- LEG kommt beim Verkauf von Wohnungen nur langsam voran.
- Es besteht wenig Interesse an größeren Immobilienpaketen.
- In der ersten Jahreshälfte verkaufte LEG 1.800 Wohnungen.
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"Es kommen zwar immer wieder Transaktionen zustande, aber keinesfalls in einem Umfang, den wir und viele weitere Marktteilnehmer am Anfang des Jahres erwartet hatten", sagte der Manager. Weiter gut verkaufen ließen sich einzelne oder auch mehrere Mehrfamilienhäuser an deutsche Family Offices - Verwaltung des Vermögens wohlhabender Familien - oder deutsche Institutionelle. Dabei seien Immobilienpakete bis zu einem Wert von 50 Millionen Euro gefragt, so von Lackum. Für größere Pakete gebe es oft nicht genügend Interessenten. Die brauche es aber, damit im Wettbewerb ein guter Preis zustande kommt.
"Das war auch der Grund, warum wir die von der Brack Capital Properties (BCP) hinzugekauften rund 1.500 Wohneinheiten in Ostdeutschland nicht wie geplant in einem Gesamtportfolio verkaufen konnten", erläuterte der Konzernchef. Der vom Unternehmen anvisierte Verkauf des Gesamtpakets sei nur auf geringes Interesse im Markt gestoßen. "Wir haben dies falsch eingeschätzt" räumte der Manager ein. Der überwiegende Teil der zum Verkauf stehenden Wohnungen in Ostdeutschland befindet sich in Leipzig. LEG hatte Anfang 2025 mit der Übernahme von BCP rund 9.100 Wohnung von der Adler Group übernommen.
LEG habe allerdings keinen Druck, Wohnungen zu verkaufen, betonte von Lackum. Das Unternehmen habe das ostdeutsche Portfolio aufgeteilt und werde nun kleinere Pakete bis hin zu einzelnen Mehrfamilienhäusern veräußern. In der ersten Jahreshälfte veräußerte LEG insgesamt 1.800 Wohnungen. Der Immobilienkonzern hat rund 5.000 Wohnungen zum Verkauf gestellt, um sein Portfolio zu verbessern./mne/jsl/zb
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