Adnoc: Aussetzung der EU-Prüfung stellt Covestro-Kauf in Frage - Aktie schwach

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Die wehende Flagge der EU.
- ©unsplash.com

ABU DHABI/LEVERKUSEN (dpa-AFX) - Der staatliche Ölkonzern Adnoc aus Abu Dhabi hat die europäischen Wettbewerbshüter heftig kritisiert. Die Behörde hatte zuvor die Prüfung der Übernahme des Leverkusener Chemiekonzerns Covestro ausgesetzt. Die zu Adnoc gehörende XRG bezeichnete die EU-Untersuchung als "unverhältnismäßig und invasiv", wie aus einem am Donnerstag per E-Mail versandten Statement hervorgeht. Man sei enttäuscht.

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Die Forderungen der Europäischen Kommission seien "weit über das hinausgegangen, was im Hinblick auf die Anforderungen der Transaktion angemessen oder relevant ist", erklärte XRG. Das Fortführen eines solchen Ansatzes werfe ernsthafte Fragen zu der "Lebensfähigkeit" dieser Investition auf. Man werde jedoch einen "konstruktiven Weg" verfolgen.

Die Aktie von Covestro verlor im Verlauf um bis zu elf Prozent, bevor sie das Minus am frühen Abend auf knapp sieben Prozent eingrenzte. Die EU-Kommission hatte die Prüfung am Mittwoch vorübergehend ausgesetzt. Ende Juli hatte die EU-Wettbewerbsbehörde eine eingehende Untersuchung eingeleitet. Die Kommission begründete dies mit vorläufigen Bedenken, dass die von den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) gewährten ausländischen Subventionen den EU-Binnenmarkt verzerren könnten./nas/jha/

Werte aus dem Artikel:
Covestro Aktie 59,80 € -0,17%

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