Meta baut eigene KI-Chips: Milliarden-Ersparnis in Sicht
Julian Schick
Julian Schick
Julian Schick schreibt seit 2020 über die Themen, die Anleger bewegen – mit einem besonderen Fokus auf Aktienanalysen, Dividendenstrategien und ETFs. Der ausgebildete Journalist absolvierte die Kölner Journalistenschule und sammelte Erfahrungen unter anderem beim Handelsblatt, der Financial Times Deutschland sowie Euronews und WDR5. Für Ariva bringt er fundiertes Marktwissen und einen klaren Blick für das Wesentliche mit.
Meta will ab 2027 eigene KI-Chips im großen Stil einsetzen und dadurch Milliarden bei der Infrastruktur sparen. Parallel startet mit Meta One ein neues Abo-Modell für KI-Dienste. BofA bleibt bei Kaufempfehlung.
Für dich zusammengefasst:
Meta plant den Einsatz der dritten MTIA-Chipgeneration 2027.
Meta will in 12 Monaten über ein Gigawatt Kapazität abdecken.
Eigene Chips könnten Einsparungen von 8,5 Milliarden US-Dollar bringen.
Meta setzt beim Ausbau seiner KI-Infrastruktur zunehmend auf eigene Hardware. Laut einem Bloomberg-Bericht, auf den sich die Bank of America beruft, plant der Facebook-Mutterkonzern für die erste Jahreshälfte 2027 den Einsatz der dritten MTIA-Chipgeneration, intern Arke genannt.
Insgesamt will Meta binnen zwölf Monaten mehr als ein Gigawatt Kapazität mit eigenen Chips abdecken, mit steigender Tendenz danach. Ein Projekt für einen Chip, der Training und Betrieb zugleich übernehmen sollte, wurde gestoppt. Grund waren laut BofA rund 30 Prozent höhere Kosten, die das Design unwirtschaftlich gemacht hätten.
Die Analysten sehen darin einen strategisch wichtigen Baustein und verweisen auf Googles Erfolge mit TPU-Prozessoren. Nach eigenen Berechnungen könnte Meta durch eigene Chips Einsparungen von rund 8,5 Milliarden US-Dollar erzielen, sollte der Konzern 2027 fünf bis sechs Gigawatt eigener Kapazität aufbauen.
Parallel dazu startet mit "Meta One" ein neues Abomodell, das erweiterte KI-Funktionen, Anpassungsmöglichkeiten und Werkzeuge für Content-Ersteller bündelt, weltweit mit über 50 Funktionen. Die bisherigen Abo-Angebote zählen nach Unternehmensangaben bereits 15 Millionen Nutzer, Testphasen eingerechnet.
Privatnutzer zahlen zwischen 2,99 US-Dollar monatlich für einzelne Anwendungen und 19,99 Dollar (Dollarkurs) für ein Premium-Paket mit höheren Limits bei Bild- und Videogenerierung. Unternehmen und Kreative zahlen zwischen 14,99 und 499 US-Dollar.
Die Bank of America bestätigt ihre Kaufempfehlung für die Meta-Aktie. Von fünf identifizierten Katalysatoren seien mit dem Bild-Tool Muse, der Chip-Strategie und dem Abo-Modell bereits drei eingetreten. Die Konferenz Connect sowie das Sprachmodell Watermelon könnten weitere Impulse liefern, etwa für die Werbetechnologie oder mögliche Lizenzeinnahmen aus API-Zugängen.
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier:
DE000NB7LAF2 ,
DE000NB7NVW9 ,
DE000NB7QQH3 ,
DE000NB7PFQ9 ,
DE000NB3WH40 ,
DE000NB7R3F2 . Bitte informieren Sie sich vor Erwerb ausführlich über Funktionsweise und Risiken der Produkte. Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.
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