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Deutsche Bank Aktie

Aktie
WKN:  514000 ISIN:  DE0005140008 US-Symbol:  DB Land:  Deutschland
33,74 €
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03.01.26
Depot/Watchlist
Marktkapitalisierung *
64,60 Mrd. €
Streubesitz
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KGV
11
Dividende
0,68 €
Dividendenrendite
2,03%
neu: Nachhaltigkeits-Score
53 %
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Deutsche Bank Aktie Chart

Unternehmensbeschreibung

Die Deutsche Bank AG ist das größte deutsche Kreditinstitut mit globaler Ausrichtung und fokussiertem Universalbank-Modell. Sie verbindet Firmenkundengeschäft, Investmentbanking, Transaktionsbank, Privatkundengeschäft und Vermögensverwaltung unter einem Dach. Der Konzern mit Hauptsitz in Frankfurt am Main ist in allen wesentlichen Finanzzentren Europas, Nordamerikas und der Wachstumsregion Asien-Pazifik präsent. Für institutionelle und anspruchsvolle private Anleger fungiert die Deutsche Bank als zentraler Kapitalmarktintermediär, als Corporate-Finance-Berater und als Anbieter integrierter Risiko- und Liquiditätslösungen. Die Aktie ist Bestandteil führender Indizes und gilt im europäischen Bankensektor als Referenzwert für zyklische Finanzwerte mit deutlichem Regulierungs- und Reputationshebel.

Geschäftsmodell und Wertschöpfung

Das Geschäftsmodell der Deutschen Bank basiert auf einem integrierten Universalbank-Ansatz mit starker Kapitalmarktanbindung. Erträge entstehen im Wesentlichen aus Zinsüberschüssen, Provisions- und Gebühreneinnahmen sowie Handelsergebnissen. Die Bank verbindet klassische Kreditvergabe, Zahlungsverkehr und Kontoführung mit komplexen Kapitalmarkt- und Risikomanagementlösungen. Zentrale Werttreiber sind: stabile Einlagenbasis, diversifizierte Ertragsquellen aus Firmenkundengeschäft, Kapitalmarktaktivitäten und Vermögensverwaltung sowie striktes Kosten- und Kapitalmanagement unter regulatorischen Anforderungen. Die Deutsche Bank nutzt ihre Position als Hausbank großer deutscher und internationaler Konzerne, um langfristige Kundenbeziehungen in lukrative Mandate in den Segmenten Corporate Finance, Strukturierung und Markets zu überführen. Die Skalierung von Plattformen, insbesondere im Transaktionsbanking und im digitalen Privatkundengeschäft, soll operative Hebel freisetzen und die Eigenkapitalrendite auf nachhaltigem Niveau stabilisieren.

Mission und strategische Ausrichtung

Die erklärte Mission der Deutschen Bank besteht darin, als Global Hausbank für Unternehmen, institutionelle Kunden und vermögende Privatkunden zu fungieren und dabei Stabilität, Verlässlichkeit und Kapitalmarktzugang zu gewährleisten. Strategisch verfolgt das Management eine Fokussierung auf kundennahe, kapitaleffiziente Geschäftsbereiche mit wiederkehrenden Erträgen und moderater Risikoappetitsteuerung. Nach einer Phase tiefgreifender Restrukturierung stehen Profitabilität, Bilanzqualität, strikte Compliance und organisatorische Einfachheit im Vordergrund. Nachhaltigkeit und ESG-Aspekte sollen zunehmend ins Kerngeschäft integriert werden, etwa durch nachhaltige Finanzierungen, Green Bonds und Beratung zu Transformationsfinanzierungen. Die Bank positioniert sich als Partner für die Transformation der Realwirtschaft, insbesondere mit Blick auf Dekarbonisierung, digitale Infrastruktur und langfristige Investitionsprojekte.

Produkte und Dienstleistungen

Die Deutsche Bank bietet ein breites Spektrum an Bank- und Kapitalmarktleistungen für unterschiedliche Kundensegmente. Im Firmenkundengeschäft und Investmentbanking umfasst das Produktportfolio unter anderem: Finanzierungslösungen für Working Capital und Investitionen, syndizierte Kredite, Schuldscheine, Anleihenemissionen, Eigenkapitaltransaktionen, M&A-Beratung, Risikomanagementprodukte für Zins-, Währungs- und Rohstoffrisiken, strukturierte Produkte und Prime-Brokerage-Dienstleistungen. Im Privat- und Geschäftskundensegment bietet die Bank Konten, Karten, Konsumentenkredite, Hypothekendarlehen, Wertpapierdepots, Anlageberatung, Vermögensverwaltung, Altersvorsorgeprodukte und digitale Banking-Lösungen. Über die Vermögensverwaltungssparte werden aktiv und passiv gemanagte Fonds, ETFs, Spezialfonds, Mandate für institutionelle Investoren, Alternative Investments und maßgeschneiderte Portfoliokonzepte bereitgestellt. Abgerundet wird das Angebot durch globalen Zahlungsverkehr, Cash-Management, Trade-Finance-Lösungen und Verwahrstellenfunktionen für institutionelle Kunden.

Geschäftsbereiche und Segmentstruktur

Die Deutsche Bank gliedert ihr Geschäft in mehrere zentrale Segmente. Typischerweise umfasst die Struktur: Corporate Bank mit Fokus auf Firmenkunden, Finanzinstitute und den öffentlichen Sektor, einschließlich Cash Management, Trade Finance, Trust- und Agency-Services; Investment Bank mit Schwerpunkten in Fixed Income & Currencies, Financing, Origination & Advisory, Kapitalmarkt-Emissionen und strukturierte Lösungen; Private Bank, die das Mass-Affluent- und Retail-Geschäft sowie kleinere Geschäftskunden bedient, mit Kerneinheit in Deutschland und internationalem Fokus in ausgewählten Märkten; Asset Management, im Konzern vor allem durch die börsennotierte Beteiligung an der DWS-Gruppe repräsentiert, mit Fokus auf Publikumsfonds, institutionelle Mandate und ESG-Produkte. Ergänzt wird die Struktur durch eine zentrale Infrastruktur mit Technologie, Risikomanagement, Compliance, Treasury und nicht-strategischen Abbaueinheiten für Altportfolios.

Unternehmensgeschichte und Transformation

Die Deutsche Bank wurde im 19. Jahrhundert mit dem Ziel gegründet, den deutschen Außenhandel zu finanzieren und den Zugang zu internationalen Kapitalmärkten zu erleichtern. Im Laufe der Jahrzehnte entwickelte sie sich von einer vorwiegend handelsfinanzierenden Institution zu einer umfassenden Universalbank und spielte eine bedeutende Rolle in der Industrialisierung Deutschlands. Nach dem Zweiten Weltkrieg erfolgte eine Zerschlagung und spätere Reorganisation. In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts trieb das Institut seine Internationalisierung voran und baute ein umfassendes Netzwerk in Europa, Nordamerika und Asien auf. Ab den 1990er-Jahren intensivierte die Deutsche Bank das Investmentbanking, engagierte sich verstärkt im Wertpapierhandel und in strukturierten Produkten und prägte die Entwicklung der europäischen Kapitalmärkte mit. Nach der globalen Finanzkrise und verschiedenen Rechts- und Regulierungsfällen leitete die Bank eine langjährige Phase der Bereinigung, Kapitalstärkung, Geschäftsmodellschärfung und strategischen Neuausrichtung ein. Heute positioniert sie sich als fokussierte, stärker regulierte und auf Risiko und Compliance bedachte Globalbank mit betonter Kunden- und Plattformorientierung.

Alleinstellungsmerkmale und Burggräben

Die Deutsche Bank verfügt über mehrere potenzielle Alleinstellungsmerkmale im europäischen Bankenmarkt. Dazu zählen eine ausgeprägte Verankerung in der deutschen Realwirtschaft mit langjährigen Firmenkundenbeziehungen und Hausbankstatus, kombiniert mit einer globalen Investmentbank-Plattform, die den Zugang zu internationalen Kapitalmärkten in einer Einheit bündelt. Der Burggraben speist sich aus Netzwerkeffekten, regulatorischen Markteintrittsbarrieren, technologischen Plattforminvestitionen und Markenbekanntheit. Die Komplexität der Bankenregulierung, Kapitalanforderungen und Compliance-Vorgaben erschwert neuen Wettbewerbern den Aufbau eines voll integrierten Universalbankmodells. Gleichzeitig stützt die starke Stellung in der Exportindustrie, insbesondere in Bereichen wie Automobil, Maschinenbau und Chemie, die Position als bevorzugter Finanzpartner. Die Kombination aus Transaktionsbank, Devisenplattform, Handelsinfrastruktur und Research gilt im institutionellen Geschäft als schwer replizierbar, auch wenn sie permanenten Innovationsdruck erzeugt.

Wettbewerbsumfeld

Die Deutsche Bank steht im intensiven Wettbewerb mit großen europäischen und globalen Universal- und Investmentbanken. Auf europäischer Ebene zählen insbesondere BNP Paribas, HSBC, Barclays, UBS, Crédit Suisse-Nachfolgeeinheiten, Santander und weitere Großbanken zu den maßgeblichen Wettbewerbern im Firmenkundengeschäft, im Kapitalmarktsegment und in der Vermögensverwaltung. In Deutschland konkurriert die Deutsche Bank im Privatkundengeschäft mit genossenschaftlichen Instituten, Sparkassen, Direktbanken und Fintechs. Im internationalen Investmentbanking stehen US-Häuser wie JPMorgan, Goldman Sachs, Morgan Stanley, Bank of America und Citigroup in direktem Wettbewerb um Mandate in M&A, Equity- und Debt-Capital-Markets, Handel und Prime Brokerage. In der Asset-Management-Sparte konkurriert die Bank über ihre Fondsplattform mit globalen Anbietern wie BlackRock, Amundi, Fidelity, Allianz Global Investors und anderen Vermögensverwaltern. Der Wettbewerbsdruck manifestiert sich in Margendruck, Digitalisierungserwartungen, regulatorischem Aufwand und hohem Bedarf an Differenzierung über Beratungskompetenz, Produktqualität und Serviceintensität.

Management, Governance und Strategieumsetzung

Die Führung der Deutschen Bank liegt bei einem Vorstand mit einem Vorstandsvorsitzenden, unterstützt von Verantwortlichen für die einzelnen Geschäftsbereiche und Querschnittsfunktionen. Der Aufsichtsrat überwacht das Management und setzt regulatorische und strategische Rahmenbedingungen um. Nach einer Phase häufig wechselnder Führungskräfte hat sich das aktuelle Management auf eine konsistentere Umsetzung der strategischen Neuausrichtung konzentriert. Kernelemente sind Kostendisziplin, Reduktion nicht profitabler oder risikoreicher Aktivitäten, Stärkung des Kerngeschäfts mit Firmenkunden und Privatkunden, Ausbau des transaktionsgetriebenen Geschäfts und ein stärkerer Fokus auf risikoadjustierte Ertragskennzahlen. Governance, Compliance, interne Kontrollen und die Kultur im Umgang mit regulatorischen Anforderungen stehen im Mittelpunkt der öffentlichen und aufsichtsrechtlichen Wahrnehmung. Für konservative Anleger zentral ist die Frage, ob das Management die Balance zwischen Wachstum, Risiko, Kapitalquote und Dividendenpolitik nachhaltig steuern kann.

Branchen- und Regionalfokus

Die Deutsche Bank operiert primär im globalen Bankensektor, einem stark regulierten, kapitalintensiven und zyklischen Bereich. Die Branche ist gekennzeichnet durch steigende regulatorische Eigenkapitalanforderungen, verschärfte Compliance-Standards, Margendruck im Zins- und Provisionsgeschäft, wachsende Bedeutung von digitalen Plattformen sowie strukturelle Konkurrenz durch Fintechs und Big-Tech-Unternehmen. Regional liegt der Schwerpunkt auf Deutschland und Europa, ergänzt durch signifikante Aktivitäten in den USA und Asien. Deutschland fungiert als Kernmarkt mit hoher Relevanz im Firmen- und Privatkundengeschäft, während London, New York, Singapur und Hongkong als zentrale Hubs für Kapitalmarktgeschäft, Devisenhandel und institutionelle Kunden fungieren. Der Mix aus entwickelten Märkten und Wachstumsmärkten schafft Diversifikation, erhöht aber auch die Komplexität hinsichtlich Regulierung, Währungsrisiken und geopolitischen Einflüssen.

Besonderheiten, Digitalisierung und ESG

Eine Besonderheit der Deutschen Bank liegt in der Verbindung von traditioneller Hausbankfunktion im Industriestandort Deutschland mit global ausgerichteten Kapitalmarktaktivitäten. Das Institut befindet sich in einem fortlaufenden digitalen Transformationsprozess, der Kernbankensysteme, Datenarchitektur und Frontend-Anwendungen umfasst. Ziel ist es, Prozesse zu automatisieren, die Kundenschnittstelle zu digitalisieren und Skaleneffekte im Zahlungsverkehr und im Online-Banking zu heben. Im Fokus stehen außerdem Cyber-Sicherheit, Daten-Analytics und die Nutzung von Cloud-Infrastrukturen im Rahmen regulatorischer Vorgaben. Im Bereich Nachhaltigkeit arbeitet die Bank an der Integration von ESG-Kriterien in Kreditvergabe, Investmentprozesse und Produktentwicklung. Dies betrifft unter anderem nachhaltige Finanzierungen, Green Bonds, ESG-Fonds und Beratungsleistungen zur Dekarbonisierung. Die Positionierung als Transformationspartner für Unternehmen, die ihren CO2-Fußabdruck reduzieren wollen, bietet potenziell neue Geschäftsfelder, erfordert aber zugleich strenge Transparenz über Taxonomie-Anforderungen und Greenwashing-Risiken.

Chancen aus Investorensicht

Für einen konservativen Anleger ergeben sich potenzielle Chancen vor allem aus der möglichen Stabilisierung und schrittweisen Verbesserung der Ertragsqualität. Die Kombination aus starker Marktstellung in Deutschland, globaler Reichweite und diversifiziertem Geschäftsmodell kann zu langfristig resilienteren Cashflows führen, sofern Kostenprogramme, Kapitaldisziplin und Risikokontrolle greifen. Eine anhaltende Bereinigung historischer Altlasten und Rechtsrisiken kann den Bewertungsabschlag gegenüber internationalen Wettbewerbern perspektivisch verringern. Ein struktureller Rückenwind könnte aus einer Normalisierung oder Steigerung des Zinsniveaus, wachsendem Beratungsbedarf bei Unternehmensfinanzierungen, Fusionen und Übernahmen sowie einem zunehmenden Investoreninteresse an ESG-Produkten entstehen. Gelingt es der Bank, Digitalisierung, Plattformgeschäft und skalierbares Transaktionsbanking konsequent umzusetzen, könnten operative Margen steigen und die Kapitalmarktwahrnehmung sich verbessern.

Risiken und Bewertungsaspekte für konservative Anleger

Dem stehen erhebliche Risiken gegenüber, die gerade für konservative Investoren relevant sind. Bankenaktien unterliegen grundsätzlich hoher Zyklizität, Sensitivität gegenüber Zinsentwicklung, Konjunkturverlauf und Marktvolatilität. Für die Deutsche Bank kommen zusätzliche Faktoren hinzu: eine weiterhin anspruchsvolle regulatorische Umgebung, mögliche Rechts- und Compliance-Risiken, Reputationsrisiken sowie die Herausforderung, ein komplexes globales Geschäftsmodell dauerhaft effizient zu steuern. Die Konkurrenz durch global agierende US-Banken mit hoher Ertragskraft, durch europaweite Großbanken und durch digitale Angreifer setzt Margen unter Druck und zwingt zu fortgesetzten Investitionen in IT und Personal. Zudem besteht das Risiko, dass Restrukturierungsprogramme länger dauern oder teurer werden als geplant und dass geopolitische Spannungen, Kreditrisiken oder Marktstressereignisse die Profitabilität belasten. Für einen risikobewussten Anleger bedeutet ein Engagement in die Deutsche Bank, die Ertrags- und Risikoprofile sehr genau im Kontext der eigenen Risikotragfähigkeit, der Sektorallokation im Portfolio und der generellen Volatilität des Bankensektors zu betrachten, ohne sich auf kurzfristige Kursbewegungen oder Ergebnisverbesserungen zu verlassen.
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Ausgewählte Hebelprodukte

Kurs
Typ
Hebel
Geld/Brief
WKN
Typ
Hebel
Geld/Brief
WKN
33,56 €
Call
5,04 6,68/6,71 €
UQ52QQ
Put
4,59 7,33/7,36 €
UQ0HSE
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9,10 3,69/3,72 €
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11,56 2,90/2,93 €
UJ9YMT
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Realtime-Kursdaten

Geld/Brief 33,695 € / 33,785 €
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Schluss Vortag 33,775 €
Gehandelte Stücke 0
Tagesvolumen Vortag -  
Tagestief 33,71 €
Tageshoch 33,775 €
52W-Tief 16,508 €
52W-Hoch 33,7775 €
Jahrestief 32,8575 €
Jahreshoch 33,7775 €

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19.11.25
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Nachrichtenlage zusammengefasst

  • Die Deutsche Bank AG hat kürzlich positive Quartalszahlen veröffentlicht, die die Marktanalysten überraschten.
  • Die Umsätze übertrafen die Erwartungen deutlich, was auf ein starkes Geschäft in der Vermögensverwaltung hinweist.
  • Analysten heben die Aktienkurse aufgrund der verbesserten Geschäftsaussichten an.
  • Die Bank plant, ihre Strategie weiter zu diversifizieren, um das Wachstum in den nächsten Jahren zu sichern.
Hinweis

Fundamentale Kennzahlen (2024)

Umsatz in Mio. 66.340 €
Operatives Ergebnis (EBIT) in Mio. 5.291 €
Jahresüberschuss in Mio. 3.505 €
Umsatz je Aktie 33,20 €
Gewinn je Aktie 1,68 €
Gewinnrendite +4,50%
Umsatzrendite +5,07%
Return on Investment +0,25%
Marktkapitalisierung in Mio. 33.247 €
KGV (Kurs/Gewinn) 9,90
KBV (Kurs/Buchwert) 0,43
KUV (Kurs/Umsatz) 0,50
Eigenkapitalrendite +4,33%
Eigenkapitalquote +5,61%

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Passendes Produkt

Typ Call
Hebel 5,04
Geld/Brief 6,68 / 6,71 €
Knock-Out 27,04 €
Laufzeitende open end
WKN UQ52QQ

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Derivate

Anlageprodukte (463)
Bonus-Zertifikate 196
Aktienanleihen 129
Discount-Zertifikate 116
Express-Zertifikate 22
Hebelprodukte (571)
Knock-Outs 290
Optionsscheine 196
Faktor-Zertifikate 85
Alle Derivate

Dividenden Kennzahlen

Auszahlungen/Jahr 1
Gesteigert seit 3 Jahre
Keine Senkung seit 3 Jahre
Stabilität der Dividende -0,56 (max 1,00)
Ausschüttungs- 24,4% (auf den Gewinn/FFO)
quote 100% (auf den Free Cash Flow)
Erwartete Dividendensteigerung 47,06%

Dividenden Historie

Datum Dividende
23.05.2025 0,68 €
17.05.2024 0,45 €
18.05.2023 0,30 €
20.05.2022 0,20 €
24.05.2019 0,11 €
25.05.2018 0,11 €
19.05.2017 0,19 €
22.05.2015 0,75 €
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Termine

29.01.2026 Vorläufiges Jahresergebnis für das Geschäftsjahr 2025 mit Jahresmedienkonferenz und Investoren- und Analysten-Telefonkonferenz
12.03.2026 Geschäftsbericht 2025 und Form 20-F
29.04.2026 Ergebnisübersicht zum 31. März 2026 mit Investoren- und Analysten-Telefonkonferenz
28.05.2026 Hauptversammlung
Quelle: EQS

Prognose & Kursziel

Die Deutsche Bank Aktie wird von Analysten als fair bewertet eingestuft.
Ø Kursziel Akt. Kurs Abstand
34,11 € 33,50 € +1,81%

Übersicht Handelsplätze

Handelsplatz
Letzter
Änderung
Vortag
Zeit
Düsseldorf 33,50 € +0,83%
33,225 € 02.01.26
Frankfurt 33,69 € +1,32%
33,25 € 02.01.26
Hamburg 33,585 € +1,11%
33,215 € 02.01.26
Hannover 33,25 € +0,68%
33,025 € 02.01.26
München 33,67 € +1,19%
33,275 € 02.01.26
Stuttgart 33,70 € +1,54%
33,19 € 02.01.26
Xetra 33,56 € +1,36%
33,11 € 02.01.26
L&S RT 33,74 € -0,10%
33,775 € 03.01.26
NYSE 39,59 $ +2,67%
38,56 $ 02.01.26
Nasdaq 39,595 $ +2,66%
38,57 $ 02.01.26
AMEX 39,57 $ +2,30%
38,68 $ 02.01.26
Wien 33,515 € +1,06%
33,165 € 02.01.26
SIX Swiss Exchange 29,95 ¤ 0 %
29,95 ¤ 17.12.25
Tradegate 33,75 € +1,50%
33,25 € 02.01.26
Quotrix 33,745 € +1,49%
33,25 € 02.01.26
Gettex 33,78 € +1,67%
33,225 € 02.01.26
Weitere Börsenplätze

Historische Kurse

Datum
Kurs
Volumen
03.01.26 33,74 -
02.01.26 33,775 -
30.12.25 33,2225 -
29.12.25 32,7825 -
28.12.25 33,3225 -
27.12.25 33,3025 -
Weitere Historische Kurse

Performance

Zeitraum Kurs %
1 Woche 33,3025 € +1,31%
1 Monat 30,8425 € +9,39%
6 Monate 24,875 € +35,64%
1 Jahr 16,954 € +99,01%
5 Jahre 8,949 € +277,03%

Unternehmensprofil Deutsche Bank AG

Die Deutsche Bank AG ist das größte deutsche Kreditinstitut mit globaler Ausrichtung und fokussiertem Universalbank-Modell. Sie verbindet Firmenkundengeschäft, Investmentbanking, Transaktionsbank, Privatkundengeschäft und Vermögensverwaltung unter einem Dach. Der Konzern mit Hauptsitz in Frankfurt am Main ist in allen wesentlichen Finanzzentren Europas, Nordamerikas und der Wachstumsregion Asien-Pazifik präsent. Für institutionelle und anspruchsvolle private Anleger fungiert die Deutsche Bank als zentraler Kapitalmarktintermediär, als Corporate-Finance-Berater und als Anbieter integrierter Risiko- und Liquiditätslösungen. Die Aktie ist Bestandteil führender Indizes und gilt im europäischen Bankensektor als Referenzwert für zyklische Finanzwerte mit deutlichem Regulierungs- und Reputationshebel.

Geschäftsmodell und Wertschöpfung

Das Geschäftsmodell der Deutschen Bank basiert auf einem integrierten Universalbank-Ansatz mit starker Kapitalmarktanbindung. Erträge entstehen im Wesentlichen aus Zinsüberschüssen, Provisions- und Gebühreneinnahmen sowie Handelsergebnissen. Die Bank verbindet klassische Kreditvergabe, Zahlungsverkehr und Kontoführung mit komplexen Kapitalmarkt- und Risikomanagementlösungen. Zentrale Werttreiber sind: stabile Einlagenbasis, diversifizierte Ertragsquellen aus Firmenkundengeschäft, Kapitalmarktaktivitäten und Vermögensverwaltung sowie striktes Kosten- und Kapitalmanagement unter regulatorischen Anforderungen. Die Deutsche Bank nutzt ihre Position als Hausbank großer deutscher und internationaler Konzerne, um langfristige Kundenbeziehungen in lukrative Mandate in den Segmenten Corporate Finance, Strukturierung und Markets zu überführen. Die Skalierung von Plattformen, insbesondere im Transaktionsbanking und im digitalen Privatkundengeschäft, soll operative Hebel freisetzen und die Eigenkapitalrendite auf nachhaltigem Niveau stabilisieren.

Mission und strategische Ausrichtung

Die erklärte Mission der Deutschen Bank besteht darin, als Global Hausbank für Unternehmen, institutionelle Kunden und vermögende Privatkunden zu fungieren und dabei Stabilität, Verlässlichkeit und Kapitalmarktzugang zu gewährleisten. Strategisch verfolgt das Management eine Fokussierung auf kundennahe, kapitaleffiziente Geschäftsbereiche mit wiederkehrenden Erträgen und moderater Risikoappetitsteuerung. Nach einer Phase tiefgreifender Restrukturierung stehen Profitabilität, Bilanzqualität, strikte Compliance und organisatorische Einfachheit im Vordergrund. Nachhaltigkeit und ESG-Aspekte sollen zunehmend ins Kerngeschäft integriert werden, etwa durch nachhaltige Finanzierungen, Green Bonds und Beratung zu Transformationsfinanzierungen. Die Bank positioniert sich als Partner für die Transformation der Realwirtschaft, insbesondere mit Blick auf Dekarbonisierung, digitale Infrastruktur und langfristige Investitionsprojekte.

Produkte und Dienstleistungen

Die Deutsche Bank bietet ein breites Spektrum an Bank- und Kapitalmarktleistungen für unterschiedliche Kundensegmente. Im Firmenkundengeschäft und Investmentbanking umfasst das Produktportfolio unter anderem: Finanzierungslösungen für Working Capital und Investitionen, syndizierte Kredite, Schuldscheine, Anleihenemissionen, Eigenkapitaltransaktionen, M&A-Beratung, Risikomanagementprodukte für Zins-, Währungs- und Rohstoffrisiken, strukturierte Produkte und Prime-Brokerage-Dienstleistungen. Im Privat- und Geschäftskundensegment bietet die Bank Konten, Karten, Konsumentenkredite, Hypothekendarlehen, Wertpapierdepots, Anlageberatung, Vermögensverwaltung, Altersvorsorgeprodukte und digitale Banking-Lösungen. Über die Vermögensverwaltungssparte werden aktiv und passiv gemanagte Fonds, ETFs, Spezialfonds, Mandate für institutionelle Investoren, Alternative Investments und maßgeschneiderte Portfoliokonzepte bereitgestellt. Abgerundet wird das Angebot durch globalen Zahlungsverkehr, Cash-Management, Trade-Finance-Lösungen und Verwahrstellenfunktionen für institutionelle Kunden.

Geschäftsbereiche und Segmentstruktur

Die Deutsche Bank gliedert ihr Geschäft in mehrere zentrale Segmente. Typischerweise umfasst die Struktur: Corporate Bank mit Fokus auf Firmenkunden, Finanzinstitute und den öffentlichen Sektor, einschließlich Cash Management, Trade Finance, Trust- und Agency-Services; Investment Bank mit Schwerpunkten in Fixed Income & Currencies, Financing, Origination & Advisory, Kapitalmarkt-Emissionen und strukturierte Lösungen; Private Bank, die das Mass-Affluent- und Retail-Geschäft sowie kleinere Geschäftskunden bedient, mit Kerneinheit in Deutschland und internationalem Fokus in ausgewählten Märkten; Asset Management, im Konzern vor allem durch die börsennotierte Beteiligung an der DWS-Gruppe repräsentiert, mit Fokus auf Publikumsfonds, institutionelle Mandate und ESG-Produkte. Ergänzt wird die Struktur durch eine zentrale Infrastruktur mit Technologie, Risikomanagement, Compliance, Treasury und nicht-strategischen Abbaueinheiten für Altportfolios.

Unternehmensgeschichte und Transformation

Die Deutsche Bank wurde im 19. Jahrhundert mit dem Ziel gegründet, den deutschen Außenhandel zu finanzieren und den Zugang zu internationalen Kapitalmärkten zu erleichtern. Im Laufe der Jahrzehnte entwickelte sie sich von einer vorwiegend handelsfinanzierenden Institution zu einer umfassenden Universalbank und spielte eine bedeutende Rolle in der Industrialisierung Deutschlands. Nach dem Zweiten Weltkrieg erfolgte eine Zerschlagung und spätere Reorganisation. In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts trieb das Institut seine Internationalisierung voran und baute ein umfassendes Netzwerk in Europa, Nordamerika und Asien auf. Ab den 1990er-Jahren intensivierte die Deutsche Bank das Investmentbanking, engagierte sich verstärkt im Wertpapierhandel und in strukturierten Produkten und prägte die Entwicklung der europäischen Kapitalmärkte mit. Nach der globalen Finanzkrise und verschiedenen Rechts- und Regulierungsfällen leitete die Bank eine langjährige Phase der Bereinigung, Kapitalstärkung, Geschäftsmodellschärfung und strategischen Neuausrichtung ein. Heute positioniert sie sich als fokussierte, stärker regulierte und auf Risiko und Compliance bedachte Globalbank mit betonter Kunden- und Plattformorientierung.

Alleinstellungsmerkmale und Burggräben

Die Deutsche Bank verfügt über mehrere potenzielle Alleinstellungsmerkmale im europäischen Bankenmarkt. Dazu zählen eine ausgeprägte Verankerung in der deutschen Realwirtschaft mit langjährigen Firmenkundenbeziehungen und Hausbankstatus, kombiniert mit einer globalen Investmentbank-Plattform, die den Zugang zu internationalen Kapitalmärkten in einer Einheit bündelt. Der Burggraben speist sich aus Netzwerkeffekten, regulatorischen Markteintrittsbarrieren, technologischen Plattforminvestitionen und Markenbekanntheit. Die Komplexität der Bankenregulierung, Kapitalanforderungen und Compliance-Vorgaben erschwert neuen Wettbewerbern den Aufbau eines voll integrierten Universalbankmodells. Gleichzeitig stützt die starke Stellung in der Exportindustrie, insbesondere in Bereichen wie Automobil, Maschinenbau und Chemie, die Position als bevorzugter Finanzpartner. Die Kombination aus Transaktionsbank, Devisenplattform, Handelsinfrastruktur und Research gilt im institutionellen Geschäft als schwer replizierbar, auch wenn sie permanenten Innovationsdruck erzeugt.

Wettbewerbsumfeld

Die Deutsche Bank steht im intensiven Wettbewerb mit großen europäischen und globalen Universal- und Investmentbanken. Auf europäischer Ebene zählen insbesondere BNP Paribas, HSBC, Barclays, UBS, Crédit Suisse-Nachfolgeeinheiten, Santander und weitere Großbanken zu den maßgeblichen Wettbewerbern im Firmenkundengeschäft, im Kapitalmarktsegment und in der Vermögensverwaltung. In Deutschland konkurriert die Deutsche Bank im Privatkundengeschäft mit genossenschaftlichen Instituten, Sparkassen, Direktbanken und Fintechs. Im internationalen Investmentbanking stehen US-Häuser wie JPMorgan, Goldman Sachs, Morgan Stanley, Bank of America und Citigroup in direktem Wettbewerb um Mandate in M&A, Equity- und Debt-Capital-Markets, Handel und Prime Brokerage. In der Asset-Management-Sparte konkurriert die Bank über ihre Fondsplattform mit globalen Anbietern wie BlackRock, Amundi, Fidelity, Allianz Global Investors und anderen Vermögensverwaltern. Der Wettbewerbsdruck manifestiert sich in Margendruck, Digitalisierungserwartungen, regulatorischem Aufwand und hohem Bedarf an Differenzierung über Beratungskompetenz, Produktqualität und Serviceintensität.

Management, Governance und Strategieumsetzung

Die Führung der Deutschen Bank liegt bei einem Vorstand mit einem Vorstandsvorsitzenden, unterstützt von Verantwortlichen für die einzelnen Geschäftsbereiche und Querschnittsfunktionen. Der Aufsichtsrat überwacht das Management und setzt regulatorische und strategische Rahmenbedingungen um. Nach einer Phase häufig wechselnder Führungskräfte hat sich das aktuelle Management auf eine konsistentere Umsetzung der strategischen Neuausrichtung konzentriert. Kernelemente sind Kostendisziplin, Reduktion nicht profitabler oder risikoreicher Aktivitäten, Stärkung des Kerngeschäfts mit Firmenkunden und Privatkunden, Ausbau des transaktionsgetriebenen Geschäfts und ein stärkerer Fokus auf risikoadjustierte Ertragskennzahlen. Governance, Compliance, interne Kontrollen und die Kultur im Umgang mit regulatorischen Anforderungen stehen im Mittelpunkt der öffentlichen und aufsichtsrechtlichen Wahrnehmung. Für konservative Anleger zentral ist die Frage, ob das Management die Balance zwischen Wachstum, Risiko, Kapitalquote und Dividendenpolitik nachhaltig steuern kann.

Branchen- und Regionalfokus

Die Deutsche Bank operiert primär im globalen Bankensektor, einem stark regulierten, kapitalintensiven und zyklischen Bereich. Die Branche ist gekennzeichnet durch steigende regulatorische Eigenkapitalanforderungen, verschärfte Compliance-Standards, Margendruck im Zins- und Provisionsgeschäft, wachsende Bedeutung von digitalen Plattformen sowie strukturelle Konkurrenz durch Fintechs und Big-Tech-Unternehmen. Regional liegt der Schwerpunkt auf Deutschland und Europa, ergänzt durch signifikante Aktivitäten in den USA und Asien. Deutschland fungiert als Kernmarkt mit hoher Relevanz im Firmen- und Privatkundengeschäft, während London, New York, Singapur und Hongkong als zentrale Hubs für Kapitalmarktgeschäft, Devisenhandel und institutionelle Kunden fungieren. Der Mix aus entwickelten Märkten und Wachstumsmärkten schafft Diversifikation, erhöht aber auch die Komplexität hinsichtlich Regulierung, Währungsrisiken und geopolitischen Einflüssen.

Besonderheiten, Digitalisierung und ESG

Eine Besonderheit der Deutschen Bank liegt in der Verbindung von traditioneller Hausbankfunktion im Industriestandort Deutschland mit global ausgerichteten Kapitalmarktaktivitäten. Das Institut befindet sich in einem fortlaufenden digitalen Transformationsprozess, der Kernbankensysteme, Datenarchitektur und Frontend-Anwendungen umfasst. Ziel ist es, Prozesse zu automatisieren, die Kundenschnittstelle zu digitalisieren und Skaleneffekte im Zahlungsverkehr und im Online-Banking zu heben. Im Fokus stehen außerdem Cyber-Sicherheit, Daten-Analytics und die Nutzung von Cloud-Infrastrukturen im Rahmen regulatorischer Vorgaben. Im Bereich Nachhaltigkeit arbeitet die Bank an der Integration von ESG-Kriterien in Kreditvergabe, Investmentprozesse und Produktentwicklung. Dies betrifft unter anderem nachhaltige Finanzierungen, Green Bonds, ESG-Fonds und Beratungsleistungen zur Dekarbonisierung. Die Positionierung als Transformationspartner für Unternehmen, die ihren CO2-Fußabdruck reduzieren wollen, bietet potenziell neue Geschäftsfelder, erfordert aber zugleich strenge Transparenz über Taxonomie-Anforderungen und Greenwashing-Risiken.

Chancen aus Investorensicht

Für einen konservativen Anleger ergeben sich potenzielle Chancen vor allem aus der möglichen Stabilisierung und schrittweisen Verbesserung der Ertragsqualität. Die Kombination aus starker Marktstellung in Deutschland, globaler Reichweite und diversifiziertem Geschäftsmodell kann zu langfristig resilienteren Cashflows führen, sofern Kostenprogramme, Kapitaldisziplin und Risikokontrolle greifen. Eine anhaltende Bereinigung historischer Altlasten und Rechtsrisiken kann den Bewertungsabschlag gegenüber internationalen Wettbewerbern perspektivisch verringern. Ein struktureller Rückenwind könnte aus einer Normalisierung oder Steigerung des Zinsniveaus, wachsendem Beratungsbedarf bei Unternehmensfinanzierungen, Fusionen und Übernahmen sowie einem zunehmenden Investoreninteresse an ESG-Produkten entstehen. Gelingt es der Bank, Digitalisierung, Plattformgeschäft und skalierbares Transaktionsbanking konsequent umzusetzen, könnten operative Margen steigen und die Kapitalmarktwahrnehmung sich verbessern.

Risiken und Bewertungsaspekte für konservative Anleger

Dem stehen erhebliche Risiken gegenüber, die gerade für konservative Investoren relevant sind. Bankenaktien unterliegen grundsätzlich hoher Zyklizität, Sensitivität gegenüber Zinsentwicklung, Konjunkturverlauf und Marktvolatilität. Für die Deutsche Bank kommen zusätzliche Faktoren hinzu: eine weiterhin anspruchsvolle regulatorische Umgebung, mögliche Rechts- und Compliance-Risiken, Reputationsrisiken sowie die Herausforderung, ein komplexes globales Geschäftsmodell dauerhaft effizient zu steuern. Die Konkurrenz durch global agierende US-Banken mit hoher Ertragskraft, durch europaweite Großbanken und durch digitale Angreifer setzt Margen unter Druck und zwingt zu fortgesetzten Investitionen in IT und Personal. Zudem besteht das Risiko, dass Restrukturierungsprogramme länger dauern oder teurer werden als geplant und dass geopolitische Spannungen, Kreditrisiken oder Marktstressereignisse die Profitabilität belasten. Für einen risikobewussten Anleger bedeutet ein Engagement in die Deutsche Bank, die Ertrags- und Risikoprofile sehr genau im Kontext der eigenen Risikotragfähigkeit, der Sektorallokation im Portfolio und der generellen Volatilität des Bankensektors zu betrachten, ohne sich auf kurzfristige Kursbewegungen oder Ergebnisverbesserungen zu verlassen.
Hinweis

Stammdaten

Marktkapitalisierung 64,60 Mrd. €
Aktienanzahl 1,94 Mrd.
Streubesitz 36,64%
Währung EUR
Land Deutschland
Aktientyp Stammaktie

Aktionärsstruktur

+63,36% Weitere
+36,64% Streubesitz

Community-Beiträge zu Deutsche Bank AG

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Zusammengefasst - darüber diskutiert aktuell die Community

  • Diskussionsteilnehmer zeigen überwiegend Zuversicht bei der Deutschen Bank, begründet mit starken Quartalszahlen, einem Rückkaufprogramm, der Aussicht auf eine höhere Rendite des materiellen Eigenkapitals und einer starken Entwicklung im Investment Banking, während kurzfristig Gewinnmitnahmen und charttechnische Widerstände um etwa 34–35 € genannt werden.
  • Geschäftsstrategie und Wachstumsthemen dominieren zudem die Debatte, etwa die Einführung der Bezahl‑App Wero für Millionen Kunden, mögliche große Zahlungsabwicklungsaufträge (PayPal) sowie Analystenprognosen zu Rohstoffen, ergänzt durch praktische Fragen zu Optionspreisen und Handelsdaten.
  • Gleichzeitig bestehen Unsicherheiten und Vorbehalte — von makroökonomischen Risiken und Übernahmeüberlegungen im Bankensektor bis zu Randgerüchten und Verschwörungsvorwürfen (z. B. ein angeblicher Silber‑Vorfall) — die einige Nutzer als Grund zur Vorsicht anführen.
Hinweis
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G..A..
Q3-Zahlenwerk
es wird im Durchschnitt ein Nettoergebnis in Höhe von 1.339 Mrd. Euro und eine CET1 Ratio von 14,3% erwartet ich hoffe auf 1.5 Mrd. Euro beim Nettoergebnis und 14,4% CET1 Ratio entscheidend für mich wird die Risikovorsorge im Kreditgeschäft sein, da wird im Durchschnitt 419 Mio. Euro erwartet, hoffentlich gibt es da keinen Ausreißer nach oben habe ja wie im Forum hier geschrieben im Vorfeld und im Nachgang zu Q2 meinen DB-Aktienbestand gedrittelt aber mittlerweile wieder zu höheren Kursen zurück gekauft, da ich sehr optimistisch bin für den weiteren Verlauf der DB-Aktie in den nächsten Jahren https://investor-relations.db.com/files/documents/analysts-and-consensus-report/20251013-Consensus-Report.pdf
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Trainer57
DBk
Die Aktie steigt auf 50 € man muss daran glauben
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mexel
Ja
beim Skat sagt man : Mitnehmen , was zu Hause ist , ist zu Hause. An der Börse gilt der Spruch : An Gewinnmitnahmen ist noch niemand gestorben. Mein Bankberater pflegt zu sagen : Alles ist besser an der Börse als Geld drauflegen. Teuer erworbenes Wissen . ( Er hat K & S zu 30 Euro gekauft , wollte bei 38 Euro wegen Übernahmeverhandlungen nicht verkaufen. Aktuell : 14 Euro ). Das Geld muss ja nicht bei niedrigen Zinsen auf ein Bankkonto verrotten. Es gibt neben der DB noch mind. 5000 weitere Aktien , die man weltweit kaufen kann. Da gibt es mit Sicherheit auch interessante Storys , versehen mit einer attraktiven Divi. Auf der anderen Seite : Gewinne soll man laufen lassen. Ich persönlich bin draußen und genieße den spannenden Verlauf an der Börse sehr entspannt. Alle Mutigen -- da bin ich neidlos -- viel Erfolg.
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BiJi
Seit dem Herumgebashe
Von einigen wenigen bei 10,-€ haben wir einen schönen Kursverdoppler! Und Wissensbummlertrader Welti wird wohl zum 27. Mal pleite sein bei Millionen von Leerverkseufen.....
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MalakoffKohlaEufi
man macht das halt umgekehrt
man nimmt Kredite in weichen Schlotty auf und legt in Aktien mit Hartwährung, zum Beispiel , sfr, an. Da der Schlotty immer weniger wert ist, sinkt auch der Kreditwert, der zurückgezahlt werden muss. Muss ich Bisler, der ein vorsichtiger Kaufmann ist, euch Mänätschern das sagen ? Wisst`s des ned selber ?Jetzt löffelts das selber aus , was verbockt habts. Kein Rat zu was. Nur meine Meinung.
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bullybaer
Börse Online
gibt in der heutigen Ausgabe ein Kursziel von 28 EUR aus. Bei den angestrebten 10% Eigenkapitalrendite liegen andere Banken im Vergleich auf oder knapp über dem Buchwert. Der Buchwert der DB dürfte sich Richtung 2026 in Richtung 28 Euro bewegen
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mexel
Vorsicht
an der Bahnsteigkante. Wer knapp mittlerweile gut und gerne 5 Jahre warten musste , das die DB endlich mal die Kurve bekommt und von rd. 9 Euro auf rd. 20 Euro steigt ,bei dem kann ich gut verstehen das er seine Aktien verkauft. Man ist der Langfristanlage überdrüssig. Viele dürften heilfroh sein keine Verluste zu schreiben. Ganz zu Schweigen Überlegungen anzustellen , was man hätte mit lukrativeren Aktien verdienen können. Im übrigen , bin ich mit mir einig das irgendwann in nächster Zeit auch mal Gewinnmitnahmen einsetzen dürften. Der DAX wird sicher NICHT jeden Tag munter weiter steigen. Ob es einen Crash gibt , ist ungewiss. Es gab in der Historie 3 Crashs. 1987 -- Schwarzer Montag 2000 -- Dotcom Blase 2007 -- Finanzkrise Ich empfehle jeden aktiven Investor mal in Ruhe nachlesen , was die Gründe waren. Man kann sich auch die Frage stellen , ob man jeden Tag Aktien im Depot haben muss. An der Seite zu stehen kann auch sexy sein. Nur meine MEINUNG !!
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Micha01
Unter 20 verkaufe ich nicht
Nehme an es kommt noch ein ARP bis zur Dividende und dazu noch ein Divirun. Wir sind erst im Januar.
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Dinobutcher
DB after hours Schlusskurs 40,77$ höhere Stückzahl
View most recent trades for the selected time period: After Hours Volume: After Hours High: After Hours Low: 19,446 $ 40.77 (17:17:17 PM) $ 40.05 (16:08:11 PM) Trade Detail Most Active in the After-Hours After Hours Time (ET) After Hours Price After Hours Share Volume 17:17 $ 40.77 High 19,122 16:08 $ 40.05 Low 324 Read more: http://www.nasdaq.com/symbol/db/after-hours#ixzz32LxJEkBA
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Libuda
DB-Investmentbanker beklauen Aktionäre
Deutsche Bank Der Goldesel der Investmentbanker Es ist schon merkwürdig: Das Investmentbanking beschert der Deutschen Bank regelmäßig hohe Verluste. Doch die beteiligten Banker entlohnt sie fürstlich. Ein Gastbeitrag. 20.05.2014, von Dieter Hein Quelle: faznet.de
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TTMichael
DB nachboerslich in NY
- 1,72 % auf 40,05 USD = 29.38 EUR http://data.cnbc.com/quotes/DB Sehr ungewoehnlich
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TTMichael
Einschaetzung Heibel
2007 begann die große Finanzkrise unserer Generation, die fast die Wirtschaft mit sich in den Abgrund gezogen hätte. Banken spekulierten wild in Immobilienderivaten gegen andere Banken sowie auch gegen ihre eigenen Kunden. Reihenweise fielen Banken um, die Krise gipfelte in der spektakulären Pleite von Lehman Brothers im Herbst 2008. Die Politik benötigte weitere sechs Monate, um an den Finanzmärkten wieder ein Vertrauen herzustellen, das die Wirtschaft zum Funktionieren dringend benötigte. Seither sind die Zinsen in sämtlichen Industrieländern der Welt auf einem rekordniedrigen Niveau. Liquiditätsspritzen der Notenbanken helfen bis heute der Wirtschaft, Investitionen günstig zu finanzieren. Entsprechend waren in den vergangenen Jahren an der Börse überwiegend die Wachstumsaktien gefragt, die aufgrund günstiger Finanzierungsbedingungen neue Märkte erschlossen und dabei Gewinne in die Zukunft verschoben. Die Aktien der Unternehmen, die unter dem niedrigen Zinsniveau litten, waren nicht so gefragt. Und das sind Banken. Banken verdienen an der Zinsdifferenz zwischen langfristig vergebenen Investitionsfinanzierungen zum kurzfristigen Refinanzierungszins auf dem Geldmarkt. Auch wenn die Refinanzierung bei der Notenbank zu nahezu 0% sehr günstig ist, so ist doch der Ertrag aus den Investitionsfinanzierungen mit häufig weniger als 4% sehr gering. Wehmütig denken Banker an die Zeiten zurück, als die Refinanzierung zu 2% Kredite für 7-8% ermöglichte. Die Zinsdifferenz ist bei einem höheren Zinsniveau normalerweise größer. Wenn nun viele Banken in den vergangenen Jahren dennoch erhebliche Kursanstiege verzeichnet haben, so war dies in erster Linie nach wie vor eine Erholungsrallye vom vermeintlichen Insolvenzniveau. Aufgrund der hohen Risikopositionen in Immobilienderivaten und später auch diversen anderen Positionen (bis hin zu Staatsanleihen der Club-Med-Länder) wurden Banken nach dem Liquidationswert bewertet. Dem Wert also, der im Falle einer Insolvenz durch den Verkauf der einzelnen Teile erzielt werden könnte. Risikopositionen wurden verkleinert, die Risikorücklagen wurden in den ersten Jahren stetig erhöht bis irgendwann um etwa 2011 die Rücklagen wohl etwa den wirklichen Risiken entsprachen. Die Aktien nahmen fortan Kurs auf ein neues "faires" Bewertungsniveau, das nun nicht mehr dem Liquidationswert entsprach, sondern einen normalisierten Gewinn berücksichtigte. Ein normalisierter Gewinn bezeichnet die Ertragskraft des Geschäftsmodells. Lassen wir also mal alle Sondereffekte außer Betracht, dann muss die Bank doch irgendwann mal einen bestimmten Ertrag aus dem Geschäft ziehen können. Trotz niedrigem Zinsniveau. Und trotz diverser Verkäufe von Geschäftsanteilen. Um die entsprechenden Rücklagen bilden zu können, mussten viele Banken sich nämlich von lukrativen Geschäftsteilen trennen. Das wiederum verringert die Ertragsmöglichkeiten für die Zukunft, denn ein Geschäft, das man nicht mehr hat, erwirtschaftet auch keinen Gewinn mehr. Gesundschrumpfen heißt es kurz. Am Ende steht eine Bank, die Spareinlagen der Kunden einnimmt und Kredite an den Mittelstand ausgibt. Gähn! Für einen testosteron-getriebenen Vollblutbanker ist das etwas ähnliches wie Kastration. Die Musik, und somit auch die großen Gewinne, spielen in der Bankerbranche insbesondere in dieser Niedrigzinsphase in anderen Bereichen. Dem Investmentbanking. Und wie so häufig steigen hier die Einnahmen exponentiell, je größer der Kunde, da man in der Regel einen festen Prozentsatz am Dealvolumen erhält. Die Arbeit für die Übernahme eines kleinen Chemie-Bereichs von Bayer durch BASF ist jedoch nicht weniger als die Arbeit für eine Übernahme eines Alstom-Bereichs durch General Electric oder Siemens. Die Provision bei letzterem Geschäft aber ist um ein vielfaches größer. Wenn es um solche internationalen Deals geht, dann gibt es im Wesentlichen fünf US-Banken, die das Geschäft machen: J.P. Morgan, Goldman Sachs, Morgan Stanley, Bank of America Merrill Lynch und die Citigroup. Danach kommt eine Weile nichts, und dann kommen ein paar Europäer: Credit Suisse, UBS, Barcleys, BNP und ... die Deutsche Bank. Die UBS hat das Investmentbanking vor wenigen Monaten aufgesteckt. Barcleys und BNP sind schon fast unbedeutend bei internationalen Transaktionen. Und die Credit Suisse wurde in dieser Woche aus dem Rennen genommen ... denke ich zumindest. Diese Woche hat die Credit Suisse eine Strafe in Höhe von 2,8 Mrd. USD von den USA akzeptiert. Auf den Begriff "akzeptiert" gehe ich gleich noch näher ein. Zunächst einmal bedeutet der Abfluss von 2,8 Mrd. USD für die Credit Suisse, dass die Eigenkapitalquote von 9,9% auf schätzungsweise 9,3% absinkt. Kapitalreserven werden jedoch gerade für das eigenkapitalintensive Investmentbanking benötigt. Die Credit Suisse benötigt also neues Eigenkapital, um überhaupt wieder beim Investmentbanking an vorderster Reihe mitspielen zu können. "Akzeptiert" finde ich in diesem Umfeld ziemlich merkwürdig. Die Credit Suisse wurde verurteilt, über Jahre US-Bürgern bei der Steuerhinterziehung geholfen zu haben. Die Credit Suisse hat das Urteil akzeptiert. Es ist damit bewiesen, dass sie kriminelle Machenschaften im Hause betrieben hat. Und bei einer Strafe von 2,8 Mrd. USD kann man davon ausgehen, dass es sich nicht um das Fehlverhalten einiger weniger Mitarbeiter handelte, sondern um ein System. Bezahlt wird die Strafe natürlich vom Aktionär. Das Management hat, meinen Informationen zufolge, keine Verantwortung übernommen. Wenn man auch in der Schweiz in dem Vergehen nur eine Ordnungswidrigkeit sieht, die nicht zum Verlust des Jobs führen muss, so wurde diese Tat jedoch im Umgang mit US-Bürgern zu einer Straftat, die mit einer saftigen Strafe belegt wurde. Ich finde es merkwürdig, dass einem solchen Urteil keine personelle Entscheidung folgt. Noch merkwürdiger jedoch finde ich es, dass die Credit Suisse weiterhin in den USA ein gern gesehener Geschäftspartner ist. Diejenigen Banken, die sich in den USA an das geltende Recht halten, machen mit der Credit Suisse weiterhin Geschäfte, und zwar unvermindert, wie erste Berichte zeigen. Am merkwürdigsten jedoch finde ich, dass selbst nach der Verurteilung die Identität der Kunden der Credit Suisse, die Steuern hinterzogen haben, geheim gehalten wird. Die Bank wurde verurteilt, hat das Urteil akzeptiert, rückt jedoch die unterschlagene Ware nicht heraus. Mir zeigt das mindestens, dass unser Finanz- und Rechtssystem auf internationaler Ebene noch viel Verbesserungspotential hat. Doch zurück zum Investmentbanking: Bleibt nun nur noch die Deutsche Bank als Vertreter Europas auf dem internationalen Parkett. Co-CEO Jain hat vielfach ausgerufen, das Investmentbanking zurückzufahren, da es zu kapitalintensiv und unstet sei. Doch diese Woche auf der Hauptversammlung plötzlich wurden andere Töne angestimmt. Deutsche Unternehmen, bekannt für ihre international gute Aufstellung, bräuchten seiner Überzeugung nach eine internationale Bank. Und wirklich international sei man nur mit einem guten Investmentbanking. Die Deutsche Bank werde daher das internationale Investmentbanking ausbauen, Personal einstellen. Hoch bezahltes Personal. Was sollen wir davon halten? Auf der einen Seite ist gerade die Deutsche Bank aufgrund ihrer guten Einblicke in die internationalen Finanzmärkte relativ gut durch die Finanzkrise gesegelt, während die anderen, lokal orientierten Banken in unserem Land fast sämtlich wie die Lämmer zur Schlachtbank geführt wurden. Auf der anderen Seite hat die Deutsche Bank ihre Kenntnisse zum eigenen Vorteil und häufig gegen das Interesse des Kunden genutzt, was moralisch nicht akzeptiert werden kann. Es ist tatsächlich ein Wettbewerbsvorteil auf den internationalen Märkten, wenn man fähige Investmentbanker vor der Haustüre sitzen hat. Anders wäre eBay in Deutschland nicht so schnell zur führenden Auktionsplattform geworden. Viele US-Firmen betreiben ihre internationale Expansion durch Zukäufe von Wettbewerbern in den Zielmärkten. Wenn SAP beispielsweise eine Cloud-Firma wie Concur kaufen möchte (25% Umsatzwachstum bei Reisekostenabrechnungen Online), wäre die Deutsche Bank ein wesentlich besserer Berater als J.P. Morgan. SAP war das letzte Unternehmen, das von deutschem Boden aus die internationalen Märkte erobern könnte. Aus den USA kommen jedes Jahr wieder neue Giganten heraus. Leider gilt im internationalen Wettbewerb: Ganz oder gar nicht. Ein bisschen Investmentbanking hilft nicht weiter. Entweder man ist drin bei den ganz Großen, oder man lässt es bleiben. CEO Jain möchte gerne drin sein, und es ist zu hören, dass sich inzwischen die Reihen der Gegner unter den Politikern lichten. Und der Zeitpunkt ist gut, denn während die anderen europäischen Banken noch ihre Wunden lecken, kann Jain also nicht nur in Deutschland, sondern in ganz Europa Großkunden für das Investmentbanking gewinnen. Die erforderliche Erhöhung des Eigenkapitals soll natürlich durch die Aktionäre gestemmt werden, 8 Mrd. Euro sollen durch die Ausgabe neuer Aktien eingenommen werden. Der Gewinn wird also künftig auf mehr Schultern verteilt. Zudem wird das Investmentbanking mit seinen hohen Provisionen für Einzeltransaktionen für eine schlechtere Kontinuität sorgen, die Gewinne werden künftig stärker schwanken. Zu einer abschließenden Überzeugung kommt ich leider nicht. Ich habe Ihnen hier die Vorzüge sowie Nachteile der neuen Strategie dargelegt. Selbst als Bürger, der ein möglichst stabiles Bankensystem haben möchte, muss man die Vorzüge einer internationalen Investmentbank für die nationale Wirtschaft anerkennen. Die Globalisierung der Märkte lässt sich nicht ignorieren. Die Aktie der Deutschen Bank? Nun, da wird nun zunächst ein europäischer Streßtest erfolgen, dann schauen wir einmal, wie die Kapitalerhöhung abläuft. Beides wird vermutlich erfolgreich absolviert, denn die Deutsche Bank ist ja gut verdrahtet und kann eventuelle Schwachstellen frühzeitig abstellen. Mit -25% im laufenden Jahr notiert die Deutsche Bank am Ende des DAX. Das dürfte sich vermutlich bald ändern, denn für die neue Strategie wird es meiner Einschätzung nach europaweit viele neue Kunden geben. ... DEUTSCHE BANK: ONLY GAME IN TOWN Jeffries behält das Kursziel von 45 Euro für die Deutsche Bank trotz der verwässernden Kapitalerhöhung bei. Die dadurch verbesserte Kapitalisierung sei zu begrüßen, so das Institut. Ich habe im vorangegangenen Kapitel ausgeführt, warum die Kapitalerhöhung in meinen Augen die Voraussetzung für ein internationales Investmentbanking ist und stimme daher Jeffries zu. COMMERZBANK: EWIGER ZWEITER Merrill Lynch bestreitet, dass die Kapitalerhöhung der Deutschen Bank einen negativen Einfluss auf die Commerzbank haben könnte und belässt das Kursziel bei 17 Euro. Ich sehe das anders: Durch das Investmentbanking wird die Deutsche Bank Neukunden, insbesondere Großkonzerne, wie ein Magnet anziehen und somit der Commerzbank wegnehmen. Die Commerzbank wird unter Beibehaltung der aktuellen Strategie die Bank der Wahl für lokal agierende Unternehmen werden, nicht aber für Unternehmen mit internationalem Anspruch. Das wird auf die Marge drücken, und die ist ohnehin schon angespannt.
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Häufig gestellte Fragen zur Deutsche Bank Aktie und zum Deutsche Bank Kurs

Der aktuelle Kurs der Deutsche Bank Aktie liegt bei 33,74 €.

Für 1.000€ kann man sich 29,64 Deutsche Bank Aktien kaufen.

Das Tickersymbol der Deutsche Bank Aktie lautet DB.

Die 1 Monats-Performance der Deutsche Bank Aktie beträgt aktuell 9,39%.

Die 1 Jahres-Performance der Deutsche Bank Aktie beträgt aktuell 99,01%.

Der Aktienkurs der Deutsche Bank Aktie liegt aktuell bei 33,74 EUR. In den letzten 30 Tagen hat die Aktie eine Performance von 9,39% erzielt.
Auf 3 Monate gesehen weist die Aktie von Deutsche Bank eine Wertentwicklung von 11,13% aus und über 6 Monate sind es 35,64%.

Das 52-Wochen-Hoch der Deutsche Bank Aktie liegt bei 33,78 €.

Das 52-Wochen-Tief der Deutsche Bank Aktie liegt bei 16,51 €.

Das Allzeithoch von Deutsche Bank liegt bei 106,07 €.

Das Allzeittief von Deutsche Bank liegt bei 4,45 €.

Die Volatilität der Deutsche Bank Aktie liegt derzeit bei 34,41%. Diese Kennzahl zeigt, wie stark der Kurs von Deutsche Bank in letzter Zeit schwankte.

Das aktuelle durchschnittliche Kursziel liegt bei 34,11 €. Verglichen mit dem aktuellen Kurs bedeutet dies einen Unterschied von +1,81%.

Die aktuelle durchschnittliche Prognose von Analysten liegt bei 34,11 €. Verglichen mit dem aktuellen Kurs bedeutet dies einen Unterschied von +1,81%.

Analysten haben ein Kursziel für 2027 abgegeben. Das durchschnittliche Deutsche Bank Kursziel beträgt 34,11 €. Das ist +1,81% höher als der aktuelle Aktienkurs. Die Analysten empfehlen Deutsche Bank 4 x zum Kauf, 4 x zum Halten und 0 x zum Verkauf.

Analysten haben ein Kursziel 2027 abgegeben. Das durchschnittliche Deutsche Bank Kursziel beträgt 34,11 €. Das ist +1,81% höher als der aktuelle Aktienkurs. Die Analysten empfehlen Deutsche Bank 4 x zum Kauf, 4 x zum Halten und 0 x zum Verkauf.

Analysten haben ein Kursziel für 2027 abgegeben. Laut Analysten liegt das durchschnittliche Kursziel bei 34,11 €. Verglichen mit dem aktuellen Kurs bedeutet dies ein Kurspotenzial von +1,81%.

Laut aktuellen Analystenschätzungen liegt das durchschnittliche Kursziel für die Deutsche Bank Aktie bei 34,11 €. Viele Analysten sehen damit Potenzial nach oben bei der Deutsche Bank Aktie.

Die Marktkapitalisierung beträgt 64,60 Mrd. €

Insgesamt sind 1.998,2 Mio Deutsche Bank Aktien im Umlauf.

Am 01.06.1995 gab es einen Split im Verhältnis 1:10.

Am 01.06.1995 gab es einen Split im Verhältnis 1:10.

Laut money:care Nachhaltigkeitsscore liegt die Nachhaltigkeit von Deutsche Bank bei 53%. Erfahre hier mehr

Deutsche Bank hat seinen Hauptsitz in Deutschland.

Das KGV der Deutsche Bank Aktie beträgt 11.

Der Jahresumsatz des Geschäftsjahres 2024 von Deutsche Bank betrug 66,34 Mrd €.

Die nächsten Termine von Deutsche Bank sind:
  • 29.01.2026 - Vorläufiges Jahresergebnis für das Geschäftsjahr 2025 mit Jahresmedienkonferenz und Investoren- und Analysten-Telefonkonferenz
  • 12.03.2026 - Geschäftsbericht 2025 und Form 20-F
  • 29.04.2026 - Ergebnisübersicht zum 31. März 2026 mit Investoren- und Analysten-Telefonkonferenz
  • 28.05.2026 - Hauptversammlung
  • 29.07.2026 - Zwischenbericht zum 30. Juni 2026 mit Investoren- und Analysten-Telefonkonferenz
  • 28.10.2026 - Ergebnisübersicht zum 30. September 2026 mit Investoren- und Analysten-Telefonkonferenz

Laut Daten gab es in den letzten 3 Monaten eine Insidertransaktion, die Hinweise auf die Stimmung innerhalb von Deutsche Bank gibt. Es handelte sich dabei um einen Kauf der Deutsche Bank Aktie

Ja, Deutsche Bank zahlt Dividenden. Zuletzt wurde am 23.05.2025 eine Dividende in Höhe von 0,68 € gezahlt.

Zuletzt hat Deutsche Bank am 23.05.2025 eine Dividende in Höhe von 0,68 € gezahlt.
Dies entspricht einer Dividendenrendite von 2,03%. Die Dividende wird jährlich gezahlt.

Die letzte Dividende von Deutsche Bank wurde am 23.05.2025 in Höhe von 0,68 € je Aktie ausgeschüttet.
Das ergibt, basierend auf dem aktuellen Kurs, eine Dividendenrendite von 2,03%.

Die Dividende wird jährlich gezahlt.

Der letzte Zahltag der Dividende war am 23.05.2025. Es wurde eine Dividende in Höhe von 0,68 € gezahlt.

Um eine Dividende ausgezahlt zu bekommen, muss man die Aktie am Ex-Tag (Ex-Date) im Depot haben.