PARIS (dpa-AFX) - Der französische Luxuskonzern Hermes hat zum Jahresauftakt die Folgen des Iran-Krieges zu spüren bekommen. Vor allem die Geschäfte in Frankreich entwickelten sich schlechter, denn wegen der militärischen Auseinandersetzungen im Nahen Osten kamen weniger Touristen in das Land. An der Börse gab die Aktie auf die Nachrichten im vorbörslichen Handel nach.
Für dich zusammengefasst:
Hermes spürt die Folgen des Iran-Kriegs im Umsatz.
Der Umsatz sank im ersten Quartal um 1,4 Prozent.
In Asien stieg der Umsatz, jedoch weniger als erwartet.
Im ersten Quartal schrumpfte der Umsatz im Jahresvergleich um 1,4 Prozent auf knapp 4,1 Milliarden Euro zu, wie das EuroStoxx-50-Schwergewicht am Mittwoch in Paris mitteilte. Bereinigt um die Folgen des starken Euro legte der Erlös um 5,6 Prozent zu. Damit verfehlte der Hersteller von Produkten wie Birkin- und Kelly-Taschen die Erwartungen der Experten.
Dabei schrumpfte der Erlös bereinigt um Währungsschwankungen neben Frankreich auch im Nahen Osten. In der mit Abstand wichtigsten Region Asien (ohne Japan) stieg zwar der um Währungseffekte bereinigte Umsatz um gut zwei Prozent, aber deutlich weniger stark als von Analysten erwartet. Während Uhren-Segment schwächelte und das Geschäft rund um Parfüm und Beauty auf dem Vorjahresniveau verharrte, entwickelten sich vor allem das Lederwarengeschäft mit Birkin-Taschen besser./mne/nas
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