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Meldung des Tages: Während Washington Kupfer strategisch erklärt, schärft diese Aktie ihr Modell

Befesa SA

Aktie
WKN:  A2H5Z1 ISIN:  LU1704650164 US-Symbol:  BFSAF Land:  Luxemburg
31,80 €
-0,92 €
-2,81%
17:39:52 Uhr
Depot/Watchlist
Marktkapitalisierung *
1,14 Mrd. €
Streubesitz
26,83%
KGV
12,80
Dividende
0,64 EUR
Dividendenrendite
2,21%
Nachhaltigkeits-Score
57 %
Befesa Aktie Chart

Befesa Unternehmensbeschreibung

Befesa SA ist ein spezialisierter Industrie-Dienstleister für das Recycling metallhaltiger Rückstände aus der Stahl- und Aluminiumindustrie. Das Geschäftsmodell basiert auf der Übernahme gefährlicher Reststoffe, deren umweltkonformer Aufbereitung in eigenen Recyclinganlagen sowie der Vermarktung der gewonnenen Sekundärrohstoffe an die Metall- und Chemieindustrie. Befesa agiert damit in einem regulierungsintensiven Marktsegment zwischen Kreislaufwirtschaft, Abfallwirtschaft und Metallurgie und verbindet Entsorgungsdienstleistungen mit der Produktion von Wertmetallen wie Zink und Aluminiumlegierungen. Der wirtschaftliche Kern liegt in langfristigen Liefer- und Entsorgungsverträgen mit Stahlwerken, Gießereien und Aluminiumverarbeitern sowie in der technologischen Fähigkeit, aus komplexen Staub- und Schlackenströmen marktfähige Produkte zu generieren.

Mission und strategische Ausrichtung

Die Mission von Befesa lässt sich als Beitrag zur Dekarbonisierung und Ressourceneffizienz der Metallindustrie beschreiben. Das Unternehmen sieht sich als Bindeglied einer zirkulären Wertschöpfungskette, in der gefährliche Reststoffe zu Sekundärrohstoffen mit hoher Reinheit aufbereitet werden. Strategisch fokussiert sich Befesa auf drei Stoßrichtungen: Erstens die regionale Expansion in wichtige Stahl- und Aluminiumcluster, insbesondere in Europa, Asien und Nordamerika. Zweitens die technologische Optimierung der Recyclingprozesse mit dem Ziel höherer Metallrückgewinnungsraten und geringerer spezifischer Emissionen. Drittens die Stärkung von Langfristbeziehungen mit großen Industriekunden, um Auslastung und Planbarkeit der Anlagen zu stabilisieren. Nachhaltigkeit und regulatorische Compliance sind integrale Bestandteile der Unternehmensstrategie, da das Geschäftsmodell stark von Umweltauflagen und Industriestandards geprägt ist.

Produkte und Dienstleistungen

Befesa erbringt vor allem spezialisierte Recycling- und Entsorgungsdienstleistungen für industrielle Metallrückstände. Das Leistungsportfolio umfasst im Kern:
  • Aufbereitung von Stahlwerksstäuben und elektrolichtbogenofenbasierten Filterstäuben mit Rückgewinnung von Zink- und Bleikomponenten
  • Recycling von Salzschlacken, Splittsalz und anderen Rückständen aus der Aluminiumsekundärmetallurgie
  • Produktion von Zinkkonzentraten, Zinkoxid und aluminiumhaltigen Sekundärlegierungen als einsatzfähige Rohstoffe für Metallhütten und Gießereien
  • Logistik- und Handling-Dienstleistungen für gefährliche Abfälle, inklusive Sammlung, Transport und Zwischenlagerung
  • Beratung zu Abfallmanagement, Emissionsminderung und Optimierung von Stoffströmen in der Metallindustrie
Durch diese Kombination aus Entsorgungsservice und Rohstoffproduktion positioniert sich Befesa sowohl als Umwelt-Dienstleister als auch als Lieferant von Sekundärmetallen für industrielle Abnehmer.

Business Units und operative Struktur

Operativ gliedert Befesa sein Geschäft in klar getrennte Segmente entlang der behandelten Stoffströme. Im Mittelpunkt stehen typischerweise zwei große Bereiche:
  • Stahlstaub-Recycling: Behandlung von Stahlwerksstäuben aus Elektrolichtbogenöfen, die hohe Gehalte an Zink, Blei und weiteren Metallen aufweisen. In spezialisierten Drehrohrofen- und Waelzprozessen werden diese Stoffe thermisch und chemisch aufgeschlossen, um Zinkkonzentrate zu gewinnen.
  • Aluminium-Salzschlacken-Recycling: Verarbeitung von Salzschlacken und anderen Rückständen aus der Aluminiumsekundärproduktion. Ziel ist die Rückgewinnung von Aluminium, Salzgemischen für die Wiederverwendung im Schmelzprozess sowie mineralischen Fraktionen mit potenzieller Nutzung im Bausektor.
Regionale Hubs in wichtigen Industrieregionen bündeln die Anlagenkapazitäten und ermöglichen Skaleneffekte. Die Segmentierung folgt dabei der Logik unterschiedlicher Technologieplattformen, Kundenstrukturen und regulatorischer Rahmenbedingungen.

Alleinstellungsmerkmale und Burggräben

Befesa verfügt über mehrere strukturelle Wettbewerbsvorteile, die in dieser Nische der Kreislaufwirtschaft relevant sind. Zu den zentralen Alleinstellungsmerkmalen zählen:
  • Spezialisierte Metallurgietechnologie, insbesondere für komplexe Stahlstaub- und Salzschlackenströme, die hohe Ausbeuten und konstante Produktqualitäten ermöglicht
  • Langjährige Industrieerfahrung mit etablierten Lieferbeziehungen zu internationalen Stahl- und Aluminiumherstellern
  • Standorte in unmittelbarer Nähe zu großen Stahl- und Aluminiumclustern, was Logistikkosten minimiert und Versorgungssicherheit erhöht
  • Fokus auf regulatorische Compliance und sichere Behandlung gefährlicher Abfälle, was als Markteintrittsbarriere wirkt
Der daraus entstehende Moat beruht auf einer Kombination aus technologischem Know-how, kapitalspezifischen Eintrittsbarrieren, strengen Umwelt- und Genehmigungsauflagen sowie Netzwerkeffekten in der Kundenbasis. Der Aufbau neuer, genehmigter Recyclingkapazitäten für gefährliche Stoffe erfordert hohe Investitionen, langwierige Genehmigungsprozesse und einen belastbaren Track-Record im Anlagenbetrieb, was die Wettbewerbsintensität in diesem Nischenmarkt begrenzt.

Wettbewerbsumfeld

Im internationalen Wettbewerbsumfeld trifft Befesa vor allem auf spezialisierte Recyclingunternehmen und einige integrierte Metallkonzerne, die eigene Rückstände intern verwerten. In Europa und Nordamerika stehen Unternehmen im Fokus, die Stahlstaub- und Schlackenrecycling mit vergleichbaren thermischen Verfahren betreiben, häufig in regional fokussierten Strukturen. Zudem treten große Abfallwirtschafts- und Umweltkonzerne vereinzelt als Wettbewerber auf, insbesondere wenn sie Metallrückstände in ihre industriellen Entsorgungsportfolios integrieren. In Asien nimmt der Wettbewerb zu, da wachsende Stahl- und Aluminiumkapazitäten neue Marktteilnehmer anziehen, darunter lokale Recyclingunternehmen und Joint Ventures mit internationalen Partnern. Dennoch bleibt der Markt fragmentiert und technologisch anspruchsvoll, wodurch Anbieter mit etablierten Prozessen und Referenzen strukturelle Vorteile behalten.

Management und Unternehmensführung

Das Management von Befesa ist stark technisch und industriell geprägt, mit Erfahrung in Metallurgie, Anlagenbau, Umwelttechnik und internationaler Projektentwicklung. Die Führungsriege verfolgt eine Strategie, die organisches Wachstum in bestehenden Kernmärkten mit selektiven Kapazitätserweiterungen kombiniert. Hinzu kommen gezielte Akquisitionen und Joint Ventures, um Zugang zu neuen Regionen, Technologien oder Kundenclustern zu erhalten. Corporate Governance richtet sich an den Anforderungen eines international gelisteten Unternehmens aus, mit klaren Schwerpunkten auf Risikomanagement, Umwelt-, Sozial- und Governance-Kriterien sowie Compliance-Systemen. Für konservative Anleger ist insbesondere die Ausrichtung auf langfristige Kundenbeziehungen, berechenbare Cashflow-Profile aus Entsorgungsverträgen und die strikte Einhaltung regulatorischer Vorgaben relevant.

Branchen- und Regionalanalyse

Befesa operiert in der Schnittmenge von Metallindustrie, Abfallwirtschaft und Kreislaufwirtschaft. Die Stahlindustrie, insbesondere die Produktion im Elektrolichtbogenofen, generiert große Mengen staubförmiger Reststoffe, deren sichere Behandlung zunehmend strengen Umweltauflagen unterliegt. Gleichzeitig gewinnt der Einsatz von Sekundärrohstoffen in der Metallproduktion an Bedeutung, sowohl aus Kostengründen als auch im Rahmen von Dekarbonisierungsstrategien. Die Aluminiumsekundärindustrie profitiert von Energieeinsparungen gegenüber der Primärproduktion und benötigt spezialisierte Lösungen für Salzschlacken und anderen gefährlichen Rückständen. Regional ist Befesa vor allem in Europa stark verankert, wo hohe Umweltstandards und eine weit entwickelte Stahl- und Aluminiumindustrie zusammenkommen. Zunehmend an Bedeutung gewinnen jedoch auch Standorte in Asien und Nordamerika, wo Wachstum der Stahl- und Aluminiumproduktion, Urbanisierung sowie verschärfte Umweltgesetzgebung zusätzliche Nachfrage nach High-End-Recyclinglösungen erzeugen.

Unternehmensgeschichte und Entwicklung

Historisch geht Befesa auf Aktivitäten im Bereich industrieller Dienstleistungen und Metallrecycling zurück, die im Laufe der Zeit in einer eigenständigen Gesellschaft gebündelt wurden. Das Unternehmen hat sich über mehrere Jahrzehnte von einem regionalen Anbieter von Entsorgungslösungen zu einem international präsenten Spezialisten für Metallrückstandsrecycling entwickelt. Ein wesentlicher Entwicklungspfad bestand in der sukzessiven Ausweitung der Technologieplattformen, von einfachen Behandlungsverfahren hin zu integrierten metallurgischen Recyclingprozessen. Eigentümer- und Beteiligungsstrukturen wurden im Zeitverlauf mehrfach angepasst, wobei Finanz- und Industrieinvestoren zur Finanzierung von Expansionsphasen beitrugen. Die Börsennotierung diente der Diversifizierung der Kapitalbasis und schuf Zugang zu internationalen Kapitalmärkten. Parallel dazu hat Befesa durch Akquisitionen, Modernisierungen und Neubauten von Anlagen seine Präsenz in wichtigen Stahl- und Aluminiumregionen konsolidiert.

Besonderheiten des Geschäftsmodells

Eine Besonderheit von Befesa besteht in der Kopplung von Entsorgungs- und Rohstoffgeschäft. Kunden zahlen für die sichere, gesetzeskonforme Behandlung gefährlicher Rückstände, während gleichzeitig aus diesen Stoffströmen marktfähige Sekundärmetalle gewonnen werden. Damit hängt die Ertragslage sowohl von der Nachfrage nach Entsorgungsleistungen als auch von den Metallpreisen auf internationalen Märkten ab. Zusätzlich ist das Geschäftsmodell stark von Genehmigungen und Umweltauflagen geprägt, was komplexe Reporting- und Überwachungsstrukturen erfordert. Die Nähe zu großen Stahl- und Aluminiumstandorten reduziert die Transportintensität und ist ein operativer Vorteil, erfordert aber eine laufende Anpassung an die Standortstrategien der Industriekunden. Im Kontext zunehmender ESG-Fokussierung von Investoren wird der Beitrag von Befesa zur Reduzierung von Deponiemengen, zur Schonung natürlicher Ressourcen und zur Senkung des CO2-Fußabdrucks der Metallindustrie zunehmend als strategischer Werttreiber wahrgenommen.

Chancen für Investoren

Aus Sicht eines konservativen Anlegers ergeben sich mehrere strukturelle Chancen. Erstens profitiert Befesa von globalen Trends zur Kreislaufwirtschaft, strengeren Umweltstandards und der Dekarbonisierung der Stahl- und Aluminiumindustrie, die hochwertige Recyclinglösungen begünstigen. Zweitens können langfristige Entsorgungsverträge und wiederkehrende Stoffströme eine relativ hohe Visibilität der Auslastung der Anlagen schaffen. Drittens ermöglicht die technologische Spezialisierung eine differenzierte Positionierung gegenüber weniger integrierten Wettbewerbern und kann über den Zyklus hinweg eine stabile Nachfrage sichern. Viertens bietet die internationale Präsenz in unterschiedlichen Industrieregionen Diversifikationseffekte hinsichtlich regulatorischer, konjunktureller und währungsspezifischer Rahmenbedingungen. Schließlich kann die wachsende Bedeutung von ESG-Kriterien dazu führen, dass Geschäftsmodelle mit klarem Umweltbezug verstärkt in nachhaltigen Investmentstrategien berücksichtigt werden.

Risiken und Bewertungsaspekte

Dem stehen wesentliche Risiken gegenüber, die bei einer konservativen Anlageentscheidung zu beachten sind. Das Unternehmen ist in einem kapitalintensiven Sektor tätig, in dem Anlagensicherheit, Instandhaltung und Modernisierung kontinuierlich hohe Investitionen erfordern. Die Ertragslage reagiert sensibel auf Schwankungen der Preise für Zink, Aluminium und andere Metalle, auch wenn Entsorgungsentgelte diese Volatilität teilweise abfedern können. Zudem besteht eine hohe Abhängigkeit von der Stahl- und Aluminiumindustrie, insbesondere von der Produktion im Elektrolichtbogenofen und der Sekundäraluminiumverarbeitung. Strukturbrüche, Konsolidierungen oder Standortverlagerungen bei Großkunden können die Auslastung einzelner Anlagen beeinträchtigen. Ein weiteres Risiko liegt in der regulatorischen Dimension: Verschärfungen von Umweltauflagen, Verzögerungen bei Genehmigungen oder politische Eingriffe in Abfall- und Recyclingmärkte können die Kostenstruktur erhöhen oder Projektpläne verzögern. Schließlich unterliegt Befesa einem intensiven Anforderungsprofil in Bezug auf Sicherheit, Umweltschutz und Compliance, bei dem operative Störungen oder Vorfälle Reputationsschäden und finanzielle Belastungen nach sich ziehen könnten. Vor diesem Hintergrund erfordert ein Engagement in Befesa eine sorgfältige Analyse der technologischen Wettbewerbsposition, der regionalen Kundenbasis, der regulatorischen Entwicklungen und der Zyklizität der Metallmärkte, ohne dass daraus eine Empfehlung abgeleitet werden sollte.

Realtime-Kursdaten

Geld/Brief 31,42 € / 31,82 €
Spread +1,27%
Schluss Vortag 32,72 €
Gehandelte Stücke 9.066
Tagesvolumen Vortag 70.162,94 €
Tagestief 31,02 €
Tageshoch 33,58 €
52W-Tief 20,38 €
52W-Hoch 33,48 €
Jahrestief 29,52 €
Jahreshoch 33,48 €

Befesa Aktie - Nachrichtenlage zusammengefasst:

  • Befesa SA hat im dritten Quartal 2023 ein starkes Umsatzwachstum verzeichnet, das auf die höhere Nachfrage in der Recyclingbranche zurückzuführen ist.
  • Das Unternehmen plant, seine Produktionskapazitäten im nächsten Jahr zu erweitern, um den steigenden Bedarf an recyceltem Stahl und Aluminium zu decken.
  • Analysten heben die robuste Marktposition von Befesa hervor und erwarten, dass die positive Preisentwicklung bei Rohstoffen auch zukünftige Erträge stützen wird.
Hinweis

Community: Diskussion zur Befesa Aktie

Zusammengefasst - darüber diskutiert aktuell die Community

  • Die Beiträge heben wiederholt solide operative Ergebnisse und Fortschritte hervor — darunter ein Allzeithoch beim bereinigten EBITDA, Rekord beim operativen Cashflow, eine bestätigte EBITDA‑Prognose für 2025 (240–265 Mio. €), reduzierte Verschuldung sowie laufende Ausbauinvestitionen (u. a. Bernburg, Palmerton).
  • Mehrere Analysten (Berenberg, Morgan Stanley, Hauck Aufhäuser, Jefferies u. a.) sehen Befesa als gut positionierten Industrierecycler mit hohem Marktanteil in Europa und Wachstumschancen (EAF‑Staub, USA), bewerten die Aktie aber unterschiedlich (Kursziele etwa 28–44 €, KUV ~0,9, KGV ~12 für 2026), sodass einige von einer Unterbewertung ausgehen.
  • Gleichzeitig spiegeln die Nutzerkommentare gemischte Anlegerstimmungen wider: frühere starke Kursverluste, niedrigere Dividenden, volatile Rohstoffmärkte (Zink), Auslastungsprobleme in China und operative Risiken führen zu hoher Volatilität und Debatten über Kauf versus Verkauf.
Hinweis
Jetzt mitdiskutieren

Befesa Aktie: Fundamentale Kennzahlen (2024)

Umsatz in Mio. 1.239 €
Operatives Ergebnis (EBIT) in Mio. 158,14 €
Jahresüberschuss in Mio. 74,85 €
Umsatz je Aktie 31,65 €
Gewinn je Aktie 1,30 €
Gewinnrendite +9,02%
Umsatzrendite +4,10%
Return on Investment +3,78%
Marktkapitalisierung in Mio. 812,72 €
KGV (Kurs/Gewinn) 15,97
KBV (Kurs/Buchwert) 0,98
KUV (Kurs/Umsatz) 0,66
Eigenkapitalrendite +6,12%
Eigenkapitalquote +41,97%

Befesa News

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Derivate

Anlageprodukte (12)
Discount-Zertifikate 12
Hebelprodukte (37)
Knock-Outs 27
Faktor-Zertifikate 10
Alle Derivate

Dividenden Kennzahlen

Auszahlungen/Jahr 1
Stabilität der Dividende -0,71 (max 1,00)
Jährlicher -13,99% (5 Jahre)
Ausschüttungs- 29,6% (auf den Gewinn/FFO)
quote 29,6% (auf den Free Cash Flow)
Erwartete Dividendensteigerung 81,25%

Dividenden Historie

Datum Dividende
20.06.2025 0,64 €
21.06.2024 0,73 €
16.06.2023 1,25 €
17.06.2022 1,25 €
01.07.2021 1,17 €
30.11.2020 0,29 €
19.06.2020 0,44 €
20.06.2019 1,32 €
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Befesa Termine

26.02.2026 Vorläufiges Jahresergebnis 2025 und Telefonkonferenz
30.04.2026 Geschäftsbericht 2025
16.06.2026 Hauptversammlung
29.07.2026 H1 2026 Halbjahresfinanzbericht und Telefonkonferenz
Quelle: EQS

Prognose & Kursziel

Die Befesa Aktie wird von Analysten als unterbewertet eingestuft.
Ø Kursziel Akt. Kurs Abstand
38,67 € 32,60 € +18,61%

Befesa Aktie: Übersicht Handelsplätze

Handelsplatz
Letzter
Änderung
Vortag
Zeit
Düsseldorf 31,44 -3,14%
32,46 € 16:31
Frankfurt 31,24 -2,98%
32,20 € 17:36
Hamburg 32,64 +1,37%
32,20 € 08:16
Hannover 31,14 -4,89%
32,74 € 17:25
München 32,64 +0,43%
32,50 € 08:00
Stuttgart 31,56 -2,95%
32,52 € 17:46
Xetra 31,18 -4,65%
32,70 € 17:28
L&S RT 31,63 -3,27%
32,70 € 18:07
Wien 31,08 -5,07%
32,74 € 17:32
Nasdaq OTC Other 36,2794 $ 0 %
36,2794 $ 03.02.26
Tradegate 31,80 -2,81%
32,72 € 17:39
Quotrix 33,50 +3,78%
32,28 € 09:22
Gettex 31,64 -2,71%
32,52 € 17:57
Weitere Börsenplätze

Historische Kurse

Datum
Kurs
Volumen
26.02.26 33,30 22.090
25.02.26 32,72 70 T
24.02.26 32,30 206 T
23.02.26 32,46 156 T
20.02.26 33,34 298 T
19.02.26 33,04 135 T
Weitere Historische Kurse

Performance

Zeitraum Kurs %
1 Woche 33,04 € +0,79%
1 Monat 31,78 € +4,78%
6 Monate 27,42 € +21,44%
1 Jahr 23,12 € +44,03%
5 Jahre 56,30 € -40,85%

Unternehmensprofil Befesa

Befesa SA ist ein spezialisierter Industrie-Dienstleister für das Recycling metallhaltiger Rückstände aus der Stahl- und Aluminiumindustrie. Das Geschäftsmodell basiert auf der Übernahme gefährlicher Reststoffe, deren umweltkonformer Aufbereitung in eigenen Recyclinganlagen sowie der Vermarktung der gewonnenen Sekundärrohstoffe an die Metall- und Chemieindustrie. Befesa agiert damit in einem regulierungsintensiven Marktsegment zwischen Kreislaufwirtschaft, Abfallwirtschaft und Metallurgie und verbindet Entsorgungsdienstleistungen mit der Produktion von Wertmetallen wie Zink und Aluminiumlegierungen. Der wirtschaftliche Kern liegt in langfristigen Liefer- und Entsorgungsverträgen mit Stahlwerken, Gießereien und Aluminiumverarbeitern sowie in der technologischen Fähigkeit, aus komplexen Staub- und Schlackenströmen marktfähige Produkte zu generieren.

Mission und strategische Ausrichtung

Die Mission von Befesa lässt sich als Beitrag zur Dekarbonisierung und Ressourceneffizienz der Metallindustrie beschreiben. Das Unternehmen sieht sich als Bindeglied einer zirkulären Wertschöpfungskette, in der gefährliche Reststoffe zu Sekundärrohstoffen mit hoher Reinheit aufbereitet werden. Strategisch fokussiert sich Befesa auf drei Stoßrichtungen: Erstens die regionale Expansion in wichtige Stahl- und Aluminiumcluster, insbesondere in Europa, Asien und Nordamerika. Zweitens die technologische Optimierung der Recyclingprozesse mit dem Ziel höherer Metallrückgewinnungsraten und geringerer spezifischer Emissionen. Drittens die Stärkung von Langfristbeziehungen mit großen Industriekunden, um Auslastung und Planbarkeit der Anlagen zu stabilisieren. Nachhaltigkeit und regulatorische Compliance sind integrale Bestandteile der Unternehmensstrategie, da das Geschäftsmodell stark von Umweltauflagen und Industriestandards geprägt ist.

Produkte und Dienstleistungen

Befesa erbringt vor allem spezialisierte Recycling- und Entsorgungsdienstleistungen für industrielle Metallrückstände. Das Leistungsportfolio umfasst im Kern:
  • Aufbereitung von Stahlwerksstäuben und elektrolichtbogenofenbasierten Filterstäuben mit Rückgewinnung von Zink- und Bleikomponenten
  • Recycling von Salzschlacken, Splittsalz und anderen Rückständen aus der Aluminiumsekundärmetallurgie
  • Produktion von Zinkkonzentraten, Zinkoxid und aluminiumhaltigen Sekundärlegierungen als einsatzfähige Rohstoffe für Metallhütten und Gießereien
  • Logistik- und Handling-Dienstleistungen für gefährliche Abfälle, inklusive Sammlung, Transport und Zwischenlagerung
  • Beratung zu Abfallmanagement, Emissionsminderung und Optimierung von Stoffströmen in der Metallindustrie
Durch diese Kombination aus Entsorgungsservice und Rohstoffproduktion positioniert sich Befesa sowohl als Umwelt-Dienstleister als auch als Lieferant von Sekundärmetallen für industrielle Abnehmer.

Business Units und operative Struktur

Operativ gliedert Befesa sein Geschäft in klar getrennte Segmente entlang der behandelten Stoffströme. Im Mittelpunkt stehen typischerweise zwei große Bereiche:
  • Stahlstaub-Recycling: Behandlung von Stahlwerksstäuben aus Elektrolichtbogenöfen, die hohe Gehalte an Zink, Blei und weiteren Metallen aufweisen. In spezialisierten Drehrohrofen- und Waelzprozessen werden diese Stoffe thermisch und chemisch aufgeschlossen, um Zinkkonzentrate zu gewinnen.
  • Aluminium-Salzschlacken-Recycling: Verarbeitung von Salzschlacken und anderen Rückständen aus der Aluminiumsekundärproduktion. Ziel ist die Rückgewinnung von Aluminium, Salzgemischen für die Wiederverwendung im Schmelzprozess sowie mineralischen Fraktionen mit potenzieller Nutzung im Bausektor.
Regionale Hubs in wichtigen Industrieregionen bündeln die Anlagenkapazitäten und ermöglichen Skaleneffekte. Die Segmentierung folgt dabei der Logik unterschiedlicher Technologieplattformen, Kundenstrukturen und regulatorischer Rahmenbedingungen.

Alleinstellungsmerkmale und Burggräben

Befesa verfügt über mehrere strukturelle Wettbewerbsvorteile, die in dieser Nische der Kreislaufwirtschaft relevant sind. Zu den zentralen Alleinstellungsmerkmalen zählen:
  • Spezialisierte Metallurgietechnologie, insbesondere für komplexe Stahlstaub- und Salzschlackenströme, die hohe Ausbeuten und konstante Produktqualitäten ermöglicht
  • Langjährige Industrieerfahrung mit etablierten Lieferbeziehungen zu internationalen Stahl- und Aluminiumherstellern
  • Standorte in unmittelbarer Nähe zu großen Stahl- und Aluminiumclustern, was Logistikkosten minimiert und Versorgungssicherheit erhöht
  • Fokus auf regulatorische Compliance und sichere Behandlung gefährlicher Abfälle, was als Markteintrittsbarriere wirkt
Der daraus entstehende Moat beruht auf einer Kombination aus technologischem Know-how, kapitalspezifischen Eintrittsbarrieren, strengen Umwelt- und Genehmigungsauflagen sowie Netzwerkeffekten in der Kundenbasis. Der Aufbau neuer, genehmigter Recyclingkapazitäten für gefährliche Stoffe erfordert hohe Investitionen, langwierige Genehmigungsprozesse und einen belastbaren Track-Record im Anlagenbetrieb, was die Wettbewerbsintensität in diesem Nischenmarkt begrenzt.

Wettbewerbsumfeld

Im internationalen Wettbewerbsumfeld trifft Befesa vor allem auf spezialisierte Recyclingunternehmen und einige integrierte Metallkonzerne, die eigene Rückstände intern verwerten. In Europa und Nordamerika stehen Unternehmen im Fokus, die Stahlstaub- und Schlackenrecycling mit vergleichbaren thermischen Verfahren betreiben, häufig in regional fokussierten Strukturen. Zudem treten große Abfallwirtschafts- und Umweltkonzerne vereinzelt als Wettbewerber auf, insbesondere wenn sie Metallrückstände in ihre industriellen Entsorgungsportfolios integrieren. In Asien nimmt der Wettbewerb zu, da wachsende Stahl- und Aluminiumkapazitäten neue Marktteilnehmer anziehen, darunter lokale Recyclingunternehmen und Joint Ventures mit internationalen Partnern. Dennoch bleibt der Markt fragmentiert und technologisch anspruchsvoll, wodurch Anbieter mit etablierten Prozessen und Referenzen strukturelle Vorteile behalten.

Management und Unternehmensführung

Das Management von Befesa ist stark technisch und industriell geprägt, mit Erfahrung in Metallurgie, Anlagenbau, Umwelttechnik und internationaler Projektentwicklung. Die Führungsriege verfolgt eine Strategie, die organisches Wachstum in bestehenden Kernmärkten mit selektiven Kapazitätserweiterungen kombiniert. Hinzu kommen gezielte Akquisitionen und Joint Ventures, um Zugang zu neuen Regionen, Technologien oder Kundenclustern zu erhalten. Corporate Governance richtet sich an den Anforderungen eines international gelisteten Unternehmens aus, mit klaren Schwerpunkten auf Risikomanagement, Umwelt-, Sozial- und Governance-Kriterien sowie Compliance-Systemen. Für konservative Anleger ist insbesondere die Ausrichtung auf langfristige Kundenbeziehungen, berechenbare Cashflow-Profile aus Entsorgungsverträgen und die strikte Einhaltung regulatorischer Vorgaben relevant.

Branchen- und Regionalanalyse

Befesa operiert in der Schnittmenge von Metallindustrie, Abfallwirtschaft und Kreislaufwirtschaft. Die Stahlindustrie, insbesondere die Produktion im Elektrolichtbogenofen, generiert große Mengen staubförmiger Reststoffe, deren sichere Behandlung zunehmend strengen Umweltauflagen unterliegt. Gleichzeitig gewinnt der Einsatz von Sekundärrohstoffen in der Metallproduktion an Bedeutung, sowohl aus Kostengründen als auch im Rahmen von Dekarbonisierungsstrategien. Die Aluminiumsekundärindustrie profitiert von Energieeinsparungen gegenüber der Primärproduktion und benötigt spezialisierte Lösungen für Salzschlacken und anderen gefährlichen Rückständen. Regional ist Befesa vor allem in Europa stark verankert, wo hohe Umweltstandards und eine weit entwickelte Stahl- und Aluminiumindustrie zusammenkommen. Zunehmend an Bedeutung gewinnen jedoch auch Standorte in Asien und Nordamerika, wo Wachstum der Stahl- und Aluminiumproduktion, Urbanisierung sowie verschärfte Umweltgesetzgebung zusätzliche Nachfrage nach High-End-Recyclinglösungen erzeugen.

Unternehmensgeschichte und Entwicklung

Historisch geht Befesa auf Aktivitäten im Bereich industrieller Dienstleistungen und Metallrecycling zurück, die im Laufe der Zeit in einer eigenständigen Gesellschaft gebündelt wurden. Das Unternehmen hat sich über mehrere Jahrzehnte von einem regionalen Anbieter von Entsorgungslösungen zu einem international präsenten Spezialisten für Metallrückstandsrecycling entwickelt. Ein wesentlicher Entwicklungspfad bestand in der sukzessiven Ausweitung der Technologieplattformen, von einfachen Behandlungsverfahren hin zu integrierten metallurgischen Recyclingprozessen. Eigentümer- und Beteiligungsstrukturen wurden im Zeitverlauf mehrfach angepasst, wobei Finanz- und Industrieinvestoren zur Finanzierung von Expansionsphasen beitrugen. Die Börsennotierung diente der Diversifizierung der Kapitalbasis und schuf Zugang zu internationalen Kapitalmärkten. Parallel dazu hat Befesa durch Akquisitionen, Modernisierungen und Neubauten von Anlagen seine Präsenz in wichtigen Stahl- und Aluminiumregionen konsolidiert.

Besonderheiten des Geschäftsmodells

Eine Besonderheit von Befesa besteht in der Kopplung von Entsorgungs- und Rohstoffgeschäft. Kunden zahlen für die sichere, gesetzeskonforme Behandlung gefährlicher Rückstände, während gleichzeitig aus diesen Stoffströmen marktfähige Sekundärmetalle gewonnen werden. Damit hängt die Ertragslage sowohl von der Nachfrage nach Entsorgungsleistungen als auch von den Metallpreisen auf internationalen Märkten ab. Zusätzlich ist das Geschäftsmodell stark von Genehmigungen und Umweltauflagen geprägt, was komplexe Reporting- und Überwachungsstrukturen erfordert. Die Nähe zu großen Stahl- und Aluminiumstandorten reduziert die Transportintensität und ist ein operativer Vorteil, erfordert aber eine laufende Anpassung an die Standortstrategien der Industriekunden. Im Kontext zunehmender ESG-Fokussierung von Investoren wird der Beitrag von Befesa zur Reduzierung von Deponiemengen, zur Schonung natürlicher Ressourcen und zur Senkung des CO2-Fußabdrucks der Metallindustrie zunehmend als strategischer Werttreiber wahrgenommen.

Chancen für Investoren

Aus Sicht eines konservativen Anlegers ergeben sich mehrere strukturelle Chancen. Erstens profitiert Befesa von globalen Trends zur Kreislaufwirtschaft, strengeren Umweltstandards und der Dekarbonisierung der Stahl- und Aluminiumindustrie, die hochwertige Recyclinglösungen begünstigen. Zweitens können langfristige Entsorgungsverträge und wiederkehrende Stoffströme eine relativ hohe Visibilität der Auslastung der Anlagen schaffen. Drittens ermöglicht die technologische Spezialisierung eine differenzierte Positionierung gegenüber weniger integrierten Wettbewerbern und kann über den Zyklus hinweg eine stabile Nachfrage sichern. Viertens bietet die internationale Präsenz in unterschiedlichen Industrieregionen Diversifikationseffekte hinsichtlich regulatorischer, konjunktureller und währungsspezifischer Rahmenbedingungen. Schließlich kann die wachsende Bedeutung von ESG-Kriterien dazu führen, dass Geschäftsmodelle mit klarem Umweltbezug verstärkt in nachhaltigen Investmentstrategien berücksichtigt werden.

Risiken und Bewertungsaspekte

Dem stehen wesentliche Risiken gegenüber, die bei einer konservativen Anlageentscheidung zu beachten sind. Das Unternehmen ist in einem kapitalintensiven Sektor tätig, in dem Anlagensicherheit, Instandhaltung und Modernisierung kontinuierlich hohe Investitionen erfordern. Die Ertragslage reagiert sensibel auf Schwankungen der Preise für Zink, Aluminium und andere Metalle, auch wenn Entsorgungsentgelte diese Volatilität teilweise abfedern können. Zudem besteht eine hohe Abhängigkeit von der Stahl- und Aluminiumindustrie, insbesondere von der Produktion im Elektrolichtbogenofen und der Sekundäraluminiumverarbeitung. Strukturbrüche, Konsolidierungen oder Standortverlagerungen bei Großkunden können die Auslastung einzelner Anlagen beeinträchtigen. Ein weiteres Risiko liegt in der regulatorischen Dimension: Verschärfungen von Umweltauflagen, Verzögerungen bei Genehmigungen oder politische Eingriffe in Abfall- und Recyclingmärkte können die Kostenstruktur erhöhen oder Projektpläne verzögern. Schließlich unterliegt Befesa einem intensiven Anforderungsprofil in Bezug auf Sicherheit, Umweltschutz und Compliance, bei dem operative Störungen oder Vorfälle Reputationsschäden und finanzielle Belastungen nach sich ziehen könnten. Vor diesem Hintergrund erfordert ein Engagement in Befesa eine sorgfältige Analyse der technologischen Wettbewerbsposition, der regionalen Kundenbasis, der regulatorischen Entwicklungen und der Zyklizität der Metallmärkte, ohne dass daraus eine Empfehlung abgeleitet werden sollte.
Hinweis

Stammdaten

Marktkapitalisierung 1,14 Mrd. €
Aktienanzahl 40,00 Mio.
Streubesitz 26,83%
Währung EUR
Land Luxemburg
Sektor Industrie
Aktientyp Stammaktie

Aktionärsstruktur

+73,17% Weitere
+26,83% Streubesitz

Community-Beiträge zu Befesa

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  • Aktuellste Threads
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glanzhose
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glanzhose
Aktuelle Analyse von Berenberg
Der Dienstleister fokussiert sich auf das Recycling von Stahlstaub und Aluminiumsalzschlacke. Berenberg schätzt den Marktanteil auf etwa 45 bis 50 Prozent in Europa. „Befesa sammelt gegen Entgelt Stahlstaub aus Lichtbogenöfen (EAF) – der für den Übergang zu grünem Stahl unerlässlich ist – und erzielt zusätzlich Einnahmen aus dem Recycling dieses Abfalls zu Zink. EAFs werden wahrscheinlich ab 2026 zunehmend Hochöfen ersetzen, um die CBAM-Verpflichtungen zu reduzieren, sodass Befesa vom Anstieg der Stahlstaubmengen profitieren wird“, erklären die Analysten in der Studie. Das Geschäft von Befesa kennzeichnet sich laut Berenberg unter anderem durch langjährige Kundenbeziehungen und „hohe Eintrittsbarrieren“ sowie eine „stabile Auslastung“. Vor diesem Hintergrund erscheint der SDAXWert mit einem KUV von 0,9 und einem KGV von 12 für das Jahr 2026 schlichtweg zu günstig. KZ der Analysten der letzten 3 Monate 37,30€
Avatar des Verfassers
SignoDelZodiaco
Befesa und das Recycling.
Bei Befesa gibt es gemischte Signale. Viele Analysten empfehlen die Aktie zum Kauf, mit einem durchschnittlichen Kursziel von über 40 EUR . Andererseits hat die Aktie langfristig enttäuscht, auch wenn sie sich im laufenden Jahr 2025 gut entwickelt hat, ist der Kurs immer noch deutlich vom Allzeithoch entfernt. Die Dividendenrendite ist historisch niedrig, was auf keine günstige Kaufgelegenheit hindeuten könnte. Ob Recycling sich lohnt ist schwer abzuschätzen. De Anlagen dafür stehen bei Befesa nur der Markt hat Schwierigkeiten mit dieser Aktie. Man muss schon froh sein wenn Befesa mit 30 Euro pro Aktie an der Börse bewertet wird.
Avatar des Verfassers
SignoDelZodiaco
Vorläufiges Ergebnis zum Q3-2025
https://images.befesa.com/media/2025/10/Q3_2025_Statement_30_October_2025-69026e099b447.pdf Highlights Das bereinigte EBITDA im 3. Quartal 2025 lag bei 62 Mio. €, was ein starkes Ergebnis im Vergleich zum Vorjahr widerspiegelt; das bereinigte EBITDA der ersten neun Monate lag bei 174 Mio. € und zeigte damit ein anhaltendes Wachstum. Der Verschuldungsgrad wurde im September 2025 deutlich auf das 2,59-Fache reduziert (September 2024: 3,36-Fache), womit der starke Entschuldungskurs fortgesetzt wird und ein Rückgang unter das 2,5-Fache bis zum Jahresende erwartet wird. Die Wachstumsinvestitionen konzentrieren sich im 4. Quartal auf Bernburg, nachdem die Erweiterung in Palmerton weitgehend abgeschlossen ist. Der Gewinn je Aktie (EPS) stieg um 143 % auf 1,52 (0,62 in den ersten neun Monaten 2024), was eine verbesserte Profitabilität widerspiegelt. Die EBITDA-Prognose für das Geschäftsjahr 2025 wurde mit 240 bis 265 Mio. € bestätigt. Für das 4. Quartal wird ein stärkeres Ergebnis erwartet, das durch hohe EAF-Staubmengen in allen Märkten nach Abschluss der Wartungsarbeiten im ersten Halbjahr bedingt ist.
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Eddieshare
Ergebnisse 2024
Ich bin sehr zufrieden, die Zahlen und Ausblick sind meiner Meinung nach sehr gut. Die Sanierung des Werks in USA ist in kürze abgeschlossen und Bernburg soll 2026 fertig sein. Der Kurs hat noch viel Luft nach oben, wobei das erste Quartal zunächst schwächer ausfallen wird. Die Wartung der Anlagen in Spanien wird die Produktion unterbrechen. Bin gespannt, was dass Management als Prognose für 2025 ausgibt.
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Häufig gestellte Fragen zur Befesa Aktie und zum Befesa Kurs

Der aktuelle Kurs der Befesa Aktie liegt bei 31,80 €.

Für 1.000€ kann man sich 31,45 Befesa Aktien kaufen.

Das Tickersymbol der Befesa Aktie lautet BFSAF.

Die 1 Monats-Performance der Befesa Aktie beträgt aktuell 4,78%.

Die 1 Jahres-Performance der Befesa Aktie beträgt aktuell 44,03%.

Der Aktienkurs der Befesa Aktie liegt aktuell bei 31,80 EUR. In den letzten 30 Tagen hat die Aktie eine Performance von 4,78% erzielt.
Auf 3 Monate gesehen weist die Aktie von Befesa eine Wertentwicklung von 21,27% aus und über 6 Monate sind es 21,44%.

Das 52-Wochen-Hoch der Befesa Aktie liegt bei 33,48 €.

Das 52-Wochen-Tief der Befesa Aktie liegt bei 20,38 €.

Das Allzeithoch von Befesa liegt bei 73,30 €.

Das Allzeittief von Befesa liegt bei 17,59 €.

Die Volatilität der Befesa Aktie liegt derzeit bei 36,45%. Diese Kennzahl zeigt, wie stark der Kurs von Befesa in letzter Zeit schwankte.

Das aktuelle durchschnittliche Kursziel liegt bei 38,67 €. Verglichen mit dem aktuellen Kurs bedeutet dies einen Unterschied von +18,61%.

Die aktuelle durchschnittliche Prognose von Analysten liegt bei 38,67 €. Verglichen mit dem aktuellen Kurs bedeutet dies einen Unterschied von +18,61%.

Analysten haben ein Kursziel für 2027 abgegeben. Das durchschnittliche Befesa Kursziel beträgt 38,67 €. Das ist +18,61% höher als der aktuelle Aktienkurs. Die Analysten empfehlen Befesa 3 x zum Kauf, 0 x zum Halten und 0 x zum Verkauf.

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Analysten haben ein Kursziel für 2027 abgegeben. Laut Analysten liegt das durchschnittliche Kursziel bei 38,67 €. Verglichen mit dem aktuellen Kurs bedeutet dies ein Kurspotenzial von +18,61%.

Laut aktuellen Analystenschätzungen liegt das durchschnittliche Kursziel für die Befesa Aktie bei 38,67 €. Viele Analysten sehen damit Potenzial nach oben bei der Befesa Aktie.

Die Marktkapitalisierung beträgt 1,14 Mrd. €

Insgesamt sind 39,1 Mio Befesa Aktien im Umlauf.

Laut money:care Nachhaltigkeitsscore liegt die Nachhaltigkeit von Befesa bei 57%. Erfahre hier mehr

Befesa hat seinen Hauptsitz in Luxemburg.

Das KGV der Befesa Aktie beträgt 12,80.

Der Jahresumsatz des Geschäftsjahres 2024 von Befesa betrug 1.239.030.000 €.

Die nächsten Termine von Befesa sind:
  • 26.02.2026 - Vorläufiges Jahresergebnis 2025 und Telefonkonferenz
  • 30.04.2026 - Geschäftsbericht 2025
  • 16.06.2026 - Hauptversammlung
  • 29.07.2026 - H1 2026 Halbjahresfinanzbericht und Telefonkonferenz
  • 29.10.2026 - Q3 2026 Quartalsmitteilung und Telefonkonferenz

Ja, Befesa zahlt Dividenden. Zuletzt wurde am 20.06.2025 eine Dividende in Höhe von 0,64 € gezahlt.

Zuletzt hat Befesa am 20.06.2025 eine Dividende in Höhe von 0,64 € gezahlt.
Dies entspricht einer Dividendenrendite von 1,96%. Die Dividende wird halbjährlich gezahlt.

Die letzte Dividende von Befesa wurde am 20.06.2025 in Höhe von 0,64 € je Aktie ausgeschüttet.
Das ergibt, basierend auf dem aktuellen Kurs, eine Dividendenrendite von 1,96%.

Die Dividende wird halbjährlich gezahlt.

Der letzte Zahltag der Dividende war am 20.06.2025. Es wurde eine Dividende in Höhe von 0,64 € gezahlt.

Um eine Dividende ausgezahlt zu bekommen, muss man die Aktie am Ex-Tag (Ex-Date) im Depot haben.