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Erneut Warnstreik am Flughafen Hamburg - Alle Abflüge gestrichen

HAMBURG (dpa-AFX) - Am Flughafen in Hamburg geht fast nichts mehr. Wegen des Warnstreiks an der Sicherheitskontrolle werden auch am Montag keine Flieger mit Passagieren starten. Für den gesamten Tag wurden alle Abflüge am Airport gestrichen, wie aus der Internetseite des Flughafens hervorgeht. Ähnlich rot sah es bei den Landungen aus, sehr viele waren abgesagt. Insgesamt 13 deutsche Flughäfen sollen im Rahmen des Warnstreiks der Gewerkschaft Verdi in verschiedenen Tarifkonflikten bestreikt werden. Beschäftigte aus dem öffentlichen Dienst der Flughafenbetreiber, den Bodenverkehrsdiensten und den Luftsicherheitsbereichen sind dazu aufgerufen.

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Der Warnstreik am Hamburger Flughafen hatte überraschend bereits am Sonntagmorgen begonnen und soll nun bis zum Ende der Spätschicht am Montag andauern. Ursprünglich waren dem Flughafen zufolge am Montag insgesamt 284 Flüge - 141 Ankünfte und 143 Abflüge - mit mehr als 40.000 Passagieren geplant gewesen.

Auch Kliniken und Kitas betroffen

Verdi rief auch in anderen Bereichen des öffentlichen Diensts zu einem Warnstreik auf - unter anderem in den Asklepios-Kliniken, im Universitätsklinikum Eppendorf (UKE), in den Elbkinder-Kitas als Hamburgs größtem Kita-Träger, bei der Stadtreinigung und der Hamburg Port Authority (HPA). Gleiches gelte für Bundesbehörden, das Schauspielhaus, das Thalia Theater, die Staatsoper, die Elbphilharmonie.

Um 11.00 Uhr Demonstrationszug durch die Innenstadt

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Von 9.30 Uhr an sollen sich die Streikenden zu einer Kundgebung auf der Kreuzung Reesendammbrücke/Ballindamm versammeln. Um 11.00 Uhr ziehe dann ein Demonstrationszug durch die Innenstadt zum Gewerkschaftshaus. Als Redner erwartet wird unter anderem Verdi-Chef Frank Werneke. Die Gewerkschaft geht von Tausenden Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus.

Verdi fordert für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst des Bundes und der Kommunen unter anderem eine Tariferhöhung im Volumen von acht Prozent, mindestens aber 350 Euro mehr monatlich, sowie drei zusätzliche freie Tage. Die Arbeitgeber wiesen diese Forderungen als nicht finanzierbar zurück. Die dritte Tarifrunde soll vom 14. bis 16. März in Potsdam stattfinden./klm/DP/zb

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