Ricken kritisiert: Zu viel Unruhe im Verein
"Wir haben drei Trainer gebraucht, wir mussten im Winter Spieler nachverpflichten, dann kann nicht alles gut gewesen sein. Und es gab generell zu viel Unruhe im Verein", sagte Ricken. Der BVB stand zeitweise in der Fußball-Bundesliga nur auf Rang elf und war von den eigenen Zielen sehr weit entfernt. "Es gefällt uns natürlich nicht, wenn zwischendurch Mainz, Freiburg und Gladbach vor uns stehen", sagte der 48-Jährige weiter.
Die Dortmunder hatten sich Anfang des Jahres vom unerfahrenen Nuri Sahin als Trainer getrennt. Nach einer kurzen Zeit unter Interimscoach Mike Tullberg übernahm Anfang Februar Niko Kovac, unter dem in den vergangenen Wochen endlich die erhoffte Wende gelang.
Nach internen Querelen musste auch Kaderplaner Sven Mislintat den Verein verlassen. Zudem sorgte die teils harsche Kritik des externen BVB-Beraters Matthias Sammer in seiner Funktion als Experte bei Amazon (Amazon Aktie)
Einen großen Umbruch soll es dennoch nicht geben
Angesichts der Turbulenzen kündigte Ricken an: "Das werden wir aufarbeiten." Einen von vielen geforderten größeren Umbruch soll es aber nicht gebe: "Das wird in diesem Sommer definitiv nicht passieren."
Borussia Dortmund hat es trotz der schwierigen Saison am letzten Spieltag am Samstag gegen Absteiger Holstein Kiel in der eigenen Hand, noch Platz vier und damit die Champions League zu erreichen./lap/DP/mis
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