiffkapazität. Die Gesellschaft bietet Linienreedereien Zeitcharter- und gegebenenfalls Bareboat-Verträge an, die die Nutzung von Schiffen in vordefinierten Zeiträumen und Fahrtgebieten regeln. Die Dienstleistungen lassen sich wie folgt strukturieren:
  • Time-Charter-Bereitstellung von Feeder-, Handy- und Sub-Panamax-Containerschiffen
  • technisches Schiffsmanagement über spezialisierte Dienstleister oder verbundene Plattformen, einschließlich Wartung, Klassifikation und Sicherheitsmanagement
  • kommerzielles Management wie Chartering, Befrachtung und Vertragsverhandlungen
  • Asset-Management im Sinne von Flottenmodernisierung, Kauf- und Verkaufsentscheidungen sowie Life-Cycle-Management unter Berücksichtigung von Effizienz- und Emissionszielen
  • l>Für Investoren bietet MPC Container Ships ein Vehikel, um am Containerschiffsmarkt teilzunehmen, ohne direkt Schiffe erwerben oder operativ managen zu müssen. Der Wert für Investoren resultiert aus der Erwartung potenzieller Ausschüttungen und einer möglichen Wertentwicklung der Anteile in Abhängigkeit von Marktbedingungen und Unternehmensstrategie.

Business Units und Organisationsstruktur

MPC Container Ships ist im Wesentlichen als fokussierte Plattform ohne weit verzweigte horizontale Diversifikation strukturiert. Das Kerngeschäft liegt in der Containerschifffahrt, wobei das operative Tagesgeschäft in wesentlichen Teilen durch externe oder verbundene Manager unterstützt wird. In der Praxis lassen sich drei Funktionsbereiche erkennen:
  • Flotten- und Asset-Management: Auswahl, Ankauf, Verkauf und strategische Positionierung der Schiffe, inklusive Monitoring von Charterverträgen und Werftaufenthalten
  • Finanz- und Kapitalmarktmanagement: Strukturierung von Fremd- und Eigenkapital, Refinanzierungen, Investor-Relations-Aktivitäten und laufende Berichterstattung
  • Risikomanagement und Compliance: Steuerung von Markt-, Kredit-, Betriebs- und regulatorischen Risiken, inklusive ESG- und Sanktions-Compliance
  • l>Eine starke Verflechtung mit dem Umfeld der MPC-Gruppe erlaubt den Zugriff auf maritimes Know-how und bestehende Managementplattformen, ohne die Kostenbasis durch einen umfassenden eigenen Betriebsapparat übermäßig auszudehnen.

Alleinstellungsmerkmale und Burggräben

Im stark zyklischen Reedereigeschäft sind nachhaltige Burggräben traditionell begrenzt. MPC Container Ships versucht, Wettbewerbsvorteile über Spezialisierung, Marktzugang und Strukturierungskompetenz aufzubauen. Zu den wichtigsten Differenzierungsmerkmalen zählen:
  • Fokus auf kleinere und mittlere Containerschiffe, die in Feeder- und Regionalverkehren eingesetzt werden und damit weniger direkt der Konkurrenz der größten Megacarrier ausgesetzt sind
  • Kapitalmarktzugang über die Osloer Börse mit entsprechender Transparenz und institutioneller Investorenbasis
  • Nutzung bestehender maritimer Managementstrukturen und Netzwerke aus dem MPC-Umfeld
  • Flexibilität in der Flottenstruktur, die antizyklische Opportunitäten erlaubt, etwa durch selektive Käufe und Verkäufe sowie Anpassungen an neue Effizienz- und Emissionsanforderungen
  • l>Dauerhafte Wettbewerbsvorteile ergeben sich in dieser Branche vor allem aus Datenzugang, Markterfahrung, Finanzierungsnetzwerken und der Fähigkeit, Zyklen zu analysieren und konsequent zu nutzen. MPC Container Ships setzt auf diese immateriellen Vorteile, weniger auf proprietäre Technologien.

Wettbewerbsumfeld

Der Wettbewerbsraum umfasst spezialisierte Containerschiffs-Eigentümer und größere, diversifizierte Reedereigruppen. Vergleichbare tonnage providers im börsennotierten Umfeld sind unter anderem:
  • Global Ship Lease
  • Costamare
  • Danaos Corporation
  • andere private und börsennotierte Reedereien im Feeder- und Mid-Size-Segment
  • l>Zusätzlich konkurriert MPC Container Ships indirekt mit integrierten Linienreedereien wie Maersk, Hapag-Lloyd, MSC oder CMA CGM, die teilweise eigene Flotten besitzen und je nach Marktphase mehr oder weniger auf externe Tonnage angewiesen sind. Der Wettbewerb manifestiert sich vor allem in Charterraten, Vertragslaufzeiten, technischen Spezifikationen der Schiffe, der Fähigkeit, regulatorische und ESG-Anforderungen der Linienreedereien zu erfüllen, sowie in der Verfügbarkeit geeigneter Tonnage in spezifischen Fahrtgebieten.

Management und Strategieumsetzung

Das Managementteam von MPC Container Ships verfügt über Hintergrund im Schifffahrts- und Finanzsektor, mit Erfahrung in Strukturierung, Asset-Management und Restrukturierung maritimer Vermögenswerte. Die strategische Stoßrichtung lässt sich wie folgt zusammenfassen:
  • aktive Steuerung der Charterlaufzeiten zur Mischung aus Visibilität und Upside-Potenzial
  • disziplinierte Verschuldungspolitik, die die prozyklischen Risiken des Marktes berücksichtigen soll
  • Selektivität bei Wachstumsprojekten, Neubauten und Modernisierungen, um Überkapazitäten, technologischen Lock-in und Fehlanreize durch kurzfristige Marktspitzen zu vermeiden
  • systematische Einbindung von ESG-Kriterien in Investitions- und Desinvestitionsentscheidungen
  • l>Für Anleger ist insbesondere relevant, dass Management und Aufsichtsorgane eine klare Kommunikation zu Kapitalallokation, Ausschüttungspolitik und Bilanzstruktur pflegen. Die Fähigkeit des Managements, in Phasen hoher Raten nicht in unkontrolliertes Wachstum zu verfallen, sondern Reserven aufzubauen und die Bilanz zu stärken, stellt einen wesentlichen Stabilitätsfaktor dar, bleibt jedoch abhängig vom jeweils aktuellen Marktumfeld und den getroffenen Entscheidungen.

Branchen- und Regionenprofil

MPC Container Ships agiert in der globalen Containerschifffahrt, mit Schwerpunkt auf Feeder- und Regionalverkehren. Diese dienen als Zubringer- und Verteilsysteme zu den großen Hauptlinien auf den Ost-West-Hauptrouten. Die Branche ist stark zyklisch und wird von folgenden Faktoren geprägt:
  • globale Handelsvolumina und Containerisierungstrends
  • Flottenkapazität, Neubauaufträge und Verschrottungsraten
  • Brennstoffpreise und Bunker-Cost-Pass-Through
  • regulatorische Eingriffe, zum Beispiel Umweltauflagen der International Maritime Organization (IMO) sowie regionaler Regime wie dem EU-Emissionshandel für die Schifffahrt
  • l>Regional ist MPC Container Ships nicht auf eine einzige Route fixiert, sondern über Charterkunden in verschiedenen Fahrtgebieten aktiv, darunter Europa, Asien und Interkontinentalverbindungen. Die geografische Diversifikation der Charterverträge reduziert das Klumpenrisiko einzelner Handelsrouten. Gleichwohl bleiben politische Risiken wie Handelskonflikte, Sanktionen, Störungen kritischer Seewege oder regionale Sicherheitslagen für das Geschäftsmodell relevant.

Unternehmensgeschichte und Entwicklung

MPC Container Ships wurde in der zweiten Hälfte der 2010er-Jahre gegründet, als die Containerschifffahrt nach der Finanz- und Schifffahrtskrise weiterhin mit Überkapazitäten und bilanziell geschwächten Reedereien kämpfte. Das Unternehmen nutzte diese Phase, um gebrauchte Containerschiffe zu vergleichsweise niedrigen Preisen zu erwerben und eine Flotte im Feeder- und Sub-Panamax-Segment aufzubauen. Die Börsennotierung in Oslo ermöglichte den Zugang zu Eigenkapital, mit dem die Expansion finanziert und Schulden strukturiert werden konnten. Mit dem pandemiebedingten Boom im Containerhandel ab 2020 erlebte der Markt für Containerschiffe einen starken Anstieg von Charterraten und Schiffspreisen. MPC Container Ships nutzte das günstige Marktumfeld, um Charterverträge mit attraktiven Konditionen zu sichern, die Bilanzstruktur zu verbessern und selektiv Portfoliotransaktionen durchzuführen. In den folgenden Jahren standen zudem Phasen mit deutlich schwächeren Raten und einer Normalisierung der Marktbedingungen im Containerverkehr im Fokus. Inzwischen konzentriert sich das Unternehmen stärker auf Flottenmodernisierung, Emissionsreduzierung, Effizienzsteigerungen und selektive Portfolioanpassungen, um nicht nur die aktuellen Zyklen, sondern auch langfristige Strukturtrends wie Dekarbonisierung, regulatorische Verschärfungen und veränderte Handelsmuster abzubilden.

Besonderheiten und ESG-Aspekte

Eine zentrale Besonderheit von MPC Container Ships liegt in der fokussierten Ausrichtung auf ein klar definiertes Teilsegment des Containersektors, kombiniert mit Kapitalmarktnähe und expliziter ESG-Integration. In der Praxis bedeutet dies unter anderem:
  • Investitionen in Effizienzmaßnahmen wie optimierte Propeller, Rumpfbeschichtungen, Geschwindigkeitsmanagement und technische Upgrades zur Verbesserung von Energieeffizienzkennziffern
  • Ausrichtung an internationalen Umweltstandards wie IMO 2020 sowie an weitergehenden Regimen zur CO2-Reduktion und Energieeffizienzklassifizierung, einschließlich der schrittweisen Einbeziehung der Seeschifffahrt in den EU-Emissionshandel
  • zunehmende Berücksichtigung alternativer oder emissionsärmerer Antriebskonzepte und Treibstoffe bei Neubau- oder Umrüstungsentscheidungen, soweit wirtschaftlich und technisch darstellbar
  • l>Transparente Berichterstattung gegenüber Investoren und Kreditgebern ist angesichts wachsender ESG-Anforderungen großer Charterkunden ein zentraler Bestandteil der Unternehmenspositionierung. Gleichzeitig bleibt der Handlungsspielraum durch technische Reife, Verfügbarkeit und Kosten alternativer Antriebssysteme begrenzt, sodass Umrüstung und Flottenmodernisierung in Etappen erfolgen.

Chancen und Risiken für konservative Anleger

Für eher konservativ ausgerichtete Investoren bietet MPC Container Ships mehrere potenzielle Chancen:
  • Exposure zu einem klar definierten Segment der globalen Containerschifffahrt mit erkennbarem Asset-Fokus
  • Option, von zyklischen Hochphasen bei Charterraten und Asset-Preisen zu profitieren, ohne selbst operative Reedereiaktivitäten betreiben zu müssen
  • Kapitalmarktnotierung mit entsprechender Informationsdichte, Corporate Governance und Handelbarkeit der Aktien
  • Potenzial für laufende Ausschüttungen, sofern Marktumfeld, Unternehmenspolitik und Bilanzstruktur dies zulassen
  • l>Dem stehen substanzielle Risiken gegenüber:
    • Ausgeprägte Zyklik der Containerschifffahrt mit stark schwankenden Charterraten und Asset-Werten
    • Marktrisiko durch Überkapazitäten bei Neubauzyklen, die die Ertragskraft im Feeder- und Sub-Panamax-Bereich unter Druck setzen können
    • regulatorisches Risiko durch verschärfte Umwelt- und Sicherheitsauflagen, die Investitionen in Flottenmodernisierung erzwingen und Betriebskonzepte verändern können
    • Kontrahentenrisiko gegenüber Linienreedereien, insbesondere in schwächeren Marktphasen oder in Restrukturierungssituationen
    • Zins- und Refinanzierungsrisiken bei veränderten Kapitalkosten und Marktbedingungen
    • l>Ein Engagement in MPC Container Ships eignet sich vor diesem Hintergrund nur für Anleger, die die Volatilität des Schifffahrtssektors akzeptieren, Zyklen einordnen können und Wert auf eine sorgfältige Beobachtung von Chartermarkt, Flottenstruktur, Regulierung und Finanzierungssituation legen. Eine breite Diversifikation über verschiedene Assetklassen und Sektoren bleibt für konservative Anleger im maritimen Bereich essenziell.
Stand: Mai 2026
Hinweis

MPC Container Ships Prognose 2026: Einstufung & Empfehlung von Analysten

MPC Container Ships Kursziel 2026

  • Die MPC Container Ships Kurs Performance für 2026 liegt bei +55,38%.

Stammdaten

Marktkapitalisierung 987,68 Mio. €
Aktienanzahl 443,70 Mio.
Streubesitz 57,16%
Währung EUR
Land Norwegen
Sektor Industrie
Branche Transportinfrastruktur
Aktientyp Stammaktie

Aktionärsstruktur

+42,84% Weitere
+57,16% Streubesitz

Community-Beiträge zu MPC Container Ships

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chrischek
Meldung vom 16.12.
https://www.mpc-container.com/news/2025/mpc-container-ships-asa-orders-six-container-ship-newbuildings-with-long-term-charters-and-advances-portfolio-and-financing-initiatives/ Klingt stabil.
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cvr info
ganz solide Zahlen
https://live.euronext.com/en/products/equities/company-news/2025-11-27-mpc-container-ships-reports-q3-2025-results
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Andromeda1
Ja sorry, natürlich #860 und #834
Ergänzung: Du benötigst einmalig eine sog.: Ansässigkeitsbescheinigung der deutschen Finanzverwaltung. Dazu stellst du einen Antrag auf Erteilung einer Ansässigkeitsbescheinigung bei deinem zuständigen Finanzamt. Die bekommst du normalerweise gratis innerhalb von 2 Wochen zugesandt. Einscannen und als Anlage mit der Bankbescheinigung an "Altinn" senden. In dem Formular selbst findest du dann eine sog. "VPS" Nummer. Die ist 12stellig und immer gleich.
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cvr info
vorsichtig optimistisch
"Gestern 21:18 Uhr Sarah Langner USA und China verlängern Pause im Zollstreit um 90 Tage Die USA haben die Einführung ihrer angedrohten Zölle gegen China um weitere 90 Tage verschoben. US-Präsident Donald Trump habe einen entsprechenden Erlass unterzeichnet, sagte ein Regierungsvertreter. An diesem Dienstag wären andernfalls Zölle von mehr als 100 Prozent auf Waren des jeweils anderen fällig geworden. Kurz nach der Entscheidung der USA verkündete auch China, Zölle auf US-Waren für 90 Tage aussetzen zu wollen. Wie das chinesische Handelsministerium ankündigt, werde das Land seine Zölle auf US-Waren bei zehn Prozent belassen und Maßnahmen ergreifen, um nichttarifäre Handelshemmnisse für amerikanische Produkte zu beseitigen. Beide Seiten hatten im Mai nach Gesprächen in Genf ihre geplanten Aufschläge - 145 Prozent für chinesische Importe in die USA, 125 Prozent für US-Einfuhren in die Volksrepublik - zunächst um 90 Tage ausgesetzt. Trump zeigte sich zuletzt optimistisch über den Verlauf der Verhandlungen." https://www.sueddeutsche.de/politik/usa-news-liveblog-trump-statistikbehoerde-chef-kritiker-antoni-li.3294631
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Projektmanager
Diese Woche in Hamburg:
MPC Container Ships (MPCC) hat im Hamburger Hafen den jüngsten Flottenzuwachs, die „NCL Nordland“, getauft. Das 900 TEU (at 14TS) Containerschiff ist 150 m lang und 26,8 m breit und wurde bei der chinesischen Werft Taizhou Sanfu Ship Engineering Co., Ltd gebaut. Ausgestattet mit Dual-Fuel-Motoren kann das Schiff mit Methanol betrieben werden. Weiterhin verfügt es über ein Energiespeichersystem (Batterie) sowie Landstromanschlüsse. Die „NCL Nordland“ hat einen eisklassifizierten Rumpf und wird für North Sea Container Line auf Routen entlang der norwegischen Westküste eingesetzt, wo sie Emissionseinsparungen von bis zu 95 Prozent im Vergleich zu konventionellen Schiffen erzielen kann, so MPCC. Das Schiff wurde mit Unterstützung der norwegischen ENOVA sowie des NOx-Fonds entwickelt. In der vergangenen Woche hatte MPCC bei Taizhou Sanfu Ship Engineering vier weitere 4500-TEU-Containerschiffe bestellt. Die Schiffe sind future-fuel ready und können in Zukunft auf den Betrieb mit Ammoniak oder Methanol umgerüstet werden. Der Auftragswert beläuft sich auf 228 Mio. USD. Für jedes der vier Schiffe sei ein dreijähriger Zeitchartervertrag mit einer internationalen Linienreederei abgeschlossen worden. Die Ablieferung ist ab der zweiten Hälfte des Jahres 2027 geplant. Zusätzlich hält das norwegische Unternehmen Optionen für weitere Schiffe.
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chrischek
Update
https://www.mpc-container.com/news/2025/mpcc-continues-fleet-renewal-with-newbuild-orders-long-term-charters-portfolio-optimization-and-expands-financing-universe/ - 4 neue Schiffe bestellt; Lieferung voraussichtlich 2027 - Umsatzprognose 2025 unverändert 485-500 Mio USD - EBITDA-Prognose erhöht auf 320-335 Mio USD
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Kurt1989
Dividendenpolitik
MPC Container Ships hat seine Dividendenpolitik angepasst und wird zukünftig 30-50% des Nettogewinns als Dividende ausschütten, anstatt der bisherigen 75%. Diese Änderung wurde aufgrund höherer Marktvolatilität und regulatorischer Unsicherheit vorgenommen. Das Unternehmen plant, vermehrt in Flotteninvestitionen und Modernisierungen zu investieren, um die Leistung der Schiffe zu verbessern und langfristigen Wert zu schaffen. Die ursprüngliche Dividendenpolitik von 75% des Nettogewinns wurde als zu hoch angesehen, da die Branche von Frachtraten und globaler Handelsdynamik abhängig ist. Die neue Politik soll dem Unternehmen mehr Flexibilität auf dem Markt ermöglichen.
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2much4u
Ich bin raus!
So, ich bin seit heute raus MPC Container Ships. Die Gründe für mich: Mich überzeugt die Aktie einfach nicht mehr - die Gründe, wegen der ich MPC Container Ships zwischen Jänner 2022 und Sept. 2022 gekauft hab (niedriges KGV, sagenhafte Dividendenrendite) treffen immer weniger zu. Der Gewinn sinkt von Jahr zu Jahr immer weiter, das KGV steigt und gleichzeitig ist die Dividendenrendite langsam auch nicht mehr so interessant. Ich hab mit meinen 800 MPC Container-Aktien 814 Euro Kursverlust gemacht, allerdings in diesem Zeitraum an Dividenden und Gewinnausschüttungen insgesamt (inkl. der Dividende vom 20. Juni, die noch nicht am Konto eingelangt ist) ca. 1125 Euro bekommen. Macht also unter dem Strich (Kursverluste und Dividenden) ein schönes Plus. Ich wünsche allen noch Investierten viel Erfolg
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Bratworscht
Gen Süden
Was ist denn heute los? Nach den Zahlen nicht im Ansatz nachzuvollziehen. Börsa Banana.
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KOR2021
Aus dem norwegischen Forum:
Verkauf von "AS SERAFINA" abgeschlossen. In den letzten Stunden wurde sie in "CAPITAINE TUPAIA" umbenannt und mit c/s 9V8363 auf singapurische Flagge übertragen. Das Schiff liegt nun im Innenhafen von Busan, Korea, vor Anker, wo es gestern aus Qingdao in China angekommen ist. https://www.vesseltracker.com/en/Ships/Capitaine-Tupaia-9410301.html Sie wird an Neptune Pacific Direct Line (NPDL) verkauft - ein Unternehmen, das Containerverkehr zu den äußersten Außenposten der Pazifikregion mit Sitz in Neuseeland betreibt. Website von MPC ist aktualisiert mit insgesamt 64 statt bisher 65 Schiffen und AS Serafina taucht in der Auflistung nicht mehr auf. Somit dürfte der "ereignisbedingten Dividende" von USD 0,04 nichts mehr im Wege stehen! In einem Quartal insgesamt dann 0,19 USD Dividende! Mega! https://www.mpc-container.com/fleet/
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2much4u
...
MPC Container Ships ASA reports Q2 and six-month 2022 results Significantly improved operating revenues of USD 151.7 million and EBITDA of USD 111.8 million, up by 120% and 250%, respectively, compared to Q2 2021. Increase of the FY 2022 revenue- and EBITDA guidance to the range of USD 570-585 million and USD 470-490 million respectively. Quarterly recurring dividend of USD 0.15 per share declared for Q2 2022. Subject to successful handover of AS Serafina, an event driven dividend of USD 0.04 per share will be paid alongside the recurring dividend. Projected EBITDA backlog now approximately USD 1.4 billion. Oslo, 18 August 2022 =================================================================================== Traumhafte Zahlen - ich bin froh und stolz, hier bei MPC Container Ships an Bord sein zu dürfen. Ich hab nichts auszusetzen - die Zahlen sind ein Traum.
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KOR2021
Info zum Ex Datum
Oslo, 18. August 2022 Die Ausschüttung erfolgt aus zuvor gezahlter Aktienprämie, die vom Aktienprämienkonto des Unternehmens übertragen wurde. Ausschüttungsbetrag: USD 0,19 je Aktie Deklarierte Währung: USD. Die Zahlung an Aktien, die bei Euronext VPS registriert sind, wird in NOK verteilt. Letzter Tag einschließlich rechts: 21. September 2022 Ex-Datum: 22. September 2022 Stichtag: 23. September 2022 Zahlungsdatum: 29. September 2022 (am oder über) Datum der Beschlussfassung des Vorstands: 17. August 2022 Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website: www.mpc -container.com.
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Häufig gestellte Fragen zur MPC Container Ships Aktie und zum MPC Container Ships Kurs

Der aktuelle Kurs der MPC Container Ships Aktie liegt bei 2,319 €.

Für 1.000€ kann man sich 431,22 MPC Container Ships Aktien kaufen.

Das Tickersymbol der MPC Container Ships Aktie lautet MPZZF.

Die 1 Monats-Performance der MPC Container Ships Aktie beträgt aktuell 9,85%.

Die 1 Jahres-Performance der MPC Container Ships Aktie beträgt aktuell 66,77%.

Der Aktienkurs der MPC Container Ships Aktie liegt aktuell bei 2,319 EUR. In den letzten 30 Tagen hat die Aktie eine Performance von 9,85% erzielt.
Auf 3 Monate gesehen weist die Aktie von MPC Container Ships eine Wertentwicklung von 16,86% aus und über 6 Monate sind es 50,29%.

Das 52-Wochen-Hoch der MPC Container Ships Aktie liegt bei 2,39 €.

Das 52-Wochen-Tief der MPC Container Ships Aktie liegt bei 1,31 €.

Das Allzeithoch von MPC Container Ships liegt bei 3,44 €.

Das Allzeittief von MPC Container Ships liegt bei 1,00 €.

Die Volatilität der MPC Container Ships Aktie liegt derzeit bei 47,22%. Diese Kennzahl zeigt, wie stark der Kurs von MPC Container Ships in letzter Zeit schwankte.

Die Marktkapitalisierung beträgt 987,68 Mio. €

Insgesamt sind 443,0 Mio MPC Container Ships Aktien im Umlauf.

Laut money:care Nachhaltigkeitsscore liegt die Nachhaltigkeit von MPC Container Ships bei 24%. Erfahre hier mehr

MPC Container Ships hat seinen Hauptsitz in Norwegen.

MPC Container Ships gehört zum Sektor Transportinfrastruktur.

Das KGV der MPC Container Ships Aktie beträgt 3,26.

Der Jahresumsatz des Geschäftsjahres 2024 von MPC Container Ships betrug 540.465.000 NOK.

Ja, MPC Container Ships zahlt Dividenden. Zuletzt wurde am 20.03.2026 eine Dividende in Höhe von 0,050 $ (0,043 €) gezahlt.

Zuletzt hat MPC Container Ships am 20.03.2026 eine Dividende in Höhe von 0,050 $ (0,043 €) gezahlt.
Dies entspricht einer Dividendenrendite von 1,96%. Die Dividende wird vierteljährlich gezahlt.

Die letzte Dividende von MPC Container Ships wurde am 20.03.2026 in Höhe von 0,050 $ (0,043 €) je Aktie ausgeschüttet.
Das ergibt, basierend auf dem aktuellen Kurs, eine Dividendenrendite von 1,96%.

Die Dividende wird vierteljährlich gezahlt.

Der letzte Zahltag der Dividende war am 20.03.2026. Es wurde eine Dividende in Höhe von 0,050 $ (0,043 €) gezahlt.

Um eine Dividende ausgezahlt zu bekommen, muss man die Aktie am Ex-Tag (Ex-Date) im Depot haben.