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Zuckerberg plant Rekordinvestition in KI: Meta-Aktie stürzt daraufhin ab

Meta Platforms, unter der Führung von Mark Zuckerberg, plant massive Investitionen in Künstliche Intelligenz, um sich im Wettbewerb zu behaupten. Trotz einer Gewinnverdopplung im letzten Quartal reagierten die Anleger mit einem deutlichen Verkauf der Aktien.
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Meta Platforms ist ein globales Technologieunternehmen, das sich auf soziale Medien, virtuelle Realität und Augmented Reality konzentriert.
Quelle: - ©unsplash.com
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Meta Platforms Inc., das Technologieunternehmen hinter Facebook (Facebook Aktie), Instagram und WhatsApp, steht vor einer umfangreichen finanziellen Herausforderung. CEO Mark Zuckerberg kündigte an, dass das Unternehmen im Jahr 2024 bis zu 45 Milliarden Dollar (Dollarkurs) in die Entwicklung von Künstlicher Intelligenz (KI) investieren will. Dieses Vorhaben ist Teil eines ambitionierten Plans, um Meta an die Spitze der globalen KI-Technologie zu bringen und damit den Rückstand zur Konkurrenz wie OpenAI und Google aufzuholen.

Die Initiative umfasst die Entwicklung des eigenen KI-Assistenten "Meta AI", der als weltweit führender KI-Dienst sowohl in Bezug auf die Qualität als auch die Nutzung positioniert werden soll. Zusätzlich hat Meta kürzlich eine Vorab-Version seines großen Sprachmodells "Llama 3" vorgestellt, das im Gegensatz zu anderen Produkten auf dem Markt als Open Source verfügbar ist.

Trotz dieser Innovationsstrategie waren die Reaktionen der Anleger überwiegend negativ. Die Ankündigung der erhöhten Investitionsausgaben führte zu einem deutlichen Kurssturz der Meta-Aktie um bis zu 19 Prozent im nachbörslichen Handel, was den größten Kursrutsch seit anderthalb Jahren markierte. Die Sorgen der Anleger kreisen insbesondere um die langfristige Rentabilität dieser hohen Ausgaben, die sich erst nach mehreren Jahren auszahlen könnten.

Im operativen Geschäft lief es für Meta hingegen besser. Der Konzern verzeichnete im ersten Quartal des Jahres einen Umsatzanstieg von 27 Prozent auf 36,45 Milliarden Dollar und konnte den Gewinn auf 12,4 Milliarden Dollar mehr als verdoppeln. Dennoch konnte diese positive Entwicklung den Abwärtstrend der Aktie nicht aufhalten. Analysten wie Sophie Lund-Yates von Hargreaves Lansdown warnen, dass Meta trotz der KI-Investitionen das Kerngeschäft der Internet-Werbung nicht vernachlässigen darf.

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Die erhöhten Ausgaben und die strategische Neuausrichtung führten dazu, dass Analysten ihre Kursziele für Meta-Aktien nach unten korrigierten. Die kanadische Bank RBC senkte ihr Kursziel von 600 auf 570 US-Dollar, wobei sie die Einstufung auf "Outperform" beließ. Goldman Sachs reagierte ebenfalls mit einer Kurszielreduktion von 555 auf 500 US-Dollar, behielt jedoch ebenfalls eine Kaufempfehlung bei.

Quellen: dpa AFX, manager-magazin


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