- Krones verzeichnet Umsatz- und Ergebnisrückgang.
- Die Aktie liegt aktuell bei 129,60 Euro.
- Im ersten Quartal stieg der Auftragseingang um 5,3%.
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Für die im Mittelwerteindex MDax
Für Constantin Hesse vom Analysehaus Jefferies hat Krones in einem schwierigen Umfeld einen ordentlichen Jahresstart hingelegt. Der Auftragseingang sei eine positive Überraschung.
Im ersten Quartal lag der Auftragseingang mit rund 1,51 Milliarden Euro um 5,3 Prozent über dem Vorjahreszeitraum. Auch gegenüber dem Vorquartal verbesserte sich das Neugeschäft. Der Auftragsbestand stieg im Vergleich zum Jahresende 2025 um 3,2 Prozent auf rund 4,3 Milliarden Euro.
Der Umsatz sank indessen im Jahresvergleich um 2,2 Prozent auf rund 1,38 Milliarden Euro, wie der Hersteller von Abfüll- und Verpackungsanlagen am Freitag in Neutraubling mitteilte. Dies lag auch im Rahmen der Erwartungen von Analysten. Bereinigt um Währungsschwankungen stiegen die Erlöse um 1,4 Prozent.
Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) fiel leicht um 0,3 Prozent auf 148,9 Millionen Euro. Branchenexperten hatten hier etwas weniger auf dem Zettel. Die entsprechende operative Marge verbesserte sich leicht von 10,6 auf 10,8 Prozent. Unter dem Strich standen nach Anteilen Dritter 68,5 Millionen Euro Gewinn, vor allem wegen höherer Abschreibungen waren das 9,5 Prozent weniger als im Vorjahr.
Für das laufende Jahr rechnet das Management weiter mit einem währungsbereinigten Umsatzwachstum von drei bis fünf Prozent. Die operative Marge (Ebitda) soll sich auf 10,7 bis 11,1 Prozent verbessern. 2025 wurde ein Umsatz von 5,66 Milliarden Euro verbucht bei einer operativen Marge von 10,6 Prozent.
Krones steht vor einem Wechsel an der Spitze des Konzerns. Im Juni übernimmt Vertriebschef Thomas Ricker das Ruder von Konzernchef Christoph Klenk, wie das Unternehmen bereits im März mitteilte./err/jha/men
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