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HHLA sorgt erneut für Verunsicherung – Anleger aufgepasst
HAMBURG - Der Hamburger Hafenlogistiker HHLA (HHLA Aktie) hat auch wegen der Auswirkungen der US-Zölle erneut die Gewinnprognose gesenkt. Die Hamburger Hafen und Logistik AG erwartet einen Gewinn vor Zinsen und Steuern zwischen 160 Millionen und 175 Millionen Euro, wie aus einer Ad-hoc-Mitteilung von Montagabend hervorgeht. Zuvor hatte der Konzern einen Gewinn von 195 bis 215 Millionen Euro prognostiziert; zunächst berichtete der NDR.
Gründe für die Anpassung
Die HHLA begründete die abermals gesenkte Prognose mit weltwirtschaftlicher Unsicherheit. Das Umfeld sei zuletzt weniger robust gewesen als angenommen. "Dies zeigt sich vor allem in den anhaltenden Störungen der Lieferketten." Die HHLA betreibt unter anderem Containerterminals; das Geschäft ist daher von internationalen Handelsströmen abhängig.
Was die Zahlen bedeuten
Das Unternehmen korrigierte seine Gewinnspanne nach unten: Die erwarteten 160 bis 175 Millionen Euro im Ergebnis vor Zinsen und Steuern liegen deutlich unter der zuvor kommunizierten Spanne von 195 bis 215 Millionen Euro. Als Grund nennt die HHLA neben der allgemeinen weltwirtschaftlichen Lage explizit auch die Auswirkungen der US-Zölle.
Ausblick und weitere Schritte
Die Mitteilung erfolgte als Ad-hoc-Mitteilung am Montagabend. Konkrete Maßnahmen zur Gegensteuerung oder weitere operative Details nennt die Mitteilung nicht.
Fazit für Anleger
- Die Herabstufung der Prognose ist ein klares Signal für erhöhte Unsicherheit im operativen Umfeld von HHLA. Kurzfristig ist mit erhöhter Volatilität der Aktie zu rechnen.
- Konservative Anleger sollten eine abwartende Haltung einnehmen und auf weitere, konkretisierte Aussagen des Unternehmens warten, bevor sie Käufe tätigen.
- Wer bereits investiert ist, sollte seine Positionsgröße und Diversifikation prüfen; ein gestaffelter Verkauf oder Absicherungsmaßnahmen können in Erwägung gezogen werden, sofern Risikoprofil und Anlagestrategie dies rechtfertigen.
- Für längerfristig orientierte Anleger kann die Entwicklung eine Gelegenheit zum Nachkauf darstellen, falls sich die weltwirtschaftliche Lage stabilisiert und HHLA belastbare Hinweise auf operative Gegenmaßnahmen liefert.
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