- Streiks bei Lufthansa belasten das operative Geschäft.
- Über 60 Millionen Euro Verlust durch Arbeitskämpfe.
- Steigende Ölpreise erhöhen den Druck auf die Airline.
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Die anhaltenden Streiks beim der Deutschen Lufthansa werden zunehmend zu einer für das Geschäft von Europas größter Airline. Nach dem Ausstand des Kabinenpersonals haben nun auch die Piloten ihre Arbeit niedergelegt – eine Eskalation im Tarifkonflikt, die zentrale Bereiche des Konzerns trifft.
Betroffen sind neben der Kernmarke auch Tochtergesellschaften wie Lufthansa Cargo und CityLine. Flugausfälle, reduzierte Kapazitäten und steigende Kosten belasten das operative Geschäft spürbar. Hinzu kommen Reputationsschäden, die sich langfristig negativ auswirken könnten.
Die DZ Bank sieht die Lage kritisch. Weniger einzelne Streiktage seien entscheidend, sondern vielmehr die Dynamik der Eskalation und die fehlende Planungssicherheit. Die bisherigen Arbeitskämpfe hätten bereits Belastungen von über 60 Millionen Euro beim operativen Ergebnis verursacht. Sollte sich der Konflikt fortsetzen, drohen weitere Einbußen.
Zusätzlichen Druck erzeugt der steigende Ölpreis, dessen Auswirkungen zeitverzögert in der Bilanz sichtbar werden dürften. Auch mögliche Versorgungsengpässe beim Kerosin sorgen für Unsicherheit. Vor diesem Hintergrund wird es zunehmend schwieriger, das Ziel eines deutlich verbesserten operativen Ergebnisses im laufenden Jahr zu erreichen.
| Strategie | Hebel | |||
| Steigender Kurs |
Call
|
5
|
10
|
20
|
| Fallender Kurs |
Put
|
5
|
10
|
20
|
Die Analysten rechnen zwar für das erste Quartal noch mit einer leichten Verbesserung gegenüber dem Vorjahr, verweisen jedoch auf eine schwächere Ergebnisqualität infolge der Streiks. Während das Passagiergeschäft saisonal schwach bleibt, dürften Fracht und Technik stabilisieren.
Mit einem Kursziel von 8,60 Euro sieht die DZ Bank aktuell nur begrenztes Aufwärtspotenzial von rund 8 Prozent gegenüber dem jüngsten Schlusskurs von 7,94 Euro. Die Einstufung lautet weiterhin Halten. Angesichts der jüngsten Entwicklungen halten die Experten zudem eine Senkung der Jahresprognose im Zuge der Quartalszahlen Anfang Mai für möglich.
Autor: Ariva-Redaktion/ js
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