| EQS-News: Befesa S.A. / Schlagwort(e): Quartalsergebnis Befesa erzielt solides Q1 mit bereinigtem EBITDA von 58 Mio. € (+4% im Jahresvergleich) und Nettogewinn +11%; Gesamtjahres-EBITDA zwischen 250 Mio. € und 270 Mio. € erwartet 30.04.2026 / 07:30 CET/CEST Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. PRESSEMITTEILUNG UND INVESTOREN NEWS 1. Quartal 2026 Befesa erzielt solides Q1 mit bereinigtem EBITDA von 58 Mio. € (+4% im Jahresvergleich) und Nettogewinn +11%; Gesamtjahres-EBITDA zwischen 250 Mio. € und 270 Mio. € erwartet
Luxemburg, 30. April 2026 – Befesa S.A. (“Befesa”), der führende Anbieter von Umweltdienstleistungen für die sekundäre Stahl- und Aluminiumindustrie und wichtiger Akteur innerhalb der Kreislaufwirtschaft, veröffentlichte heute seine Ergebnisse für das 1. Quartal 2026.
Im 1. Quartal 2026 sank der Gesamtumsatz im Jahresvergleich um 8% auf 285 Mio. € (Q1 2025: 308 Mio. €), was eine schwächere Entwicklung im Aluminiumsegment sowie eine ungünstige EUR/USD-Wechselkursentwicklung gegenüber dem Vorjahreszeitraum widerspiegelt. Das bereinigte EBITDA stieg im Jahresvergleich um 4% auf 58 Mio. € (Q1 2025: 56 Mio. €). Die stabile EBITDA-Entwicklung wurde trotz eines unsicheren makroökonomischen Umfelds sowie ungünstiger Wechselkurse erzielt und unterstreicht die operative Disziplin von Befesa. Der Zinkschmelzlohn (Treatment Charge) für die Zinkrecyclingaktivitäten wurde für 2026 auf 85 $/t festgesetzt – ein moderater Anstieg von 6% im Jahresvergleich (80 $/t für 2025).
Mit Blick auf das Volumen im Q1 2026 wirkten sich Wartungsarbeiten an mehreren Anlagen auf den Durchsatz von Stahlstaub aus Elektrolichtbogenöfen (EAF) aus. Befesa erzielte einen Volumenanstieg um 1% im Jahresvergleich auf 280 kt und die durchschnittliche Kapazitätsauslastung lag bei rund 65%.
In Europa entwickelte sich die Kapazitätsauslastung im Q1 robust und lag bei 89% (+3 Prozentpunkte im Jahresvergleich). Die Anlieferungen von EAF-Stahlkunden bewegten sich weiterhin auf hohem Niveau. Dies geschah vor dem Hintergrund einer schwachen Nachfrage und eines Lagerabbaus, was zu einem Rückgang der europäischen Stahlproduktion um 3% im Jahresvergleich führte. In den USA verzeichneten die Werke im Q1 2026 ein gutes Volumenwachstum (+8% im Jahresvergleich) und einen Anstieg der Kapazitätsauslastung (+3 Prozentpunkte im Jahresvergleich), gestützt durch neue Lieferverträge für EAF-Stahlstaub. Die Stahlproduktion in den USA stieg im Q1 2026 um 6% im Jahresvergleich, getragen durch eine starke Nachfrage aus dem Infrastruktursektor und eine insgesamt robuste Stahlnachfrage. In Asien blieb die Kapazitätsauslastung in Südkorea mit 73% im Q1 2026 weitgehend stabil und ging in der Türkei leicht zurück. China erzielte weiterhin ein ausgeglichenes Ergebnis bei einer moderaten Auslastung.
Im Aluminiumsegment gingen die recycelten Mengen an Salzschlacken im Jahresvergleich leicht um 5% auf 102 kt zurück, bei einer Auslastung von 87% (Q1 2025: 93% Auslastung). Das Volumen der Sekundäraluminiumlegierungen sank im Jahresvergleich um 9% auf 39 kt, bei einer Kapazitätsauslastung von 76%, was in erster Linie auf einen verhaltenen Start ins Jahr zurückzuführen ist.
Bei den Metallpreisen lagen die Zink-LME-Preise im Q1 2026 bei durchschnittlich 3.243 $/t (+14% im Jahresvergleich) gegenüber 2.838 $/t in Q1 2025. Der gemischte Zinkpreis – aus LME-Zinkpreisen und Preisen aus dem Absicherungsprogramm und nach Umrechnung in Euro – lag in Q1 2026 mit 2.615 €/t nahezu auf dem Vorjahresniveau von 2.620 €/t. Der Anstieg des Zinkschmelzlohns auf 85 $/t fiel begrenzt aus (Q1 2025: 80 $/t), und die Preise für Aluminiumlegierungen stiegen im Jahresvergleich um 5% auf 2.546 €/t.
Die Energiepreise zeigten im Q1 2026 uneinheitliche Entwicklungen. Die Kokspreise sanken im Jahresvergleich um 8% auf 147 €/t (Q1 2025: 160 €/t) und setzten damit den in den letzten Quartalen verzeichneten Abwärtstrend fort, während die Strompreise von 104 €/MWh im Q1 2025 auf 111 €/MWh im Q1 2026 stiegen. Die Erdgaspreise blieben im Jahresvergleich weitgehend stabil (51 €/MWh im Q1 2026 gegenüber 50 €/MWh im Q1 2025), wobei zum Quartalsende vor dem Hintergrund verschärfter geopolitischer Spannungen im Nahen Osten ein Anstieg verzeichnet wurde.
Im Q1 2026 belief sich der operative Cashflow von Befesa auf 38 Mio. € (Q1 2025: 34 Mio. €). Die Liquidität verbesserte sich, mit einem Kassenbestand von 145 Mio. € zum Ende des Q1 2026 (143 Mio. € zum Jahresende 2025), ebenso wie der Netto-Verschuldungsgrad, der seinen Trend auf x2,25 fortsetzte (x2,27 zum Jahresende 2025).
Der Gewinn je Aktie stieg im Q1 2026 im Jahresvergleich um 11% auf 0,52 € (0,47 € in Q1 2025).
Asier Zarraonandia, CEO von Befesa, sagte: „In einem von Volatilität geprägten Quartal hat Befesa robustes Ergebniswachstum und einen Anstieg in der Profitabilität geliefert, gestützt durch eine solide Entwicklung in den USA. Unser Fokus auf operative Disziplin und Kostenverbesserungen schlägt sich in einem höheren Gewinn je Aktie sowie in kontinuierlichen Fortschritten bei der Cashflow-Generierung und beim Schuldenabbau nieder. Mit der planmäßig verlaufenden Expansion in Bernburg sowie einer Nachfrage, die durch Infrastrukturinvestitionen und einer robusten Industrienachfrage gestützt wird, sind wir zuversichtlich, unsere Jahresprognose und nachhaltiges Wachstum zu erreichen.“
Ausblick Jahr 2026 Befesa geht davon aus, dass das Ertragswachstum im Jahresverlauf 2026 an Dynamik gewinnen wird. Das Unternehmen erwartet für das Gesamtjahr 2026 ein EBITDA zwischen 250 Mio. € und 270 Mio. € (+3% bis +11% im Jahresvergleich), getrieben insbesondere durch Volumenzuwächse in den USA und eine Erholung im Sekundäraluminium-Segment. Die Prognosespanne berücksichtigt eine Reihe von Faktoren, darunter eine potenzielle Volatilität der Metallpreise, Schwankungen der Energiekosten, einen möglichen allgemeinen Inflationsdruck sowie die sich entwickelnden Bedingungen auf den globalen Stahl- und Aluminiummärkten.
Befesa legt im gesamten Geschäftsjahr 2026 weiterhin Priorität auf eine starke Cashflow-Generierung. Das Unternehmen wird zudem seine Investitionsdisziplin beibehalten, mit Gesamtausgaben von etwa 70 Mio. € (bis zu 45 Mio. € für laufende Instandhaltung und 25 Mio. € Wachstumsinvestitionen für die Erweiterung des Standorts Bernburg). Positiver mittelfristiger Ausblick Nach dem Abschluss des jüngsten Investitionszyklus mit höheren Investitionsausgaben für die Expansion in den USA und China ist Befesa nun in einen neuen Zyklus mit niedrigeren Investitionsausgaben von unter 80 Mio. € pro Jahr eingetreten. Diese neue Phase, gepaart mit Gewinnwachstum, spiegelt das verbesserte zugrunde liegende Cash-Generierungsprofil des Unternehmens wider. Es wird erwartet, dass der Gewinn je Aktie (EPS) weiterwachsen wird, getrieben durch eine starke zugrunde liegende Entwicklung und eine verbesserte finanzielle Effizienz. Befesa strebt an, in den kommenden Jahren einen Verschuldungsgrad von unter x2,0 zu halten, was eine größere Flexibilität bei künftigen Kapitalallokationsentscheidungen ermöglicht.
Kennzahlen
Webcast Befesa führt am 30. April 2026 um 9.00 Uhr MESZ einen Webcast (in englischer Sprache) zu seinen Ergebnissen für Q1 2026 durch. Weitere Details, eine Aufzeichnung und weitere Termine sind auf der Website von Befesa einsehbar: www.befesa.com
Finanzkalender Der Befesa-Jahresbericht 2025 wurde am 30. April 2026 veröffentlicht. Die Hauptversammlung ist für den 16. Juni 2026 geplant. Der vollständige Finanzkalender für 2026 ist auf der Befesa-Website im Bereich Investor Relations / Investor‘s Agenda verfügbar. Für weitere Informationen besuchen Sie bitte www.befesa.com
Über Befesa Befesa ist ein führender Akteur in der Kreislaufwirtschaft und Anbieter von umweltrechtlich regulierten Dienstleistungen für die Stahl- und Aluminiumindustrie mit Anlagen in Deutschland, Spanien, Schweden, Frankreich, Türkei, Südkorea, China und den USA. Mit den beiden Geschäftseinheiten Stahlstaub- und Aluminiumsalzschlackenrecycling, die ein wichtiger Bestandteil der Kreislaufwirtschaft sind, recycelt Befesa jährlich rund 1,9 Mio. Tonnen Reststoffe und produziert rund 1,7 Mio. Tonnen neue Materialien. Diese führt Befesa dem Rohstoffmarkt zu und reduziert somit den Verbrauch natürlicher Ressourcen. Weitere Informationen befinden sich auf der Internetseite des Unternehmens: www.befesa.com
InvestorRelations E-Mail: irbefesa@befesa.com Telefon: +49 2102 1001 0
Kontakt für Medienanfragen Richard Rigby E-Mail: richard.rigby@kekstcnc.com Telefon: +44 7970 767607 30.04.2026 CET/CEST Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch EQS News - ein Service der EQS Group. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. Die EQS Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. Originalinhalt anzeigen: EQS News |
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