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Hugo Boss Aktie

Aktie
WKN:  A1PHFF ISIN:  DE000A1PHFF7 US-Symbol:  HUGPF Branche:  Textilien, Bekleidung u. Luxuswaren Land:  Deutschland
35,95 €
+0,33 €
+0,93%
06.01.26
Depot/Watchlist
Marktkapitalisierung *
2,50 Mrd. €
Streubesitz
1,37%
KGV
10,89
Dividende
1,40 €
Dividendenrendite
3,91%
neu: Nachhaltigkeits-Score
51 %
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Hugo Boss Aktie Chart

Unternehmensbeschreibung

Die Hugo Boss AG ist ein international positionierter Premium-Modekonzern mit Schwerpunkt auf menswear- und womenswear-Linien im oberen Mittel- bis Einstiegs-Luxussegment. Das Unternehmen mit Sitz in Metzingen fokussiert sich auf die Entwicklung, das Design, das Sourcing, das Markenmanagement sowie den Omni-Channel-Vertrieb der Marken BOSS und HUGO. Wertschöpfungsschwerpunkte liegen in Markenführung, Kollektionserstellung, globalem Retail- und Wholesale-Management sowie der Skalierung digitaler Vertriebsplattformen. Die Produktion ist überwiegend ausgelagert, während Schlüsselfähigkeiten wie Schnittentwicklung, Qualitätskontrolle und ausgewählte Fertigung in eigenen Standorten verbleiben. Der Konzern adressiert mode- und markenbewusste Kunden mit hoher Zahlungsbereitschaft und strebt eine führende Position im Premiumsegment für moderne Business-, Casual- und Athleisure-Bekleidung an.

Mission und strategische Ausrichtung

Die Mission von Hugo Boss zielt darauf ab, als führende globale Premium-Fashion-Plattform wahrgenommen zu werden, die Stil, Qualität und Markenidentität in einem konsistenten Kundenerlebnis bündelt. Unter der mehrjährigen Strategie „CLAIM 5“ konzentriert sich das Management auf fünf Kernprioritäten: Markenstärkung, Produktrelevanz, Lead im Bereich Digital, Optimierung der Omnichannel-Architektur sowie Internationalisierung und Verjüngung der Kundenbasis. Die Marken BOSS und HUGO sollen emotional aufgeladen, für jüngere Zielgruppen geöffnet und gleichzeitig in der traditionellen Kernklientel verankert werden. Nachhaltigkeit, Lieferkettentransparenz und die Reduktion ökologischer Auswirkungen werden verstärkt als integrale Bestandteile der Konzernstrategie positioniert, ohne den Premiumanspruch zu verwässern.

Produkte und Dienstleistungen

Hugo Boss bietet ein breites Portfolio an Premium-Mode und ergänzenden Lifestyle-Produkten, das auf die Marken BOSS und HUGO verteilt ist. Zum Kernsortiment zählen:
  • Formelle und semi-formelle Herrenbekleidung (Suits, Sakkos, Hosen, Hemden, Mäntel)
  • Damenkollektionen mit Business-, Casual- und Occasion-Wear
  • Casualwear und Athleisure (Jeans, Strick, Sweat, Outerwear, Sports-Inspired Fashion)
  • Shoes & Accessories (Schuhe, Gürtel, Taschen, Lederwaren, Krawatten, Sonnenbrillen)
  • Lizenzprodukte wie Düfte, Brillen und Uhren, die mit spezialisierten Partnern entwickelt und vertrieben werden
Ergänzend zum Produktangebot erbringt das Unternehmen Dienstleistungen entlang der Fashion-Wertschöpfungskette, darunter Markenlizenzmanagement, Visual Merchandising, Retail-Operations, Customer-Service, E-Commerce-Services sowie teilweise Made-to-Measure- und Maßkonfektionsangebote in ausgewählten Stores. Der Konzern betreibt eigene Monobrand-Stores, Concession-Flächen in Premium-Warenhäusern, Outlets sowie eigene Online-Shops und arbeitet parallel mit Wholesale-Partnern und Online-Plattformen zusammen.

Business Units und Markenarchitektur

Das operative Geschäft ist in erster Linie nach den Marken BOSS und HUGO sowie nach Vertriebskanälen strukturiert. Innerhalb der Marken bestehen Segmente für Menswear und Womenswear sowie Produktlinien entlang der Nutzungssituationen (Business, Casual, Athleisure). Regional wird typischerweise nach Europa, Amerika und Asien/Pazifik gesteuert, mit zusätzlichen Differenzierungen nach Retail, Wholesale und E-Commerce. Lizenzgeschäfte für Düfte, Brillen und bestimmte Accessoires sind als eigene Geschäftsfelder organisiert und werden in Kooperation mit spezialisierten Lizenzpartnern geführt. Die Markenarchitektur orientiert sich an einer klaren Positionierung: BOSS als Kernmarke im Premiumsegment mit Fokus auf anspruchsvolle, moderne Business- und Lifestyle-Kunden; HUGO als modisch progressivere, jüngere Marke mit stärker urbaner und trendgetriebener Ausrichtung.

Alleinstellungsmerkmale und Markenpositionierung

Hugo Boss verfügt über mehrere markentypische Alleinstellungsmerkmale im Premium-Modeumfeld. Historisch gilt die Marke als Synonym für hochwertige Anzüge und formale Herrenmode, was in vielen Märkten zu einer starken Wahrnehmung als verlässlicher Anbieter für Business-Bekleidung geführt hat. Charakteristisch sind:
  • klare, wiedererkennbare Markenidentität mit Fokus auf Tailoring-Kompetenz
  • breite internationale Präsenz in Premiumlagen und in renommierten Warenhäusern
  • ein konsistenter Designcode, der formelle Ästhetik mit moderner Casualisierung verbindet
  • Verankerung im Premiumsegment mit einem Preisniveau unterhalb echter Luxusmarken, aber deutlich oberhalb des Massenmarktes
Durch Rebranding-Maßnahmen, neue Logos, Kampagnen mit globalen Testimonials und verstärkte Social-Media-Präsenz versucht das Unternehmen, die Markenrelevanz für jüngere, digital affine Zielgruppen zu erhöhen, ohne die Stammkundschaft zu verlieren.

Burggräben und Wettbewerbsvorteile

Die wesentlichen Burggräben von Hugo Boss liegen weniger in technologischen Schutzrechten als in immateriellen Vermögenswerten und organisationellen Fähigkeiten. Zentrale Wettbewerbsvorteile sind:
  • Markenstärke: Langjährig aufgebaute, global bekannte Premiummarke mit hoher Wiedererkennung, insbesondere im Bereich Business-Wear
  • Vertriebsnetzwerk: Dichtes Netz eigener Stores, Concessions und starker Wholesale-Partnerschaften in wichtigen Metropolen und Einkaufszentren
  • Prozesskompetenz im Tailoring: Erfahrung in Passformentwicklung, Schnittführung und Qualitätskontrolle für formelle Bekleidung
  • Skaleneffekte: Größenvorteile im Einkauf, in Logistik, Marketing und IT gegenüber kleineren Premiumlabels
  • Omnichannel-Fähigkeit: Verknüpfung stationärer Stores mit eigenem E-Commerce und Marktplatzintegration, was die Kundenzugänglichkeit erhöht
Diese Moats sind jedoch nicht unangreifbar, da Modetrends, Imagewandel und Wettbewerbsdruck den wirtschaftlichen Wert der Marke zyklisch beeinflussen können.

Wettbewerbsumfeld

Hugo Boss agiert in einem stark fragmentierten und wettbewerbsintensiven globalen Modemarkt. Relevante Rivalen im Premium- und Einstiegs-Luxussegment sind unter anderem:
  • Ralph Lauren (Premium-Lifestyle mit starker Polo- und Sportswear-DNA)
  • Armani-Gruppenformate im gehobenen Segment (z.B. Emporio Armani)
  • Tommy Hilfiger und Calvin Klein (gehören zum PVH-Konzern)
  • Burberry im gehobenen Preisband mit starker Heritage-Komponente
  • Vertikal integrierte europäische Premiumanbieter und regionale Marken mit hoher lokaler Relevanz
Daneben konkurriert Hugo Boss indirekt mit Fast-Fashion- und Premium-Fast-Fashion-Anbietern, die über sehr kurze Kollektionszyklen und aggressive Preispunkte Trends schnell adaptieren. Im formellen Bereich steht das Unternehmen zudem im Wettbewerb mit spezialisierten Anzug- und Maßkonfektionsanbietern. Die Wettbewerbssituation verschärft sich durch die anhaltende Casualisierung der Arbeitswelt und den zunehmenden Online-Fokus der Konsumenten.

Management, Corporate Governance und Strategieumsetzung

Die Hugo Boss AG verfügt über eine klassische dualistische Führungsstruktur mit Vorstand und Aufsichtsrat. Nach mehreren Führungswechseln in den vergangenen Jahren fokussiert das aktuelle Management auf die konsequente Umsetzung der „CLAIM 5“-Strategie. Schwerpunkte sind:
  • Stärkung der Marken BOSS und HUGO durch einheitliche, globale Markenführung
  • Beschleunigung der Produktentwicklung und Kollektionstaktung, um modische Relevanz zu erhöhen
  • Digitalisierung von Vertriebs- und Marketingprozessen mit Schwerpunkt auf Social Media, Influencer-Kooperationen und datengetriebenem CRM
  • Optimierung des Filialportfolios, inklusive Schließung unrentabler Standorte und Aufwertung von Flagship-Stores
  • Fortschritte bei ESG-Themen, insbesondere nachhaltigere Materialien, Lieferketten-Compliance und Kreislaufansätze
Aus Investorensicht ist relevant, dass die Führungsebene versucht, Wachstum, Markeninvestitionen und Profitabilität in ein ausgewogenes Verhältnis zu bringen. Die erfolgreiche Umsetzung hängt stark von konsequenter Markenführung, Kostendisziplin und der Fähigkeit ab, operative Exzellenz mit modischer Attraktivität zu verbinden.

Branchen- und Regionenprofil

Hugo Boss operiert im globalen Bekleidungs- und Modeeinzelhandel mit Fokus auf das Premiumsegment. Strukturelle Branchentrends umfassen:
  • zunehmende Casualisierung, wodurch klassische formelle Bekleidung langfristig an relativer Bedeutung verliert
  • Verschiebung des Absatzes vom stationären Handel hin zu E-Commerce und Omnichannel-Modellen
  • wachsende Bedeutung von Nachhaltigkeit, Transparenz und ESG-Kriterien in der Konsumenten- und Investorenwahrnehmung
  • hohe Modezyklen-Volatilität und Trendrisiken, die Marken zu kontinuierlicher Innovation zwingen
Regional ist Europa historisch der wichtigste Markt, ergänzt durch bedeutende Umsätze in Nordamerika und wachsendes Engagement im asiatisch-pazifischen Raum, insbesondere in China und ausgewählten wachstumsstarken Metropolen. Politische Risiken, Wechselkursbewegungen und unterschiedliche Konsumzyklen in diesen Regionen beeinflussen das Geschäftsprofil. Die Abhängigkeit von reifen europäischen Märkten wird durch die Internationalisierung etwas reduziert, bleibt für konservative Anleger jedoch ein wesentlicher Beobachtungspunkt.

Unternehmensgeschichte und Entwicklung

Hugo Boss wurde 1924 von Hugo Ferdinand Boss in Metzingen gegründet und entwickelte sich nach schwierigen Anfangsjahren zu einem Hersteller von Arbeits- und Uniformbekleidung. Die Firmengeschichte ist eng mit der deutschen Historie des 20. Jahrhunderts verknüpft; die Rolle des Unternehmens während der NS-Zeit wurde historisch aufgearbeitet und dokumentiert. In der Nachkriegszeit erfolgte die strategische Neupositionierung als Produzent hochwertiger Herrenanzüge. Ab den 1970er- und 1980er-Jahren transformierte sich Hugo Boss zu einer internationalen Premium-Modemarke mit Fokus auf formelle Herrenbekleidung, gestützt durch Lizenzgeschäfte wie Düfte. Die Börsennotierung ermöglichte in späteren Jahrzehnten eine stärkere Expansion, internationale Store-Eröffnungen und Portfolioerweiterungen in Richtung Casualwear, Sportswear und Accessoires. Seit den 2000er-Jahren kamen Womenswear und eine systematische Internationalisierung hinzu. In den vergangenen Jahren setzte das Unternehmen verstärkt auf Rebranding, Digitalisierung und Omnichannel-Expansion, um sich in einem zunehmend von Luxuskonzernen und digitalen Plattformen dominierten Markt zu behaupten.

Besonderheiten und ESG-Aspekte

Hugo Boss weist mehrere Besonderheiten auf, die für langfristig orientierte Anleger relevant sind. Zum einen vereint das Unternehmen ein relativ fokussiertes Markenset mit globaler Reichweite, was die Steuerbarkeit der Markenidentität erleichtert. Zum anderen verfolgt der Konzern ambitionierte Nachhaltigkeitsziele, etwa beim Einsatz zertifizierter Materialien, bei der Reduktion von Emissionen und in Bezug auf Sozialstandards in der Lieferkette. ESG-Ratings und Nachhaltigkeitsberichte dienen Investoren als Referenzpunkt für die Bewertung nichtfinanzieller Risiken. Darüber hinaus ist die enge Verbindung von Produktentwicklung, Markenführung und eigenem Retail ein zentrales Strukturmerkmal, das sowohl Chancen (bessere Kontrolle der Customer Journey) als auch Risiken (höhere Fixkostenbasis) beinhaltet. Kooperationen im Sport- und Entertainment-Sponsoring, etwa mit Golf-, Motorsport- oder Fußball-Partnern, sollen die Marken emotional aufladen und Reichweite aufbauen.

Chancen für konservative Anleger

Aus Sicht eines konservativen Anlegers ergeben sich bei Hugo Boss mehrere potenzielle Chancen:
  • etablierte, global bekannte Premiummarke mit historischer Ankerfunktion im Bereich Business-Bekleidung
  • Breite regionale Diversifikation mit Präsenz in Kernmärkten wie Europa, Nordamerika und Asien
  • Skalierbares Geschäftsmodell mit Fokus auf Markenführung und Asset-light-Elementen in der Produktion
  • Wachstumspotenzial durch weitere Internationalisierung, E-Commerce-Expansion und Erschließung jüngerer Zielgruppen
  • mögliche Wertsteigerung durch Margenverbesserungen, Effizienzprogramme und Optimierung des Filialnetzes
  • steigende Relevanz von Premium- und Lifestyle-Marken für einkommensstarke Konsumentenschichten, insbesondere in Schwellenländern
Für langfristig orientierte Investoren kann ein erfolgreich durchgesetzter Markenmodernisierungsprozess verbunden mit stabiler Corporate Governance einen attraktiven, wenn auch zyklischen, Cashflow-Träger darstellen. Die Cashflow-Qualität hängt jedoch substantiell von der Fähigkeit ab, die Preissetzungsmacht der Marke zu erhalten und die Kostenstruktur flexibel zu halten.

Risiken und zentrale Unsicherheiten

Dem stehen substanzielle Risiken gegenüber, die konservative Anleger sorgfältig abwägen sollten:
  • Mode- und Markenrisiko: Der Erfolg hängt stark von modischer Relevanz und Markenimage ab; Fehlentscheidungen in Design, Marketing oder Positionierung können schnell zu Nachfrageeinbrüchen führen.
  • Struktureller Wandel in der Bekleidungsbranche: Casualisierung, Homeoffice-Trends und der Rückgang formeller Dresscodes können den historischen Kernbereich der Marke strukturell belasten.
  • Wettbewerbsdruck: Intensive Konkurrenz durch globale Premiumlabels, Luxuskonzerne, vertikal integrierte Retailer und digitale Plattformen verschärft den Druck auf Margen und Marktanteile.
  • Konjunkturabhängigkeit: Premium-Modeausgaben sind tendenziell zyklisch; Rezessionen und Konsumzurückhaltung können sich überproportional auswirken.
  • ESG- und Reputationsrisiken: Nachhaltigkeit, Lieferketten-Compliance und Markenwahrnehmung sind zunehmend beobachtet; Reputationsschäden könnten sich schnell in Umsatz- und Bewertungsrisiken übersetzen.
  • Standort- und Fixkostenrisiken: Ein signifikanter Anteil des Geschäfts erfolgt über eigene Stores und Logistikstrukturen, wodurch negative Nachfrageschocks die Profitabilität stark belasten können.
  • Währungs- und Länderrisiken: Wechselkursvolatilität und politische oder regulatorische Veränderungen in wichtigen Absatzmärkten können Ergebnis und Planungssicherheit beeinträchtigen.
In Summe präsentiert sich Hugo Boss als zyklischer Premium-Modewert mit relevanten Marken- und Skalenvorteilen, jedoch auch mit erhöhter Sensitivität gegenüber Konsumklima, Trends und Wettbewerbsdynamik. Konservative Anleger sollten diese Risiken in Relation zu ihrer individuellen Risikotragfähigkeit, Diversifikationsstrategie und Anlagedauer setzen, ohne daraus eine unmittelbare Handlungs- oder Anlageempfehlung abzuleiten.
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Ausgewählte Hebelprodukte

Kurs
Typ
Hebel
Geld/Brief
WKN
Typ
Hebel
Geld/Brief
WKN
36,03 €
Call
3,61 0,97/1,03 €
DFW43G
Put
3,54 0,99/1,05 €
DQ37TM
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15,06 0,21/0,27 €
DU54XY
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Kursdaten

Geld/Brief -   / -  
Spread -
Schluss Vortag 35,62 €
Gehandelte Stücke 0
Tagesvolumen Vortag -  
Tagestief 35,57 €
Tageshoch 36,06 €
52W-Tief 30,91 €
52W-Hoch 46,64 €
Jahrestief 35,62 €
Jahreshoch 36,45 €

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Nachrichtenlage zusammengefasst: Warum ist die Hugo Boss Aktie heute gestiegen?

  • Hugo Boss AG plant die Eröffnung neuer Einzelhandelsstandorte in strategisch wichtigen Märkten, um das Wachstum und die Markenpräsenz zu stärken.
  • Das Unternehmen hat Fortschritte beim Ausbau der digitalen Vertriebswege gemacht, um die Kundenbindung zu erhöhen und die Umsätze zu steigern.
  • Analysten zeigen sich optimistisch bezüglich der Geschäftsentwicklung von Hugo Boss und heben die positive Marktposition des Unternehmens hervor.
Hinweis

Fundamentale Kennzahlen (2024)

Umsatz in Mio. 4.307 €
Operatives Ergebnis (EBIT) in Mio. 405,32 €
Jahresüberschuss in Mio. 213,47 €
Umsatz je Aktie 62,41 €
Gewinn je Aktie 3,09 €
Gewinnrendite +14,96%
Umsatzrendite +4,96%
Return on Investment +5,64%
Marktkapitalisierung in Mio. 3.091 €
KGV (Kurs/Gewinn) 14,49
KBV (Kurs/Buchwert) 2,17
KUV (Kurs/Umsatz) 0,72
Eigenkapitalrendite +14,96%
Eigenkapitalquote +37,73%

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Derivate

Anlageprodukte (150)
Bonus-Zertifikate 110
Discount-Zertifikate 21
Aktienanleihen 18
Express-Zertifikate 1
Hebelprodukte (123)
Optionsscheine 56
Knock-Outs 38
Faktor-Zertifikate 29
Alle Derivate

Dividenden Kennzahlen

Auszahlungen/Jahr 1
Gesteigert seit 4 Jahre
Keine Senkung seit 5 Jahre
Stabilität der Dividende -0,44 (max 1,00)
Jährlicher 143,08% (5 Jahre)
Dividendenzuwachs -10,01% (10 Jahre)
Ausschüttungs- 42,1% (auf den Gewinn/FFO)
quote 17,5% (auf den Free Cash Flow)
Erwartete Dividendensteigerung -2,14%

Dividenden Historie

Datum Dividende
16.05.2025 1,40 €
15.05.2024 1,35 €
10.05.2023 1,00 €
25.05.2022 0,70 €
12.05.2021 0,040 €
28.05.2020 0,040 €
17.05.2019 2,70 €
04.05.2018 2,65 €
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Prognose & Kursziel

Die Hugo Boss Aktie wird von Analysten als fair bewertet eingestuft.
Ø Kursziel Akt. Kurs Abstand
41,83 € 35,57 € +17,59%

Übersicht Handelsplätze

Handelsplatz
Letzter
Änderung
Vortag
Zeit
Düsseldorf 35,95 € +0,93%
35,62 € 06.01.26
Frankfurt 35,63 € -0,03%
35,64 € 06.01.26
Hamburg 35,75 € -1,19%
36,18 € 06.01.26
Hannover 35,75 € -1,19%
36,18 € 06.01.26
München 35,86 € -0,91%
36,19 € 06.01.26
Stuttgart 36,03 € +0,92%
35,70 € 06.01.26
Xetra 36,03 € +0,61%
35,81 € 06.01.26
L&S RT 36,14 € +0,91%
35,815 € 06.01.26
Wien 35,63 € -0,22%
35,71 € 06.01.26
Nasdaq OTC Other 42,00 $ -0,24%
42,10 $ 30.12.25
SIX Swiss Exchange -   -
-   -
Tradegate 36,01 € +0,53%
35,82 € 06.01.26
Quotrix 35,68 € -0,61%
35,90 € 06.01.26
Gettex 36,18 € +1,23%
35,74 € 06.01.26
Weitere Börsenplätze

Performance

Zeitraum Kurs %
1 Woche 35,95 € -0,47%
1 Monat 35,31 € +1,33%
6 Monate 41,45 € -13,68%
1 Jahr 43,87 € -18,44%
5 Jahre 27,52 € +30,01%

Unternehmensprofil Hugo Boss AG

Die Hugo Boss AG ist ein international positionierter Premium-Modekonzern mit Schwerpunkt auf menswear- und womenswear-Linien im oberen Mittel- bis Einstiegs-Luxussegment. Das Unternehmen mit Sitz in Metzingen fokussiert sich auf die Entwicklung, das Design, das Sourcing, das Markenmanagement sowie den Omni-Channel-Vertrieb der Marken BOSS und HUGO. Wertschöpfungsschwerpunkte liegen in Markenführung, Kollektionserstellung, globalem Retail- und Wholesale-Management sowie der Skalierung digitaler Vertriebsplattformen. Die Produktion ist überwiegend ausgelagert, während Schlüsselfähigkeiten wie Schnittentwicklung, Qualitätskontrolle und ausgewählte Fertigung in eigenen Standorten verbleiben. Der Konzern adressiert mode- und markenbewusste Kunden mit hoher Zahlungsbereitschaft und strebt eine führende Position im Premiumsegment für moderne Business-, Casual- und Athleisure-Bekleidung an.

Mission und strategische Ausrichtung

Die Mission von Hugo Boss zielt darauf ab, als führende globale Premium-Fashion-Plattform wahrgenommen zu werden, die Stil, Qualität und Markenidentität in einem konsistenten Kundenerlebnis bündelt. Unter der mehrjährigen Strategie „CLAIM 5“ konzentriert sich das Management auf fünf Kernprioritäten: Markenstärkung, Produktrelevanz, Lead im Bereich Digital, Optimierung der Omnichannel-Architektur sowie Internationalisierung und Verjüngung der Kundenbasis. Die Marken BOSS und HUGO sollen emotional aufgeladen, für jüngere Zielgruppen geöffnet und gleichzeitig in der traditionellen Kernklientel verankert werden. Nachhaltigkeit, Lieferkettentransparenz und die Reduktion ökologischer Auswirkungen werden verstärkt als integrale Bestandteile der Konzernstrategie positioniert, ohne den Premiumanspruch zu verwässern.

Produkte und Dienstleistungen

Hugo Boss bietet ein breites Portfolio an Premium-Mode und ergänzenden Lifestyle-Produkten, das auf die Marken BOSS und HUGO verteilt ist. Zum Kernsortiment zählen:
  • Formelle und semi-formelle Herrenbekleidung (Suits, Sakkos, Hosen, Hemden, Mäntel)
  • Damenkollektionen mit Business-, Casual- und Occasion-Wear
  • Casualwear und Athleisure (Jeans, Strick, Sweat, Outerwear, Sports-Inspired Fashion)
  • Shoes & Accessories (Schuhe, Gürtel, Taschen, Lederwaren, Krawatten, Sonnenbrillen)
  • Lizenzprodukte wie Düfte, Brillen und Uhren, die mit spezialisierten Partnern entwickelt und vertrieben werden
Ergänzend zum Produktangebot erbringt das Unternehmen Dienstleistungen entlang der Fashion-Wertschöpfungskette, darunter Markenlizenzmanagement, Visual Merchandising, Retail-Operations, Customer-Service, E-Commerce-Services sowie teilweise Made-to-Measure- und Maßkonfektionsangebote in ausgewählten Stores. Der Konzern betreibt eigene Monobrand-Stores, Concession-Flächen in Premium-Warenhäusern, Outlets sowie eigene Online-Shops und arbeitet parallel mit Wholesale-Partnern und Online-Plattformen zusammen.

Business Units und Markenarchitektur

Das operative Geschäft ist in erster Linie nach den Marken BOSS und HUGO sowie nach Vertriebskanälen strukturiert. Innerhalb der Marken bestehen Segmente für Menswear und Womenswear sowie Produktlinien entlang der Nutzungssituationen (Business, Casual, Athleisure). Regional wird typischerweise nach Europa, Amerika und Asien/Pazifik gesteuert, mit zusätzlichen Differenzierungen nach Retail, Wholesale und E-Commerce. Lizenzgeschäfte für Düfte, Brillen und bestimmte Accessoires sind als eigene Geschäftsfelder organisiert und werden in Kooperation mit spezialisierten Lizenzpartnern geführt. Die Markenarchitektur orientiert sich an einer klaren Positionierung: BOSS als Kernmarke im Premiumsegment mit Fokus auf anspruchsvolle, moderne Business- und Lifestyle-Kunden; HUGO als modisch progressivere, jüngere Marke mit stärker urbaner und trendgetriebener Ausrichtung.

Alleinstellungsmerkmale und Markenpositionierung

Hugo Boss verfügt über mehrere markentypische Alleinstellungsmerkmale im Premium-Modeumfeld. Historisch gilt die Marke als Synonym für hochwertige Anzüge und formale Herrenmode, was in vielen Märkten zu einer starken Wahrnehmung als verlässlicher Anbieter für Business-Bekleidung geführt hat. Charakteristisch sind:
  • klare, wiedererkennbare Markenidentität mit Fokus auf Tailoring-Kompetenz
  • breite internationale Präsenz in Premiumlagen und in renommierten Warenhäusern
  • ein konsistenter Designcode, der formelle Ästhetik mit moderner Casualisierung verbindet
  • Verankerung im Premiumsegment mit einem Preisniveau unterhalb echter Luxusmarken, aber deutlich oberhalb des Massenmarktes
Durch Rebranding-Maßnahmen, neue Logos, Kampagnen mit globalen Testimonials und verstärkte Social-Media-Präsenz versucht das Unternehmen, die Markenrelevanz für jüngere, digital affine Zielgruppen zu erhöhen, ohne die Stammkundschaft zu verlieren.

Burggräben und Wettbewerbsvorteile

Die wesentlichen Burggräben von Hugo Boss liegen weniger in technologischen Schutzrechten als in immateriellen Vermögenswerten und organisationellen Fähigkeiten. Zentrale Wettbewerbsvorteile sind:
  • Markenstärke: Langjährig aufgebaute, global bekannte Premiummarke mit hoher Wiedererkennung, insbesondere im Bereich Business-Wear
  • Vertriebsnetzwerk: Dichtes Netz eigener Stores, Concessions und starker Wholesale-Partnerschaften in wichtigen Metropolen und Einkaufszentren
  • Prozesskompetenz im Tailoring: Erfahrung in Passformentwicklung, Schnittführung und Qualitätskontrolle für formelle Bekleidung
  • Skaleneffekte: Größenvorteile im Einkauf, in Logistik, Marketing und IT gegenüber kleineren Premiumlabels
  • Omnichannel-Fähigkeit: Verknüpfung stationärer Stores mit eigenem E-Commerce und Marktplatzintegration, was die Kundenzugänglichkeit erhöht
Diese Moats sind jedoch nicht unangreifbar, da Modetrends, Imagewandel und Wettbewerbsdruck den wirtschaftlichen Wert der Marke zyklisch beeinflussen können.

Wettbewerbsumfeld

Hugo Boss agiert in einem stark fragmentierten und wettbewerbsintensiven globalen Modemarkt. Relevante Rivalen im Premium- und Einstiegs-Luxussegment sind unter anderem:
  • Ralph Lauren (Premium-Lifestyle mit starker Polo- und Sportswear-DNA)
  • Armani-Gruppenformate im gehobenen Segment (z.B. Emporio Armani)
  • Tommy Hilfiger und Calvin Klein (gehören zum PVH-Konzern)
  • Burberry im gehobenen Preisband mit starker Heritage-Komponente
  • Vertikal integrierte europäische Premiumanbieter und regionale Marken mit hoher lokaler Relevanz
Daneben konkurriert Hugo Boss indirekt mit Fast-Fashion- und Premium-Fast-Fashion-Anbietern, die über sehr kurze Kollektionszyklen und aggressive Preispunkte Trends schnell adaptieren. Im formellen Bereich steht das Unternehmen zudem im Wettbewerb mit spezialisierten Anzug- und Maßkonfektionsanbietern. Die Wettbewerbssituation verschärft sich durch die anhaltende Casualisierung der Arbeitswelt und den zunehmenden Online-Fokus der Konsumenten.

Management, Corporate Governance und Strategieumsetzung

Die Hugo Boss AG verfügt über eine klassische dualistische Führungsstruktur mit Vorstand und Aufsichtsrat. Nach mehreren Führungswechseln in den vergangenen Jahren fokussiert das aktuelle Management auf die konsequente Umsetzung der „CLAIM 5“-Strategie. Schwerpunkte sind:
  • Stärkung der Marken BOSS und HUGO durch einheitliche, globale Markenführung
  • Beschleunigung der Produktentwicklung und Kollektionstaktung, um modische Relevanz zu erhöhen
  • Digitalisierung von Vertriebs- und Marketingprozessen mit Schwerpunkt auf Social Media, Influencer-Kooperationen und datengetriebenem CRM
  • Optimierung des Filialportfolios, inklusive Schließung unrentabler Standorte und Aufwertung von Flagship-Stores
  • Fortschritte bei ESG-Themen, insbesondere nachhaltigere Materialien, Lieferketten-Compliance und Kreislaufansätze
Aus Investorensicht ist relevant, dass die Führungsebene versucht, Wachstum, Markeninvestitionen und Profitabilität in ein ausgewogenes Verhältnis zu bringen. Die erfolgreiche Umsetzung hängt stark von konsequenter Markenführung, Kostendisziplin und der Fähigkeit ab, operative Exzellenz mit modischer Attraktivität zu verbinden.

Branchen- und Regionenprofil

Hugo Boss operiert im globalen Bekleidungs- und Modeeinzelhandel mit Fokus auf das Premiumsegment. Strukturelle Branchentrends umfassen:
  • zunehmende Casualisierung, wodurch klassische formelle Bekleidung langfristig an relativer Bedeutung verliert
  • Verschiebung des Absatzes vom stationären Handel hin zu E-Commerce und Omnichannel-Modellen
  • wachsende Bedeutung von Nachhaltigkeit, Transparenz und ESG-Kriterien in der Konsumenten- und Investorenwahrnehmung
  • hohe Modezyklen-Volatilität und Trendrisiken, die Marken zu kontinuierlicher Innovation zwingen
Regional ist Europa historisch der wichtigste Markt, ergänzt durch bedeutende Umsätze in Nordamerika und wachsendes Engagement im asiatisch-pazifischen Raum, insbesondere in China und ausgewählten wachstumsstarken Metropolen. Politische Risiken, Wechselkursbewegungen und unterschiedliche Konsumzyklen in diesen Regionen beeinflussen das Geschäftsprofil. Die Abhängigkeit von reifen europäischen Märkten wird durch die Internationalisierung etwas reduziert, bleibt für konservative Anleger jedoch ein wesentlicher Beobachtungspunkt.

Unternehmensgeschichte und Entwicklung

Hugo Boss wurde 1924 von Hugo Ferdinand Boss in Metzingen gegründet und entwickelte sich nach schwierigen Anfangsjahren zu einem Hersteller von Arbeits- und Uniformbekleidung. Die Firmengeschichte ist eng mit der deutschen Historie des 20. Jahrhunderts verknüpft; die Rolle des Unternehmens während der NS-Zeit wurde historisch aufgearbeitet und dokumentiert. In der Nachkriegszeit erfolgte die strategische Neupositionierung als Produzent hochwertiger Herrenanzüge. Ab den 1970er- und 1980er-Jahren transformierte sich Hugo Boss zu einer internationalen Premium-Modemarke mit Fokus auf formelle Herrenbekleidung, gestützt durch Lizenzgeschäfte wie Düfte. Die Börsennotierung ermöglichte in späteren Jahrzehnten eine stärkere Expansion, internationale Store-Eröffnungen und Portfolioerweiterungen in Richtung Casualwear, Sportswear und Accessoires. Seit den 2000er-Jahren kamen Womenswear und eine systematische Internationalisierung hinzu. In den vergangenen Jahren setzte das Unternehmen verstärkt auf Rebranding, Digitalisierung und Omnichannel-Expansion, um sich in einem zunehmend von Luxuskonzernen und digitalen Plattformen dominierten Markt zu behaupten.

Besonderheiten und ESG-Aspekte

Hugo Boss weist mehrere Besonderheiten auf, die für langfristig orientierte Anleger relevant sind. Zum einen vereint das Unternehmen ein relativ fokussiertes Markenset mit globaler Reichweite, was die Steuerbarkeit der Markenidentität erleichtert. Zum anderen verfolgt der Konzern ambitionierte Nachhaltigkeitsziele, etwa beim Einsatz zertifizierter Materialien, bei der Reduktion von Emissionen und in Bezug auf Sozialstandards in der Lieferkette. ESG-Ratings und Nachhaltigkeitsberichte dienen Investoren als Referenzpunkt für die Bewertung nichtfinanzieller Risiken. Darüber hinaus ist die enge Verbindung von Produktentwicklung, Markenführung und eigenem Retail ein zentrales Strukturmerkmal, das sowohl Chancen (bessere Kontrolle der Customer Journey) als auch Risiken (höhere Fixkostenbasis) beinhaltet. Kooperationen im Sport- und Entertainment-Sponsoring, etwa mit Golf-, Motorsport- oder Fußball-Partnern, sollen die Marken emotional aufladen und Reichweite aufbauen.

Chancen für konservative Anleger

Aus Sicht eines konservativen Anlegers ergeben sich bei Hugo Boss mehrere potenzielle Chancen:
  • etablierte, global bekannte Premiummarke mit historischer Ankerfunktion im Bereich Business-Bekleidung
  • Breite regionale Diversifikation mit Präsenz in Kernmärkten wie Europa, Nordamerika und Asien
  • Skalierbares Geschäftsmodell mit Fokus auf Markenführung und Asset-light-Elementen in der Produktion
  • Wachstumspotenzial durch weitere Internationalisierung, E-Commerce-Expansion und Erschließung jüngerer Zielgruppen
  • mögliche Wertsteigerung durch Margenverbesserungen, Effizienzprogramme und Optimierung des Filialnetzes
  • steigende Relevanz von Premium- und Lifestyle-Marken für einkommensstarke Konsumentenschichten, insbesondere in Schwellenländern
Für langfristig orientierte Investoren kann ein erfolgreich durchgesetzter Markenmodernisierungsprozess verbunden mit stabiler Corporate Governance einen attraktiven, wenn auch zyklischen, Cashflow-Träger darstellen. Die Cashflow-Qualität hängt jedoch substantiell von der Fähigkeit ab, die Preissetzungsmacht der Marke zu erhalten und die Kostenstruktur flexibel zu halten.

Risiken und zentrale Unsicherheiten

Dem stehen substanzielle Risiken gegenüber, die konservative Anleger sorgfältig abwägen sollten:
  • Mode- und Markenrisiko: Der Erfolg hängt stark von modischer Relevanz und Markenimage ab; Fehlentscheidungen in Design, Marketing oder Positionierung können schnell zu Nachfrageeinbrüchen führen.
  • Struktureller Wandel in der Bekleidungsbranche: Casualisierung, Homeoffice-Trends und der Rückgang formeller Dresscodes können den historischen Kernbereich der Marke strukturell belasten.
  • Wettbewerbsdruck: Intensive Konkurrenz durch globale Premiumlabels, Luxuskonzerne, vertikal integrierte Retailer und digitale Plattformen verschärft den Druck auf Margen und Marktanteile.
  • Konjunkturabhängigkeit: Premium-Modeausgaben sind tendenziell zyklisch; Rezessionen und Konsumzurückhaltung können sich überproportional auswirken.
  • ESG- und Reputationsrisiken: Nachhaltigkeit, Lieferketten-Compliance und Markenwahrnehmung sind zunehmend beobachtet; Reputationsschäden könnten sich schnell in Umsatz- und Bewertungsrisiken übersetzen.
  • Standort- und Fixkostenrisiken: Ein signifikanter Anteil des Geschäfts erfolgt über eigene Stores und Logistikstrukturen, wodurch negative Nachfrageschocks die Profitabilität stark belasten können.
  • Währungs- und Länderrisiken: Wechselkursvolatilität und politische oder regulatorische Veränderungen in wichtigen Absatzmärkten können Ergebnis und Planungssicherheit beeinträchtigen.
In Summe präsentiert sich Hugo Boss als zyklischer Premium-Modewert mit relevanten Marken- und Skalenvorteilen, jedoch auch mit erhöhter Sensitivität gegenüber Konsumklima, Trends und Wettbewerbsdynamik. Konservative Anleger sollten diese Risiken in Relation zu ihrer individuellen Risikotragfähigkeit, Diversifikationsstrategie und Anlagedauer setzen, ohne daraus eine unmittelbare Handlungs- oder Anlageempfehlung abzuleiten.
Hinweis

Stammdaten

Marktkapitalisierung 2,50 Mrd. €
Aktienanzahl 69,02 Mio.
Streubesitz 1,37%
Währung EUR
Land Deutschland
Sektor zyklischer Konsum
Branche Textilien, Bekleidung u. Luxuswaren
Aktientyp Stammaktie

Aktionärsstruktur

+98,63% Weitere
+1,37% Streubesitz

Community-Beiträge zu Hugo Boss AG

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Zusammengefasst - darüber diskutiert aktuell die Community

  • Die Aktie reagierte empfindlich auf Unternehmensmeldungen und die neue Strategie (kursverlust von rund 10% bis etwa €35), es gibt Hinweise auf eine Gewinnwarnung mit möglichem Test der ~€32-Marke, Analysten halten unterschiedliche Kursziele (u. a. RBC Ziel €40, "Outperform") und die Quartalszahlen sowie eine moderate Dividendenerhöhung wurden als gemischt bewertet.
  • Hintergrund sind Aktionärs- und Führungsstreitigkeiten: Die Frasers Group hat Anteile erhöht und laut Berichten ihre Unterstützung für Aufsichtsratschef Stephan Sturm zurückgezogen, wodurch Medien von einem Machtkampf bzw. möglichem Bieterwettstreit sprechen, während Mitglieder des Aufsichtsrats Käufe (u. a. €350.000) als Zeichen für Vertrauen in die Bewertung tätigten.
  • Im Forum dominieren Spekulationen zu Übernahmechancen, Volumen- und Optionsmustern sowie Short-Positionen (Erwähnung von Shortseller-Aktivität und Short Squeeze), sodass die Stimmung von bullischen Übernahmeerwartungen bis zu vorsichtigen Warnungen vor weiterer Volatilität und Kursrisiken reicht.
Hinweis
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perannum
Aufsichtsrat kauft!
Aufsichtsrat Sturm hat Aktien im Wert von 350.000€ erworben - klares Bekenntnis zur aktuellen Bewertung, die sehr günstig ist!
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dersammler
Die Zeiten
könnten momentan nicht besser für z.b die Fraser Group sein, wenn sie wirklich eine Übernahne anstreben sollten. Ich gehe immer noch von einer Übernahme aus, gerade jetzt. Nur meine Meinung.
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Dr.Stock
interessant:
https://www.finanzen.net/nachricht/aktien/anker-aktionaer-hugo-boss-frasers-aktien-fester-frasers-group-steigert-anteil-an-hugo-boss-weiter-14321361
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Highländer49
HUGO BOSS
Der Modekonzern Hugo Boss (Hugo Boss Aktie) hofft nach einem Dämpfer 2024 im laufenden Jahr wieder auf bessere Ergebnisse. Weiteres Umsatzwachstum kann der Vorstand aber nicht versprechen. Die wirtschaftlichen und geopolitischen Unsicherheiten blieben hoch und belasteten die Verbraucherstimmung, sagte Konzernchef Daniel Grieder laut Mitteilung am Donnerstag in Metzingen. Dies wirke sich auf die Geschäftsentwicklung seit Anfang des Jahres aus. Anleger waren verunsichert. Der Kus schwankte stark. Nach einem freundlichen Start drehte die Aktie rasch ins Minus und stand zeitweise fast 6 Prozent tiefer. Im Laufe des Vormittags drehte sie dann vorübergehend ins Plus, um während einer Telefonkonferenz des Managements mit Analysten wieder ins Minus zu rutschen. Zuletzt betrug der Abschlag über 5 Prozent. Das Management berichtete von einem schwachen Jahresstart in allen Regionen, vor allem aber in den USA und in China. Gleichzeitig wurde auf das Auftragspolster verwiesen, das die Geschäfte stabilisiere. Der Marktanteil von Hugo Boss dürfte daher 2025 im mittleren einstelligen Prozentbereich zulegen. Im Vergleich zum Vorjahr würde sich das Wachstum damit aber etwas abschwächen. Erste Reaktionen von Analysten auf das Zahlenwerk fielen gemischt aus. Die meisten von ihnen sahen sowohl 2024 als auch beim Ausblick auf 2025 die Erwartungen erfüllt. Die Umsatzprognose zeuge aber von Vorsicht. 2025 sollen die Erlöse zwischen 4,2 und 4,4 Milliarden Euro liegen. Das operative Ergebnis 380 bis 440 Millionen Euro erreichen. Das neue Geschäftsjahr lasse so gut wie kein Wachstum erwarten, schrieb etwa Chiara Battistini, Expertin bei der US-Bank JPMorgan. Es zeichne sich ein "weiteres holpriges Jahr" ab. Und auch UBS-Analystin Susy Tibaldi merkte an: Die Planbarkeit bei Hugo Boss im aktuell volatilen Marktumfeld sei stark eingeschränkt. Auf die Aktionäre entfielen vergangenes Jahr 213,5 Millionen Euro Gewinn und damit über 17 Prozent weniger als 2023. Auch im Tagesgeschäft lief es lediglich durchwachsen: Zwar stieg der Umsatz leicht auf über 4,3 Milliarden Euro. Wegen gestiegener Vertriebs-, Marketing- und Verwaltungskosten ging der Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) aber um 12 Prozent zurück auf knapp 361 Millionen Euro. Der Konzern hatte sich zuletzt bereits ein Sparprogramm auferlegt, um den Gewinnrückgang abzumildern. Konzernchef Grieder berichtete nun von "erheblichen Fortschritten" in der zweiten Hälfte 2024. Ein Gewinnrückgang konnte aber nicht verhindert werden. Trotz des geringeren Gewinns sollen die Aktionäre für das vergangene Jahr mehr Dividende erhalten. Sie soll um 5 Cent auf 1,40 Euro je Aktie steigen. Quelle: dpa-AFX
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2141andreas
#187 ExcessCash
sehe ich genauso wie du in deinen Post und bin jetzt auch dementsprechend eingestiegen.
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thomas0212
denke in den nächsten Tagen sehen wir die 4x,xx
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Belerofon
hm
sieht mir nach einer weiteren Gewinnwarnung aus wenn ich die Zahlen ansehe.. was meint ihr?
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Marygold
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Häufig gestellte Fragen zur Hugo Boss Aktie und zum Hugo Boss Kurs

Der aktuelle Kurs der Hugo Boss Aktie liegt bei 35,95 €.

Für 1.000€ kann man sich 27,82 Hugo Boss Aktien kaufen.

Das Tickersymbol der Hugo Boss Aktie lautet HUGPF.

Die 1 Monats-Performance der Hugo Boss Aktie beträgt aktuell 1,33%.

Die 1 Jahres-Performance der Hugo Boss Aktie beträgt aktuell -18,44%.

Der Aktienkurs der Hugo Boss Aktie liegt aktuell bei 35,95 EUR. In den letzten 30 Tagen hat die Aktie eine Performance von 1,33% erzielt.
Auf 3 Monate gesehen weist die Aktie von Hugo Boss eine Wertentwicklung von -11,02% aus und über 6 Monate sind es -13,68%.

Das 52-Wochen-Hoch der Hugo Boss Aktie liegt bei 46,64 €.

Das 52-Wochen-Tief der Hugo Boss Aktie liegt bei 30,91 €.

Das Allzeithoch von Hugo Boss liegt bei 119,54 €.

Das Allzeittief von Hugo Boss liegt bei 5,58 €.

Die Volatilität der Hugo Boss Aktie liegt derzeit bei 38,22%. Diese Kennzahl zeigt, wie stark der Kurs von Hugo Boss in letzter Zeit schwankte.

Das aktuelle durchschnittliche Kursziel liegt bei 41,83 €. Verglichen mit dem aktuellen Kurs bedeutet dies einen Unterschied von +17,59%.

Die aktuelle durchschnittliche Prognose von Analysten liegt bei 41,83 €. Verglichen mit dem aktuellen Kurs bedeutet dies einen Unterschied von +17,59%.

Analysten haben ein Kursziel für 2027 abgegeben. Das durchschnittliche Hugo Boss Kursziel beträgt 41,83 €. Das ist +17,59% höher als der aktuelle Aktienkurs. Die Analysten empfehlen Hugo Boss 4 x zum Kauf, 4 x zum Halten und 0 x zum Verkauf.

Analysten haben ein Kursziel 2027 abgegeben. Das durchschnittliche Hugo Boss Kursziel beträgt 41,83 €. Das ist +17,59% höher als der aktuelle Aktienkurs. Die Analysten empfehlen Hugo Boss 4 x zum Kauf, 4 x zum Halten und 0 x zum Verkauf.

Analysten haben ein Kursziel für 2027 abgegeben. Laut Analysten liegt das durchschnittliche Kursziel bei 41,83 €. Verglichen mit dem aktuellen Kurs bedeutet dies ein Kurspotenzial von +17,59%.

Laut aktuellen Analystenschätzungen liegt das durchschnittliche Kursziel für die Hugo Boss Aktie bei 41,83 €. Viele Analysten sehen damit Potenzial nach oben bei der Hugo Boss Aktie.

Die Marktkapitalisierung beträgt 2,50 Mrd. €

Insgesamt sind 69,0 Mio Hugo Boss Aktien im Umlauf.

Am 11.07.2001 gab es einen Split im Verhältnis 1:10.

Am 11.07.2001 gab es einen Split im Verhältnis 1:10.

Laut money:care Nachhaltigkeitsscore liegt die Nachhaltigkeit von Hugo Boss bei 51%. Erfahre hier mehr

Hugo Boss hat seinen Hauptsitz in Deutschland.

Hugo Boss gehört zum Sektor Textilien, Bekleidung u. Luxuswaren.

Das KGV der Hugo Boss Aktie beträgt 10,89.

Der Jahresumsatz des Geschäftsjahres 2024 von Hugo Boss betrug 4.307.349.000 €.

Laut Daten gab es in den letzten 3 Monaten Insidertransaktionen, die Hinweise auf die Stimmung innerhalb von Hugo Boss geben. Dabei gab es keine Verkäufe der Hugo Boss Aktie und 2 Käufe der Hugo Boss Aktie.

Ja, Hugo Boss zahlt Dividenden. Zuletzt wurde am 16.05.2025 eine Dividende in Höhe von 1,40 € gezahlt.

Zuletzt hat Hugo Boss am 16.05.2025 eine Dividende in Höhe von 1,40 € gezahlt.
Dies entspricht einer Dividendenrendite von 3,91%. Die Dividende wird jährlich gezahlt.

Die letzte Dividende von Hugo Boss wurde am 16.05.2025 in Höhe von 1,40 € je Aktie ausgeschüttet.
Das ergibt, basierend auf dem aktuellen Kurs, eine Dividendenrendite von 3,91%.

Die Dividende wird jährlich gezahlt.

Der letzte Zahltag der Dividende war am 16.05.2025. Es wurde eine Dividende in Höhe von 1,40 € gezahlt.

Um eine Dividende ausgezahlt zu bekommen, muss man die Aktie am Ex-Tag (Ex-Date) im Depot haben.