- Grenke steigerte 2025 das Neugeschäft um fast 8 Prozent.
- Die Profitabilität verschlechterte sich auf 16,7 Prozent.
- Im vierten Quartal wuchs das Leasinggeschäft um fast 4 Prozent.
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Das im SDax
Anleger hatten sich vermehrt zurückgezogen, da Grenke die schwache Konjunktur zu spüren bekam, insbesondere in Form von zunehmenden Firmenpleiten. 2025 hatte Konzernchef Sebastian Hirsch ein Jahr des Übergangs genannt und zeigte sich nun zuversichtlich: Die internationale Marktposition sei weiter ausgebaut worden und damit der Grundstein für Gewinnwachstum in den kommenden Jahren gelegt.
Das Leasingneugeschäft stieg im Gesamtjahr um fast 8 Prozent auf rund 3,3 Milliarden Euro, wie das Unternehmen am Mittwoch in Baden-Baden mitteilte. Der entsprechende Deckungsbeitrag 2 - als Gradmesser für die Profitabilität - legte um gut 6 Prozent auf rund 550 Millionen Euro zu, womit sich die entsprechende Marge allerdings von 17 auf 16,7 Prozent verschlechterte. Laut Finanzchef Martin Paal sind die deutlich erhöhten Risikokosten damit vollständig abgedeckt.
Im vierten Quartal wuchs das Leasinggeschäft von Grenke um knapp 4 Prozent auf gut 891 Millionen Euro. Der Deckungsbeitrag 2 verschlechterte sich um 6,4 Prozent auf fast 140 Millionen Euro, was einer Marge von 15,7 Prozent entsprach.
Warburg-Research-Analyst Andreas Pläsier zufolge spiegelt das langsamere Neugeschäft im Schlussquartal die makroökonomische Unsicherheit wider, die das Jahresviertel geprägt hat, sowie den bewusst risikoselektiven Ansatz beim Neugeschäft. Insgesamt sprach er von einem soliden Wachstum im Rahmen der Prognosen des Unternehmens, welches aber leicht unterhalb der Schätzungen gelegen habe.
Das gesamte Zahlenwerk will Grenke am 12. März vorlegen./lew/err/mis
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