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Der Anteilsschein von Evonik Industries verzeichnet aktuell ein Kursplus von 2,86 Prozent. Er hat sich um 37 Cent gegenüber dem Schlusskurs vom Vortag verbessert. Das Wertpapier von Evonik Industries kostet derzeit 13,31 Euro. Gegenüber dem MDAX (MDAX ) liegt der Anteilsschein von Evonik Industries damit vorn. Der MDAX kommt derzeit nämlich auf 31.641 Punkte. Das entspricht einem Plus von 2,25 Prozent. Der heutige Kurs von Evonik Industries ist längst nicht der höchste in der Börsengeschichte des Papiers. Genau 24,43 Euro mehr wert war das Wertpapier am 10. August 2015.
Die Evonik Industries AG produziert und vertreibt Spezialchemikalien in der Region Asien-Pazifik, in Europa, im Nahen Osten, in Afrika, in Mittel- und Südamerika sowie in Nordamerika. Das Unternehmen ist in den Geschäftsbereichen Specialty Additives, Nutrition & Care, Smart Materials und Technology & Infrastruktur. Das Segment Specialty Additives bietet Additive für Polyurethan-Schaumstoffe an Das Segment Smart Materials bietet anorganische Materialien, einschließlich pyrogener und gefällter Kieselsäuren und Silane
Auf dem Markt sieht sich Evonik Industries einigen Konkurrenten gegenüber. Dazu gehört beispielsweise DuPont De Nemours (DuPont De Nemours-Aktie). das Wertpapier des Unternehmens liegt zur Stunde mit 2,51 Prozent im Plus. Kaum verändert ist hingegen gegenwärtig der Kurs bei Ciech (Ciech-Aktie). die Aktie kostet - und damit etwa genauso viel wie am Vortag.
| Strategie | Hebel | |||
| Steigender Kurs |
Call
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5
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| Fallender Kurs |
Put
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Die Aktie von Evonik Industries wird von mehreren Analysten beobachtet.
Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für Evonik auf "Neutral" belassen. Er habe bereits mehrfach betont, dass das Überangebot in China sowie die wachsende Konkurrenz aus dem Reich der Mitte ein wesentlicher Belastungsfaktor für die Chemiebranche seien, schrieb Chetan Udeshi am Donnerstagabend. Maßnahmen im Zuge der Anti-Involutionspolitik der dortigen Staatsführung könnten also ein Game-Changer für die Chemiekonzerne sein. Mit dieser Strategie will China Überkapazitäten in Schlüsselbranchen eindämmen und profitableres Wachstum fördern. Udeshi sieht bei diesem Thema durchwachsene Signale in den vergangenen sechs Monaten. BASF wäre wohl der größte Profiteur eines Abbaus von Überkapazitäten in China selbst. Ob die Politik von Chinas Regierung wirkt, ist laut Udeshi aber schwer einzuschätzen, wirkliche Belege gebe es nicht. Daher blieben die Aussichten für eine deutliche Gewinnerholung der europäischen Chemiebranche aufgrund des anhaltenden strukturellen Drucks vorerst ungewiss. Für Evonik besonders relevant seien jüngste Ankündigungen zusätzlicher Kapazitäten aus China für Produkte wie ihre Aminosäure Methionin, bei der es bereits immense Überkapazitäten gebe.
Die britische Investmentbank Barclays hat die Einstufung für Evonik auf "Equal Weight" belassen. Der Negativtrend der europäischen Chemiebranche halte an, schrieb Alex Sloane in seinem am Freitag veröffentlichten Ausblick auf 2026. Maue Absatzvolumina, eine träge Preisentwicklung und fragile Endmärkte prägten das Geschehen. Seine Favoriten sind Air Liquide, Novonesis, Croda, Glanbia und IMCD - ein Mix aus Selbsthilfepotenzial, Produktinnovation und Bewertungsunterstützung.
Dieser Artikel wurde von ARIVA.DE mithilfe von Aktienanalysen von dpa-AFX erstellt. Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für die genannten Analysten-Häuser finden Sie hier.
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