Aumann AG

Aktie
WKN:  A2DAM0 ISIN:  DE000A2DAM03 US-Symbol:  AUUMF Branche:  Spezialindustriemaschinen Land:  Deutschland
13,80 €
+0,60 €
+4,55%
19:04:00 Uhr
Depot/Watchlist
Marktkapitalisierung *
170,51 Mio. €
Streubesitz
54,01%
KGV
26,67
Dividende
0,22 EUR
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Aumann Aktie Chart

Aumann Unternehmensbeschreibung

Die Aumann AG ist ein spezialisierter Maschinen- und Anlagenbauer mit Fokus auf Produktionssysteme für elektrische Antriebe und anspruchsvolle Automobilkomponenten. Das Unternehmen positioniert sich als technologischer Nischenanbieter im Übergang von Verbrennungsmotoren zu Elektromobilität. Aumann verbindet klassischen Sondermaschinenbau mit Automatisierungstechnik, Wickeltechnologie und Prozesskompetenz für die Serienfertigung. Der Konzern ist im regulierten Markt notiert und adressiert vor allem institutionelle und langfristig orientierte Investoren, die auf industrielle Transformation, Elektromobilität und Automatisierung setzen. Im Zentrum stehen hochgradig kundenspezifische Lösungen, eine enge Verzahnung mit den Entwicklungsabteilungen der OEMs sowie langfristige Service- und Modernisierungsbeziehungen.

Geschäftsmodell und Wertschöpfung

Das Geschäftsmodell der Aumann AG basiert auf der Entwicklung, Konstruktion und Integration schlüsselfertiger Produktionslinien. Die Wertschöpfung umfasst den kompletten Projektzyklus von der Konzeptstudie über das Engineering bis zur Inbetriebnahme beim Kunden. Kern ist die Fähigkeit, komplexe Fertigungsprozesse zu automatisieren und in skalierbare Linien umzusetzen. Aumann erzielt den Großteil seines Geschäfts mit Projektaufträgen von Automobilherstellern und deren Zulieferern, zunehmend aber auch von Industrieunternehmen außerhalb der Automobilbranche. Das Unternehmen erzielt wiederkehrende Erlöse über Serviceleistungen, Modernisierung, Retrofit und Ersatzteile. Ein wesentlicher Treiber des Geschäftsmodells ist die frühe Einbindung in die Produktentwicklung der Kunden, wodurch Prozess-Know-how in die spätere Serienfertigung einfließt. Die Marge hängt stark von Auslastung, Projektmix, Komplexität und dem Anteil standardisierter Module ab. Zyklische Investitionsphasen in der Automobilindustrie wirken sich direkt auf die Projektpipeline aus.

Mission und strategische Ausrichtung

Die Mission von Aumann besteht darin, die industrielle Transformation hin zu elektrifizierten Antrieben und effizienteren Produktionsprozessen mit hochpräzisen, automatisierten Fertigungssystemen zu unterstützen. Das Unternehmen versteht sich als Technologiepartner für OEMs, die ihre Wertschöpfungsketten im Bereich E-Mobility und anspruchsvoller Antriebstechnik weiterentwickeln. Strategisch verfolgt Aumann drei Leitlinien: Erstens die technologische Fokussierung auf Wickel- und Montagetechnik für Elektromotoren und E-Drive-Komponenten, zweitens die vertiefte Internationalisierung in wichtigen Automobilregionen und drittens die Erhöhung des Anteils standardisierter Plattformen innerhalb kundenspezifischer Lösungen. Die Unternehmensführung betont einen langfristigen Ansatz mit vorsichtiger Bilanzpolitik, technologischer Spezialisierung und selektivem Wachstum entlang klar definierter Kernkompetenzen.

Produkte und Dienstleistungen

Das Produkt- und Leistungsportfolio von Aumann deckt die Entwicklung und Realisierung komplexer Produktionsanlagen ab. Zu den zentralen Lösungen gehören automatisierte Fertigungssysteme für elektrische Antriebe, insbesondere für Statoren, Rotoren und komplette E-Motoren. Diese Anlagen kombinieren Wickeltechnologie, Montage, Fügen, Prüfen und End-of-Line-Testing. Daneben liefert Aumann Produktionslinien für ausgewählte Automobilkomponenten wie Getriebeteile, Antriebskomponenten, Lenksysteme oder Strukturteile. Ergänzt wird das Portfolio durch Handlingsysteme, Automatisierungslösungen, Robotik-Integration und Software für die Liniensteuerung. Dienstleistungen umfassen Projektmanagement, Inbetriebnahme, Schulung, Wartung, Ferndiagnose und Retrofit bestehender Anlagen. Darüber hinaus entwickelt Aumann kundenspezifische Prozesslösungen mit Prototypanlagen und Pilotlinien, um neue Produkte in die Großserienfertigung zu überführen. Die Kombination aus Hardware, Software, Prozess-Know-how und After-Sales-Service bildet den integralen Leistungsumfang.

Business Units und Segmentstruktur

Die Aumann AG berichtet ihr Geschäft im Wesentlichen in zwei Bereichen, die die technologische und marktbezogene Ausrichtung widerspiegeln. Ein Bereich bündelt Produktionssysteme für Anwendungen rund um die Elektromobilität, insbesondere Fertigungssysteme für Elektromotoren und weitere E-Drive-Komponenten. Ein weiterer Bereich adressiert Produktionslösungen für Anwendungen außerhalb der Elektromobilität, insbesondere für ausgewählte klassische Automobilanwendungen und andere industrielle Einsatzfelder. Innerhalb dieser Bereiche gliedert Aumann seine Aktivitäten operativ nochmals nach Standorten und Technologieschwerpunkten, etwa Wickeltechnologie, Montagetechnik oder testintensive End-of-Line-Anwendungen. Die Struktur orientiert sich damit sowohl an der Antriebstechnologie als auch an den zugrunde liegenden Kernkompetenzen und soll Transparenz für Investoren schaffen sowie die strategische Steuerung des Übergangs von Verbrennungstechnologie zu E-Mobility erleichtern.

Alleinstellungsmerkmale und technologische Moats

Als spezialisiertes Maschinenbauunternehmen verfügt Aumann über mehrere potenzielle Alleinstellungsmerkmale. Zentral ist die Kombination aus tiefgreifender Wickeltechnologie für Elektromotoren, hoher Automatisierungskompetenz und Integrationsfähigkeit komplexer Fertigungsschritte in durchgängige Linien. Die firmenspezifischen Prozessabläufe, Rezepturen und Parametrisierungen stellen einen technologischen Burggraben dar, da sie in langjährigen Projekten gemeinsam mit Kunden aus der Automobil- und Zulieferindustrie entwickelt wurden. Darüber hinaus besitzt Aumann ein spezialisiertes Engineering-Know-how, das in kundenspezifische Anlagen mit hohen Eintrittsbarrieren in Bezug auf Referenzen, Zuverlässigkeit und Qualität mündet. Kundenbindung entsteht durch hohe Umstellungskosten, da Produktionsprozesse, Qualitätssicherung und Lieferketten eng mit den Aumann-Anlagen verzahnt sind. Die Fähigkeit, Prototypen in serientaugliche Produktionslinien zu überführen, verschafft Aumann zudem Vorteile bei Innovationsprojekten im Bereich neuer Antriebsgenerationen.

Wettbewerbsumfeld und Marktposition

Der Wettbewerbsdruck für Aumann ist hoch und heterogen. Im Bereich E-Mobility konkurriert das Unternehmen mit internationalen Spezialisten für Wickel- und Montagetechnik sowie mit großen Automatisierungskonzernen, die ebenfalls auf Elektromotorfertigungssysteme abzielen. Im klassischen Automobilanlagenbau und in angrenzenden Industrien stehen europäische, asiatische und nordamerikanische Maschinenbauer im Wettbewerb, die oft über breitere Portfolios oder stärkere Skaleneffekte verfügen. Zudem versuchen einige Hersteller, eigene Fertigungskompetenzen aufzubauen, was einzelne Wertschöpfungsstufen internalisieren kann. Aumann differenziert sich vor allem über Tiefenkompetenz in spezifischen Prozessschritten, hohe Anpassungsfähigkeit und eine starke Fokussierung auf anspruchsvolle Projekte, bei denen Standardlösungen an ihre Grenzen stoßen. Für Investoren ist relevant, dass der Markt konsolidierungsträchtig ist und sich Wettbewerbsvorteile stark aus technologischem Vorsprung, Referenzprojekten und Servicequalität speisen.

Management, Unternehmensführung und Strategieumsetzung

Das Management der Aumann AG verfolgt eine Strategie, die auf technologischer Spezialisierung, selektivem Wachstum und Angebotsfokussierung basiert. Die Unternehmensführung betont die Priorität von Profitabilität und technologischer Relevanz gegenüber reinem Volumenwachstum. Governance-Strukturen mit börsennotiertem Hintergrund erfordern transparente Berichterstattung, Compliance und eine klare Kommunikation der strategischen Stoßrichtungen gegenüber dem Kapitalmarkt. Strategisch setzt das Management auf den Ausbau des Segments Elektromobilität, die Optimierung von Projektmanagement und Risikosteuerung sowie die Verbesserung der Kapazitätsflexibilität, um Konjunkturzyklen im Anlagenbau besser abzufedern. Für konservative Anleger ist von Bedeutung, dass die Unternehmensführung eine langfristige Positionierung als spezialisierter Systemlieferant anstrebt und kurzfristige, stark zyklische Geschäfte nicht priorisiert, sofern sie das technologische Profil verwässern würden.

Branche, Regionen und Markttrends

Aumann ist in einer zyklischen, investitionsgetriebenen Branche tätig, in der Kapitalgüterinvestitionen von Automobilherstellern und Industrieunternehmen entscheidend sind. Die Automobilindustrie durchläuft derzeit einen tiefgreifenden Strukturwandel hin zu Elektromobilität, Software-Defined Vehicle und neuen Fertigungskonzepten. Dieser Wandel führt zu einem erheblichen Bedarf an neuen Produktionsanlagen, erhöht aber zugleich die Planungsunsicherheit. Regional liegt der Schwerpunkt von Aumann in Europa, mit wachsender Bedeutung internationaler Märkte, insbesondere in Asien und Nordamerika, wo wichtige Zentren der Automobil- und Zulieferindustrie angesiedelt sind. Die globale Wettbewerbsdynamik zwingt Unternehmen der Branche zu Effizienzsteigerungen, höherem Automatisierungsgrad und kürzeren Innovationszyklen. Für Unternehmen wie Aumann entstehen Chancen durch neue Plattformen und Modellgenerationen, zugleich aber Risiken durch Investitionsverschiebungen, regionale Förderregime und geopolitische Verwerfungen, die Lieferketten und Standortentscheidungen beeinflussen.

Unternehmensgeschichte und Entwicklung

Die Aumann AG hat sich aus einem traditionsreichen Maschinenbauumfeld heraus zu einem spezialisierten Anbieter für Automatisierungs- und Wickeltechnik entwickelt. Historisch stammen wichtige Wurzeln aus dem klassischen Sondermaschinenbau für die Automobilindustrie, insbesondere für Antriebstechnik und mechanische Komponenten. Mit dem Aufkommen der Elektromobilität hat das Unternehmen seine Kompetenzen systematisch in Richtung elektrische Antriebe erweitert und die Wickeltechnologie als Kernkompetenz ausgebaut. Der Börsengang diente dazu, Wachstum und Internationalisierung zu finanzieren, die technologische Basis zu stärken und die Sichtbarkeit am Kapitalmarkt zu erhöhen. Im Zeitverlauf hat Aumann sein Profil von einem breiten Automobilanlagenbauer hin zu einem stärker fokussierten Spezialisten für Fertigungssysteme elektrischer Antriebe geschärft, ohne die Fähigkeit zur Lieferung komplexer Linien für konventionelle Anwendungen vollständig aufzugeben. Diese duale Ausrichtung prägt die aktuelle Transformationsphase.

Besonderheiten und strukturelle Charakteristika

Eine Besonderheit der Aumann AG ist die starke Projektorientierung mit hoher technischer Komplexität und begrenzter Standardisierung, was zu volatileren Auftragseingängen und Ergebnissen führen kann. Gleichzeitig ermöglicht dieser Ansatz differenzierende, margenstärkere Projekte. Die enge Verzahnung mit F&E-Abteilungen der Kunden führt zu langfristigen Entwicklungskooperationen, aber auch zu Abhängigkeiten von wenigen großen Auftraggebern, insbesondere aus dem Automobilsektor. Darüber hinaus ist der Anteil an Ingenieurleistungen und Projektmanagement hoch, wodurch Humankapital, Know-how-Sicherung und Fachkräfteverfügbarkeit strategisch kritisch sind. Technologisch zeichnet sich Aumann durch eine Kombination aus Mechanik, Elektronik, Software und Prozesssimulation aus, was ein interdisziplinäres Profil schafft. Für Anleger ist zudem relevant, dass der Unternehmenswert stark von immateriellem Know-how, Referenzanlagen und langjährigen Kundenbeziehungen abhängt, die sich nur bedingt in der Bilanz widerspiegeln.

Chancen für konservative Anleger

Für konservative, langfristig orientierte Anleger bietet Aumann potenzielle Chancen als fokussierter Profiteur des globalen Trends zur Elektromobilität und zur Automatisierung industrieller Fertigung. Der technologische Schwerpunkt auf Produktionsanlagen für elektrische Antriebe, gepaart mit etablierten Beziehungen zu Herstellern und Zulieferern, schafft eine Positionierung in einem strukturellen Wachstumsthema. Gelingt es dem Unternehmen, den Anteil des E-Mobility-Geschäfts weiter auszubauen, Projekte stringent zu steuern und die Kapazitätsauslastung stabil zu halten, könnte sich eine verbesserte Ertragsqualität einstellen. Zusätzliche Chancen ergeben sich, wenn Aumann seine Lösungen in angrenzende Industrien jenseits des Automobilsektors überträgt, etwa in den Bereich industrieller Elektromotoren, Antriebstechnik oder energieeffizienter Anwendungen. Die Spezialisierung und die Fokussierung auf komplexe, wertschöpfungsintensive Anlagen können im Erfolgsfall einen strukturellen Wettbewerbsvorteil sichern.

Risiken und Einschätzung aus konservativer Perspektive

Dem stehen erhebliche Risiken gegenüber, die bei einer konservativen Anlagestrategie sorgfältig gewichtet werden müssen. Als Anlagenbauer ist Aumann stark von Investitionszyklen und Budgetentscheidungen der Automobilindustrie und anderer Industriekunden abhängig, Branchen mit teils hoher Volatilität, Preisdruck und strukturellem Wandel. Projektgeschäft birgt inhärente Risiken aus Verzögerungen, Kostenüberschreitungen und Abnahmen, die sich auf Margen und Liquidität auswirken können. Die hohe Kundendichte bei einigen großen Auftraggebern führt zu Klumpenrisiken, während der technologische Wandel hin zu neuen Antriebskonzepten fortlaufende F&E-Investitionen erfordert. Wettbewerb durch größere, kapitalstärkere Konzerne und durch Anbieter aus kostengünstigeren Regionen kann die Preissetzungsmacht begrenzen. Zusätzlich können geopolitische Spannungen, regulatorische Änderungen im Mobilitätssektor und Währungsschwankungen die Planungssicherheit einschränken. Aus Sicht eines konservativen Anlegers ist Aumann daher ein Titel mit strukturellem Themenschwerpunkt Elektromobilität und Automatisierung, aber mit deutlich erhöhtem zyklischen und technologischem Risiko, der eine sorgfältige Beobachtung der strategischen Umsetzung und der Projektqualität verlangt, ohne dass daraus eine Anlageempfehlung abgeleitet werden sollte.

Realtime-Kursdaten

Geld/Brief 13,50 € / 13,85 €
Spread +2,59%
Schluss Vortag 13,20 €
Gehandelte Stücke 18.615
Tagesvolumen Vortag 59.537,45 €
Tagestief 13,10 €
Tageshoch 13,80 €
52W-Tief 10,70 €
52W-Hoch 16,20 €
Jahrestief 11,72 €
Jahreshoch 16,20 €

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Warnung
Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlage­strategien geeignet.

Aumann Aktie - Nachrichtenlage zusammengefasst:
Warum ist die Aumann Aktie heute gestiegen?

  • Aumann AG hat in den letzten Tagen eine positive Entwicklung in Bezug auf neue Aufträge verzeichnet, was auf eine steigende Nachfrage in der Automatisierungstechnik hindeutet.
  • Das Unternehmen plant, seine Produktionskapazitäten zu erhöhen, um den wachsenden Anforderungen des Marktes gerecht zu werden.
  • Analysten heben insbesondere die Innovationskraft von Aumann hervor, die entscheidend für die Wettbewerbsvorteile des Unternehmens ist.
Hinweis

Community: Diskussion zur Aumann Aktie

Zusammengefasst - darüber diskutiert aktuell die Community

  • Teilnehmer diskutieren das freiwillige öffentliche Aktienrückkaufangebot der Aumann AG, das gemäß Angebotsunterlage bis zu 100 Stück vorrangig annahm und für alle weiteren Andienungen eine Zuteilungsquote von rund 6,07 % ergab, wodurch viele Anleger die Regelung als ungerecht empfinden und Inhaber mit vielen Depots gegenüber langfristigen Haltern im Vorteil sehen.
  • Es wird über Unklarheiten und Verzögerungen bei der Abwicklung berichtet (z. B. Smartbroker, Baader Bank), gemeldete Ausführungszahlen erscheinen einigen Nutzern unvollständig oder falsch, und das Settlement bzw. die Kaufpreiszahlung wurde für den 16. Juli 2026 angekündigt.
  • Parallel gibt es eine Debatte zur Fundamentallage von Aumann — einige sehen das Unternehmen als zyklisch im E‑Mobility‑Tief mit Chancen im Next‑Automation‑Segment und einem möglichen fairen Wert von rund 17,80 € pro Aktie, während andere Großaktionärin MBB beschuldigen, durch taktische Verkäufe und Rückkäufe Kursbewegungen zu begünstigen; zudem werden politische und strukturelle Ursachen für die Branchensituation diskutiert.
Hinweis
Jetzt mitdiskutieren

Aumann Aktie: Fundamentale Kennzahlen (2024)

Umsatz in Mio. 203,99 €
Operatives Ergebnis (EBIT) in Mio. 20,24 €
Jahresüberschuss in Mio. 15,67 €
Umsatz je Aktie 15,24 €
Gewinn je Aktie 1,21 €
Gewinnrendite +7,68%
Umsatzrendite +7,68%
Return on Investment +5,35%
Marktkapitalisierung in Mio. 170,51 €
KGV (Kurs/Gewinn) 10,18
KBV (Kurs/Buchwert) 0,81
KUV (Kurs/Umsatz) 0,78
Eigenkapitalrendite +8,02%
Eigenkapitalquote +66,69%

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Knock-Outs 42
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Dividenden Historie

Datum Dividende
15.06.2026 0,25 €
16.06.2025 0,22 €
19.06.2024 0,20 €
16.06.2023 0,10 €
09.06.2022 0,10 €
07.06.2019 0,20 €
21.06.2018 0,20 €
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Aumann Termine

12.05.2026 Veröffentlichung Quartalsfinanzbericht (Stichtag Q1)

Aumann Aktie: Übersicht Handelsplätze

Handelsplatz
Letzter
Änderung
Vortag
Zeit
Düsseldorf 13,40 +3,08%
13,00 € 12:30
Frankfurt 13,05 -1,51%
13,25 € 09:07
Gettex 13,70 +2,24%
13,40 € 18:43
Hamburg 12,80 -3,40%
13,25 € 08:35
Hannover 12,80 -3,40%
13,25 € 08:35
L&S RT 13,70 +3,59%
13,225 € 19:04
München 13,15 0 %
13,15 € 08:00
Quotrix 13,20 -0,38%
13,25 € 10:00
Stuttgart 13,45 +3,07%
13,05 € 18:31
Tradegate 13,80 +4,55%
13,20 € 19:04
Wien 13,65 +3,80%
13,15 € 15:30
Xetra 13,60 +3,42%
13,15 € 17:35
Weitere Börsenplätze

Historische Kurse

Datum
Kurs
Volumen
29.07.26 13,65 148 T
28.07.26 13,20 60 T
27.07.26 13,25 90 T
24.07.26 13,25 39.177
23.07.26 13,25 135 T
22.07.26 13,50 91 T
Weitere Historische Kurse

Performance

Zeitraum Kurs %
1 Woche 13,50 € +1,11%
1 Monat 15,60 € -12,50%
6 Monate 14,28 € -4,41%
1 Jahr 12,20 € +11,89%
5 Jahre 17,68 € -22,79%

Unternehmensprofil Aumann

Unternehmensprofil Aumann
Die Aumann AG ist ein spezialisierter Maschinen- und Anlagenbauer mit Fokus auf Produktionssysteme für elektrische Antriebe und anspruchsvolle Automobilkomponenten. Das Unternehmen positioniert sich als technologischer Nischenanbieter im Übergang von Verbrennungsmotoren zu Elektromobilität. Aumann verbindet klassischen Sondermaschinenbau mit Automatisierungstechnik, Wickeltechnologie und Prozesskompetenz für die Serienfertigung. Der Konzern ist im regulierten Markt notiert und adressiert vor allem institutionelle und langfristig orientierte Investoren, die auf industrielle Transformation, Elektromobilität und Automatisierung setzen. Im Zentrum stehen hochgradig kundenspezifische Lösungen, eine enge Verzahnung mit den Entwicklungsabteilungen der OEMs sowie langfristige Service- und Modernisierungsbeziehungen.

Geschäftsmodell und Wertschöpfung

Das Geschäftsmodell der Aumann AG basiert auf der Entwicklung, Konstruktion und Integration schlüsselfertiger Produktionslinien. Die Wertschöpfung umfasst den kompletten Projektzyklus von der Konzeptstudie über das Engineering bis zur Inbetriebnahme beim Kunden. Kern ist die Fähigkeit, komplexe Fertigungsprozesse zu automatisieren und in skalierbare Linien umzusetzen. Aumann erzielt den Großteil seines Geschäfts mit Projektaufträgen von Automobilherstellern und deren Zulieferern, zunehmend aber auch von Industrieunternehmen außerhalb der Automobilbranche. Das Unternehmen erzielt wiederkehrende Erlöse über Serviceleistungen, Modernisierung, Retrofit und Ersatzteile. Ein wesentlicher Treiber des Geschäftsmodells ist die frühe Einbindung in die Produktentwicklung der Kunden, wodurch Prozess-Know-how in die spätere Serienfertigung einfließt. Die Marge hängt stark von Auslastung, Projektmix, Komplexität und dem Anteil standardisierter Module ab. Zyklische Investitionsphasen in der Automobilindustrie wirken sich direkt auf die Projektpipeline aus.

Mission und strategische Ausrichtung

Die Mission von Aumann besteht darin, die industrielle Transformation hin zu elektrifizierten Antrieben und effizienteren Produktionsprozessen mit hochpräzisen, automatisierten Fertigungssystemen zu unterstützen. Das Unternehmen versteht sich als Technologiepartner für OEMs, die ihre Wertschöpfungsketten im Bereich E-Mobility und anspruchsvoller Antriebstechnik weiterentwickeln. Strategisch verfolgt Aumann drei Leitlinien: Erstens die technologische Fokussierung auf Wickel- und Montagetechnik für Elektromotoren und E-Drive-Komponenten, zweitens die vertiefte Internationalisierung in wichtigen Automobilregionen und drittens die Erhöhung des Anteils standardisierter Plattformen innerhalb kundenspezifischer Lösungen. Die Unternehmensführung betont einen langfristigen Ansatz mit vorsichtiger Bilanzpolitik, technologischer Spezialisierung und selektivem Wachstum entlang klar definierter Kernkompetenzen.

Produkte und Dienstleistungen

Das Produkt- und Leistungsportfolio von Aumann deckt die Entwicklung und Realisierung komplexer Produktionsanlagen ab. Zu den zentralen Lösungen gehören automatisierte Fertigungssysteme für elektrische Antriebe, insbesondere für Statoren, Rotoren und komplette E-Motoren. Diese Anlagen kombinieren Wickeltechnologie, Montage, Fügen, Prüfen und End-of-Line-Testing. Daneben liefert Aumann Produktionslinien für ausgewählte Automobilkomponenten wie Getriebeteile, Antriebskomponenten, Lenksysteme oder Strukturteile. Ergänzt wird das Portfolio durch Handlingsysteme, Automatisierungslösungen, Robotik-Integration und Software für die Liniensteuerung. Dienstleistungen umfassen Projektmanagement, Inbetriebnahme, Schulung, Wartung, Ferndiagnose und Retrofit bestehender Anlagen. Darüber hinaus entwickelt Aumann kundenspezifische Prozesslösungen mit Prototypanlagen und Pilotlinien, um neue Produkte in die Großserienfertigung zu überführen. Die Kombination aus Hardware, Software, Prozess-Know-how und After-Sales-Service bildet den integralen Leistungsumfang.

Business Units und Segmentstruktur

Die Aumann AG berichtet ihr Geschäft im Wesentlichen in zwei Bereichen, die die technologische und marktbezogene Ausrichtung widerspiegeln. Ein Bereich bündelt Produktionssysteme für Anwendungen rund um die Elektromobilität, insbesondere Fertigungssysteme für Elektromotoren und weitere E-Drive-Komponenten. Ein weiterer Bereich adressiert Produktionslösungen für Anwendungen außerhalb der Elektromobilität, insbesondere für ausgewählte klassische Automobilanwendungen und andere industrielle Einsatzfelder. Innerhalb dieser Bereiche gliedert Aumann seine Aktivitäten operativ nochmals nach Standorten und Technologieschwerpunkten, etwa Wickeltechnologie, Montagetechnik oder testintensive End-of-Line-Anwendungen. Die Struktur orientiert sich damit sowohl an der Antriebstechnologie als auch an den zugrunde liegenden Kernkompetenzen und soll Transparenz für Investoren schaffen sowie die strategische Steuerung des Übergangs von Verbrennungstechnologie zu E-Mobility erleichtern.

Alleinstellungsmerkmale und technologische Moats

Als spezialisiertes Maschinenbauunternehmen verfügt Aumann über mehrere potenzielle Alleinstellungsmerkmale. Zentral ist die Kombination aus tiefgreifender Wickeltechnologie für Elektromotoren, hoher Automatisierungskompetenz und Integrationsfähigkeit komplexer Fertigungsschritte in durchgängige Linien. Die firmenspezifischen Prozessabläufe, Rezepturen und Parametrisierungen stellen einen technologischen Burggraben dar, da sie in langjährigen Projekten gemeinsam mit Kunden aus der Automobil- und Zulieferindustrie entwickelt wurden. Darüber hinaus besitzt Aumann ein spezialisiertes Engineering-Know-how, das in kundenspezifische Anlagen mit hohen Eintrittsbarrieren in Bezug auf Referenzen, Zuverlässigkeit und Qualität mündet. Kundenbindung entsteht durch hohe Umstellungskosten, da Produktionsprozesse, Qualitätssicherung und Lieferketten eng mit den Aumann-Anlagen verzahnt sind. Die Fähigkeit, Prototypen in serientaugliche Produktionslinien zu überführen, verschafft Aumann zudem Vorteile bei Innovationsprojekten im Bereich neuer Antriebsgenerationen.

Wettbewerbsumfeld und Marktposition

Der Wettbewerbsdruck für Aumann ist hoch und heterogen. Im Bereich E-Mobility konkurriert das Unternehmen mit internationalen Spezialisten für Wickel- und Montagetechnik sowie mit großen Automatisierungskonzernen, die ebenfalls auf Elektromotorfertigungssysteme abzielen. Im klassischen Automobilanlagenbau und in angrenzenden Industrien stehen europäische, asiatische und nordamerikanische Maschinenbauer im Wettbewerb, die oft über breitere Portfolios oder stärkere Skaleneffekte verfügen. Zudem versuchen einige Hersteller, eigene Fertigungskompetenzen aufzubauen, was einzelne Wertschöpfungsstufen internalisieren kann. Aumann differenziert sich vor allem über Tiefenkompetenz in spezifischen Prozessschritten, hohe Anpassungsfähigkeit und eine starke Fokussierung auf anspruchsvolle Projekte, bei denen Standardlösungen an ihre Grenzen stoßen. Für Investoren ist relevant, dass der Markt konsolidierungsträchtig ist und sich Wettbewerbsvorteile stark aus technologischem Vorsprung, Referenzprojekten und Servicequalität speisen.

Management, Unternehmensführung und Strategieumsetzung

Das Management der Aumann AG verfolgt eine Strategie, die auf technologischer Spezialisierung, selektivem Wachstum und Angebotsfokussierung basiert. Die Unternehmensführung betont die Priorität von Profitabilität und technologischer Relevanz gegenüber reinem Volumenwachstum. Governance-Strukturen mit börsennotiertem Hintergrund erfordern transparente Berichterstattung, Compliance und eine klare Kommunikation der strategischen Stoßrichtungen gegenüber dem Kapitalmarkt. Strategisch setzt das Management auf den Ausbau des Segments Elektromobilität, die Optimierung von Projektmanagement und Risikosteuerung sowie die Verbesserung der Kapazitätsflexibilität, um Konjunkturzyklen im Anlagenbau besser abzufedern. Für konservative Anleger ist von Bedeutung, dass die Unternehmensführung eine langfristige Positionierung als spezialisierter Systemlieferant anstrebt und kurzfristige, stark zyklische Geschäfte nicht priorisiert, sofern sie das technologische Profil verwässern würden.

Branche, Regionen und Markttrends

Aumann ist in einer zyklischen, investitionsgetriebenen Branche tätig, in der Kapitalgüterinvestitionen von Automobilherstellern und Industrieunternehmen entscheidend sind. Die Automobilindustrie durchläuft derzeit einen tiefgreifenden Strukturwandel hin zu Elektromobilität, Software-Defined Vehicle und neuen Fertigungskonzepten. Dieser Wandel führt zu einem erheblichen Bedarf an neuen Produktionsanlagen, erhöht aber zugleich die Planungsunsicherheit. Regional liegt der Schwerpunkt von Aumann in Europa, mit wachsender Bedeutung internationaler Märkte, insbesondere in Asien und Nordamerika, wo wichtige Zentren der Automobil- und Zulieferindustrie angesiedelt sind. Die globale Wettbewerbsdynamik zwingt Unternehmen der Branche zu Effizienzsteigerungen, höherem Automatisierungsgrad und kürzeren Innovationszyklen. Für Unternehmen wie Aumann entstehen Chancen durch neue Plattformen und Modellgenerationen, zugleich aber Risiken durch Investitionsverschiebungen, regionale Förderregime und geopolitische Verwerfungen, die Lieferketten und Standortentscheidungen beeinflussen.

Unternehmensgeschichte und Entwicklung

Die Aumann AG hat sich aus einem traditionsreichen Maschinenbauumfeld heraus zu einem spezialisierten Anbieter für Automatisierungs- und Wickeltechnik entwickelt. Historisch stammen wichtige Wurzeln aus dem klassischen Sondermaschinenbau für die Automobilindustrie, insbesondere für Antriebstechnik und mechanische Komponenten. Mit dem Aufkommen der Elektromobilität hat das Unternehmen seine Kompetenzen systematisch in Richtung elektrische Antriebe erweitert und die Wickeltechnologie als Kernkompetenz ausgebaut. Der Börsengang diente dazu, Wachstum und Internationalisierung zu finanzieren, die technologische Basis zu stärken und die Sichtbarkeit am Kapitalmarkt zu erhöhen. Im Zeitverlauf hat Aumann sein Profil von einem breiten Automobilanlagenbauer hin zu einem stärker fokussierten Spezialisten für Fertigungssysteme elektrischer Antriebe geschärft, ohne die Fähigkeit zur Lieferung komplexer Linien für konventionelle Anwendungen vollständig aufzugeben. Diese duale Ausrichtung prägt die aktuelle Transformationsphase.

Besonderheiten und strukturelle Charakteristika

Eine Besonderheit der Aumann AG ist die starke Projektorientierung mit hoher technischer Komplexität und begrenzter Standardisierung, was zu volatileren Auftragseingängen und Ergebnissen führen kann. Gleichzeitig ermöglicht dieser Ansatz differenzierende, margenstärkere Projekte. Die enge Verzahnung mit F&E-Abteilungen der Kunden führt zu langfristigen Entwicklungskooperationen, aber auch zu Abhängigkeiten von wenigen großen Auftraggebern, insbesondere aus dem Automobilsektor. Darüber hinaus ist der Anteil an Ingenieurleistungen und Projektmanagement hoch, wodurch Humankapital, Know-how-Sicherung und Fachkräfteverfügbarkeit strategisch kritisch sind. Technologisch zeichnet sich Aumann durch eine Kombination aus Mechanik, Elektronik, Software und Prozesssimulation aus, was ein interdisziplinäres Profil schafft. Für Anleger ist zudem relevant, dass der Unternehmenswert stark von immateriellem Know-how, Referenzanlagen und langjährigen Kundenbeziehungen abhängt, die sich nur bedingt in der Bilanz widerspiegeln.

Chancen für konservative Anleger

Für konservative, langfristig orientierte Anleger bietet Aumann potenzielle Chancen als fokussierter Profiteur des globalen Trends zur Elektromobilität und zur Automatisierung industrieller Fertigung. Der technologische Schwerpunkt auf Produktionsanlagen für elektrische Antriebe, gepaart mit etablierten Beziehungen zu Herstellern und Zulieferern, schafft eine Positionierung in einem strukturellen Wachstumsthema. Gelingt es dem Unternehmen, den Anteil des E-Mobility-Geschäfts weiter auszubauen, Projekte stringent zu steuern und die Kapazitätsauslastung stabil zu halten, könnte sich eine verbesserte Ertragsqualität einstellen. Zusätzliche Chancen ergeben sich, wenn Aumann seine Lösungen in angrenzende Industrien jenseits des Automobilsektors überträgt, etwa in den Bereich industrieller Elektromotoren, Antriebstechnik oder energieeffizienter Anwendungen. Die Spezialisierung und die Fokussierung auf komplexe, wertschöpfungsintensive Anlagen können im Erfolgsfall einen strukturellen Wettbewerbsvorteil sichern.

Risiken und Einschätzung aus konservativer Perspektive

Dem stehen erhebliche Risiken gegenüber, die bei einer konservativen Anlagestrategie sorgfältig gewichtet werden müssen. Als Anlagenbauer ist Aumann stark von Investitionszyklen und Budgetentscheidungen der Automobilindustrie und anderer Industriekunden abhängig, Branchen mit teils hoher Volatilität, Preisdruck und strukturellem Wandel. Projektgeschäft birgt inhärente Risiken aus Verzögerungen, Kostenüberschreitungen und Abnahmen, die sich auf Margen und Liquidität auswirken können. Die hohe Kundendichte bei einigen großen Auftraggebern führt zu Klumpenrisiken, während der technologische Wandel hin zu neuen Antriebskonzepten fortlaufende F&E-Investitionen erfordert. Wettbewerb durch größere, kapitalstärkere Konzerne und durch Anbieter aus kostengünstigeren Regionen kann die Preissetzungsmacht begrenzen. Zusätzlich können geopolitische Spannungen, regulatorische Änderungen im Mobilitätssektor und Währungsschwankungen die Planungssicherheit einschränken. Aus Sicht eines konservativen Anlegers ist Aumann daher ein Titel mit strukturellem Themenschwerpunkt Elektromobilität und Automatisierung, aber mit deutlich erhöhtem zyklischen und technologischem Risiko, der eine sorgfältige Beobachtung der strategischen Umsetzung und der Projektqualität verlangt, ohne dass daraus eine Anlageempfehlung abgeleitet werden sollte.
Stand: Juli 2026
Hinweis

Aumann Prognose 2026: Einstufung & Empfehlung von Analysten

Aumann Kursziel 2026

  • Die Aumann Kurs Performance für 2026 liegt bei +11,52%. Die Performance der Benchmark Prime All Share (Kurs) liegt bei +1,61%. Outperformance: Die Aumann Kurs Performance ist um 9,90 Prozentpunkte höher als die Performance des Prime All Share (Kurs).

Stammdaten

Marktkapitalisierung 170,51 Mio. €
Streubesitz 54,01%
Währung EUR
Land Deutschland
Sektor Industrie
Branche Spezialindustriemaschinen
Aktientyp Stammaktie

Aktionärsstruktur

+64,95% Institutionelle Aktionäre
+54,01% Streubesitz
-10,94% Individuelle Aktionäre

Community-Beiträge zu Aumann

  • Community-Beiträge
  • Aktuellste Threads
Avatar des Verfassers
simplify
Zusammenhangserklärung für Katjuscha
Aumann kann sich eben dem Niedergang der deutschen Wirtschaft auch nicht gänzlich entziehen. Auch Aumann wird darunter leiden. Klar versuchen sie gegenzusteuern und das zu machen was noch läuft.
Avatar des Verfassers
Noobstyler
ist es nicht bisschen
einfach, der Politik die Schuld zu geben? Die Unternehmen, hier die Automobilbranche, hat mindestens genauso viele Fehler gemacht. Sie haben sich z.B. bewusst gegen eigene Akkus entschieden und wollten es auslagern. Das gleiche mit der Software. fällt Ihnen jetzt vor die Füße ...
Avatar des Verfassers
eisbaer1
Fehler beim Datenlieferant
Comdirect und Co verlassen sich bei Divi Zahlungen vollautomatisiert auf Datenlieferanten. Die wiederum lassen ihre Finanzkalender offenbar zunehmend von KI erstellen, die Fehler anderer Websites kopiert. Der HV Termin im August ist auf Aumanns Website seit Monaten bekannt gemacht, wird von algorithmischen Finanzwebsites, die sturheil den Vorjahrestermin duplizieren, beharrlich ignoriert. Ich kann jedem Aktionär nur dringlichst anraten, diesen ganzen Sch... bei Ariva und Co zu ignorieren und sich immer über den Finanzkalender des Unternehmens zu informieren. Der gilt und nichts anderes! Dass Comdirect auch mir heute die Divi gutgeschrieben und KapESt ans FA abgeführt hat, ist ein katastrophales Versagen der internen Kontrollsysteme und wird mit Sicherheit interne Krisensitzungen auslösen. Denn das könnte auch bei milliardenschweren Divi Zahlern passieren und ist für eine Bank potenziell verheerend. Ich gehe davon aus, dass die Divi Mitteilung zeitnah kommentarlos auf Null korrigiert und die Gutschrift storniert wird. Die Bank wird sich einmal mehr unter Verweis auf den Datenlieferanten exkulpieren. Dahinter steckt aber ein Riesenskandal, dass einschlägige Finanzseiten sich zunehnend ungeprüft auf KI Algorithmen verlassen und deren Halluzinationen mehr und mehr unser Leben beeinflussen. Hier müssen Köpfe rollen, aber auch Foristen müssen begreifen, ebdlich wieder ihr Gehirn zu nutzen und sich direkt auf der Unternehmenshomepage zu informieren statt gequirlte Sch... wiederzukäuen oder saudämliche Fragen ins Forum zu stellen, statt selbst zu denken!
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Juliette
Die HV ist am 28. August 2026
Am 28.08. werden somit die Dividenden beschlossen, einen Tag später der Kurs ex-Dividende gehandelt und 3 Tage später ausbezahlt. Die Anzeige "Handel heute ex-Dividende (0,25 €)" bei ariva muss ein Fehler sein
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Katjuscha
Kann sein dass du recht hast
Wobe du Ja weißt dass ich und viele andere Menschen politisch ganz anders denken als du, inklusive der wirtschaftlichen Folgen. Du meinst, Verbrenner Aus war ein Fehler. Ich meine das hin und her war und ist ein Fehler. Und deutsche Autokonzerne haben ganz allein genug Fehler gemacht. Da war nicht die Politik schuld, sondern die zögerliche Umsetzung allseits längst bekannter Trends. Aber egal , nehmen wir mal an du hättest recht. Aumanns E Mobility Geschäft liegt doch eh in 2026 am Boden. Die Auftragseingänge gingen im 2.Halbjahr 2025 gegen Null. Und trotzdem erwartet man im Kontern noch gute Gewinne und FreeCashflow. Wenn man also im Bereich E Mobility irgendwann mal wieder Auftragseingänge bekommt, weil die europäischen und amerikanischen Konzerne nicht sterben wollen und daher investieren müssen, dann sehe ich das als Bonus. Mein Investment hier gründet hauptsächlich auf dem Wachstum im Bereich Next Automation und dem hohen Cash von 11 € pro Aktie. Würde mich nicht wundern wenn der margenstarke Bereich 2027 schon größer ist als das klassische Geschäft. Und wenn nicht, weil EMobility wieder anzieht, umso besser.
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simplify
These
Deutschland könnte schon bei der E-Mobilität von den Chinesen zermalmt werden. Deshalb wollen ja Teile der Politik den Fehler korrigieren und das Verbrenneraus stoppen. China ist uns halt in allen Belangen überlegen. Der chinesische Staat fördert,wie bereits bei der Photovoltaik geschehen, diese Zukunftsbranche derart stark bis die Konkurrenz aus den Latschen kippt und sie ein Monopol haben. Ob es nun ein ernster Fehler ist das Rad zurückzudrehen ist die Frage. Die linksgrüne Politik hat die Wirtschaft bereits derart geschrottet, dass es durchaus sinnvoller sein kann ihren geebneten Weg ohne Wiederkehr weiterzugehen. Dennoch denke ich, dass wir im E-Auto einfach chancenlos sind. Die Chinesen sind technologisch besser und haben günstigere Energie und hauen den Test der Welt mit Dumpingpreisen Weg bis sie das Monopol haben. Beim Verbrenner wo wir uns das eigene Grab geschaufelt haben hätten sie das nicht gekonnt. Bekommen wir die Kurve zu Aumann. Deine Vorwürfe waren schon dass die in der Vergangenheit festhängen. Jetzt sagst du die lösen sich davon. Kann alles sein oder auch nicht. Dennoch sehe ich unsere Automobilindustrie untergehen. Ja ist ein mächtiger Riese. Könnten also schon noch , auch im Untergang, bei Aumann in ihrem nicht erfolgsversprechenden Kampf gegen die Chinesen in Sachen E-Mobilität ein paar Jährchen ordern. Automation läuft gut. Könnte auch was in der Drohne Fertigung gehen. Ob Aumann allerdings hier günstig zukaufen kann, ist doch zu bezweifeln. Die ganze Wirtschaft läuft schlecht ja. Aber wenn was gut läuft ist das dann trotzdem teuer. Auch ist dieser Sektor je nachdem mit welcher Vergleichsbasis man vergleicht nur 20-30% des Geschäfts von Aumann. Was hier erschwerend ist in Nezug auf die Aktie ist der Ausblick 2026. Das da erwartete EPS ist ein schmelzender Schneemann in der Sonne im Vergleich zu 2025. Klar der Markt weiß das. Börse wird aber immer irrer. Wenn dann die miesen angekündigten Zahlen 2026 verkündet werden geht es in den Keller. Auch eine Verfehlung der Guidance kann nicht ausgeschlossen werden. Aumann ist halt auch ein Unternehmen aus Deutschland. Deutschland steht für Niedergang. Teure Energie, das Bürokratiemonszer EU und eine Politik die nicht in der Lage ist eigene wirtschaftliche Interessen zu priorisieren. Davor kommt das Klima und Menschenrechte, was weder die Chinesen, noch die Russen, noch die Inder und Trump sprich die USA so gar nicht interessiert. Uns Dödel aber vor allen anderen Aspekten. Da werden dann eben die Baustellen bearbeitet wo alles ein Tropfen Wasser auf den heißen Stein ist. Wenn Aumann Glück hat können sie im Drohnenbereich was von den Steuergeldern abschneiden die nicht für Klima, teure Energie, Asylpolitik und Ukraine Fass ohne Boden drauf geht. Nur ist es kein seriöses Investieren darauf zu bauen. Spätestens mit den Zahlen wird hier alles verhagelt.
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Katjuscha
Yepp, die eigentlichen Probleme in Deutschland
sind eher in mangelnder Konsequenz von Staat und Großkonzernen zu sehen, in Zukunftsthemen zu investierend. Da wird dann auf Verbrennerautos bestanden, Erneurbare aus politischen Gründen kritisiert, statt genau solche Themen voranzutreiben, um im Wettbewerb zu bestehen. Deutschland könnte längst viel weiter sein, wenn die digitale und energetische Infrastruktur konsequent ausgebaut worden wäre, und wir das durchaus vorhandene Vermögen sinnvoll investiert würde. Stattdessen hängen wir an der Vergangenheit und machen arme Menschen und Migranten zu Sündenböcken.
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Katjuscha
Kaum zu glauben
Klar, der Auftragseingang war in Q3 wirklich extrem mies. Aber 14% Ebitda Marge im Gesamtjahr bedeutet, dass man ein EPS deutlich über 1 € erreicht hat, vermutlich über 1,1 €. Dazu hat man über 11 € netcash pro Aktie. Selbst wenn sich der Umsaztz im laufenden Jahr auf 100 Mio halbieren würde, und das EPS auf 0,3-0,4 € einbricht, wäre die Aktie noch unterbewertet. Und das wirds nicht passieren. Eher glaube ich, dass sich der Auftragsbestand im Tal befindet und der Auftragseingang ab dem 1.Halbjahr 2026 wieder steigen wird. Trotzdem gehe ich 2026 vorläufig von Umsatzrückgang aus. Aber das ist ja mehrfach eingepreist. Ich frag mich nur, wieso man das genehmigte ARP noch nicht umgesetzt hat. Die wussten doch, wie gut es läuft. Ich hätte an Vorstands Stelle spätestens im Dezember zumindest mal angekündigt wieder 5% der Aktien zu 13 € pro Aktie aufkaufen zu wollen. Hätten bestimmt wieder die ganzen unsicheren Anleger angenommen und verkauft.
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bullybaer
#198
Zulieferer ist eben nicht Zulieferer für Innvestitionsgüter. Auman ist ein Ausrüster. Und wenn die Autobauer anfangen zu sparen, dann sparen sie nicht an den Vormaterialien für ihre Produkte der Zulieferer sondern an den Investitionsgütern. Und letzeres betrifft Aumann. Zudem köntne nach der Krise Preisdruck entstehen... Das kann Aumann noch ganz hart ins Kontor treffen. Sollte Aumann nicht direkt von den unmittelbaren Nachholeffekten ex Virus profitieren, dann wars das für mich mit dem Kurs. Da kaufe ich lieber ein Microsooft. Die profitieren nachhaltig von der Krise durch das Cloudgeschäft und Home Office Lösungen.
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albino
@Katjuscha Aber Aumann hat doch vor ein....
....paar Wochen die Prognose für 2020 bereits drastisch reduziert und trotz drastischer Reduktion der Prognose werden noch grüne Zahlen geschrieben. Wenn man realistischerweitse davon ausgeht, daß das Ergebnis von 2020 noch schlechter ausfallen wird als die ohnehin schon gekappte Prognose kommen wir vielleicht auf eine schwarze Null oder leichte Verluste. Das könnte Aumann mit 50 Mio Cash locker wegstecken. Da fallen mir auf Anhieb ganz viele andere Zulieferer ein, die ein Arsch voller Verbindlichkeiten haben und an dieser Krise wesentlich mehr zu leiden haben werden als Aumann. Diese ganze Corona Krise wird ja auch irgendwann vorüber sein und es werden nur die Unternehmen überleben, die genügend Substanz hatten, um die schweren finanziellen Zeiten zu stemmen. Das Management von Aumann ist nicht erste Sahne, aber die bilanzielle Situation schon.
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Berliner_
Kakuscha
Deswegen DAX +5% Aumann 7,20€ Und die LV warten mit einEr Glattstellung weiter
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Katjuscha
was hilft dir denn das Eigenkapital?
Das Eigenkapital ist eine Passivgröße in der Bilanz. Die hilft dir vielleicht was, wenn das Unternehmen Kredite bekommen will. Aber die braucht Aumann ja nicht. Für die Frage, wie das Unternehmen bewertet wird, ist das Eigenkapital erstmal egal, denn Aumann muss die nächsten Jahre endlich mal höhere Gewinne erwirtschaften. darauf kommts an. Und das ist lange nicht absehbar. Wenn man mit bilanziellen Dingen argumentieren will, dann mit dem Nettocash, der bei Aumann bei um die 50 Mio liegt. Wenn die MarketCap da hinfallen sollte, dann wäre es wirklich ein klarer Kauf. Wobei man dann auch davon ausgehen muss, dass Aumann keine Verluste macht. Viele Jahre hohe Verluste machen, wäre nicht so gut. Wenn der Cash alle ist, hilft dir auch kein 100 Mio Eigenkapital mehr.
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Häufig gestellte Fragen zur Aumann Aktie und zum Aumann Kurs

Der aktuelle Kurs der Aumann Aktie liegt bei 13,80 €.

Für 1.000€ kann man sich 72,46 Aumann Aktien kaufen.

Das Tickersymbol der Aumann Aktie lautet AUUMF.

Die 1 Monats-Performance der Aumann Aktie beträgt aktuell -12,50%.

Die 1 Jahres-Performance der Aumann Aktie beträgt aktuell 11,89%.

Der Aktienkurs der Aumann Aktie liegt aktuell bei 13,80 EUR. In den letzten 30 Tagen hat die Aktie eine Performance von -12,50% erzielt.
Auf 3 Monate gesehen weist die Aktie von Aumann eine Wertentwicklung von 7,48% aus und über 6 Monate sind es -4,41%.

Das 52-Wochen-Hoch der Aumann Aktie liegt bei 16,20 €.

Das 52-Wochen-Tief der Aumann Aktie liegt bei 10,70 €.

Das Allzeithoch von Aumann liegt bei 95,50 €.

Das Allzeittief von Aumann liegt bei 6,56 €.

Die Volatilität der Aumann Aktie liegt derzeit bei 47,40%. Diese Kennzahl zeigt, wie stark der Kurs von Aumann in letzter Zeit schwankte.

Die Marktkapitalisierung beträgt 170,51 Mio. €

Insgesamt sind 13,4 Mio Aumann Aktien im Umlauf.

Institutionelle Aktionäre hält +64,95% der Aktien und ist damit Hauptaktionär.

Aumann hat seinen Hauptsitz in Deutschland.

Aumann gehört zum Sektor Spezialindustriemaschinen.

Das KGV der Aumann Aktie beträgt 26,67.

Der Jahresumsatz des Geschäftsjahres 2024 von Aumann betrug 203.985.000 €.

Die nächsten Termine von Aumann sind:
  • 12.05.2026 - Veröffentlichung Quartalsfinanzbericht (Stichtag Q1)

Ja, Aumann zahlt Dividenden. Zuletzt wurde am 15.06.2026 eine Dividende in Höhe von 0,25 € gezahlt.

Zuletzt hat Aumann am 15.06.2026 eine Dividende in Höhe von 0,25 € gezahlt.
Dies entspricht einer Dividendenrendite von 1,87%. Die Dividende wird jährlich gezahlt.

Die letzte Dividende von Aumann wurde am 15.06.2026 in Höhe von 0,25 € je Aktie ausgeschüttet.
Das ergibt, basierend auf dem aktuellen Kurs, eine Dividendenrendite von 1,87%.

Die Dividende wird jährlich gezahlt.

Der letzte Zahltag der Dividende war am 15.06.2026. Es wurde eine Dividende in Höhe von 0,25 € gezahlt.

Um eine Dividende ausgezahlt zu bekommen, muss man die Aktie am Ex-Tag (Ex-Date) im Depot haben.