Contact Energy Ltd

Aktie
WKN:  922214 ISIN:  NZCENE0001S6 US-Symbol:  COENF Branche:  Versorger - Erneuerbare Energie Land:  Australien
4,50 €
+0,02 €
+0,45%
17.07.26
Depot/Watchlist
Marktkapitalisierung *
7,85 Mrd. $
Streubesitz
91,07%
KGV
25,25
Dividende
0,20 EUR
Nachhaltigkeits-Score
43 %
Index-Zuordnung
-
Contact Energy Aktie Chart

Contact Energy Unternehmensbeschreibung

Contact Energy Ltd ist ein in Neuseeland ansässiger, integrierter Energieversorger mit Fokus auf die Erzeugung und den Vertrieb von Strom und Erdgas. Das Unternehmen zählt zu den größten Stromproduzenten des Landes und verfügt über einen wesentlichen Anteil an der neuseeländischen Stromerzeugungskapazität, insbesondere aus geothermischen Kraftwerken und Wasserkraft. Für erfahrene Anleger ist Contact Energy ein etablierter Player in einem regulierten, aber wettbewerbsorientierten Markt, in dem Versorgungssicherheit, Kapitalkraft und operative Exzellenz entscheidend sind.

Geschäftsmodell

Contact Energy verfolgt ein integriertes Geschäftsmodell entlang der Wertschöpfungskette des Energiemarktes. Auf der Upstream-Seite betreibt das Unternehmen ein diversifiziertes Portfolio von Erzeugungsanlagen mit Schwerpunkt auf Geothermie, Wasserkraft sowie ergänzender thermischer Erzeugung, darunter insbesondere Gaskraftwerke. Downstream agiert Contact Energy als Energieversorger für Privatkunden, Gewerbe und Industriekunden in Neuseeland und bietet Strom, Erdgas und in begrenztem Umfang auch Flüssiggas an. Der Ertrag entsteht vor allem durch Margen zwischen Großhandelsstrompreisen und Endkundenpreisen sowie durch die optimierte Bewirtschaftung des Erzeugungsparks in einem marktbasierten Stromhandelssystem. Das Unternehmen nutzt langfristige Lieferverträge, Portfolio-Hedging und Demand-Management, um Volatilität der Spotpreise und Witterungsrisiken abzufedern. Das Geschäftsmodell ist kapitalintensiv, stark reguliert und auf langfristige Anlagenlaufzeiten ausgerichtet, wobei die Cashflows zu einem großen Teil aus wiederkehrenden Versorgungsverträgen stammen.

Mission und strategische Ausrichtung

Die Mission von Contact Energy zielt auf eine sichere, zuverlässige und zunehmend dekarbonisierte Energieversorgung für Neuseeland ab. Das Unternehmen positioniert sich als Treiber der Energiewende, indem es den Anteil erneuerbarer Energie in seinem Portfolio kontinuierlich erhöht und gleichzeitig Versorgungssicherheit in einem vom Wetter abhängigen System gewährleistet. Strategisch konzentriert sich Contact Energy auf mehrere Schwerpunkte:
  • Ausbau und Optimierung geothermischer Kapazitäten als stabile, grundlastfähige erneuerbare Energiequelle
  • Effizientes Portfoliomanagement der Wasserkraft- und thermischen Anlagen zur Glättung von Lastspitzen und Niedrigwasserphasen
  • Stärkung der Kundenbeziehung durch digitale Plattformen, flexible Tarife und Energiedienstleistungen
  • Integration von Nachhaltigkeit und Emissionsreduktion in Investitionsentscheidungen und Kapitalallokation
  • l>Die Managementstrategie legt Wert auf disziplinierte Investitionen, Bilanzstabilität und verlässliche Ausschüttungen, was insbesondere für konservative Anleger von Bedeutung ist.

Produkte und Dienstleistungen

Contact Energy bietet ein Spektrum klassischer und moderner Energieprodukte. Hauptprodukte sind Strom- und Erdgaslieferverträge für Haushalte, Gewerbe, landwirtschaftliche Betriebe und Industriekunden in Neuseeland. Ergänzend werden Dienstleistungen angeboten, die auf Energieeffizienz und Laststeuerung abzielen. Die Produktpalette umfasst typischerweise:
  • Stromtarife mit Fixpreis- und variablen Modellen, teilweise mit zeitvariabler Bepreisung
  • Erdgaslieferung für Raumwärme, Prozesswärme und industrielle Anwendungen
  • Zusatzservices im Bereich Abrechnung, Online-Kundenportale und Verbrauchsanalysen
  • Energielösungen für Geschäftskunden, darunter maßgeschneiderte Strombezugsverträge und Optionen zur Emissionsreduktion
  • l>Darüber hinaus engagiert sich Contact Energy in Projekten zur Dekarbonisierung, etwa durch die Förderung des Wechsels von fossilen Prozessen auf strombasierte Lösungen, was den Übergang zu einer kohlenstoffärmeren Wirtschaft unterstützt und zusätzliche Erlösquellen eröffnet.

Business Units und operative Struktur

Die Geschäftsaktivitäten von Contact Energy lassen sich im Wesentlichen in zwei operative Kernbereiche gliedern, wie sie auch in den öffentlichen Berichten und Präsentationen des Unternehmens typischerweise dargestellt werden:
  • Erzeugung (Generation): Betrieb, Wartung und Optimierung der Kraftwerksflotte, insbesondere der geothermischen, hydroelektrischen und thermischen Anlagen. Dieser Bereich ist für die Planung von Kapazitätsausbau, Asset-Management, Emissionsstrategie und Handel am Großhandelsmarkt verantwortlich.
  • Kunden- und Vertriebsgeschäft (Customer / Retail): Vermarktung von Strom- und Gasprodukten an Endkunden, Tarifgestaltung, Kundenservice, Inkasso sowie Entwicklung digitaler Angebote und Kundenbindungsprogramme.
  • l>Ergänzt werden diese Kernbereiche durch Corporate-Funktionen wie Finanzen, Risikomanagement, Regulierung, Nachhaltigkeit und IT, die für die Steuerung des Gesamtunternehmens und die Einhaltung regulatorischer Anforderungen in Neuseeland entscheidend sind.

Alleinstellungsmerkmale

Contact Energy verfügt über mehrere Eigenschaften, die das Unternehmen im neuseeländischen Energiemarkt differenzieren. Zentrale Alleinstellungsmerkmale sind:
  • Ein signifikanter Schwerpunkt auf geothermischer Stromerzeugung, der eine verlässliche, wetterunabhängige erneuerbare Grundlast bereitstellt
  • Ein integriertes Modell aus Erzeugung und Vertrieb, das Risiken aus Preisvolatilität und Nachfrage besser austarieren kann
  • Ein stark national ausgerichtetes Geschäftsprofil ohne hohe internationale Projektkomplexität, was die Transparenz für Anleger erhöht
  • Eine ausgeprägte Fokussierung auf Dekarbonisierung, unterstützt durch eine langfristige Planung erneuerbarer Projekte
  • l>Diese Merkmale verschaffen Contact Energy eine solide Position im Wettbewerb um Kunden, Kapazitäten und regulatorische Handlungsspielräume, auch wenn der Markt durch mehrere etablierte Energieversorger geprägt ist.

Burggräben und strukturelle Moats

Die Burggräben von Contact Energy resultieren im Wesentlichen aus infrastrukturellen, regulatorischen und marktbezogenen Faktoren. Kapitalintensive Erzeugungsanlagen, insbesondere geothermische Felder und Wasserkraftwerke, schaffen hohe Markteintrittsbarrieren für neue Wettbewerber. Die Lizenzierung, Explorationsrisiken, Bohrkosten und der Aufbau der erforderlichen Netzanbindungen führen zu langen Vorlaufzeiten und erheblichen Investitionsvolumina. Zusätzlich wirken Skaleneffekte in Betrieb, Wartung und Beschaffung kostendämpfend. Regulatorische Rahmenbedingungen in Neuseeland schaffen zwar Wettbewerb, fordern aber gleichzeitig hohe Compliance-Standards, die etablierte Anbieter leichter erfüllen können als neue Marktteilnehmer. Kundenbindung und Wechselkosten im Privatkundenbereich sind moderat, werden jedoch durch Tarifstrukturen, Servicequalität und digitale Kanäle beeinflusst, die Contact Energy gezielt entwickelt. Zusammengenommen entsteht ein struktureller Moat, der zwar nicht uneinnehmbar, aber angesichts der Langfristigkeit der Anlagen und der Marktregeln relativ stabil ist.

Wettbewerbsumfeld

Contact Energy agiert im neuseeländischen Strommarkt neben mehreren großen Versorgern, darunter Unternehmen wie Meridian Energy, Genesis Energy und Mercury NZ. Diese Wettbewerber verfügen ebenfalls über umfangreiche Portfolios im Bereich Wasserkraft, Windenergie und thermische Erzeugung. Der Wettbewerb im Endkundengeschäft ist lebhaft: Preisvergleiche, Online-Portale und erhöhte Transparenz der Stromtarife erleichtern Kunden den Anbieterwechsel. Im Großhandelsmarkt konkurrieren die Unternehmen um optimale Einsatzplanung ihrer Kraftwerke, was in einem marktbasierten System mit Spot- und Terminpreisen erfolgt. Wettbewerb findet außerdem um attraktive Entwicklungsstandorte für erneuerbare Projekte statt, insbesondere für Wind- und Geothermievorhaben. Die Fähigkeit, regulatorische Entwicklungen frühzeitig zu antizipieren und Kapazitätsausbau optimal zu timen, ist ein wesentlicher Wettbewerbsfaktor, bei dem Contact Energy durch Erfahrung und bestehende Anlagenpositionen Vorteile haben kann.

Management und Unternehmensführung

Die Unternehmensführung von Contact Energy wird von einem erfahrenen Managementteam getragen, das sowohl über energiewirtschaftliche als auch finanzielle Expertise verfügt. Der Verwaltungsrat setzt sich aus unabhängigen und geschäftsführenden Mitgliedern zusammen, die mehrheitlich aus Neuseeland und der Region stammen und den lokalen Markt gut kennen. Strategisch verfolgt das Management eine Balance aus Wachstum in erneuerbaren Projekten, Stabilisierung der Ertragsbasis und striktem Risikomanagement. Schwerpunkte liegen auf:
  • Investitionen in geothermische Projekte mit langfristig stabilen Ertragsprofilen
  • Optimierung der Kapitalstruktur im Rahmen eines auf Nachhaltigkeit ausgerichteten Finanzierungsansatzes
  • Stärkung der Governance-Strukturen, einschließlich Transparenz bei Umwelt-, Sozial- und Governance-Themen
  • Datengestützte Optimierung von Netznutzung und Kundenportfolios
  • l>Der Umgang mit regulatorischen Vorgaben, Klimarisiken und Marktdisruptionen wird in den öffentlichen Berichten des Unternehmens immer wieder hervorgehoben, was auf eine hohe Sensibilität des Managements für langfristige Risikofaktoren schließen lässt.

Branche, Marktumfeld und regionale Verankerung

Contact Energy ist schwerpunktmäßig auf den neuseeländischen Strom- und Gasmarkt fokussiert. Dieser Markt zeichnet sich durch einen hohen Anteil erneuerbarer Energien, insbesondere aus Wasserkraft und Geothermie, aus. Gleichzeitig steigt der Druck, verbleibende fossile Kapazitäten zugunsten von klimafreundlicheren Lösungen zurückzufahren. Die Branche unterliegt der Regulierung durch die neuseeländische Regierung und zuständige Aufsichtsbehörden, welche Rahmenbedingungen für Netzbetrieb, Marktstruktur, Wettbewerbsbedingungen und Klimaziele setzen. Regionale Faktoren wie Niederschlagsmuster, geologische Gegebenheiten für Geothermie und politische Stabilität beeinflussen die Angebotsseite. Auf der Nachfrageseite wirken Bevölkerungswachstum, Elektrifizierung des Verkehrs und Dekarbonisierung der Industrie als strukturelle Treiber. Für Contact Energy bedeutet dies ein Umfeld mit langfristigen Wachstumschancen bei gleichzeitig hoher Abhängigkeit von regulatorischer Kontinuität und physikalischen Rahmenbedingungen des Energiesystems.

Unternehmensgeschichte und Entwicklung

Contact Energy entstand im Zuge von Strukturreformen des neuseeländischen Energiesektors in den 1990er-Jahren. Das Unternehmen wurde als eigenständiger Stromerzeuger und -versorger aus staatlichen Strukturen herausgelöst und später an der Börse in Neuseeland notiert. In den Folgejahren entwickelte Contact Energy schrittweise ein diversifiziertes Kraftwerksportfolio und baute insbesondere die geothermische Erzeugung durch Projekte in geologisch geeigneten Regionen des Landes aus. Die Unternehmensgeschichte ist geprägt von Phasen der Reorganisation, Anteilseignerwechseln und Anpassungen an sich wandelnde Marktdesigns im neuseeländischen Strommarkt. Zugleich setzte Contact Energy über viele Jahre auf die Transformation des Portfolios weg von stark CO2-intensiver Erzeugung hin zu einem signifikanten Anteil erneuerbarer Kapazitäten. Diese Entwicklung spiegelt sich in strategischen Projektentscheidungen und dem stetig gewachsenen Fokus auf Nachhaltigkeitsberichte und Transparenz gegenüber Kapitalmarkt und Öffentlichkeit wider.

Besonderheiten und ESG-Fokus

Eine Besonderheit von Contact Energy ist die starke Einbettung in die neuseeländische Energiewende und die Betonung von ESG-Aspekten in der Unternehmensstrategie. Geothermieprojekte erfordern eine enge Zusammenarbeit mit lokalen Gemeinden und indigenen Maori-Organisationen, etwa bei Fragen der Landnutzung und Umweltverträglichkeit. Das Unternehmen berichtet regelmäßig über seine Umwelt- und Sozialkennziffern und orientiert sich an internationalen Berichtsstandards. Darüber hinaus engagiert sich Contact Energy in Programmen zur Unterstützung einkommensschwächerer Haushalte, um Energiearmut zu reduzieren, und entwickelt Initiativen zur Verbesserung von Energieeffizienz und Lastmanagement. Aus Investorensicht ist die konsequente Ausrichtung an Klimazielen, kombiniert mit der Rolle als verlässlicher Versorger, ein zentrales Merkmal des Unternehmensprofils.

Chancen für konservative Anleger

Ein Investment in Contact Energy eröffnet insbesondere konservativen Anlegern Zugang zu einem etablierten, regulierten Infrastrukturunternehmen, das von strukturellen Trends profitieren kann. Zu den wesentlichen Chancen zählen:
  • Stabile Nachfrage nach Strom und Energie in einem entwickelten Markt mit planbaren Rahmenbedingungen
  • Hoher und weiter wachsender Anteil erneuerbarer Energien, insbesondere Geothermie, mit vergleichsweise planbaren Erzeugungsprofilen
  • Potenzial aus der fortschreitenden Elektrifizierung von Verkehr und Industrie in Neuseeland
  • Skaleneffekte und operative Effizienzgewinne durch Digitalisierung und Portfoliooptimierung
  • Mögliche positive Bewertungseffekte durch zunehmende Bedeutung von ESG-konformen Infrastrukturwerten im globalen Kapitalmarkt
  • l>Für Anleger, die Wert auf Berechenbarkeit und langfristige Energieinfrastruktur legen, kann Contact Energy daher als Baustein eines defensiv ausgerichteten Portfolios in Betracht gezogen werden, ohne dass dies eine Anlageempfehlung darstellen soll.

Risiken und Unsicherheiten

Trotz der defensiven Grundcharakteristik des Geschäftsmodells bestehen wesentliche Risiken, die konservative Anleger berücksichtigen sollten. Dazu zählen:
  • Regulatorische Risiken: Änderungen in Energiepolitik, Marktregeln oder Klimavorgaben können die Wirtschaftlichkeit von Anlagen und Tarifstrukturen beeinträchtigen.
  • Marktpreis- und Wetterrisiken: Perioden mit niedrigen Großhandelsstrompreisen, ungewöhnlichen Niederschlagsmustern oder geringerer geothermischer Verfügbarkeit können Margen belasten.
  • Technische und geologische Risiken: Geothermie- und Wasserkraftprojekte sind von geologischen und hydrologischen Bedingungen abhängig; Störungen, Ressourcendegradation oder Bauverzögerungen können Kapazitäten einschränken.
  • Wettbewerbsdruck im Endkundengeschäft: Aggressive Preispolitik oder innovative Angebote von Wettbewerbern können zu Margendruck und Kundenabwanderung führen.
  • Kapitalintensität: Hohe Investitionsanforderungen für neue Anlagen und Instandhaltung können die finanzielle Flexibilität begrenzen, insbesondere bei veränderten Finanzierungsbedingungen.
  • l>Für ein vorsichtiges Investmenturteil sind daher sowohl die langfristige Projektpipeline als auch die Bilanzqualität, das Risikomanagement und die regulatorische Entwicklung in Neuseeland laufend zu beobachten, ohne dass dies als konkrete Handlungsanweisung oder Empfehlung zu verstehen ist.

Kursdaten

Geld/Brief -   / -  
Spread -
Schluss Vortag 4,48 €
Gehandelte Stücke 0
Tagesvolumen Vortag -  
Tagestief 4,48 €
Tageshoch 4,50 €
52W-Tief 4,20 €
52W-Hoch 5,10 €
Jahrestief 4,36 €
Jahreshoch 5,10 €

Community: Diskussion zur Contact Energy Aktie

Zusammengefasst - darüber diskutiert aktuell die Community

  • Contact Energy ist ein großer neuseeländischer integrierter Energieversorger (Stromerzeugung, Vertrieb, Gas, LPG, Breitband/Mobilfunk) mit einem Mix aus Geothermie, Wasserkraft, Solar und Batteriespeichern, jüngst gestärkt durch die Übernahmen von Manawa und King Country sowie einer berichteten erneuerbaren Erzeugungsquote von rund 97% im H1 2026.
  • Operativ zeigte das Unternehmen solide Ergebnisse (u. a. underlying EBITDAF FY25 774 Mio. NZD, bereinigtes H1 2026 EBITDAF ~522 Mio. NZD), verfolgt eine dividendenorientierte Ausschüttungspolitik (80–100% des durchschnittlichen Operating Free Cash Flow, aktuell etwa 4% Rendite) und finanzierte Wachstum teils durch eine Eigenkapitalaufnahme (Teil des Contact31+-Plans, circa 525 Mio. NZD), während Analystenkonsens moderate Kursziele nahe dem aktuellen Kursniveau signalisiert.
  • Wesentliche Risiken sind Hydrologie, Markt- und Regulierungsabhängigkeit, hohes Kapital- und Ausführungsrisiko bei Großprojekten sowie Währungsrisiko; daher eignet sich die Aktie primär als stabiler Dividenden-/Infrastrukturbaustein mit positivem, aber nicht euphorischem Langfristpotenzial, abhängig von erfolgreicher Projektumsetzung und begrenzter Verwässerung.
Hinweis
Jetzt mitdiskutieren

Contact Energy Aktie: Fundamentale Kennzahlen (2024)

Umsatz in Mio. 3.412 $
Operatives Ergebnis (EBIT) in Mio. 709,00 $
Jahresüberschuss in Mio. 331,00 $
Umsatz je Aktie 4,30 $
Gewinn je Aktie 0,34 $
Gewinnrendite +9,70%
Umsatzrendite +9,70%
Return on Investment +4,86%
Marktkapitalisierung in Mio. 7.853 $
KGV (Kurs/Gewinn) 25,25
KBV (Kurs/Buchwert) 3,05
KUV (Kurs/Umsatz) 2,47
Eigenkapitalrendite +11,99%
Eigenkapitalquote +40,51%

Dividenden Historie

Datum Dividende
18.02.2026 0,16 NZD
25.08.2025 0,23 NZD
24.02.2025 0,16 NZD
27.08.2024 0,23 NZD
26.02.2024 0,14 NZD
07.09.2023 0,032 NZD
09.03.2023 0,14 NZD
08.09.2022 0,21 NZD
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Contact Energy Termine

Keine Termine bekannt.

Contact Energy Aktie: Übersicht Handelsplätze

Handelsplatz
Letzter
Änderung
Vortag
Zeit
Düsseldorf 4,46 0 %
4,46 € 17.07.26
Frankfurt 4,50 +0,45%
4,48 € 17.07.26
Gettex 4,50 +0,45%
4,48 € 17.07.26
L&S RT 4,70 0 %
4,70 € 18.07.26
München 4,78 0 %
4,78 € 17.07.26
Nasdaq OTC Other 5,64 $ -11,32%
6,36 $ 15.06.26
Quotrix 4,70 +0,43%
4,68 € 17.07.26
Stuttgart 4,48 0 %
4,48 € 17.07.26
Weitere Börsenplätze

Historische Kurse

Datum
Kurs
Volumen
17.07.26 4,50 0
16.07.26 4,48 0
15.07.26 4,46 0
14.07.26 4,44 1.416
13.07.26 4,48 0
Weitere Historische Kurse

Performance

Zeitraum Kurs %
1 Woche 4,56 € -1,32%
1 Monat 4,72 € -4,66%
6 Monate 4,52 € -0,44%
1 Jahr 4,42 € +1,81%
5 Jahre 4,72 € -4,66%

Unternehmensprofil Contact Energy

Unternehmensprofil Contact Energy
Contact Energy Ltd ist ein in Neuseeland ansässiger, integrierter Energieversorger mit Fokus auf die Erzeugung und den Vertrieb von Strom und Erdgas. Das Unternehmen zählt zu den größten Stromproduzenten des Landes und verfügt über einen wesentlichen Anteil an der neuseeländischen Stromerzeugungskapazität, insbesondere aus geothermischen Kraftwerken und Wasserkraft. Für erfahrene Anleger ist Contact Energy ein etablierter Player in einem regulierten, aber wettbewerbsorientierten Markt, in dem Versorgungssicherheit, Kapitalkraft und operative Exzellenz entscheidend sind.

Geschäftsmodell

Contact Energy verfolgt ein integriertes Geschäftsmodell entlang der Wertschöpfungskette des Energiemarktes. Auf der Upstream-Seite betreibt das Unternehmen ein diversifiziertes Portfolio von Erzeugungsanlagen mit Schwerpunkt auf Geothermie, Wasserkraft sowie ergänzender thermischer Erzeugung, darunter insbesondere Gaskraftwerke. Downstream agiert Contact Energy als Energieversorger für Privatkunden, Gewerbe und Industriekunden in Neuseeland und bietet Strom, Erdgas und in begrenztem Umfang auch Flüssiggas an. Der Ertrag entsteht vor allem durch Margen zwischen Großhandelsstrompreisen und Endkundenpreisen sowie durch die optimierte Bewirtschaftung des Erzeugungsparks in einem marktbasierten Stromhandelssystem. Das Unternehmen nutzt langfristige Lieferverträge, Portfolio-Hedging und Demand-Management, um Volatilität der Spotpreise und Witterungsrisiken abzufedern. Das Geschäftsmodell ist kapitalintensiv, stark reguliert und auf langfristige Anlagenlaufzeiten ausgerichtet, wobei die Cashflows zu einem großen Teil aus wiederkehrenden Versorgungsverträgen stammen.

Mission und strategische Ausrichtung

Die Mission von Contact Energy zielt auf eine sichere, zuverlässige und zunehmend dekarbonisierte Energieversorgung für Neuseeland ab. Das Unternehmen positioniert sich als Treiber der Energiewende, indem es den Anteil erneuerbarer Energie in seinem Portfolio kontinuierlich erhöht und gleichzeitig Versorgungssicherheit in einem vom Wetter abhängigen System gewährleistet. Strategisch konzentriert sich Contact Energy auf mehrere Schwerpunkte:
  • Ausbau und Optimierung geothermischer Kapazitäten als stabile, grundlastfähige erneuerbare Energiequelle
  • Effizientes Portfoliomanagement der Wasserkraft- und thermischen Anlagen zur Glättung von Lastspitzen und Niedrigwasserphasen
  • Stärkung der Kundenbeziehung durch digitale Plattformen, flexible Tarife und Energiedienstleistungen
  • Integration von Nachhaltigkeit und Emissionsreduktion in Investitionsentscheidungen und Kapitalallokation
  • l>Die Managementstrategie legt Wert auf disziplinierte Investitionen, Bilanzstabilität und verlässliche Ausschüttungen, was insbesondere für konservative Anleger von Bedeutung ist.

Produkte und Dienstleistungen

Contact Energy bietet ein Spektrum klassischer und moderner Energieprodukte. Hauptprodukte sind Strom- und Erdgaslieferverträge für Haushalte, Gewerbe, landwirtschaftliche Betriebe und Industriekunden in Neuseeland. Ergänzend werden Dienstleistungen angeboten, die auf Energieeffizienz und Laststeuerung abzielen. Die Produktpalette umfasst typischerweise:
  • Stromtarife mit Fixpreis- und variablen Modellen, teilweise mit zeitvariabler Bepreisung
  • Erdgaslieferung für Raumwärme, Prozesswärme und industrielle Anwendungen
  • Zusatzservices im Bereich Abrechnung, Online-Kundenportale und Verbrauchsanalysen
  • Energielösungen für Geschäftskunden, darunter maßgeschneiderte Strombezugsverträge und Optionen zur Emissionsreduktion
  • l>Darüber hinaus engagiert sich Contact Energy in Projekten zur Dekarbonisierung, etwa durch die Förderung des Wechsels von fossilen Prozessen auf strombasierte Lösungen, was den Übergang zu einer kohlenstoffärmeren Wirtschaft unterstützt und zusätzliche Erlösquellen eröffnet.

Business Units und operative Struktur

Die Geschäftsaktivitäten von Contact Energy lassen sich im Wesentlichen in zwei operative Kernbereiche gliedern, wie sie auch in den öffentlichen Berichten und Präsentationen des Unternehmens typischerweise dargestellt werden:
  • Erzeugung (Generation): Betrieb, Wartung und Optimierung der Kraftwerksflotte, insbesondere der geothermischen, hydroelektrischen und thermischen Anlagen. Dieser Bereich ist für die Planung von Kapazitätsausbau, Asset-Management, Emissionsstrategie und Handel am Großhandelsmarkt verantwortlich.
  • Kunden- und Vertriebsgeschäft (Customer / Retail): Vermarktung von Strom- und Gasprodukten an Endkunden, Tarifgestaltung, Kundenservice, Inkasso sowie Entwicklung digitaler Angebote und Kundenbindungsprogramme.
  • l>Ergänzt werden diese Kernbereiche durch Corporate-Funktionen wie Finanzen, Risikomanagement, Regulierung, Nachhaltigkeit und IT, die für die Steuerung des Gesamtunternehmens und die Einhaltung regulatorischer Anforderungen in Neuseeland entscheidend sind.

Alleinstellungsmerkmale

Contact Energy verfügt über mehrere Eigenschaften, die das Unternehmen im neuseeländischen Energiemarkt differenzieren. Zentrale Alleinstellungsmerkmale sind:
  • Ein signifikanter Schwerpunkt auf geothermischer Stromerzeugung, der eine verlässliche, wetterunabhängige erneuerbare Grundlast bereitstellt
  • Ein integriertes Modell aus Erzeugung und Vertrieb, das Risiken aus Preisvolatilität und Nachfrage besser austarieren kann
  • Ein stark national ausgerichtetes Geschäftsprofil ohne hohe internationale Projektkomplexität, was die Transparenz für Anleger erhöht
  • Eine ausgeprägte Fokussierung auf Dekarbonisierung, unterstützt durch eine langfristige Planung erneuerbarer Projekte
  • l>Diese Merkmale verschaffen Contact Energy eine solide Position im Wettbewerb um Kunden, Kapazitäten und regulatorische Handlungsspielräume, auch wenn der Markt durch mehrere etablierte Energieversorger geprägt ist.

Burggräben und strukturelle Moats

Die Burggräben von Contact Energy resultieren im Wesentlichen aus infrastrukturellen, regulatorischen und marktbezogenen Faktoren. Kapitalintensive Erzeugungsanlagen, insbesondere geothermische Felder und Wasserkraftwerke, schaffen hohe Markteintrittsbarrieren für neue Wettbewerber. Die Lizenzierung, Explorationsrisiken, Bohrkosten und der Aufbau der erforderlichen Netzanbindungen führen zu langen Vorlaufzeiten und erheblichen Investitionsvolumina. Zusätzlich wirken Skaleneffekte in Betrieb, Wartung und Beschaffung kostendämpfend. Regulatorische Rahmenbedingungen in Neuseeland schaffen zwar Wettbewerb, fordern aber gleichzeitig hohe Compliance-Standards, die etablierte Anbieter leichter erfüllen können als neue Marktteilnehmer. Kundenbindung und Wechselkosten im Privatkundenbereich sind moderat, werden jedoch durch Tarifstrukturen, Servicequalität und digitale Kanäle beeinflusst, die Contact Energy gezielt entwickelt. Zusammengenommen entsteht ein struktureller Moat, der zwar nicht uneinnehmbar, aber angesichts der Langfristigkeit der Anlagen und der Marktregeln relativ stabil ist.

Wettbewerbsumfeld

Contact Energy agiert im neuseeländischen Strommarkt neben mehreren großen Versorgern, darunter Unternehmen wie Meridian Energy, Genesis Energy und Mercury NZ. Diese Wettbewerber verfügen ebenfalls über umfangreiche Portfolios im Bereich Wasserkraft, Windenergie und thermische Erzeugung. Der Wettbewerb im Endkundengeschäft ist lebhaft: Preisvergleiche, Online-Portale und erhöhte Transparenz der Stromtarife erleichtern Kunden den Anbieterwechsel. Im Großhandelsmarkt konkurrieren die Unternehmen um optimale Einsatzplanung ihrer Kraftwerke, was in einem marktbasierten System mit Spot- und Terminpreisen erfolgt. Wettbewerb findet außerdem um attraktive Entwicklungsstandorte für erneuerbare Projekte statt, insbesondere für Wind- und Geothermievorhaben. Die Fähigkeit, regulatorische Entwicklungen frühzeitig zu antizipieren und Kapazitätsausbau optimal zu timen, ist ein wesentlicher Wettbewerbsfaktor, bei dem Contact Energy durch Erfahrung und bestehende Anlagenpositionen Vorteile haben kann.

Management und Unternehmensführung

Die Unternehmensführung von Contact Energy wird von einem erfahrenen Managementteam getragen, das sowohl über energiewirtschaftliche als auch finanzielle Expertise verfügt. Der Verwaltungsrat setzt sich aus unabhängigen und geschäftsführenden Mitgliedern zusammen, die mehrheitlich aus Neuseeland und der Region stammen und den lokalen Markt gut kennen. Strategisch verfolgt das Management eine Balance aus Wachstum in erneuerbaren Projekten, Stabilisierung der Ertragsbasis und striktem Risikomanagement. Schwerpunkte liegen auf:
  • Investitionen in geothermische Projekte mit langfristig stabilen Ertragsprofilen
  • Optimierung der Kapitalstruktur im Rahmen eines auf Nachhaltigkeit ausgerichteten Finanzierungsansatzes
  • Stärkung der Governance-Strukturen, einschließlich Transparenz bei Umwelt-, Sozial- und Governance-Themen
  • Datengestützte Optimierung von Netznutzung und Kundenportfolios
  • l>Der Umgang mit regulatorischen Vorgaben, Klimarisiken und Marktdisruptionen wird in den öffentlichen Berichten des Unternehmens immer wieder hervorgehoben, was auf eine hohe Sensibilität des Managements für langfristige Risikofaktoren schließen lässt.

Branche, Marktumfeld und regionale Verankerung

Contact Energy ist schwerpunktmäßig auf den neuseeländischen Strom- und Gasmarkt fokussiert. Dieser Markt zeichnet sich durch einen hohen Anteil erneuerbarer Energien, insbesondere aus Wasserkraft und Geothermie, aus. Gleichzeitig steigt der Druck, verbleibende fossile Kapazitäten zugunsten von klimafreundlicheren Lösungen zurückzufahren. Die Branche unterliegt der Regulierung durch die neuseeländische Regierung und zuständige Aufsichtsbehörden, welche Rahmenbedingungen für Netzbetrieb, Marktstruktur, Wettbewerbsbedingungen und Klimaziele setzen. Regionale Faktoren wie Niederschlagsmuster, geologische Gegebenheiten für Geothermie und politische Stabilität beeinflussen die Angebotsseite. Auf der Nachfrageseite wirken Bevölkerungswachstum, Elektrifizierung des Verkehrs und Dekarbonisierung der Industrie als strukturelle Treiber. Für Contact Energy bedeutet dies ein Umfeld mit langfristigen Wachstumschancen bei gleichzeitig hoher Abhängigkeit von regulatorischer Kontinuität und physikalischen Rahmenbedingungen des Energiesystems.

Unternehmensgeschichte und Entwicklung

Contact Energy entstand im Zuge von Strukturreformen des neuseeländischen Energiesektors in den 1990er-Jahren. Das Unternehmen wurde als eigenständiger Stromerzeuger und -versorger aus staatlichen Strukturen herausgelöst und später an der Börse in Neuseeland notiert. In den Folgejahren entwickelte Contact Energy schrittweise ein diversifiziertes Kraftwerksportfolio und baute insbesondere die geothermische Erzeugung durch Projekte in geologisch geeigneten Regionen des Landes aus. Die Unternehmensgeschichte ist geprägt von Phasen der Reorganisation, Anteilseignerwechseln und Anpassungen an sich wandelnde Marktdesigns im neuseeländischen Strommarkt. Zugleich setzte Contact Energy über viele Jahre auf die Transformation des Portfolios weg von stark CO2-intensiver Erzeugung hin zu einem signifikanten Anteil erneuerbarer Kapazitäten. Diese Entwicklung spiegelt sich in strategischen Projektentscheidungen und dem stetig gewachsenen Fokus auf Nachhaltigkeitsberichte und Transparenz gegenüber Kapitalmarkt und Öffentlichkeit wider.

Besonderheiten und ESG-Fokus

Eine Besonderheit von Contact Energy ist die starke Einbettung in die neuseeländische Energiewende und die Betonung von ESG-Aspekten in der Unternehmensstrategie. Geothermieprojekte erfordern eine enge Zusammenarbeit mit lokalen Gemeinden und indigenen Maori-Organisationen, etwa bei Fragen der Landnutzung und Umweltverträglichkeit. Das Unternehmen berichtet regelmäßig über seine Umwelt- und Sozialkennziffern und orientiert sich an internationalen Berichtsstandards. Darüber hinaus engagiert sich Contact Energy in Programmen zur Unterstützung einkommensschwächerer Haushalte, um Energiearmut zu reduzieren, und entwickelt Initiativen zur Verbesserung von Energieeffizienz und Lastmanagement. Aus Investorensicht ist die konsequente Ausrichtung an Klimazielen, kombiniert mit der Rolle als verlässlicher Versorger, ein zentrales Merkmal des Unternehmensprofils.

Chancen für konservative Anleger

Ein Investment in Contact Energy eröffnet insbesondere konservativen Anlegern Zugang zu einem etablierten, regulierten Infrastrukturunternehmen, das von strukturellen Trends profitieren kann. Zu den wesentlichen Chancen zählen:
  • Stabile Nachfrage nach Strom und Energie in einem entwickelten Markt mit planbaren Rahmenbedingungen
  • Hoher und weiter wachsender Anteil erneuerbarer Energien, insbesondere Geothermie, mit vergleichsweise planbaren Erzeugungsprofilen
  • Potenzial aus der fortschreitenden Elektrifizierung von Verkehr und Industrie in Neuseeland
  • Skaleneffekte und operative Effizienzgewinne durch Digitalisierung und Portfoliooptimierung
  • Mögliche positive Bewertungseffekte durch zunehmende Bedeutung von ESG-konformen Infrastrukturwerten im globalen Kapitalmarkt
  • l>Für Anleger, die Wert auf Berechenbarkeit und langfristige Energieinfrastruktur legen, kann Contact Energy daher als Baustein eines defensiv ausgerichteten Portfolios in Betracht gezogen werden, ohne dass dies eine Anlageempfehlung darstellen soll.

Risiken und Unsicherheiten

Trotz der defensiven Grundcharakteristik des Geschäftsmodells bestehen wesentliche Risiken, die konservative Anleger berücksichtigen sollten. Dazu zählen:
  • Regulatorische Risiken: Änderungen in Energiepolitik, Marktregeln oder Klimavorgaben können die Wirtschaftlichkeit von Anlagen und Tarifstrukturen beeinträchtigen.
  • Marktpreis- und Wetterrisiken: Perioden mit niedrigen Großhandelsstrompreisen, ungewöhnlichen Niederschlagsmustern oder geringerer geothermischer Verfügbarkeit können Margen belasten.
  • Technische und geologische Risiken: Geothermie- und Wasserkraftprojekte sind von geologischen und hydrologischen Bedingungen abhängig; Störungen, Ressourcendegradation oder Bauverzögerungen können Kapazitäten einschränken.
  • Wettbewerbsdruck im Endkundengeschäft: Aggressive Preispolitik oder innovative Angebote von Wettbewerbern können zu Margendruck und Kundenabwanderung führen.
  • Kapitalintensität: Hohe Investitionsanforderungen für neue Anlagen und Instandhaltung können die finanzielle Flexibilität begrenzen, insbesondere bei veränderten Finanzierungsbedingungen.
  • l>Für ein vorsichtiges Investmenturteil sind daher sowohl die langfristige Projektpipeline als auch die Bilanzqualität, das Risikomanagement und die regulatorische Entwicklung in Neuseeland laufend zu beobachten, ohne dass dies als konkrete Handlungsanweisung oder Empfehlung zu verstehen ist.
Stand: Juli 2026
Hinweis

Contact Energy Prognose 2026: Einstufung & Empfehlung von Analysten

Contact Energy Kursziel 2026

  • Die Contact Energy Kurs Performance für 2026 liegt bei +0,90%.

Stammdaten

Marktkapitalisierung 7,85 Mrd. $
Streubesitz 91,07%
Währung AUD
Land Australien
Sektor Versorger
Branche Versorger - Erneuerbare Energie
Aktientyp Stammaktie

Aktionärsstruktur

+5,55% iShares Global Clean Energy ETF
+1,50% Vanguard International Stock Index-Total Intl Stock Indx
+0,59% Vanguard Tax Managed Fund-Vanguard Developed Markets Index Fund
+0,41% iShares Core MSCI EAFE ETF
+0,40% iShares MSCI EAFE Small Cap ETF
+0,21% iShares MSCI New Zealand ETF
+0,18% JP Morgan ETF Tr-BetaBuilders Developed Asia ex-Japan ETF
+0,17% Vanguard Intl Equity Index Fds-FTSE All World ex U.S. Index Fund
+0,11% Schwab Strategic Tr-Schwab International Equity ETF
+0,10% DFA International Core Equity Portfolio
+24,27% Institutionelle Aktionäre
+91,07% Streubesitz
+66,80% Individuelle Aktionäre

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NZCENE0001S6 - Contact Energy Ltd

Contact Energy Ltd – Einschätzung zum 27.04.2026

Contact Energy Ltd ist einer der großen neuseeländischen integrierten Energieversorger: Stromerzeugung, Stromvertrieb, Gas, LPG sowie inzwischen auch Breitband- und Mobilfunkangebote für Privat- und Geschäftskunden. Das Unternehmen beschreibt sich selbst als einen der größten Stromerzeuger und Energiehändler Neuseelands und nennt mehr als 650.000 Kundenanschlüsse. Damit ist Contact kein reiner Ökostrom-Projektentwickler, sondern ein klassischer „Gentailer“: eigene Erzeugung plus direkter Kundenzugang. Genau diese Kombination macht die Aktie defensiver als viele reine Erneuerbaren-Entwickler, aber auch kapitalintensiv und stark regulierungsabhängig. (ContactPages)

Die Aktie wird an der NZX und an der ASX unter dem Kürzel CEN gehandelt. Die ISIN lautet NZCENE0001S6, die in Deutschland verwendete WKN ist 922214. (MarketScreener) Der Kurs lag Ende April 2026 je nach Datenanbieter im Bereich um 9,34 bis 9,45 NZD; Yahoo Finance nannte zum 24.04.2026 eine Marktkapitalisierung von rund 9,29 Mrd. NZD und ein trailing KGV von etwa 20,9. (Yahoo Finance) Das ist keine Schnäppchenbewertung. Der Markt bezahlt hier bereits eine gewisse Qualität, Stabilität und Wachstumserwartung.

Historisch ist Contact ein Produkt der Liberalisierung des neuseeländischen Strommarkts. Das Unternehmen entstand Mitte der 1990er Jahre aus der Aufspaltung der staatlichen Electricity Corporation of New Zealand. Contact nahm 1996 den operativen Betrieb als eigenständiger Stromerzeuger auf, wurde später privatisiert und an die Börse gebracht. (The Beehive) Eine wichtige spätere Zäsur war der Ausstieg von Origin Energy: Origin verkaufte 2015 seine Beteiligung an Contact vollständig; Origin selbst spricht von der Veräußerung einer 53,09%-Beteiligung. Seitdem ist Contact breit gestreut und nicht mehr von einem einzelnen industriellen Großaktionär dominiert. (ContactPages)

Die Eigentümerstruktur ist heute institutionell geprägt. Nach den von MarketScreener ausgewiesenen größeren Positionen war Infratil mit rund 13,34% größter Aktionär, gefolgt unter anderem von Firstcape Group, Milford Asset Management, Harbour Asset Management und der Accident Compensation Corporation. Diese Daten sind als Drittanbieter-Angaben zu lesen, aber sie passen zum Gesamtbild: breite Streuung, hoher institutioneller Anteil, kein kontrollierender Mehrheitsaktionär. (MarketScreener) Für Minderheitsaktionäre ist das grundsätzlich positiv, weil keine dominante Muttergesellschaft offensichtlich Sonderinteressen durchsetzen kann. Gleichzeitig heißt breite Streuung nicht automatisch aktionärsfreundliche Kapitaldisziplin; gerade Energieversorger können bei großen Investitionsprogrammen viel Kapital binden.

Das Portfolio besteht aus erneuerbarer und konventioneller Erzeugung, Retail-Kundenbeziehungen und Energiehandels-/Absicherungsgeschäft. Besonders wichtig sind Geothermie, Wasserkraft, Batteriespeicher und Solarprojekte. Der Manawa-Zukauf hat das Wasserkraftprofil deutlich gestärkt. Contact meldete für das erste Halbjahr 2026, dass die Erzeugung zu 97% erneuerbar war; das war wesentlich durch Manawa-Hydroanlagen, zugekaufte bzw. kontrahierte PPAs und die neue Te-Huka-3-Geothermieanlage getrieben. Zusätzlich hat Contact am 17.04.2026 die restlichen rund 24,98% an King Country Energy übernommen und damit volle Kontrolle über fünf nordinsel-neuseeländische Wasserkraftwerke mit rund 53 MW installierter Leistung und erwarteten rund 190 GWh Jahreserzeugung erhalten. (ContactPages)

Strategisch ist Contact klar auf Dekarbonisierung, mehr flexible Erzeugung und Versorgungssicherheit ausgerichtet. Im Februar 2026 kündigte das Unternehmen eine Eigenkapitalaufnahme von 525 Mio. NZD an, um den Contact31+-Plan zu beschleunigen. Das Geld soll insbesondere in Glenbrook Battery 2.0, das Glorit-Solarprojekt und Vor-FID-Bohrungen für Tauhara 2 fließen. Glenbrook Battery 2.0 soll 200 MW bzw. 400 MWh Kapazität bringen; zusammen mit dem bestehenden Glenbrook-Standort würde Contact dort auf 300 MW installierte Batteriekapazität kommen. Das ist strategisch sinnvoll, weil ein Stromsystem mit mehr Wind und Solar Speicher und flexible Kapazität braucht. Für Aktionäre ist aber wichtig: Diese Strategie kostet viel Kapital, und Contact hat 2026 bereits spürbar neues Eigenkapital ausgegeben.

Die jüngste Geschäftsentwicklung ist stark, aber teilweise akquisitionsgetrieben. Im Geschäftsjahr 2025 erzielte Contact nach eigener Darstellung ein underlying EBITDAF von 774 Mio. NZD, einen underlying profit von 261 Mio. NZD, operating free cash flow von 434 Mio. NZD und operating free cash flow je Aktie von 54,4 Cent. Die Dividende für FY25 lag bei 39 Cent je Aktie. (ContactPages) Im ersten Halbjahr 2026 stieg das EBITDAF auf 500 Mio. NZD, der Gewinn auf 205 Mio. NZD und der operating free cash flow auf 249 Mio. NZD; ohne Manawa-Transaktions- und Integrationskosten lag das EBITDAF laut Unternehmen bei 522 Mio. NZD, plus 26% gegenüber dem Vorjahr. Das ist operativ ordentlich. Man darf es aber nicht naiv fortschreiben, weil das Halbjahr von der Manawa-Konsolidierung, sehr hoher erneuerbarer Erzeugung und günstigen Hydrobedingungen geprägt war.

Die Dividendenpolitik ist für Einkommensinvestoren attraktiv, aber nicht risikolos. Contact zielt offiziell auf eine Ausschüttung von 80% bis 100% des durchschnittlichen Operating Free Cash Flow der vorangegangenen vier Geschäftsjahre. (ContactPages) Die ordentliche Dividende lag 2023 bei 35 Cent, 2024 bei 37 Cent, 2025 bei 39 Cent je Aktie; für FY26 wurde bisher eine Zwischendividende von 16 Cent je Aktie gezahlt. (ContactPages) Bei Kursen um 9,3 bis 9,5 NZD entspricht das grob einer Dividendenrendite um 4%. Das ist solide, aber nicht außergewöhnlich hoch für einen Versorger. Positiv ist die planbare Ausschüttungspolitik. Negativ ist, dass hohe Wachstumsinvestitionen, Verwässerung durch Kapitalerhöhungen und steigende Finanzierungskosten den Spielraum begrenzen können.

Bei den Kurzfristzielen ist die Aktie aus meiner Sicht eher fair bis leicht ambitioniert bewertet. Analystendaten zeigen Ende April 2026 Konsens-Kursziele ungefähr im Bereich 10,5 bis 10,9 NZD; TradingView nennt 10,63 NZD als durchschnittliches Ziel mit einer Spanne von 9,40 bis 11,20 NZD, MarketScreener nennt 10,53 NZD bei vier Analysten. (TradingView) Das signalisiert moderates Aufwärtspotenzial, aber keinen klaren Bewertungsabschlag. Bei einem Versorger mit rund 4% Dividendenrendite und mittlerem einstelligen bis niedrig zweistelligen Kurspotenzial ist die Aktie eher ein Qualitäts-/Income-Titel als eine offensichtliche Value-Spekulation.

Fundamental spricht viel für Contact: großer Heimatmarktanteil, integriertes Geschäftsmodell, steigender erneuerbarer Anteil, gute Retailbasis, Projektpipeline in Geothermie, Solar und Batterie sowie der Manawa-Zukauf, der die Flexibilität in trockenen Jahren verbessern soll. Reuters berichtete bereits beim Manawa-Deal, dass Contact Synergien von etwa 33 bis 48 Mio. NZD jährlich erwartete; im Februar 2026 meldete Contact, dass mehr als 80% der angekündigten Kostensynergien bereits auf Run-Rate-Basis gesichert seien. (Reuters) Das ist ein echter Pluspunkt. Wenn die Integration sauber läuft, verbessert Manawa die Qualität des Portfolios.

Die Risiken sind aber nicht klein. Erstens ist Contact stark vom neuseeländischen Strommarkt abhängig. Hydrologie, Trockenjahre, Gaspreise, regulatorische Eingriffe und Großhandelsstrompreise können Ergebnisse deutlich bewegen. Contact selbst verweist darauf, dass langfristige Strompreise mit den Grenzkosten neuer erneuerbarer Projekte plus Kosten für Firming zusammenhängen und nennt langfristig 115 bis 125 NZD/MWh als Erwartungsbereich. (ContactPages) Zweitens ist der Investitionsplan kapitalintensiv. Das Unternehmen hat 2026 eine große Kapitalerhöhung umgesetzt: 450 Mio. NZD institutionelle Platzierung plus ein ursprünglich auf 75 Mio. NZD angelegtes Retail-Angebot, das wegen starker Nachfrage auf 125 Mio. NZD erhöht wurde. (nzx.com) Drittens besteht Ausführungsrisiko bei Großprojekten: Baukosten, Verzögerungen, Genehmigungen, technische Risiken bei Geothermie und die tatsächliche Wirtschaftlichkeit von Batteriespeichern. Viertens ist die Aktie währungsmäßig für Euro-Anleger ein NZD-Investment; Dividende und Kurs hängen also zusätzlich am Wechselkurs.

Für die nächsten 5 bis 15 Jahre ist meine Einschätzung positiv, aber nicht euphorisch. Contact sitzt in einem strukturell attraktiven Markt: Elektrifizierung, Dekarbonisierung, wachsender Bedarf an erneuerbarer Erzeugung und Flexibilität. Der Konzern hat mit Geothermie, Hydro und Batterien genau die Assets, die in einem erneuerbaren Stromsystem wertvoll sind. Die vollständige Übernahme von Manawa und King Country Energy stärkt das Erzeugungsportfolio und reduziert die Abhängigkeit von thermischer Erzeugung. Gleichzeitig ist das Unternehmen kein schnell wachsender Tech-Wert, sondern ein kapitalintensiver Versorger. Die langfristige Rendite dürfte daher vor allem aus Dividenden, moderatem Gewinnwachstum und gelegentlichen Bewertungsverschiebungen kommen.

Mein Fazit: Contact Energy ist ein qualitativ guter, defensiv geprägter Versorger mit glaubwürdiger Erneuerbaren-Strategie und ordentlicher Dividende. Die Aktie ist aber zum Stand 27.04.2026 nicht billig. Wer sie kauft, kauft Stabilität, NZD-Dividenden und Infrastruktur-Exposure in Neuseeland, nicht eine unterbewertete Turnaround-Story. Für einen langfristigen Dividenden- und Infrastrukturbaustein ist Contact grundsätzlich geeignet. Für aggressive Kursgewinne ist die Aktie weniger interessant. Der entscheidende Punkt der nächsten Jahre ist, ob Contact die große Investitionspipeline ohne weitere übermäßige Verwässerung, ohne Kostenüberschreitungen und mit ausreichender Rendite auf das eingesetzte Kapital umsetzt.

Autor: ChatGPT

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Häufig gestellte Fragen zur Contact Energy Aktie und zum Contact Energy Kurs

Der aktuelle Kurs der Contact Energy Aktie liegt bei 4,50 €.

Für 1.000€ kann man sich 222,22 Contact Energy Aktien kaufen.

Das Tickersymbol der Contact Energy Aktie lautet COENF.

Die 1 Monats-Performance der Contact Energy Aktie beträgt aktuell -4,66%.

Die 1 Jahres-Performance der Contact Energy Aktie beträgt aktuell 1,81%.

Der Aktienkurs der Contact Energy Aktie liegt aktuell bei 4,50 EUR. In den letzten 30 Tagen hat die Aktie eine Performance von -4,66% erzielt.
Auf 3 Monate gesehen weist die Aktie von Contact Energy eine Wertentwicklung von 0,00% aus und über 6 Monate sind es -0,44%.

Das 52-Wochen-Hoch der Contact Energy Aktie liegt bei 5,10 €.

Das 52-Wochen-Tief der Contact Energy Aktie liegt bei 4,20 €.

Das Allzeithoch von Contact Energy liegt bei 6,55 €.

Das Allzeittief von Contact Energy liegt bei 2,48 €.

Die Volatilität der Contact Energy Aktie liegt derzeit bei 46,07%. Diese Kennzahl zeigt, wie stark der Kurs von Contact Energy in letzter Zeit schwankte.

Die Marktkapitalisierung beträgt 7,85 Mrd. $

Insgesamt sind 793,3 Mio Contact Energy Aktien im Umlauf.

iShares Global Clean Energy ETF hält +5,55% der Aktien und ist damit Hauptaktionär.

Laut money:care Nachhaltigkeitsscore liegt die Nachhaltigkeit von Contact Energy bei 43%. Erfahre hier mehr

Contact Energy hat seinen Hauptsitz in Australien.

Contact Energy gehört zum Sektor Versorger - Erneuerbare Energie.

Das KGV der Contact Energy Aktie beträgt 25,25.

Der Jahresumsatz des Geschäftsjahres 2024 von Contact Energy betrug 3.412.000.000 AUD.

Ja, Contact Energy zahlt Dividenden. Zuletzt wurde am 18.02.2026 eine Dividende in Höhe von 0,16 NZD (0,081 €) gezahlt.

Zuletzt hat Contact Energy am 18.02.2026 eine Dividende in Höhe von 0,16 NZD (0,081 €) gezahlt.
Dies entspricht einer Dividendenrendite von 0,00%. Die Dividende wird halbjährlich gezahlt.

Die letzte Dividende von Contact Energy wurde am 18.02.2026 in Höhe von 0,16 NZD (0,081 €) je Aktie ausgeschüttet.
Das ergibt, basierend auf dem aktuellen Kurs, eine Dividendenrendite von 0,00%.

Die Dividende wird halbjährlich gezahlt.

Der letzte Zahltag der Dividende war am 18.02.2026. Es wurde eine Dividende in Höhe von 0,16 NZD (0,081 €) gezahlt.

Um eine Dividende ausgezahlt zu bekommen, muss man die Aktie am Ex-Tag (Ex-Date) im Depot haben.