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Klöckner & Co Aktie

Aktie
WKN:  KC0100 ISIN:  DE000KC01000 US-Symbol:  KLKNF Branche:  Metalle u. Bergbau Land:  Deutschland
8,30 €
+0,12 €
+1,47%
16:38:59 Uhr
Depot/Watchlist
Marktkapitalisierung *
793,01 Mio. €
Streubesitz
38,99%
KGV
-32,52
Dividende
0,20 €
Dividendenrendite
2,44%
neu: Nachhaltigkeits-Score
39 %
Klöckner & Co Aktie Chart

Unternehmensbeschreibung

Klöckner & Co SE mit Sitz in Duisburg zählt zu den großen, unabhängigen Stahl- und Metalldistributoren Europas und Nordamerikas. Das Unternehmen fungiert als Bindeglied zwischen Stahlherstellern, weiterverarbeitender Industrie und Bauwirtschaft. Im Zentrum stehen der Großhandel mit Stahl- und Metallprodukten, vor- und nachgelagerte Services sowie die digitale Vernetzung der Lieferketten. Über ein internationales Lager- und Servicenetz adressiert Klöckner & Co vor allem mittelständische Industriekunden, OEMs sowie das verarbeitende Handwerk und positioniert sich als digital integrierter Werkstoff-Händler mit wachsendem Serviceanteil.

Geschäftsmodell

Das Geschäftsmodell basiert auf dem physischen Handel mit Stahl, Edelstahl, Aluminium und Nicht-Eisen-Metallen sowie der Bereitstellung von Anarbeitungs- und Logistikdienstleistungen. Klöckner & Co agiert als distributiver Intermediär zwischen Stahlwerken und Endabnehmern, übernimmt Lagerhaltung, Bündelung, Sortimentsgestaltung, Qualitätssicherung und just-in-time-Belieferung. Wesentliche Ertragsquellen sind Handelsmargen, Servicegebühren und zunehmend digitale Mehrwertdienste. Die Gesellschaft verfolgt eine Plattformstrategie, bei der transaktionale Prozesse über digitale Marktplätze und Online-Portale standardisiert und weitgehend automatisiert werden. Ziel ist eine höhere Preistransparenz, geringere Prozesskosten und eine stärkere Kundenbindung durch integrierte Beschaffungslösungen. Ergänzt wird dies durch langfristige Lieferverträge, Rahmenabkommen und kundenspezifische Service-Level-Agreements.

Mission und strategische Ausrichtung

Die Mission von Klöckner & Co besteht darin, die traditionell fragmentierte Stahl- und Metalldistribution zu digitalisieren und zu vereinfachen. Das Unternehmen will sich vom klassischen Händler zu einem datengetriebenen, kundenzentrierten Supply-Chain-Orchestrator entwickeln. Im Zentrum stehen die Effizienzsteigerung der Materialströme, die Reduktion von Komplexität für Industriekunden und die Unterstützung des Übergangs zu einer nachhaltigeren Stahl- und Metallwirtschaft. Strategisch setzt das Management auf drei Stoßrichtungen: erstens auf konsequente Digitalisierung der Verkaufs- und Beschaffungsprozesse, zweitens auf Ausbau höherwertiger Service- und Verarbeitungstiefe, drittens auf eine stärkere Fokussierung des Portfolios auf margenstärkere Segmente und Kundencluster. Nachhaltigkeit und Dekarbonisierung der Lieferkette sollen mittelfristig als Differenzierungsmerkmal genutzt werden.

Produkte und Dienstleistungen

Klöckner & Co vertreibt ein breites Spektrum an Stahl- und Metallprodukten. Dazu zählen unter anderem:
  • Flachstahlprodukte wie Bleche, Tafeln und Coils
  • Langprodukte wie Träger, Stabstahl, Profile und Walzdraht
  • Edelstahl, Aluminium und weitere Nicht-Eisen-Metalle
  • Rohre, Hohlprofile und Spezialprofile für Bau- und Maschinenbauanwendungen
Ergänzend bietet das Unternehmen umfangreiche Dienstleistungen entlang der Wertschöpfungskette an:
  • Anarbeitung wie Zuschneiden, Brennschneiden, Kanten, Bohren und Strahlen
  • Kontraktlogistik, Lagerbewirtschaftung, Kanban- und just-in-time-Konzepte
  • Materialmanagement für Serienfertiger und Bauprojekte
  • Digitale Bestell- und Tracking-Plattformen mit Schnittstellen zu ERP-Systemen der Kunden
Mit dieser Kombination aus Produktbreite, Anarbeitung und integrierten Supply-Chain-Diensten versucht Klöckner & Co, sich von reinen Handelsplattformen und kleineren Lagerhändlern abzugrenzen und stabile, prozessuale Kundenbeziehungen aufzubauen.

Business Units und regionale Struktur

Organisatorisch steuert Klöckner & Co seine Aktivitäten im Wesentlichen über regionale Segmente mit Landes- und Ländergesellschaften, die an die Diversität der Absatzmärkte angepasst sind. Die bedeutendsten Regionen sind Europa mit Fokus auf Deutschland, Frankreich, Benelux und weiteren westeuropäischen Märkten sowie Nordamerika mit den USA als Kernmarkt. Innerhalb dieser Regionen sind Gesellschaften häufig entlang Kundensegmenten wie Bau, Maschinenbau, Metallverarbeitung und Automotive strukturiert. Service-Center und Lagerstandorte fungieren als dezentrale Drehpunkte für lokale Lieferketten. Die digitalen Aktivitäten sind gruppenweit gebündelt und werden über zentrale Einheiten vorangetrieben, die Plattformentwicklung, Datenanalyse und Prozessautomatisierung verantworten.

Alleinstellungsmerkmale

Ein zentrales Alleinstellungsmerkmal von Klöckner & Co ist der frühe und konsequente Fokus auf digitale Geschäftsmodelle im traditionell analogen Stahlhandel. Die eigene, offene Industrieplattform für Stahl- und Metallprodukte, ergänzt um firmeneigene Online-Shops und E-Procurement-Lösungen, soll eine hohe Kundendurchdringung und Prozessintegration ermöglichen. Darüber hinaus verfügt das Unternehmen über ein breites, regional differenziertes Lager- und Servicenetz, das schnelle Lieferfähigkeit mit kundenspezifischer Anarbeitung kombiniert. Diese Kombination aus physischer Präsenz, digitaler Marktplatzlogik und industrieller Servicekompetenz verschafft Klöckner & Co eine vergleichsweise seltene Positionierung im Markt. Das Unternehmen versucht, sich als End-to-End-Partner von der Bedarfsplanung über die Beschaffung bis zur werksnahen Lieferung zu etablieren.

Burggräben und strukturelle Wettbewerbsvorteile

Die Burggräben von Klöckner & Co sind in erster Linie struktureller und operativer Natur. Ein wesentlicher Wettbewerbsvorteil liegt in der Dichte des Lager- und Servicenetzwerks, das in Kernmärkten eine hohe geographische Nähe zum Kunden gewährleistet. Dies ist gerade bei zeitkritischen Bau- und Industrieprojekten schwer replizierbar. Hinzu kommt ein langjährig aufgebautes Kunden- und Lieferantennetzwerk mit gewachsenen Vertrauensbeziehungen, das in einer traditionell zyklischen Branche Stabilität schafft. Auf der digitalen Seite kann ein skalierbares Plattform-Ökosystem mit wachsender Nutzerzahl Netzwerkeffekte erzeugen: Je mehr Lieferanten und Kunden über die digitalen Kanäle interagieren, desto attraktiver wird das System und desto höher wird der Wechselaufwand für bestehende Teilnehmer. Ergänzend wirken prozessuale Kompetenzen in Supply-Chain-Management, Bestandssteuerung und Qualitätsmanagement als immaterielle Vermögenswerte, die über Jahre optimiert wurden.

Wettbewerbsumfeld

Klöckner & Co bewegt sich in einem intensiven Wettbewerbsumfeld mit regional stark fragmentierten Strukturen. Zu den relevanten Wettbewerbern zählen neben internationalen Distributoren auch regionale und nationale Stahlhändler, serviceorientierte Service-Center sowie Einkaufskooperationen von Verarbeitern. In einzelnen Märkten konkurriert das Unternehmen zudem mit integrierten Stahlproduzenten, die eigene Distributionskanäle betreiben. Gleichzeitig wächst der Druck durch digitale Marktplätze und B2B-Plattformen, die Transparenz in Bezug auf Preise und Verfügbarkeiten erhöhen. Der Wettbewerb ist durch geringen Produktdifferenzierungsgrad, hohe Preissensitivität und zyklische Nachfragemuster gekennzeichnet. In diesem Umfeld versucht Klöckner & Co, sich über Servicequalität, digitale Integration, Lieferzuverlässigkeit und Sortimentsbreite statt über reine Preisführerschaft zu profilieren.

Management und Strategie

Das Management von Klöckner & Co verfolgt eine Transformationsstrategie, die auf Effizienzsteigerung, Digitalisierung und Portfoliofokussierung ausgerichtet ist. Im Mittelpunkt steht der Ausbau der digitalen Umsatzanteile über eigene Online-Kanäle und Plattformen sowie die Automatisierung interner Prozesse von der Angebotsphase bis zur Rechnungsstellung. Parallel dazu wird das Standortportfolio regelmäßig überprüft, um Überkapazitäten abzubauen und Ressourcen in margenstärkere Regionen und Segmente umzuschichten. Die Führung setzt dabei auf eine schlankere, dezentral eingebettete Organisation mit klaren Ergebnisverantwortlichkeiten. Nachhaltigkeitsaspekte wie CO₂-arme Beschaffungsquellen, Transparenz entlang der Lieferkette und ressourcenschonende Logistik gewinnen in der strategischen Agenda an Bedeutung, sowohl aus regulatorischen Gründen als auch zur Differenzierung gegenüber Wettbewerbern. Für konservative Investoren ist insbesondere relevant, dass das Management in einer strukturell zyklischen Branche versucht, Risikoexposition und Kapitalbindung über striktes Working-Capital-Management und flexible Kostenstrukturen zu steuern.

Branche und regionale Märkte

Klöckner & Co ist den zyklischen Branchen Stahl- und Metallhandel, Bauwirtschaft, Maschinen- und Anlagenbau sowie industrieller Fertigung ausgesetzt. Die Nachfrage wird maßgeblich von Investitionszyklen, industrieller Produktion, Infrastrukturprogrammen und Bauaktivität in Europa und Nordamerika bestimmt. In Europa wirken Energiepreise, Regulierung und Dekarbonisierungsanforderungen als zusätzliche Einflussfaktoren auf die Stahlwertschöpfungskette. In Nordamerika spielen Infrastrukturinvestitionen, Industrialisierungsinitiativen und Handelspolitik eine zentrale Rolle. Der Wettbewerb wird durch Überkapazitäten in der Stahlproduktion, Importdruck und Volatilität der Rohstoffpreise verschärft. Gleichzeitig entstehen durch die Dekarbonisierung der Stahlindustrie, wachsende Anforderungen an Lieferkettentransparenz und Digitalisierung der Beschaffungsprozesse neue Geschäftsopportunitäten für Distributoren, die diese Komplexität für ihre Kunden managen können.

Unternehmensgeschichte

Klöckner & Co blickt auf über ein Jahrhundert Unternehmensgeschichte zurück. Ursprünglich als Handelsgesellschaft für Eisen- und Stahlprodukte gegründet, entwickelte sich das Unternehmen im Verlauf des 20. Jahrhunderts zu einem bedeutenden Akteur im europäischen Stahlhandel. Nach unterschiedlichen Phasen von Expansion, Restrukturierung und strategischer Neuausrichtung hat sich Klöckner & Co insbesondere seit den 2000er-Jahren zu einem international aufgestellten Distributionskonzern transformiert. Der Börsengang und später folgende Portfolioanpassungen waren Teil eines Prozesses, in dem nicht zum Kerngeschäft passende Aktivitäten reduziert und die Rolle als unabhängiger Stahl- und Metalldistributor mit Servicefokus geschärft wurde. In jüngerer Zeit stand die konsequente Digitalisierung der Wertschöpfungskette im Vordergrund, mit sukzessivem Ausbau von Online-Transaktionsvolumina und datenbasierten Steuerungsinstrumenten.

Besonderheiten und digitale Plattformstrategie

Eine Besonderheit von Klöckner & Co ist die Kombination aus traditionellem Stahlhandel und einer stark technologiegetriebenen Agenda. Das Unternehmen investiert in eigene Plattformen, Schnittstellen und Algorithmen, um Preissetzung, Bestandssteuerung und Nachfrageprognosen zu verbessern. Digitale Werkzeuge unterstützen Kunden bei der Materialdisposition, ermöglichen Echtzeitabfragen von Verfügbarkeiten und Preisen und erleichtern die Integration in bestehende ERP- und Beschaffungssysteme. Diese Plattformstrategie soll nicht nur Effizienzgewinne im eigenen Betrieb realisieren, sondern Klöckner & Co als neutralen Marktplatzbetreiber positionieren, über den auch Drittanbieter und Kunden miteinander interagieren können. Damit verschiebt sich das Profil vom reinen Händler hin zu einem orchestrierenden Ökosystemanbieter für Stahl- und Metallströme.

Chancen aus Sicht konservativer Anleger

Für risikoaverse Investoren liegen die Chancen eines Engagements in der möglichen Wertsteigerung durch die erfolgreiche Transformation vom Volumenhändler zum digital integrierten Serviceanbieter. Gelingt es, die digitalen Vertriebskanäle weiter zu skalieren, könnten Margenstabilität und Ertragsqualität steigen, da transaktionale Prozesse kostengünstiger und wiederkehrende digitale Umsätze planbarer werden. Zusätzlich ergeben sich Potenziale aus der zunehmenden Bedeutung von Nachhaltigkeit und CO₂-Transparenz in Lieferketten: Distributoren, die grünen Stahl, zertifizierte Herkunft und dokumentierte Emissionsprofile anbieten können, erhalten Zugang zu Kunden mit anspruchsvollen ESG-Vorgaben. Die regionale Diversifikation über Europa und Nordamerika kann zyklische Ausschläge einzelner Märkte abmildern. Weitere Chancen ergeben sich aus Konsolidierungstendenzen im Stahlhandel, bei denen effiziente, digital gut aufgestellte Player strukturelle Vorteile gegenüber kleineren, weniger professionellen Wettbewerbern haben.

Risiken aus Sicht konservativer Anleger

Dem gegenüber stehen substanzielle Risiken, die konservative Anleger sorgfältig beachten sollten. Die Ertragslage von Stahl- und Metalldistributoren ist traditionell stark abhängig von Konjunktur, Stahlpreisentwicklung und Lagerbewertungs- sowie Margeeffekten. Preisvolatilität kann zu sprunghaften Ergebnisbewegungen führen, insbesondere bei hoher Lagerhaltung. Strukturelle Überkapazitäten in der globalen Stahlproduktion, Importdruck und handelspolitische Unsicherheiten erhöhen die Planungsrisiken. Zusätzlich besteht das Risiko, dass digitale Plattformstrategien auf stärkere Konkurrenz durch unabhängige Marktplätze, große Industrieeinkäufer oder vertikal integrierte Produzenten stoßen und erwartete Skaleneffekte nur teilweise realisiert werden. Investitions- und Transformationskosten zur weiteren Digitalisierung sowie zur Anpassung an strengere ESG-Anforderungen können die kurzfristige Profitabilität belasten. Schließlich birgt die hohe Fixkostenbasis eines logistikintensiven Geschäftsmodells in Abschwungphasen das Risiko deutlicher Ergebnisrückgänge. Für konservative Anleger ergibt sich daraus ein Profil mit nennenswerten zyklischen Schwankungen, bei dem eine langfristige Perspektive und hohe Risikotoleranz für Branchenspezifika erforderlich sind.

Kursdaten

Geld/Brief 8,29 € / 8,33 €
Spread +0,48%
Schluss Vortag 8,18 €
Gehandelte Stücke 131.499
Tagesvolumen Vortag 948.228,9 €
Tagestief 8,14 €
Tageshoch 8,36 €
52W-Tief 4,32 €
52W-Hoch 8,86 €
Jahrestief 8,12 €
Jahreshoch 8,38 €

News

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Nachrichtenlage zusammengefasst: Warum ist die Klöckner & Co Aktie heute gestiegen?

  • Klöckner & Co hat eine positive Geschäftsentwicklung im dritten Quartal 2023 berichtet, unterstützt durch eine höhere Nachfrage in wichtigen Märkten.
  • Die Umsätze sind im Vergleich zum Vorjahr gestiegen, was auf eine bessere Preisgestaltung und eine gezielte Kostenkontrolle zurückzuführen ist.
  • Das Unternehmen verzeichnete eine zunehmende Stabilität im Bereich der Rohstoffpreise, was sich vorteilhaft auf die Margen auswirkt.
Hinweis

Fundamentale Kennzahlen (2024)

Umsatz in Mio. 6.632 €
Operatives Ergebnis (EBIT) in Mio. -21,55 €
Jahresüberschuss in Mio. -146,84 €
Umsatz je Aktie 66,49 €
Gewinn je Aktie -1,77 €
Gewinnrendite -8,57%
Umsatzrendite -
Return on Investment -4,15%
Marktkapitalisierung in Mio. 442,89 €
KGV (Kurs/Gewinn) -2,51
KBV (Kurs/Buchwert) 0,26
KUV (Kurs/Umsatz) 0,070
Eigenkapitalrendite -
Eigenkapitalquote +48,44%
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Derivate

Hebelprodukte (65)
Knock-Outs 35
Faktor-Zertifikate 16
Optionsscheine 14
Alle Derivate

Dividenden Kennzahlen

Auszahlungen/Jahr 1
Stabilität der Dividende -0,25 (max 1,00)
Ausschüttungs- 100% (auf den Gewinn/FFO)
quote 100% (auf den Free Cash Flow)
Erwartete Dividendensteigerung -40%

Dividenden Historie

Datum Dividende
29.05.2025 0,20 €
24.05.2024 0,20 €
18.05.2023 0,40 €
02.06.2022 1,00 €
16.05.2019 0,30 €
17.05.2018 0,30 €
15.05.2017 0,20 €
13.05.2015 0,20 €
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Termine

11.03.2026 Analystenveranstaltung
06.05.2026 Veröffentlichung Quartalsmitteilung (Stichtag Q1)
20.05.2026 Hauptversammlung
30.06.2026 Quartalsmitteilung
Quelle: EQS

Prognose & Kursziel

Die Klöckner & Co Aktie wird von Analysten als unterbewertet eingestuft.
Ø Kursziel Akt. Kurs Abstand
7,88 € 8,32 € -5,25%

Übersicht Handelsplätze

Handelsplatz
Letzter
Änderung
Vortag
Zeit
Düsseldorf 8,19 € -0,61%
8,24 € 08:10
Frankfurt 8,31 € +1,34%
8,20 € 12:21
Hamburg 8,19 € +0,49%
8,15 € 08:16
Hannover 8,19 € -0,61%
8,24 € 08:16
München 8,27 € +0,12%
8,26 € 15:20
Stuttgart 8,31 € +1,47%
8,19 € 16:31
Xetra 8,30 € +1,47%
8,18 € 16:38
L&S RT 8,345 € +1,46%
8,225 € 16:57
Wien 8,35 € +1,58%
8,22 € 15:30
Nasdaq OTC Other 9,85 $ +0,10%
9,84 $ 06.01.26
Tradegate 8,30 € +0,85%
8,23 € 16:56
Quotrix 8,18 € -1,33%
8,29 € 07:30
Gettex 8,33 € +1,96%
8,17 € 16:44
Weitere Börsenplätze

Historische Kurse

Datum
Kurs
Volumen
07.01.26 8,31 0,71 M
06.01.26 8,18 0,95 M
05.01.26 8,28 1,84 M
02.01.26 8,19 1,37 M
30.12.25 8,12 1,16 M
29.12.25 7,92 1,04 M
Weitere Historische Kurse

Performance

Zeitraum Kurs %
1 Woche 8,12 € +2,34%
1 Monat 6,07 € +36,90%
6 Monate 6,27 € +32,54%
1 Jahr 4,60 € +80,65%
5 Jahre 8,45 € -1,66%

Unternehmensprofil Klöckner & Co SE

Klöckner & Co SE mit Sitz in Duisburg zählt zu den großen, unabhängigen Stahl- und Metalldistributoren Europas und Nordamerikas. Das Unternehmen fungiert als Bindeglied zwischen Stahlherstellern, weiterverarbeitender Industrie und Bauwirtschaft. Im Zentrum stehen der Großhandel mit Stahl- und Metallprodukten, vor- und nachgelagerte Services sowie die digitale Vernetzung der Lieferketten. Über ein internationales Lager- und Servicenetz adressiert Klöckner & Co vor allem mittelständische Industriekunden, OEMs sowie das verarbeitende Handwerk und positioniert sich als digital integrierter Werkstoff-Händler mit wachsendem Serviceanteil.

Geschäftsmodell

Das Geschäftsmodell basiert auf dem physischen Handel mit Stahl, Edelstahl, Aluminium und Nicht-Eisen-Metallen sowie der Bereitstellung von Anarbeitungs- und Logistikdienstleistungen. Klöckner & Co agiert als distributiver Intermediär zwischen Stahlwerken und Endabnehmern, übernimmt Lagerhaltung, Bündelung, Sortimentsgestaltung, Qualitätssicherung und just-in-time-Belieferung. Wesentliche Ertragsquellen sind Handelsmargen, Servicegebühren und zunehmend digitale Mehrwertdienste. Die Gesellschaft verfolgt eine Plattformstrategie, bei der transaktionale Prozesse über digitale Marktplätze und Online-Portale standardisiert und weitgehend automatisiert werden. Ziel ist eine höhere Preistransparenz, geringere Prozesskosten und eine stärkere Kundenbindung durch integrierte Beschaffungslösungen. Ergänzt wird dies durch langfristige Lieferverträge, Rahmenabkommen und kundenspezifische Service-Level-Agreements.

Mission und strategische Ausrichtung

Die Mission von Klöckner & Co besteht darin, die traditionell fragmentierte Stahl- und Metalldistribution zu digitalisieren und zu vereinfachen. Das Unternehmen will sich vom klassischen Händler zu einem datengetriebenen, kundenzentrierten Supply-Chain-Orchestrator entwickeln. Im Zentrum stehen die Effizienzsteigerung der Materialströme, die Reduktion von Komplexität für Industriekunden und die Unterstützung des Übergangs zu einer nachhaltigeren Stahl- und Metallwirtschaft. Strategisch setzt das Management auf drei Stoßrichtungen: erstens auf konsequente Digitalisierung der Verkaufs- und Beschaffungsprozesse, zweitens auf Ausbau höherwertiger Service- und Verarbeitungstiefe, drittens auf eine stärkere Fokussierung des Portfolios auf margenstärkere Segmente und Kundencluster. Nachhaltigkeit und Dekarbonisierung der Lieferkette sollen mittelfristig als Differenzierungsmerkmal genutzt werden.

Produkte und Dienstleistungen

Klöckner & Co vertreibt ein breites Spektrum an Stahl- und Metallprodukten. Dazu zählen unter anderem:
  • Flachstahlprodukte wie Bleche, Tafeln und Coils
  • Langprodukte wie Träger, Stabstahl, Profile und Walzdraht
  • Edelstahl, Aluminium und weitere Nicht-Eisen-Metalle
  • Rohre, Hohlprofile und Spezialprofile für Bau- und Maschinenbauanwendungen
Ergänzend bietet das Unternehmen umfangreiche Dienstleistungen entlang der Wertschöpfungskette an:
  • Anarbeitung wie Zuschneiden, Brennschneiden, Kanten, Bohren und Strahlen
  • Kontraktlogistik, Lagerbewirtschaftung, Kanban- und just-in-time-Konzepte
  • Materialmanagement für Serienfertiger und Bauprojekte
  • Digitale Bestell- und Tracking-Plattformen mit Schnittstellen zu ERP-Systemen der Kunden
Mit dieser Kombination aus Produktbreite, Anarbeitung und integrierten Supply-Chain-Diensten versucht Klöckner & Co, sich von reinen Handelsplattformen und kleineren Lagerhändlern abzugrenzen und stabile, prozessuale Kundenbeziehungen aufzubauen.

Business Units und regionale Struktur

Organisatorisch steuert Klöckner & Co seine Aktivitäten im Wesentlichen über regionale Segmente mit Landes- und Ländergesellschaften, die an die Diversität der Absatzmärkte angepasst sind. Die bedeutendsten Regionen sind Europa mit Fokus auf Deutschland, Frankreich, Benelux und weiteren westeuropäischen Märkten sowie Nordamerika mit den USA als Kernmarkt. Innerhalb dieser Regionen sind Gesellschaften häufig entlang Kundensegmenten wie Bau, Maschinenbau, Metallverarbeitung und Automotive strukturiert. Service-Center und Lagerstandorte fungieren als dezentrale Drehpunkte für lokale Lieferketten. Die digitalen Aktivitäten sind gruppenweit gebündelt und werden über zentrale Einheiten vorangetrieben, die Plattformentwicklung, Datenanalyse und Prozessautomatisierung verantworten.

Alleinstellungsmerkmale

Ein zentrales Alleinstellungsmerkmal von Klöckner & Co ist der frühe und konsequente Fokus auf digitale Geschäftsmodelle im traditionell analogen Stahlhandel. Die eigene, offene Industrieplattform für Stahl- und Metallprodukte, ergänzt um firmeneigene Online-Shops und E-Procurement-Lösungen, soll eine hohe Kundendurchdringung und Prozessintegration ermöglichen. Darüber hinaus verfügt das Unternehmen über ein breites, regional differenziertes Lager- und Servicenetz, das schnelle Lieferfähigkeit mit kundenspezifischer Anarbeitung kombiniert. Diese Kombination aus physischer Präsenz, digitaler Marktplatzlogik und industrieller Servicekompetenz verschafft Klöckner & Co eine vergleichsweise seltene Positionierung im Markt. Das Unternehmen versucht, sich als End-to-End-Partner von der Bedarfsplanung über die Beschaffung bis zur werksnahen Lieferung zu etablieren.

Burggräben und strukturelle Wettbewerbsvorteile

Die Burggräben von Klöckner & Co sind in erster Linie struktureller und operativer Natur. Ein wesentlicher Wettbewerbsvorteil liegt in der Dichte des Lager- und Servicenetzwerks, das in Kernmärkten eine hohe geographische Nähe zum Kunden gewährleistet. Dies ist gerade bei zeitkritischen Bau- und Industrieprojekten schwer replizierbar. Hinzu kommt ein langjährig aufgebautes Kunden- und Lieferantennetzwerk mit gewachsenen Vertrauensbeziehungen, das in einer traditionell zyklischen Branche Stabilität schafft. Auf der digitalen Seite kann ein skalierbares Plattform-Ökosystem mit wachsender Nutzerzahl Netzwerkeffekte erzeugen: Je mehr Lieferanten und Kunden über die digitalen Kanäle interagieren, desto attraktiver wird das System und desto höher wird der Wechselaufwand für bestehende Teilnehmer. Ergänzend wirken prozessuale Kompetenzen in Supply-Chain-Management, Bestandssteuerung und Qualitätsmanagement als immaterielle Vermögenswerte, die über Jahre optimiert wurden.

Wettbewerbsumfeld

Klöckner & Co bewegt sich in einem intensiven Wettbewerbsumfeld mit regional stark fragmentierten Strukturen. Zu den relevanten Wettbewerbern zählen neben internationalen Distributoren auch regionale und nationale Stahlhändler, serviceorientierte Service-Center sowie Einkaufskooperationen von Verarbeitern. In einzelnen Märkten konkurriert das Unternehmen zudem mit integrierten Stahlproduzenten, die eigene Distributionskanäle betreiben. Gleichzeitig wächst der Druck durch digitale Marktplätze und B2B-Plattformen, die Transparenz in Bezug auf Preise und Verfügbarkeiten erhöhen. Der Wettbewerb ist durch geringen Produktdifferenzierungsgrad, hohe Preissensitivität und zyklische Nachfragemuster gekennzeichnet. In diesem Umfeld versucht Klöckner & Co, sich über Servicequalität, digitale Integration, Lieferzuverlässigkeit und Sortimentsbreite statt über reine Preisführerschaft zu profilieren.

Management und Strategie

Das Management von Klöckner & Co verfolgt eine Transformationsstrategie, die auf Effizienzsteigerung, Digitalisierung und Portfoliofokussierung ausgerichtet ist. Im Mittelpunkt steht der Ausbau der digitalen Umsatzanteile über eigene Online-Kanäle und Plattformen sowie die Automatisierung interner Prozesse von der Angebotsphase bis zur Rechnungsstellung. Parallel dazu wird das Standortportfolio regelmäßig überprüft, um Überkapazitäten abzubauen und Ressourcen in margenstärkere Regionen und Segmente umzuschichten. Die Führung setzt dabei auf eine schlankere, dezentral eingebettete Organisation mit klaren Ergebnisverantwortlichkeiten. Nachhaltigkeitsaspekte wie CO₂-arme Beschaffungsquellen, Transparenz entlang der Lieferkette und ressourcenschonende Logistik gewinnen in der strategischen Agenda an Bedeutung, sowohl aus regulatorischen Gründen als auch zur Differenzierung gegenüber Wettbewerbern. Für konservative Investoren ist insbesondere relevant, dass das Management in einer strukturell zyklischen Branche versucht, Risikoexposition und Kapitalbindung über striktes Working-Capital-Management und flexible Kostenstrukturen zu steuern.

Branche und regionale Märkte

Klöckner & Co ist den zyklischen Branchen Stahl- und Metallhandel, Bauwirtschaft, Maschinen- und Anlagenbau sowie industrieller Fertigung ausgesetzt. Die Nachfrage wird maßgeblich von Investitionszyklen, industrieller Produktion, Infrastrukturprogrammen und Bauaktivität in Europa und Nordamerika bestimmt. In Europa wirken Energiepreise, Regulierung und Dekarbonisierungsanforderungen als zusätzliche Einflussfaktoren auf die Stahlwertschöpfungskette. In Nordamerika spielen Infrastrukturinvestitionen, Industrialisierungsinitiativen und Handelspolitik eine zentrale Rolle. Der Wettbewerb wird durch Überkapazitäten in der Stahlproduktion, Importdruck und Volatilität der Rohstoffpreise verschärft. Gleichzeitig entstehen durch die Dekarbonisierung der Stahlindustrie, wachsende Anforderungen an Lieferkettentransparenz und Digitalisierung der Beschaffungsprozesse neue Geschäftsopportunitäten für Distributoren, die diese Komplexität für ihre Kunden managen können.

Unternehmensgeschichte

Klöckner & Co blickt auf über ein Jahrhundert Unternehmensgeschichte zurück. Ursprünglich als Handelsgesellschaft für Eisen- und Stahlprodukte gegründet, entwickelte sich das Unternehmen im Verlauf des 20. Jahrhunderts zu einem bedeutenden Akteur im europäischen Stahlhandel. Nach unterschiedlichen Phasen von Expansion, Restrukturierung und strategischer Neuausrichtung hat sich Klöckner & Co insbesondere seit den 2000er-Jahren zu einem international aufgestellten Distributionskonzern transformiert. Der Börsengang und später folgende Portfolioanpassungen waren Teil eines Prozesses, in dem nicht zum Kerngeschäft passende Aktivitäten reduziert und die Rolle als unabhängiger Stahl- und Metalldistributor mit Servicefokus geschärft wurde. In jüngerer Zeit stand die konsequente Digitalisierung der Wertschöpfungskette im Vordergrund, mit sukzessivem Ausbau von Online-Transaktionsvolumina und datenbasierten Steuerungsinstrumenten.

Besonderheiten und digitale Plattformstrategie

Eine Besonderheit von Klöckner & Co ist die Kombination aus traditionellem Stahlhandel und einer stark technologiegetriebenen Agenda. Das Unternehmen investiert in eigene Plattformen, Schnittstellen und Algorithmen, um Preissetzung, Bestandssteuerung und Nachfrageprognosen zu verbessern. Digitale Werkzeuge unterstützen Kunden bei der Materialdisposition, ermöglichen Echtzeitabfragen von Verfügbarkeiten und Preisen und erleichtern die Integration in bestehende ERP- und Beschaffungssysteme. Diese Plattformstrategie soll nicht nur Effizienzgewinne im eigenen Betrieb realisieren, sondern Klöckner & Co als neutralen Marktplatzbetreiber positionieren, über den auch Drittanbieter und Kunden miteinander interagieren können. Damit verschiebt sich das Profil vom reinen Händler hin zu einem orchestrierenden Ökosystemanbieter für Stahl- und Metallströme.

Chancen aus Sicht konservativer Anleger

Für risikoaverse Investoren liegen die Chancen eines Engagements in der möglichen Wertsteigerung durch die erfolgreiche Transformation vom Volumenhändler zum digital integrierten Serviceanbieter. Gelingt es, die digitalen Vertriebskanäle weiter zu skalieren, könnten Margenstabilität und Ertragsqualität steigen, da transaktionale Prozesse kostengünstiger und wiederkehrende digitale Umsätze planbarer werden. Zusätzlich ergeben sich Potenziale aus der zunehmenden Bedeutung von Nachhaltigkeit und CO₂-Transparenz in Lieferketten: Distributoren, die grünen Stahl, zertifizierte Herkunft und dokumentierte Emissionsprofile anbieten können, erhalten Zugang zu Kunden mit anspruchsvollen ESG-Vorgaben. Die regionale Diversifikation über Europa und Nordamerika kann zyklische Ausschläge einzelner Märkte abmildern. Weitere Chancen ergeben sich aus Konsolidierungstendenzen im Stahlhandel, bei denen effiziente, digital gut aufgestellte Player strukturelle Vorteile gegenüber kleineren, weniger professionellen Wettbewerbern haben.

Risiken aus Sicht konservativer Anleger

Dem gegenüber stehen substanzielle Risiken, die konservative Anleger sorgfältig beachten sollten. Die Ertragslage von Stahl- und Metalldistributoren ist traditionell stark abhängig von Konjunktur, Stahlpreisentwicklung und Lagerbewertungs- sowie Margeeffekten. Preisvolatilität kann zu sprunghaften Ergebnisbewegungen führen, insbesondere bei hoher Lagerhaltung. Strukturelle Überkapazitäten in der globalen Stahlproduktion, Importdruck und handelspolitische Unsicherheiten erhöhen die Planungsrisiken. Zusätzlich besteht das Risiko, dass digitale Plattformstrategien auf stärkere Konkurrenz durch unabhängige Marktplätze, große Industrieeinkäufer oder vertikal integrierte Produzenten stoßen und erwartete Skaleneffekte nur teilweise realisiert werden. Investitions- und Transformationskosten zur weiteren Digitalisierung sowie zur Anpassung an strengere ESG-Anforderungen können die kurzfristige Profitabilität belasten. Schließlich birgt die hohe Fixkostenbasis eines logistikintensiven Geschäftsmodells in Abschwungphasen das Risiko deutlicher Ergebnisrückgänge. Für konservative Anleger ergibt sich daraus ein Profil mit nennenswerten zyklischen Schwankungen, bei dem eine langfristige Perspektive und hohe Risikotoleranz für Branchenspezifika erforderlich sind.
Hinweis

Stammdaten

Marktkapitalisierung 793,01 Mio. €
Aktienanzahl 99,75 Mio.
Streubesitz 38,99%
Währung EUR
Land Deutschland
Sektor Grundstoffe
Branche Metalle u. Bergbau
Aktientyp Stammaktie

Aktionärsstruktur

+61,01% Weitere
+38,99% Streubesitz

Community-Beiträge zu Klöckner & Co SE

  • Community-Beiträge
  • Aktuellste Threads

Zusammengefasst - darüber diskutiert aktuell die Community

  • Die Beiträge drehen sich hauptsächlich um die anhaltende Übernahmefantasie bei Klöckner & Co, die zu einer starken Kursrallye und einem charttechnischen Ausbruch geführt hat und von Nachrichten und Analystenkommentaren als Auslöser genannt wird.
  • Diskutiert werden mögliche Bieter und die Aktionärsstruktur (u. a. Worthington, SWOCTEM/Friedhelm Loh, Rossmann, Goldman Sachs), verschiedene Einschätzungen des fairen Werts (ungefähr 8,50 € bis deutlich höhere Buchwert‑Angaben) sowie die Möglichkeit von Gegenangeboten oder Zurückhaltung großer Anteilseigner.
  • Zudem gibt es Debatten über Absicherungs‑ und Marktmechanismen — etwa den Erwerb von Put‑Optionen durch Rossmann, frühere Meldungen, geringe Leerverkaufspositionen und die Auffassung, dass Puts den Kurs dämpfen oder nur Risiken reduzieren — weshalb unklar bleibt, ob ein Übernahmeangebot tatsächlich zustande kommt.
Hinweis
Avatar des Verfassers
maurer0229
Schmarrn,
voll die falschen Zahlen gepickt.
Avatar des Verfassers
maurer0229
Wobei der Buchwert ja bei 17€ liegt!?!?
Avatar des Verfassers
Trash
Einschätzung Zahlen
Mich haben sie jedenfalls dazu bewogen, eine Tranche heute reinzunehmen, höhergewichtet als sonst. Ist für mich der klassische Fall einer Turnaroundsituation. Free Cashflow aktuell zwar negativ ,aber aufs Jahr hin dann mit "deutlich positiv" herausgegeben. Der Druck kommt aktuell wohl eindeutig von der Umstrukturierung und ist nachvollziehbar. Ich denke, das der Korridor von 170 bis 240 Millionen eingehalten werden kann. Was ein wenig stört: Es wurde das untere Ende des Korridors mit 43 Millionen für Q3 einghalten. Das hätte ich mir deutlicher gewünscht, war allesdings vorher nicht investiert. Insofern hat mit diese "Schwäche" gerade eher in die Hände gespielt. Sollte es weiter runter gehen ,kommen neue Tranchen in - 15 % Abständen.
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Skorpi
die Lagerbestände

der Stahlschmieden sollten hier ne Rolle spielen. Die bauen erstmal ordentlich Ihre Lagerbestände auf ein gesundes Niveau ab - daher für Zulieferer im Moment etwas reduzierte Aufträge. Aber sollten die AE der Schmieden nachhaltig anziehen (wie einige erwarten) sind die Zuliefer auch wieder voll mit im Bott.

 Grüße
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wolfson
klöco nicht im gleichmarsch mit salzgitter
warum marschiert den salzgitter und klöco will nicht so recht ?
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Tyko
Siehe Posting 191
wenn Analysten schon kommen und posaunen........dann schrillen bei mir die Alarmglocken...... bin da rausgegangen........ ;-)
Gewinn ist die Summe aus positiven Investitionen abzüglich negativer Investitionen
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Radelfan
KlöCo sieht keine schnelle Erholung im Stahl
26.05.2009 13:08 UPDATE: KlöCo sieht keine schnelle Erholung der Stahlnachfrage Von Martin Rapp DOW JONES NEWSWIRES DÜSSELDORF (Dow Jones)--Der Stahl- und Metallhändler Klöckner&Co SE (KlöCo) rechnet nicht mit einer schnellen Erholung der Stahlnachfrage auf alte Rekordhöhen. "Wir müssen heute davon ausgehen, dass die weltweite Nachfrage auch in den nächsten Jahren deutlich unter dem Niveau des Rekordjahrs 2007 liegen wird", sagte der Vorstandsvorsitzende Thomas Ludwig am Dienstag auf der Hauptversammlung. Der Stahl- und Metallsektor ist einer der Bereiche, der am heftigsten von der weltweiten Rezession erschüttert wird. Wegen der schwachen Nachfrage auf fast allen Märkten haben die Rohstoffverbraucher, wie etwa die Autoindustrie, ihre Produktion zurückgefahren und ihren Bedarf an Stahl entsprechend gekürzt. Das hat den Einbruch im Sektor potenziert. Die Auslastung der Stahlwerke liegt derzeit im Durchschnitt bei rund 50%. Seine kurzfristige Einschätzung der Marktlage bekräftigte das Duisburger Unternehmen. [....] Quelle: http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2009-05/14003237-update-kloeco-sieht-keine-schnelle-erholung-der-stahlnachfrage-015.htm
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Häufig gestellte Fragen zur Klöckner & Co Aktie und zum Klöckner & Co Kurs

Der aktuelle Kurs der Klöckner & Co Aktie liegt bei 8,30 €.

Für 1.000€ kann man sich 120,48 Klöckner & Co Aktien kaufen.

Das Tickersymbol der Klöckner & Co Aktie lautet KLKNF.

Die 1 Monats-Performance der Klöckner & Co Aktie beträgt aktuell 36,90%.

Die 1 Jahres-Performance der Klöckner & Co Aktie beträgt aktuell 80,65%.

Der Aktienkurs der Klöckner & Co Aktie liegt aktuell bei 8,30 EUR. In den letzten 30 Tagen hat die Aktie eine Performance von 36,90% erzielt.
Auf 3 Monate gesehen weist die Aktie von Klöckner & Co eine Wertentwicklung von 44,27% aus und über 6 Monate sind es 32,54%.

Das 52-Wochen-Hoch der Klöckner & Co Aktie liegt bei 8,86 €.

Das 52-Wochen-Tief der Klöckner & Co Aktie liegt bei 4,32 €.

Das Allzeithoch von Klöckner & Co liegt bei 53,46 €.

Das Allzeittief von Klöckner & Co liegt bei 2,61 €.

Die Volatilität der Klöckner & Co Aktie liegt derzeit bei 46,03%. Diese Kennzahl zeigt, wie stark der Kurs von Klöckner & Co in letzter Zeit schwankte.

Das aktuelle durchschnittliche Kursziel liegt bei 7,88 €. Verglichen mit dem aktuellen Kurs bedeutet dies einen Unterschied von -5,25%.

Die aktuelle durchschnittliche Prognose von Analysten liegt bei 7,88 €. Verglichen mit dem aktuellen Kurs bedeutet dies einen Unterschied von -5,25%.

Analysten haben ein Kursziel für 2027 abgegeben. Das durchschnittliche Klöckner & Co Kursziel beträgt 7,88 €. Das ist -5,25% niedriger als der aktuelle Aktienkurs. Die Analysten empfehlen Klöckner & Co 2 x zum Kauf, 1 x zum Halten und 0 x zum Verkauf.

Analysten haben ein Kursziel 2027 abgegeben. Das durchschnittliche Klöckner & Co Kursziel beträgt 7,88 €. Das ist -5,25% niedriger als der aktuelle Aktienkurs. Die Analysten empfehlen Klöckner & Co 2 x zum Kauf, 1 x zum Halten und 0 x zum Verkauf.

Analysten haben ein Kursziel für 2027 abgegeben. Laut Analysten liegt das durchschnittliche Kursziel bei 7,88 €. Dieser Wert liegt unter dem aktuellen Kurs. Analysten erwarten somit kein weiteres Potenzial.

Laut aktuellen Analystenschätzungen liegt das durchschnittliche Kursziel für die Klöckner & Co Aktie bei 7,88 €. Viele Analysten sehen damit Potenzial nach unten bei der Klöckner & Co Aktie.

Die Marktkapitalisierung beträgt 793,01 Mio. €

Insgesamt sind 99,7 Mio Klöckner & Co Aktien im Umlauf.

Laut money:care Nachhaltigkeitsscore liegt die Nachhaltigkeit von Klöckner & Co bei 39%. Erfahre hier mehr

Klöckner & Co hat seinen Hauptsitz in Deutschland.

Klöckner & Co gehört zum Sektor Metalle u. Bergbau.

Das KGV der Klöckner & Co Aktie beträgt -32,52.

Der Jahresumsatz des Geschäftsjahres 2024 von Klöckner & Co betrug 6.632.193.000 €.

Die nächsten Termine von Klöckner & Co sind:
  • 11.03.2026 - Analystenveranstaltung
  • 06.05.2026 - Veröffentlichung Quartalsmitteilung (Stichtag Q1)
  • 20.05.2026 - Hauptversammlung
  • 30.06.2026 - Quartalsmitteilung
  • 05.08.2026 - Veröffentlichung Halbjahresfinanzbericht
  • 30.09.2026 - Quartalsmitteilung

Ja, Klöckner & Co zahlt Dividenden. Zuletzt wurde am 29.05.2025 eine Dividende in Höhe von 0,20 € gezahlt.

Zuletzt hat Klöckner & Co am 29.05.2025 eine Dividende in Höhe von 0,20 € gezahlt.
Dies entspricht einer Dividendenrendite von 2,44%. Die Dividende wird jährlich gezahlt.

Die letzte Dividende von Klöckner & Co wurde am 29.05.2025 in Höhe von 0,20 € je Aktie ausgeschüttet.
Das ergibt, basierend auf dem aktuellen Kurs, eine Dividendenrendite von 2,44%.

Die Dividende wird jährlich gezahlt.

Der letzte Zahltag der Dividende war am 29.05.2025. Es wurde eine Dividende in Höhe von 0,20 € gezahlt.

Um eine Dividende ausgezahlt zu bekommen, muss man die Aktie am Ex-Tag (Ex-Date) im Depot haben.