EINBECK (dpa-AFX) - Der Saatguthersteller KWS Saat (KWS Saat Aktie) erwartet angesichts des gedämpften Agrarmarktumfelds in diesem Jahr weniger Wachstum als bisher in Aussicht gestellt. Niedrige Preise für Agrarrohstoffe führten zu Unsicherheiten bei den Anbauentscheidungen von Kunden und daher einer stärker als bisher angenommenen Verringerung der weltweiten Anbaufläche für Zuckerrüben, teilte der im Nebenwerteindex SDax notierte Konzern am Donnerstag mit. Im Geschäftsjahr 2025/26 (bis Ende Juni) rechnet KWS deshalb mit einem Umsatz auf vergleichbarer Basis, also ohne Währungs- und Portfolioeffekte, auf Vorjahresniveau. Bislang wurde ein Wachstum von rund drei Prozent angepeilt.
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KWS Saat senkt Umsatzprognose aufgrund des Agrarmarkts.
Im ersten Halbjahr fiel der Umsatz um 1,4 Prozent.
Der Verlust verringerte sich auf 63,8 Millionen Euro.
Im ersten Geschäftshalbjahr (bis Ende Dezember) ging der Umsatz um 1,4 Prozent auf 411,3 Millionen Euro zurück. Der Verlust vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) verringerte sich um rund ein Viertel auf 49,0 Millionen Euro, was maßgeblich auf einen positiven Sondereffekt aus dem Verkauf des nordamerikanischen Maisgeschäfts zurückgeht. Unter dem Strich stand damit ein um 45 Prozent kleinerer Verlust von 63,8 Millionen Euro.
"Wir setzen unseren Fokus klar auf Profitabilität", sagte Finanzchef Jörn Andreas laut Mitteilung. Im laufenden Geschäftsjahr sollen vom Umsatz des Saatgutherstellers weiterhin 19 bis 21 Prozent als Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) hängen bleiben. Der Sondergewinn aus dem Verkauf von Lizenzrechten infolge des Verkaufs des nordamerikanischen Maisgeschäfts ist dabei ausgeklammert./niw/mis
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