Maire Tecnimont SpA

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Maire Tecnimont Aktie Chart

Maire Tecnimont Unternehmensbeschreibung

Maire Tecnimont SpA ist eine italienische, börsennotierte Industriegruppe mit Schwerpunkt auf Engineering, Beschaffung und Bau (EPC) für die internationale Prozessindustrie. Das Unternehmen agiert entlang der Wertschöpfungskette von Chemie, Petrochemie, Düngemitteln und zunehmend auch im Bereich Energiewende und Kreislaufwirtschaft. Der Konzern versteht sich als integrierter Technologiedienstleister, der komplexe Anlagen von der frühen Machbarkeitsstudie bis zur schlüsselfertigen Übergabe plant und realisiert. Die Gruppe positioniert sich als Hebel auf langfristige Investitionszyklen in Chemie- und Energieinfrastruktur, mit hoher technologischer und regulatorischer Komplexität.

Geschäftsmodell und Wertschöpfung

Das Geschäftsmodell von Maire Tecnimont basiert im Kern auf EPC-Projekten und Engineering-Dienstleistungen für große Industrieanlagen. Der Konzern erzielt den Großteil seiner Erlöse über langfristige Projektverträge, die typischerweise eine Kombination aus Festpreis- und kostenbasierten Komponenten enthalten. Das Unternehmen übernimmt Projektmanagement, detaillierte Planung, Beschaffung, Bauüberwachung und Inbetriebnahme. Ein wesentlicher Teil der Wertschöpfung liegt in der Bündelung von proprietärem Prozess-Know-how, Projektsteuerungskompetenz und globalem Lieferantennetzwerk. Ergänzend zum EPC-Kerngeschäft baut Maire Tecnimont sein technologie- und beratungsgetriebenes Serviceportfolio aus. Dazu zählen Machbarkeitsstudien, FEED-Leistungen (Front-End Engineering Design), Lizenzierung ausgewählter Verfahren, digitale Lösungen zur Effizienzsteigerung und Leistungen im Bereich Betrieb und Optimierung von Bestandsanlagen. Durch diese Struktur versucht der Konzern, die Zyklizität des klassischen Anlagenbaus abzufedern und höhere Margen im Know-how-intensiven Engineering-Geschäft zu realisieren.

Mission und strategische Ausrichtung

Die offizielle Ausrichtung des Unternehmens zielt darauf ab, als Technologie- und Engineering-Partner den Übergang zu einer kohlenstoffärmeren und ressourceneffizienteren Industrie zu begleiten. Maire Tecnimont betont eine Mission, die industrielle Wettbewerbsfähigkeit mit Dekarbonisierung, Energieeffizienz und Kreislaufwirtschaft verknüpft. Strategisch setzt das Management auf drei Stoßrichtungen: Erstens die Verteidigung und Weiterentwicklung der starken Position in traditionellen Petrochemie- und Düngemittelmärkten. Zweitens die Diversifikation in Technologien für nachhaltige Chemie, Recycling, Wasserstoff, Biofeedstocks und CO2-Reduktion. Drittens die Stärkung von Engineering- und Beratungsleistungen mit höherer Wertschöpfungstiefe, um Abhängigkeiten von einzelnen Großprojekten zu reduzieren. Diese Mission spiegelt sich in der Markenpositionierung als Anbieter von „Sustainable Technology Solutions“ für die Prozessindustrie wider.

Produkte, Dienstleistungen und Technologieportfolio

Maire Tecnimont bietet ein breites Spektrum an Engineering- und Anlagenbaulösungen, das sich im Wesentlichen in folgende Kategorien gliedert:
  • Großanlagen für Petrochemie: Planung und Bau von Anlagen zur Produktion von Polyolefinen, Aromaten, Zwischenprodukten und Spezialchemikalien.
  • Düngemittel und Ammoniak: Engineering und EPC-Aufträge für Ammoniak-, Harnstoff- und andere Stickstoffdüngeranlagen entlang der gesamten Wertkette.
  • Öl-, Gas- und Raffineriekomponenten: Projektierung von Prozessblöcken und Upgrading-Einheiten, inklusive Gasaufbereitung und Downstream-Integration.
  • Energiewende- und Kreislaufwirtschaftsprojekte: Anlagen für Kunststoffrecycling, bio-basierte Rohstoffe, Wasserstoff und CO2-Reduktion, einschließlich Pilot- und Demonstrationsanlagen.
  • Engineering- und Beratungsleistungen: Machbarkeitsstudien, Prozessdesign, FEED, Detailengineering, technische Due-Diligence und Owners Engineering.
  • Digital- und Lifecycle-Services: Einsatz von Datenanalytik, Simulation, Advanced Process Control und Asset-Performance-Lösungen zur Effizienzsteigerung und Verlängerung der Anlagenlebensdauer.
Der Fokus liegt weniger auf physischen Produkten, sondern auf der Integration von Verfahrenstechnologie, detailliertem Engineering und Projektabwicklung. Über Partnerschaften mit Lizenzgebern und eigenen Technologieplattformen nimmt Maire Tecnimont Einfluss auf Prozessdesign und Energieeffizienz großer Industrieanlagen.

Business Units und Konzernstruktur

Die Gruppe organisiert ihr Geschäft in spezialisierten Gesellschaften und Business Lines, die unterschiedliche Segmente der Prozessindustrie adressieren. Historisch und bis heute prägend ist die Rolle von Tecnimont im Petrochemie- und Düngemittelbereich als führende EPC-Gesellschaft mit globaler Präsenz. Daneben bündelt Stamicarbon das Technologie- und Lizenzgeschäft im Harnstoffsegment und fungiert als wichtiger Kompetenzträger für Prozessinnovationen im Düngemittelmarkt. In einer weiteren Säule konzentriert der Konzern seine Aktivitäten rund um Energiewende, Recycling, Biofeedstocks und Dekarbonisierungslösungen. Diese Einheit verfolgt einen stärker technologie- und innovationsgetriebenen Ansatz, häufig mit kleineren, aber wachstumsstarken Auftragsvolumina. Ergänzend existieren regionale Einheiten, die die operative Umsetzung in Schlüsselmärkten wie dem Nahen Osten, Indien, Südostasien, Osteuropa und Lateinamerika verantworten. Diese Struktur ermöglicht eine Kombination aus technologischem Kompetenzzentrum und lokaler Projektabwicklungskapazität.

Alleinstellungsmerkmale und Wettbewerbsposition

Ein zentrales Alleinstellungsmerkmal von Maire Tecnimont liegt in der starken Spezialisierung auf Chemie- und Düngemittelsegmente. Im Vergleich zu diversifizierten Generalisten im Anlagenbau konzentriert sich der Konzern auf Prozesse mit hoher thermodynamischer, verfahrenstechnischer und sicherheitstechnischer Komplexität. Diese Nische erlaubt differenzierte Angebote und eine fokussierte Kundenansprache. Ein weiterer Vorteil ist die Kombination aus proprietärem Know-how im Bereich Harnstofftechnologien und der Fähigkeit, komplette Großanlagen zu integrieren. Diese vertikale Tiefe erhöht die Relevanz für Kunden, die Wert auf Prozessoptimierung, Energieeffizienz und Emissionsreduzierung legen. Zudem positioniert sich Maire Tecnimont frühzeitig im Feld der nachhaltigen Chemie, etwa bei Kunststoffrecycling und Bio-basierten Feedstocks. In einem Markt, der unter regulatorischem Druck steht, kann diese Spezialisierung zu einem Differenzierungsfaktor werden. Die Fähigkeit, traditionelle Petrochemiekompetenz mit Transformationsprojekten zu verbinden, wird von Marktbeobachtern als wesentlicher Aspekt der Unternehmenspositionierung gesehen.

Burggräben und strukturelle Moats

Die Burggräben von Maire Tecnimont sind weniger marken- als wissens- und beziehungsgetrieben. Dazu zählen vor allem:
  • Technologie- und Prozess-Know-how: Jahrzehntelange Erfahrung im Chemie- und Düngemittelanlagenbau, gestützt auf zahlreiche Referenzprojekte und spezialisierte Ingenieurteams.
  • Hohe Eintrittsbarrieren: Komplexe Sicherheits-, Umwelt- und Qualitätsanforderungen in der Prozessindustrie erschweren neuen Wettbewerbern den Markteintritt.
  • Kundenbeziehungen: Langfristige Beziehungen zu Staatsunternehmen, großen Chemiekonzernen und Energiegesellschaften, die immer wieder umfangreiche Capex-Programme auflegen.
  • Track Record bei Megaprojekten: Nachweisbare Erfahrung bei der Abwicklung von Großprojekten in herausfordernden Regionen, was Ausschreibungs- und Vergabewahrscheinlichkeiten erhöht.
  • Know-how im Projekt- und Risikomanagement: Ausgereifte Prozesse zur Steuerung von Termin-, Kosten- und Vertragsrisiken, die für EPC-Anbieter geschäftskritisch sind.
Diese Faktoren bilden zusammen einen funktionalen Moat, der jedoch durch Wettbewerbsdruck und zyklische Investitionsphasen immer wieder getestet wird.

Wettbewerber und Marktumfeld

Maire Tecnimont konkurriert global mit großen EPC- und Engineering-Gesellschaften im Öl-, Gas- und Chemieanlagenbau. Zu den relevanten Wettbewerbern zählen unter anderem internationale Industrie- und Servicekonzerne, die ebenfalls in Petrochemie, Düngemitteln und Energiewende-Projekten aktiv sind. Das Wettbewerbsumfeld zeichnet sich durch hohe Ausschreibungsintensität, Preisdruck und zunehmende Anforderungen an ESG-konforme Projektlösungen aus. Viele Konkurrenten verfolgen ähnliche Strategien zur Diversifikation Richtung Wasserstoff, Recycling und CO2-Abscheidung. In diesem Umfeld positioniert sich Maire Tecnimont mit starker Chemiefokussierung, Technologiepartnerschaften und regionaler Präsenz in wachstumsstarken Märkten. Die Beobachtung der Angebotsdisziplin im Projektgeschäft und der Entwicklung der Auftragsqualität gegenüber reinem Auftragsvolumen gilt als entscheidender Faktor für die Einschätzung der Geschäftsentwicklung.

Management, Governance und Strategieumsetzung

Das Management von Maire Tecnimont ist traditionell stark technik- und projektorientiert geprägt, mit Führungskräften, die langjährige Erfahrung im internationalen Anlagenbau und in der Chemieindustrie mitbringen. Im Jahr 2023 hat der Konzern eine umfassende Marken- und Organisationsüberarbeitung vorgenommen und tritt seither nach außen auch unter der Marke MAIRE auf. Die Unternehmensführung verfolgt eine Strategie, die operative Exzellenz, kontrolliertes Wachstum und eine gezielte Verschiebung des Portfolios hin zu nachhaltigen Technologien kombiniert. Schwerpunkte der Governance sind laut den veröffentlichten Richtlinien Transparenz, Compliance und Risikomanagement. Im EPC-Geschäft legt das Management besonderen Wert auf strikte Projektauswahl, vertragliche Risikobegrenzung und sorgfältige Steuerung von Subunternehmernetzwerken. Parallel wird in Innovation, Digitalisierung und technische Talente investiert, um die Ingenieurbasis zu stärken. Für externe Stakeholder sind die Fähigkeit des Managements, Projektkosteninflation, Lieferkettenrisiken und regulatorische Veränderungen zu managen, sowie eine disziplinierte Kapitalallokation zentrale Kriterien der Beurteilung.

Branchen- und Regionenfokus

Branchenseitig liegt der Fokus von Maire Tecnimont auf chemischen Wertschöpfungsketten, Düngemitteln und ausgewählten Öl- und Gasprojekten, mit zunehmender Erweiterung Richtung Energiewende und Kreislaufwirtschaft. Diese Sektoren sind kapitalintensiv, langfristig planungsgetrieben und stark von globalen Nachfrage- und Rohstoffzyklen abhängig. Regional ist die Gruppe traditionell in Europa verwurzelt, erzielt jedoch einen erheblichen Teil ihrer Aktivitäten in Schwellen- und Wachstumsregionen. Besonders wichtig sind der Mittlere Osten, Nordafrika, der indische Subkontinent, Teile Asiens sowie einzelne Märkte in Osteuropa und Lateinamerika. Diese Regionen investieren in Kapazitätsausbau, Modernisierung bestehender Anlagen und Emissionsreduktion. Aus dieser Struktur ergibt sich ein Chancen-Risiko-Profil, das stark von geopolitischer Stabilität, lokalen Regulierungen und staatlich beeinflussten Investitionsentscheidungen abhängt.

Unternehmensgeschichte und Entwicklung

Maire Tecnimont ist aus der Kombination historischer italienischer und internationaler Engineering-Gesellschaften hervorgegangen. Die Wurzeln reichen in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts zurück, als Vorläuferunternehmen im industriellen Anlagenbau, insbesondere für Chemie- und Energieprojekte, tätig wurden. Durch Restrukturierungen, Akquisitionen und strategische Neuausrichtungen entstand eine integrierte Gruppe, die im Laufe der Zeit an der italienischen Börse gelistet wurde. In den vergangenen Jahrzehnten pendelte der Fokus zwischen klassischem Öl- und Gasanlagenbau, Petrochemie, Düngemitteln und der wachsenden Bedeutung von Umwelt- und Effizienzlösungen. Im Zuge verschärfter Klimapolitik und veränderter Investitionsmuster verlagert sich der Schwerpunkt zunehmend in Richtung nachhaltige Chemie, Dekarbonisierungslösungen und Kreislaufwirtschaft, ohne das Kerngeschäft im Petrochemie-Engineering aufzugeben. Die Unternehmensgeschichte ist damit gekennzeichnet von zyklischen Phasen, strategischen Anpassungen, einer schrittweisen Internationalisierung und einer neueren Markenpositionierung unter der Bezeichnung MAIRE.

Sonstige Besonderheiten und ESG-Aspekte

Maire Tecnimont betont in seiner Außendarstellung die Rolle als Enabler einer sichereren und nachhaltigeren Prozessindustrie. Ein wichtiger Aspekt ist die Fähigkeit, Technologien zur Emissionsreduzierung, Energieeffizienzsteigerung und Abfallverwertung in bestehende und neue Anlagen zu integrieren. Zudem spielt Arbeitssicherheit eine zentrale Rolle, da die Gruppe in Hochrisiko-Umgebungen agiert und hohe HSE-Standards (Health, Safety, Environment) erfüllen muss. ESG-Kriterien gewinnen in der Projektvergabe an Gewicht: Auftraggeber und Finanzierer prüfen zunehmend CO2-Fußabdruck, soziale Standards und Corporate Governance. Maire Tecnimont reagiert darauf mit Berichterstattung zu Nachhaltigkeitskennzahlen, Initiativen in der Lieferkette und Programmen zur Mitarbeiterentwicklung. Für institutionelle Stakeholder, die Wert auf ESG-Konformität legen, sind diese Trends bei der Bewertung des Emittenten relevant, auch wenn die konkrete Ausprägung der Kennzahlen im zyklischen EPC-Geschäft zum Teil volatil bleibt.

Chancen im aktuellen Marktumfeld

Im aktuellen Marktumfeld liegen zentrale Chancen von Maire Tecnimont in mehreren strukturellen Entwicklungen:
  • Globaler Investitionsbedarf in Chemie- und Düngemittelinfrastruktur, insbesondere in Schwellenländern mit wachsender Bevölkerung und steigendem Nahrungsmittelbedarf.
  • Notwendige Modernisierung bestehender Anlagen in etablierten Industrieregionen mit Fokus auf Energieeffizienz, Emissionsreduktion und Prozessoptimierung.
  • Zunehmende regulatorische und gesellschaftliche Anforderungen an nachhaltige Chemie und Kreislaufwirtschaft, die spezialisierte Engineering-Kompetenz verlangen.
  • Potenzial für margenstärkere Engineering-, Lizenz- und Beratungsleistungen, die weniger kapitalintensiv sind als klassische EPC-Projekte.
  • Mögliche Skalierung von Technologien in den Bereichen Recycling, Wasserstoff und CO2-Reduktion, sofern diese sich kommerziell durchsetzen.
Bei stabiler Projektabwicklung, solider Bilanzpolitik und disziplinierter Ausschreibungsteilnahme kann der Konzern von langfristigen Infrastrukturprogrammen und dem globalen Dekarbonisierungstrend profitieren.

Risiken und zentrale Unsicherheiten

Dem stehen substanzielle Risiken gegenüber, die für risikoaverse Marktteilnehmer von Bedeutung sind:
  • Zyklisches Projektgeschäft: Investitionsentscheidungen in der Chemie- und Energiebranche reagieren sensibel auf Konjunktur, Rohstoffpreise und politische Rahmenbedingungen, was zu Phasen schwächerer Auftragseingänge führen kann.
  • Projekt- und Ausführungsrisiken: Festpreis- und EPC-Verträge bergen Kosten-, Termin- und Haftungsrisiken, insbesondere bei Großprojekten in technisch oder politisch schwierigen Umfeldern.
  • Wettbewerbsdruck: Starker Preis- und Margendruck durch internationale Engineering- und Anlagenbaukonzerne, verstärkt durch Überkapazitäten und intensiven Wettbewerb um Schlüsselausschreibungen.
  • Geopolitische Risiken: Hohe Exponierung in Regionen mit potenzieller politischer Instabilität, Wechselkursvolatilität oder regulatorischen Unsicherheiten.
  • Transformationsrisiko: Die strategische Verschiebung Richtung Energiewende und Kreislaufwirtschaft erfordert Investitionen in Technologien, deren langfristige wirtschaftliche Tragfähigkeit teilweise noch unbewiesen ist.
  • ESG- und Reputationsrisiken: Strengere Umweltauflagen und gesellschaftlicher Druck können zu Verzögerungen, Projektstornierungen oder erhöhten Kosten führen, wenn Projekte als nicht ausreichend nachhaltig wahrgenommen werden.
Für risikoaverse Akteure ist eine sorgfältige Beobachtung der Projektpipeline, der Risikopolitik und der Umsetzung der Transformationsstrategie entscheidend.

Kursdaten

Geld/Brief 14,27 € / 14,41 €
Spread +0,98%
Schluss Vortag 14,12 €
Gehandelte Stücke 0
Tagesvolumen Vortag -  
Tagestief 14,09 €
Tageshoch 14,62 €
52W-Tief 10,16 €
52W-Hoch 16,72 €
Jahrestief 11,82 €
Jahreshoch 16,72 €

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Maire Tecnimont Aktie: Fundamentale Kennzahlen (2024)

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Dividenden Kennzahlen

Dividendenrendite 3,19%
Auszahlungen/Jahr 1
Stabilität der Dividende 0,58 (max 1,00)
Jährlicher -0,63% (5 Jahre)
Dividendenzuwachs
Ausschüttungs-
quote % (auf den Free Cash Flow)
Erwartete Dividendensteigerung -3,23%

Dividenden Historie

Datum Dividende
20.04.2026 0,59 €
22.04.2025 0,36 €
22.04.2024 0,20 €
19.04.2022 0,18 €
19.04.2021 0,12 €
20.04.2020 0,012 €
06.05.2019 0,12 €
30.04.2018 0,13 €
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Maire Tecnimont Termine

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Düsseldorf 14,19 +1,07%
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Frankfurt 14,50 +2,76%
14,11 € 12:43
Hamburg 14,31 -1,58%
14,54 € 17:17
München 14,31 -1,72%
14,56 € 08:02
Stuttgart 14,27 +1,06%
14,12 € 19:31
L&S RT 14,365 +0,88%
14,24 € 19:57
Quotrix 14,23 -1,93%
14,51 € 07:27
Gettex 14,46 +1,54%
14,24 € 19:54
Weitere Börsenplätze

Historische Kurse

Datum
Kurs
Volumen
27.05.26 14,12 0
26.05.26 14,45 0
25.05.26 14,53 8.832
22.05.26 14,46 0
21.05.26 14,50 10.322
Weitere Historische Kurse

Performance

Zeitraum Kurs %
1 Woche 14,50 € -2,62%
1 Monat 14,54 € -2,89%
6 Monate 12,05 € +17,18%
1 Jahr 10,81 € +30,62%
5 Jahre 2,828 € +399,29%

Unternehmensprofil Maire Tecnimont

Maire Tecnimont SpA ist eine italienische, börsennotierte Industriegruppe mit Schwerpunkt auf Engineering, Beschaffung und Bau (EPC) für die internationale Prozessindustrie. Das Unternehmen agiert entlang der Wertschöpfungskette von Chemie, Petrochemie, Düngemitteln und zunehmend auch im Bereich Energiewende und Kreislaufwirtschaft. Der Konzern versteht sich als integrierter Technologiedienstleister, der komplexe Anlagen von der frühen Machbarkeitsstudie bis zur schlüsselfertigen Übergabe plant und realisiert. Die Gruppe positioniert sich als Hebel auf langfristige Investitionszyklen in Chemie- und Energieinfrastruktur, mit hoher technologischer und regulatorischer Komplexität.

Geschäftsmodell und Wertschöpfung

Das Geschäftsmodell von Maire Tecnimont basiert im Kern auf EPC-Projekten und Engineering-Dienstleistungen für große Industrieanlagen. Der Konzern erzielt den Großteil seiner Erlöse über langfristige Projektverträge, die typischerweise eine Kombination aus Festpreis- und kostenbasierten Komponenten enthalten. Das Unternehmen übernimmt Projektmanagement, detaillierte Planung, Beschaffung, Bauüberwachung und Inbetriebnahme. Ein wesentlicher Teil der Wertschöpfung liegt in der Bündelung von proprietärem Prozess-Know-how, Projektsteuerungskompetenz und globalem Lieferantennetzwerk. Ergänzend zum EPC-Kerngeschäft baut Maire Tecnimont sein technologie- und beratungsgetriebenes Serviceportfolio aus. Dazu zählen Machbarkeitsstudien, FEED-Leistungen (Front-End Engineering Design), Lizenzierung ausgewählter Verfahren, digitale Lösungen zur Effizienzsteigerung und Leistungen im Bereich Betrieb und Optimierung von Bestandsanlagen. Durch diese Struktur versucht der Konzern, die Zyklizität des klassischen Anlagenbaus abzufedern und höhere Margen im Know-how-intensiven Engineering-Geschäft zu realisieren.

Mission und strategische Ausrichtung

Die offizielle Ausrichtung des Unternehmens zielt darauf ab, als Technologie- und Engineering-Partner den Übergang zu einer kohlenstoffärmeren und ressourceneffizienteren Industrie zu begleiten. Maire Tecnimont betont eine Mission, die industrielle Wettbewerbsfähigkeit mit Dekarbonisierung, Energieeffizienz und Kreislaufwirtschaft verknüpft. Strategisch setzt das Management auf drei Stoßrichtungen: Erstens die Verteidigung und Weiterentwicklung der starken Position in traditionellen Petrochemie- und Düngemittelmärkten. Zweitens die Diversifikation in Technologien für nachhaltige Chemie, Recycling, Wasserstoff, Biofeedstocks und CO2-Reduktion. Drittens die Stärkung von Engineering- und Beratungsleistungen mit höherer Wertschöpfungstiefe, um Abhängigkeiten von einzelnen Großprojekten zu reduzieren. Diese Mission spiegelt sich in der Markenpositionierung als Anbieter von „Sustainable Technology Solutions“ für die Prozessindustrie wider.

Produkte, Dienstleistungen und Technologieportfolio

Maire Tecnimont bietet ein breites Spektrum an Engineering- und Anlagenbaulösungen, das sich im Wesentlichen in folgende Kategorien gliedert:
  • Großanlagen für Petrochemie: Planung und Bau von Anlagen zur Produktion von Polyolefinen, Aromaten, Zwischenprodukten und Spezialchemikalien.
  • Düngemittel und Ammoniak: Engineering und EPC-Aufträge für Ammoniak-, Harnstoff- und andere Stickstoffdüngeranlagen entlang der gesamten Wertkette.
  • Öl-, Gas- und Raffineriekomponenten: Projektierung von Prozessblöcken und Upgrading-Einheiten, inklusive Gasaufbereitung und Downstream-Integration.
  • Energiewende- und Kreislaufwirtschaftsprojekte: Anlagen für Kunststoffrecycling, bio-basierte Rohstoffe, Wasserstoff und CO2-Reduktion, einschließlich Pilot- und Demonstrationsanlagen.
  • Engineering- und Beratungsleistungen: Machbarkeitsstudien, Prozessdesign, FEED, Detailengineering, technische Due-Diligence und Owners Engineering.
  • Digital- und Lifecycle-Services: Einsatz von Datenanalytik, Simulation, Advanced Process Control und Asset-Performance-Lösungen zur Effizienzsteigerung und Verlängerung der Anlagenlebensdauer.
Der Fokus liegt weniger auf physischen Produkten, sondern auf der Integration von Verfahrenstechnologie, detailliertem Engineering und Projektabwicklung. Über Partnerschaften mit Lizenzgebern und eigenen Technologieplattformen nimmt Maire Tecnimont Einfluss auf Prozessdesign und Energieeffizienz großer Industrieanlagen.

Business Units und Konzernstruktur

Die Gruppe organisiert ihr Geschäft in spezialisierten Gesellschaften und Business Lines, die unterschiedliche Segmente der Prozessindustrie adressieren. Historisch und bis heute prägend ist die Rolle von Tecnimont im Petrochemie- und Düngemittelbereich als führende EPC-Gesellschaft mit globaler Präsenz. Daneben bündelt Stamicarbon das Technologie- und Lizenzgeschäft im Harnstoffsegment und fungiert als wichtiger Kompetenzträger für Prozessinnovationen im Düngemittelmarkt. In einer weiteren Säule konzentriert der Konzern seine Aktivitäten rund um Energiewende, Recycling, Biofeedstocks und Dekarbonisierungslösungen. Diese Einheit verfolgt einen stärker technologie- und innovationsgetriebenen Ansatz, häufig mit kleineren, aber wachstumsstarken Auftragsvolumina. Ergänzend existieren regionale Einheiten, die die operative Umsetzung in Schlüsselmärkten wie dem Nahen Osten, Indien, Südostasien, Osteuropa und Lateinamerika verantworten. Diese Struktur ermöglicht eine Kombination aus technologischem Kompetenzzentrum und lokaler Projektabwicklungskapazität.

Alleinstellungsmerkmale und Wettbewerbsposition

Ein zentrales Alleinstellungsmerkmal von Maire Tecnimont liegt in der starken Spezialisierung auf Chemie- und Düngemittelsegmente. Im Vergleich zu diversifizierten Generalisten im Anlagenbau konzentriert sich der Konzern auf Prozesse mit hoher thermodynamischer, verfahrenstechnischer und sicherheitstechnischer Komplexität. Diese Nische erlaubt differenzierte Angebote und eine fokussierte Kundenansprache. Ein weiterer Vorteil ist die Kombination aus proprietärem Know-how im Bereich Harnstofftechnologien und der Fähigkeit, komplette Großanlagen zu integrieren. Diese vertikale Tiefe erhöht die Relevanz für Kunden, die Wert auf Prozessoptimierung, Energieeffizienz und Emissionsreduzierung legen. Zudem positioniert sich Maire Tecnimont frühzeitig im Feld der nachhaltigen Chemie, etwa bei Kunststoffrecycling und Bio-basierten Feedstocks. In einem Markt, der unter regulatorischem Druck steht, kann diese Spezialisierung zu einem Differenzierungsfaktor werden. Die Fähigkeit, traditionelle Petrochemiekompetenz mit Transformationsprojekten zu verbinden, wird von Marktbeobachtern als wesentlicher Aspekt der Unternehmenspositionierung gesehen.

Burggräben und strukturelle Moats

Die Burggräben von Maire Tecnimont sind weniger marken- als wissens- und beziehungsgetrieben. Dazu zählen vor allem:
  • Technologie- und Prozess-Know-how: Jahrzehntelange Erfahrung im Chemie- und Düngemittelanlagenbau, gestützt auf zahlreiche Referenzprojekte und spezialisierte Ingenieurteams.
  • Hohe Eintrittsbarrieren: Komplexe Sicherheits-, Umwelt- und Qualitätsanforderungen in der Prozessindustrie erschweren neuen Wettbewerbern den Markteintritt.
  • Kundenbeziehungen: Langfristige Beziehungen zu Staatsunternehmen, großen Chemiekonzernen und Energiegesellschaften, die immer wieder umfangreiche Capex-Programme auflegen.
  • Track Record bei Megaprojekten: Nachweisbare Erfahrung bei der Abwicklung von Großprojekten in herausfordernden Regionen, was Ausschreibungs- und Vergabewahrscheinlichkeiten erhöht.
  • Know-how im Projekt- und Risikomanagement: Ausgereifte Prozesse zur Steuerung von Termin-, Kosten- und Vertragsrisiken, die für EPC-Anbieter geschäftskritisch sind.
Diese Faktoren bilden zusammen einen funktionalen Moat, der jedoch durch Wettbewerbsdruck und zyklische Investitionsphasen immer wieder getestet wird.

Wettbewerber und Marktumfeld

Maire Tecnimont konkurriert global mit großen EPC- und Engineering-Gesellschaften im Öl-, Gas- und Chemieanlagenbau. Zu den relevanten Wettbewerbern zählen unter anderem internationale Industrie- und Servicekonzerne, die ebenfalls in Petrochemie, Düngemitteln und Energiewende-Projekten aktiv sind. Das Wettbewerbsumfeld zeichnet sich durch hohe Ausschreibungsintensität, Preisdruck und zunehmende Anforderungen an ESG-konforme Projektlösungen aus. Viele Konkurrenten verfolgen ähnliche Strategien zur Diversifikation Richtung Wasserstoff, Recycling und CO2-Abscheidung. In diesem Umfeld positioniert sich Maire Tecnimont mit starker Chemiefokussierung, Technologiepartnerschaften und regionaler Präsenz in wachstumsstarken Märkten. Die Beobachtung der Angebotsdisziplin im Projektgeschäft und der Entwicklung der Auftragsqualität gegenüber reinem Auftragsvolumen gilt als entscheidender Faktor für die Einschätzung der Geschäftsentwicklung.

Management, Governance und Strategieumsetzung

Das Management von Maire Tecnimont ist traditionell stark technik- und projektorientiert geprägt, mit Führungskräften, die langjährige Erfahrung im internationalen Anlagenbau und in der Chemieindustrie mitbringen. Im Jahr 2023 hat der Konzern eine umfassende Marken- und Organisationsüberarbeitung vorgenommen und tritt seither nach außen auch unter der Marke MAIRE auf. Die Unternehmensführung verfolgt eine Strategie, die operative Exzellenz, kontrolliertes Wachstum und eine gezielte Verschiebung des Portfolios hin zu nachhaltigen Technologien kombiniert. Schwerpunkte der Governance sind laut den veröffentlichten Richtlinien Transparenz, Compliance und Risikomanagement. Im EPC-Geschäft legt das Management besonderen Wert auf strikte Projektauswahl, vertragliche Risikobegrenzung und sorgfältige Steuerung von Subunternehmernetzwerken. Parallel wird in Innovation, Digitalisierung und technische Talente investiert, um die Ingenieurbasis zu stärken. Für externe Stakeholder sind die Fähigkeit des Managements, Projektkosteninflation, Lieferkettenrisiken und regulatorische Veränderungen zu managen, sowie eine disziplinierte Kapitalallokation zentrale Kriterien der Beurteilung.

Branchen- und Regionenfokus

Branchenseitig liegt der Fokus von Maire Tecnimont auf chemischen Wertschöpfungsketten, Düngemitteln und ausgewählten Öl- und Gasprojekten, mit zunehmender Erweiterung Richtung Energiewende und Kreislaufwirtschaft. Diese Sektoren sind kapitalintensiv, langfristig planungsgetrieben und stark von globalen Nachfrage- und Rohstoffzyklen abhängig. Regional ist die Gruppe traditionell in Europa verwurzelt, erzielt jedoch einen erheblichen Teil ihrer Aktivitäten in Schwellen- und Wachstumsregionen. Besonders wichtig sind der Mittlere Osten, Nordafrika, der indische Subkontinent, Teile Asiens sowie einzelne Märkte in Osteuropa und Lateinamerika. Diese Regionen investieren in Kapazitätsausbau, Modernisierung bestehender Anlagen und Emissionsreduktion. Aus dieser Struktur ergibt sich ein Chancen-Risiko-Profil, das stark von geopolitischer Stabilität, lokalen Regulierungen und staatlich beeinflussten Investitionsentscheidungen abhängt.

Unternehmensgeschichte und Entwicklung

Maire Tecnimont ist aus der Kombination historischer italienischer und internationaler Engineering-Gesellschaften hervorgegangen. Die Wurzeln reichen in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts zurück, als Vorläuferunternehmen im industriellen Anlagenbau, insbesondere für Chemie- und Energieprojekte, tätig wurden. Durch Restrukturierungen, Akquisitionen und strategische Neuausrichtungen entstand eine integrierte Gruppe, die im Laufe der Zeit an der italienischen Börse gelistet wurde. In den vergangenen Jahrzehnten pendelte der Fokus zwischen klassischem Öl- und Gasanlagenbau, Petrochemie, Düngemitteln und der wachsenden Bedeutung von Umwelt- und Effizienzlösungen. Im Zuge verschärfter Klimapolitik und veränderter Investitionsmuster verlagert sich der Schwerpunkt zunehmend in Richtung nachhaltige Chemie, Dekarbonisierungslösungen und Kreislaufwirtschaft, ohne das Kerngeschäft im Petrochemie-Engineering aufzugeben. Die Unternehmensgeschichte ist damit gekennzeichnet von zyklischen Phasen, strategischen Anpassungen, einer schrittweisen Internationalisierung und einer neueren Markenpositionierung unter der Bezeichnung MAIRE.

Sonstige Besonderheiten und ESG-Aspekte

Maire Tecnimont betont in seiner Außendarstellung die Rolle als Enabler einer sichereren und nachhaltigeren Prozessindustrie. Ein wichtiger Aspekt ist die Fähigkeit, Technologien zur Emissionsreduzierung, Energieeffizienzsteigerung und Abfallverwertung in bestehende und neue Anlagen zu integrieren. Zudem spielt Arbeitssicherheit eine zentrale Rolle, da die Gruppe in Hochrisiko-Umgebungen agiert und hohe HSE-Standards (Health, Safety, Environment) erfüllen muss. ESG-Kriterien gewinnen in der Projektvergabe an Gewicht: Auftraggeber und Finanzierer prüfen zunehmend CO2-Fußabdruck, soziale Standards und Corporate Governance. Maire Tecnimont reagiert darauf mit Berichterstattung zu Nachhaltigkeitskennzahlen, Initiativen in der Lieferkette und Programmen zur Mitarbeiterentwicklung. Für institutionelle Stakeholder, die Wert auf ESG-Konformität legen, sind diese Trends bei der Bewertung des Emittenten relevant, auch wenn die konkrete Ausprägung der Kennzahlen im zyklischen EPC-Geschäft zum Teil volatil bleibt.

Chancen im aktuellen Marktumfeld

Im aktuellen Marktumfeld liegen zentrale Chancen von Maire Tecnimont in mehreren strukturellen Entwicklungen:
  • Globaler Investitionsbedarf in Chemie- und Düngemittelinfrastruktur, insbesondere in Schwellenländern mit wachsender Bevölkerung und steigendem Nahrungsmittelbedarf.
  • Notwendige Modernisierung bestehender Anlagen in etablierten Industrieregionen mit Fokus auf Energieeffizienz, Emissionsreduktion und Prozessoptimierung.
  • Zunehmende regulatorische und gesellschaftliche Anforderungen an nachhaltige Chemie und Kreislaufwirtschaft, die spezialisierte Engineering-Kompetenz verlangen.
  • Potenzial für margenstärkere Engineering-, Lizenz- und Beratungsleistungen, die weniger kapitalintensiv sind als klassische EPC-Projekte.
  • Mögliche Skalierung von Technologien in den Bereichen Recycling, Wasserstoff und CO2-Reduktion, sofern diese sich kommerziell durchsetzen.
Bei stabiler Projektabwicklung, solider Bilanzpolitik und disziplinierter Ausschreibungsteilnahme kann der Konzern von langfristigen Infrastrukturprogrammen und dem globalen Dekarbonisierungstrend profitieren.

Risiken und zentrale Unsicherheiten

Dem stehen substanzielle Risiken gegenüber, die für risikoaverse Marktteilnehmer von Bedeutung sind:
  • Zyklisches Projektgeschäft: Investitionsentscheidungen in der Chemie- und Energiebranche reagieren sensibel auf Konjunktur, Rohstoffpreise und politische Rahmenbedingungen, was zu Phasen schwächerer Auftragseingänge führen kann.
  • Projekt- und Ausführungsrisiken: Festpreis- und EPC-Verträge bergen Kosten-, Termin- und Haftungsrisiken, insbesondere bei Großprojekten in technisch oder politisch schwierigen Umfeldern.
  • Wettbewerbsdruck: Starker Preis- und Margendruck durch internationale Engineering- und Anlagenbaukonzerne, verstärkt durch Überkapazitäten und intensiven Wettbewerb um Schlüsselausschreibungen.
  • Geopolitische Risiken: Hohe Exponierung in Regionen mit potenzieller politischer Instabilität, Wechselkursvolatilität oder regulatorischen Unsicherheiten.
  • Transformationsrisiko: Die strategische Verschiebung Richtung Energiewende und Kreislaufwirtschaft erfordert Investitionen in Technologien, deren langfristige wirtschaftliche Tragfähigkeit teilweise noch unbewiesen ist.
  • ESG- und Reputationsrisiken: Strengere Umweltauflagen und gesellschaftlicher Druck können zu Verzögerungen, Projektstornierungen oder erhöhten Kosten führen, wenn Projekte als nicht ausreichend nachhaltig wahrgenommen werden.
Für risikoaverse Akteure ist eine sorgfältige Beobachtung der Projektpipeline, der Risikopolitik und der Umsetzung der Transformationsstrategie entscheidend.
Stand: Mai 2026
Hinweis

Maire Tecnimont Prognose 2026: Einstufung & Empfehlung von Analysten

Maire Tecnimont Kursziel 2026

  • Die Maire Tecnimont Kurs Performance für 2026 liegt bei +15,17%.

Stammdaten

Marktkapitalisierung 4,72 Mrd. €
Aktienanzahl 326,28 Mio.
Streubesitz 22,91%
Währung EUR
Land Italien
Sektor Industrie
Branche Bau- u. Ingenieurswesen
Aktientyp Stammaktie

Aktionärsstruktur

+77,09% Weitere
+22,91% Streubesitz

Community-Beiträge zu Maire Tecnimont

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Wertz_M
Meilenstein grüner Beschleunigungs-Roadmap Maire
Mailand, 7. September 2021 – Ein neuer Meilenstein in der grünen Beschleunigungs-Roadmap der Maire Tecnimont Group: MyRechemical, NextChemsTochtergesellschaft für Waste-to-Chemical-Technologien, und Johnson Matthey (JM), ein weltweit führender Anbieter nachhaltiger Technologien, werden gemeinsam zusammenarbeiten, um die "Waste-to-Methanol"-Technologie weltweit kommerziell zu entwickeln. Diese Waste-to-Methanol-Technologie hat ihre Wurzeln in der chemischen Umwandlung von nicht recycelbaren Siedlungsabfällen, die sonst auf Deponien entsorgt oder verbrannt würden, in wertvolles Synthesegas, das zur Herstellung von Methanol verwendet wird. Durch die chemische Umwandlung von nicht recycelbaren Siedlungs- und Industrieabfällen, hauptsächlich Kunststoff- und Trockenabfällen, können die entstehenden Wasserstoff- und Kohlenoxide zur Herstellung nachhaltigerer chemischer Produkte verwendet werden. Das aus diesem Verfahren gewonnene Methanol kann als Zwischenprodukt für kohlenstoffarme Additive bei der Mischung von Benzin und Diesel verwendet werden und ersetzt die fossile Komponente durch eine aus dem Recycling gewonnene Komponente sowie als Rohstoff für die Chemie-, Bau- und Kunststoffindustrie. Letztendlich sorgt dies für einen geringeren KOHLENSTOFF-Fußabdruck und demonstriert die Nachhaltigkeit dieser Technologie. Methanol ist ein wichtiges Zwischenprodukt, das in vielen Gütern verwendet wird, die im täglichen Leben eine Rolle spielen, wie Harze, Kunststoffe, Isolierungen und Fasern. Es kann als Kraftstoff im Transportwesen verwendet werden und ist vor allem ein potenzieller Enabler für die Dekarbonisierung. Diese Vereinbarung umfasst die bewährte Syngas-zu-Methanol-Technologie von JM, die Synthesegas mithilfe eines robusten und zuverlässigen chemischen katalytischen Prozesses umwandelt, um neue Abfall-zu-Methanol-Anlagen zu implementieren. Darüber hinaus wird MyRechemical die Syngas-zu-Methanol-Technologie von JM in den Waste-to-Chemical-Prozess integrieren, um diese Waste-to-Methanol-Technologie weltweit zu kommerzialisieren. Pierroberto Folgiero, Chief Executive Officer der Maire Tecnimont Group und NextChem,kommentierte:"Die Allianz mit JM fügt unserer Geschäftsstrategie einen neuen wichtigen Teil hinzu. Zirkuläres Methanol, das aus der Technologie gewonnen wird, bei der wir mit JM zusammenarbeiten, kann in leistungsfähigeren, kohlenstoffarmen Kraftstoffen für nachhaltige Mobilität, beispielsweise für den Schifffahrtssektor, und als nachhaltigeres Produkt für die chemische Industrie verwendet werden. Es gibt einen breiten und vielversprechenden Markt für ein solches Produkt, der darauf abzielt, die Industrie zur Verwendung nachhaltigerer Rohstoffe zu treiben und den Verbrauch natürlicher Ressourcen zu vermeiden. Diese Technologie, die sofort anwendbar ist, bietet eine konkrete Antwort auf diese Bedürfnisse" John Gordon, Managing Director von Johnson Matthey,kommentierte:"Die Zusammenarbeit mit MyRechemical zur Entwicklung innovativer nachhaltiger Technologien zeigt, dass wir uns dafür einsetzen, die Energie- und Chemieindustrie bei der Bewältigung der für die Dekarbonisierung erforderlichen Übergänge zu unterstützen." Alternative Rohstoffe wie Siedlungsabfälle werden eine Schlüsselrolle bei der Erreichung der Netto-Null-Kohlenstoff-Emissionsziele spielen. JM-Prozesslösungen und flexible Katalysatoren, die in einer Vielzahl von Rohstoffen eingesetzt werden können, sind gut positioniert, um Betreibern zu helfen, Kohlendioxidemissionen zu reduzieren und ehrgeizige Nachhaltigkeitsziele zu erreichen." Maire Tecnimont S.p.A. Maire Tecnimont S.p.A., notiert an der Mailänder Börse, leitet eine Industriegruppe, die den globalen Markt für die Umwandlung natürlicher Ressourcen anführt (nachgelagerter Öl- und Gasanlagenbau mit technologischem und Führungs-Know-how). Die Tochtergesellschaft NextChem ist im Bereich grüner Chemikalien und Technologien zur Unterstützung der Energiewende tätig. Die Maire Tecnimont Gruppe ist in ca. 45 Ländern mit ca. 50 operativen Gesellschaften und ca. 9.000 Mitarbeitern tätig. Für weitere Informationen: www.mairetecnimont.it www.nextchem.com Quelle: https://www.mairetecnimont.com/en/media/news/nextchems-myrechemical-and-johnson-matthey-team-commercially-develop-waste-methanol-technology
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Wertz_M
Unternehmertum als Organisationsmodell
"Was bedeutet es, ein Unternehmer im Allgemeinen zu sein, wenn auch nicht ganz im wörtlichen Sinne des Wortes? Es bedeutet, die Herausforderung anzunehmen, Tag für Tag ein leeres Blatt vor sich zu haben, ohne Angst zu haben, darauf zu schreiben. Mit der Tinte der Leidenschaft, des Durstes, Dinge zu tun, der Entschlossenheit, etwas zu bewegen". Die Worte von Andrea Vena, Maire Tecnimont Europe Region VP und KT Commercial VP, eröffnen die siebte Nummer von EVOLVE, unserem Magazin über Unternehmenskultur und -strategien. In dieser Zahl liegt der Schwerpunkt auf dem Unternehmertum im Unternehmensumfeld und unterstreicht die Wichtigkeit, die Komfortzone zu verlassen, um sich eine Welt voller Möglichkeiten und Szenarien vorzustellen, die den meisten Menschen nicht zugänglich sind. Die Grundlage für all dies ist die Leidenschaft und das Wissen eines Unternehmers, unseres Gründers Fabrizio Di Amato, dessen Unterstützung in der Rolle des Vorsitzenden eine ständige Inspiration ist, um immer nach neuen Ideen zu suchen, um sich dem Zufall zu stellen und unsere Leistung zu verbessern. "Oft als treibende Kraft hinter wirtschaftlichen Prozessen bezeichnet, ist Unternehmertum, das heute als Übernahme von Verantwortung gilt, der Schlüsselwert jeder Person, die bei Maire Tecnimont arbeitet." Der Erfolg einer Organisation, insbesondere in den komplexesten, die in unsicheren Märkten gedeihen, hängt von einer langen Reihe von "Unterzielen" und Aufgaben ab, die "atomisiert" werden müssen. Je mehr Ergebnisse von vielen Verhaltensweisen abhängen, die alle miteinander synchronisiert sind, desto mehr diffuses Unternehmertum ist der Schlüssel. "In unserer Branche - erklärt unser CEO Pierroberto Folgiero im Interview auf Seite 14 - wo Sie von einer großen kritischen Mission ausgehen, die sich dann in eine Summe kritischer Aktivitäten aufteilt, um Meilensteine der Exzellenz zu erreichen, müssen Sie in der Lage sein, Dinge mit einem Sinn für Unternehmertum zu entwickeln, anzugehen und zu betrachten. Durch die Förderung unternehmerischer Einstellungen wissen wir, dass der Satz "Jede Mikroentscheidung zählt" kein leerer Gedanke ist, sondern eine strategische Lebensweise, die mit unserem Konzern zu tun hat und es uns ermöglicht, uns kritischen Entscheidungen, unsicheren Momenten und herausfordernden Zielen zu stellen. " Viele Unternehmen, viele Unternehmer und viele Manager bereiten nicht rechtzeitig den Weg zum langfristigen Ziel vor: Dieses Thema befasst sich mit dem Unterschied zu dynamischen Unternehmen und solchen, die sich nie entwickeln, spricht von intelligenter Arbeit mit Marco Bentivogli und auch davon, wie eine Startup-Denkweise in Unternehmen mit Roberto Battagliavon Vorteil sein kann . Es gibt auch Raum, der unserer Gruppe "unternehmerische Kultur" gewidmet ist, ob individuell oder die der Gruppe, von unserer Group Development & Compensation Head of Department Sara Frassine. Natürlich ist Nachhaltigkeit als eine Strategie, die tief in das Kerngeschäft integriert ist, auch in dieser Ausgabe präsent, zusammen mit den Fragen und Antworten, die mit der Entwicklung neuer Unternehmen in sehr unterschiedlichen geografischen Gebieten einhergehen, mit einem Wort von unserem Davide Pelizzola, Subsahara-Afrika-Vizepräsident. Schließen wir mit Andrea VenasWorten: "Unternehmer beginnen damit, an eine Idee zu glauben und auf dem Weg baut er die Straßensteine auf, das ist ein Team, mit dem man eine Vision teilen kann".
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Wertz_M
Maire Tecnimont Group und SAP, 19.07.2021
Maire Tecnimont entscheidet sich für SAP, um die digitale Transformation zu beschleunigen und die Dekarbonisierungsziele zu erreichen Mailand, 19. Juli 2021 – Die Maire Tecnimont Group ist der erste italienische Engineering-Player, der seine Geschäftsprozesse auf Cloud Computing verlagert, indem er sich für RISE mit SAP entschieden hat, wodurch die digitale Transformation beschleunigt und der Weg der Dekarbonisierung fortgesetzt wird. Maire Tecnimonts Entscheidung für RISE mit SAP wird es der Gruppe ermöglichen, in allen Ländern, in denen sie tätig ist, eine noch größere Agilität und Reaktionsfähigkeit über alle ihre Geschäftsprozesse hinweg zu erreichen: Die vollständige Migration in die Cloud wird zur kontinuierlichen Weiterentwicklung der Gruppe auf internationalen Märkten beitragen und die Time-to-Value ihrer strategischen Ziele beschleunigen. Durch die Verlagerung seiner Geschäftsprozesse in die Cloud verbessert Maire Tecnimont seine Skalierbarkeit und seinen nachhaltigen Ansatz, wodurch es einfacher wird, zukünftiges Wachstum zu managen, indem es auf SAP als einzigartigen Technologie- und Beratungspartner setzt. Die Partnerschaft mit SAP wird Maire Tecnimont auch dabei unterstützen, seine Klimaneutralitätsziele für 2030 und 2050 sowohl für indirekte Scope-2-Emissionen, die mit dem Verbrauch von "zugekaufte Energie" zusammenhängen, als auch für indirekte Scope-3-Emissionen, d.h. alle Emissionen, die für die Erbringung von Dienstleistungen entstehen, die in der Vereinbarung mit SAP enthalten sind, zu erreichen. Das globale Projekt wird in aufeinanderfolgenden Phasen in allen Regionen, in denen Maire Tecnimont tätig ist, eingeführt. Die vollständige Migration auf RISE mit SAP wird voraussichtlich bis zum ersten Quartal 2022 abgeschlossen sein. Pierroberto Folgiero, CEO der Maire Tecnimont Group,kommentierte: "Partnerschaften sind geboren, um innovativ zu sein, unverwechselbare Fähigkeiten und Technologien zu kombinieren und der Kurve immer einen Schritt voraus zu sein. Wir freuen uns, als erster in unserer Branche Schulter an Schulter mit einem Technologieführer wie SAP zusammenzuarbeiten, um unsere Erfahrung als Ingenieure und Bauherren mit dem technologischen Hebel der Digitalisierung zu verbinden: Die vollständige Migration in die Cloud bedeutet, den Energieverbrauch zu senken, die Agilität und Flexibilität zu erhöhen und vor allem Prozesse und Logistik für unsere Mitarbeiter zu optimieren, der eigentliche Motor unserer industriellen Exzellenz. Diese Partnerschaft wird uns helfen, unsere Klimaneutralitätsziele langfristig zu erreichen und uns in unserer Rolle als Enabler der Energiewende zu unterstützen." "Maire Tecnimont hat schon immer einen beispiellosen Fokus auf Innovation bewiesen, indem es neue Ansätze in seinem eigenen Industriesektor entwickelt hat, kombiniert mit einer Einstellung zu Exzellenz auf globaler Ebene. Dies wird durch eine Strategie untermauert, das Beste aus dem zu machen, was die Technologie heute bieten kann, und bestätigt ihren Pioniergeist bei der Einführung fortschrittlicher Lösungen, die es ihnen ermöglichen, auf dem Markt immer einen Schritt voraus zu sein", sagte Emmanuel Raptopoulos, CEO von SAP Italien. "Wir sind besonders stolz darauf, unsere Zusammenarbeit mit Maire Tecnimont dank der Wahl von RISE mit SAP zu erweitern, wodurch wir uns verpflichtet haben, Fähigkeiten, Technologien und Innovationen anzubieten, die neue digitale Transformationsszenarien fördern, um das Wachstum und die Entwicklung der Gruppe zu unterstützen." Maire Tecnimont SpA Maire Tecnimont S.p.A., notiert an der Mailänder Börse, leitet einen Industriekonzern, der den globalen Markt für die Umwandlung natürlicher Ressourcen anführt (nachgelagerter Öl- und Gasanlagenbau mit Technologie- und Ausführungskompetenz). Die Tochtergesellschaft NextChem ist im Bereich grüner Chemikalien und Technologien zur Unterstützung der Energiewende tätig. Die Maire Tecnimont Gruppe ist in ca. 45 Ländern mit ca. 50 operativen Gesellschaften und ca. 9.000 Mitarbeitern tätig. Weitere Informationen finden Sie unter: www.mairetecnimont.com. Quelle: https://www.mairetecnimont.com/en/media/news/maire-tecnimont-chooses-sap-accelerate-its-digital-transformation-and-reach-decarbonization-targets
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Wertz_M
Grüne Ammoniak&Bioethanolprojekte in Lateinamerika
Maire Tecnimont Group und FerSam entwickeln gemeinsam grüne Ammoniak- und Bioethanolprojekte in Lateinamerika Mailand, 30. Juni 2021 - Die Tochtergesellschaften NextChem und MET Development der Maire Tecnimont Grouphaben sich mit FerSam Uruguay S.A. (FerSam), einem Teil der FerSam Group, auf die Entwicklung von Projekten zur Herstellung von grünem Ammoniak und Bioethanol in Lateinamerika geeinigt. Im Rahmen der Vereinbarung werden die Tochtergesellschaften der Maire Tecnimont Group und FerSam Durchführbarkeitsstudien für zwei Projekte durchführen. Die erste besteht darin, die Möglichkeit der gemeinsamen Produktion von grünem Ammoniak zu bewerten und zu bewerten. Ammoniak ist ein weltweit wichtiges Gut, das in Düngemitteln verwendet wird und als Brennstoff- und Energieträger genutzt werden kann. Die Erzeugung von grünem Ammoniak aus erneuerbaren Energiequellen trägt zur Verringerung der CO2-Emissionen bei. Die Unternehmen haben sich auch darauf geeinigt, ein Bioethanol-Projekt der zweiten Generation auf Basis der GranBio-Technologie im Portfolio von NextChem zu entwickeln. NextChem erwarb 2020 weltweit exklusive Rechte an der neuen 2G-Ethanol-Technologie von GranBio, die es NextChem ermöglichte, Anlagen zu entwerfen und auszuführen, die Ethanol der zweiten Generation aus Nicht-Lebensmittel-Biomasse produzieren, wie z. B. landwirtschaftliche Rückstände und Reste aus der Forstwirtschaft. Die Maire Tecnimont Group wird technologische Lösungen und Know-how in Bezug auf Projektentwicklung, Design & Engineering und Durchführung in die Partnerschaft einbringen, kombiniert mit ihrem Technologieportfolio sowie ihren starken Fähigkeiten als End-to-End-Entwickler von komplexen Großprojekten. FerSam wird die Biomasse-Rohstoffe und Energiequellen für die Projekte sichern und lokale regulatorische Expertise bereitstellen. Die FerSam Group ist eine private Holdinggesellschaft, die das Portfolio der von der Familie Sama-Ferruzzi kontrollierten Vermögenswerte in der Agrar-, Wohnimmobilien- und Private-Equity-Branche verwaltet. Im Rahmen ihrer aktiven Investitionen besitzt und bewirtschaftet sie landwirtschaftliche Betriebe in Lateinamerika. Pierroberto Folgiero, Maire Tecnimont Group und NextChem Chief Executive Officer,kommentierte: "Die Reduzierung vonCO2-Emissionen ist eine weltweite Herausforderung, und die Zusammenarbeit mit neuen Partnern bei der Umsetzung der Produktion nachhaltiger und kohlenstoffarmer Biokraftstoffe aus erneuerbaren Energien und Biomasse ist von entscheidender Bedeutung. Diese Vereinbarung mit FerSam ist ein weiterer Schritt nach vorn in der Roadmap für grüne Chemie von NextChem und bestätigt Maire Tecnimonts Fähigkeit, weltweit die Energiewende zu ermöglichen. Unsere Präsenz in Lateinamerika ist in den letzten Jahren dank unserer grünen Beschleunigung gewachsen und diese neuen Projekte werden es uns ermöglichen, unsere Marktpositionierung zu stärken." Guglielmo Sama Ferruzzi, Executive Director der FerSam Group,kommentierte:"Mit der festen Überzeugung, dass beide Investitionswege einen großen strategischen Wert haben und einzigartige Quellen von Wettbewerbsvorteilen besitzen, Gegenüber ihren relevanten globalen Industrielandschaften haben wir die Ehre, uns mit Maire Tecnimont in zwei progressiven Projekten zusammenzutun, die im Mittelpunkt Technologien haben, die zeigen, wie der CO2-Fußabdruck der derzeit emissionsstarken Sektoren wesentlich reduziert werden kann, und wichtige Geschäftsmodellelemente, die das gesellschaftliche Wohlergehen und die wirtschaftliche Entwicklung unserer Gastländer in Betracht ziehen. Wir sind davon überzeugt, dass die Kombination von Maire Tecnimonts transversalem, aber profundem technischem Know-how und organisatorischen Fähigkeiten mit ferSams lokaler Erfahrung und funktionalen Kompetenzen eine Stärkung der Zusammenarbeit darstellt, die die Partnerschaft mit den erforderlichen Ressourcen ausstattet, um den vollen Nutzen der Potenziale beider Projekte zu erfassen." Maire Tecnimont S.p.A. Maire Tecnimont S.p.A., an der Mailänder Börse notiert, leitet einen Industriekonzern, der den globalen Markt für die Umwandlung natürlicher Ressourcen (nachgelagerter Öl- und Gasanlagenbau, mit technologischer und leitender Expertise) anführt. Die Tochtergesellschaft NextChem ist im Bereich grüner Chemikalien und Technologien zur Unterstützung der Energiewende tätig. Die Maire Tecnimont Gruppe ist in ca. 45 Ländern tätig, allerdings mit ca. 50 operativen Unternehmen und ca. 9.000 Mitarbeitern. Weitere Informationen: www.mairetecnimont.it www.nextchem.com Quelle: https://www.mairetecnimont.com/en/media/news/maire-tecnimont-group-and-fersam-team-develop-green-ammonia-and-bio-ethanol-projects-latin-america
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Häufig gestellte Fragen zur Maire Tecnimont Aktie und zum Maire Tecnimont Kurs

Der aktuelle Kurs der Maire Tecnimont Aktie liegt bei 14,27 €.

Für 1.000€ kann man sich 70,08 Maire Tecnimont Aktien kaufen.

Die 1 Monats-Performance der Maire Tecnimont Aktie beträgt aktuell -2,89%.

Die 1 Jahres-Performance der Maire Tecnimont Aktie beträgt aktuell 30,62%.

Der Aktienkurs der Maire Tecnimont Aktie liegt aktuell bei 14,27 EUR. In den letzten 30 Tagen hat die Aktie eine Performance von -2,89% erzielt.
Auf 3 Monate gesehen weist die Aktie von Maire Tecnimont eine Wertentwicklung von -7,53% aus und über 6 Monate sind es 17,18%.

Das 52-Wochen-Hoch der Maire Tecnimont Aktie liegt bei 16,72 €.

Das 52-Wochen-Tief der Maire Tecnimont Aktie liegt bei 10,16 €.

Das Allzeithoch von Maire Tecnimont liegt bei 16,72 €.

Das Allzeittief von Maire Tecnimont liegt bei 0,56 €.

Die Volatilität der Maire Tecnimont Aktie liegt derzeit bei 58,82%. Diese Kennzahl zeigt, wie stark der Kurs von Maire Tecnimont in letzter Zeit schwankte.

Die Marktkapitalisierung beträgt 4,72 Mrd. €

Am 10.06.2013 gab es einen Split im Verhältnis 10:1.

Am 10.06.2013 gab es einen Split im Verhältnis 10:1.

Maire Tecnimont hat seinen Hauptsitz in Italien.

Maire Tecnimont gehört zum Sektor Bau- u. Ingenieurswesen.

Ja, Maire Tecnimont zahlt Dividenden. Zuletzt wurde am 20.04.2026 eine Dividende in Höhe von 0,59 € gezahlt.

Zuletzt hat Maire Tecnimont am 20.04.2026 eine Dividende in Höhe von 0,59 € gezahlt.
Dies entspricht einer Dividendenrendite von 4,17%. Die Dividende wird jährlich gezahlt.

Die letzte Dividende von Maire Tecnimont wurde am 20.04.2026 in Höhe von 0,59 € je Aktie ausgeschüttet.
Das ergibt, basierend auf dem aktuellen Kurs, eine Dividendenrendite von 4,17%.

Die Dividende wird jährlich gezahlt.

Der letzte Zahltag der Dividende war am 20.04.2026. Es wurde eine Dividende in Höhe von 0,59 € gezahlt.

Um eine Dividende ausgezahlt zu bekommen, muss man die Aktie am Ex-Tag (Ex-Date) im Depot haben.

Die Maire Tecnimont Aktie ist in den folgenden 1 großen ETFs enthalten:
  1. iShares FTSE Italia Mid-Small Cap UCITS ETF EUR (Acc)