MAINZ (dpa-AFX) - Ministerpräsident Gordon Schnieder (CDU) sorgt sich um den Pharmastandort Rheinland-Pfalz. "Die Pharmawirtschaft ist nicht in allen Bundesländern so stark wie bei uns", sagte der Regierungschef im Sommerinterview von "17:30 Sat.1 live". "Das heißt, man muss jetzt auch Verbündete suchen."
Für dich zusammengefasst:
Ministerpräsident Schnieder sorgt sich um Pharmastandort.
Boehringer Ingelheim und Eli Lilly kürzen Investitionen.
Schnieder will sich für Gesundheitsreform einsetzen.
Sollte es im Zuge der geplanten Gesundheitsreform der Bundesregierung auch Herstellerrabatt auf patentgeschützte Medikamente geben, sei zu befürchten, dass künftig die Forschung an innovativen Medikamenten nicht mehr in Deutschland stattfinde. Das betreffe mehrere Pharmafirmen, erklärte Schnieder. "Da müssen wir ran, da müssen wir jetzt auch zeigen, dass wir diesen Weg gerne anders hätten."
Boehringer Ingelheim und Eli Lilly kürzen Investitionen
Die Pharmakonzerne Boehringer Ingelheim und Eli Lilly hatten jüngst die Kürzung von Investitionen in Deutschland angekündigt und als Grund dafür die Sparpläne der Bundesregierung im Gesundheitswesen genannt.
Der Ministerpräsident hatte danach angekündigt, sich im Bundesrat für Änderungen bei den Sparplänen der Bundesregierung im Gesundheitswesen einsetzen. Die Landesregierung steht deswegen im Kontakt mit den beiden Unternehmen und der Bundesregierung./glb/DP/men
Hinweis:
ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen.
Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich
dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch
eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link
„Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für
diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.