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Ölpreis-Rallye als Kurstreiber: Warum die Eni-Aktie noch Sprit im Tank hat

Die Aktie des italienischen Ölkonzerns Eni ist bereits stark gelaufen. Doch laut DZ Bank könnten Ölpreissprung, Rückkauf-Fantasie und der bevorstehende Kapitalmarkttag für ENI noch längst nicht das Ende der Rallye bedeuten.
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Silhouette von Öl-Förderpumpen (Symbolbild).
Quelle: www.gettyimages.de"> - © ssuaphoto / iStock / Getty Images Plus / Getty Images www.gettyimages.de: http://www.gettyimages.de
Eni SpA 23,915 € Eni SpA Chart +1,01%
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Am Montag notiert die Aktie des italienischen Ölkonzerns Eni (ENI Aktie) bei 22,30 Euro, allein im vergangenen Monat konnte die Papiere mehr als 20 Prozent gewinnen. Die Analysten der DZ-Bank rechnen damit, dass der italienische Energiekonzern kräftig vom jüngsten Sprung bei Öl- und Gaspreisen profitiert – und auf dem Kapitalmarkttag am 19. März gleich den nächsten Kurstreiber liefern könnte.

Aus Sicht der Bank gehört Eni aufgrund des Iran-Kriegs sogar zu den "einer der größten Profiteure dieser Situation". Hintergrund ist die starke Stellung im Fördergeschäft. Nach dem Preisschub im Zuge des Iran-Kriegs kletterte der Brent-Preis laut Studie zeitweise auf knapp 106 US-Dollar je Barrel, europäisches Gas auf mehr als 50 Euro je Megawattstunde. Eni sitzt damit an einem Hebel, den nur wenige Rivalen in dieser Form haben: Der Konzern fördert rund 1,84 Millionen Barrel Öläquivalent pro Tag und erzielte 2025 im Fördersegment den Löwenanteil seines operativen Ergebnisses.

Die DZ Bank hat deshalb ihre Schätzungen für 2026 angehoben. Beim Gewinn je Aktie rechnet sie nun mit 1,98 Euro, beim Free Cashflow mit 7,35 Milliarden Euro. Auch die Dividende soll auf 1,09 Euro steigen. Entscheidend für die Aktie dürfte nun werden, ob das Management die besseren Marktbedingungen in höhere Ziele, ein klares Signal für zusätzliche Aktienrückkäufe und einen optimistischeren Ausblick für 2026 übersetzt.

Dafür sprechen nach Einschätzung der Analysten nicht nur die höheren Rohstoffpreise. Positiv wirken auch Enis starke Position bei Biokraftstoffen, robuste Margen in diesem Geschäft sowie ein fester US-Dollar. Gleichzeitig erscheint das direkte operative Risiko des Nahostkonflikts begrenzt: Nur rund 5 Prozent der Produktion entfallen auf betroffene Staaten.

Ganz ohne Risiken ist die Wette auf weiter steigende Kurse aber nicht. Eni bleibt stark von Öl- und Gaspreisen abhängig, zudem verweisen die Analysten auf politische Unsicherheiten in Italien und eine mögliche LNG-Schwemme ab Ende 2026. Unterm Strich bleibt die DZ Bank dennoch bei Kaufen.

Autor: Ariva-Redaktion/ js

 

Autor: Ariva-Redaktion/ js


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