| EQS-News: Lang & Schwarz Aktiengesellschaft / Schlagwort(e): Jahresergebnis/Quartalsergebnis Lang & Schwarz Aktiengesellschaft: Rekordergebnis im Geschäftsjahr 2025 und ausgezeichneter Start in das Jahr 2026 20.02.2026 / 08:30 CET/CEST Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.
Düsseldorf, 20. Februar 2026 – „Das Geschäftsjahr 2025 war das mit Abstand umsatzstärkste Jahr der Firmengeschichte von Lang & Schwarz. Unser Handelsvolumen hat sich gegenüber dem Vorjahr um EUR 179,5 Mrd. auf EUR 334,3 Mrd. mehr als verdoppelt. Bei der Anzahl der Trades konnten wir einen Anstieg von knapp 80% auf 108,4 Millionen Trades verzeichnen. Hieraus sowie aus dem insgesamt positiv gestimmten Börsenumfeld mit phasenweise hoher Volatilität und vielen Sonderbewegungen ist es uns gelungen, ein Rekordergebnis aus der Handelstätigkeit im Jahr 2025 von EUR 145,4 Mio. zu erzielen – ein erneuter Anstieg gegenüber dem bereits herausragenden Vorjahr um 33%. Der Konzernüberschuss ohne Sondereffekte hat sich um gut 40% gegenüber dem Vorjahr erhöht und beträgt im Geschäftsjahr 2025 EUR 69,0 Mio.
Das erste Quartal des Geschäftsjahres 2026 verläuft bisher mit Blick auf die Handelsaktivitäten unserer Kunden wie auch das Ergebnis aus der Handelstätigkeit ausgezeichnet,“ führt der Vorstand aus.
Der Lang & Schwarz Konzern erzielt im Geschäftsjahr 2025 ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit in Höhe von EUR 100,4 Mio. nach EUR 71,3 Mio. im Vorjahr. Im vierten Quartal 2025 konnte ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von EUR 36,7 Mio. gegenüber dem vierten Quartal 2024 (EUR 29,3 Mio.) erzielt werden.
Das Ergebnis aus der Handelstätigkeit (Zinsergebnis aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit zzgl. Provisionsergebnis und Handelsergebnis) beläuft sich im Geschäftsjahr 2025 auf EUR 145,4 Mio. (Vorjahr: EUR 109,2 Mio.). Das Zinsergebnis (ohne Sondereffekte) trägt hierzu EUR 2,6 Mio. (Vorjahr: EUR 4,5 Mio.) bei; der Rückgang gegenüber dem Vorjahr ist dem niedrigeren Zinsniveau geschuldet. Im vierten Quartal 2025 beträgt das Ergebnis aus der Handelstätigkeit EUR 48,2 Mio. nach EUR 39,2 Mio. im vierten Quartal 2024.
Der Konzernüberschuss für das Geschäftsjahr 2025 beläuft sich auf EUR 48,6 Mio. nach EUR 22,1 Mio. im Vorjahr.
Ohne Sondereffekte beträgt der Konzernüberschuss für das Geschäftsjahr 2025 EUR 69,0 Mio. (Vorjahr: EUR 49,0 Mio.) bzw. für das vierte Quartal 2025 EUR 25,4 Mio. (Vorjahresquartal: EUR 20,2 Mio.). Sondereffekte in Höhe von EUR -20,5 Mio. betreffen im Geschäftsjahr 2025 mit EUR 19,2 Mio. die Zuführung zum Fonds für allgemeine Bankrisiken sowie mit EUR 1,3 Mio. die Risikovorsorge für Zinsen nach der Abgabenordnung. Diese Sondereffekte sind nicht dem Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit zuzurechnen.
Die Verwaltungsaufwendungen (Personalaufwendungen zzgl. sonstige betriebliche Aufwendungen) belaufen sich im Geschäftsjahr 2025 auf EUR 43,9 Mio. (Vorjahr: EUR 37,1 Mio.). Im vierten Quartal 2025 machen diese EUR 11,2 Mio. aus. Die Personalaufwendungen fallen mit EUR 24,4 Mio. (Vorjahr: EUR 19,8 Mio.) im Geschäftsjahr 2025 höher aus als im Vorjahr. Wesentliche Ursachen sind höhere an das Ergebnis aus der Handelstätigkeit geknüpfte variable Gehaltsbestandteile sowie die im Jahresdurchschnitt höhere Mitarbeiterzahl. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich im Jahresvergleich ebenfalls erhöht und betragen im Geschäftsjahr 2025 insgesamt EUR 19,5 Mio. (Vorjahr: EUR 17,4 Mio.).
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag betragen im Geschäftsjahr 2025 EUR 31,4 Mio. (Vorjahr: EUR 26,7 Mio.).
Die Konzernmitarbeiteranzahl zum 31. Dezember 2025 beträgt 95 (31. Dezember 2024: 81). Der Anstieg gegenüber dem Vorjahr resultiert insbesondere aus dem erhöhten Geschäftsvolumen sowie steigenden regulatorischen Anforderungen.
Im Geschäftsjahr 2025 beträgt das Konzernergebnis je Aktie (mit Sondereffekten) EUR 5,15 (Vorjahr: EUR 2,34); ohne die erwähnten Sondereffekte beläuft sich das Konzernergebnis je Aktie für das Geschäftsjahr 2025 auf EUR 7,32 (Vorjahr: EUR 5,19). Das Konzernergebnis je Aktie (mit Sondereffekten) beträgt für das vierte Quartal 2025 EUR 0,62 (Vorjahresquartal: EUR 0,27). Ohne Sondereffekte liegt das Konzernergebnis je Aktie für das vierte Quartal 2025 bei EUR 2,69 (Vorjahresquartal: EUR 2,14).
Die Lang & Schwarz Aktiengesellschaft verfügt zum 31. Dezember 2025 nach den vorläufigen Zahlen über bilanzielle Konzerneigenmittel (inkl. Minderheitenanteile) einschließlich des Fonds für allgemeine Bankrisiken in Höhe von EUR 158,7 Mio. (31. Dezember 2024: EUR 107,0 Mio.).
Dem Fonds für allgemeine Bankrisiken werden insgesamt EUR 19,2 Mio. zugeführt; davon EUR 4,2 Mio. verpflichtende Zuführung nach § 340e Abs. 4 HGB. Vgl. hierzu unsere Ad-hoc-Mitteilung sowie Corporate News vom 6. Februar 2026.
Sollten sich keine deutlichen Veränderungen durch Abschluss- und Prüfungsarbeiten mehr ergeben, soll der Hauptversammlung eine Dividendenzahlung von EUR 2,00 je Aktie vorgeschlagen werden; vgl. hierzu unsere Ad-hoc-Mitteilung sowie Corporate News vom 6. Februar 2026.
Die Zahlen zum 31. Dezember 2025 sind ungeprüft und keiner prüferischen Durchsicht unterzogen worden.
Über die Lang & Schwarz Aktiengesellschaft: Lang & Schwarz wurde 1996 gegründet und ist an der Frankfurter Börse notiert. Die Lang & Schwarz Aktiengesellschaft emittiert Hebelprodukte, Themen- und wikifolio-Zertifikate. Handelbar sind diese an der Börse Stuttgart (EUWAX) und der BX Swiss (DeriBX) sowie außerbörslich. Die Lang & Schwarz Aktiengesellschaft fungiert als operative Konzernholding. Schwerpunkt der Lang & Schwarz TradeCenter AG & Co. KG ist der börsliche und außerbörsliche Handel mit Wertpapieren. Sie ist Market Maker auf XETRA, an der LS Exchange, der Wiener Börse, der Börse Stuttgart und der BX Swiss. Mit etwa 30.000 quotierten Produkten ist die Gesellschaft mit über 20 Handelspartnern, über 25 Millionen Retailkunden und langen Handelszeiten in Deutschland Marktführer auch im außerbörslichen Handel.
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