Krka DD

Aktie
WKN:  903246 ISIN:  SI0031102120 Branche:  Pharmazeutika Land:  Slowenien
246,00 €
+6,00 €
+2,50%
15:11:09 Uhr
Depot/Watchlist
Marktkapitalisierung *
6,62 Mrd. €
Streubesitz
68,88%
KGV
-
Dividende
8,25 EUR
Dividendenrendite
4,15%
Index-Zuordnung
-
Krka DD Aktie Chart

Krka DD Unternehmensbeschreibung

KRKA d. d., Novo mesto ist ein vertikal integrierter, international ausgerichteter Generika- und Markenhersteller mit Schwerpunkt auf verschreibungspflichtigen Humanarzneimitteln. Das Unternehmen zählt zu den größten Pharmagruppen in Mittel- und Osteuropa und ist an der Börse Ljubljana notiert. KRKA deckt wesentliche Teile der pharmazeutischen Wertschöpfungskette ab – von Forschung und Entwicklung über Wirkstoff- und Arzneimittelproduktion bis hin zu Vertrieb und Marketing in eigenen Landesgesellschaften. Für institutionelle und private Anleger fungiert der Titel häufig als regionaler Qualitätswert mit Fokus auf stabilen Cashflows, moderatem Wachstum und einer konservativen Bilanzkultur, ohne ausgeprägte Exponierung zu Hochrisiko-Innovationen.

Geschäftsmodell

Das Geschäftsmodell von KRKA basiert auf der Entwicklung, Herstellung und Vermarktung von generischen Arzneimitteln mit zusätzlichem Mehrwert, ergänzt durch ausgewählte Markenpräparate, Tierarzneimittel sowie Gesundheits- und Wellnessprodukte. Zentral ist eine Kostenführerschafts-Strategie in Kombination mit therapeutischem Fokus: KRKA produziert vor allem Wirkstoffe für kardiovaskuläre Erkrankungen, Erkrankungen des zentralen Nervensystems, Antiinfektiva, Magen-Darm-Präparate, Onkologie- und Diabetesmedikamente. Die Gesellschaft setzt auf eigene Produktionskapazitäten in Slowenien und weiteren Ländern, um Skaleneffekte, Lieferkettenkontrolle und regulatorische Konformität sicherzustellen. Ein dichtes Vertriebsnetz mit Tochtergesellschaften und Repräsentanzen in Europa, Russland/GUS, darüber hinaus auch im Nahen Osten, Afrika, Asien und Lateinamerika ermöglicht eine direkte Marktbearbeitung mit medizinischem Außendienst und Apothekenbetreuung. Das Geschäftsmodell ist auf wiederkehrende Nachfrage, lange Produktlebenszyklen und schrittweise Portfolioerweiterung ausgerichtet.

Mission und strategische Leitlinien

KRKA formuliert seine Mission im Kern als Bereitstellung qualitativ hochwertiger, sicherer und wirksamer Arzneimittel zu erschwinglichen Preisen. Die Unternehmensstrategie zielt darauf ab, überdurchschnittliches Wachstum in ausgewählten Märkten zu erzielen, ohne die finanzielle Stabilität zu gefährden. Leitgedanken sind: konsequente Orientierung an Patientennutzen und Therapiequalität, strenge Einhaltung internationaler regulatorischer Standards sowie langfristige Partnerschaften mit Ärzten, Apothekern und Gesundheitssystemen. Die Mission wird ergänzt durch eine ausgeprägte F&E-Strategie für generische und sogenannte „value-added“ Generika, bei denen KRKA etwa durch verbesserte Darreichungsformen, Kombinationstherapien oder optimierte Pharmakokinetik einen zusätzlichen klinischen oder praktischen Nutzen anstrebt. Nachhaltigkeit, Umweltschutz und verantwortungsvolle Unternehmensführung (ESG) werden in Berichten des Unternehmens als integrale Bestandteile der langfristigen Positionierung betont.

Produkte und Dienstleistungen

Das Produktportfolio von KRKA konzentriert sich auf:
  • Humanarzneimittel (verschreibungspflichtig und OTC): Schwerpunkt auf kardiovaskulären Präparaten, Psychopharmaka, Analgetika, Antiinfektiva, Onkologie- und Stoffwechselmedikamenten
  • Tierarzneimittel: Präparate für Nutz- und Haustiere, unter anderem Antiinfektiva, Antiparasitika und Produkte für das Wohlbefinden von Tieren
  • Selbstmedikations- und Wellnessprodukte: Vitamine, Mineralstoffe, Nahrungsergänzungsmittel und ausgewählte OTC-Produkte
  • Wirkstoffproduktion: Synthese bestimmter pharmazeutischer Wirkstoffe für den Eigenbedarf, teilweise auch für Dritte
Dienstleistungsseitig erbringt KRKA regulatorische Dossiers, Zulassungs- und Pharmakovigilanz-Management sowie medizinisch-wissenschaftliche Information, insbesondere zur Unterstützung von Ärzten, Apothekern und Gesundheitseinrichtungen. Die Gesellschaft investiert zudem in klinische und bioäquivalenzbezogene Studien, die als Grundlage der behördlichen Zulassung und als vertrauensbildende Maßnahmen im Markt dienen.

Business Units und Segmentstruktur

KRKA gliedert seine Tätigkeit im Wesentlichen nach Produktgruppen und geografischen Regionen. Auf Produktebene unterscheidet das Unternehmen vor allem:
  • Humanpharma-Sparte mit Fokus auf rezeptpflichtige Generika und ausgewählte OTC-Produkte
  • Veterinärsparte mit Tierarzneimitteln und Ergänzungsfuttermitteln
  • Nahrungsergänzung und sonstige Gesundheitsprodukte mit markenorientiertem Ansatz
Regional betrachtet adressiert KRKA die Märkte über Segmente wie Europa (mit besonderem Gewicht auf EU-Märkte und Mittelosteuropa), Region Russland und GUS-Staaten sowie weitere internationale Märkte. Diese Segmentierung erlaubt eine differenzierte Preis- und Erstattungspolitik, angepasst an lokale regulatorische Rahmenbedingungen und Einkommensniveaus.

Alleinstellungsmerkmale und Burggräben

KRKA verfügt über mehrere potenzielle Moats, die im Generikamarkt von Bedeutung sind:
  • Vertikale Integration: Eigene Wirkstoffproduktion und Fertigung ermöglichen Kostenkontrolle, zuverlässige Lieferfähigkeit und schnelle Anpassung an Nachfrageschwankungen.
  • Breites, diversifiziertes Portfolio: Eine Vielzahl von Präparaten in unterschiedlichen therapeutischen Klassen reduziert die Abhängigkeit von einzelnen Blockbuster-Produkten.
  • Starke Position in CEE- und GUS-Märkten: Historisch gewachsene Präsenz, lokale Produktionsstandorte und Marktkenntnis verschaffen KRKA Wettbewerbsvorteile gegenüber spät eintretenden Konkurrenten.
  • Regulatorische und technologische Eintrittsbarrieren: Erfahrung in Zulassungsverfahren, Qualitätsmanagement und cGMP-konformer Produktion erschwert neuen Wettbewerbern den Markteintritt.
  • Markenwahrnehmung in Generika-Segmenten: In einigen Märkten sind KRKA-Produktnamen etabliert und stiften Vertrauen bei Ärzten und Apothekern, was die Preissensitivität etwas reduziert.
Diese Faktoren führen insgesamt zu einer gewissen Preissetzungsmacht und Stabilität der Marktanteile, auch wenn der Generikamarkt strukturell kompetitiv bleibt.

Wettbewerbsumfeld

KRKA agiert in einem intensiven Wettbewerbsumfeld mit globalen und regionalen Generikaherstellern. Zu den relevanten Vergleichsunternehmen zählen unter anderem Teva, Sandoz, STADA, Zentiva, Polpharma sowie lokale Anbieter in einzelnen Märkten. Der Wettbewerb erfolgt primär über:
  • Preisniveau und Rabattpolitik gegenüber Krankenkassen, Krankenhäusern und Apotheken
  • Geschwindigkeit beim Markteintritt nach Patentablauf originärer Arzneimittel
  • Breite und Tiefe des Produktportfolios in Kernindikationen
  • Qualität, Lieferzuverlässigkeit und regulatorische Compliance
  • Marketing- und Vertriebsstärke im ärztlichen Außendienst
In Mittel- und Osteuropa sowie Teilen der GUS-Staaten zählt KRKA zu den führenden Anbietern, während das Unternehmen in Westeuropa und anderen Weltregionen eher als etablierter, aber nicht dominanter Akteur auftritt. Der Wettbewerbsdruck äußert sich in permanentem Preisdruck, Ausschreibungswettbewerben und steigenden regulatorischen Anforderungen.

Management, Governance und Strategie

KRKA wird von einem Managementteam mit langjähriger Erfahrung in der Pharmabranche und tiefer Verankerung in Slowenien geführt. Der Vorstand verfolgt traditionell eine vorsichtige Finanzpolitik, fokussiert auf soliden Cashflow, begrenzte Verschuldung und kontinuierliche Investitionen in Kapazitäten und Forschung. Strategische Schwerpunkte lassen sich wie folgt zusammenfassen:
  • kontinuierlicher Ausbau des Portfolios an generischen und „value-added“ Präparaten in Kernindikationen
  • Selektive geografische Expansion, vor allem in wachstumsstarken Schwellenländern, bei gleichzeitiger Vertiefung der Marktposition in bestehenden Regionen
  • Investitionen in moderne Produktionsstätten, Digitalisierung der Prozesse und Qualitätsoptimierung
  • stärkere Berücksichtigung von Nachhaltigkeit, Energieeffizienz und Umweltstandards in der gesamten Wertschöpfungskette
Die Corporate-Governance-Struktur orientiert sich an den Anforderungen des Kapitalmarktes in Slowenien und den Erwartungen internationaler Investoren, inklusive Transparenz, Berichterstattung und Aufsichtsratssystem.

Branchen- und Regionalanalyse

KRKA ist Teil des globalen Generikasektors, der von demografischem Wandel, steigender Prävalenz chronischer Erkrankungen und Kostendruck in Gesundheitssystemen profitiert. Regierungen und Krankenkassen forcieren den Einsatz preisgünstiger Generika, um Budgets zu entlasten, was strukturellen Rückenwind bezüglich Nachfrage schafft. Gleichzeitig verschärfen Vergabeverfahren, Referenzpreissysteme und Rabattverträge den Margendruck. In Europa sorgen regulatorische Harmonisierung, Pharmakovigilanz-Anforderungen und Qualitätsstandards für hohe Eintrittsbarrieren, aber auch für steigende Fixkosten. In Mittel- und Osteuropa sowie in Russland/GUS ist das Marktwachstum meist höher als in gesättigten Westeuropa-Märkten, jedoch geht es mit erhöhten politischen, währungsbedingten und regulatorischen Risiken einher. KRKA profitiert von seiner frühen Präsenz in diesen Regionen, muss aber Volatilität, Wechselkursrisiken und teils unberechenbare Gesundheitspolitik managen.

Unternehmensgeschichte

KRKA wurde Mitte des 20. Jahrhunderts im slowenischen Novo mesto gegründet und entwickelte sich aus einem regionalen pharmazeutischen Hersteller zu einem internationalen Generikakonzern. In der Zeit der sozialistischen Planwirtschaft belieferte das Unternehmen vor allem den jugoslawischen Markt und baute schrittweise Exportbeziehungen auf, insbesondere in andere Ostblockstaaten. Nach der Unabhängigkeit Sloweniens und dem Übergang zur Marktwirtschaft transformierte sich KRKA zu einer kapitalmarktfähigen Aktiengesellschaft und investierte massiv in moderne Produktionsanlagen, Forschung und internationale Vertriebsstrukturen. Mit der EU-Integration Sloweniens passte das Unternehmen seine Prozesse an europäische Regelwerke an und erwarb GMP-Zertifizierungen. In den folgenden Jahrzehnten wurde das Portfolio sukzessive ausgebaut, neue therapeutische Segmente wurden erschlossen, und KRKA etablierte Tochtergesellschaften und Produktionsstandorte in ausgewählten Auslandsmärkten. Heute verbindet die Unternehmensgeschichte traditionelle pharmazeutische Kompetenz aus Südosteuropa mit einer internationalen Wachstumsstrategie.

Sonstige Besonderheiten

KRKA zeichnet sich durch eine starke Verankerung in Slowenien und eine bedeutende Rolle als Arbeitgeber und industrieller Kernbetrieb der Region Novo mesto aus. Das Unternehmen investiert regelmäßig in Ausbildung, Kooperationen mit Universitäten und Fachhochschulen sowie in die Weiterentwicklung von Fachkräften. Zudem betont KRKA Umwelt- und Klimaschutzinitiativen, zum Beispiel durch Optimierung von Energieverbrauch, Abfallmanagement und Emissionsreduktion in den Produktionsstätten. Für Anleger ist bedeutsam, dass der Free Float der Aktie durch Beteiligungen heimischer Investoren und Institutionen strukturell begrenzt sein kann, was sich auf Liquidität und Kursvolatilität auswirkt. Als regional verankerter Konzern mit globaler Reichweite steht KRKA zudem im Fokus nationaler Industriepolitik, was einerseits Stabilität vermitteln, andererseits aber auch politischen Einfluss auf strategische Entscheidungen verstärken kann.

Chancen und Risiken aus Sicht konservativer Anleger

Für konservativ orientierte Investoren bietet KRKA mehrere potenzielle Chancen:
  • Strukturelles Nachfragewachstum nach Generika durch alternde Bevölkerung, steigende Inzidenz chronischer Krankheiten und Budgetdruck in Gesundheitssystemen
  • Diversifiziertes Produktportfolio über zahlreiche Indikationen und Regionen, das Klumpenrisiken reduziert
  • Vertikal integrierte Produktion mit hoher Qualitätskontrolle, die Liefersicherheit und Margenstabilität begünstigen kann
  • Starke Position in CEE- und GUS-Märkten, in denen das Wachstumspotenzial im Vergleich zu etablierten Märkten höher ist
Dem stehen wesentliche Risiken gegenüber:
  • Intensiver Preis- und Margendruck durch globale und regionale Wettbewerber, Ausschreibungen und Rabattverträge
  • Regulatorische und politische Risiken in Schwellenländern, insbesondere in Russland und anderen GUS-Staaten, inklusive Sanktionen, Wechselkursvolatilität und potenzieller Marktzugangsrestriktionen
  • Abhängigkeit von Generika als reifem Geschäftsmodell mit begrenzter Differenzierungsmöglichkeit, wodurch hohe F&E-Investitionen nur selektiv in innovative Produkte fließen
  • Währungsrisiken, da ein erheblicher Teil der Umsätze außerhalb der Eurozone generiert wird
  • Reputations- und Compliance-Risiken aufgrund strenger regulatorischer Vorgaben im Pharmabereich, etwa bei Qualitätsmängeln oder Pharmakovigilanz
Für risikobewusste Anleger kann KRKA als defensiver, jedoch nicht risikofreier Titel im europäischen Pharmasektor betrachtet werden, dessen Attraktivität maßgeblich von Stabilität der Kernmärkte, regulatorischem Umfeld und der Fähigkeit des Managements abhängt, Preisdruck und geopolitische Herausforderungen langfristig zu balancieren, ohne dabei die eigene Wettbewerbsposition zu schwächen. Eine konkrete Anlageempfehlung lässt sich daraus nicht ableiten und bleibt der individuellen Bewertung sowie der persönlichen Risikotragfähigkeit des Investors vorbehalten.

Kursdaten

Geld/Brief 239,00 € / 247,00 €
Spread +3,35%
Schluss Vortag 240,00 €
Gehandelte Stücke 120
Tagesvolumen Vortag -  
Tagestief 240,00 €
Tageshoch 246,00 €
52W-Tief 170,00 €
52W-Hoch 250,00 €
Jahrestief 199,00 €
Jahreshoch 250,00 €

Community: Diskussion zur Krka DD Aktie

Zusammengefasst - darüber diskutiert aktuell die Community

  • Die Threadbeiträge beschreiben Krka als etablierten, breit aufgestellten Generika‑Hersteller mit soliden 2025‑Kennzahlen, umfangreicher Pipeline, vertikaler Integration und einer nüchternen Wachstums‑ und Dividendenstrategie für 2026–2030.
  • Gleichzeitig wird mehrfach darauf hingewiesen, dass die Aktie nach dem starken Kursanstieg fair bis leicht ambitioniert bewertet wirkt, mit attraktiver Dividendenrendite, diskutierten Kennzahlen (KGV, Kursziele) und keiner derzeitigen Schnäppchen‑Bewertung.
  • Als Gegenargumente und Anlegerfragen werden vor allem die Abhängigkeit von Osteuropa (insbesondere Russland), Wechselkurs‑ und Preisrisiken, die begrenzte Preissetzungsmacht im Generikamarkt sowie geringe Handelsliquidität und eingeschränkte Broker‑Zugänglichkeit genannt, weshalb viele Nutzer vorsichtig bleiben oder die Aktie nur auf der Watchlist führen.
Hinweis
Jetzt mitdiskutieren

Krka DD Aktie: Fundamentale Kennzahlen (2024)

Umsatz in Mio. 1.910 zł
Operatives Ergebnis (EBIT) in Mio. 427,57 zł
Jahresüberschuss in Mio. 356,20 zł
Umsatz je Aktie 62,07 zł
Gewinn je Aktie 11,60 zł
Gewinnrendite +16,06%
Umsatzrendite +18,69%
Return on Investment +12,50%
Marktkapitalisierung in Mio. -
KGV (Kurs/Gewinn) -
KBV (Kurs/Buchwert) -
KUV (Kurs/Umsatz) -
Eigenkapitalrendite +16,09%
Eigenkapitalquote +77,86%

Dividenden Historie

Datum Dividende
22.07.2025 8,25 €
23.07.2024 7,50 €
18.07.2023 6,60 €
19.07.2022 5,63 €
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Krka DD Termine

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Prognose & Kursziel

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Krka DD Aktie: Übersicht Handelsplätze

Handelsplatz
Letzter
Änderung
Vortag
Zeit
Frankfurt 246,00 +2,50%
240,00 € 15:11
L&S RT 244,25 -0,20%
244,75 € 21:28
Wien 244,50 0 %
244,50 € 17:32
Tradegate 247,50 +1,43%
244,00 € 09:54
Weitere Börsenplätze

Historische Kurse

Datum
Kurs
Volumen
16.04.26 240,00 0
15.04.26 239,50 4.920
14.04.26 238,00 5.474
13.04.26 244,50 22.494
10.04.26 240,50 2.420
Weitere Historische Kurse

Performance

Zeitraum Kurs %
1 Woche 240,50 € -0,21%
1 Monat 234,00 € +2,56%
6 Monate 198,00 € +21,21%
1 Jahr 170,00 € +41,18%
5 Jahre - -

Unternehmensprofil Krka DD

KRKA d. d., Novo mesto ist ein vertikal integrierter, international ausgerichteter Generika- und Markenhersteller mit Schwerpunkt auf verschreibungspflichtigen Humanarzneimitteln. Das Unternehmen zählt zu den größten Pharmagruppen in Mittel- und Osteuropa und ist an der Börse Ljubljana notiert. KRKA deckt wesentliche Teile der pharmazeutischen Wertschöpfungskette ab – von Forschung und Entwicklung über Wirkstoff- und Arzneimittelproduktion bis hin zu Vertrieb und Marketing in eigenen Landesgesellschaften. Für institutionelle und private Anleger fungiert der Titel häufig als regionaler Qualitätswert mit Fokus auf stabilen Cashflows, moderatem Wachstum und einer konservativen Bilanzkultur, ohne ausgeprägte Exponierung zu Hochrisiko-Innovationen.

Geschäftsmodell

Das Geschäftsmodell von KRKA basiert auf der Entwicklung, Herstellung und Vermarktung von generischen Arzneimitteln mit zusätzlichem Mehrwert, ergänzt durch ausgewählte Markenpräparate, Tierarzneimittel sowie Gesundheits- und Wellnessprodukte. Zentral ist eine Kostenführerschafts-Strategie in Kombination mit therapeutischem Fokus: KRKA produziert vor allem Wirkstoffe für kardiovaskuläre Erkrankungen, Erkrankungen des zentralen Nervensystems, Antiinfektiva, Magen-Darm-Präparate, Onkologie- und Diabetesmedikamente. Die Gesellschaft setzt auf eigene Produktionskapazitäten in Slowenien und weiteren Ländern, um Skaleneffekte, Lieferkettenkontrolle und regulatorische Konformität sicherzustellen. Ein dichtes Vertriebsnetz mit Tochtergesellschaften und Repräsentanzen in Europa, Russland/GUS, darüber hinaus auch im Nahen Osten, Afrika, Asien und Lateinamerika ermöglicht eine direkte Marktbearbeitung mit medizinischem Außendienst und Apothekenbetreuung. Das Geschäftsmodell ist auf wiederkehrende Nachfrage, lange Produktlebenszyklen und schrittweise Portfolioerweiterung ausgerichtet.

Mission und strategische Leitlinien

KRKA formuliert seine Mission im Kern als Bereitstellung qualitativ hochwertiger, sicherer und wirksamer Arzneimittel zu erschwinglichen Preisen. Die Unternehmensstrategie zielt darauf ab, überdurchschnittliches Wachstum in ausgewählten Märkten zu erzielen, ohne die finanzielle Stabilität zu gefährden. Leitgedanken sind: konsequente Orientierung an Patientennutzen und Therapiequalität, strenge Einhaltung internationaler regulatorischer Standards sowie langfristige Partnerschaften mit Ärzten, Apothekern und Gesundheitssystemen. Die Mission wird ergänzt durch eine ausgeprägte F&E-Strategie für generische und sogenannte „value-added“ Generika, bei denen KRKA etwa durch verbesserte Darreichungsformen, Kombinationstherapien oder optimierte Pharmakokinetik einen zusätzlichen klinischen oder praktischen Nutzen anstrebt. Nachhaltigkeit, Umweltschutz und verantwortungsvolle Unternehmensführung (ESG) werden in Berichten des Unternehmens als integrale Bestandteile der langfristigen Positionierung betont.

Produkte und Dienstleistungen

Das Produktportfolio von KRKA konzentriert sich auf:
  • Humanarzneimittel (verschreibungspflichtig und OTC): Schwerpunkt auf kardiovaskulären Präparaten, Psychopharmaka, Analgetika, Antiinfektiva, Onkologie- und Stoffwechselmedikamenten
  • Tierarzneimittel: Präparate für Nutz- und Haustiere, unter anderem Antiinfektiva, Antiparasitika und Produkte für das Wohlbefinden von Tieren
  • Selbstmedikations- und Wellnessprodukte: Vitamine, Mineralstoffe, Nahrungsergänzungsmittel und ausgewählte OTC-Produkte
  • Wirkstoffproduktion: Synthese bestimmter pharmazeutischer Wirkstoffe für den Eigenbedarf, teilweise auch für Dritte
Dienstleistungsseitig erbringt KRKA regulatorische Dossiers, Zulassungs- und Pharmakovigilanz-Management sowie medizinisch-wissenschaftliche Information, insbesondere zur Unterstützung von Ärzten, Apothekern und Gesundheitseinrichtungen. Die Gesellschaft investiert zudem in klinische und bioäquivalenzbezogene Studien, die als Grundlage der behördlichen Zulassung und als vertrauensbildende Maßnahmen im Markt dienen.

Business Units und Segmentstruktur

KRKA gliedert seine Tätigkeit im Wesentlichen nach Produktgruppen und geografischen Regionen. Auf Produktebene unterscheidet das Unternehmen vor allem:
  • Humanpharma-Sparte mit Fokus auf rezeptpflichtige Generika und ausgewählte OTC-Produkte
  • Veterinärsparte mit Tierarzneimitteln und Ergänzungsfuttermitteln
  • Nahrungsergänzung und sonstige Gesundheitsprodukte mit markenorientiertem Ansatz
Regional betrachtet adressiert KRKA die Märkte über Segmente wie Europa (mit besonderem Gewicht auf EU-Märkte und Mittelosteuropa), Region Russland und GUS-Staaten sowie weitere internationale Märkte. Diese Segmentierung erlaubt eine differenzierte Preis- und Erstattungspolitik, angepasst an lokale regulatorische Rahmenbedingungen und Einkommensniveaus.

Alleinstellungsmerkmale und Burggräben

KRKA verfügt über mehrere potenzielle Moats, die im Generikamarkt von Bedeutung sind:
  • Vertikale Integration: Eigene Wirkstoffproduktion und Fertigung ermöglichen Kostenkontrolle, zuverlässige Lieferfähigkeit und schnelle Anpassung an Nachfrageschwankungen.
  • Breites, diversifiziertes Portfolio: Eine Vielzahl von Präparaten in unterschiedlichen therapeutischen Klassen reduziert die Abhängigkeit von einzelnen Blockbuster-Produkten.
  • Starke Position in CEE- und GUS-Märkten: Historisch gewachsene Präsenz, lokale Produktionsstandorte und Marktkenntnis verschaffen KRKA Wettbewerbsvorteile gegenüber spät eintretenden Konkurrenten.
  • Regulatorische und technologische Eintrittsbarrieren: Erfahrung in Zulassungsverfahren, Qualitätsmanagement und cGMP-konformer Produktion erschwert neuen Wettbewerbern den Markteintritt.
  • Markenwahrnehmung in Generika-Segmenten: In einigen Märkten sind KRKA-Produktnamen etabliert und stiften Vertrauen bei Ärzten und Apothekern, was die Preissensitivität etwas reduziert.
Diese Faktoren führen insgesamt zu einer gewissen Preissetzungsmacht und Stabilität der Marktanteile, auch wenn der Generikamarkt strukturell kompetitiv bleibt.

Wettbewerbsumfeld

KRKA agiert in einem intensiven Wettbewerbsumfeld mit globalen und regionalen Generikaherstellern. Zu den relevanten Vergleichsunternehmen zählen unter anderem Teva, Sandoz, STADA, Zentiva, Polpharma sowie lokale Anbieter in einzelnen Märkten. Der Wettbewerb erfolgt primär über:
  • Preisniveau und Rabattpolitik gegenüber Krankenkassen, Krankenhäusern und Apotheken
  • Geschwindigkeit beim Markteintritt nach Patentablauf originärer Arzneimittel
  • Breite und Tiefe des Produktportfolios in Kernindikationen
  • Qualität, Lieferzuverlässigkeit und regulatorische Compliance
  • Marketing- und Vertriebsstärke im ärztlichen Außendienst
In Mittel- und Osteuropa sowie Teilen der GUS-Staaten zählt KRKA zu den führenden Anbietern, während das Unternehmen in Westeuropa und anderen Weltregionen eher als etablierter, aber nicht dominanter Akteur auftritt. Der Wettbewerbsdruck äußert sich in permanentem Preisdruck, Ausschreibungswettbewerben und steigenden regulatorischen Anforderungen.

Management, Governance und Strategie

KRKA wird von einem Managementteam mit langjähriger Erfahrung in der Pharmabranche und tiefer Verankerung in Slowenien geführt. Der Vorstand verfolgt traditionell eine vorsichtige Finanzpolitik, fokussiert auf soliden Cashflow, begrenzte Verschuldung und kontinuierliche Investitionen in Kapazitäten und Forschung. Strategische Schwerpunkte lassen sich wie folgt zusammenfassen:
  • kontinuierlicher Ausbau des Portfolios an generischen und „value-added“ Präparaten in Kernindikationen
  • Selektive geografische Expansion, vor allem in wachstumsstarken Schwellenländern, bei gleichzeitiger Vertiefung der Marktposition in bestehenden Regionen
  • Investitionen in moderne Produktionsstätten, Digitalisierung der Prozesse und Qualitätsoptimierung
  • stärkere Berücksichtigung von Nachhaltigkeit, Energieeffizienz und Umweltstandards in der gesamten Wertschöpfungskette
Die Corporate-Governance-Struktur orientiert sich an den Anforderungen des Kapitalmarktes in Slowenien und den Erwartungen internationaler Investoren, inklusive Transparenz, Berichterstattung und Aufsichtsratssystem.

Branchen- und Regionalanalyse

KRKA ist Teil des globalen Generikasektors, der von demografischem Wandel, steigender Prävalenz chronischer Erkrankungen und Kostendruck in Gesundheitssystemen profitiert. Regierungen und Krankenkassen forcieren den Einsatz preisgünstiger Generika, um Budgets zu entlasten, was strukturellen Rückenwind bezüglich Nachfrage schafft. Gleichzeitig verschärfen Vergabeverfahren, Referenzpreissysteme und Rabattverträge den Margendruck. In Europa sorgen regulatorische Harmonisierung, Pharmakovigilanz-Anforderungen und Qualitätsstandards für hohe Eintrittsbarrieren, aber auch für steigende Fixkosten. In Mittel- und Osteuropa sowie in Russland/GUS ist das Marktwachstum meist höher als in gesättigten Westeuropa-Märkten, jedoch geht es mit erhöhten politischen, währungsbedingten und regulatorischen Risiken einher. KRKA profitiert von seiner frühen Präsenz in diesen Regionen, muss aber Volatilität, Wechselkursrisiken und teils unberechenbare Gesundheitspolitik managen.

Unternehmensgeschichte

KRKA wurde Mitte des 20. Jahrhunderts im slowenischen Novo mesto gegründet und entwickelte sich aus einem regionalen pharmazeutischen Hersteller zu einem internationalen Generikakonzern. In der Zeit der sozialistischen Planwirtschaft belieferte das Unternehmen vor allem den jugoslawischen Markt und baute schrittweise Exportbeziehungen auf, insbesondere in andere Ostblockstaaten. Nach der Unabhängigkeit Sloweniens und dem Übergang zur Marktwirtschaft transformierte sich KRKA zu einer kapitalmarktfähigen Aktiengesellschaft und investierte massiv in moderne Produktionsanlagen, Forschung und internationale Vertriebsstrukturen. Mit der EU-Integration Sloweniens passte das Unternehmen seine Prozesse an europäische Regelwerke an und erwarb GMP-Zertifizierungen. In den folgenden Jahrzehnten wurde das Portfolio sukzessive ausgebaut, neue therapeutische Segmente wurden erschlossen, und KRKA etablierte Tochtergesellschaften und Produktionsstandorte in ausgewählten Auslandsmärkten. Heute verbindet die Unternehmensgeschichte traditionelle pharmazeutische Kompetenz aus Südosteuropa mit einer internationalen Wachstumsstrategie.

Sonstige Besonderheiten

KRKA zeichnet sich durch eine starke Verankerung in Slowenien und eine bedeutende Rolle als Arbeitgeber und industrieller Kernbetrieb der Region Novo mesto aus. Das Unternehmen investiert regelmäßig in Ausbildung, Kooperationen mit Universitäten und Fachhochschulen sowie in die Weiterentwicklung von Fachkräften. Zudem betont KRKA Umwelt- und Klimaschutzinitiativen, zum Beispiel durch Optimierung von Energieverbrauch, Abfallmanagement und Emissionsreduktion in den Produktionsstätten. Für Anleger ist bedeutsam, dass der Free Float der Aktie durch Beteiligungen heimischer Investoren und Institutionen strukturell begrenzt sein kann, was sich auf Liquidität und Kursvolatilität auswirkt. Als regional verankerter Konzern mit globaler Reichweite steht KRKA zudem im Fokus nationaler Industriepolitik, was einerseits Stabilität vermitteln, andererseits aber auch politischen Einfluss auf strategische Entscheidungen verstärken kann.

Chancen und Risiken aus Sicht konservativer Anleger

Für konservativ orientierte Investoren bietet KRKA mehrere potenzielle Chancen:
  • Strukturelles Nachfragewachstum nach Generika durch alternde Bevölkerung, steigende Inzidenz chronischer Krankheiten und Budgetdruck in Gesundheitssystemen
  • Diversifiziertes Produktportfolio über zahlreiche Indikationen und Regionen, das Klumpenrisiken reduziert
  • Vertikal integrierte Produktion mit hoher Qualitätskontrolle, die Liefersicherheit und Margenstabilität begünstigen kann
  • Starke Position in CEE- und GUS-Märkten, in denen das Wachstumspotenzial im Vergleich zu etablierten Märkten höher ist
Dem stehen wesentliche Risiken gegenüber:
  • Intensiver Preis- und Margendruck durch globale und regionale Wettbewerber, Ausschreibungen und Rabattverträge
  • Regulatorische und politische Risiken in Schwellenländern, insbesondere in Russland und anderen GUS-Staaten, inklusive Sanktionen, Wechselkursvolatilität und potenzieller Marktzugangsrestriktionen
  • Abhängigkeit von Generika als reifem Geschäftsmodell mit begrenzter Differenzierungsmöglichkeit, wodurch hohe F&E-Investitionen nur selektiv in innovative Produkte fließen
  • Währungsrisiken, da ein erheblicher Teil der Umsätze außerhalb der Eurozone generiert wird
  • Reputations- und Compliance-Risiken aufgrund strenger regulatorischer Vorgaben im Pharmabereich, etwa bei Qualitätsmängeln oder Pharmakovigilanz
Für risikobewusste Anleger kann KRKA als defensiver, jedoch nicht risikofreier Titel im europäischen Pharmasektor betrachtet werden, dessen Attraktivität maßgeblich von Stabilität der Kernmärkte, regulatorischem Umfeld und der Fähigkeit des Managements abhängt, Preisdruck und geopolitische Herausforderungen langfristig zu balancieren, ohne dabei die eigene Wettbewerbsposition zu schwächen. Eine konkrete Anlageempfehlung lässt sich daraus nicht ableiten und bleibt der individuellen Bewertung sowie der persönlichen Risikotragfähigkeit des Investors vorbehalten.
Hinweis

Krka DD Prognose 2026: Einstufung & Empfehlung von Analysten

Krka DD Kursziel 2026

  • Die Krka DD Kurs Performance für 2026 liegt bei +20,00%.

Einstufung & Prognose 2026

  • 0 Analysten haben Krka DD eingestuft: 0 Analysten empfehlen Krka DD zum Kauf, 0 zum Halten und 0 zum Verkauf.
  • Analystenschätzungen: Laut Einschätzung der Analysten birgt die Krka DD Aktie ein durchschnittliches Kurspotential 2026 von -.

Stammdaten

Marktkapitalisierung 6,62 Mrd. €
Aktienanzahl 32,79 Mio.
Streubesitz 68,88%
Währung EUR
Land Slowenien
Sektor Gesundheit
Branche Pharmazeutika
Aktientyp Stammaktie

Aktionärsstruktur

+31,12% Weitere
+68,88% Streubesitz

Community-Beiträge zu Krka DD

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  • Aktuellste Threads
Avatar des Verfassers
MrTrillion3
SI0031102120 - KRKA d.d.

Krka ist für mich eines der besseren europäischen Pharmaunternehmen außerhalb der ganz großen globalen Namen. Die Firma wurde 1954 in Novo mesto gegründet, hat sich über Jahrzehnte von einem lokalen Hersteller zu einem international aufgestellten Generika- und Marken-Generika-Anbieter entwickelt und den strategischen Schwenk hin zu eigenen generischen Produkten schon in den 1980er- und 1990er-Jahren konsequent vollzogen. Seit 1996/97 ist Krka an der Börse in Ljubljana notiert; später kamen wichtige Meilensteine wie das Werk in Polen, die starke Expansion nach Osteuropa, der Ausbau der vertikalen Integration durch API-Produktion und der Eintritt in neue Felder wie Onkologie hinzu. (Krka)

Heute ist Krka ein breit aufgestellter Pharmakonzern mit Präsenz in mehr als 70 Märkten und mehr als 100 Millionen Anwendern. Das Unternehmen ist besonders stark in chronischen Erkrankungen, also vor allem Herz-Kreislauf, ZNS, Magen-Darm, Diabetes und Schmerz. Der eigentliche Burggraben ist aus meiner Sicht nicht „Wunderforschung“ wie bei Big Pharma, sondern das Zusammenspiel aus eigener Entwicklung, eigener Wirkstoff- und Fertigarzneimittelproduktion, regulatorischer Routine, starker Vertriebsstruktur und guter Positionierung bei Marken-Generika. Genau darauf baut auch die Strategie 2026 bis 2030 auf: im Schnitt mindestens 5 Prozent jährliches Umsatzwachstum, mehr als 25 Prozent EBITDA-Marge, rund 10 Prozent des Umsatzes für Forschung und Entwicklung, durchschnittlich 150 Millionen Euro jährliche Investitionen sowie eine langfristig stabile Dividendenpolitik. (Krka)

Operativ hat Krka 2025 sehr stark geliefert. Laut den veröffentlichten 2025er Finanzzahlen lag der Umsatz bei 2,041 Milliarden Euro, das EBITDA bei 558,7 Millionen Euro, das EBIT bei 465,1 Millionen Euro und der Nettogewinn bei 403,7 Millionen Euro. Die EBITDA-Marge betrug 27,4 Prozent, die EBIT-Marge 22,8 Prozent und die Eigenkapitalrendite 17,5 Prozent. Das sind für einen Generikahersteller starke Werte. Noch wichtiger: Die Bilanz ist sehr robust. Das Eigenkapital lag bei 2,377 Milliarden Euro, die Gesamtverbindlichkeiten bei 665,5 Millionen Euro, das Verhältnis Verbindlichkeiten zu Eigenkapital bei nur 0,28 und die liquiden Mittel bei 347,8 Millionen Euro. Krka ist damit bilanziell sehr komfortabel aufgestellt. (Krka)

Auch die Geschäftsstruktur gefällt mir. 83,2 Prozent des Umsatzes stammen aus verschreibungspflichtigen Arzneien, 8,5 Prozent aus OTC, 5,6 Prozent aus Tiergesundheit und 2,7 Prozent aus dem kleinen Kur- und Tourismusgeschäft. Regional ist Krka klar europäisch geprägt, aber nicht homogen: Osteuropa ist mit 35,1 Prozent der größte Block, Zentraleuropa kommt auf 22,6 Prozent, Westeuropa auf 17,9 Prozent und Südosteuropa auf 14,3 Prozent. Allein Russland brachte 2025 rund 422,3 Millionen Euro Umsatz ein. Das zeigt die Stärke der Marktstellung, aber auch die Achillesferse der Aktie. (Krka)

Auf der Innovationsseite ist Krka besser, als viele dem Unternehmen zutrauen. 2025 kamen 17 neue Produkte hinzu, über 900 Registrierungsverfahren wurden abgeschlossen, mehr als 32.000 regulatorische Variationen genehmigt und 250 gültige Patente schützen technologische Lösungen. Krka investiert weiter in Produktionskapazitäten in Slowenien und in den Aufbau des Indien-Joint-Ventures für Entwicklung und Produktion von Onkologika und festen Darreichungsformen. Gleichzeitig verweist das Unternehmen auf mehr als 170 Produkte in der Pipeline und auf über 800 F&E-Fachkräfte. Das ist kein „Moonshot“-Profil, aber es ist genau die Art von verlässlicher Innovationsmaschine, die ein Generikahersteller braucht, um dauerhaft Margen zu verteidigen. (Krka)

Zur Aktie selbst: Nach dem starken Lauf ist sie für mich nicht mehr billig. Krka hat 2025 bereits einen Kursanstieg von 46 Prozent verzeichnet; inklusive Dividende lag die Gesamtrendite bei 52 Prozent. Um den 14.4.2026 notiert die Aktie an der Ljubljaner Börse bei rund 242 Euro. Gleichzeitig liegt der Dividendenvorschlag für 2025 bei 9,10 Euro je Aktie. Daraus ergibt sich auf dem aktuellen Niveau eine Dividendenrendite von rund 3,8 Prozent. Auf Basis des 2026er Unternehmensplans von 405 Millionen Euro Nettogewinn und rund 30,33 Millionen ausstehenden Aktien komme ich grob auf ein 2026er EPS von etwa 13,35 Euro und damit auf ein KGV um 18. Das ist für ein qualitativ starkes, cash-starkes und aktionärsfreundliches Pharmaunternehmen vertretbar, aber eben kein Schnäppchen mehr. (Krka)

Der große Punkt, über den man bei Krka nicht hinwegreden darf, ist das Osteuropa- und Russlandrisiko. Das Unternehmen profitiert dort von starker Marktstellung, aber genau dort sitzen auch Währungs-, Regulierungs- und geopolitische Risiken. Krka selbst nennt für 2026 ausdrücklich Preiserosion, steigende Rohstoffpreise, Wechselkursschwankungen wichtiger Währungen und mögliche Nachfragerückgänge als Faktoren, wegen derer die Ergebnisse vom Plan abweichen können. 2025 half der Währungseffekt sogar, aber auf so etwas sollte man sich als Aktionär nie verlassen. Zweites Thema: Generika sind kein Geschäft mit unbegrenzter Preissetzungsmacht. Krka ist besser als viele Wettbewerber, aber auch Krka bleibt in einem regulierten, preisgetriebenen Markt. (Krka)

Trotzdem halte ich die langfristigen Aussichten für gut. Der strukturelle Rückenwind ist da: alternde Bevölkerung, chronische Erkrankungen, Kostendruck in Gesundheitssystemen und der politische Wunsch nach verlässlicher Arzneimittelversorgung sprechen eher für gute Generikahersteller als gegen sie. Krkas Strategie ist nüchtern und plausibel: Wachstum von mindestens 5 Prozent pro Jahr, hohe operative Marge, konstante Investitionen in Kapazität und F&E, stabile Dividendenpolitik. Das ist kein Stoff für eine Verzehnfachung in wenigen Jahren, aber sehr wohl für solide, dividendengetragene Wertsteigerung über lange Zeiträume. (Krka)

Meine eigene Bewertung lautet daher so: Krka ist ein sehr gutes Unternehmen, die Aktie ist auf dem aktuellen Niveau aber eher fair bis leicht ambitioniert bewertet. Mein 12-Monats-Kursziel liegt bei 245 Euro, mit einem fairen Bereich von etwa 220 bis 270 Euro. Für die nächsten fünf Jahre halte ich bei weiterer Umsetzung der Unternehmensstrategie einen Bereich von 300 bis 330 Euro für realistisch. Auf Sicht von 10 bis 15 Jahren sehe ich, unter der Annahme eines Gewinnwachstums grob im Bereich der offiziellen Strategie und ohne strukturellen Bruch in den osteuropäischen Kernmärkten, eher 430 bis 470 Euro als plausibles Langfristfenster. Das wären keine spektakulären, aber sehr ordentliche Renditen, zumal Dividenden noch dazukommen. Mein Fazit ist deshalb klar: Krka ist für mich ein Qualitätswert mit Langfristklasse, aber aktuell eher ein Kauf für geduldige Anleger als ein offensichtliches Tiefstpreis-Schnäppchen. (Krka)

Autor: ChatGPT

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Hab sie immer noch auf der Watchlist, bin aber weiterhin auf der Seitenlinie.
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Slovenian drug maker Krka's net profit declines 28% y/y in H1

Author Radomir Ralev

Published Jul 06, 2023 14:54 EEST

LJUBLJANA

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MrTrillion3
SI0031102120 - KRKA d.d.

Slovenia's Krka targets 300 mln euro net profit in 2023

Author
Radomir Ralev

Published
Apr 13, 2023 11:15 EEST
LJUBLJANA

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Häufig gestellte Fragen zur Krka DD Aktie und zum Krka DD Kurs

Der aktuelle Kurs der Krka DD Aktie liegt bei 246,00 €.

Für 1.000€ kann man sich 4,07 Krka DD Aktien kaufen.

Die 1 Monats-Performance der Krka DD Aktie beträgt aktuell 2,56%.

Die 1 Jahres-Performance der Krka DD Aktie beträgt aktuell 41,18%.

Der Aktienkurs der Krka DD Aktie liegt aktuell bei 246,00 EUR. In den letzten 30 Tagen hat die Aktie eine Performance von 2,56% erzielt.
Auf 3 Monate gesehen weist die Aktie von Krka DD eine Wertentwicklung von 8,11% aus und über 6 Monate sind es 21,21%.

Das 52-Wochen-Hoch der Krka DD Aktie liegt bei 250,00 €.

Das 52-Wochen-Tief der Krka DD Aktie liegt bei 170,00 €.

Das Allzeithoch von Krka DD liegt bei 250,00 €.

Das Allzeittief von Krka DD liegt bei 159,50 €.

Die Volatilität der Krka DD Aktie liegt derzeit bei 29,98%. Diese Kennzahl zeigt, wie stark der Kurs von Krka DD in letzter Zeit schwankte.

Die Marktkapitalisierung beträgt 6,62 Mrd. €

Insgesamt sind 30,8 Mio Krka DD Aktien im Umlauf.

Krka DD hat seinen Hauptsitz in Slowenien.

Krka DD gehört zum Sektor Pharmazeutika.

Der Jahresumsatz des Geschäftsjahres 2024 von Krka DD betrug 1.909.544.000 PLN.

Ja, Krka DD zahlt Dividenden. Zuletzt wurde am 22.07.2025 eine Dividende in Höhe von 8,25 € gezahlt.

Zuletzt hat Krka DD am 22.07.2025 eine Dividende in Höhe von 8,25 € gezahlt.
Dies entspricht einer Dividendenrendite von 3,44%. Die Dividende wird jährlich gezahlt.

Die letzte Dividende von Krka DD wurde am 22.07.2025 in Höhe von 8,25 € je Aktie ausgeschüttet.
Das ergibt, basierend auf dem aktuellen Kurs, eine Dividendenrendite von 3,44%.

Die Dividende wird jährlich gezahlt.

Der letzte Zahltag der Dividende war am 22.07.2025. Es wurde eine Dividende in Höhe von 8,25 € gezahlt.

Um eine Dividende ausgezahlt zu bekommen, muss man die Aktie am Ex-Tag (Ex-Date) im Depot haben.