Eversource Energy Corp

Aktie
WKN:  A14NE5 ISIN:  US30040W1080 US-Symbol:  ES Branche:  Stromversorgung (Reguliert) Land:  USA
61,10 €
+0,00 €
0,00%
10:13:39 Uhr
Depot/Watchlist
Marktkapitalisierung *
26,42 Mrd. $
Streubesitz
13,50%
KGV
15,16
Dividende
2,67 EUR
Dividendenrendite
4,68%
Nachhaltigkeits-Score
36 %
Index-Zuordnung
-
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Eversource Energy Aktie Chart

Eversource Energy Unternehmensbeschreibung

Eversource Energy ist ein integrierter Versorger mit Fokus auf regulierte Strom-, Gas- und Wassernetze in Neuengland, insbesondere in Connecticut, Massachusetts und New Hampshire. Das Unternehmen betreibt kritische Energieinfrastruktur und erwirtschaftet den überwiegenden Teil seiner Erträge aus regulierten Netzentgelten. Eversource ist damit im Segment defensiver Versorgerwerte verortet, deren Cashflows stark von regulatorischen Rahmenbedingungen, Kapitalkosten und Netzinvestitionen abhängen. In den vergangenen Jahren hat Eversource außerdem schrittweise Engagements im Bereich Offshore-Wind reduziert und sich auf den Verkauf entsprechender Beteiligungen konzentriert.

Geschäftsmodell

Das Geschäftsmodell von Eversource Energy basiert auf dem Betrieb und der Weiterentwicklung von regulierten Übertragungs- und Verteilnetzen für Strom, Erdgas und Wasser. Die Gesellschaft fungiert überwiegend als Netzbetreiber und Energiedistributor, nicht als klassischer Energieproduzent. Einnahmen stammen primär aus regulierten Tarifen, die mittels kostenbasierter Regulierung durch staatliche Aufsichtsbehörden wie die Public Utilities Commissions in den jeweiligen Bundesstaaten festgesetzt werden. Investitionen in Netzinfrastruktur, Resilienz und Dekarbonisierung fließen in die Regulierungsbasis ein, auf die eine renditeorientierte Verzinsung gewährt wird. Eversource konzentriert sich somit auf planbare, kapitalintensive Infrastrukturprojekte, deren Refinanzierung langfristig über die Netzentgelte abgesichert ist. Erneuerbare Projekte und Partnerschaften dienen vor allem der strategischen Ausrichtung, während der Kern des Geschäfts in der sicheren, zuverlässigen Versorgung der Kunden mit Strom, Gas und Wasser liegt. In den vergangenen Jahren hat Eversource begonnen, sich schrittweise aus einzelnen Offshore-Wind-Beteiligungen zurückzuziehen, strategische Alternativen für diese Engagements zu prüfen und Vermögenswerte in diesem Bereich zu veräußern, einschließlich des Verkaufs seiner Offshore-Wind-Beteiligungen an einen größeren europäischen Energieversorger.

Mission und strategische Leitlinien

Die Mission von Eversource Energy lässt sich auf eine sichere, zuverlässige und zunehmend dekarbonisierte Energieversorgung für Haushalte, Unternehmen und öffentliche Einrichtungen verdichten. Das Unternehmen positioniert sich öffentlich als Partner der Energiewende in Neuengland und betont Versorgungssicherheit, Netzstabilität und Nachhaltigkeit. Strategische Leitlinien umfassen die Modernisierung des Stromnetzes, die Integration erneuerbarer Energiequellen, den Ausbau intelligenter Messsysteme sowie die Verbesserung der Energieeffizienz im Kundenportfolio. Darüber hinaus verfolgt Eversource Emissionsreduktionsziele für den eigenen Betrieb und, über Programme zur Nachfragesteuerung, für seine Kunden. Gleichzeitig betont die Unternehmensführung eine regulierungskonforme Kapitalallokation, die den Spagat zwischen Dekarbonisierung, Netzzuverlässigkeit und bezahlbaren Tarifen bewältigen soll.

Produkte und Dienstleistungen

Eversource Energy bietet ein Spektrum klassischer Versorgungsleistungen, erweitert um energienahe Services. Zentrale Leistungen sind
  • Stromverteilung und teilweise Stromübertragung für Privat-, Gewerbe- und Industriekunden
  • Erdgasverteilung an Endkunden über regionale Gasnetze
  • Wasserversorgung inklusive Aufbereitung und Verteilnetzen über eine spezialisierte Tochtergesellschaft
  • Netzdienstleistungen wie Netzwartung, Störungsmanagement und Netzmodernisierung
  • Energieeffizienzprogramme für Haushalte und Unternehmen, etwa Förderprogramme für effizientere Heizsysteme oder Gebäudedämmung
  • Unterstützung bei der Integration von dezentralen Erzeugern wie Photovoltaikanlagen über Netzzugang und technische Standards
  • l>Ergänzend trat Eversource als Partner in regionalen erneuerbaren Energieprojekten auf, vor allem im Bereich Offshore-Wind sowie bei Netzanbindungen. Diese Projekte dienen weniger als isolierte Produktlinie, sondern als Erweiterung der Netzinfrastruktur und als Instrument zur Erfüllung regionaler Klimaziele. Im Zuge veränderter Markt- und Projektbedingungen bewertet das Unternehmen seine Engagements im Bereich Offshore-Wind jedoch neu und hat einen Großteil seiner Offshore-Wind-Beteiligungen veräußert.

Business Units und Segmentstruktur

Eversource Energy berichtet seine Aktivitäten typischerweise in mehreren regulierten Segmenten, die nach Versorgungsart und regionalen Tochtergesellschaften gegliedert sind. Kerneinheiten sind
  • Stromverteilungs- und Übertragungsnetz in Connecticut, Massachusetts und New Hampshire
  • Gasvertriebsaktivitäten über eigenständige Gas-Utilities in ausgewählten Bundesstaaten Neuenglands
  • Wassersegment über eine dedizierte Wasser-Utility, die verschiedene Gemeinden und Regionen versorgt
  • Beteiligungen und Joint Ventures im Bereich erneuerbare Energien, die bisher insbesondere Offshore-Wind-Projekte vor der US-Ostküste umfassten
  • l>Diese Struktur spiegelt die typische Aufteilung amerikanischer Utility-Holdings wider, bei denen rechtlich getrennte Tochterunternehmen einzelne Konzessionsgebiete oder Sparten betreiben. Der Hauptfokus liegt dabei auf den regulierten Kernsparten Strom und Gas, während erneuerbare Projekte verstärkt in Partnerschaften abgewickelt werden und Eversource seine Rolle in ausgewählten Offshore-Wind-Vorhaben durch Desinvestitionen angepasst hat.

Alleinstellungsmerkmale und Burggräben

Als integrierter Versorger in Neuengland verfügt Eversource Energy über mehrere strukturelle Wettbewerbsvorteile. Zentrale Merkmale sind
  • regulierte Monopolstellungen in weiten Teilen der Strom-, Gas- und Wassernetze im Versorgungsgebiet, abgesichert durch Konzessionen und staatliche Aufsicht
  • hohe Eintrittsbarrieren aufgrund kapitalkostenintensiver Netzinfrastruktur, komplexer Genehmigungsverfahren und strenger Regulierung
  • regionale Verankerung in einem wirtschaftlich vergleichsweise starken, dicht besiedelten Markt mit stabiler Energienachfrage
  • ausgeprägte Expertise im Netzbetrieb und in der Störungsbehebung bei Extremwetterereignissen, was die Versorgungszuverlässigkeit erhöhen kann
  • Skaleneffekte bei Beschaffung, Netzplanung und IT-Systemen über mehrere Bundesstaaten hinweg
  • l>Diese Faktoren bilden einen deutlichen Burggraben im klassischen Wettbewerbsverständnis, da direkte Konkurrenz im Netzbetrieb praktisch nicht zugelassen ist. Wettbewerb findet vor allem um regulatorische Rahmenbedingungen, Investitionsprioritäten und Kundenwahrnehmung im Service statt, nicht um das Netz selbst.

Wettbewerbsumfeld

Im US-Versorgersektor steht Eversource Energy in einem Umfeld mit anderen großen, regulierten Utilities, die um Kapital, regulatorische Akzeptanz und langfristige Investitionsprojekte konkurrieren. Wichtige Wettbewerber im weiteren Sinn sind
  • Avangrid, mit starken Aktivitäten im Nordosten der USA und ebenfalls fokussiert auf Strom- und Gasnetze sowie erneuerbare Energien
  • National Grid, das in Teilen Neuenglands als Netzbetreiber aktiv ist
  • Energieversorger aus angrenzenden Regionen, die um Offshore-Wind-Projekte, Netzanbindungen und regulatorische Genehmigungen konkurrieren
  • l>Auf der Ebene der Energieerzeugung treten zusätzlich unabhängige Stromproduzenten und Entwickler erneuerbarer Kraftwerke in Erscheinung, mit denen Eversource teils kooperiert, teils um Projekte und Kapazitäten konkurriert. Da die Netze jedoch in der Regel als natürliche Monopole organisiert sind, verlagert sich der Wettbewerb auf die Effizienz der Kapitalverwendung, die Qualität des Netzbetriebs und die Fähigkeit, regulatorische Renditeobergrenzen auszuschöpfen, ohne auf ausgeprägten politischen Widerstand zu stoßen.

Management und Strategie

Die Unternehmensführung von Eversource Energy verfolgt eine Strategie, die auf stabile, regulierte Erträge, Dekarbonisierung und den Ausbau der Netzinfrastruktur abzielt. Typische Schwerpunkte sind
  • eine klare Fokussierung auf regulierte Geschäftsbereiche mit planbaren Cashflows
  • eine kapitaldisziplinierte Investitionsplanung, die sich an der Regulierungsbasis und der genehmigten Eigenkapitalverzinsung orientiert
  • eine Verschiebung des Portfolios hin zu klimafreundlicheren Technologien und Kundenlösungen
  • ein selektives Engagement in Großprojekten wie Offshore-Wind, das zunehmend unter Rendite- und Risikoaspekten überprüft und durch Verkäufe von Beteiligungen angepasst wird
  • l>Die Governance-Struktur ähnelt anderen börsennotierten US-Utilities mit einem mehrheitlich unabhängigen Board of Directors, Ausschüssen für Risiko, Audit und Regulierung sowie einem Management, das stark auf regulatorische Compliance fokussiert ist.

Branche, Region und regulatorischer Kontext

Eversource Energy agiert in der US-Versorgerbranche, die durch hohe Regulierung, Kapitalintensität und relativ niedrige, aber stabile Wachstumsraten gekennzeichnet ist. Neuengland weist Besonderheiten auf
  • vergleichsweise hohe Energiekosten, bedingt durch Infrastrukturengpässe, Witterungsrisiken und regulatorische Vorgaben
  • ambitionierte Klima- und Dekarbonisierungsziele der Bundesstaaten, die Investitionen in erneuerbare Energien und Netzmodernisierung beschleunigen
  • eine alternde Netzinfrastruktur, die umfangreiche Erneuerungen und Resilienzmaßnahmen gegen Extremwetter erfordert
  • l>Die Versorgungsbranche befindet sich im Spannungsfeld zwischen Klimapolitik, Versorgungssicherheit und Kostenstabilität. Regulatorische Entscheidungen beeinflussen maßgeblich die zulässige Kapitalrendite, die Refinanzierung großer Investitionsprogramme und die zulässige Tarifierung gegenüber Endkunden. Für Eversource bedeutet dies Chancen durch wachsende Investitionsvolumina, aber auch Risiken durch politische Eingriffe, strengere Regulierungsauflagen und gesellschaftliche Sensibilität bei Preisanpassungen.

Unternehmensgeschichte und Entwicklung

Die heutige Eversource Energy ist das Ergebnis einer Reihe von Fusionen und Umfirmierungen traditioneller New-England-Utilities. Historisch reichen die Wurzeln in regionale Strom- und Gasversorger zurück, die im Zuge der Deregulierung, Konsolidierung und Neuausrichtung der US-Energiewirtschaft zusammengeführt wurden. Ein prägender Schritt war die Umbenennung von Northeast Utilities in Eversource Energy, mit der das Unternehmen seine Marke vereinheitlichte und die Identität als integrierter Energieinfrastrukturbetreiber unterstrich. Über die Jahre hat Eversource sein Portfolio durch den Erwerb von Netzgesellschaften und später von Wasser-Utilities verbreitert. Parallel dazu entwickelte sich das Unternehmen von einem klassischen Versorger zu einem Akteur, der früh auf Energieeffizienzprogramme und Partnerschaften im Bereich Offshore-Wind setzte und diese Positionierung inzwischen an die veränderten Rahmenbedingungen im Offshore-Wind-Markt anpasst, unter anderem durch den Verkauf von Beteiligungen an Offshore-Wind-Projekten.

Besondere Merkmale und Nachhaltigkeitsfokus

Eversource Energy hebt sich innerhalb der US-Versorgerlandschaft durch einen ausgeprägten Fokus auf die Transformation der Energieversorgung in Neuengland hervor. Besondere Merkmale sind
  • eine bedeutende Rolle bei Projekten für Offshore-Wind und deren Netzanbindung an Land, wobei die Ausgestaltung einzelner Beteiligungen und Partnerschaften aktuell im Wandel ist
  • umfangreiche Programme zur Energieeffizienz für Endkunden, die regulatorisch häufig gefördert werden
  • ein expliziter Fokus auf Klimastrategien, Emissionsziele und ESG-Berichterstattung, was für institutionelle Anleger mit Nachhaltigkeitsmandat relevant ist
  • Investitionen in Netzresilienz gegen Stürme und winterliche Extremwetterlagen, die in Neuengland überdurchschnittlich häufig auftreten
  • l>Dieser Nachhaltigkeitsfokus ist zugleich Chance und Verpflichtung. Einerseits kann er den Zugang zu Kapital verbessern, insbesondere zu nachhaltigkeitsorientierten Investoren. Andererseits steigen damit Projektkomplexität und Abhängigkeit von politischen Entscheidungen, Genehmigungen und öffentlicher Akzeptanz.

Chancen für langfristige Anleger

Für konservativ orientierte Anleger ergeben sich bei Eversource Energy mehrere potenzielle Chancen
  • stabile, regulierte Geschäftsgrundlage mit planbaren Cashflows aus Netzinfrastruktur
  • langfristiger Investitionsbedarf in Strom-, Gas- und Wassernetze, der die Regulierungsbasis strukturell erhöhen kann
  • Positionierung in einer wirtschaftlich soliden Region mit ambitionierter Klima- und Energiepolitik, die Investitionen in erneuerbare Energien und Netzmodernisierung begünstigt
  • zusätzliche Wertschöpfungspotenziale durch die Umsetzung von Dekarbonisierungsprojekten und ausgewählten erneuerbaren Energievorhaben
  • Relevanz für ESG-orientierte Investoren, was die Finanzierungsbedingungen beeinflussen kann
  • l>

Risiken und zentrale Unsicherheiten

Den Chancen stehen mehrere Risiken gegenüber, die insbesondere konservative Anleger sorgfältig abwägen sollten
  • regulatorisches Risiko: Änderungen in Genehmigungsprozessen, zulässigen Renditen oder Tarifstrukturen können die Wirtschaftlichkeit von Netzinvestitionen beeinträchtigen
  • politisches Risiko: energie- und klimapolitische Entscheidungen in den Bundesstaaten Neuenglands und auf Bundesebene können Projekte verzögern oder zusätzliche Auflagen verursachen
  • operatives Risiko: Extremwetterereignisse mit Sturmschäden, Eislast oder Überflutungen können Netzinfrastruktur beschädigen, Reparaturkosten erhöhen und Reputationsschäden bei längeren Stromausfällen verursachen
  • Projektrisiko bei erneuerbaren Energien: Verzögerungen, Kostenüberschreitungen oder regulatorische Anpassungen bei Großprojekten, insbesondere im Offshore-Wind-Bereich, können die erwarteten Renditen schmälern oder strategische Neuausrichtungen erzwingen
  • Zins- und Refinanzierungsrisiko: als kapitalintensiver Versorger ist Eversource sensibel für Veränderungen im Zinsumfeld und in den Kreditmärkten, die die Finanzierungskosten und damit die Kapitalstruktur beeinflussen
  • Reputations- und ESG-Risiko: wachsende Erwartungen von Politik, Öffentlichkeit und Investoren an Umwelt- und Sozialstandards können zusätzliche Investitionen und Anpassungen erfordern
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Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlage­strategien geeignet.

Community: Diskussion zur Eversource Energy Aktie

Zusammengefasst - darüber diskutiert aktuell die Community

  • Eversource Energy ist ein großer regulierter Strom‑ und Gasnetzbetreiber im Nordosten der USA, der sich nach dem Verkauf von Aquarion wieder auf Übertragung, Verteilung und Gasnetze konzentriert; das Management erwartet ein EPS‑Wachstum von etwa 5–7 % bis 2030, die Aktie notiert (Stand 21.07.2026) bei rund 73,65 USD mit einem KGV von knapp 16 und einer Dividendenrendite von etwa 4,3 %.
  • Als zentrale Risiken werden das angespannte regulatorische Umfeld — insbesondere in Connecticut — sowie die jüngste FERC‑Entscheidung zur Senkung der zulässigen Eigenkapitalrendite und die vergleichsweise hohe Verschuldung genannt, weil verzögerte oder nicht voll anerkannte Investitionen Cashflow, Gewinn und Renditebelastungen nach sich ziehen können.
  • Positiv hervorgehoben werden die Fokussierung auf das regulierte Kerngeschäft, der Verkauf nicht strategischer Beteiligungen (inkl. Aquarion) zur Schuldenreduzierung und das defensive, vorhersehbare Geschäftsmodell, weshalb die Aktie als Beimischung für einkommensorientierte Anleger geeignet erscheint, wobei Kursniveaus um 68–70 USD als attraktiver und über 82–85 USD als zunehmend teuer angesehen werden.
Hinweis
Jetzt mitdiskutieren

Eversource Energy Aktie: Fundamentale Kennzahlen (2024)

Umsatz in Mio. 13.547 $
Operatives Ergebnis (EBIT) in Mio. 2.989 $
Jahresüberschuss in Mio. 1.692 $
Umsatz je Aktie 36,49 $
Gewinn je Aktie 4,50 $
Gewinnrendite +12,49%
Umsatzrendite +12,49%
Return on Investment +2,65%
Marktkapitalisierung in Mio. 26.420 $
KGV (Kurs/Gewinn) 14,96
KBV (Kurs/Buchwert) 1,56
KUV (Kurs/Umsatz) 1,87
Eigenkapitalrendite +10,45%
Eigenkapitalquote +25,39%
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Derivate

Hebelprodukte (44)
Faktor-Zertifikate 31
Knock-Outs 13
Alle Derivate

Dividenden Kennzahlen

Dividendenrendite 4,68%
Auszahlungen/Jahr 4
Gesteigert seit 26 Jahren
Keine Senkung seit 26 Jahren
Stabilität der Dividende 0,30 (max 1,00)
Jährlicher 5,81% (5 Jahre)
Dividendenzuwachs 6,07% (10 Jahre)
Ausschüttungs- 67,73% (auf den Gewinn/FFO)
quote % (auf den Free Cash Flow)
Erwartete Dividendensteigerung 28,69%

Dividenden Historie

Datum Dividende
18.05.2026 0,79 $
05.03.2026 0,79 $
17.12.2025 0,75 $
22.09.2025 0,75 $
15.05.2025 0,75 $
04.03.2025 0,75 $
18.12.2024 0,72 $
23.09.2024 0,72 $
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Eversource Energy Termine

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Eversource Energy Aktie: Übersicht Handelsplätze

Handelsplatz
Letzter
Änderung
Vortag
Zeit
AMEX 71,37 $ +1,41%
70,38 $ 03.09.26
Düsseldorf 60,50 0 %
60,50 € 09:10
Frankfurt 61,00 +1,67%
60,00 € 08:09
Gettex 61,10 0 %
61,10 € 10:13
Hamburg 60,00 +1,69%
59,00 € 08:34
L&S RT 61,00 -0,41%
61,25 € 10:36
München 60,97 +0,23%
60,83 € 08:01
Nasdaq 71,435 $ +1,35%
70,48 $ 03.09.26
NYSE 71,47 $ 0 %
71,47 $ 01:00
Quotrix 61,50 +1,65%
60,50 € 07:27
Stuttgart 61,00 0 %
61,00 € 10:20
Tradegate 61,50 +0,82%
61,00 € 03.09.26
Wien 62,00 +0,81%
61,50 € 09:05
Weitere Börsenplätze

Historische Kurse

Datum
Kurs
Volumen
03.09.26 60,04 0
02.09.26 60,70 43.136
01.09.26 60,81 911
31.08.26 60,19 5.678
28.08.26 61,01 1.580
27.08.26 60,98 1.724
Weitere Historische Kurse

Performance

Zeitraum Kurs %
1 Woche 60,98 € -1,54%
1 Monat 62,47 € -3,89%
6 Monate 64,45 € -6,84%
1 Jahr 54,00 € +11,19%
5 Jahre - -

Unternehmensprofil Eversource Energy

Eversource Energy ist ein integrierter Versorger mit Fokus auf regulierte Strom-, Gas- und Wassernetze in Neuengland, insbesondere in Connecticut, Massachusetts und New Hampshire. Das Unternehmen betreibt kritische Energieinfrastruktur und erwirtschaftet den überwiegenden Teil seiner Erträge aus regulierten Netzentgelten. Eversource ist damit im Segment defensiver Versorgerwerte verortet, deren Cashflows stark von regulatorischen Rahmenbedingungen, Kapitalkosten und Netzinvestitionen abhängen. In den vergangenen Jahren hat Eversource außerdem schrittweise Engagements im Bereich Offshore-Wind reduziert und sich auf den Verkauf entsprechender Beteiligungen konzentriert.

Geschäftsmodell

Das Geschäftsmodell von Eversource Energy basiert auf dem Betrieb und der Weiterentwicklung von regulierten Übertragungs- und Verteilnetzen für Strom, Erdgas und Wasser. Die Gesellschaft fungiert überwiegend als Netzbetreiber und Energiedistributor, nicht als klassischer Energieproduzent. Einnahmen stammen primär aus regulierten Tarifen, die mittels kostenbasierter Regulierung durch staatliche Aufsichtsbehörden wie die Public Utilities Commissions in den jeweiligen Bundesstaaten festgesetzt werden. Investitionen in Netzinfrastruktur, Resilienz und Dekarbonisierung fließen in die Regulierungsbasis ein, auf die eine renditeorientierte Verzinsung gewährt wird. Eversource konzentriert sich somit auf planbare, kapitalintensive Infrastrukturprojekte, deren Refinanzierung langfristig über die Netzentgelte abgesichert ist. Erneuerbare Projekte und Partnerschaften dienen vor allem der strategischen Ausrichtung, während der Kern des Geschäfts in der sicheren, zuverlässigen Versorgung der Kunden mit Strom, Gas und Wasser liegt. In den vergangenen Jahren hat Eversource begonnen, sich schrittweise aus einzelnen Offshore-Wind-Beteiligungen zurückzuziehen, strategische Alternativen für diese Engagements zu prüfen und Vermögenswerte in diesem Bereich zu veräußern, einschließlich des Verkaufs seiner Offshore-Wind-Beteiligungen an einen größeren europäischen Energieversorger.

Mission und strategische Leitlinien

Die Mission von Eversource Energy lässt sich auf eine sichere, zuverlässige und zunehmend dekarbonisierte Energieversorgung für Haushalte, Unternehmen und öffentliche Einrichtungen verdichten. Das Unternehmen positioniert sich öffentlich als Partner der Energiewende in Neuengland und betont Versorgungssicherheit, Netzstabilität und Nachhaltigkeit. Strategische Leitlinien umfassen die Modernisierung des Stromnetzes, die Integration erneuerbarer Energiequellen, den Ausbau intelligenter Messsysteme sowie die Verbesserung der Energieeffizienz im Kundenportfolio. Darüber hinaus verfolgt Eversource Emissionsreduktionsziele für den eigenen Betrieb und, über Programme zur Nachfragesteuerung, für seine Kunden. Gleichzeitig betont die Unternehmensführung eine regulierungskonforme Kapitalallokation, die den Spagat zwischen Dekarbonisierung, Netzzuverlässigkeit und bezahlbaren Tarifen bewältigen soll.

Produkte und Dienstleistungen

Eversource Energy bietet ein Spektrum klassischer Versorgungsleistungen, erweitert um energienahe Services. Zentrale Leistungen sind
  • Stromverteilung und teilweise Stromübertragung für Privat-, Gewerbe- und Industriekunden
  • Erdgasverteilung an Endkunden über regionale Gasnetze
  • Wasserversorgung inklusive Aufbereitung und Verteilnetzen über eine spezialisierte Tochtergesellschaft
  • Netzdienstleistungen wie Netzwartung, Störungsmanagement und Netzmodernisierung
  • Energieeffizienzprogramme für Haushalte und Unternehmen, etwa Förderprogramme für effizientere Heizsysteme oder Gebäudedämmung
  • Unterstützung bei der Integration von dezentralen Erzeugern wie Photovoltaikanlagen über Netzzugang und technische Standards
  • l>Ergänzend trat Eversource als Partner in regionalen erneuerbaren Energieprojekten auf, vor allem im Bereich Offshore-Wind sowie bei Netzanbindungen. Diese Projekte dienen weniger als isolierte Produktlinie, sondern als Erweiterung der Netzinfrastruktur und als Instrument zur Erfüllung regionaler Klimaziele. Im Zuge veränderter Markt- und Projektbedingungen bewertet das Unternehmen seine Engagements im Bereich Offshore-Wind jedoch neu und hat einen Großteil seiner Offshore-Wind-Beteiligungen veräußert.

Business Units und Segmentstruktur

Eversource Energy berichtet seine Aktivitäten typischerweise in mehreren regulierten Segmenten, die nach Versorgungsart und regionalen Tochtergesellschaften gegliedert sind. Kerneinheiten sind
  • Stromverteilungs- und Übertragungsnetz in Connecticut, Massachusetts und New Hampshire
  • Gasvertriebsaktivitäten über eigenständige Gas-Utilities in ausgewählten Bundesstaaten Neuenglands
  • Wassersegment über eine dedizierte Wasser-Utility, die verschiedene Gemeinden und Regionen versorgt
  • Beteiligungen und Joint Ventures im Bereich erneuerbare Energien, die bisher insbesondere Offshore-Wind-Projekte vor der US-Ostküste umfassten
  • l>Diese Struktur spiegelt die typische Aufteilung amerikanischer Utility-Holdings wider, bei denen rechtlich getrennte Tochterunternehmen einzelne Konzessionsgebiete oder Sparten betreiben. Der Hauptfokus liegt dabei auf den regulierten Kernsparten Strom und Gas, während erneuerbare Projekte verstärkt in Partnerschaften abgewickelt werden und Eversource seine Rolle in ausgewählten Offshore-Wind-Vorhaben durch Desinvestitionen angepasst hat.

Alleinstellungsmerkmale und Burggräben

Als integrierter Versorger in Neuengland verfügt Eversource Energy über mehrere strukturelle Wettbewerbsvorteile. Zentrale Merkmale sind
  • regulierte Monopolstellungen in weiten Teilen der Strom-, Gas- und Wassernetze im Versorgungsgebiet, abgesichert durch Konzessionen und staatliche Aufsicht
  • hohe Eintrittsbarrieren aufgrund kapitalkostenintensiver Netzinfrastruktur, komplexer Genehmigungsverfahren und strenger Regulierung
  • regionale Verankerung in einem wirtschaftlich vergleichsweise starken, dicht besiedelten Markt mit stabiler Energienachfrage
  • ausgeprägte Expertise im Netzbetrieb und in der Störungsbehebung bei Extremwetterereignissen, was die Versorgungszuverlässigkeit erhöhen kann
  • Skaleneffekte bei Beschaffung, Netzplanung und IT-Systemen über mehrere Bundesstaaten hinweg
  • l>Diese Faktoren bilden einen deutlichen Burggraben im klassischen Wettbewerbsverständnis, da direkte Konkurrenz im Netzbetrieb praktisch nicht zugelassen ist. Wettbewerb findet vor allem um regulatorische Rahmenbedingungen, Investitionsprioritäten und Kundenwahrnehmung im Service statt, nicht um das Netz selbst.

Wettbewerbsumfeld

Im US-Versorgersektor steht Eversource Energy in einem Umfeld mit anderen großen, regulierten Utilities, die um Kapital, regulatorische Akzeptanz und langfristige Investitionsprojekte konkurrieren. Wichtige Wettbewerber im weiteren Sinn sind
  • Avangrid, mit starken Aktivitäten im Nordosten der USA und ebenfalls fokussiert auf Strom- und Gasnetze sowie erneuerbare Energien
  • National Grid, das in Teilen Neuenglands als Netzbetreiber aktiv ist
  • Energieversorger aus angrenzenden Regionen, die um Offshore-Wind-Projekte, Netzanbindungen und regulatorische Genehmigungen konkurrieren
  • l>Auf der Ebene der Energieerzeugung treten zusätzlich unabhängige Stromproduzenten und Entwickler erneuerbarer Kraftwerke in Erscheinung, mit denen Eversource teils kooperiert, teils um Projekte und Kapazitäten konkurriert. Da die Netze jedoch in der Regel als natürliche Monopole organisiert sind, verlagert sich der Wettbewerb auf die Effizienz der Kapitalverwendung, die Qualität des Netzbetriebs und die Fähigkeit, regulatorische Renditeobergrenzen auszuschöpfen, ohne auf ausgeprägten politischen Widerstand zu stoßen.

Management und Strategie

Die Unternehmensführung von Eversource Energy verfolgt eine Strategie, die auf stabile, regulierte Erträge, Dekarbonisierung und den Ausbau der Netzinfrastruktur abzielt. Typische Schwerpunkte sind
  • eine klare Fokussierung auf regulierte Geschäftsbereiche mit planbaren Cashflows
  • eine kapitaldisziplinierte Investitionsplanung, die sich an der Regulierungsbasis und der genehmigten Eigenkapitalverzinsung orientiert
  • eine Verschiebung des Portfolios hin zu klimafreundlicheren Technologien und Kundenlösungen
  • ein selektives Engagement in Großprojekten wie Offshore-Wind, das zunehmend unter Rendite- und Risikoaspekten überprüft und durch Verkäufe von Beteiligungen angepasst wird
  • l>Die Governance-Struktur ähnelt anderen börsennotierten US-Utilities mit einem mehrheitlich unabhängigen Board of Directors, Ausschüssen für Risiko, Audit und Regulierung sowie einem Management, das stark auf regulatorische Compliance fokussiert ist.

Branche, Region und regulatorischer Kontext

Eversource Energy agiert in der US-Versorgerbranche, die durch hohe Regulierung, Kapitalintensität und relativ niedrige, aber stabile Wachstumsraten gekennzeichnet ist. Neuengland weist Besonderheiten auf
  • vergleichsweise hohe Energiekosten, bedingt durch Infrastrukturengpässe, Witterungsrisiken und regulatorische Vorgaben
  • ambitionierte Klima- und Dekarbonisierungsziele der Bundesstaaten, die Investitionen in erneuerbare Energien und Netzmodernisierung beschleunigen
  • eine alternde Netzinfrastruktur, die umfangreiche Erneuerungen und Resilienzmaßnahmen gegen Extremwetter erfordert
  • l>Die Versorgungsbranche befindet sich im Spannungsfeld zwischen Klimapolitik, Versorgungssicherheit und Kostenstabilität. Regulatorische Entscheidungen beeinflussen maßgeblich die zulässige Kapitalrendite, die Refinanzierung großer Investitionsprogramme und die zulässige Tarifierung gegenüber Endkunden. Für Eversource bedeutet dies Chancen durch wachsende Investitionsvolumina, aber auch Risiken durch politische Eingriffe, strengere Regulierungsauflagen und gesellschaftliche Sensibilität bei Preisanpassungen.

Unternehmensgeschichte und Entwicklung

Die heutige Eversource Energy ist das Ergebnis einer Reihe von Fusionen und Umfirmierungen traditioneller New-England-Utilities. Historisch reichen die Wurzeln in regionale Strom- und Gasversorger zurück, die im Zuge der Deregulierung, Konsolidierung und Neuausrichtung der US-Energiewirtschaft zusammengeführt wurden. Ein prägender Schritt war die Umbenennung von Northeast Utilities in Eversource Energy, mit der das Unternehmen seine Marke vereinheitlichte und die Identität als integrierter Energieinfrastrukturbetreiber unterstrich. Über die Jahre hat Eversource sein Portfolio durch den Erwerb von Netzgesellschaften und später von Wasser-Utilities verbreitert. Parallel dazu entwickelte sich das Unternehmen von einem klassischen Versorger zu einem Akteur, der früh auf Energieeffizienzprogramme und Partnerschaften im Bereich Offshore-Wind setzte und diese Positionierung inzwischen an die veränderten Rahmenbedingungen im Offshore-Wind-Markt anpasst, unter anderem durch den Verkauf von Beteiligungen an Offshore-Wind-Projekten.

Besondere Merkmale und Nachhaltigkeitsfokus

Eversource Energy hebt sich innerhalb der US-Versorgerlandschaft durch einen ausgeprägten Fokus auf die Transformation der Energieversorgung in Neuengland hervor. Besondere Merkmale sind
  • eine bedeutende Rolle bei Projekten für Offshore-Wind und deren Netzanbindung an Land, wobei die Ausgestaltung einzelner Beteiligungen und Partnerschaften aktuell im Wandel ist
  • umfangreiche Programme zur Energieeffizienz für Endkunden, die regulatorisch häufig gefördert werden
  • ein expliziter Fokus auf Klimastrategien, Emissionsziele und ESG-Berichterstattung, was für institutionelle Anleger mit Nachhaltigkeitsmandat relevant ist
  • Investitionen in Netzresilienz gegen Stürme und winterliche Extremwetterlagen, die in Neuengland überdurchschnittlich häufig auftreten
  • l>Dieser Nachhaltigkeitsfokus ist zugleich Chance und Verpflichtung. Einerseits kann er den Zugang zu Kapital verbessern, insbesondere zu nachhaltigkeitsorientierten Investoren. Andererseits steigen damit Projektkomplexität und Abhängigkeit von politischen Entscheidungen, Genehmigungen und öffentlicher Akzeptanz.

Chancen für langfristige Anleger

Für konservativ orientierte Anleger ergeben sich bei Eversource Energy mehrere potenzielle Chancen
  • stabile, regulierte Geschäftsgrundlage mit planbaren Cashflows aus Netzinfrastruktur
  • langfristiger Investitionsbedarf in Strom-, Gas- und Wassernetze, der die Regulierungsbasis strukturell erhöhen kann
  • Positionierung in einer wirtschaftlich soliden Region mit ambitionierter Klima- und Energiepolitik, die Investitionen in erneuerbare Energien und Netzmodernisierung begünstigt
  • zusätzliche Wertschöpfungspotenziale durch die Umsetzung von Dekarbonisierungsprojekten und ausgewählten erneuerbaren Energievorhaben
  • Relevanz für ESG-orientierte Investoren, was die Finanzierungsbedingungen beeinflussen kann
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Risiken und zentrale Unsicherheiten

Den Chancen stehen mehrere Risiken gegenüber, die insbesondere konservative Anleger sorgfältig abwägen sollten
  • regulatorisches Risiko: Änderungen in Genehmigungsprozessen, zulässigen Renditen oder Tarifstrukturen können die Wirtschaftlichkeit von Netzinvestitionen beeinträchtigen
  • politisches Risiko: energie- und klimapolitische Entscheidungen in den Bundesstaaten Neuenglands und auf Bundesebene können Projekte verzögern oder zusätzliche Auflagen verursachen
  • operatives Risiko: Extremwetterereignisse mit Sturmschäden, Eislast oder Überflutungen können Netzinfrastruktur beschädigen, Reparaturkosten erhöhen und Reputationsschäden bei längeren Stromausfällen verursachen
  • Projektrisiko bei erneuerbaren Energien: Verzögerungen, Kostenüberschreitungen oder regulatorische Anpassungen bei Großprojekten, insbesondere im Offshore-Wind-Bereich, können die erwarteten Renditen schmälern oder strategische Neuausrichtungen erzwingen
  • Zins- und Refinanzierungsrisiko: als kapitalintensiver Versorger ist Eversource sensibel für Veränderungen im Zinsumfeld und in den Kreditmärkten, die die Finanzierungskosten und damit die Kapitalstruktur beeinflussen
  • Reputations- und ESG-Risiko: wachsende Erwartungen von Politik, Öffentlichkeit und Investoren an Umwelt- und Sozialstandards können zusätzliche Investitionen und Anpassungen erfordern
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Stand: Juli 2026
Hinweis

Eversource Energy Prognose 2026: Einstufung & Empfehlung von Analysten

Eversource Energy Kursziel 2026

  • Die Eversource Energy Kurs Performance für 2026 liegt bei +3,52%.

Stammdaten

Marktkapitalisierung 26,42 Mrd. $
Streubesitz 13,50%
Währung USD
Land USA
Sektor Versorger
Branche Stromversorgung (Reguliert)
Aktientyp Stammaktie

Aktionärsstruktur

+12,30% Vanguard Group Inc
+10,53% BlackRock Inc
+7,37% State Street Corp
+6,48% Vanguard Capital Management, LLC
+5,32% Vanguard Portfolio Management, LLC
+3,18% Vanguard MStar Total Stk Mkt Idx Invest
+3,18% Vanguard Morn Total Stk Mkt Idx Investor
+3,11% Vanguard Total Stock Mkt Idx Inv
+2,95% FMR Inc
+2,50% Geode Capital Management, LLC
+2,45% Vanguard 500 Index Investor
+2,21% Vanguard Mid Cap Index Institutional
+2,17% Vanguard Morn Mid Cap Index Instl
+2,16% Vanguard MStar Mid Cap Index Instl
+1,87% Magellan Investment Partners
+1,77% UBS Asset Mgmt Americas Inc
+1,68% Morgan Stanley - Brokerage Accounts
+1,65% State Street®UtilSelSectSPDR®ETF
+1,60% The Utilities Select Sector SPDR® ETF
+1,58% Charles Schwab Investment Management Inc
+1,45% Victory Capital Management Inc.
+1,45% Amvescap Plc.
+1,42% Deutsche Bank AG
+1,35% iShares Select Dividend ETF
+1,35% Legal & General Group PLC
+1,26% Nuveen, LLC
+1,25% Fidelity 500 Index
+1,19% iShares Core S&P 500 ETF
+1,19% SPDR® S&P 500® ETF
+1,18% Zimmer Partners LP
+1,17% State Street® SPDR® S&P 500® ETF
+1,17% Wellington Management Company LLP
+1,16% NORGES BANK
+1,11% American Century Companies Inc
+1,07% UBS Group AG
+1,05% AQR Capital Management LLC
+1,02% SPDR® S&P Dividend ETF
+1,00% The Goldman Sachs Group Inc
+0,98% Northern Trust Corp
+0,96% JPMorgan Chase & Co
+0,95% Vanguard MStar Value Index Investor
+0,95% Vanguard Morn Value Index Investor
+0,93% State Street® SPDR® S&P® Dividend ETF
+0,93% HSBC Holdings PLC
+0,92% Public Sector Pension Investment Board
+0,88% Vanguard Value Index Inv
+0,79% Vanguard Windsor Investor Shares
+0,75% Bank of New York Mellon Corp
+0,73% Royal Bank of Canada
+0,68% ProShares S&P 500 Dividend Aristocrats
+0,64% Vanguard MStar Mid Cap Value ETF
+0,64% Vanguard Morn Mid Cap Value ETF
+0,63% Amundi Fds Inc Opps I2 USD C
+0,63% Vanguard Utilities ETF
+0,62% Vanguard Mid-Cap Value ETF
+0,60% CREF Stock R3
+0,60% Vanguard Institutional Index I
+0,58% Invesco S&P 500® Equal Weight ETF
+0,54% State St S&P 500® Indx SL Cl I
+0,54% State St S&P 500® Idx SL Cl I
+0,53% Amundi Fds Global Equity A EUR C
+0,53% State St S&P 500® Indx SL Cl III
+0,50% CREF Total Global Stock Account R3
+0,49% ThomasPartners Dividend Growth Non K-1
+0,47% Fidelity Series Value Discovery
+0,46% Victory Pioneer Multi-Asset Income Y
+0,45% Vanguard Institutional 500 Index Trust
+86,296% Institutionelle Aktionäre
+0,205% Insider Aktionäre
+13,499% Streubesitz

Community-Beiträge zu Eversource Energy

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MrTrillion3
US30040W1080 - Eversource Energy

Die langfristige Wachstumsstory beruht auf hohen Investitionen in die Modernisierung und Verstärkung der Strom- und Gasnetze. Eversource erwartet bis 2030 ein durchschnittliches Gewinnwachstum von jährlich 5 bis 7 Prozent. Das ist für einen regulierten Versorger ein vernünftiger Wert. Benötigt werden die Investitionen unter anderem für Netzstabilität, Sturmresistenz, neue Stromanschlüsse und die zunehmende Elektrifizierung von Gebäuden und Verkehr. (Eversource Energy)

Der größte Schwachpunkt ist die Regulierung. Besonders in Connecticut ist das Verhältnis zwischen Eversource, Politik und Regulierungsbehörden angespannt. Werden notwendige Investitionen nur verspätet oder nicht vollständig über die Tarife anerkannt, leiden Cashflow und Rendite. Gleichzeitig kann das Unternehmen hohe Kostensteigerungen nicht beliebig an die Kunden weiterreichen, ohne politischen Widerstand auszulösen. Auch die hohe Verschuldung ist zu beachten. Eversource musste 2025 trotz eines operativen Cashflows von 4,11 Milliarden US-Dollar neue langfristige Schulden von 2,94 Milliarden US-Dollar aufnehmen, da das Unternehmen gleichzeitig mehr als vier Milliarden US-Dollar investierte und Dividenden zahlte. (Eversource Energy)

Positiv ist, dass das Management aus dem kostspieligen Offshore-Wind-Ausflug Konsequenzen gezogen hat. Die entsprechenden Beteiligungen wurden weitgehend verkauft, Aquarion wurde abgegeben und der Konzern konzentriert sich nun wieder auf sein reguliertes Netzgeschäft. Dadurch wird das Unternehmen übersichtlicher und grundsätzlich berechenbarer.

Meine Einschätzung für die kommenden zwölf bis achtzehn Monate liegt im Basisszenario bei etwa 74 bis 82 US-Dollar. Unterhalb von ungefähr 68 bis 70 US-Dollar würde die Aktie aus meiner Sicht deutlich interessanter. Oberhalb von 82 bis 85 US-Dollar wäre die Bewertung ohne eine erkennbare Verbesserung des regulatorischen Umfelds zunehmend anspruchsvoll.

Auf Sicht von fünf bis fünfzehn Jahren dürfte Eversource von der wachsenden Bedeutung der Stromnetze profitieren. Ein jährlicher Gesamtertrag aus Dividenden und moderatem Gewinnwachstum im mittleren bis höheren einstelligen Prozentbereich erscheint möglich. Dafür müssen die Investitionen regulatorisch anerkannt werden und die Finanzierungskosten unter Kontrolle bleiben.

Eversource ist damit für meine Begriffe kein spektakulärer Wachstumswert, sondern ein defensiver Infrastruktur- und Dividendentitel. Die Aktie eignet sich eher als Beimischung für einkommensorientierte Anleger als als vollkommen sorgenfreier Versorger-Kernwert. Die Dividende ist attraktiv und das langfristige Wachstum nachvollziehbar, doch Verschuldung und Regulierung rechtfertigen einen Bewertungsabschlag gegenüber den besten US-Versorgern.

Keine Empfehlung, keine Anlageberatung; nur meine Meinung. Bin selbst nicht investiert und habe sie auch noch nicht fest auf der Watchlist. Auf der Suche nach zusätzlichen Versorgern fürs Depot war ich u.a. über diesen Titel gestolpert und da es noch keinen Thread dafür gab, hab ich mich halt aufgerafft - mehr erst mal nicht. ;-)

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MrTrillion3
US30040W1080 - Eversource Energy

Kennzahl
Stand 21.07.2026
Aktienkursca. 73,65 USD
Börsenwertca. 27,7 Mrd. USD
KGVca. 15,8
Gewinnprognose 20264,57–4,72 USD je Aktie
Quartalsdividende0,7875 USD
Annualisierte Dividende3,15 USD
Dividendenrenditeca. 4,3 %
Erwartetes EPS-Wachstum bis 20305–7 % jährlich

Beim aktuellen Kurs ist die Aktie weder ausgesprochen billig noch überzogen bewertet. Das KGV von knapp 16 entspricht ungefähr dem normalen Bewertungsbereich eines regulierten US-Versorgers. Die Dividendenrendite von rund 4,3 Prozent ist ordentlich. Gemessen am Mittelpunkt der Gewinnprognose 2026 werden etwa 68 Prozent des bereinigten Gewinns ausgeschüttet. Das ist für die Branche vertretbar, lässt aber keinen unbegrenzten Spielraum für starke Dividendenerhöhungen. (Eversource Energy)

Operativ verlief der Jahresauftakt 2026 gut. Im ersten Quartal stieg der ausgewiesene Gewinn von 550,8 auf 606,8 Millionen US-Dollar. Bereinigt wurden 1,73 US-Dollar je Aktie verdient. Belastet wurde das Ergebnis durch eine Entscheidung der US-Regulierungsbehörde FERC, die die zugelassene Eigenkapitalrendite für bestimmte Übertragungsnetze in Neuengland von 10,57 auf 9,57 Prozent senkte. Eversource verbuchte deshalb eine Belastung von 43,9 Millionen US-Dollar und reduzierte seine Gewinnprognose für 2026 auf 4,57 bis 4,72 US-Dollar je Aktie. Das Unternehmen geht dagegen rechtlich vor. (Eversource Energy)

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MrTrillion3
US30040W1080 - Eversource Energy

Eversource Energy ist ein großer regulierter Strom- und Gasnetzbetreiber im Nordosten der USA. Das Unternehmen ist vor allem in Connecticut, Massachusetts und New Hampshire tätig. Nach dem Ende Juni 2026 abgeschlossenen Verkauf der Wasserversorgungsgesellschaft Aquarion konzentriert sich Eversource wieder weitgehend auf sein Kerngeschäft: Stromübertragung, Stromverteilung und Gasnetze. Der Verkauf brachte rund 1,7 Milliarden US-Dollar Netto-Eigenkapitalerlös, der zur Reduzierung beziehungsweise Vermeidung von Schulden eingesetzt werden soll. (Eversource Energy)

Das Geschäftsmodell ist grundsätzlich defensiv. Eversource verdient nicht hauptsächlich an schwankenden Strom- oder Gaspreisen, sondern investiert in Leitungen, Umspannwerke und Netzinfrastruktur. Die Regulierungsbehörden genehmigen anschließend, welche Kosten über die Kundentarife refinanziert werden dürfen und welche Eigenkapitalrendite das Unternehmen auf sein investiertes Kapital erzielen kann. Daraus entstehen relativ gut vorhersehbare Einnahmen, allerdings auch eine starke Abhängigkeit von politischen und regulatorischen Entscheidungen.

Mehr in den Folgeantworten, sonst wird der Text für Ariva zu lang. 

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Häufig gestellte Fragen zur Eversource Energy Aktie und zum Eversource Energy Kurs

Der aktuelle Kurs der Eversource Energy Aktie liegt bei 61,10 €.

Für 1.000€ kann man sich 16,37 Eversource Energy Aktien kaufen.

Das Tickersymbol der Eversource Energy Aktie lautet ES.

Die 1 Monats-Performance der Eversource Energy Aktie beträgt aktuell -3,89%.

Die 1 Jahres-Performance der Eversource Energy Aktie beträgt aktuell 11,19%.

Der Aktienkurs der Eversource Energy Aktie liegt aktuell bei 61,10 EUR. In den letzten 30 Tagen hat die Aktie eine Performance von -3,89% erzielt.
Auf 3 Monate gesehen weist die Aktie von Eversource Energy eine Wertentwicklung von 1,76% aus und über 6 Monate sind es -6,84%.

Das 52-Wochen-Hoch der Eversource Energy Aktie liegt bei 67,41 €.

Das 52-Wochen-Tief der Eversource Energy Aktie liegt bei 53,00 €.

Das Allzeithoch von Eversource Energy liegt bei 83,50 €.

Das Allzeittief von Eversource Energy liegt bei 47,60 €.

Die Volatilität der Eversource Energy Aktie liegt derzeit bei 25,41%. Diese Kennzahl zeigt, wie stark der Kurs von Eversource Energy in letzter Zeit schwankte.

Die Marktkapitalisierung beträgt 26,42 Mrd. $

Insgesamt sind 371,3 Mio Eversource Energy Aktien im Umlauf.

Vanguard Group Inc hält +12,30% der Aktien und ist damit Hauptaktionär.

Laut money:care Nachhaltigkeitsscore liegt die Nachhaltigkeit von Eversource Energy bei 36%. Erfahre hier mehr

Eversource Energy hat seinen Hauptsitz in USA.

Eversource Energy gehört zum Sektor Stromversorgung (Reguliert).

Das KGV der Eversource Energy Aktie beträgt 15,16.

Der Jahresumsatz des Geschäftsjahres 2024 von Eversource Energy betrug 13,55 Mrd $.

Ja, Eversource Energy zahlt Dividenden. Zuletzt wurde am 18.05.2026 eine Dividende in Höhe von 0,79 $ (0,68 €) gezahlt.

Zuletzt hat Eversource Energy am 18.05.2026 eine Dividende in Höhe von 0,79 $ (0,68 €) gezahlt.
Dies entspricht einer Dividendenrendite von 1,12%. Die Dividende wird vierteljährlich gezahlt.

Die letzte Dividende von Eversource Energy wurde am 18.05.2026 in Höhe von 0,79 $ (0,68 €) je Aktie ausgeschüttet.
Das ergibt, basierend auf dem aktuellen Kurs, eine Dividendenrendite von 1,12%.

Die Dividende wird vierteljährlich gezahlt.

Der letzte Zahltag der Dividende war am 18.05.2026. Es wurde eine Dividende in Höhe von 0,79 $ (0,68 €) gezahlt.

Um eine Dividende ausgezahlt zu bekommen, muss man die Aktie am Ex-Tag (Ex-Date) im Depot haben.

Die Eversource Energy Aktie ist in den folgenden 2 großen ETFs enthalten:
  1. SPDR S&P U.S. Dividend Aristocrats Screened UCITS ETF (Dist)
  2. Xtrackers Global Infrastructure ESG UCITS ETF 1C