- Gerresheimer-Kurs stieg um 2,6 Prozent auf Tradegate.
- Drei Millionen Euro Umsatz sollen falsch verbucht sein.
- Aktien notieren ein Drittel unter vor Bafin-Fall.
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Der seit September bekannte Verdacht gegen den Verpackungsspezialisten, gegen Rechnungslegungsvorschriften verstoßen zu haben, erhärtete sich teilweise. Das Unternehmen gab nun bekannt, dass wahrscheinlich ein Drei-Millionen-Euro-Umsatz falsch verbucht wurde.
Vor der Bekanntgabe der Prüfungen waren die Aktien im September - nach bereits längerer Talfahrt - noch klar über 40 Euro gehandelt worden. Der Abwärtstrend verschärfte sich dann aber; zusätzlicher Druck entstand Anfang Oktober nach einer abermaligen Senkung der Jahres-Geschäftsziele durch das Unternehmen. Zuletzt notierten die Papiere trotz einer Bodenbildung über 26 Euro knapp ein Drittel unter ihrem Niveau vor dem Bekanntwerden des Bafin-Falls.
Ein Händler wies am Morgen darauf hin, dass der Sachverhalt mit dem nun bekannt gegebenen Ausmaß wohl eingepreist sei. Die finanziellen Auswirkungen wirkten unerheblich, ergänzte der Börsianer. 2024 war Gerresheimer nach eigenen Angaben auf einen Konzernumsatz von gut zwei Milliarden Euro gekommen./tih/ajx/mis
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