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Ein Minus auf zwischenzeitlich 39,22 Euro beschert dem Anteilsschein von Bechtle gegenwärtig einen hinteren Platz in den Performance-Ranglisten an der Börse. Das Wertpapier verlor gegenüber dem letzten Kurs des Vortags um 6,62 Prozent. Gegenüber dem TecDAX (TecDAX ) liegt das Wertpapier von Bechtle damit im Hintertreffen. Der TecDAX kommt derzeit nämlich auf 3.606 Punkte. Das entspricht einem Minus von 0,60 Prozent. Trotz des heutigen Kursverlustes: Von seinem Allzeittief ist die Bechtle-Aktie derzeit noch weit entfernt. Am 24. September 2002 ging die Aktie zu einem Preis von 80 Cent aus dem Handel – das sind 97,96 Prozent weniger als der aktuelle Kurs.
Die Bechtle AG erbringt Dienstleistungen im Bereich der Informationstechnologie (IT) vorwiegend in Europa. Sie ist in zwei Segmenten tätig, IT-Systemhaus & Managed Services, und IT-E-Commerce. Das Segment IT-Systemhaus & Managed Services bietet IT-Strategieberatung, Hard- und Software, Projektplanung und-durchführung, Systemintegration sowie IT- und Schulungsleistungen für den IT-Betrieb.
| Bechtle | Allgeier | Deutsche Telekom | SAP | |||
| Kurs | 39,22 | 19,90 € | 30,47 € | 170,24 € | ||
| Performance | 6,62 | -0,25% | -0,42% | -0,14% | ||
| Marktkap. | 4,89 Mrd. € | 229 Mio. € | 149 Mrd. € | 196 Mrd. € |
Der Anteilsschein von Bechtle wird von mehreren Analysten beobachtet.
Die Schweizer Großbank UBS hat die Einstufung für Bechtle mit einem Kursziel von 50,50 Euro auf "Buy" belassen. Das vierte Quartal des IT-Dienstleisters sei gut gewesen, schrieb Christopher Tong am Freitag nach den Zahlen. Aber der vorsichtige Ausblick sei eine Belastung. Die Anleger dürften den Trend aus dem vierten Quartal nicht fortschreiben wollen, auch wenn im ersten Halbjahr nur sehr niedrige Vorjahreshürden warteten.
Das Analysehaus Jefferies hat die Einstufung für Bechtle mit einem Kursziel von 52 Euro auf "Buy" belassen. Der IT-Dienstleister habe ein schwieriges Jahr mit einem Rekordquartal abgeschlossen, schrieb Martin Comtesse am Freitag nach den Zahlen. Er sieht darin insbesondere auch einen positiven Trend für das erste Quartal. Für das Gesamtjahr ist er optimistisch, wies allerdings darauf hin, dass das Management mögliche Lieferengpässe als Risiko betont habe.
Dieser Artikel wurde von ARIVA.DE mithilfe von Aktienanalysen von dpa-AFX erstellt. Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für die genannten Analysten-Häuser finden Sie hier.
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