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Aumann Aktie

Aktie
WKN:  A2DAM0 ISIN:  DE000A2DAM03 US-Symbol:  AUUMF Branche:  Maschinen Land:  Deutschland
13,90 €
+0,1 €
+0,72%
23.01.26
Depot/Watchlist
Marktkapitalisierung *
176,28 Mio. €
Streubesitz
32,94%
KGV
7,16
Dividende
0,22 €
Dividendenrendite
1,60%
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Aumann Aktie Chart

Unternehmensbeschreibung

Die Aumann AG ist ein spezialisierter Maschinen- und Anlagenbauer mit Fokus auf Produktionssysteme für elektrische Antriebe und anspruchsvolle Automobilkomponenten. Das Unternehmen positioniert sich als technologischer Nischenanbieter im Übergang von Verbrennungsmotoren zu Elektromobilität. Aumann verbindet klassischen Sondermaschinenbau mit Automatisierungstechnik, Wickeltechnologie und Prozesskompetenz für die Serienfertigung. Der Konzern ist im regulierten Markt notiert und adressiert vor allem institutionelle und langfristig orientierte Investoren, die auf industrielle Transformation, Elektromobilität und Automatisierung setzen. Im Zentrum stehen hochgradig kundenspezifische Lösungen, eine enge Verzahnung mit den Entwicklungsabteilungen der OEMs sowie langfristige Service- und Modernisierungsbeziehungen.

Geschäftsmodell und Wertschöpfung

Das Geschäftsmodell der Aumann AG basiert auf der Entwicklung, Konstruktion und Integration schlüsselfertiger Produktionslinien. Die Wertschöpfung umfasst den kompletten Projektzyklus von der Konzeptstudie über das Engineering bis zur Inbetriebnahme beim Kunden. Kern ist die Fähigkeit, komplexe Fertigungsprozesse zu automatisieren und in skalierbare Linien umzusetzen. Aumann erzielt den Großteil seines Geschäfts mit Projektaufträgen von Automobilherstellern und deren Zulieferern, zunehmend aber auch von Industrieunternehmen außerhalb der Automobilbranche. Das Unternehmen erzielt wiederkehrende Erlöse über Serviceleistungen, Modernisierung, Retrofit und Ersatzteile. Ein wesentlicher Treiber des Geschäftsmodells ist die frühe Einbindung in die Produktentwicklung der Kunden, wodurch Prozess-Know-how in die spätere Serienfertigung einfließt. Die Marge hängt stark von Auslastung, Projektmix, Komplexität und dem Anteil standardisierter Module ab. Zyklische Investitionsphasen in der Automobilindustrie wirken sich direkt auf die Projektpipeline aus.

Mission und strategische Ausrichtung

Die Mission von Aumann besteht darin, die industrielle Transformation hin zu elektrifizierten Antrieben und effizienteren Produktionsprozessen mit hochpräzisen, automatisierten Fertigungssystemen zu unterstützen. Das Unternehmen versteht sich als Technologiepartner für OEMs, die ihre Wertschöpfungsketten im Bereich E-Mobility und anspruchsvoller Antriebstechnik neu konfigurieren. Strategisch verfolgt Aumann drei Leitlinien: Erstens die technologische Fokussierung auf Wickel- und Montagetechnik für Elektromotoren und E-Drive-Komponenten, zweitens die vertiefte Internationalisierung in den wichtigsten Automobilregionen und drittens die Erhöhung des Anteils standardisierter Plattformen innerhalb kundenspezifischer Lösungen. Die Unternehmensführung betont einen langfristigen Ansatz mit konservativer Bilanzpolitik, technologischer Spezialisierung und selektivem Wachstum entlang klar definierter Kernkompetenzen.

Produkte und Dienstleistungen

Das Produkt- und Leistungsportfolio von Aumann deckt die gesamte Kette komplexer Produktionsanlagen ab. Zu den zentralen Lösungen gehören automatisierte Fertigungssysteme für elektrische Antriebe, insbesondere für Statoren, Rotoren und komplette E-Motoren. Diese Anlagen kombinieren Wickeltechnologie, Montage, Fügen, Prüfen und End-of-Line-Testing. Daneben liefert Aumann Produktionslinien für klassische Automobilkomponenten wie Schaltgetriebe, Antriebsstränge, Lenksysteme oder Strukturteile. Ergänzt wird das Portfolio durch Handlingsysteme, Automatisierungslösungen, Robotik-Integration und Software für die Liniensteuerung. Dienstleistungen umfassen Projektmanagement, Inbetriebnahme, Schulung, Wartung, Ferndiagnose und Retrofit bestehender Anlagen. Darüber hinaus entwickelt Aumann kundenspezifische Prozesslösungen mit Prototypanlagen und Pilotlinien, um neue Produkte in die Großserienfertigung zu überführen. Die Kombination aus Hardware, Software, Prozess-Know-how und After-Sales-Service bildet den integralen Leistungsumfang.

Business Units und Segmentstruktur

Die Aumann AG berichtet ihr Geschäft im Wesentlichen in zwei Bereichen, die die technologische und marktbezogene Ausrichtung widerspiegeln. Der erste Schwerpunkt liegt traditionell auf Produktionssystemen für klassische Automobilanwendungen, also konventionelle Antriebe und strukturrelevante Komponenten. Der zweite Schwerpunkt adressiert elektrische Antriebe und Elektromobilität, insbesondere Fertigungssysteme für E-Motoren, Hybridantriebe und weitere E-Drive-Komponenten. Innerhalb dieser Segmente gliedert Aumann seine Aktivitäten operativ nochmals nach Standorten und Technologieschwerpunkten, etwa Wickeltechnologie, Montagetechnik oder testintensive End-of-Line-Anwendungen. Die Segmentierung orientiert sich damit sowohl an der Antriebstechnologie als auch an den zugrunde liegenden Kernkompetenzen. Diese Struktur soll Transparenz für Investoren schaffen und die strategische Steuerung des Übergangs von Verbrennungstechnologie zu E-Mobility erleichtern.

Alleinstellungsmerkmale und technologische Moats

Als spezialisiertes Maschinenbauunternehmen verfügt Aumann über mehrere potenzielle Alleinstellungsmerkmale. Zentral ist die Kombination aus tiefgreifender Wickeltechnologie für Elektromotoren, hoher Automatisierungskompetenz und Integrationsfähigkeit komplexer Fertigungsschritte in durchgängige Linien. Die firmenspezifischen Prozessabläufe, Rezepturen und Parametrisierungen stellen einen technologischen Burggraben dar, da sie in langjährigen Projekten gemeinsam mit OEMs entwickelt wurden. Darüber hinaus besitzt Aumann ein spezialisiertes Engineering-Know-how, das in kundenspezifische Anlagen mit hohen Eintrittsbarrieren in Bezug auf Referenzen, Zuverlässigkeit und Qualität mündet. Kundenbindung entsteht durch hohe Umstellungskosten, da Produktionsprozesse, Qualitätssicherung und Lieferketten eng mit den Aumann-Anlagen verzahnt sind. Die Fähigkeit, Prototypen schnell in serientaugliche Produktionslinien zu überführen, verschafft Aumann zudem Vorteile bei Innovationsprojekten im Bereich neuer Antriebsgenerationen.

Wettbewerbsumfeld und Marktposition

Der Wettbewerbsdruck für Aumann ist hoch und heterogen. Im Bereich E-Mobility konkurriert das Unternehmen mit internationalen Spezialisten für Wickel- und Montagetechnik sowie mit großen Automatisierungskonzernen, die ebenfalls auf Elektromotorfertigungssysteme abzielen. Im klassischen Automobilanlagenbau stehen europäische, asiatische und nordamerikanische Maschinenbauer im Wettbewerb, die oft über breitere Portfolios oder stärkere Skaleneffekte verfügen. Zudem versuchen einige OEMs, eigene Fertigungskompetenzen aufzubauen, was einzelne Wertschöpfungsstufen internalisieren kann. Aumann differenziert sich vor allem über Tiefenkompetenz in spezifischen Prozessschritten, hohe Anpassungsfähigkeit und eine starke Fokussierung auf anspruchsvolle Projekte, bei denen Standardlösungen an ihre Grenzen stoßen. Für Investoren ist relevant, dass der Markt konsolidierungsträchtig ist und sich Wettbewerbsvorteile stark aus technologischem Vorsprung, Referenzprojekten und Servicequalität speisen.

Management, Unternehmensführung und Strategieumsetzung

Das Management der Aumann AG verfolgt eine Strategie, die auf technologischer Spezialisierung, selektivem Wachstum und Angebotsfokussierung basiert. Die Unternehmensführung betont die Priorität von Profitabilität und technologischer Relevanz gegenüber reinem Volumenwachstum. Governance-Strukturen mit börsennotiertem Hintergrund erfordern transparente Berichterstattung, Compliance und eine klare Kommunikation der strategischen Stoßrichtungen gegenüber dem Kapitalmarkt. Strategisch setzt das Management auf den Ausbau des Segments Elektromobilität, die Optimierung von Projektmanagement und Risikosteuerung sowie die Verbesserung der Kapazitätsflexibilität, um Konjunkturzyklen im Anlagenbau besser abzufedern. Für konservative Anleger ist von Bedeutung, dass die Unternehmensführung eine langfristige Positionierung als spezialisierter Systemlieferant anstrebt und kurzfristige, stark zyklische Geschäfte nicht priorisiert, sofern sie das technologische Profil verwässern würden.

Branche, Regionen und Markttrends

Aumann ist in einer zyklischen, investitionsgetriebenen Branche tätig, in der Kapitalgüterinvestitionen von Automobilherstellern und Industrieunternehmen entscheidend sind. Die Automobilindustrie durchläuft derzeit einen tiefgreifenden Strukturwandel hin zu Elektromobilität, Software-Defined Vehicle und neuen Fertigungskonzepten. Dieser Wandel führt zu einem erheblichen Bedarf an neuen Produktionsanlagen, erhöht aber zugleich die Planungsunsicherheit. Regional liegt der Schwerpunkt von Aumann in Europa, mit wachsender Bedeutung internationaler Märkte, insbesondere in Asien und Nordamerika, wo wichtige Zentren der Automobil- und Zulieferindustrie angesiedelt sind. Die globale Wettbewerbsdynamik zwingt OEMs zu Effizienzsteigerungen, höherem Automatisierungsgrad und kürzeren Innovationszyklen. Für Unternehmen wie Aumann entstehen Chancen durch neue Plattformen und Modellgenerationen, zugleich aber Risiken durch Investitionsverschiebungen, regionale Förderregime und geopolitische Verwerfungen, die Lieferketten und Standortentscheidungen beeinflussen.

Unternehmensgeschichte und Entwicklung

Die Aumann AG hat sich aus einem traditionsreichen Maschinenbauumfeld heraus zu einem spezialisierten Anbieter für Automatisierungs- und Wickeltechnik entwickelt. Historisch stammen wichtige Wurzeln aus dem klassischen Sondermaschinenbau für die Automobilindustrie, insbesondere für Antriebstechnik und mechanische Komponenten. Mit dem Aufkommen der Elektromobilität hat das Unternehmen seine Kompetenzen systematisch in Richtung elektrische Antriebe erweitert und die Wickeltechnologie als Kernkompetenz ausgebaut. Der Börsengang diente dazu, Wachstum und Internationalisierung zu finanzieren, die technologische Basis zu stärken und die Sichtbarkeit am Kapitalmarkt zu erhöhen. Im Zeitverlauf hat Aumann sein Profil von einem breiten Automobilanlagenbauer hin zu einem stärker fokussierten Spezialisten für E-Motoren-Fertigungssysteme geschärft, ohne die Fähigkeit zur Lieferung komplexer Linien für konventionelle Anwendungen vollständig aufzugeben. Diese duale Ausrichtung prägt die aktuelle Transformationsphase.

Besonderheiten und strukturelle Charakteristika

Eine Besonderheit der Aumann AG ist die starke Projektorientierung mit hoher technischer Komplexität und begrenzter Standardisierung, was zu volatileren Auftragseingängen und Ergebnissen führen kann. Gleichzeitig ermöglicht dieser Ansatz differenzierende, margenstärkere Projekte. Die enge Verzahnung mit F&E-Abteilungen der Kunden führt zu langfristigen Entwicklungskooperationen, aber auch zu Abhängigkeiten von wenigen großen Auftraggebern im Automobilsektor. Darüber hinaus ist der Anteil an Ingenieurleistungen und Projektmanagement hoch, wodurch Humankapital, Know-how-Sicherung und Fachkräfteverfügbarkeit strategisch kritisch sind. Technologisch zeichnet sich Aumann durch eine Kombination aus Mechanik, Elektronik, Software und Prozesssimulation aus, was ein interdisziplinäres Profil schafft. Für Anleger ist zudem relevant, dass der Unternehmenswert stark von immateriellem Know-how, Referenzanlagen und langjährigen Kundenbeziehungen abhängt, die sich nur bedingt in der Bilanz widerspiegeln.

Chancen für konservative Anleger

Für konservative, langfristig orientierte Anleger bietet Aumann potenzielle Chancen als fokussierter Profiteur des globalen Trends zur Elektromobilität und zur Automatisierung industrieller Fertigung. Der technologische Schwerpunkt auf Produktionsanlagen für E-Motoren, gepaart mit etablierten Beziehungen zu OEMs und Zulieferern, schafft eine Positionierung in einem strukturellen Wachstumsthema. Gelingt es dem Unternehmen, den Anteil des E-Mobility-Geschäfts weiter auszubauen, Projekte stringent zu steuern und die Kapazitätsauslastung stabil zu halten, könnte sich eine verbesserte Ertragsqualität einstellen. Zusätzliche Chancen ergeben sich, wenn Aumann seine Lösungen in angrenzende Industrien jenseits des Automobilsektors überträgt, etwa in den Bereich industrieller Elektromotoren, Antriebstechnik oder energieeffizienter Anwendungen. Die Spezialisierung und die Fokussierung auf komplexe, wertschöpfungsintensive Anlagen können im Erfolgsfall einen strukturellen Wettbewerbsvorteil sichern.

Risiken und Einschätzung aus konservativer Perspektive

Dem stehen erhebliche Risiken gegenüber, die bei einer konservativen Anlagestrategie sorgfältig gewichtet werden müssen. Als Anlagenbauer ist Aumann stark von Investitionszyklen und Budgetentscheidungen der Automobilindustrie abhängig, einer Branche mit hoher Volatilität, Preisdruck und disruptiven Veränderungen. Projektgeschäft birgt inhärente Risiken aus Verzögerungen, Kostenüberschreitungen und Abnahmen, die sich auf Margen und Liquidität auswirken können. Die hohe Kundendichte bei wenigen großen OEMs und Zulieferern führt zu Klumpenrisiken, während der technologische Wandel hin zu neuen Antriebskonzepten fortlaufende F&E-Investitionen erfordert. Wettbewerb durch größere, kapitalstärkere Konzerne und durch asiatische Anbieter kann die Preissetzungsmacht begrenzen. Zusätzlich können geopolitische Spannungen, regulatorische Änderungen im Automobilsektor und Währungsschwankungen die Planungssicherheit einschränken. Aus Sicht eines konservativen Anlegers ist Aumann daher ein Titel mit strukturellem Themenschwerpunkt Elektromobilität, aber mit deutlich erhöhtem zyklischen und technologischen Risiko, der eine sorgfältige Beobachtung der strategischen Umsetzung und der Projektqualität verlangt, ohne dass daraus eine Anlageempfehlung abgeleitet werden sollte.

Kursdaten

Geld/Brief -   / -  
Spread -
Schluss Vortag 13,80 €
Gehandelte Stücke 11.386
Tagesvolumen Vortag 147.782,2 €
Tagestief 13,68 €
Tageshoch 13,90 €
52W-Tief 9,87 €
52W-Hoch 14,66 €
Jahrestief 11,70 €
Jahreshoch 13,90 €

News

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Nachrichtenlage zusammengefasst: Warum ist die Aumann Aktie heute gestiegen?

  • Aumann AG verzeichnete im aktuellen Quartal einen Anstieg des Auftragseingangs, was auf eine steigende Nachfrage nach Automatisierungslösungen hindeutet.
  • Das Unternehmen hat angekündigt, in den kommenden Monaten in neue Technologien zu investieren, um die Produktionskapazitäten zu erweitern.
  • Analysten sehen das Unternehmen gut positioniert, um von der Trendwende in der Automobilindustrie zu profitieren, insbesondere im Bereich der Elektromobilität.
Hinweis

Fundamentale Kennzahlen (2024)

Umsatz in Mio. 312,35 €
Operatives Ergebnis (EBIT) in Mio. 29,34 €
Jahresüberschuss in Mio. 29,45 €
Umsatz je Aktie 21,37 €
Gewinn je Aktie 1,47 €
Gewinnrendite +14,60%
Umsatzrendite +6,89%
Return on Investment +9,05%
Marktkapitalisierung in Mio. 153,74 €
KGV (Kurs/Gewinn) 7,16
KBV (Kurs/Buchwert) 0,76
KUV (Kurs/Umsatz) 0,49
Eigenkapitalrendite +10,66%
Eigenkapitalquote +61,98%

Derivate

Anlageprodukte (64)
Discount-Zertifikate 54
Aktienanleihen 10
Hebelprodukte (51)
Knock-Outs 25
Optionsscheine 18
Faktor-Zertifikate 8

Dividenden Kennzahlen

Auszahlungen/Jahr 1
Gesteigert seit 2 Jahre
Keine Senkung seit 3 Jahre
Stabilität der Dividende 0,07 (max 1,00)
Ausschüttungs- 14,7% (auf den Gewinn/FFO)
quote 18,7% (auf den Free Cash Flow)
Erwartete Dividendensteigerung -9,09%

Dividenden Historie

Datum Dividende
16.06.2025 0,22 €
19.06.2024 0,20 €
16.06.2023 0,10 €
09.06.2022 0,10 €
07.06.2019 0,20 €
21.06.2018 0,20 €
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Termine

31.03.2026 Quartalsmitteilung
Quelle: Leeway

Prognose & Kursziel

Keine aktuellen Prognosen oder Kursziele bekannt.

Übersicht Handelsplätze

Handelsplatz
Letzter
Änderung
Vortag
Zeit
Düsseldorf 13,78 € +1,17%
13,62 € 23.01.26
Frankfurt 13,44 € -1,90%
13,70 € 23.01.26
Hamburg 13,44 € -0,74%
13,54 € 23.01.26
Hannover 13,44 € -0,74%
13,54 € 23.01.26
München 13,72 € 0 %
13,72 € 23.01.26
Stuttgart 13,82 € +1,17%
13,66 € 23.01.26
Xetra 13,90 € +0,72%
13,80 € 23.01.26
L&S RT 13,86 € 0 %
13,86 € 24.01.26
Nasdaq OTC Other 13,65 $ -3,87%
14,20 $ 12.01.26
Tradegate 13,94 € +1,90%
13,68 € 23.01.26
Quotrix 13,70 € +0,74%
13,60 € 23.01.26
Gettex 13,96 € +1,75%
13,72 € 23.01.26
Weitere Börsenplätze

Historische Kurse

Datum
Kurs
Volumen
23.01.26 13,90 157 T
22.01.26 13,80 148 T
21.01.26 13,78 1,06 M
20.01.26 13,44 0,75 M
19.01.26 11,88 95 T
Weitere Historische Kurse

Performance

Zeitraum Kurs %
1 Woche 12,28 € +13,19%
1 Monat 12,06 € +15,26%
6 Monate 12,48 € +11,38%
1 Jahr 10,32 € +34,69%
5 Jahre 14,48 € -4,01%

Unternehmensprofil Aumann AG

Die Aumann AG ist ein spezialisierter Maschinen- und Anlagenbauer mit Fokus auf Produktionssysteme für elektrische Antriebe und anspruchsvolle Automobilkomponenten. Das Unternehmen positioniert sich als technologischer Nischenanbieter im Übergang von Verbrennungsmotoren zu Elektromobilität. Aumann verbindet klassischen Sondermaschinenbau mit Automatisierungstechnik, Wickeltechnologie und Prozesskompetenz für die Serienfertigung. Der Konzern ist im regulierten Markt notiert und adressiert vor allem institutionelle und langfristig orientierte Investoren, die auf industrielle Transformation, Elektromobilität und Automatisierung setzen. Im Zentrum stehen hochgradig kundenspezifische Lösungen, eine enge Verzahnung mit den Entwicklungsabteilungen der OEMs sowie langfristige Service- und Modernisierungsbeziehungen.

Geschäftsmodell und Wertschöpfung

Das Geschäftsmodell der Aumann AG basiert auf der Entwicklung, Konstruktion und Integration schlüsselfertiger Produktionslinien. Die Wertschöpfung umfasst den kompletten Projektzyklus von der Konzeptstudie über das Engineering bis zur Inbetriebnahme beim Kunden. Kern ist die Fähigkeit, komplexe Fertigungsprozesse zu automatisieren und in skalierbare Linien umzusetzen. Aumann erzielt den Großteil seines Geschäfts mit Projektaufträgen von Automobilherstellern und deren Zulieferern, zunehmend aber auch von Industrieunternehmen außerhalb der Automobilbranche. Das Unternehmen erzielt wiederkehrende Erlöse über Serviceleistungen, Modernisierung, Retrofit und Ersatzteile. Ein wesentlicher Treiber des Geschäftsmodells ist die frühe Einbindung in die Produktentwicklung der Kunden, wodurch Prozess-Know-how in die spätere Serienfertigung einfließt. Die Marge hängt stark von Auslastung, Projektmix, Komplexität und dem Anteil standardisierter Module ab. Zyklische Investitionsphasen in der Automobilindustrie wirken sich direkt auf die Projektpipeline aus.

Mission und strategische Ausrichtung

Die Mission von Aumann besteht darin, die industrielle Transformation hin zu elektrifizierten Antrieben und effizienteren Produktionsprozessen mit hochpräzisen, automatisierten Fertigungssystemen zu unterstützen. Das Unternehmen versteht sich als Technologiepartner für OEMs, die ihre Wertschöpfungsketten im Bereich E-Mobility und anspruchsvoller Antriebstechnik neu konfigurieren. Strategisch verfolgt Aumann drei Leitlinien: Erstens die technologische Fokussierung auf Wickel- und Montagetechnik für Elektromotoren und E-Drive-Komponenten, zweitens die vertiefte Internationalisierung in den wichtigsten Automobilregionen und drittens die Erhöhung des Anteils standardisierter Plattformen innerhalb kundenspezifischer Lösungen. Die Unternehmensführung betont einen langfristigen Ansatz mit konservativer Bilanzpolitik, technologischer Spezialisierung und selektivem Wachstum entlang klar definierter Kernkompetenzen.

Produkte und Dienstleistungen

Das Produkt- und Leistungsportfolio von Aumann deckt die gesamte Kette komplexer Produktionsanlagen ab. Zu den zentralen Lösungen gehören automatisierte Fertigungssysteme für elektrische Antriebe, insbesondere für Statoren, Rotoren und komplette E-Motoren. Diese Anlagen kombinieren Wickeltechnologie, Montage, Fügen, Prüfen und End-of-Line-Testing. Daneben liefert Aumann Produktionslinien für klassische Automobilkomponenten wie Schaltgetriebe, Antriebsstränge, Lenksysteme oder Strukturteile. Ergänzt wird das Portfolio durch Handlingsysteme, Automatisierungslösungen, Robotik-Integration und Software für die Liniensteuerung. Dienstleistungen umfassen Projektmanagement, Inbetriebnahme, Schulung, Wartung, Ferndiagnose und Retrofit bestehender Anlagen. Darüber hinaus entwickelt Aumann kundenspezifische Prozesslösungen mit Prototypanlagen und Pilotlinien, um neue Produkte in die Großserienfertigung zu überführen. Die Kombination aus Hardware, Software, Prozess-Know-how und After-Sales-Service bildet den integralen Leistungsumfang.

Business Units und Segmentstruktur

Die Aumann AG berichtet ihr Geschäft im Wesentlichen in zwei Bereichen, die die technologische und marktbezogene Ausrichtung widerspiegeln. Der erste Schwerpunkt liegt traditionell auf Produktionssystemen für klassische Automobilanwendungen, also konventionelle Antriebe und strukturrelevante Komponenten. Der zweite Schwerpunkt adressiert elektrische Antriebe und Elektromobilität, insbesondere Fertigungssysteme für E-Motoren, Hybridantriebe und weitere E-Drive-Komponenten. Innerhalb dieser Segmente gliedert Aumann seine Aktivitäten operativ nochmals nach Standorten und Technologieschwerpunkten, etwa Wickeltechnologie, Montagetechnik oder testintensive End-of-Line-Anwendungen. Die Segmentierung orientiert sich damit sowohl an der Antriebstechnologie als auch an den zugrunde liegenden Kernkompetenzen. Diese Struktur soll Transparenz für Investoren schaffen und die strategische Steuerung des Übergangs von Verbrennungstechnologie zu E-Mobility erleichtern.

Alleinstellungsmerkmale und technologische Moats

Als spezialisiertes Maschinenbauunternehmen verfügt Aumann über mehrere potenzielle Alleinstellungsmerkmale. Zentral ist die Kombination aus tiefgreifender Wickeltechnologie für Elektromotoren, hoher Automatisierungskompetenz und Integrationsfähigkeit komplexer Fertigungsschritte in durchgängige Linien. Die firmenspezifischen Prozessabläufe, Rezepturen und Parametrisierungen stellen einen technologischen Burggraben dar, da sie in langjährigen Projekten gemeinsam mit OEMs entwickelt wurden. Darüber hinaus besitzt Aumann ein spezialisiertes Engineering-Know-how, das in kundenspezifische Anlagen mit hohen Eintrittsbarrieren in Bezug auf Referenzen, Zuverlässigkeit und Qualität mündet. Kundenbindung entsteht durch hohe Umstellungskosten, da Produktionsprozesse, Qualitätssicherung und Lieferketten eng mit den Aumann-Anlagen verzahnt sind. Die Fähigkeit, Prototypen schnell in serientaugliche Produktionslinien zu überführen, verschafft Aumann zudem Vorteile bei Innovationsprojekten im Bereich neuer Antriebsgenerationen.

Wettbewerbsumfeld und Marktposition

Der Wettbewerbsdruck für Aumann ist hoch und heterogen. Im Bereich E-Mobility konkurriert das Unternehmen mit internationalen Spezialisten für Wickel- und Montagetechnik sowie mit großen Automatisierungskonzernen, die ebenfalls auf Elektromotorfertigungssysteme abzielen. Im klassischen Automobilanlagenbau stehen europäische, asiatische und nordamerikanische Maschinenbauer im Wettbewerb, die oft über breitere Portfolios oder stärkere Skaleneffekte verfügen. Zudem versuchen einige OEMs, eigene Fertigungskompetenzen aufzubauen, was einzelne Wertschöpfungsstufen internalisieren kann. Aumann differenziert sich vor allem über Tiefenkompetenz in spezifischen Prozessschritten, hohe Anpassungsfähigkeit und eine starke Fokussierung auf anspruchsvolle Projekte, bei denen Standardlösungen an ihre Grenzen stoßen. Für Investoren ist relevant, dass der Markt konsolidierungsträchtig ist und sich Wettbewerbsvorteile stark aus technologischem Vorsprung, Referenzprojekten und Servicequalität speisen.

Management, Unternehmensführung und Strategieumsetzung

Das Management der Aumann AG verfolgt eine Strategie, die auf technologischer Spezialisierung, selektivem Wachstum und Angebotsfokussierung basiert. Die Unternehmensführung betont die Priorität von Profitabilität und technologischer Relevanz gegenüber reinem Volumenwachstum. Governance-Strukturen mit börsennotiertem Hintergrund erfordern transparente Berichterstattung, Compliance und eine klare Kommunikation der strategischen Stoßrichtungen gegenüber dem Kapitalmarkt. Strategisch setzt das Management auf den Ausbau des Segments Elektromobilität, die Optimierung von Projektmanagement und Risikosteuerung sowie die Verbesserung der Kapazitätsflexibilität, um Konjunkturzyklen im Anlagenbau besser abzufedern. Für konservative Anleger ist von Bedeutung, dass die Unternehmensführung eine langfristige Positionierung als spezialisierter Systemlieferant anstrebt und kurzfristige, stark zyklische Geschäfte nicht priorisiert, sofern sie das technologische Profil verwässern würden.

Branche, Regionen und Markttrends

Aumann ist in einer zyklischen, investitionsgetriebenen Branche tätig, in der Kapitalgüterinvestitionen von Automobilherstellern und Industrieunternehmen entscheidend sind. Die Automobilindustrie durchläuft derzeit einen tiefgreifenden Strukturwandel hin zu Elektromobilität, Software-Defined Vehicle und neuen Fertigungskonzepten. Dieser Wandel führt zu einem erheblichen Bedarf an neuen Produktionsanlagen, erhöht aber zugleich die Planungsunsicherheit. Regional liegt der Schwerpunkt von Aumann in Europa, mit wachsender Bedeutung internationaler Märkte, insbesondere in Asien und Nordamerika, wo wichtige Zentren der Automobil- und Zulieferindustrie angesiedelt sind. Die globale Wettbewerbsdynamik zwingt OEMs zu Effizienzsteigerungen, höherem Automatisierungsgrad und kürzeren Innovationszyklen. Für Unternehmen wie Aumann entstehen Chancen durch neue Plattformen und Modellgenerationen, zugleich aber Risiken durch Investitionsverschiebungen, regionale Förderregime und geopolitische Verwerfungen, die Lieferketten und Standortentscheidungen beeinflussen.

Unternehmensgeschichte und Entwicklung

Die Aumann AG hat sich aus einem traditionsreichen Maschinenbauumfeld heraus zu einem spezialisierten Anbieter für Automatisierungs- und Wickeltechnik entwickelt. Historisch stammen wichtige Wurzeln aus dem klassischen Sondermaschinenbau für die Automobilindustrie, insbesondere für Antriebstechnik und mechanische Komponenten. Mit dem Aufkommen der Elektromobilität hat das Unternehmen seine Kompetenzen systematisch in Richtung elektrische Antriebe erweitert und die Wickeltechnologie als Kernkompetenz ausgebaut. Der Börsengang diente dazu, Wachstum und Internationalisierung zu finanzieren, die technologische Basis zu stärken und die Sichtbarkeit am Kapitalmarkt zu erhöhen. Im Zeitverlauf hat Aumann sein Profil von einem breiten Automobilanlagenbauer hin zu einem stärker fokussierten Spezialisten für E-Motoren-Fertigungssysteme geschärft, ohne die Fähigkeit zur Lieferung komplexer Linien für konventionelle Anwendungen vollständig aufzugeben. Diese duale Ausrichtung prägt die aktuelle Transformationsphase.

Besonderheiten und strukturelle Charakteristika

Eine Besonderheit der Aumann AG ist die starke Projektorientierung mit hoher technischer Komplexität und begrenzter Standardisierung, was zu volatileren Auftragseingängen und Ergebnissen führen kann. Gleichzeitig ermöglicht dieser Ansatz differenzierende, margenstärkere Projekte. Die enge Verzahnung mit F&E-Abteilungen der Kunden führt zu langfristigen Entwicklungskooperationen, aber auch zu Abhängigkeiten von wenigen großen Auftraggebern im Automobilsektor. Darüber hinaus ist der Anteil an Ingenieurleistungen und Projektmanagement hoch, wodurch Humankapital, Know-how-Sicherung und Fachkräfteverfügbarkeit strategisch kritisch sind. Technologisch zeichnet sich Aumann durch eine Kombination aus Mechanik, Elektronik, Software und Prozesssimulation aus, was ein interdisziplinäres Profil schafft. Für Anleger ist zudem relevant, dass der Unternehmenswert stark von immateriellem Know-how, Referenzanlagen und langjährigen Kundenbeziehungen abhängt, die sich nur bedingt in der Bilanz widerspiegeln.

Chancen für konservative Anleger

Für konservative, langfristig orientierte Anleger bietet Aumann potenzielle Chancen als fokussierter Profiteur des globalen Trends zur Elektromobilität und zur Automatisierung industrieller Fertigung. Der technologische Schwerpunkt auf Produktionsanlagen für E-Motoren, gepaart mit etablierten Beziehungen zu OEMs und Zulieferern, schafft eine Positionierung in einem strukturellen Wachstumsthema. Gelingt es dem Unternehmen, den Anteil des E-Mobility-Geschäfts weiter auszubauen, Projekte stringent zu steuern und die Kapazitätsauslastung stabil zu halten, könnte sich eine verbesserte Ertragsqualität einstellen. Zusätzliche Chancen ergeben sich, wenn Aumann seine Lösungen in angrenzende Industrien jenseits des Automobilsektors überträgt, etwa in den Bereich industrieller Elektromotoren, Antriebstechnik oder energieeffizienter Anwendungen. Die Spezialisierung und die Fokussierung auf komplexe, wertschöpfungsintensive Anlagen können im Erfolgsfall einen strukturellen Wettbewerbsvorteil sichern.

Risiken und Einschätzung aus konservativer Perspektive

Dem stehen erhebliche Risiken gegenüber, die bei einer konservativen Anlagestrategie sorgfältig gewichtet werden müssen. Als Anlagenbauer ist Aumann stark von Investitionszyklen und Budgetentscheidungen der Automobilindustrie abhängig, einer Branche mit hoher Volatilität, Preisdruck und disruptiven Veränderungen. Projektgeschäft birgt inhärente Risiken aus Verzögerungen, Kostenüberschreitungen und Abnahmen, die sich auf Margen und Liquidität auswirken können. Die hohe Kundendichte bei wenigen großen OEMs und Zulieferern führt zu Klumpenrisiken, während der technologische Wandel hin zu neuen Antriebskonzepten fortlaufende F&E-Investitionen erfordert. Wettbewerb durch größere, kapitalstärkere Konzerne und durch asiatische Anbieter kann die Preissetzungsmacht begrenzen. Zusätzlich können geopolitische Spannungen, regulatorische Änderungen im Automobilsektor und Währungsschwankungen die Planungssicherheit einschränken. Aus Sicht eines konservativen Anlegers ist Aumann daher ein Titel mit strukturellem Themenschwerpunkt Elektromobilität, aber mit deutlich erhöhtem zyklischen und technologischen Risiko, der eine sorgfältige Beobachtung der strategischen Umsetzung und der Projektqualität verlangt, ohne dass daraus eine Anlageempfehlung abgeleitet werden sollte.
Hinweis

Stammdaten

Marktkapitalisierung 176,28 Mio. €
Aktienanzahl 14,69 Mio.
Streubesitz 32,94%
Währung EUR
Land Deutschland
Sektor Industrie
Branche Maschinen
Aktientyp Stammaktie

Aktionärsstruktur

+67,06% Weitere
+32,94% Streubesitz

Community-Beiträge zu Aumann AG

  • Community-Beiträge
  • Aktuellste Threads

Zusammengefasst - darüber diskutiert aktuell die Community

  • Die Beiträge schildern, dass Aumann 2025 mit rund 205 Mio. € Umsatz und einer EBITDA‑Marge von etwa 14 % besser als erwartet abgeschnitten hat, die Nettoliquidität zum Jahresende deutlich zweistellig pro Aktie ist (verschiedene Schätzungen zwischen ca. 120–150 Mio. € bzw. rund 11–13 € Netcash/Anteil) und der Kurs daraufhin spürbar anzog.
  • Gleichzeitig wird wiederholt auf den sehr schwachen Auftragseingang und die damit verbundene Unsicherheit für 2026 hingewiesen, wobei zahlreiche Teilnehmer annehmen, dass dies ein vorübergehendes Tal sein könnte, das sich mittelfristig mit stabiler Nachfrage wieder aufhellen kann.
  • Als Konsequenz sehen viele Teilnehmer die Aktie als unterbewertet und begrüßen Kapitalrückführungen (Dividende, Rückkäufe), während andere vor der operativen Volatilität, Working‑Capital‑Effekten und der Frage nach nachhaltigem Umsatzwachstum warnen; strategische Chancen (Next Automation, Defence‑Unit, M&A) werden als potenzielle Werttreiber genannt.
Hinweis
Avatar des Verfassers
Katjuscha
Man stelle sich mal vor, Aumann macht 2026/27
kumuliert 2 € EPS und schüttet davon 0,8 € per Dividende aus. Dann liegen wir Ende 2026 auf Netcash von 12,7 €, für ein sehr profitables Unternehmen mit (aus dem derzeitigen Tal heraus) Wachstumspotenzial. Völlig absurd, die aktuelle Bewertung, es sei denn man erwartet jetzt jahrelang nur 100 Mio Umsatz bei 5 Mio EBITDA Margen, nach 205 Mio Umsatz und 28-29 Mio EBITDA in 2025. Come on …
the harder we fight the higher the wall
Avatar des Verfassers
Katjuscha
Kaum zu glauben
Klar, der Auftragseingang war in Q3 wirklich extrem mies. Aber 14% Ebitda Marge im Gesamtjahr bedeutet, dass man ein EPS deutlich über 1 € erreicht hat, vermutlich über 1,1 €. Dazu hat man über 11 € netcash pro Aktie. Selbst wenn sich der Umsaztz im laufenden Jahr auf 100 Mio halbieren würde, und das EPS auf 0,3-0,4 € einbricht, wäre die Aktie noch unterbewertet. Und das wirds nicht passieren. Eher glaube ich, dass sich der Auftragsbestand im Tal befindet und der Auftragseingang ab dem 1.Halbjahr 2026 wieder steigen wird. Trotzdem gehe ich 2026 vorläufig von Umsatzrückgang aus. Aber das ist ja mehrfach eingepreist. Ich frag mich nur, wieso man das genehmigte ARP noch nicht umgesetzt hat. Die wussten doch, wie gut es läuft. Ich hätte an Vorstands Stelle spätestens im Dezember zumindest mal angekündigt wieder 5% der Aktien zu 13 € pro Aktie aufkaufen zu wollen. Hätten bestimmt wieder die ganzen unsicheren Anleger angenommen und verkauft.
the harder we fight the higher the wall
Avatar des Verfassers
maurer0229
Adhoc
Aumann übertrifft im Geschäftsjahr 2025 nach ersten Hochrechnungen trotz leicht schwächerem Umsatz von rund 205 Mio. € die Ergebnisprognose mit rund 14 % EBITDA-Marge deutlich Beelen, 20. Januar 2026 Die Aumann AG ("Aumann", ISIN: DE000A2DAM03) hat nach ersten Hochrechnungen im Geschäftsjahr 2025 rund 205 Mio. € Umsatz erzielt. Trotz eines Umsatzrückgangs von mehr als 100 Mio. € lag die EBITDA-Marge mit rund 14 % etwa 2,5 Prozentpunkte über dem Vorjahr. Wesentliche Treiber dieser positiven Entwicklung waren eine überdurchschnittliche operative Performance im letzten Quartal 2025, besser als erwartete Abschlüsse von Kundenaufträgen sowie geringere Aufwendungen für strukturelle Optimierungen. Darüber hinaus lag die Nettoliquidität zum 31. Dezember 2025 mit rund 148 Mio. € etwa 10 Mio. € über dem Vorjahr, gleichwohl Aumann im Laufe des Geschäftsjahres 2025 über 20 Mio. € in den Kauf eigener Aktien investiert hat. Damit verfügt das Unternehmen über eine starke finanzielle Basis für Unternehmenszukäufe und die fortschreitende Diversifizierung seiner Aktivitäten im Bereich Next Automation.
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Katjuscha
hzenger
Zunächst mal .. dir ist ein Schreibfehler unterlaufen (nur für alle die mitlesen). Es sind 12,91 Mio Aktien, was rechnerisch ja auch zu deinen 112,86 Mio Netcash passt. Was meine Berechnung angeht, gehe ich natürlich niemals unterjährig (bei saisonal stark schwankendem Working Capital) vom Cash nach Q1 aus, sondern immer zum Jahresende. Wie komme ich also auf knapp 10,5 Mio Netcash am Jahresende 2025? Ende 2024 hatte man 138,2 Mio Netcash - 23,2 Mio für Aktienrückkäufe und Dividende = 115,0 Mio + 10,5 Mio FCF aus operativem Geschäft (cash earnings minus Capex) + 10,0 Mio aus working capital = 135,5 Mio € -> 10,5 € pro Aktie bei 12,91 Mio Aktien Den letzten Punkt erkläre ich mir aus dem umgekehrten Effekt im letzten Geschäftsjahr 2024, in dem es negative Effekte aus dem working capital gab, was sicherlich am hohen Umsatzanstieg lag. im Jahr 2025 dürften wir bei stark fallemdem Umsatz mindestens den gleichen Effekt positiv sehen (im Q1 saisonal bedingt wie bei Aumann üblich noch negativ). Da dürfte es mit großer Scherheit um die 10 Mio Zufluss aus dem working capital geben. Ich gehe davon aus, dass sich das dann die nächsten Jahre mittig einpendelt, da ich ja auch umsatzseitig in den Jahren 2026 und 2027 von Umsätzen um die 260 Mio € ausgehe. Für 2026/27 würde ich also den FCF aus dem operativen Geschäft auch als echten FCF ansetzen. Da gehe ich jeweils von 1 € pro Aktie aus. Man käme also Ende 2027 auf 12,5 € Netcash pro Aktie, vorausgesetzt meine Umsatzprognosen passen. Weitere Aktienrückkäufe, falls sie dieses Jahr noch kommen sollten, sind in der Rechnung natürlich nicht enthalten, würden aber am Netcash pro Aktie nichts wesentliches ändern.
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Katjuscha
in der Kommunikation ist jedenfalls einiges
schiefgelaufen rund um diesen tender offer. Eine so offensichtlich unterbewertete Aktie auf diese Weise im Grunde aus eigenem Handeln/Kommunikation so zu deckeln, ist schon selten blöd gelaufen. Es sei denn, das war Absicht, falls MBB trotz Andienung netto gar nicht verkaufen sondern zukaufen will bzw. es in den letzten Wochen schon getan hat. Aber durch die Kommunikation und die dadurch hohe Andienungsquote hat der Markt jetzt das Bild, ab 14,25 € gäbe es großes Verkaufsinteresse. Im Grunde muss man sich jetzt grob auf eine Seitwärtsbewegung zwischen grob 12,5 und 14,5 € einstellen. Weniger als 12,5-13,0 € ist aufgrund des massiven Cashbestands bei hoher Profitabilität schwer vorstellbar. Mehr als 14,5-15,0 € aber auch nicht, weil jedermann jetzt denkt oberhalb von 14,25 € würden Verkaufsorders in den Markt kommen, was dann zur selbsterfüllenden Prophezeiung wird. Meine Befürchtung ist ja, das ist hier alles geplant, um Privataktionäre mürbe zu machen, die dann nach einer Zeit der Seitwärtsphase in der angesprochenen Range bereitwillig einem geringen Übernahmeangebot durch MBB zu beispielsweise 16 € pro Aktie zustimmen, was dann 2026 etwa dem Buchwert und einem cashbereinigten KGV von 4 entspricht.
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Katjuscha
alfing
1. wenn ich nicht verrechnet habe, hätte MBB bei voller Andienung dann 54%. 2. von der Börse nehmen, dürfte schwierig werden. Sie müssten ein vernünftiges Angebot machen und dann über 75% kommen. Später müssten sie über 95% für den SqueezeOut kommen, und das dürfte teuer werden. Oder zumindest würde der Aktienkurs dann ähnlich wie bei Centrotec bis dahin stark haussieren. 3. grundsätzlich hat ja der IPO Kurs nichts damit zu tun, was man heute wert ist. Deshalb wird das für MBB kein Argument sein. Aber klar, 11-12 € dürften aus angesprochenen Gründen sehr günstig sein. Für unter 15 € wird man aber Aumann keinesfalls von der Börse nehmen können. Die letzten Privataktionäre und gegebenefalls aktivistische Instis (wie Scherzer) werden sich das dann ordentlich vergüten lassen. Ich denke aber nicht, dass es ein Delisting geben wird. Ist jedenfalls für mich nicht das rpäferierte Szenario. Ich wüsste auch nicht wie MBB das gegenüber den Mitaktionären erklären will. Ganz sicher würde Scherzer hier auf den Plan gerufen werden.
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Katjuscha
im PreisLeistungsVerzeichnis steht, dass
bei TradeRepublic Kapitalmaßnahmen kostenfrei sind, allerdings fremde Spesen anfallen. Wie gesagt, einfach mal das morgige Angebot abwarten und studieren!
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Katjuscha
war zu befürchten, dass die Zolldiskussion heute
zu dem erneuten Test der 10,0 € Marke führt. War aber eh zu erwarten. Bin sehr gespannt was der Vorstand Ende März zu dem ganzen Umfeld sagen wird und wie man darauf reagiert. Ebenso gespannt bin ich darauf wie hoch der Nettocashbestand ist. Der sollte den Aktienkurs absichern.
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bullybaer
#198
Zulieferer ist eben nicht Zulieferer für Innvestitionsgüter. Auman ist ein Ausrüster. Und wenn die Autobauer anfangen zu sparen, dann sparen sie nicht an den Vormaterialien für ihre Produkte der Zulieferer sondern an den Investitionsgütern. Und letzeres betrifft Aumann. Zudem köntne nach der Krise Preisdruck entstehen... Das kann Aumann noch ganz hart ins Kontor treffen. Sollte Aumann nicht direkt von den unmittelbaren Nachholeffekten ex Virus profitieren, dann wars das für mich mit dem Kurs. Da kaufe ich lieber ein Microsooft. Die profitieren nachhaltig von der Krise durch das Cloudgeschäft und Home Office Lösungen.
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albino
@Katjuscha Aber Aumann hat doch vor ein....
....paar Wochen die Prognose für 2020 bereits drastisch reduziert und trotz drastischer Reduktion der Prognose werden noch grüne Zahlen geschrieben. Wenn man realistischerweitse davon ausgeht, daß das Ergebnis von 2020 noch schlechter ausfallen wird als die ohnehin schon gekappte Prognose kommen wir vielleicht auf eine schwarze Null oder leichte Verluste. Das könnte Aumann mit 50 Mio Cash locker wegstecken. Da fallen mir auf Anhieb ganz viele andere Zulieferer ein, die ein Arsch voller Verbindlichkeiten haben und an dieser Krise wesentlich mehr zu leiden haben werden als Aumann. Diese ganze Corona Krise wird ja auch irgendwann vorüber sein und es werden nur die Unternehmen überleben, die genügend Substanz hatten, um die schweren finanziellen Zeiten zu stemmen. Das Management von Aumann ist nicht erste Sahne, aber die bilanzielle Situation schon.
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Berliner_
Kakuscha
Deswegen DAX +5% Aumann 7,20€ Und die LV warten mit einEr Glattstellung weiter
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Katjuscha
was hilft dir denn das Eigenkapital?
Das Eigenkapital ist eine Passivgröße in der Bilanz. Die hilft dir vielleicht was, wenn das Unternehmen Kredite bekommen will. Aber die braucht Aumann ja nicht. Für die Frage, wie das Unternehmen bewertet wird, ist das Eigenkapital erstmal egal, denn Aumann muss die nächsten Jahre endlich mal höhere Gewinne erwirtschaften. darauf kommts an. Und das ist lange nicht absehbar. Wenn man mit bilanziellen Dingen argumentieren will, dann mit dem Nettocash, der bei Aumann bei um die 50 Mio liegt. Wenn die MarketCap da hinfallen sollte, dann wäre es wirklich ein klarer Kauf. Wobei man dann auch davon ausgehen muss, dass Aumann keine Verluste macht. Viele Jahre hohe Verluste machen, wäre nicht so gut. Wenn der Cash alle ist, hilft dir auch kein 100 Mio Eigenkapital mehr.
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Häufig gestellte Fragen zur Aumann Aktie und zum Aumann Kurs

Der aktuelle Kurs der Aumann Aktie liegt bei 13,90 €.

Für 1.000€ kann man sich 71,94 Aumann Aktien kaufen.

Das Tickersymbol der Aumann Aktie lautet AUUMF.

Die 1 Monats-Performance der Aumann Aktie beträgt aktuell 15,26%.

Die 1 Jahres-Performance der Aumann Aktie beträgt aktuell 34,69%.

Der Aktienkurs der Aumann Aktie liegt aktuell bei 13,90 EUR. In den letzten 30 Tagen hat die Aktie eine Performance von 15,26% erzielt.
Auf 3 Monate gesehen weist die Aktie von Aumann eine Wertentwicklung von 13,56% aus und über 6 Monate sind es 11,38%.

Das 52-Wochen-Hoch der Aumann Aktie liegt bei 14,66 €.

Das 52-Wochen-Tief der Aumann Aktie liegt bei 9,87 €.

Das Allzeithoch von Aumann liegt bei 95,48 €.

Das Allzeittief von Aumann liegt bei 6,62 €.

Die Volatilität der Aumann Aktie liegt derzeit bei 48,34%. Diese Kennzahl zeigt, wie stark der Kurs von Aumann in letzter Zeit schwankte.

Die Marktkapitalisierung beträgt 176,28 Mio. €

Insgesamt sind 14,6 Mio Aumann Aktien im Umlauf.

Aumann hat seinen Hauptsitz in Deutschland.

Aumann gehört zum Sektor Maschinen.

Das KGV der Aumann Aktie beträgt 7,16.

Der Jahresumsatz des Geschäftsjahres 2024 von Aumann betrug 312.346.000 €.

Die nächsten Termine von Aumann sind:
  • 31.03.2026 - Quartalsmitteilung

Ja, Aumann zahlt Dividenden. Zuletzt wurde am 16.06.2025 eine Dividende in Höhe von 0,22 € gezahlt.

Zuletzt hat Aumann am 16.06.2025 eine Dividende in Höhe von 0,22 € gezahlt.
Dies entspricht einer Dividendenrendite von 1,60%. Die Dividende wird jährlich gezahlt.

Die letzte Dividende von Aumann wurde am 16.06.2025 in Höhe von 0,22 € je Aktie ausgeschüttet.
Das ergibt, basierend auf dem aktuellen Kurs, eine Dividendenrendite von 1,60%.

Die Dividende wird jährlich gezahlt.

Der letzte Zahltag der Dividende war am 16.06.2025. Es wurde eine Dividende in Höhe von 0,22 € gezahlt.

Um eine Dividende ausgezahlt zu bekommen, muss man die Aktie am Ex-Tag (Ex-Date) im Depot haben.