Aumann AG

Aktie
WKN:  A2DAM0 ISIN:  DE000A2DAM03 US-Symbol:  AUUMF Branche:  Maschinen Land:  Deutschland
14,70 €
-0,25 €
-1,67%
10.06.26
Depot/Watchlist
Marktkapitalisierung *
158,42 Mio. €
Streubesitz
35,26%
KGV
10,18
Dividende
0,22 EUR
Aumann Aktie Chart

Aumann Unternehmensbeschreibung

Die Aumann AG ist ein spezialisierter Maschinen- und Anlagenbauer mit Fokus auf Produktionssysteme für elektrische Antriebe und anspruchsvolle Automobilkomponenten. Das Unternehmen positioniert sich als technologischer Nischenanbieter im Übergang von Verbrennungsmotoren zu Elektromobilität. Aumann verbindet klassischen Sondermaschinenbau mit Automatisierungstechnik, Wickeltechnologie und Prozesskompetenz für die Serienfertigung. Der Konzern ist im regulierten Markt notiert und adressiert vor allem institutionelle und langfristig orientierte Investoren, die auf industrielle Transformation, Elektromobilität und Automatisierung setzen. Im Zentrum stehen hochgradig kundenspezifische Lösungen, eine enge Verzahnung mit den Entwicklungsabteilungen der OEMs sowie langfristige Service- und Modernisierungsbeziehungen.

Geschäftsmodell und Wertschöpfung

Das Geschäftsmodell der Aumann AG basiert auf der Entwicklung, Konstruktion und Integration schlüsselfertiger Produktionslinien. Die Wertschöpfung umfasst den kompletten Projektzyklus von der Konzeptstudie über das Engineering bis zur Inbetriebnahme beim Kunden. Kern ist die Fähigkeit, komplexe Fertigungsprozesse zu automatisieren und in skalierbare Linien umzusetzen. Aumann erzielt den Großteil seines Geschäfts mit Projektaufträgen von Automobilherstellern und deren Zulieferern, zunehmend aber auch von Industrieunternehmen außerhalb der Automobilbranche. Das Unternehmen erzielt wiederkehrende Erlöse über Serviceleistungen, Modernisierung, Retrofit und Ersatzteile. Ein wesentlicher Treiber des Geschäftsmodells ist die frühe Einbindung in die Produktentwicklung der Kunden, wodurch Prozess-Know-how in die spätere Serienfertigung einfließt. Die Marge hängt stark von Auslastung, Projektmix, Komplexität und dem Anteil standardisierter Module ab. Zyklische Investitionsphasen in der Automobilindustrie wirken sich direkt auf die Projektpipeline aus.

Mission und strategische Ausrichtung

Die Mission von Aumann besteht darin, die industrielle Transformation hin zu elektrifizierten Antrieben und effizienteren Produktionsprozessen mit hochpräzisen, automatisierten Fertigungssystemen zu unterstützen. Das Unternehmen versteht sich als Technologiepartner für OEMs, die ihre Wertschöpfungsketten im Bereich E-Mobility und anspruchsvoller Antriebstechnik weiterentwickeln. Strategisch verfolgt Aumann drei Leitlinien: Erstens die technologische Fokussierung auf Wickel- und Montagetechnik für Elektromotoren und E-Drive-Komponenten, zweitens die vertiefte Internationalisierung in wichtigen Automobilregionen und drittens die Erhöhung des Anteils standardisierter Plattformen innerhalb kundenspezifischer Lösungen. Die Unternehmensführung betont einen langfristigen Ansatz mit vorsichtiger Bilanzpolitik, technologischer Spezialisierung und selektivem Wachstum entlang klar definierter Kernkompetenzen.

Produkte und Dienstleistungen

Das Produkt- und Leistungsportfolio von Aumann deckt die Entwicklung und Realisierung komplexer Produktionsanlagen ab. Zu den zentralen Lösungen gehören automatisierte Fertigungssysteme für elektrische Antriebe, insbesondere für Statoren, Rotoren und komplette E-Motoren. Diese Anlagen kombinieren Wickeltechnologie, Montage, Fügen, Prüfen und End-of-Line-Testing. Daneben liefert Aumann Produktionslinien für ausgewählte Automobilkomponenten wie Getriebeteile, Antriebskomponenten, Lenksysteme oder Strukturteile. Ergänzt wird das Portfolio durch Handlingsysteme, Automatisierungslösungen, Robotik-Integration und Software für die Liniensteuerung. Dienstleistungen umfassen Projektmanagement, Inbetriebnahme, Schulung, Wartung, Ferndiagnose und Retrofit bestehender Anlagen. Darüber hinaus entwickelt Aumann kundenspezifische Prozesslösungen mit Prototypanlagen und Pilotlinien, um neue Produkte in die Großserienfertigung zu überführen. Die Kombination aus Hardware, Software, Prozess-Know-how und After-Sales-Service bildet den integralen Leistungsumfang.

Business Units und Segmentstruktur

Die Aumann AG berichtet ihr Geschäft im Wesentlichen in zwei Bereichen, die die technologische und marktbezogene Ausrichtung widerspiegeln. Ein Bereich bündelt Produktionssysteme für Anwendungen rund um die Elektromobilität, insbesondere Fertigungssysteme für Elektromotoren und weitere E-Drive-Komponenten. Ein weiterer Bereich adressiert Produktionslösungen für Anwendungen außerhalb der Elektromobilität, insbesondere für ausgewählte klassische Automobilanwendungen und andere industrielle Einsatzfelder. Innerhalb dieser Bereiche gliedert Aumann seine Aktivitäten operativ nochmals nach Standorten und Technologieschwerpunkten, etwa Wickeltechnologie, Montagetechnik oder testintensive End-of-Line-Anwendungen. Die Struktur orientiert sich damit sowohl an der Antriebstechnologie als auch an den zugrunde liegenden Kernkompetenzen und soll Transparenz für Investoren schaffen sowie die strategische Steuerung des Übergangs von Verbrennungstechnologie zu E-Mobility erleichtern.

Alleinstellungsmerkmale und technologische Moats

Als spezialisiertes Maschinenbauunternehmen verfügt Aumann über mehrere potenzielle Alleinstellungsmerkmale. Zentral ist die Kombination aus tiefgreifender Wickeltechnologie für Elektromotoren, hoher Automatisierungskompetenz und Integrationsfähigkeit komplexer Fertigungsschritte in durchgängige Linien. Die firmenspezifischen Prozessabläufe, Rezepturen und Parametrisierungen stellen einen technologischen Burggraben dar, da sie in langjährigen Projekten gemeinsam mit Kunden aus der Automobil- und Zulieferindustrie entwickelt wurden. Darüber hinaus besitzt Aumann ein spezialisiertes Engineering-Know-how, das in kundenspezifische Anlagen mit hohen Eintrittsbarrieren in Bezug auf Referenzen, Zuverlässigkeit und Qualität mündet. Kundenbindung entsteht durch hohe Umstellungskosten, da Produktionsprozesse, Qualitätssicherung und Lieferketten eng mit den Aumann-Anlagen verzahnt sind. Die Fähigkeit, Prototypen in serientaugliche Produktionslinien zu überführen, verschafft Aumann zudem Vorteile bei Innovationsprojekten im Bereich neuer Antriebsgenerationen.

Wettbewerbsumfeld und Marktposition

Der Wettbewerbsdruck für Aumann ist hoch und heterogen. Im Bereich E-Mobility konkurriert das Unternehmen mit internationalen Spezialisten für Wickel- und Montagetechnik sowie mit großen Automatisierungskonzernen, die ebenfalls auf Elektromotorfertigungssysteme abzielen. Im klassischen Automobilanlagenbau und in angrenzenden Industrien stehen europäische, asiatische und nordamerikanische Maschinenbauer im Wettbewerb, die oft über breitere Portfolios oder stärkere Skaleneffekte verfügen. Zudem versuchen einige Hersteller, eigene Fertigungskompetenzen aufzubauen, was einzelne Wertschöpfungsstufen internalisieren kann. Aumann differenziert sich vor allem über Tiefenkompetenz in spezifischen Prozessschritten, hohe Anpassungsfähigkeit und eine starke Fokussierung auf anspruchsvolle Projekte, bei denen Standardlösungen an ihre Grenzen stoßen. Für Investoren ist relevant, dass der Markt konsolidierungsträchtig ist und sich Wettbewerbsvorteile stark aus technologischem Vorsprung, Referenzprojekten und Servicequalität speisen.

Management, Unternehmensführung und Strategieumsetzung

Das Management der Aumann AG verfolgt eine Strategie, die auf technologischer Spezialisierung, selektivem Wachstum und Angebotsfokussierung basiert. Die Unternehmensführung betont die Priorität von Profitabilität und technologischer Relevanz gegenüber reinem Volumenwachstum. Governance-Strukturen mit börsennotiertem Hintergrund erfordern transparente Berichterstattung, Compliance und eine klare Kommunikation der strategischen Stoßrichtungen gegenüber dem Kapitalmarkt. Strategisch setzt das Management auf den Ausbau des Segments Elektromobilität, die Optimierung von Projektmanagement und Risikosteuerung sowie die Verbesserung der Kapazitätsflexibilität, um Konjunkturzyklen im Anlagenbau besser abzufedern. Für konservative Anleger ist von Bedeutung, dass die Unternehmensführung eine langfristige Positionierung als spezialisierter Systemlieferant anstrebt und kurzfristige, stark zyklische Geschäfte nicht priorisiert, sofern sie das technologische Profil verwässern würden.

Branche, Regionen und Markttrends

Aumann ist in einer zyklischen, investitionsgetriebenen Branche tätig, in der Kapitalgüterinvestitionen von Automobilherstellern und Industrieunternehmen entscheidend sind. Die Automobilindustrie durchläuft derzeit einen tiefgreifenden Strukturwandel hin zu Elektromobilität, Software-Defined Vehicle und neuen Fertigungskonzepten. Dieser Wandel führt zu einem erheblichen Bedarf an neuen Produktionsanlagen, erhöht aber zugleich die Planungsunsicherheit. Regional liegt der Schwerpunkt von Aumann in Europa, mit wachsender Bedeutung internationaler Märkte, insbesondere in Asien und Nordamerika, wo wichtige Zentren der Automobil- und Zulieferindustrie angesiedelt sind. Die globale Wettbewerbsdynamik zwingt Unternehmen der Branche zu Effizienzsteigerungen, höherem Automatisierungsgrad und kürzeren Innovationszyklen. Für Unternehmen wie Aumann entstehen Chancen durch neue Plattformen und Modellgenerationen, zugleich aber Risiken durch Investitionsverschiebungen, regionale Förderregime und geopolitische Verwerfungen, die Lieferketten und Standortentscheidungen beeinflussen.

Unternehmensgeschichte und Entwicklung

Die Aumann AG hat sich aus einem traditionsreichen Maschinenbauumfeld heraus zu einem spezialisierten Anbieter für Automatisierungs- und Wickeltechnik entwickelt. Historisch stammen wichtige Wurzeln aus dem klassischen Sondermaschinenbau für die Automobilindustrie, insbesondere für Antriebstechnik und mechanische Komponenten. Mit dem Aufkommen der Elektromobilität hat das Unternehmen seine Kompetenzen systematisch in Richtung elektrische Antriebe erweitert und die Wickeltechnologie als Kernkompetenz ausgebaut. Der Börsengang diente dazu, Wachstum und Internationalisierung zu finanzieren, die technologische Basis zu stärken und die Sichtbarkeit am Kapitalmarkt zu erhöhen. Im Zeitverlauf hat Aumann sein Profil von einem breiten Automobilanlagenbauer hin zu einem stärker fokussierten Spezialisten für Fertigungssysteme elektrischer Antriebe geschärft, ohne die Fähigkeit zur Lieferung komplexer Linien für konventionelle Anwendungen vollständig aufzugeben. Diese duale Ausrichtung prägt die aktuelle Transformationsphase.

Besonderheiten und strukturelle Charakteristika

Eine Besonderheit der Aumann AG ist die starke Projektorientierung mit hoher technischer Komplexität und begrenzter Standardisierung, was zu volatileren Auftragseingängen und Ergebnissen führen kann. Gleichzeitig ermöglicht dieser Ansatz differenzierende, margenstärkere Projekte. Die enge Verzahnung mit F&E-Abteilungen der Kunden führt zu langfristigen Entwicklungskooperationen, aber auch zu Abhängigkeiten von wenigen großen Auftraggebern, insbesondere aus dem Automobilsektor. Darüber hinaus ist der Anteil an Ingenieurleistungen und Projektmanagement hoch, wodurch Humankapital, Know-how-Sicherung und Fachkräfteverfügbarkeit strategisch kritisch sind. Technologisch zeichnet sich Aumann durch eine Kombination aus Mechanik, Elektronik, Software und Prozesssimulation aus, was ein interdisziplinäres Profil schafft. Für Anleger ist zudem relevant, dass der Unternehmenswert stark von immateriellem Know-how, Referenzanlagen und langjährigen Kundenbeziehungen abhängt, die sich nur bedingt in der Bilanz widerspiegeln.

Chancen für konservative Anleger

Für konservative, langfristig orientierte Anleger bietet Aumann potenzielle Chancen als fokussierter Profiteur des globalen Trends zur Elektromobilität und zur Automatisierung industrieller Fertigung. Der technologische Schwerpunkt auf Produktionsanlagen für elektrische Antriebe, gepaart mit etablierten Beziehungen zu Herstellern und Zulieferern, schafft eine Positionierung in einem strukturellen Wachstumsthema. Gelingt es dem Unternehmen, den Anteil des E-Mobility-Geschäfts weiter auszubauen, Projekte stringent zu steuern und die Kapazitätsauslastung stabil zu halten, könnte sich eine verbesserte Ertragsqualität einstellen. Zusätzliche Chancen ergeben sich, wenn Aumann seine Lösungen in angrenzende Industrien jenseits des Automobilsektors überträgt, etwa in den Bereich industrieller Elektromotoren, Antriebstechnik oder energieeffizienter Anwendungen. Die Spezialisierung und die Fokussierung auf komplexe, wertschöpfungsintensive Anlagen können im Erfolgsfall einen strukturellen Wettbewerbsvorteil sichern.

Risiken und Einschätzung aus konservativer Perspektive

Dem stehen erhebliche Risiken gegenüber, die bei einer konservativen Anlagestrategie sorgfältig gewichtet werden müssen. Als Anlagenbauer ist Aumann stark von Investitionszyklen und Budgetentscheidungen der Automobilindustrie und anderer Industriekunden abhängig, Branchen mit teils hoher Volatilität, Preisdruck und strukturellem Wandel. Projektgeschäft birgt inhärente Risiken aus Verzögerungen, Kostenüberschreitungen und Abnahmen, die sich auf Margen und Liquidität auswirken können. Die hohe Kundendichte bei einigen großen Auftraggebern führt zu Klumpenrisiken, während der technologische Wandel hin zu neuen Antriebskonzepten fortlaufende F&E-Investitionen erfordert. Wettbewerb durch größere, kapitalstärkere Konzerne und durch Anbieter aus kostengünstigeren Regionen kann die Preissetzungsmacht begrenzen. Zusätzlich können geopolitische Spannungen, regulatorische Änderungen im Mobilitätssektor und Währungsschwankungen die Planungssicherheit einschränken. Aus Sicht eines konservativen Anlegers ist Aumann daher ein Titel mit strukturellem Themenschwerpunkt Elektromobilität und Automatisierung, aber mit deutlich erhöhtem zyklischen und technologischem Risiko, der eine sorgfältige Beobachtung der strategischen Umsetzung und der Projektqualität verlangt, ohne dass daraus eine Anlageempfehlung abgeleitet werden sollte.

Kursdaten

Geld/Brief -   / -  
Spread -
Schluss Vortag 14,95 €
Gehandelte Stücke 104.509
Tagesvolumen Vortag 1.457.110 €
Tagestief 14,55 €
Tageshoch 15,05 €
52W-Tief 10,68 €
52W-Hoch 15,55 €
Jahrestief 11,70 €
Jahreshoch 15,55 €

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Warnung
Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlage­strategien geeignet. Eine vorgeschriebene allgemeine Mitteilung gemäß BaFin-Beschluss.

Aumann Aktie - Nachrichtenlage zusammengefasst:

  • Aumann AG berichtet über eine signifikante Steigerung der Aufträge im aktuellen Quartal, die auf eine hohe Nachfrage in der Automatisierungsbranche zurückzuführen ist.
  • Das Unternehmen hat seine Umsatzprognose für das laufende Jahr aufgrund des positiven Geschäftsentwicklungsverlaufs angehoben.
  • Analysten zeigen sich optimistisch hinsichtlich des Wachstumspotenzials von Aumann AG, insbesondere im internationalen Markt.
Hinweis

Community: Diskussion zur Aumann Aktie

Zusammengefasst - darüber diskutiert aktuell die Community

  • Aumann hat ein öffentliches Rückkaufangebot zu 16,50 € und eine Dividende von 1,11 € angekündigt, der Kurs wird aber durch großvolumige Verkaufsorders/Algos und einen begrenzten Freefloat bei etwa 15–15,20 € gedeckelt, weshalb viele Anleger mit einer niedrigen Annahmequote rechnen und teilweise am Rückkauf teilnehmen wollen.
  • Diskutiert wird intensiv die Unternehmensstrategie: Kritiker sehen eine verfehlte China‑ und E‑Mobility‑Ausrichtung und zu langsame Entscheidungsprozesse, während andere auf Wachstumspotenzial im Next‑Automation‑Segment (z. B. Wasserstoff, Elektromobilität, KI‑Rechenzentren, Aerospace, MedTech) sowie auf hohe Nettoliquidität, Rückkäufe und Dividenden als Stabilitätsfaktoren verweisen.
  • Die Anlegerstimmung ist somit gemischt zwischen Frustration über langjährige Underperformance und der Erwartung, dass eine zyklische Erholung oder eine Skalierung des Next‑Automation‑Geschäfts zusammen mit Dividenden/ARP zu einer positiven Kursentwicklung führen könnte; politische Diskussionen spielen dabei nur eine Randrolle.
Hinweis
Jetzt mitdiskutieren

Aumann Aktie: Fundamentale Kennzahlen (2024)

Umsatz in Mio. 312,35 €
Operatives Ergebnis (EBIT) in Mio. 29,34 €
Jahresüberschuss in Mio. 29,45 €
Umsatz je Aktie 21,37 €
Gewinn je Aktie 1,47 €
Gewinnrendite +14,60%
Umsatzrendite +6,89%
Return on Investment +9,05%
Marktkapitalisierung in Mio. 155,20 €
KGV (Kurs/Gewinn) 7,22
KBV (Kurs/Buchwert) 0,77
KUV (Kurs/Umsatz) 0,50
Eigenkapitalrendite +10,66%
Eigenkapitalquote +61,98%

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Anlageprodukte (60)
Discount-Zertifikate 48
Aktienanleihen 12
Hebelprodukte (64)
Knock-Outs 39
Optionsscheine 19
Faktor-Zertifikate 6

Dividenden Historie

Datum Dividende
16.06.2025 0,22 €
19.06.2024 0,20 €
16.06.2023 0,10 €
09.06.2022 0,10 €
07.06.2019 0,20 €
21.06.2018 0,20 €
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Aumann Termine

14.08.2026 Veröffentlichung Halbjahresfinanzbericht
26.08.2026 Montega Hamburger Investorentage
28.08.2026 Hauptversammlung
23.09.2026 Berenberg & Goldman Sachs German Corporate Conference
Quelle: EQS

Aumann Aktie: Übersicht Handelsplätze

Handelsplatz
Letzter
Änderung
Vortag
Zeit
Düsseldorf 14,70 -0,34%
14,75 € 10.06.26
Frankfurt 14,85 0 %
14,85 € 10.06.26
Hamburg 14,60 +1,04%
14,45 € 10.06.26
Hannover 14,60 +1,04%
14,45 € 10.06.26
München 15,00 0 %
15,00 € 10.06.26
Stuttgart 14,60 -2,01%
14,90 € 10.06.26
Xetra 14,70 -1,67%
14,95 € 10.06.26
L&S RT 14,675 -1,84%
14,95 € 10.06.26
Wien 14,75 -1,34%
14,95 € 10.06.26
Nasdaq OTC Other 15,85 $ +1,93%
15,55 $ 25.02.26
Tradegate 14,70 -1,67%
14,95 € 10.06.26
Quotrix 14,85 -0,34%
14,90 € 10.06.26
Gettex 14,75 -1,01%
14,90 € 10.06.26
Weitere Börsenplätze

Historische Kurse

Datum
Kurs
Volumen
10.06.26 14,95 334 T
09.06.26 14,95 1,46 M
08.06.26 14,85 1,05 M
05.06.26 15,25 6,44 M
04.06.26 14,25 94 T
03.06.26 13,85 59 T
Weitere Historische Kurse

Performance

Zeitraum Kurs %
1 Woche 13,85 € +7,94%
1 Monat 12,30 € +21,54%
6 Monate 12,74 € +17,35%
1 Jahr 12,62 € +18,46%
5 Jahre 14,16 € +5,58%

Unternehmensprofil Aumann

Die Aumann AG ist ein spezialisierter Maschinen- und Anlagenbauer mit Fokus auf Produktionssysteme für elektrische Antriebe und anspruchsvolle Automobilkomponenten. Das Unternehmen positioniert sich als technologischer Nischenanbieter im Übergang von Verbrennungsmotoren zu Elektromobilität. Aumann verbindet klassischen Sondermaschinenbau mit Automatisierungstechnik, Wickeltechnologie und Prozesskompetenz für die Serienfertigung. Der Konzern ist im regulierten Markt notiert und adressiert vor allem institutionelle und langfristig orientierte Investoren, die auf industrielle Transformation, Elektromobilität und Automatisierung setzen. Im Zentrum stehen hochgradig kundenspezifische Lösungen, eine enge Verzahnung mit den Entwicklungsabteilungen der OEMs sowie langfristige Service- und Modernisierungsbeziehungen.

Geschäftsmodell und Wertschöpfung

Das Geschäftsmodell der Aumann AG basiert auf der Entwicklung, Konstruktion und Integration schlüsselfertiger Produktionslinien. Die Wertschöpfung umfasst den kompletten Projektzyklus von der Konzeptstudie über das Engineering bis zur Inbetriebnahme beim Kunden. Kern ist die Fähigkeit, komplexe Fertigungsprozesse zu automatisieren und in skalierbare Linien umzusetzen. Aumann erzielt den Großteil seines Geschäfts mit Projektaufträgen von Automobilherstellern und deren Zulieferern, zunehmend aber auch von Industrieunternehmen außerhalb der Automobilbranche. Das Unternehmen erzielt wiederkehrende Erlöse über Serviceleistungen, Modernisierung, Retrofit und Ersatzteile. Ein wesentlicher Treiber des Geschäftsmodells ist die frühe Einbindung in die Produktentwicklung der Kunden, wodurch Prozess-Know-how in die spätere Serienfertigung einfließt. Die Marge hängt stark von Auslastung, Projektmix, Komplexität und dem Anteil standardisierter Module ab. Zyklische Investitionsphasen in der Automobilindustrie wirken sich direkt auf die Projektpipeline aus.

Mission und strategische Ausrichtung

Die Mission von Aumann besteht darin, die industrielle Transformation hin zu elektrifizierten Antrieben und effizienteren Produktionsprozessen mit hochpräzisen, automatisierten Fertigungssystemen zu unterstützen. Das Unternehmen versteht sich als Technologiepartner für OEMs, die ihre Wertschöpfungsketten im Bereich E-Mobility und anspruchsvoller Antriebstechnik weiterentwickeln. Strategisch verfolgt Aumann drei Leitlinien: Erstens die technologische Fokussierung auf Wickel- und Montagetechnik für Elektromotoren und E-Drive-Komponenten, zweitens die vertiefte Internationalisierung in wichtigen Automobilregionen und drittens die Erhöhung des Anteils standardisierter Plattformen innerhalb kundenspezifischer Lösungen. Die Unternehmensführung betont einen langfristigen Ansatz mit vorsichtiger Bilanzpolitik, technologischer Spezialisierung und selektivem Wachstum entlang klar definierter Kernkompetenzen.

Produkte und Dienstleistungen

Das Produkt- und Leistungsportfolio von Aumann deckt die Entwicklung und Realisierung komplexer Produktionsanlagen ab. Zu den zentralen Lösungen gehören automatisierte Fertigungssysteme für elektrische Antriebe, insbesondere für Statoren, Rotoren und komplette E-Motoren. Diese Anlagen kombinieren Wickeltechnologie, Montage, Fügen, Prüfen und End-of-Line-Testing. Daneben liefert Aumann Produktionslinien für ausgewählte Automobilkomponenten wie Getriebeteile, Antriebskomponenten, Lenksysteme oder Strukturteile. Ergänzt wird das Portfolio durch Handlingsysteme, Automatisierungslösungen, Robotik-Integration und Software für die Liniensteuerung. Dienstleistungen umfassen Projektmanagement, Inbetriebnahme, Schulung, Wartung, Ferndiagnose und Retrofit bestehender Anlagen. Darüber hinaus entwickelt Aumann kundenspezifische Prozesslösungen mit Prototypanlagen und Pilotlinien, um neue Produkte in die Großserienfertigung zu überführen. Die Kombination aus Hardware, Software, Prozess-Know-how und After-Sales-Service bildet den integralen Leistungsumfang.

Business Units und Segmentstruktur

Die Aumann AG berichtet ihr Geschäft im Wesentlichen in zwei Bereichen, die die technologische und marktbezogene Ausrichtung widerspiegeln. Ein Bereich bündelt Produktionssysteme für Anwendungen rund um die Elektromobilität, insbesondere Fertigungssysteme für Elektromotoren und weitere E-Drive-Komponenten. Ein weiterer Bereich adressiert Produktionslösungen für Anwendungen außerhalb der Elektromobilität, insbesondere für ausgewählte klassische Automobilanwendungen und andere industrielle Einsatzfelder. Innerhalb dieser Bereiche gliedert Aumann seine Aktivitäten operativ nochmals nach Standorten und Technologieschwerpunkten, etwa Wickeltechnologie, Montagetechnik oder testintensive End-of-Line-Anwendungen. Die Struktur orientiert sich damit sowohl an der Antriebstechnologie als auch an den zugrunde liegenden Kernkompetenzen und soll Transparenz für Investoren schaffen sowie die strategische Steuerung des Übergangs von Verbrennungstechnologie zu E-Mobility erleichtern.

Alleinstellungsmerkmale und technologische Moats

Als spezialisiertes Maschinenbauunternehmen verfügt Aumann über mehrere potenzielle Alleinstellungsmerkmale. Zentral ist die Kombination aus tiefgreifender Wickeltechnologie für Elektromotoren, hoher Automatisierungskompetenz und Integrationsfähigkeit komplexer Fertigungsschritte in durchgängige Linien. Die firmenspezifischen Prozessabläufe, Rezepturen und Parametrisierungen stellen einen technologischen Burggraben dar, da sie in langjährigen Projekten gemeinsam mit Kunden aus der Automobil- und Zulieferindustrie entwickelt wurden. Darüber hinaus besitzt Aumann ein spezialisiertes Engineering-Know-how, das in kundenspezifische Anlagen mit hohen Eintrittsbarrieren in Bezug auf Referenzen, Zuverlässigkeit und Qualität mündet. Kundenbindung entsteht durch hohe Umstellungskosten, da Produktionsprozesse, Qualitätssicherung und Lieferketten eng mit den Aumann-Anlagen verzahnt sind. Die Fähigkeit, Prototypen in serientaugliche Produktionslinien zu überführen, verschafft Aumann zudem Vorteile bei Innovationsprojekten im Bereich neuer Antriebsgenerationen.

Wettbewerbsumfeld und Marktposition

Der Wettbewerbsdruck für Aumann ist hoch und heterogen. Im Bereich E-Mobility konkurriert das Unternehmen mit internationalen Spezialisten für Wickel- und Montagetechnik sowie mit großen Automatisierungskonzernen, die ebenfalls auf Elektromotorfertigungssysteme abzielen. Im klassischen Automobilanlagenbau und in angrenzenden Industrien stehen europäische, asiatische und nordamerikanische Maschinenbauer im Wettbewerb, die oft über breitere Portfolios oder stärkere Skaleneffekte verfügen. Zudem versuchen einige Hersteller, eigene Fertigungskompetenzen aufzubauen, was einzelne Wertschöpfungsstufen internalisieren kann. Aumann differenziert sich vor allem über Tiefenkompetenz in spezifischen Prozessschritten, hohe Anpassungsfähigkeit und eine starke Fokussierung auf anspruchsvolle Projekte, bei denen Standardlösungen an ihre Grenzen stoßen. Für Investoren ist relevant, dass der Markt konsolidierungsträchtig ist und sich Wettbewerbsvorteile stark aus technologischem Vorsprung, Referenzprojekten und Servicequalität speisen.

Management, Unternehmensführung und Strategieumsetzung

Das Management der Aumann AG verfolgt eine Strategie, die auf technologischer Spezialisierung, selektivem Wachstum und Angebotsfokussierung basiert. Die Unternehmensführung betont die Priorität von Profitabilität und technologischer Relevanz gegenüber reinem Volumenwachstum. Governance-Strukturen mit börsennotiertem Hintergrund erfordern transparente Berichterstattung, Compliance und eine klare Kommunikation der strategischen Stoßrichtungen gegenüber dem Kapitalmarkt. Strategisch setzt das Management auf den Ausbau des Segments Elektromobilität, die Optimierung von Projektmanagement und Risikosteuerung sowie die Verbesserung der Kapazitätsflexibilität, um Konjunkturzyklen im Anlagenbau besser abzufedern. Für konservative Anleger ist von Bedeutung, dass die Unternehmensführung eine langfristige Positionierung als spezialisierter Systemlieferant anstrebt und kurzfristige, stark zyklische Geschäfte nicht priorisiert, sofern sie das technologische Profil verwässern würden.

Branche, Regionen und Markttrends

Aumann ist in einer zyklischen, investitionsgetriebenen Branche tätig, in der Kapitalgüterinvestitionen von Automobilherstellern und Industrieunternehmen entscheidend sind. Die Automobilindustrie durchläuft derzeit einen tiefgreifenden Strukturwandel hin zu Elektromobilität, Software-Defined Vehicle und neuen Fertigungskonzepten. Dieser Wandel führt zu einem erheblichen Bedarf an neuen Produktionsanlagen, erhöht aber zugleich die Planungsunsicherheit. Regional liegt der Schwerpunkt von Aumann in Europa, mit wachsender Bedeutung internationaler Märkte, insbesondere in Asien und Nordamerika, wo wichtige Zentren der Automobil- und Zulieferindustrie angesiedelt sind. Die globale Wettbewerbsdynamik zwingt Unternehmen der Branche zu Effizienzsteigerungen, höherem Automatisierungsgrad und kürzeren Innovationszyklen. Für Unternehmen wie Aumann entstehen Chancen durch neue Plattformen und Modellgenerationen, zugleich aber Risiken durch Investitionsverschiebungen, regionale Förderregime und geopolitische Verwerfungen, die Lieferketten und Standortentscheidungen beeinflussen.

Unternehmensgeschichte und Entwicklung

Die Aumann AG hat sich aus einem traditionsreichen Maschinenbauumfeld heraus zu einem spezialisierten Anbieter für Automatisierungs- und Wickeltechnik entwickelt. Historisch stammen wichtige Wurzeln aus dem klassischen Sondermaschinenbau für die Automobilindustrie, insbesondere für Antriebstechnik und mechanische Komponenten. Mit dem Aufkommen der Elektromobilität hat das Unternehmen seine Kompetenzen systematisch in Richtung elektrische Antriebe erweitert und die Wickeltechnologie als Kernkompetenz ausgebaut. Der Börsengang diente dazu, Wachstum und Internationalisierung zu finanzieren, die technologische Basis zu stärken und die Sichtbarkeit am Kapitalmarkt zu erhöhen. Im Zeitverlauf hat Aumann sein Profil von einem breiten Automobilanlagenbauer hin zu einem stärker fokussierten Spezialisten für Fertigungssysteme elektrischer Antriebe geschärft, ohne die Fähigkeit zur Lieferung komplexer Linien für konventionelle Anwendungen vollständig aufzugeben. Diese duale Ausrichtung prägt die aktuelle Transformationsphase.

Besonderheiten und strukturelle Charakteristika

Eine Besonderheit der Aumann AG ist die starke Projektorientierung mit hoher technischer Komplexität und begrenzter Standardisierung, was zu volatileren Auftragseingängen und Ergebnissen führen kann. Gleichzeitig ermöglicht dieser Ansatz differenzierende, margenstärkere Projekte. Die enge Verzahnung mit F&E-Abteilungen der Kunden führt zu langfristigen Entwicklungskooperationen, aber auch zu Abhängigkeiten von wenigen großen Auftraggebern, insbesondere aus dem Automobilsektor. Darüber hinaus ist der Anteil an Ingenieurleistungen und Projektmanagement hoch, wodurch Humankapital, Know-how-Sicherung und Fachkräfteverfügbarkeit strategisch kritisch sind. Technologisch zeichnet sich Aumann durch eine Kombination aus Mechanik, Elektronik, Software und Prozesssimulation aus, was ein interdisziplinäres Profil schafft. Für Anleger ist zudem relevant, dass der Unternehmenswert stark von immateriellem Know-how, Referenzanlagen und langjährigen Kundenbeziehungen abhängt, die sich nur bedingt in der Bilanz widerspiegeln.

Chancen für konservative Anleger

Für konservative, langfristig orientierte Anleger bietet Aumann potenzielle Chancen als fokussierter Profiteur des globalen Trends zur Elektromobilität und zur Automatisierung industrieller Fertigung. Der technologische Schwerpunkt auf Produktionsanlagen für elektrische Antriebe, gepaart mit etablierten Beziehungen zu Herstellern und Zulieferern, schafft eine Positionierung in einem strukturellen Wachstumsthema. Gelingt es dem Unternehmen, den Anteil des E-Mobility-Geschäfts weiter auszubauen, Projekte stringent zu steuern und die Kapazitätsauslastung stabil zu halten, könnte sich eine verbesserte Ertragsqualität einstellen. Zusätzliche Chancen ergeben sich, wenn Aumann seine Lösungen in angrenzende Industrien jenseits des Automobilsektors überträgt, etwa in den Bereich industrieller Elektromotoren, Antriebstechnik oder energieeffizienter Anwendungen. Die Spezialisierung und die Fokussierung auf komplexe, wertschöpfungsintensive Anlagen können im Erfolgsfall einen strukturellen Wettbewerbsvorteil sichern.

Risiken und Einschätzung aus konservativer Perspektive

Dem stehen erhebliche Risiken gegenüber, die bei einer konservativen Anlagestrategie sorgfältig gewichtet werden müssen. Als Anlagenbauer ist Aumann stark von Investitionszyklen und Budgetentscheidungen der Automobilindustrie und anderer Industriekunden abhängig, Branchen mit teils hoher Volatilität, Preisdruck und strukturellem Wandel. Projektgeschäft birgt inhärente Risiken aus Verzögerungen, Kostenüberschreitungen und Abnahmen, die sich auf Margen und Liquidität auswirken können. Die hohe Kundendichte bei einigen großen Auftraggebern führt zu Klumpenrisiken, während der technologische Wandel hin zu neuen Antriebskonzepten fortlaufende F&E-Investitionen erfordert. Wettbewerb durch größere, kapitalstärkere Konzerne und durch Anbieter aus kostengünstigeren Regionen kann die Preissetzungsmacht begrenzen. Zusätzlich können geopolitische Spannungen, regulatorische Änderungen im Mobilitätssektor und Währungsschwankungen die Planungssicherheit einschränken. Aus Sicht eines konservativen Anlegers ist Aumann daher ein Titel mit strukturellem Themenschwerpunkt Elektromobilität und Automatisierung, aber mit deutlich erhöhtem zyklischen und technologischem Risiko, der eine sorgfältige Beobachtung der strategischen Umsetzung und der Projektqualität verlangt, ohne dass daraus eine Anlageempfehlung abgeleitet werden sollte.
Stand: Mai 2026
Hinweis

Aumann Prognose 2026: Einstufung & Empfehlung von Analysten

Aumann Kursziel 2026

  • Die Aumann Kurs Performance für 2026 liegt bei +21,35%. Die Performance der Benchmark Prime All Share (Kurs) liegt bei -2,18%. Outperformance: Die Aumann Kurs Performance ist um 23,52 Prozentpunkte höher als die Performance des Prime All Share (Kurs).

Stammdaten

Marktkapitalisierung 158,42 Mio. €
Aktienanzahl 11,48 Mio.
Streubesitz 35,26%
Währung EUR
Land Deutschland
Sektor Industrie
Branche Maschinen
Aktientyp Stammaktie

Aktionärsstruktur

+64,74% Weitere
+35,26% Streubesitz

Community-Beiträge zu Aumann

  • Community-Beiträge
  • Aktuellste Threads
Avatar des Verfassers
Katjuscha
Zahlen
Krass, mittlerweile ist der Auftragseingang im Bereich Next Automation höher als im EMobility Segment. Ansonsten Zahlen gemischt. Umsatz etwas geringer als von mir erwartet, Gewinn deutlich höher, Auftragseingang wie erwartet. Wie gesagt, Kurse unter 12 € wären lächerlich. Da ist man gut abgesichert. Aber riesige Sprünge nach oben sind auch nicht zu erwarten solange der Auftragseingang im Bereich EMobility so am Boden liegt.
the harder we fight the higher the wall
Avatar des Verfassers
Katjuscha
Kann sein dass du recht hast
Wobe du Ja weißt dass ich und viele andere Menschen politisch ganz anders denken als du, inklusive der wirtschaftlichen Folgen. Du meinst, Verbrenner Aus war ein Fehler. Ich meine das hin und her war und ist ein Fehler. Und deutsche Autokonzerne haben ganz allein genug Fehler gemacht. Da war nicht die Politik schuld, sondern die zögerliche Umsetzung allseits längst bekannter Trends. Aber egal , nehmen wir mal an du hättest recht. Aumanns E Mobility Geschäft liegt doch eh in 2026 am Boden. Die Auftragseingänge gingen im 2.Halbjahr 2025 gegen Null. Und trotzdem erwartet man im Kontern noch gute Gewinne und FreeCashflow. Wenn man also im Bereich E Mobility irgendwann mal wieder Auftragseingänge bekommt, weil die europäischen und amerikanischen Konzerne nicht sterben wollen und daher investieren müssen, dann sehe ich das als Bonus. Mein Investment hier gründet hauptsächlich auf dem Wachstum im Bereich Next Automation und dem hohen Cash von 11 € pro Aktie. Würde mich nicht wundern wenn der margenstarke Bereich 2027 schon größer ist als das klassische Geschäft. Und wenn nicht, weil EMobility wieder anzieht, umso besser.
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simplify
These
Deutschland könnte schon bei der E-Mobilität von den Chinesen zermalmt werden. Deshalb wollen ja Teile der Politik den Fehler korrigieren und das Verbrenneraus stoppen. China ist uns halt in allen Belangen überlegen. Der chinesische Staat fördert,wie bereits bei der Photovoltaik geschehen, diese Zukunftsbranche derart stark bis die Konkurrenz aus den Latschen kippt und sie ein Monopol haben. Ob es nun ein ernster Fehler ist das Rad zurückzudrehen ist die Frage. Die linksgrüne Politik hat die Wirtschaft bereits derart geschrottet, dass es durchaus sinnvoller sein kann ihren geebneten Weg ohne Wiederkehr weiterzugehen. Dennoch denke ich, dass wir im E-Auto einfach chancenlos sind. Die Chinesen sind technologisch besser und haben günstigere Energie und hauen den Test der Welt mit Dumpingpreisen Weg bis sie das Monopol haben. Beim Verbrenner wo wir uns das eigene Grab geschaufelt haben hätten sie das nicht gekonnt. Bekommen wir die Kurve zu Aumann. Deine Vorwürfe waren schon dass die in der Vergangenheit festhängen. Jetzt sagst du die lösen sich davon. Kann alles sein oder auch nicht. Dennoch sehe ich unsere Automobilindustrie untergehen. Ja ist ein mächtiger Riese. Könnten also schon noch , auch im Untergang, bei Aumann in ihrem nicht erfolgsversprechenden Kampf gegen die Chinesen in Sachen E-Mobilität ein paar Jährchen ordern. Automation läuft gut. Könnte auch was in der Drohne Fertigung gehen. Ob Aumann allerdings hier günstig zukaufen kann, ist doch zu bezweifeln. Die ganze Wirtschaft läuft schlecht ja. Aber wenn was gut läuft ist das dann trotzdem teuer. Auch ist dieser Sektor je nachdem mit welcher Vergleichsbasis man vergleicht nur 20-30% des Geschäfts von Aumann. Was hier erschwerend ist in Nezug auf die Aktie ist der Ausblick 2026. Das da erwartete EPS ist ein schmelzender Schneemann in der Sonne im Vergleich zu 2025. Klar der Markt weiß das. Börse wird aber immer irrer. Wenn dann die miesen angekündigten Zahlen 2026 verkündet werden geht es in den Keller. Auch eine Verfehlung der Guidance kann nicht ausgeschlossen werden. Aumann ist halt auch ein Unternehmen aus Deutschland. Deutschland steht für Niedergang. Teure Energie, das Bürokratiemonszer EU und eine Politik die nicht in der Lage ist eigene wirtschaftliche Interessen zu priorisieren. Davor kommt das Klima und Menschenrechte, was weder die Chinesen, noch die Russen, noch die Inder und Trump sprich die USA so gar nicht interessiert. Uns Dödel aber vor allen anderen Aspekten. Da werden dann eben die Baustellen bearbeitet wo alles ein Tropfen Wasser auf den heißen Stein ist. Wenn Aumann Glück hat können sie im Drohnenbereich was von den Steuergeldern abschneiden die nicht für Klima, teure Energie, Asylpolitik und Ukraine Fass ohne Boden drauf geht. Nur ist es kein seriöses Investieren darauf zu bauen. Spätestens mit den Zahlen wird hier alles verhagelt.
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Katjuscha
Yepp, die eigentlichen Probleme in Deutschland
sind eher in mangelnder Konsequenz von Staat und Großkonzernen zu sehen, in Zukunftsthemen zu investierend. Da wird dann auf Verbrennerautos bestanden, Erneurbare aus politischen Gründen kritisiert, statt genau solche Themen voranzutreiben, um im Wettbewerb zu bestehen. Deutschland könnte längst viel weiter sein, wenn die digitale und energetische Infrastruktur konsequent ausgebaut worden wäre, und wir das durchaus vorhandene Vermögen sinnvoll investiert würde. Stattdessen hängen wir an der Vergangenheit und machen arme Menschen und Migranten zu Sündenböcken.
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Katjuscha
Kaum zu glauben
Klar, der Auftragseingang war in Q3 wirklich extrem mies. Aber 14% Ebitda Marge im Gesamtjahr bedeutet, dass man ein EPS deutlich über 1 € erreicht hat, vermutlich über 1,1 €. Dazu hat man über 11 € netcash pro Aktie. Selbst wenn sich der Umsaztz im laufenden Jahr auf 100 Mio halbieren würde, und das EPS auf 0,3-0,4 € einbricht, wäre die Aktie noch unterbewertet. Und das wirds nicht passieren. Eher glaube ich, dass sich der Auftragsbestand im Tal befindet und der Auftragseingang ab dem 1.Halbjahr 2026 wieder steigen wird. Trotzdem gehe ich 2026 vorläufig von Umsatzrückgang aus. Aber das ist ja mehrfach eingepreist. Ich frag mich nur, wieso man das genehmigte ARP noch nicht umgesetzt hat. Die wussten doch, wie gut es läuft. Ich hätte an Vorstands Stelle spätestens im Dezember zumindest mal angekündigt wieder 5% der Aktien zu 13 € pro Aktie aufkaufen zu wollen. Hätten bestimmt wieder die ganzen unsicheren Anleger angenommen und verkauft.
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maurer0229
Adhoc
Aumann übertrifft im Geschäftsjahr 2025 nach ersten Hochrechnungen trotz leicht schwächerem Umsatz von rund 205 Mio. € die Ergebnisprognose mit rund 14 % EBITDA-Marge deutlich Beelen, 20. Januar 2026 Die Aumann AG ("Aumann", ISIN: DE000A2DAM03) hat nach ersten Hochrechnungen im Geschäftsjahr 2025 rund 205 Mio. € Umsatz erzielt. Trotz eines Umsatzrückgangs von mehr als 100 Mio. € lag die EBITDA-Marge mit rund 14 % etwa 2,5 Prozentpunkte über dem Vorjahr. Wesentliche Treiber dieser positiven Entwicklung waren eine überdurchschnittliche operative Performance im letzten Quartal 2025, besser als erwartete Abschlüsse von Kundenaufträgen sowie geringere Aufwendungen für strukturelle Optimierungen. Darüber hinaus lag die Nettoliquidität zum 31. Dezember 2025 mit rund 148 Mio. € etwa 10 Mio. € über dem Vorjahr, gleichwohl Aumann im Laufe des Geschäftsjahres 2025 über 20 Mio. € in den Kauf eigener Aktien investiert hat. Damit verfügt das Unternehmen über eine starke finanzielle Basis für Unternehmenszukäufe und die fortschreitende Diversifizierung seiner Aktivitäten im Bereich Next Automation.
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Katjuscha
Ergänzung
Vorstand hat beschlossen die zurückgekauften Aktien einzuziehen . Damit sind die 12,92 Mio Grundkapital nun offiziell. Cashflow aufgrund working Capital Effekten (20 Mio) , sowie erhöhten Investitionen, Dividendenauszahlung und den Aktienrückkäufen natürlich stark negativ. Sollte sich aber in Q4 wieder relativieren. Ich gehe von offiziell mindestens 135 Mio Netcash am Jahresende aus. Da ich die Pensionsverpflichtungen dazu zähle, sind es dann eher 120-125 Mio Netcash. Abhängig von vermutlich geringeren Umsatzniveau in 2026 und der Frage wie hoch Dividende sein wird, sollte trotzdem der Netcash pro Aktie weiter steigen, wenn auch geringer als bisher.
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Pleitegeier 99
Auftragseingang
der wichtigste Indikator für die Zukunft ist hier ja der Auftragseingang, und der ist nun unter 40 mio gefallen im Q2. 2026 müsste eher nochmal um einiges schwächer werden, auch wenn man nicht in rote Zahlen rutschen sollte. https://www.eqs-news.com/de/news/corporate/aumann-mit-soliden-operativen-halbjahrzahlen-2025-und-bestaetigter-prognose/63ddc7c5-b4c9-4688-82a4-6dd9b19f7ac9_de
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bullybaer
#198
Zulieferer ist eben nicht Zulieferer für Innvestitionsgüter. Auman ist ein Ausrüster. Und wenn die Autobauer anfangen zu sparen, dann sparen sie nicht an den Vormaterialien für ihre Produkte der Zulieferer sondern an den Investitionsgütern. Und letzeres betrifft Aumann. Zudem köntne nach der Krise Preisdruck entstehen... Das kann Aumann noch ganz hart ins Kontor treffen. Sollte Aumann nicht direkt von den unmittelbaren Nachholeffekten ex Virus profitieren, dann wars das für mich mit dem Kurs. Da kaufe ich lieber ein Microsooft. Die profitieren nachhaltig von der Krise durch das Cloudgeschäft und Home Office Lösungen.
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albino
@Katjuscha Aber Aumann hat doch vor ein....
....paar Wochen die Prognose für 2020 bereits drastisch reduziert und trotz drastischer Reduktion der Prognose werden noch grüne Zahlen geschrieben. Wenn man realistischerweitse davon ausgeht, daß das Ergebnis von 2020 noch schlechter ausfallen wird als die ohnehin schon gekappte Prognose kommen wir vielleicht auf eine schwarze Null oder leichte Verluste. Das könnte Aumann mit 50 Mio Cash locker wegstecken. Da fallen mir auf Anhieb ganz viele andere Zulieferer ein, die ein Arsch voller Verbindlichkeiten haben und an dieser Krise wesentlich mehr zu leiden haben werden als Aumann. Diese ganze Corona Krise wird ja auch irgendwann vorüber sein und es werden nur die Unternehmen überleben, die genügend Substanz hatten, um die schweren finanziellen Zeiten zu stemmen. Das Management von Aumann ist nicht erste Sahne, aber die bilanzielle Situation schon.
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Berliner_
Kakuscha
Deswegen DAX +5% Aumann 7,20€ Und die LV warten mit einEr Glattstellung weiter
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Katjuscha
was hilft dir denn das Eigenkapital?
Das Eigenkapital ist eine Passivgröße in der Bilanz. Die hilft dir vielleicht was, wenn das Unternehmen Kredite bekommen will. Aber die braucht Aumann ja nicht. Für die Frage, wie das Unternehmen bewertet wird, ist das Eigenkapital erstmal egal, denn Aumann muss die nächsten Jahre endlich mal höhere Gewinne erwirtschaften. darauf kommts an. Und das ist lange nicht absehbar. Wenn man mit bilanziellen Dingen argumentieren will, dann mit dem Nettocash, der bei Aumann bei um die 50 Mio liegt. Wenn die MarketCap da hinfallen sollte, dann wäre es wirklich ein klarer Kauf. Wobei man dann auch davon ausgehen muss, dass Aumann keine Verluste macht. Viele Jahre hohe Verluste machen, wäre nicht so gut. Wenn der Cash alle ist, hilft dir auch kein 100 Mio Eigenkapital mehr.
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Häufig gestellte Fragen zur Aumann Aktie und zum Aumann Kurs

Der aktuelle Kurs der Aumann Aktie liegt bei 14,70 €.

Für 1.000€ kann man sich 68,03 Aumann Aktien kaufen.

Das Tickersymbol der Aumann Aktie lautet AUUMF.

Die 1 Monats-Performance der Aumann Aktie beträgt aktuell 21,54%.

Die 1 Jahres-Performance der Aumann Aktie beträgt aktuell 18,46%.

Der Aktienkurs der Aumann Aktie liegt aktuell bei 14,70 EUR. In den letzten 30 Tagen hat die Aktie eine Performance von 21,54% erzielt.
Auf 3 Monate gesehen weist die Aktie von Aumann eine Wertentwicklung von 8,97% aus und über 6 Monate sind es 17,35%.

Das 52-Wochen-Hoch der Aumann Aktie liegt bei 15,55 €.

Das 52-Wochen-Tief der Aumann Aktie liegt bei 10,68 €.

Das Allzeithoch von Aumann liegt bei 95,48 €.

Das Allzeittief von Aumann liegt bei 6,62 €.

Die Volatilität der Aumann Aktie liegt derzeit bei 48,12%. Diese Kennzahl zeigt, wie stark der Kurs von Aumann in letzter Zeit schwankte.

Die Marktkapitalisierung beträgt 158,42 Mio. €

Insgesamt sind 14,6 Mio Aumann Aktien im Umlauf.

Aumann hat seinen Hauptsitz in Deutschland.

Aumann gehört zum Sektor Maschinen.

Das KGV der Aumann Aktie beträgt 10,18.

Der Jahresumsatz des Geschäftsjahres 2024 von Aumann betrug 312.346.000 €.

Die nächsten Termine von Aumann sind:
  • 14.08.2026 - Veröffentlichung Halbjahresfinanzbericht
  • 26.08.2026 - Montega Hamburger Investorentage
  • 28.08.2026 - Hauptversammlung
  • 23.09.2026 - Berenberg & Goldman Sachs German Corporate Conference
  • 13.11.2026 - Veröffentlichung Quartalsfinanzbericht (Stichtag Q3)
  • 23.11.2026 - Deutsches Eigenkapitalforum

Ja, Aumann zahlt Dividenden. Zuletzt wurde am 16.06.2025 eine Dividende in Höhe von 0,22 € gezahlt.

Zuletzt hat Aumann am 16.06.2025 eine Dividende in Höhe von 0,22 € gezahlt.
Dies entspricht einer Dividendenrendite von 1,49%. Die Dividende wird jährlich gezahlt.

Die letzte Dividende von Aumann wurde am 16.06.2025 in Höhe von 0,22 € je Aktie ausgeschüttet.
Das ergibt, basierend auf dem aktuellen Kurs, eine Dividendenrendite von 1,49%.

Die Dividende wird jährlich gezahlt.

Der letzte Zahltag der Dividende war am 16.06.2025. Es wurde eine Dividende in Höhe von 0,22 € gezahlt.

Um eine Dividende ausgezahlt zu bekommen, muss man die Aktie am Ex-Tag (Ex-Date) im Depot haben.