- Community-Beiträge
- Aktuellste Threads
| Geld/Brief | 47,49 $ / 47,56 $ |
| Spread | +0,15% |
| Schluss Vortag | 47,57 $ |
| Gehandelte Stücke | 1.529.974 |
| Tagesvolumen Vortag | 110.483.676 $ |
| Tagestief 47,57 $ Tageshoch 47,57 $ | |
| 52W-Tief 35,59 $ 52W-Hoch 70,99 $ | |
| Jahrestief 35,59 $ Jahreshoch 66,32 $ | |
| Umsatz in Mio. | 10.515 $ |
| Operatives Ergebnis (EBIT) in Mio. | 4.713 $ |
| Jahresüberschuss in Mio. | 716,02 $ |
| Umsatz je Aktie | 47,02 $ |
| Gewinn je Aktie | 3,32 $ |
| Gewinnrendite | +7,05% |
| Umsatzrendite | +7,07% |
| Return on Investment | +1,11% |
| Marktkapitalisierung in Mio. | 17.700 $ |
| KGV (Kurs/Gewinn) | 23,84 |
| KBV (Kurs/Buchwert) | 1,74 |
| KUV (Kurs/Umsatz) | 1,68 |
| Eigenkapitalrendite | +7,32% |
| Eigenkapitalquote | +15,78% |
| Auszahlungen/Jahr 4 |
| Gesteigert seit 2 Jahre |
| Keine Senkung seit 6 Jahre |
| Stabilität der Dividende 0,72 (max 1,00) |
| Jährlicher 14,5% (5 Jahre) Dividendenzuwachs 22,45% (10 Jahre) |
| Ausschüttungs- 54,2% (auf den Gewinn/FFO) quote 12,9% (auf den Free Cash Flow) |
| Erwartete Dividendensteigerung 2,5% |
| Datum | Dividende |
| 17.02.2026 | 0,40 $ |
| 17.11.2025 | 0,40 $ |
| 18.08.2025 | 0,40 $ |
| 19.05.2025 | 0,40 $ |
| 14.02.2025 | 0,40 $ |
| 18.11.2024 | 0,35 $ |
| 19.08.2024 | 0,35 $ |
| 17.05.2024 | 0,30 $ |
| Handelsplatz | Letzter | Änderung | Vortag | Zeit | |
|---|---|---|---|---|---|
| Düsseldorf | 40,16 € | -1,83% | 40,91 € | 20.04.26 | |
| Frankfurt | 40,44 € | -0,61% | 40,69 € | 20.04.26 | |
| Hamburg | 40,30 € | +1,74% | 39,61 € | 20.04.26 | |
| München | 40,44 € | +1,89% | 39,69 € | 20.04.26 | |
| Stuttgart | 40,18 € | -1,45% | 40,77 € | 20.04.26 | |
| L&S RT | 40,30 € | -1,56% | 40,94 € | 20.04.26 | |
| NYSE | 47,57 $ | 0 % | 47,57 $ | 01:00 | |
| Nasdaq | 47,55 $ | -1,16% | 48,11 $ | 20.04.26 | |
| AMEX | 48,41 $ | +3,84% | 46,62 $ | 17.04.26 | |
| Tradegate | 40,17 € | -1,71% | 40,87 € | 20.04.26 | |
| Quotrix | 40,60 € | +2,55% | 39,59 € | 20.04.26 | |
| Gettex | 40,26 € | -1,83% | 41,01 € | 20.04.26 | |
| Datum | Kurs | Volumen |
|---|---|---|
| 20.04.26 | 47,57 | 117 M |
| 17.04.26 | 48,09 | 85,4 M |
| 16.04.26 | 46,56 | 39,0 M |
| 15.04.26 | 46,84 | 81,9 M |
| 14.04.26 | 47,06 | 157 M |
| 13.04.26 | 46,21 | 127 M |
| Zeitraum | Kurs | % |
|---|---|---|
| 1 Woche | 46,21 $ | +2,94% |
| 1 Monat | 38,13 $ | +24,76% |
| 6 Monate | 54,04 $ | -11,97% |
| 1 Jahr | 42,84 $ | +11,04% |
| 5 Jahre | 31,83 $ | +49,45% |
| Marktkapitalisierung | 11,19 Mrd. € |
| Aktienanzahl | 206,15 Mio. |
| Streubesitz | 5,08% |
| Währung | EUR |
| Land | USA |
| Sektor | Finanzen |
| Branche | Kapitalmärkte |
| Aktientyp | Stammaktie |
| +7,46% | BlackRock Inc |
| +7,25% | Vanguard Group Inc |
| +4,48% | Sumitomo Mitsui Financial Group Inc |
| +3,39% | Allspring Global Investments Holdings, LLC |
| +3,25% | AllianceBernstein L.P. |
| +2,34% | State Street Corp |
| +2,26% | Massachusetts Mutual Life Insurance Co |
| +2,18% | JPMorgan Chase & Co |
| +1,42% | Dimensional Fund Advisors, Inc. |
| +1,40% | Morgan Stanley - Brokerage Accounts |
| +1,39% | Geode Capital Management, LLC |
| +1,25% | First Pacific Advisors, LP |
| +1,01% | Fisher Asset Management, LLC |
| +0,97% | Barrow Hanley Mewhinney & Strauss LLC |
| +0,95% | NORGES BANK |
| +0,82% | Bank of America Corp |
| +0,81% | Barclays PLC |
| +0,77% | Bank of New York Mellon Corp |
| +0,76% | Principal Financial Group Inc |
| +0,76% | Amvescap Plc. |
| +50,00% | Weitere |
| +5,08% | Streubesitz |
Jefferies Financial Group ist für mich auf dem aktuellen Niveau keine klassische Sicherheitsaktie, sondern eine interessante, aber klar zyklische Value- und Kapitalmarkt-Wette. Der Konzern ist im Kern ein globales Investmentbanking- und Kapitalmarkthaus mit zwei Segmenten: Investment Banking & Capital Markets sowie Asset Management. Im Geschäftsjahr 2025 lag Jefferies weltweit auf Rang 6 im Global Advisory mit 4,5 % Marktanteil und ebenfalls auf Rang 6 im Global Equity Capital Markets mit 4,2 %. Für ein Haus dieser Größe ist das stark und zeigt, dass Jefferies operativ näher an den großen Wall-Street-Adressen ist, als es die Börsenbewertung vermuten lässt. (Reuters)
Die Wurzeln reichen bis 1962 zurück, als Boyd Jefferies die Firma gründete und den sogenannten „third market“ mitprägte. Die heutige Struktur entstand aber schrittweise: 2013 wurde Jefferies mit Leucadia zusammengeführt, 2018 wurde die Muttergesellschaft in Jefferies Financial Group umbenannt, und Ende 2022 wurde Jefferies Group LLC in die heutige Jefferies Financial Group Inc. verschmolzen. Das ist wichtig, weil Jefferies historisch nicht nur reine Investmentbank war, sondern aus einem Mischkonzern mit Merchant-Banking-Vergangenheit kommt. Genau daher kommt aus meiner Sicht bis heute ein Teil des Bewertungsabschlags. (Jefferies.com)
Die Fundamentals sind ordentlich. Laut Annual Report erzielte Jefferies 2025 7,3 Mrd. US-Dollar Nettoumsatz, 0,9 Mrd. US-Dollar Vorsteuergewinn aus fortgeführten Aktivitäten, 2,85 US-Dollar verwässertes Ergebnis je Aktie und 10,1 % Rendite auf das angepasste tangible equity. Zum 30.11.2025 lagen die Bilanzsumme bei 76,0 Mrd. US-Dollar und das Eigenkapital bei 10,6 Mrd. US-Dollar. 88,2 % der 2025er Erlöse kamen aus Investment Banking und Capital Markets. Im ersten Quartal 2026 hat sich das Kerngeschäft dann klar beschleunigt: 2,02 Mrd. US-Dollar Nettoumsatz, 0,70 US-Dollar verwässertes EPS, 10,9 % Rendite auf adjusted tangible equity und ein Buchwert je Aktie von 51,91 US-Dollar.
Die Dividende ist inzwischen respektabel, aber nicht der Hauptgrund für die Aktie. Jefferies zahlt aktuell 0,40 US-Dollar je Quartal, also 1,60 US-Dollar auf Jahresbasis. Beim Schlusskurs von 48,09 US-Dollar am 17.04.2026 ergibt das rund 3,33 % Dividendenrendite. Bezogen auf das 2025er EPS liegt die Ausschüttungsquote bei rund 56 %, auf Basis der 2026er Analystenschätzung von 3,79 US-Dollar eher bei gut 42 %. Dazu kommt, dass Jefferies im März weitere 3,0 Mio. Aktien für 174 Mio. US-Dollar zurückgekauft und die Rückkaufermächtigung wieder auf 250 Mio. US-Dollar angehoben hat. Die Aktie handelt damit nur bei rund 0,93-fachem Buchwert und etwa 12,7-fachem erwarteten 2026er Gewinn. Das ist nicht teuer. (businesswire.com)
Der eigentliche Investment Case ist simpel: Wenn sich der Deal- und Emissionszyklus normalisiert, verdient Jefferies überproportional, weil die Plattform inzwischen groß genug ist, um Marktanteile zu holen, aber klein genug, um operativ noch zu skalieren. Genau das sieht man an der Marktstellung und am starken ersten Quartal 2026. Hinzu kommt die vertiefte Allianz mit SMBC. Diese begann 2021, wurde 2023 ausgeweitet und 2025 nochmals massiv vertieft: mit geplanter Erhöhung der wirtschaftlichen Beteiligung auf bis zu 20 %, zusätzlichen Kreditlinien von rund 2,5 Mrd. US-Dollar und einem Japan-Joint-Venture, das 2027 starten soll. Strategisch ist das stark, weil Jefferies damit mehr Zugang zu Balance Sheet, Sponsor-Geschäft und Japan bekommt.
Die Gegenargumente sind aber ebenso klar. Jefferies ist zyklisch, bilanziell gehebelt und hat sich mit First Brands und MFS wieder daran erinnert, dass aggressivere Kredit- und Sonderfinanzierungen auch schiefgehen können. Reuters schrieb im März ausdrücklich, dass die finanzielle Gesundheit zwar stark bleibe und die potenziellen Verluste klein relativ zum Kapital seien, der Markt aber die Disziplin im Risikomanagement hinterfrage. Genau das ist der Grund, warum die Aktie trotz operativer Verbesserung nicht wie ein Premiumtitel bewertet wird. Dazu kommt: Das Kapitalmarktumfeld für 2026 ist zwar grundsätzlich konstruktiv, aber geopolitische Spannungen und makroökonomische Unsicherheit können Deals und IPOs jederzeit verzögern. (Reuters)
Zu den Kurszielen: Der externe Analystenkonsens ist selbst nicht ganz sauber. Je nach Datendienst liegen die 12-Monats-Ziele im Schnitt bei etwa 58 bis 62 US-Dollar, bei einer Spanne von 42 bis 78 US-Dollar; Goldman Sachs lag am 14.04.2026 bei 54 US-Dollar. Das zeigt vor allem zweierlei: Erstens sehen die meisten Aufwärtspotenzial, zweitens ist die Unsicherheit hoch und die Abdeckung relativ dünn. Meine Einschätzung ist bewusst etwas konservativer: Mein 12-Monats-Kursziel liegt bei 56 US-Dollar, mit einer fairen Bandbreite von 52 bis 60 US-Dollar. Das entspricht grob 1,0 bis 1,1 mal Buchwert oder etwa 14 bis 15 mal der 2026er Gewinnschätzung und blendet Übernahmefantasie bewusst aus. Im negativen Szenario halte ich 42 bis 45 US-Dollar für realistisch, falls neue Kreditthemen hochkommen oder das M&A-/IPO-Fenster wieder zugeht. Im positiven Szenario sind 65 US-Dollar und mehr drin, falls die operative Beschleunigung hält und das Risikothema aus dem Kurs verschwindet. (marketbeat.com)
Auf Sicht von fünf bis fünfzehn Jahren finde ich Jefferies attraktiv, aber nicht als glatten Dauerläufer. Exakte 10- oder 15-Jahres-Kursziele wären hier unseriös; dafür ist das Geschäft zu zyklisch und zu abhängig von Marktfenstern, Kreditqualität und Managementdisziplin. Die bessere Frage ist, ob Jefferies Buchwert und Ertragskraft über Zyklen steigern kann. Dafür gibt es Argumente: starke Stellung in Advisory und ECM, die SMBC-Achse als strategischer Hebel, Asset-Management-Gebühren und der schrittweise Abbau des alten Merchant-Banking-Portfolios. Wenn das gelingt, halte ich auf fünf Jahre deutlich höhere Kurse als heute für plausibel. Wenn nicht, bleibt Jefferies ein schwankender Buchwerttitel, der immer wieder billig aussieht und trotzdem längere Zeit nicht liefert. Mein Gesamturteil ist deshalb klar: gute Aktie für geduldige Anleger mit Nerven und Sinn für Zyklik, aber keine Aktie für jemanden, der Stabilität, Planbarkeit und makellose Ergebnisqualität sucht.
Autor: ChatGPT