Femasys Inc

Aktie
WKN:  ISIN:  US31447E2046 US-Symbol:  FEMY Branche:  Medizinische Instrumente & Zubehör Land:  USA
2,80 $
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+2,19%
2,4124 € 15:32:34 Uhr
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Marktkapitalisierung *
24,96 Mio. $
Streubesitz
80,92%
KGV
-1,04
Index-Zuordnung
-
Femasys Aktie Chart

Femasys Unternehmensbeschreibung

Femasys Inc ist ein auf Frauen-Gesundheit fokussiertes Medizintechnikunternehmen mit Sitz in den USA, das minimalinvasive, nicht‑hormonelle Lösungen für Empfängnisverhütung und Fertilitätsdiagnostik entwickelt und vermarktet. Das Unternehmen adressiert Nischenmärkte innerhalb der globalen Medizintechnikbranche, die regulatorischen Zyklen unterliegen. Das Geschäftsmodell basiert auf der Entwicklung, Zulassung und Vermarktung proprietärer Einmal-Instrumente und Systeme, die in gynäkologischen Praxen und Fertilitätskliniken eingesetzt werden. Einnahmen werden über den Verkauf von Medizinprodukten an Gesundheitsdienstleister sowie über Lizenz- und Distributionsvereinbarungen in ausgewählten Märkten angestrebt. Im Kern verfolgt das Unternehmen eine F&E-getriebene Pipeline-Strategie mit dem Ziel, wiederkehrende Nachfrage für Verbrauchsmaterialien und ergänzende Prozeduren zu etablieren.

Mission und strategische Ausrichtung

Die Mission von Femasys ist es, Frauen den Zugang zu schonenden, alltagstauglichen Alternativen zu bestehenden gynäkologischen Standardverfahren zu ermöglichen. Im Fokus stehen insbesondere nicht‑hormonelle Verhütungslösungen sowie diagnostische Verfahren für Unfruchtbarkeit, die ohne Operationssaal, Vollnarkose oder stationären Aufenthalt auskommen sollen. Strategisch zielt das Management auf den Ausbau eines spezialisierten Portfolios im Bereich reproduktive Gesundheit, die Ausweitung regulatorischer Zulassungen in Schlüsselmärkten und den Aufbau wiederkehrender Nachfrage durch Integration der Produkte in standardisierte Behandlungspfade. Partnerschaften mit Klinikketten, Spezialpraxen und Distributoren sollen die Marktdurchdringung unterstützen.

Produkte und Dienstleistungen

Femasys konzentriert sich auf wenige, klar positionierte Kernprodukte im Bereich reproduktive Gesundheit. Zu den wichtigsten gehören:
  • FemaSeed: Ein intrauterines Inseminationssystem, das eine zielgerichtete, lokal begrenzte Platzierung von Spermien im Uterus ermöglichen soll, um die Prozedur zu vereinfachen.
  • FemVue: Ein Diagnosesystem zur Beurteilung der Durchgängigkeit der Eileiter, das Kontrastmittel und Ultraschall kombiniert und als weniger invasive Alternative zur Hysterosalpingographie beschrieben wird.
  • FemCath: Ein speziell entwickelter Katheter, der bei diagnostischen und therapeutischen Prozeduren der Gebärmutter und Eileiter eingesetzt werden kann und als Verbrauchsmaterial konzipiert ist.
  • FemBloc (Entwicklungs‑/Kommerzialisierungsstatus abhängig von Region): Ein minimalinvasives Konzept für eine dauerhafte, nicht‑hormonelle Empfängnisverhütung durch interventionelle Blockade der Eileiter. Der regulatorische Status von FemBloc kann zwischen Regionen variieren und ist nicht in allen Märkten einheitlich bestätigt.
  • l>Begleitende Dienstleistungen umfassen Trainingsprogramme für Gynäkologen, klinischen Support bei Produkteinführungen sowie wissenschaftliche Unterstützung im Rahmen von Studien und Real‑World‑Evidence‑Erhebungen.

Geschäftsbereiche und operative Struktur

Femasys weist eine fokussierte Struktur ohne breit diversifizierte Business Units auf. Operativ lassen sich die Aktivitäten funktional in drei Kernbereiche gliedern:
  • Forschung und Entwicklung: Konzeption, präklinische Entwicklung, klinische Studien und Vorbereitung regulatorischer Dossiers für Medizingeräte in der Frauenheilkunde.
  • Regulierung und klinische Angelegenheiten: Interaktion mit Zulassungsbehörden, Post‑Market‑Surveillance und Qualitätsmanagement nach einschlägigen Normen für Medizinprodukte.
  • Kommerzielle Einheit: Vertrieb, Marketing und medizinische Schulung, primär in Nordamerika und ausgewählten internationalen Märkten über direkte und indirekte Kanäle.
  • l>Aufgrund der Unternehmensgröße ist der organisatorische Aufbau schlank und auf Cross‑Functional‑Teams ausgerichtet, um Entwicklungszyklen zu verkürzen und regulatorische Anforderungen eng mit Markteinführungsstrategien zu verzahnen.

Alleinstellungsmerkmale und technologische Moats

Der Wettbewerbsvorteil von Femasys liegt in der Ausrichtung auf nicht‑hormonelle, minimalinvasive Lösungen und einem Design, das auf gynäkologische Routinepraxen zugeschnitten ist. Wichtige Differenzierungsmerkmale sind:
  • Fokus auf nicht‑hormonelle Verhütung und reproduktive Diagnostik, ein Segment mit Nachfrage bei Patientinnen, die hormonelle Optionen vermeiden möchten.
  • Entwicklung von Verfahren, die im ambulanten Umfeld ohne aufwendige OP‑Infrastruktur durchgeführt werden können.
  • Eigene Katheter‑ und Applikationstechnologien, die präzise Positionierung von Kontrastmitteln, Spermien oder Blockadesubstanzen ermöglichen sollen.
  • Integration von Bildgebung, Diagnostik und Therapie in praxisnahe Workflows, mit dem Ziel, zusätzliche Eingriffe und Überweisungen zu reduzieren.
  • l>Technologische Schutzrechte, regulatorische Zulassungen in relevanten Märkten sowie Anwendererfahrung und Schulungsangebote tragen zur Wettbewerbsdifferenzierung bei. Ein Netzeffekt durch verbreitete Anwendung könnte entstehen, wenn standardisierte Prozeduren etabliert werden.

Wettbewerbsumfeld

Femasys agiert in einem fragmentierten Markt für gynäkologische Geräte, Fertilitätsdiagnostik und Verhütungsprodukte, in dem sowohl spezialisierte Anbieter als auch große Medizintechnik‑ und Pharmaunternehmen aktiv sind. Relevante Wettbewerber variieren je nach Produktsegment und umfassen Hersteller von medizintechnischen Geräten, Anbieter hormoneller und nicht‑hormoneller Kontrazeptiva sowie spezialisierte Fertilitäts- und IVF-Technologieunternehmen. Der Wettbewerb entfaltet sich über klinische Wirksamkeit, Patientensicherheit, Anwenderfreundlichkeit, Kosteneffizienz und Erstattungsfähigkeit. Femasys positioniert sich als fokussierter Nischenanbieter mit spezifizierten Indikationen und versucht, sich über Innovation und Spezialisierung zu behaupten.

Management und Unternehmensstrategie

Die Unternehmensführung verfügt nach Unternehmensangaben über Erfahrung in Medizintechnik, Regulatory Affairs und Kommerzialisierung von Medizinprodukten im Bereich Frauengesundheit. Strategische Prioritäten sind:
  • Weiterentwicklung und Kommerzialisierung der Kernprodukte zur Stärkung der Marktakzeptanz in Gynäkologie und Fertilitätsmedizin.
  • Ausbau klinischer Evidenz durch prospektive Studien, Registerdaten und Health‑Economic‑Analysen, um Kostenträger und Klinikketten anzusprechen.
  • Geografische Expansion in Märkten mit funktionierenden Erstattungssystemen und Nachfrage nach reproduktiver Medizin.
  • Potenzielle Partnerschaften oder Lizenzmodelle mit größeren MedTech‑ oder Pharmaunternehmen zur Skalierung des Vertriebs.
  • l>Die Strategie ist wachstumsorientiert, hängt jedoch von regulatorischen Meilensteinen und der Marktdurchdringung einzelner Produkte ab. Das Geschäftsmodell befindet sich in Phasen der Skalierung und ist von der Umsetzung der Managementagenda abhängig.

Branche, Marktumfeld und regionale Präsenz

Femasys operiert im Schnittfeld der Branchen Medizintechnik, Frauengesundheit und Fertilitätsmedizin. Der Markt für reproduktive Gesundheit wächst strukturell, getrieben durch demografische Veränderungen, veränderte Familienplanung, steigende Inanspruchnahme medizinischer Leistungen und erhöhtes Gesundheitsbewusstsein. Die Nachfrage nach nicht‑hormoneller Kontrazeption und ambulanten, potenziell kosteneffizienten Diagnostikverfahren nimmt insbesondere in Industrieländern zu. Regional ist Femasys vorwiegend in Nordamerika aktiv; weitere Zielregionen sind ausgewählte internationale Märkte im Bereich privater Reproduktionsmedizin. Zugleich bestehen länderspezifische Hürden bei Zulassung, Erstattung und kulturell geprägter Nachfrage.

Unternehmensgeschichte und Entwicklung

Femasys wurde mit dem Ziel gegründet, technologische Lücken in der gynäkologischen Versorgung zu schließen und ambulant durchführbare Prozeduren zur Fertilitätsdiagnostik und nicht‑hormonellen Verhütung zu entwickeln. Das Unternehmen durchlief Phasen von Forschung und Entwicklung über präklinische Validierung bis hin zu klinischen Studien und ersten Kommerzialisierungsschritten in ausgewählten Segmenten der Frauenheilkunde. Der Übergang in die Kommerzialisierungsphase erfolgte schrittweise, begleitet von klinischen Nachweisen und Markteinführungsaktivitäten.

Besonderheiten und regulatorische Aspekte

Als Hersteller von Medizinprodukten in einem sensiblen Therapiefeld unterliegt Femasys strengen regulatorischen Anforderungen. Zulassungen erfordern umfangreiche Sicherheits‑ und Wirksamkeitsdaten; Post‑Market‑Surveillance, Qualitätsmanagement nach internationalen Normen und laufende Interaktion mit Aufsichtsbehörden sind zentral. Der Fokus auf ambulante Prozeduren erfordert enge Abstimmung mit Kostenträgern hinsichtlich Erstattungscodes und Abrechnungsstrukturen. Die Akzeptanz bei Gynäkologen und Fertilitätszentren ist wesentlich, weshalb medizinische Schulungen, Fortbildungen und die Integration in Leitlinienentscheidungen eine wichtige Rolle für die Marktdurchdringung spielen. Die Kombination aus Fertilitätsdiagnostik und dauerhafter Verhütung ist strategisch relevant, birgt aber regulatorische, ethische und kommunikative Herausforderungen.

Chancen und Risiken aus Sicht konservativer Anleger

Für konservative Anleger bietet Femasys sowohl Chancen als auch spezifische Risiken. Chancen umfassen:
  • Exposition gegenüber einem strukturell wachsenden Markt für Frauengesundheit, Fertilitätsmedizin und nicht‑hormonelle Verhütung.
  • Ein fokussiertes Produktportfolio mit Potenzial für wiederkehrende Nachfrage durch Verbrauchsmaterialien.
  • Möglichkeiten strategischer Kooperationen mit größeren Medizintechnikern oder Pharmaunternehmen, sofern klinische und regulatorische Meilensteine erreicht werden.
  • l>Wesentliche Risiken sind:
    • Hohe Abhängigkeit von wenigen Kernprodukten und deren Marktdurchdringung aufgrund begrenzter Diversifikation.
    • Regulatorische Unsicherheiten und mögliche Verzögerungen, die Zeitpläne und Kosten beeinflussen können.
    • Intensiver Wettbewerb durch etablierte Anbieter und alternative Therapien, einschließlich hormoneller Kontrazeptiva und bestehender Sterilisationsverfahren.
    • Erstattungsrisiken und mögliche Zurückhaltung von Kostenträgern bei der Finanzierung neuer Prozeduren.
    • Operative Risiken beim Skalieren des Vertriebs, internationaler Expansion und Sicherstellung von Qualitäts- und Lieferkettenstandards.
    • l>Aus Sicht konservativer Anleger ist Femasys als innovationsgetriebenes Medizintechnikunternehmen mit spezifischem Risiko zu betrachten. Eine Anlageentscheidung sollte die Abhängigkeit von regulatorischen Zulassungen, klinischer Evidenz und der Akzeptanz im ärztlichen Alltag berücksichtigen, ohne dass daraus eine Handlungsempfehlung abgeleitet wird.

Kursdaten

Geld/Brief 2,65 $ / 3,01 $
Spread +13,58%
Schluss Vortag 2,74 $
Gehandelte Stücke 574
Tagesvolumen Vortag 8.667,14 $
Tagestief 2,80 $
Tageshoch 2,81 $
52W-Tief 2,04 $
52W-Hoch 22,20 $
Jahrestief 2,04 $
Jahreshoch 14,40 $

Femasys Aktie: Fundamentale Kennzahlen (2024)

Umsatz in Mio. 2,29 $
Operatives Ergebnis (EBIT) in Mio. -16,84 $
Jahresüberschuss in Mio. -18,63 $
Umsatz je Aktie 1,16 $
Gewinn je Aktie -9,42 $
Gewinnrendite -812,27%
Umsatzrendite -812,27%
Return on Investment -89,88%
Marktkapitalisierung in Mio. 24,96 $
KGV (Kurs/Gewinn) -1,22
KBV (Kurs/Buchwert) 3,88
KUV (Kurs/Umsatz) 9,93
Eigenkapitalrendite -
Eigenkapitalquote +28,32%
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Femasys Termine

Keine Termine bekannt.

Femasys Aktie: Übersicht Handelsplätze

Handelsplatz
Letzter
Änderung
Vortag
Zeit
AMEX 2,755 $ -
-   09.09.26
Nasdaq 2,80 $ +2,19%
2,74 $ 15:32
NYSE 2,61 $ 0 %
2,61 $ 08.09.26
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Historische Kurse

Datum
Kurs
Volumen
10.09.26 2,755 8.667
09.09.26 2,83 14.432
08.09.26 2,68 46.621
04.09.26 2,98 10.149
03.09.26 3,06 9.555
Weitere Historische Kurse ❯

Performance

Zeitraum Kurs %
1 Woche 2,98 $ -8,89%
1 Monat 2,35 $ +15,53%
6 Monate 11,414 $ -76,21%
1 Jahr 7,34 $ -63,01%
5 Jahre 142,60 $ -98,10%

Unternehmensprofil Femasys

Femasys Inc ist ein auf Frauen-Gesundheit fokussiertes Medizintechnikunternehmen mit Sitz in den USA, das minimalinvasive, nicht‑hormonelle Lösungen für Empfängnisverhütung und Fertilitätsdiagnostik entwickelt und vermarktet. Das Unternehmen adressiert Nischenmärkte innerhalb der globalen Medizintechnikbranche, die regulatorischen Zyklen unterliegen. Das Geschäftsmodell basiert auf der Entwicklung, Zulassung und Vermarktung proprietärer Einmal-Instrumente und Systeme, die in gynäkologischen Praxen und Fertilitätskliniken eingesetzt werden. Einnahmen werden über den Verkauf von Medizinprodukten an Gesundheitsdienstleister sowie über Lizenz- und Distributionsvereinbarungen in ausgewählten Märkten angestrebt. Im Kern verfolgt das Unternehmen eine F&E-getriebene Pipeline-Strategie mit dem Ziel, wiederkehrende Nachfrage für Verbrauchsmaterialien und ergänzende Prozeduren zu etablieren.

Mission und strategische Ausrichtung

Die Mission von Femasys ist es, Frauen den Zugang zu schonenden, alltagstauglichen Alternativen zu bestehenden gynäkologischen Standardverfahren zu ermöglichen. Im Fokus stehen insbesondere nicht‑hormonelle Verhütungslösungen sowie diagnostische Verfahren für Unfruchtbarkeit, die ohne Operationssaal, Vollnarkose oder stationären Aufenthalt auskommen sollen. Strategisch zielt das Management auf den Ausbau eines spezialisierten Portfolios im Bereich reproduktive Gesundheit, die Ausweitung regulatorischer Zulassungen in Schlüsselmärkten und den Aufbau wiederkehrender Nachfrage durch Integration der Produkte in standardisierte Behandlungspfade. Partnerschaften mit Klinikketten, Spezialpraxen und Distributoren sollen die Marktdurchdringung unterstützen.

Produkte und Dienstleistungen

Femasys konzentriert sich auf wenige, klar positionierte Kernprodukte im Bereich reproduktive Gesundheit. Zu den wichtigsten gehören:
  • FemaSeed: Ein intrauterines Inseminationssystem, das eine zielgerichtete, lokal begrenzte Platzierung von Spermien im Uterus ermöglichen soll, um die Prozedur zu vereinfachen.
  • FemVue: Ein Diagnosesystem zur Beurteilung der Durchgängigkeit der Eileiter, das Kontrastmittel und Ultraschall kombiniert und als weniger invasive Alternative zur Hysterosalpingographie beschrieben wird.
  • FemCath: Ein speziell entwickelter Katheter, der bei diagnostischen und therapeutischen Prozeduren der Gebärmutter und Eileiter eingesetzt werden kann und als Verbrauchsmaterial konzipiert ist.
  • FemBloc (Entwicklungs‑/Kommerzialisierungsstatus abhängig von Region): Ein minimalinvasives Konzept für eine dauerhafte, nicht‑hormonelle Empfängnisverhütung durch interventionelle Blockade der Eileiter. Der regulatorische Status von FemBloc kann zwischen Regionen variieren und ist nicht in allen Märkten einheitlich bestätigt.
  • l>Begleitende Dienstleistungen umfassen Trainingsprogramme für Gynäkologen, klinischen Support bei Produkteinführungen sowie wissenschaftliche Unterstützung im Rahmen von Studien und Real‑World‑Evidence‑Erhebungen.

Geschäftsbereiche und operative Struktur

Femasys weist eine fokussierte Struktur ohne breit diversifizierte Business Units auf. Operativ lassen sich die Aktivitäten funktional in drei Kernbereiche gliedern:
  • Forschung und Entwicklung: Konzeption, präklinische Entwicklung, klinische Studien und Vorbereitung regulatorischer Dossiers für Medizingeräte in der Frauenheilkunde.
  • Regulierung und klinische Angelegenheiten: Interaktion mit Zulassungsbehörden, Post‑Market‑Surveillance und Qualitätsmanagement nach einschlägigen Normen für Medizinprodukte.
  • Kommerzielle Einheit: Vertrieb, Marketing und medizinische Schulung, primär in Nordamerika und ausgewählten internationalen Märkten über direkte und indirekte Kanäle.
  • l>Aufgrund der Unternehmensgröße ist der organisatorische Aufbau schlank und auf Cross‑Functional‑Teams ausgerichtet, um Entwicklungszyklen zu verkürzen und regulatorische Anforderungen eng mit Markteinführungsstrategien zu verzahnen.

Alleinstellungsmerkmale und technologische Moats

Der Wettbewerbsvorteil von Femasys liegt in der Ausrichtung auf nicht‑hormonelle, minimalinvasive Lösungen und einem Design, das auf gynäkologische Routinepraxen zugeschnitten ist. Wichtige Differenzierungsmerkmale sind:
  • Fokus auf nicht‑hormonelle Verhütung und reproduktive Diagnostik, ein Segment mit Nachfrage bei Patientinnen, die hormonelle Optionen vermeiden möchten.
  • Entwicklung von Verfahren, die im ambulanten Umfeld ohne aufwendige OP‑Infrastruktur durchgeführt werden können.
  • Eigene Katheter‑ und Applikationstechnologien, die präzise Positionierung von Kontrastmitteln, Spermien oder Blockadesubstanzen ermöglichen sollen.
  • Integration von Bildgebung, Diagnostik und Therapie in praxisnahe Workflows, mit dem Ziel, zusätzliche Eingriffe und Überweisungen zu reduzieren.
  • l>Technologische Schutzrechte, regulatorische Zulassungen in relevanten Märkten sowie Anwendererfahrung und Schulungsangebote tragen zur Wettbewerbsdifferenzierung bei. Ein Netzeffekt durch verbreitete Anwendung könnte entstehen, wenn standardisierte Prozeduren etabliert werden.

Wettbewerbsumfeld

Femasys agiert in einem fragmentierten Markt für gynäkologische Geräte, Fertilitätsdiagnostik und Verhütungsprodukte, in dem sowohl spezialisierte Anbieter als auch große Medizintechnik‑ und Pharmaunternehmen aktiv sind. Relevante Wettbewerber variieren je nach Produktsegment und umfassen Hersteller von medizintechnischen Geräten, Anbieter hormoneller und nicht‑hormoneller Kontrazeptiva sowie spezialisierte Fertilitäts- und IVF-Technologieunternehmen. Der Wettbewerb entfaltet sich über klinische Wirksamkeit, Patientensicherheit, Anwenderfreundlichkeit, Kosteneffizienz und Erstattungsfähigkeit. Femasys positioniert sich als fokussierter Nischenanbieter mit spezifizierten Indikationen und versucht, sich über Innovation und Spezialisierung zu behaupten.

Management und Unternehmensstrategie

Die Unternehmensführung verfügt nach Unternehmensangaben über Erfahrung in Medizintechnik, Regulatory Affairs und Kommerzialisierung von Medizinprodukten im Bereich Frauengesundheit. Strategische Prioritäten sind:
  • Weiterentwicklung und Kommerzialisierung der Kernprodukte zur Stärkung der Marktakzeptanz in Gynäkologie und Fertilitätsmedizin.
  • Ausbau klinischer Evidenz durch prospektive Studien, Registerdaten und Health‑Economic‑Analysen, um Kostenträger und Klinikketten anzusprechen.
  • Geografische Expansion in Märkten mit funktionierenden Erstattungssystemen und Nachfrage nach reproduktiver Medizin.
  • Potenzielle Partnerschaften oder Lizenzmodelle mit größeren MedTech‑ oder Pharmaunternehmen zur Skalierung des Vertriebs.
  • l>Die Strategie ist wachstumsorientiert, hängt jedoch von regulatorischen Meilensteinen und der Marktdurchdringung einzelner Produkte ab. Das Geschäftsmodell befindet sich in Phasen der Skalierung und ist von der Umsetzung der Managementagenda abhängig.

Branche, Marktumfeld und regionale Präsenz

Femasys operiert im Schnittfeld der Branchen Medizintechnik, Frauengesundheit und Fertilitätsmedizin. Der Markt für reproduktive Gesundheit wächst strukturell, getrieben durch demografische Veränderungen, veränderte Familienplanung, steigende Inanspruchnahme medizinischer Leistungen und erhöhtes Gesundheitsbewusstsein. Die Nachfrage nach nicht‑hormoneller Kontrazeption und ambulanten, potenziell kosteneffizienten Diagnostikverfahren nimmt insbesondere in Industrieländern zu. Regional ist Femasys vorwiegend in Nordamerika aktiv; weitere Zielregionen sind ausgewählte internationale Märkte im Bereich privater Reproduktionsmedizin. Zugleich bestehen länderspezifische Hürden bei Zulassung, Erstattung und kulturell geprägter Nachfrage.

Unternehmensgeschichte und Entwicklung

Femasys wurde mit dem Ziel gegründet, technologische Lücken in der gynäkologischen Versorgung zu schließen und ambulant durchführbare Prozeduren zur Fertilitätsdiagnostik und nicht‑hormonellen Verhütung zu entwickeln. Das Unternehmen durchlief Phasen von Forschung und Entwicklung über präklinische Validierung bis hin zu klinischen Studien und ersten Kommerzialisierungsschritten in ausgewählten Segmenten der Frauenheilkunde. Der Übergang in die Kommerzialisierungsphase erfolgte schrittweise, begleitet von klinischen Nachweisen und Markteinführungsaktivitäten.

Besonderheiten und regulatorische Aspekte

Als Hersteller von Medizinprodukten in einem sensiblen Therapiefeld unterliegt Femasys strengen regulatorischen Anforderungen. Zulassungen erfordern umfangreiche Sicherheits‑ und Wirksamkeitsdaten; Post‑Market‑Surveillance, Qualitätsmanagement nach internationalen Normen und laufende Interaktion mit Aufsichtsbehörden sind zentral. Der Fokus auf ambulante Prozeduren erfordert enge Abstimmung mit Kostenträgern hinsichtlich Erstattungscodes und Abrechnungsstrukturen. Die Akzeptanz bei Gynäkologen und Fertilitätszentren ist wesentlich, weshalb medizinische Schulungen, Fortbildungen und die Integration in Leitlinienentscheidungen eine wichtige Rolle für die Marktdurchdringung spielen. Die Kombination aus Fertilitätsdiagnostik und dauerhafter Verhütung ist strategisch relevant, birgt aber regulatorische, ethische und kommunikative Herausforderungen.

Chancen und Risiken aus Sicht konservativer Anleger

Für konservative Anleger bietet Femasys sowohl Chancen als auch spezifische Risiken. Chancen umfassen:
  • Exposition gegenüber einem strukturell wachsenden Markt für Frauengesundheit, Fertilitätsmedizin und nicht‑hormonelle Verhütung.
  • Ein fokussiertes Produktportfolio mit Potenzial für wiederkehrende Nachfrage durch Verbrauchsmaterialien.
  • Möglichkeiten strategischer Kooperationen mit größeren Medizintechnikern oder Pharmaunternehmen, sofern klinische und regulatorische Meilensteine erreicht werden.
  • l>Wesentliche Risiken sind:
    • Hohe Abhängigkeit von wenigen Kernprodukten und deren Marktdurchdringung aufgrund begrenzter Diversifikation.
    • Regulatorische Unsicherheiten und mögliche Verzögerungen, die Zeitpläne und Kosten beeinflussen können.
    • Intensiver Wettbewerb durch etablierte Anbieter und alternative Therapien, einschließlich hormoneller Kontrazeptiva und bestehender Sterilisationsverfahren.
    • Erstattungsrisiken und mögliche Zurückhaltung von Kostenträgern bei der Finanzierung neuer Prozeduren.
    • Operative Risiken beim Skalieren des Vertriebs, internationaler Expansion und Sicherstellung von Qualitäts- und Lieferkettenstandards.
    • l>Aus Sicht konservativer Anleger ist Femasys als innovationsgetriebenes Medizintechnikunternehmen mit spezifischem Risiko zu betrachten. Eine Anlageentscheidung sollte die Abhängigkeit von regulatorischen Zulassungen, klinischer Evidenz und der Akzeptanz im ärztlichen Alltag berücksichtigen, ohne dass daraus eine Handlungsempfehlung abgeleitet wird.
Stand: August 2026
Hinweis

Femasys Prognose 2026: Einstufung & Empfehlung von Analysten

Femasys Kursziel 2026

  • Die Femasys Kurs Performance für 2026 liegt bei -76,44%.

Stammdaten

Marktkapitalisierung 24,96 Mio. $
Streubesitz 80,92%
Währung USD
Land USA
Sektor Gesundheit
Branche Medizinische Instrumente & Zubehör
Aktientyp Stammaktie

Aktionärsstruktur

+9,99% Dauntless Investment Group, LLC
+2,05% Vanguard Capital Management, LLC
+1,14% Vanguard Morn Total Stk Mkt Idx Investor
+1,13% Vanguard MStar Total Stk Mkt Idx Invest
+1,03% Geode Capital Management, LLC
+0,93% Vanguard Institutional Extnd Mkt Idx Tr
+0,50% Fidelity Extended Market Index
+0,41% Vanguard Fiduciary Trust Co
+0,3% Abante Quant Value FI
+0,3% BlackRock Inc
+0,2% Northern Trust Corp
+0,17% EP Wealth Advisors, Inc.
+0,16% XTX Topco Ltd
+0,13% Fidelity Series Total Market Index
+0,13% Spartan Extended Market Index Pool F
+0,13% State Street Corp
+0,13% Virtu Financial LLC
+0,12% Kovack Advisors Inc
+0,11% Northern Trust Extended Eq Market Idx
+0,11% NT Ext Equity Mkt Index Fund - Lending
+0,11% NT Ext Equity Mkt Index Fund - NL
+0,1% Cetera Investment Advisers
+0,1% UBS Group AG
+0,08% Fidelity Total Market Index
+0,08% NT Ext Equity Mkt Idx Fd - DC - NL - T2
+0,08% Advisor Group Holdings, Inc.
+0,06% Fidelity Nasdaq Composite Index
+0,06% Vanguard Instl Ttl Stck Mkt Index Trust
+0,06% Blackrock Extended Mkt Fund CF
+0,06% Extended Equity Market Fund B
+0,06% Extended Equity Market Fund E
+0,05% Spartan Total Market Index Pool A1
+0,05% BlackRock Extended Equity Market Fund K
+0,05% Spartan Total Market Index Pool G
+0,05% Jane Street Group LLC
+0,05% Sontag Advisory LLC
+0,04% HRT FINANCIAL LLC
+0,04% NT Ext Eq Mkt Idx Fd DC Lending Tier 5
+0,04% Ocean Capital Management, LLC
+0,03% Northwestern Mutual Wealth Management Co
+0,03% Mariner Wealth Advisors LLC
+0,03% WHITTIER TRUST Company of NEVADA Inc
+0,01% Extended Equity Market Fund M
+0,01% 1290 VT Micro Cap K
+9,685% Institutionelle Aktionäre
+9,397% Insider Aktionäre
+80,918% Streubesitz

Häufig gestellte Fragen zur Femasys Aktie und zum Femasys Kurs

Der aktuelle Kurs der Femasys Aktie liegt bei 2,41244 €.

Für 1.000€ kann man sich 414,52 Femasys Aktien kaufen.

Das Tickersymbol der Femasys Aktie lautet FEMY.

Die 1 Monats-Performance der Femasys Aktie beträgt aktuell 15,53%.

Die 1 Jahres-Performance der Femasys Aktie beträgt aktuell -63,01%.

Der Aktienkurs der Femasys Aktie liegt aktuell bei 2,41244 EUR. In den letzten 30 Tagen hat die Aktie eine Performance von 15,53% erzielt.
Auf 3 Monate gesehen weist die Aktie von Femasys eine Wertentwicklung von -43,20% aus und über 6 Monate sind es -76,21%.

Das 52-Wochen-Hoch der Femasys Aktie liegt bei 22,20 $.

Das 52-Wochen-Tief der Femasys Aktie liegt bei 2,04 $.

Das Allzeithoch von Femasys liegt bei 275,00 $.

Das Allzeittief von Femasys liegt bei 2,04 $.

Die Volatilität der Femasys Aktie liegt derzeit bei 135,13%. Diese Kennzahl zeigt, wie stark der Kurs von Femasys in letzter Zeit schwankte.

Die Marktkapitalisierung beträgt 24,96 Mio. $

Insgesamt sind 2,0 Mio Femasys Aktien im Umlauf.

Dauntless Investment Group, LLC hält +9,99% der Aktien und ist damit Hauptaktionär.

Am 08.06.2026 gab es einen Split im Verhältnis 20:1.

Am 08.06.2026 gab es einen Split im Verhältnis 20:1.

Femasys hat seinen Hauptsitz in USA.

Femasys gehört zum Sektor Medizinische Instrumente & Zubehör.

Das KGV der Femasys Aktie beträgt -1,04.

Der Jahresumsatz des Geschäftsjahres 2024 von Femasys betrug 2.293.313 $.

Nein, Femasys zahlt keine Dividenden.