Allgeier SE

Aktie
WKN:  A2GS63 ISIN:  DE000A2GS633 US-Symbol:  ALGIF Branche:  Informationstechnologiedienstleistungen Land:  Deutschland
17,30 €
+0,60 €
+3,59%
20:17:23 Uhr
Depot/Watchlist
Marktkapitalisierung *
189,15 Mio. €
Streubesitz
58,24%
KGV
15,83
Dividende
0,50 EUR
Dividendenrendite
6,17%
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Allgeier Aktie Chart

Allgeier Unternehmensbeschreibung

Allgeier SE ist ein börsennotierter IT-Dienstleister mit Fokus auf digitale Transformation, Softwareentwicklung und Managed Services. Das Unternehmen mit Sitz in München agiert als Holding, die spezialisierte Beteiligungen im Bereich Enterprise-Software, Cloud-Services und IT-Consulting bündelt. Für institutionelle und private Anleger fungiert Allgeier als Plattforminvestment in den deutschsprachigen IT-Mittelstand mit internationaler Reichweite. Der Konzern positioniert sich im Segment hochqualifizierter, projektorientierter IT-Leistungen für Industrie, Finanzdienstleister, öffentliche Hand und Technologieunternehmen.

Geschäftsmodell und Wertschöpfung

Allgeier SE verfolgt ein mehrstufiges Geschäftsmodell, das organisches Wachstum mit einer aktiven Buy-and-Build-Strategie verbindet. Im Kern kombiniert der Konzern mehrere Rollen:
  • strategische Managementholding mit zentralem Controlling, Kapitalallokation und Governance
  • operativer IT-Dienstleister mit Fokus auf kundenspezifische Softwareentwicklung und Systemintegration
  • Provider von Managed Services und Outsourcing-Lösungen, insbesondere im Infrastruktur- und Applikationsbetrieb
  • Plattform für spezialisierte IT-Beratungs- und Softwareeinheiten mit eigenem Markenauftritt
  • l>Wertschöpfung entsteht durch Skaleneffekte im Projektgeschäft, durch wiederkehrende Serviceerlöse aus längerfristigen IT-Betriebsverträgen sowie durch Cross-Selling innerhalb des Portfolios. Allgeier setzt auf eine Mischung aus Onshore-, Nearshore- und Offshore-Delivery, um anspruchsvolle Enterprise-Kunden bei gleichzeitigem Kostenmanagement zu bedienen. Der Konzern adressiert dabei den gesamten Lebenszyklus von IT-Systemen: Beratung, Architektur, Implementierung, Betrieb, Modernisierung und Migration in Cloud- und Security-orientierte Umgebungen.

Mission und strategische Leitlinien

Die Mission von Allgeier lässt sich als Unterstützung von Unternehmen bei der digitalen Transformation mit praxisnahen, wirtschaftlich tragfähigen IT-Lösungen zusammenfassen. Im Vordergrund stehen vor allem verlässliche Umsetzung und Weiterentwicklung komplexer IT-Vorhaben im regulierten und industriellen Umfeld. Zentrale Leitlinien sind:
  • technologische Unabhängigkeit gegenüber einzelnen Hyperscalern oder proprietären Plattformen
  • Fokus auf langfristige Kundenbeziehungen statt kurzfristiger Projektoptimierung
  • Kombination aus mittelständischer Nähe und börsennotierter Transparenz
  • dezentral organisierte operative Verantwortung mit klar definierten finanziellen Zielgrößen
  • l>Die Unternehmensführung strebt an, ein wachstumsorientiertes, aber zugleich robustes IT-Servicehaus zu sein, das auch in konjunkturellen Schwächephasen durch wiederkehrende Erlöse und diversifizierte Kundenbasis stabil bleibt.

Produkte, Dienstleistungen und Lösungsportfolio

Allgeier bietet ein breites Spektrum an IT-Services, das typischerweise in mehreren Leistungsblöcken strukturiert wird:
  • IT-Consulting und Enterprise-Architecture-Beratung für komplexe Anwendungslandschaften
  • kundenspezifische Softwareentwicklung, darunter Web-, Mobile- und Enterprise-Applikationen
  • Systemintegration von Standardsoftware, Datenbanken, Middleware und Schnittstellen
  • Managed Services für Infrastruktur, Applikationsbetrieb, Monitoring und Support
  • Cloud-Services, inklusive Services rund um Public-, Private- und Hybrid-Cloud-Umgebungen
  • IT-Outsourcing und Application Management für kritische Kernsysteme von Kunden unterschiedlicher Größenklassen
  • eigene Softwarelösungen und Frameworks in ausgewählten Nischenbereichen
  • Angebote in den Bereichen Cybersecurity, Data & Analytics sowie Digital Engineering
  • l>Die Lösungen adressieren branchenspezifische Anwendungsfälle in Industrie, Automobil, Handel, Finanzdienstleistungen, Gesundheitswesen und öffentlicher Verwaltung. Durch die Kombination aus Beratung, Implementierung und Betrieb zielt Allgeier darauf, Kunden über den gesamten Projekt- und Betriebszyklus hinweg zu begleiten und den Anteil wiederkehrender Serviceerlöse zu erhöhen.

Business Units und organisatorische Struktur

Allgeier SE organisiert sich als Holding mit mehreren operativen Einheiten, die thematisch oder regional fokussiert sind. Die Struktur wird in der Regel entlang folgender Dimensionen gegliedert:
  • geschäftsbereichsbezogene Einheiten für Software- und IT-Services, Cloud-Services und IT-Consulting
  • Tochtergesellschaften mit eigener Marke und klar abgegrenztem Servicefokus
  • regionale Einheiten im deutschsprachigen Raum und in ausgewählten internationalen Märkten
  • l>Die Holding übernimmt zentrale Funktionen wie Finanzsteuerung, Compliance, M&A-Strategie und übergreifendes Risikomanagement. Die operativen Gesellschaften agieren unternehmerisch, um Kundennähe, Spezialisierung und schnelle Entscheidungswege sicherzustellen. Allgeier nimmt regelmäßig Portfoliobereinigungen vor, indem nicht-strategische Geschäftsbereiche veräußert und wachstumsstarke Kernfelder, etwa Cloud-, Digitalisierungs- und Security-Services, ausgebaut werden.

Alleinstellungsmerkmale und Burggräben

Die Alleinstellungsmerkmale von Allgeier liegen weniger in singulären Technologien als in der Kombination aus mittelständischem IT-Haus und börsennotierter Plattform. Wesentliche Differenzierungsfaktoren sind:
  • breite Diversifikation über Branchen, Technologien und Kunden hinweg
  • dezentrale Struktur mit spezialisierten Einheiten, die dennoch durch die Holding finanziell gesteuert werden
  • Management- und Integrationskompetenz bei der Übernahme mittelständischer IT-Dienstleister
  • langjährige Kundebeziehungen in regulierten und anspruchsvollen Sektoren
  • l>Die Burggräben entstehen im IT-Dienstleistungsmarkt vor allem durch:
    • hohe Wechselkosten bei langfristig angelegten Outsourcing- und Managed-Service-Beziehungen
    • tiefe Einbindung in Kernprozesse der Kunden, etwa ERP-nahe Systeme oder geschäftskritische Plattformen
    • Know-how-Konzentration in Projektteams, die sich nicht kurzfristig replizieren lässt
    • Reputation für Verlässlichkeit bei komplexen, über mehrere Jahre laufenden Transformationsprogrammen
    • l>Diese Schutzmechanismen sind funktional, aber nicht unüberwindbar: Sie hängen stark von der Fähigkeit ab, qualifizierte IT-Fachkräfte zu gewinnen und zu halten.

Wettbewerbsumfeld und Peer Group

Allgeier konkurriert in einem fragmentierten und hochkompetitiven Markt für IT-Dienstleistungen. Zu den relevanten Wettbewerbern im DACH-Raum zählen mittelgroße IT-Berater und Systemhäuser sowie spezialisierte Digitalagenturen. Im weiteren europäischen Umfeld stehen internationale IT-Service-Konzerne und globale Systemintegratoren. Charakteristisch ist:
  • intensiver Wettbewerb um Fachkräfte im Bereich Softwareentwicklung, Cloud-Architektur, Data & Analytics und Cybersecurity
  • Preis- und Margendruck durch größere Anbieter mit ausgeprägten Nearshore- und Offshore-Kapazitäten
  • zunehmende Standardisierung von Cloud-, Plattform- und AI-Diensten, die Beratungs- und Integrationsleistungen verändert
  • l>Allgeier positioniert sich als flexibler, technologieneutraler Partner zwischen klassischen Systemhäusern und großen globalen IT-Consulting-Gesellschaften. Das Wettbewerbsumfeld wird strukturell von Digitalisierungs- und Automatisierungstrends unterstützt, ist aber von starkem Konkurrenzdruck geprägt.

Management, Corporate Governance und Strategie

Die Unternehmensführung der Allgeier SE wird durch einen Vorstand verantwortlich gelenkt, der von einem Aufsichtsrat kontrolliert wird. Das Management verfolgt eine wachstumsorientierte, aber selektive Akquisitionsstrategie. Kernelemente der strategischen Agenda sind:
  • Fokussierung des Portfolios auf margenstärkere, wachstumsintensive Bereiche wie Cloud, Digital Engineering, Data & Analytics und Managed Services
  • Integration erworbener Gesellschaften in eine konsistente Governance-Struktur bei Erhalt operativer Eigenständigkeit
  • Stärkung des Anteils wiederkehrender Erlöse zur Glättung der Zyklizität im projektorientierten Geschäft
  • konsequentes Kosten- und Working-Capital-Management zur Sicherung finanzieller Stabilität
  • weitere Schärfung des Profils als fokussierter IT-Dienstleister nach früheren Portfolioumbauten
  • l>Corporate-Governance-Anforderungen eines regulierten Kapitalmarkts, regelmäßige Finanzberichterstattung und eine grundsätzlich transparente Kommunikation sollen das Vertrauen institutioneller und privater Investoren adressieren. Gleichzeitig verbleibt für Außenstehende ein gewisser Komplexitätsgrad, da die Holdingstruktur und die Vielzahl operativer Einheiten eine detaillierte Beurteilung erschweren.

Branchen- und Regionalanalyse

Allgeier agiert primär im europäischen Markt für Informations- und Kommunikationstechnologie, mit Schwerpunkt im deutschsprachigen Raum. Relevante Branchendynamiken umfassen:
  • anhaltende Digitalisierung und Automatisierung von Geschäftsprozessen in Industrie, Finanzwesen, Handel und öffentlicher Verwaltung
  • Verlagerung von Applikationen und Infrastrukturen in Cloud-Umgebungen sowie den verstärkten Einsatz von Plattform- und AI-Technologien
  • steigende Anforderungen an IT-Sicherheit, Datenintegrität und regulatorische Compliance
  • Fachkräftemangel in der Softwareentwicklung und im IT-Betrieb, der die Markteintrittsbarrieren erhöht
  • l>Der DACH-Markt gilt als anspruchsvoll, technologisch fortgeschritten und zahlungskräftig, zugleich aber preissensibel und reguliert. Internationale Präsenz in ausgewählten Regionen ermöglicht Allgeier, Nearshore- und Offshore-Ressourcen zu nutzen, ohne den Kernmarktbezug zu verlieren. Für ein börsennotiertes IT-Serviceunternehmen ergibt sich ein strukturell wachsendes Umfeld, das jedoch konjunkturellen Schwankungen bei Investitionsgüterindustrien, dem öffentlichen Sektor und wechselnden IT-Budgets von Unternehmen unterliegt.

Unternehmensgeschichte und strategische Entwicklung

Allgeier blickt auf eine lange Unternehmensgeschichte zurück, die von mehreren strategischen Neupositionierungen geprägt ist. Aus einem ursprünglich breiter aufgestellten Konzern entwickelte sich im Laufe der Jahre ein fokussierter IT-Dienstleister. Charakteristisch für diese Entwicklung waren:
  • der schrittweise Auf- und Ausbau von IT-Service- und Softwareeinheiten über Zukäufe und Beteiligungen
  • die Trennung von nicht zum Kerngeschäft passenden Aktivitäten
  • die Herausbildung spezialisierter Tochtergesellschaften mit eigenem Markenprofil
  • l>In den letzten Jahren hat Allgeier wesentliche Strukturentscheidungen getroffen, um das Profil als IT-Dienstleister zu schärfen und das Portfolio für Investoren transparenter zu machen, unter anderem durch die Abspaltung und anschließende Börsennotierung eines großen Teils des früheren Enterprise-IT-Geschäfts, das heute überwiegend in der eigenständig börsennotierten Nagarro SE gebündelt ist, sowie durch weitere Portfoliobereinigungen. Die Strategie lässt sich dabei als fortlaufender Prozess der Fokussierung, Konsolidierung und Modernisierung beschreiben, mit dem Ziel, den Konzern an den Wachstumsfeldern der digitalen Ökonomie auszurichten.

Besonderheiten und Risikofaktoren des Geschäftsmodells

Eine Besonderheit von Allgeier ist die Kombination aus dezentralem Unternehmertum und zentraler Kapitalmarktorientierung. Daraus ergeben sich sowohl Chancen als auch strukturbedingte Risiken:
  • Komplexität der Holdingstruktur kann für Investoren die Transparenz einzelner Werttreiber einschränken
  • Integration akquirierter Gesellschaften birgt kulturelle und organisatorische Herausforderungen
  • Abhängigkeit von qualifizierten IT-Spezialisten führt zu hohem Rekrutierungs- und Bindungsaufwand
  • Projektgeschäft kann zyklisch von Investitionszurückhaltung der Kunden beeinflusst werden
  • technologische Umbrüche, etwa durch Cloud-, Plattform- und AI-Entwicklungen, erfordern kontinuierliche Weiterqualifizierung
  • l>Allgeier verfügt aufgrund seiner Historie über Erfahrung im Management von Restrukturierungen und Portfoliobereinigungen. Das Geschäftsmodell ist in besonderem Maß von weichen Faktoren wie Reputation, Mitarbeiterqualität und Kundenbeziehungen abhängig.

Chancen und Risiken für konservative Anleger

Aus Sicht eines konservativen Investors ergeben sich bei einem möglichen Engagement in die Allgeier SE folgende wesentliche Chancen:
  • Partizipation an langfristigen Digitalisierungs-, Cloud- und Automatisierungstrends im Kernmarkt DACH
  • diversifizierte Kundenbasis über Branchen und Unternehmensgrößen hinweg
  • Potenzial für Wertsteigerung durch erfolgreiche Integration, Fokussierung und den Ausbau wachstumsstarker Servicefelder
  • Ausbau planbarer Erlöse über den weiteren Ausbau von Managed Services und langfristig angelegten Servicebeziehungen
  • l>Dem stehen relevante Risiken gegenüber:
    • inhärente Zyklizität des projektgetriebenen IT-Dienstleistungsgeschäfts
    • anhaltender Fachkräftemangel, der Lohnkosten erhöhen und Wachstumskapazitäten begrenzen kann
    • intensiver Wettbewerb durch nationale und internationale IT-Service-Konzerne und spezialisierte Nischenanbieter
    • Komplexität der Holdingstruktur, die eine detaillierte Fundamentalanalyse anspruchsvoll macht
    • Abhängigkeit von der Fähigkeit, technologische Trends wie Cloud, Security und AI operativ umzusetzen
    • l>Für langfristig orientierte, risikoaversere Anleger bleibt eine sorgfältige Prüfung der strategischen Positionierung, der Qualität des Managements, der Stabilität der Kundenbeziehungen und der Personalstrategie zentral. Eine Investitionsentscheidung sollte auf einer eigenständigen Analyse der Geschäftsberichte, der Kapitalmarktkommunikation und der Entwicklung des IT-Dienstleistungsmarktes beruhen.

Realtime-Kursdaten

Geld/Brief 17,30 € / 17,45 €
Spread +0,87%
Schluss Vortag 16,70 €
Gehandelte Stücke 14.280
Tagesvolumen Vortag 66.852 €
Tagestief 16,20 €
Tageshoch 17,45 €
52W-Tief 14,35 €
52W-Hoch 24,40 €
Jahrestief 14,35 €
Jahreshoch 24,40 €

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Warnung
Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlage­strategien geeignet.

Allgeier Aktie - Nachrichtenlage zusammengefasst:
Warum ist die Allgeier Aktie heute gestiegen?

  • Allgeier SE hat im dritten Quartal 2023 eine stabile Umsatzentwicklung verzeichnet, was auf die starke Nachfrage in den Bereichen IT-Services und Personalberatung hindeutet.
  • Das Unternehmen plant, sein Serviceangebot im Bereich IT-Security weiter auszubauen, um den wachsenden Sicherheitsanforderungen der Kunden gerecht zu werden.
  • Die positive Marktstimmung wird durch einen Anstieg der Aufträge aus der Digitalisierungs- und Automatisierungsbranche unterstützt, was Allgeier SE in eine gute Wettbewerbsposition bringt.
Hinweis

Community: Diskussion zur Allgeier Aktie

Zusammengefasst - darüber diskutiert aktuell die Community

  • Die Diskussion dreht sich vorrangig um das laufende Aktienrückkaufprogramm (Volumen ca. 11 Mio. EUR, bis April laufend) — einige Beiträge sehen eine Beschleunigung und bezeichnen Rückkäufe als wertsteigernd, andere vermuten, dass das Programm vor allem dazu dient, Verkäufe von Großaktionären (z. B. Dürschmidt) zu erleichtern und kritisieren mögliche Interessenkonflikte.
  • Parallel werden die Unternehmenszahlen und die Ausrichtung thematisiert: Management-Guidance mit erwarteter Umsatz- und Ergebnissteigerung sowie geringerer Nettoverschuldung wird von einigen als Grundlage für Optimismus (bis hin zu Kurszielen von ~40 EUR) gesehen, während andere auf anhaltende Schwächen, hohe Verschuldung und mangelndes Wachstumspotenzial hinweisen.
  • Zusätzlich werden Marktmechanik und Risiken diskutiert — erhöhte Umsätze und institutionelle Verkäufe werden als belastend genannt, kritische Stimmen monieren hohes KGV, Dividendenpflicht trotz Schuldenlast und die Abhängigkeit von öffentlichen Aufträgen, sodass Anleger weiterhin Volatilität und Vorsicht erwarten.
Hinweis
Jetzt mitdiskutieren

Allgeier Aktie: Fundamentale Kennzahlen (2024)

Umsatz in Mio. 327,63 €
Operatives Ergebnis (EBIT) in Mio. 13,30 €
Jahresüberschuss in Mio. 22,21 €
Umsatz je Aktie 28,39 €
Gewinn je Aktie 1,93 €
Gewinnrendite +6,78%
Umsatzrendite +6,78%
Return on Investment +5,40%
Marktkapitalisierung in Mio. 189,15 €
KGV (Kurs/Gewinn) 10,78
KBV (Kurs/Buchwert) 1,57
KUV (Kurs/Umsatz) 0,73
Eigenkapitalrendite +14,55%
Eigenkapitalquote +37,11%

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Derivate

Hebelprodukte (64)
Knock-Outs 57
Faktor-Zertifikate 7
Alle Derivate

Dividenden Kennzahlen

Dividendenrendite 6,17%
Auszahlungen/Jahr 1
Keine Senkung seit 8 Jahren
Stabilität der Dividende 0,87 (max 1,00)
Ausschüttungs- 97,09% (auf den Gewinn/FFO)
quote % (auf den Free Cash Flow)

Dividenden Historie

Datum Dividende
01.07.2026 1,00 €
30.06.2025 0,50 €
26.06.2024 0,50 €
14.06.2023 0,50 €
01.07.2022 0,50 €
09.06.2021 0,50 €
25.09.2020 0,13 €
01.07.2019 0,13 €
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Allgeier Termine

30.06.2026 Hauptversammlung
15.05.2026 Veröffentlichung Quartalsmitteilung (Stichtag Q1)
31.03.2026 Veröffentlichung Konzern-/Jahresabschluss
14.11.2025 Veröffentlichung Quartalsmitteilung (Stichtag Q3)

Allgeier Aktie: Übersicht Handelsplätze

Handelsplatz
Letzter
Änderung
Vortag
Zeit
Düsseldorf 17,25 +5,18%
16,40 € 19:30
Frankfurt 17,45 +7,06%
16,30 € 11:37
Gettex 17,65 +4,75%
16,85 € 19:44
Hamburg 16,40 +1,23%
16,20 € 09:09
L&S RT 17,375 +4,20%
16,675 € 20:40
München 16,70 0 %
16,70 € 08:00
Quotrix 17,15 +8,20%
15,85 € 15:09
Stuttgart 17,30 +5,81%
16,35 € 20:16
Tradegate 17,30 +3,59%
16,70 € 20:17
Xetra 17,45 +4,49%
16,70 € 17:35
Weitere Börsenplätze

Historische Kurse

Datum
Kurs
Volumen
28.07.26 16,20 8.190
27.07.26 16,70 67 T
24.07.26 15,90 46.606
23.07.26 16,05 45.519
22.07.26 16,35 141 T
21.07.26 16,55 76 T
Weitere Historische Kurse

Performance

Zeitraum Kurs %
1 Woche 16,55 € -2,11%
1 Monat 15,95 € +1,57%
6 Monate 22,70 € -28,63%
1 Jahr 19,30 € -16,06%
5 Jahre 22,05 € -26,53%

Unternehmensprofil Allgeier

Unternehmensprofil Allgeier
Allgeier SE ist ein börsennotierter IT-Dienstleister mit Fokus auf digitale Transformation, Softwareentwicklung und Managed Services. Das Unternehmen mit Sitz in München agiert als Holding, die spezialisierte Beteiligungen im Bereich Enterprise-Software, Cloud-Services und IT-Consulting bündelt. Für institutionelle und private Anleger fungiert Allgeier als Plattforminvestment in den deutschsprachigen IT-Mittelstand mit internationaler Reichweite. Der Konzern positioniert sich im Segment hochqualifizierter, projektorientierter IT-Leistungen für Industrie, Finanzdienstleister, öffentliche Hand und Technologieunternehmen.

Geschäftsmodell und Wertschöpfung

Allgeier SE verfolgt ein mehrstufiges Geschäftsmodell, das organisches Wachstum mit einer aktiven Buy-and-Build-Strategie verbindet. Im Kern kombiniert der Konzern mehrere Rollen:
  • strategische Managementholding mit zentralem Controlling, Kapitalallokation und Governance
  • operativer IT-Dienstleister mit Fokus auf kundenspezifische Softwareentwicklung und Systemintegration
  • Provider von Managed Services und Outsourcing-Lösungen, insbesondere im Infrastruktur- und Applikationsbetrieb
  • Plattform für spezialisierte IT-Beratungs- und Softwareeinheiten mit eigenem Markenauftritt
  • l>Wertschöpfung entsteht durch Skaleneffekte im Projektgeschäft, durch wiederkehrende Serviceerlöse aus längerfristigen IT-Betriebsverträgen sowie durch Cross-Selling innerhalb des Portfolios. Allgeier setzt auf eine Mischung aus Onshore-, Nearshore- und Offshore-Delivery, um anspruchsvolle Enterprise-Kunden bei gleichzeitigem Kostenmanagement zu bedienen. Der Konzern adressiert dabei den gesamten Lebenszyklus von IT-Systemen: Beratung, Architektur, Implementierung, Betrieb, Modernisierung und Migration in Cloud- und Security-orientierte Umgebungen.

Mission und strategische Leitlinien

Die Mission von Allgeier lässt sich als Unterstützung von Unternehmen bei der digitalen Transformation mit praxisnahen, wirtschaftlich tragfähigen IT-Lösungen zusammenfassen. Im Vordergrund stehen vor allem verlässliche Umsetzung und Weiterentwicklung komplexer IT-Vorhaben im regulierten und industriellen Umfeld. Zentrale Leitlinien sind:
  • technologische Unabhängigkeit gegenüber einzelnen Hyperscalern oder proprietären Plattformen
  • Fokus auf langfristige Kundenbeziehungen statt kurzfristiger Projektoptimierung
  • Kombination aus mittelständischer Nähe und börsennotierter Transparenz
  • dezentral organisierte operative Verantwortung mit klar definierten finanziellen Zielgrößen
  • l>Die Unternehmensführung strebt an, ein wachstumsorientiertes, aber zugleich robustes IT-Servicehaus zu sein, das auch in konjunkturellen Schwächephasen durch wiederkehrende Erlöse und diversifizierte Kundenbasis stabil bleibt.

Produkte, Dienstleistungen und Lösungsportfolio

Allgeier bietet ein breites Spektrum an IT-Services, das typischerweise in mehreren Leistungsblöcken strukturiert wird:
  • IT-Consulting und Enterprise-Architecture-Beratung für komplexe Anwendungslandschaften
  • kundenspezifische Softwareentwicklung, darunter Web-, Mobile- und Enterprise-Applikationen
  • Systemintegration von Standardsoftware, Datenbanken, Middleware und Schnittstellen
  • Managed Services für Infrastruktur, Applikationsbetrieb, Monitoring und Support
  • Cloud-Services, inklusive Services rund um Public-, Private- und Hybrid-Cloud-Umgebungen
  • IT-Outsourcing und Application Management für kritische Kernsysteme von Kunden unterschiedlicher Größenklassen
  • eigene Softwarelösungen und Frameworks in ausgewählten Nischenbereichen
  • Angebote in den Bereichen Cybersecurity, Data & Analytics sowie Digital Engineering
  • l>Die Lösungen adressieren branchenspezifische Anwendungsfälle in Industrie, Automobil, Handel, Finanzdienstleistungen, Gesundheitswesen und öffentlicher Verwaltung. Durch die Kombination aus Beratung, Implementierung und Betrieb zielt Allgeier darauf, Kunden über den gesamten Projekt- und Betriebszyklus hinweg zu begleiten und den Anteil wiederkehrender Serviceerlöse zu erhöhen.

Business Units und organisatorische Struktur

Allgeier SE organisiert sich als Holding mit mehreren operativen Einheiten, die thematisch oder regional fokussiert sind. Die Struktur wird in der Regel entlang folgender Dimensionen gegliedert:
  • geschäftsbereichsbezogene Einheiten für Software- und IT-Services, Cloud-Services und IT-Consulting
  • Tochtergesellschaften mit eigener Marke und klar abgegrenztem Servicefokus
  • regionale Einheiten im deutschsprachigen Raum und in ausgewählten internationalen Märkten
  • l>Die Holding übernimmt zentrale Funktionen wie Finanzsteuerung, Compliance, M&A-Strategie und übergreifendes Risikomanagement. Die operativen Gesellschaften agieren unternehmerisch, um Kundennähe, Spezialisierung und schnelle Entscheidungswege sicherzustellen. Allgeier nimmt regelmäßig Portfoliobereinigungen vor, indem nicht-strategische Geschäftsbereiche veräußert und wachstumsstarke Kernfelder, etwa Cloud-, Digitalisierungs- und Security-Services, ausgebaut werden.

Alleinstellungsmerkmale und Burggräben

Die Alleinstellungsmerkmale von Allgeier liegen weniger in singulären Technologien als in der Kombination aus mittelständischem IT-Haus und börsennotierter Plattform. Wesentliche Differenzierungsfaktoren sind:
  • breite Diversifikation über Branchen, Technologien und Kunden hinweg
  • dezentrale Struktur mit spezialisierten Einheiten, die dennoch durch die Holding finanziell gesteuert werden
  • Management- und Integrationskompetenz bei der Übernahme mittelständischer IT-Dienstleister
  • langjährige Kundebeziehungen in regulierten und anspruchsvollen Sektoren
  • l>Die Burggräben entstehen im IT-Dienstleistungsmarkt vor allem durch:
    • hohe Wechselkosten bei langfristig angelegten Outsourcing- und Managed-Service-Beziehungen
    • tiefe Einbindung in Kernprozesse der Kunden, etwa ERP-nahe Systeme oder geschäftskritische Plattformen
    • Know-how-Konzentration in Projektteams, die sich nicht kurzfristig replizieren lässt
    • Reputation für Verlässlichkeit bei komplexen, über mehrere Jahre laufenden Transformationsprogrammen
    • l>Diese Schutzmechanismen sind funktional, aber nicht unüberwindbar: Sie hängen stark von der Fähigkeit ab, qualifizierte IT-Fachkräfte zu gewinnen und zu halten.

Wettbewerbsumfeld und Peer Group

Allgeier konkurriert in einem fragmentierten und hochkompetitiven Markt für IT-Dienstleistungen. Zu den relevanten Wettbewerbern im DACH-Raum zählen mittelgroße IT-Berater und Systemhäuser sowie spezialisierte Digitalagenturen. Im weiteren europäischen Umfeld stehen internationale IT-Service-Konzerne und globale Systemintegratoren. Charakteristisch ist:
  • intensiver Wettbewerb um Fachkräfte im Bereich Softwareentwicklung, Cloud-Architektur, Data & Analytics und Cybersecurity
  • Preis- und Margendruck durch größere Anbieter mit ausgeprägten Nearshore- und Offshore-Kapazitäten
  • zunehmende Standardisierung von Cloud-, Plattform- und AI-Diensten, die Beratungs- und Integrationsleistungen verändert
  • l>Allgeier positioniert sich als flexibler, technologieneutraler Partner zwischen klassischen Systemhäusern und großen globalen IT-Consulting-Gesellschaften. Das Wettbewerbsumfeld wird strukturell von Digitalisierungs- und Automatisierungstrends unterstützt, ist aber von starkem Konkurrenzdruck geprägt.

Management, Corporate Governance und Strategie

Die Unternehmensführung der Allgeier SE wird durch einen Vorstand verantwortlich gelenkt, der von einem Aufsichtsrat kontrolliert wird. Das Management verfolgt eine wachstumsorientierte, aber selektive Akquisitionsstrategie. Kernelemente der strategischen Agenda sind:
  • Fokussierung des Portfolios auf margenstärkere, wachstumsintensive Bereiche wie Cloud, Digital Engineering, Data & Analytics und Managed Services
  • Integration erworbener Gesellschaften in eine konsistente Governance-Struktur bei Erhalt operativer Eigenständigkeit
  • Stärkung des Anteils wiederkehrender Erlöse zur Glättung der Zyklizität im projektorientierten Geschäft
  • konsequentes Kosten- und Working-Capital-Management zur Sicherung finanzieller Stabilität
  • weitere Schärfung des Profils als fokussierter IT-Dienstleister nach früheren Portfolioumbauten
  • l>Corporate-Governance-Anforderungen eines regulierten Kapitalmarkts, regelmäßige Finanzberichterstattung und eine grundsätzlich transparente Kommunikation sollen das Vertrauen institutioneller und privater Investoren adressieren. Gleichzeitig verbleibt für Außenstehende ein gewisser Komplexitätsgrad, da die Holdingstruktur und die Vielzahl operativer Einheiten eine detaillierte Beurteilung erschweren.

Branchen- und Regionalanalyse

Allgeier agiert primär im europäischen Markt für Informations- und Kommunikationstechnologie, mit Schwerpunkt im deutschsprachigen Raum. Relevante Branchendynamiken umfassen:
  • anhaltende Digitalisierung und Automatisierung von Geschäftsprozessen in Industrie, Finanzwesen, Handel und öffentlicher Verwaltung
  • Verlagerung von Applikationen und Infrastrukturen in Cloud-Umgebungen sowie den verstärkten Einsatz von Plattform- und AI-Technologien
  • steigende Anforderungen an IT-Sicherheit, Datenintegrität und regulatorische Compliance
  • Fachkräftemangel in der Softwareentwicklung und im IT-Betrieb, der die Markteintrittsbarrieren erhöht
  • l>Der DACH-Markt gilt als anspruchsvoll, technologisch fortgeschritten und zahlungskräftig, zugleich aber preissensibel und reguliert. Internationale Präsenz in ausgewählten Regionen ermöglicht Allgeier, Nearshore- und Offshore-Ressourcen zu nutzen, ohne den Kernmarktbezug zu verlieren. Für ein börsennotiertes IT-Serviceunternehmen ergibt sich ein strukturell wachsendes Umfeld, das jedoch konjunkturellen Schwankungen bei Investitionsgüterindustrien, dem öffentlichen Sektor und wechselnden IT-Budgets von Unternehmen unterliegt.

Unternehmensgeschichte und strategische Entwicklung

Allgeier blickt auf eine lange Unternehmensgeschichte zurück, die von mehreren strategischen Neupositionierungen geprägt ist. Aus einem ursprünglich breiter aufgestellten Konzern entwickelte sich im Laufe der Jahre ein fokussierter IT-Dienstleister. Charakteristisch für diese Entwicklung waren:
  • der schrittweise Auf- und Ausbau von IT-Service- und Softwareeinheiten über Zukäufe und Beteiligungen
  • die Trennung von nicht zum Kerngeschäft passenden Aktivitäten
  • die Herausbildung spezialisierter Tochtergesellschaften mit eigenem Markenprofil
  • l>In den letzten Jahren hat Allgeier wesentliche Strukturentscheidungen getroffen, um das Profil als IT-Dienstleister zu schärfen und das Portfolio für Investoren transparenter zu machen, unter anderem durch die Abspaltung und anschließende Börsennotierung eines großen Teils des früheren Enterprise-IT-Geschäfts, das heute überwiegend in der eigenständig börsennotierten Nagarro SE gebündelt ist, sowie durch weitere Portfoliobereinigungen. Die Strategie lässt sich dabei als fortlaufender Prozess der Fokussierung, Konsolidierung und Modernisierung beschreiben, mit dem Ziel, den Konzern an den Wachstumsfeldern der digitalen Ökonomie auszurichten.

Besonderheiten und Risikofaktoren des Geschäftsmodells

Eine Besonderheit von Allgeier ist die Kombination aus dezentralem Unternehmertum und zentraler Kapitalmarktorientierung. Daraus ergeben sich sowohl Chancen als auch strukturbedingte Risiken:
  • Komplexität der Holdingstruktur kann für Investoren die Transparenz einzelner Werttreiber einschränken
  • Integration akquirierter Gesellschaften birgt kulturelle und organisatorische Herausforderungen
  • Abhängigkeit von qualifizierten IT-Spezialisten führt zu hohem Rekrutierungs- und Bindungsaufwand
  • Projektgeschäft kann zyklisch von Investitionszurückhaltung der Kunden beeinflusst werden
  • technologische Umbrüche, etwa durch Cloud-, Plattform- und AI-Entwicklungen, erfordern kontinuierliche Weiterqualifizierung
  • l>Allgeier verfügt aufgrund seiner Historie über Erfahrung im Management von Restrukturierungen und Portfoliobereinigungen. Das Geschäftsmodell ist in besonderem Maß von weichen Faktoren wie Reputation, Mitarbeiterqualität und Kundenbeziehungen abhängig.

Chancen und Risiken für konservative Anleger

Aus Sicht eines konservativen Investors ergeben sich bei einem möglichen Engagement in die Allgeier SE folgende wesentliche Chancen:
  • Partizipation an langfristigen Digitalisierungs-, Cloud- und Automatisierungstrends im Kernmarkt DACH
  • diversifizierte Kundenbasis über Branchen und Unternehmensgrößen hinweg
  • Potenzial für Wertsteigerung durch erfolgreiche Integration, Fokussierung und den Ausbau wachstumsstarker Servicefelder
  • Ausbau planbarer Erlöse über den weiteren Ausbau von Managed Services und langfristig angelegten Servicebeziehungen
  • l>Dem stehen relevante Risiken gegenüber:
    • inhärente Zyklizität des projektgetriebenen IT-Dienstleistungsgeschäfts
    • anhaltender Fachkräftemangel, der Lohnkosten erhöhen und Wachstumskapazitäten begrenzen kann
    • intensiver Wettbewerb durch nationale und internationale IT-Service-Konzerne und spezialisierte Nischenanbieter
    • Komplexität der Holdingstruktur, die eine detaillierte Fundamentalanalyse anspruchsvoll macht
    • Abhängigkeit von der Fähigkeit, technologische Trends wie Cloud, Security und AI operativ umzusetzen
    • l>Für langfristig orientierte, risikoaversere Anleger bleibt eine sorgfältige Prüfung der strategischen Positionierung, der Qualität des Managements, der Stabilität der Kundenbeziehungen und der Personalstrategie zentral. Eine Investitionsentscheidung sollte auf einer eigenständigen Analyse der Geschäftsberichte, der Kapitalmarktkommunikation und der Entwicklung des IT-Dienstleistungsmarktes beruhen.
Stand: Juli 2026
Hinweis

Allgeier Prognose 2026: Einstufung & Empfehlung von Analysten

Allgeier Kursziel 2026

  • Die Allgeier Kurs Performance für 2026 liegt bei -22,12%. Die Performance der Benchmark CDAX (Performance) liegt bei +3,95%. Underperformance: Die Allgeier Kurs Performance ist um -26,07 Prozentpunkte niedriger als die Performance des CDAX (Performance).

Stammdaten

Marktkapitalisierung 189,15 Mio. €
Streubesitz 58,24%
Währung EUR
Land Deutschland
Sektor Technologie
Branche Informationstechnologiedienstleistungen
Aktientyp Stammaktie

Aktionärsstruktur

+13,45% Institutionelle Aktionäre
+58,24% Streubesitz
+44,79% Individuelle Aktionäre

Community-Beiträge zu Allgeier

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Kingkoopa
Lächerlich
Dir ist aber schon klar, dass bei Geschäftsführern Aktien meistens ein Teil des Gehalts sind? Die werden meistens mit einer Sperrfrist versehen und irgendwann kann der Geschäftsführer die Aktien dann verkaufen. Woher weißt du denn, was er für einen „Buy in“ hat? Meinst du ehrlich er macht damit minus? Zu 100% bestimmt nicht! Und als ob nagarro sich den laden ans Bein bindet, naja.... Auch wenn nagarro der Allgeier entsprungen ist, und es eine gewisse Nähe gibt aber ohne nagarro läuft der Laden hier doch überhaupt nicht. Was für Aufträge liegen denn hier bitte auf dem Tisch? Hier wird seit Monaten nur getönt das ach so dicke Rahmenverträge vorliegen aber umgesetzt wurde genau 0. Genauso wenig ist über eben jene bekannt! Der Kurs dümpelt nur vor sich hin und wird mal gepusht und mal gedrückt, aber bei solch einem Mikro Wert auch absolut kein Wunder... Wer hier jetzt noch einsteigt, sollte Nerven aus Stahl haben Bei kritischen Fragen, was das Wachstum der Aktie betrifft, wird auf die Politik und die Behörden geschimpft, dass die zu lange brauchen würden um „DIE Aufträge“ abzurufen. Man kann fast schon meinen die Firma selbst ist eine Behörde, jedes Unternehmen was so auf lange Sicht handelt wird es nicht lange geben! Die Aussage "Ärgerlich, dass man Softwaraktien als konventionalstrafe behandelt und hier nicht zu Gunsten von Allgeier differenziert." kann aber auch nicht ernst gemeint sein oder? Wenn (Falls) KI erst so richtig los geht und überall flächendeckend zum Einsatz kommt, wird man eine Allgeier noch weniger brauchen als so schon, wofür denn auch? Die Aufgaben kann eine KI ja prinzipiell selbst übernehmen (und jetzt kommt nicht mit Wartung/Updates etc. der KI) das übernehmen dann ganz andere Firmen als Allgeier. Allgeier ist mehr als einiges den Investoren schuldig geblieben, die ist leider noch immer viel zu hoch bewertet, man gurkt seit Jahren mit dem Umsatz & Gewinn rum, ist verschuldet ohne Ende, zahlt dafür eine Dividende und startet jetzt ein vollkommen sinnloses Rückkaufprogramm.
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sinus12
irgendwann schon
Allgeier schwächelt schon lange,hohes KGV,immer die gleichen Sprüche ,wenn der Staat...etc Nicht ohne grund verkauft Dürschmidt und sattelt um,Fonds ebenso Demnächst wird das letzte Tiel bei 14,70 begrüsst, Es gibt bessere Werte in dieser Branche,mit besserem Management,denen fällt nichts besseres ein als ein Aktienrückkaufprogramm zu starten,der letzte Strohhalm,dazu recht fragwürdig bei den Schulden und nur 11 millionen Aktien.
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Klei
Aktienrückkauf
bisher hatte man zum 30.01.2026 nur € 788.000 von den geplanten 11 Mio Euro für den Rückkauf ausgegeben. Zuletzt hatte man aber die Stückzahl auf ca. 35.000 Stück pro Woche nach oben gefahren. https://www.allgeier.com/de/investor-relations/share-buyback-2025/ Bis April läuft das ARP nach aktuellem Stand, so dass zeitnah mit einer Beschleunigung des ARP zu rechnen sein dürfte. Es liegt auf der Hand, dass zuletzt verschobene öffentliche Projekte zeitnah in Umsatz stattfinden werden. Ferner wird Allgeier über verschiedene seiner etablierten Tochtergesellschaften Gelder aus dem Infrastruktursondervermögens als Umsatz erhalten. Wenngleich ich mir von unserer Regierung persönlich - gar nichts - erwarte, so ist die Beschleunigung der Digitalisierung ganz vorne auf der Agenda und hierfür braucht man Allgeier und hierfür bekommt Allgeier signifikante Umsatzvolumina in Form weiterer neuer Aufträge zugewiesen. Die Planung mi 10% Umsatzwachstum für die nächsten 3 Jahre und einer EBIT Marge von 15% ist somit mehr als realistisch. Damit wäre Allgeier mindestens um 50% unterbewertet. Mein Kursziel für dieses Jahr lauter somit € 40,00 für die Allgeier Aktie bis Ende 2026.
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2141andreas
Allgeier Holding

Die Experten vom "Nebenwerte Journal" sehen für die Allgeier-Aktie (ISIN DE0005086300/ WKN 508630) mittelfristig weiteres Potenzial.

Wie zu Beginn eines jeden Jahres würden die Experten (bereits zum fünften Mal) überprüfen, was Unternehmen in ihren Geschäftsberichten den Anlegern versprochen hätten. So hätten die Experten dieses Mal die Ausblicke in den Jahresabschlüssen 2010 für 2011 mit den Kommentaren in den jüngsten Zwischenberichten verglichen. Obwohl die Wirtschaft in 2011 heftigen Schwankungen unterworfen gewesen sei, hätten sich Anleger auf die Zielvorgaben der Titelgeschichten der Experten (insgesamt 24 Stück) der Jahrgänge 2010 und 2011 verlassen können.

Die Unternehmensführung von Allgeier zeige sich inzwischen sehr sicher was die eigenen Prognosen angehe. So seien deren Einschätzungen zum Markt und deutlich steigenden Umsätzen eingetroffen. Insgesamt belege das Unternehmen einen guten, geteilten dritten Platz im Ranking der Experten.

Auch das operative Geschäft von Allgeier könne sich sehen lassen. Die Erwartungen der Experten für das Geschäftsjahr 2010 seien voll erfüllt worden und auch die weiteren Perspektiven seien positiv. Die Gesellschaft habe sich zu einem führenden IT-Beratungs- und Serviceunternehmen in Deutschland entwickelt. Mithilfe von Akquisitionen wachse Allgeier auch zunehmend im Ausland. Insgesamt würden 16 operativ tätige Firmen und etwa 3.500 Mitarbeiter zur Allgeier-Gruppe gehören. Besonders wichtig für die Geschäftsführung sei die Förderung von Synergien in der Gruppe.

Dank der neuen Übernahmen rücke inzwischen ein Umsatz von 400 Mio. Euro in Reichweite. Jedoch werde der Jahresüberschuss aufgrund der Normalisierung der Steuerquote gegenüber dem operativen Ergebnis unterproportional zulegen.

Mittelfristig ergibt sich für die Allgeier-Aktie zusätzliches Potenzial durch die Steigerung der Ertragskraft der Unternehmen, die aus einer Insolvenz übernommen wurden und die bisher nur unterdurchschnittlich zum Ergebnis beitragen, so die Experten vom "Nebenwerte Journal". Eine Dividende von 0,50 Euro je Aktie biete eine attraktive Basisverzinsung. (Ausgabe Jahresschau 2011/12) (19.01.2012/ac/a/nw)

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2141andreas
komische umsätze

hoch zu niedrigen Kurs und bei höheren Kurs nur geringer umsatz ... da würd ich die meinen dann nicht mal los .. xD

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2141andreas
Allgeier

was helfen die besten zahlen ohne konkreten ausblick .. die Aktie ist sowas von schwach zZ. ... aber da ich schon seit herbst 2010 drin bin geb ich jetzt auch nicht her -- so :)

Andreas

Avatar des Verfassers
noidea
hallo mikkki
dann wollen wir mal hoffen, dass der markt die guten zahlen honoriert und der kurs kräftig steigt :-))))
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Häufig gestellte Fragen zur Allgeier Aktie und zum Allgeier Kurs

Der aktuelle Kurs der Allgeier Aktie liegt bei 17,30 €.

Für 1.000€ kann man sich 57,80 Allgeier Aktien kaufen.

Das Tickersymbol der Allgeier Aktie lautet ALGIF.

Die 1 Monats-Performance der Allgeier Aktie beträgt aktuell 1,57%.

Die 1 Jahres-Performance der Allgeier Aktie beträgt aktuell -16,06%.

Der Aktienkurs der Allgeier Aktie liegt aktuell bei 17,30 EUR. In den letzten 30 Tagen hat die Aktie eine Performance von 1,57% erzielt.
Auf 3 Monate gesehen weist die Aktie von Allgeier eine Wertentwicklung von -2,70% aus und über 6 Monate sind es -28,63%.

Das 52-Wochen-Hoch der Allgeier Aktie liegt bei 24,40 €.

Das 52-Wochen-Tief der Allgeier Aktie liegt bei 14,35 €.

Das Allzeithoch von Allgeier liegt bei 59,80 €.

Das Allzeittief von Allgeier liegt bei 1,96 €.

Die Volatilität der Allgeier Aktie liegt derzeit bei 66,92%. Diese Kennzahl zeigt, wie stark der Kurs von Allgeier in letzter Zeit schwankte.

Die Marktkapitalisierung beträgt 189,15 Mio. €

Insgesamt sind 11,5 Mio Allgeier Aktien im Umlauf.

Institutionelle Aktionäre hält +13,45% der Aktien und ist damit Hauptaktionär.

Am 20.12.2020 gab es einen Split im Verhältnis 1:4.

Am 20.12.2020 gab es einen Split im Verhältnis 1:4.

Allgeier hat seinen Hauptsitz in Deutschland.

Allgeier gehört zum Sektor Informationstechnologiedienstleistungen.

Das KGV der Allgeier Aktie beträgt 15,83.

Der Jahresumsatz des Geschäftsjahres 2024 von Allgeier betrug 327.626.000 €.

Die nächsten Termine von Allgeier sind:
  • 30.06.2026 - Hauptversammlung
  • 15.05.2026 - Veröffentlichung Quartalsmitteilung (Stichtag Q1)
  • 31.03.2026 - Veröffentlichung Konzern-/Jahresabschluss
  • 14.11.2025 - Veröffentlichung Quartalsmitteilung (Stichtag Q3)
  • 15.08.2025 - Veröffentlichung Halbjahresfinanzbericht
  • 27.06.2025 - Hauptversammlung
  • 15.05.2025 - Veröffentlichung Quartalsmitteilung (Stichtag Q1)
  • 30.04.2025 - Veröffentlichung Konzern-/Jahresabschluss

Laut Daten gab es im letzten Monat Insidertransaktionen, die Hinweise auf die Stimmung innerhalb von Allgeier geben. Dabei gab es 2 Verkäufe der Allgeier Aktie und keine Käufe der Allgeier Aktie.

Ja, Allgeier zahlt Dividenden. Zuletzt wurde am 01.07.2026 eine Dividende in Höhe von 1,00 € gezahlt.

Zuletzt hat Allgeier am 01.07.2026 eine Dividende in Höhe von 1,00 € gezahlt.
Dies entspricht einer Dividendenrendite von 6,12%. Die Dividende wird jährlich gezahlt.

Die letzte Dividende von Allgeier wurde am 01.07.2026 in Höhe von 1,00 € je Aktie ausgeschüttet.
Das ergibt, basierend auf dem aktuellen Kurs, eine Dividendenrendite von 6,12%.

Die Dividende wird jährlich gezahlt.

Der letzte Zahltag der Dividende war am 01.07.2026. Es wurde eine Dividende in Höhe von 1,00 € gezahlt.

Um eine Dividende ausgezahlt zu bekommen, muss man die Aktie am Ex-Tag (Ex-Date) im Depot haben.