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MongoDB-Aktie bricht nach Zahlen um 24 Prozent ein

Trotz starker Quartalszahlen schüren ein schwacher Ausblick und Führungswechsel bei MongoDB neue Zweifel am Software-Sektors.
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Quelle: - picture alliance / Sipa USA | Kris Tripplaar
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Der Datenbankspezialist MongoDB hat mit einem gemischten Ausblick für das laufende Geschäftsjahr einen massiven Kursrutsch ausgelöst. Die Aktie verlor im nachbörslichen Handel rund 24 Prozent.

Starkes Quartal reicht nicht aus

Für das vierte Quartal des Geschäftsjahres meldete MongoDB einen Umsatz von 695,1 Millionen US-Dollar – ein Anstieg von 27 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Analysten hatten im Schnitt lediglich 670,1 Millionen US-Dollar erwartet.

Auch beim bereinigten Gewinn je Aktie übertraf das Unternehmen mit 1,65 US-Dollar die Konsensschätzung von 1,48 US-Dollar deutlich.

Besonders das Cloud-basierte Atlas-Geschäft blieb Wachstumstreiber. Die Umsätze von Atlas stiegen um 29 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Gedämpfter Ausblick belastet

Entscheidend für den Kurssturz war jedoch der Blick nach vorn. Für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2027 erwartet MongoDB einen bereinigten Gewinn je Aktie zwischen 1,15 und 1,19 US-Dollar. Analysten hatten mit 1,20 bis 1,21 US-Dollar gerechnet.

Beim Umsatz prognostiziert das Unternehmen für das laufende Quartal Erlöse zwischen 659 und 664 Millionen US-Dollar. Die Markterwartung lag bei rund 662 Millionen US-Dollar.

Für das Gesamtjahr stellt MongoDB Umsätze zwischen 2,86 und 2,9 Milliarden US-Dollar in Aussicht. Der Analystenkonsens hatte bei 2,9 Milliarden US-Dollar gelegen.

Finanzchef Mike Berry verwies darauf, dass das Atlas-Geschäft im laufenden Jahr um 21 bis 23 Prozent wachsen solle. Zugleich räumte er jedoch ein, dass das nutzungsbasierte Abrechnungsmodell die Visibilität insbesondere in der zweiten Jahreshälfte einschränke.

"Wir berücksichtigen in unserer Prognose nur Abschlüsse, die entweder bereits unterzeichnet sind oder eine hohe Abschlusswahrscheinlichkeit haben, um negative Überraschungen zu vermeiden", sagte Berry.

KI noch kein Wachstumstreiber

Trotz des anhaltenden Hypes rund um Künstliche Intelligenz bleibt deren Einfluss auf die Geschäftszahlen bislang begrenzt. CEO Desai erklärte, KI sei "noch kein wesentlicher Treiber" der Ergebnisse.

Gleichwohl sehe man Kunden, die MongoDB-Technologie für KI-Anwendungen nutzen, etwa für Suchfunktionen, Vektorsuche und sogenannte agentische KI-Workloads.

Führungswechsel verstärkt Unsicherheit

Zusätzliche Nervosität lösten personelle Veränderungen im Management aus. Cedric Pech, Präsident für Field Operations, sowie Chief Revenue Officer Paul Capombassis werden das Unternehmen im Rahmen einer "geplanten" Transition verlassen.

Neu an Bord kommt Erica Violini als Chief Customer Officer. Sie arbeitete zuvor bei ServiceNow.

Autor: Ariva-Redaktion/pg


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