LUXEMBURG (dpa-AFX) - Der Industrie-Recyler Befesa hat im vergangenen Jahr von günstigen Zinkschmelzlöhnen profitiert. Zudem trugen niedrigere Betriebskosten zum Anstieg des bereinigten Ergebnisses vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (bereinigtes Ebitda) um 14 Prozent auf 242,8 Millionen Euro bei, wie der SDax-Konzern am Donnerstag in Luxemburg mitteilte. Damit traf das Unternehmen die Schätzungen von Analysten. Einen konkreten Ausblick für das neue Jahr gab es vom Management noch nicht. Allerdings dürfte ein steigender Zinkschmelzlohn die Geschäfte belasten, hieß es. 2025 hatte er einen historischen Tiefstand von 80 US-Dollar pro Tonne erreicht, in diesem Jahr sei aber mit 100 bis 130 Dollar (Dollarkurs) zu rechnen. Befesas Ertrag soll aber dank höherer Stahlstaubvolumina in den USA insgesamt weiter wachsen.
Für dich zusammengefasst:
Befesa steigerte das bereinigte Ebitda um 14 Prozent.
Der Gewinn stieg 2025 auf 80,5 Millionen Euro.
Der Umsatz sank um knapp 5 Prozent auf 1,18 Milliarden Euro.
Unter dem Strich stieg der Gewinn 2025 um mehr als die Hälfte auf 80,5 Millionen Euro. Der Umsatz hingegen sank um knapp 5 Prozent auf 1,18 Milliarden Euro, Grund waren vor allem geringere Mengen im Bereich Sekundäraluminium./men/stk
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