Flagge der Bundesrepublik Deutschland.
Quelle: - pixabay.com:
Google
dpa-AFX  | 
aufrufe Aufrufe: 797

Zwei Prozent der Fläche Deutschlands ohne mobiles Internet

BERLIN (dpa-AFX) - Schnelles Internet über Mobilfunk ist inzwischen zwar fast überall in Deutschland verfügbar, zehntausende Menschen leben aber noch in Gegenden mit schlechtem Netz. Etwa zwei Prozent der Fläche des Landes sind in puncto Internetempfang "weiße Flecken", wie aus einer Studie des Bundesdigitalministeriums hervorgeht.

play Anhören
share Teilen
feedback Feedback
copy Kopieren
newsletter
font_big Schrift vergrößern
1&1 AG 26,85 € 1&1 AG Chart -1,29%
Zugehörige Wertpapiere:
Dt. Telekom AG 30,30 € Deutsche Telekom AG Chart +4,99%
Zugehörige Wertpapiere:
Telefonica SA 3,605 € Telefonica SA Chart +4,31%
Zugehörige Wertpapiere:
Utd. Internet AG 27,86 € United Internet AG Chart -2,04%
Zugehörige Wertpapiere:
Vodafone Group plc 1,31 € Vodafone Group plc Chart +2,14%
Zugehörige Wertpapiere:

Demnach sind 99,9 Prozent der rund 41 Millionen Haushalte mit mobilem Breitband versorgt. Besonders im Gebirge, in Grenznähe sowie in Wald- und Naturschutzgebieten gibt es aber weiterhin Gegenden, wo Internet über das Handy kaum oder nicht funktioniert. Betroffen sind der Studie zufolge mehr als 28.000 Haushalte.

Mehr weiße Flecken im Süden

Ein Großteil davon liegt in Baden-Württemberg (8.022) und Bayern (7.235). Andere Länder wie das Saarland und Schleswig-Holstein wiesen hingegen keine nennenswerte Unterversorgung mehr aus, heißt es.

Als "weißer Fleck" wird demnach eine Gegend definiert, die nicht wenigstens LTE-Empfang hat. Demnach gab es zum Jahresbeginn in Deutschland noch rund 23.500 solcher Gebiete mit einer Gesamtfläche von 7.518 Quadratkilometern.

Es würden nun gezielt die Ursachen der verbleibenden Lücken analysiert, um passgenaue Lösungen zu entwickeln, sagte Digitalminister Karsten Wildberger (CDU). So lägen 83 Prozent der weißen Flecken in bewaldetem Terrain, wie es in der Studie heißt. "Rahmenverträge mit Landesforsten und Fokussierung auf Staatswald könnten die Erschließung erleichtern."/jr/DP/jha

Für dich aus unserer Redaktion zusammengestellt

Dein Kommentar zum Artikel im Forum

Jetzt anmelden und diskutieren Registrieren Login

Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link „Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.


Weitere Artikel des Autors

Themen im Trend