Geräte von Apple.
Quelle: - pixabay.com:
Google
dpa-AFX  | 
aufrufe Aufrufe: 354

Minister: Apple wartet für US-Produktion auf Roboter-Arme

WASHINGTON (dpa-AFX) - Apple (Apple Aktie) wartet nach Worten von US-Handelsminister Howard Lutnick nur auf die Entwicklung präziser Roboter-Arme, um iPhones auch in den USA zusammenzubauen. Konzernchef Tim Cook habe ihm kürzlich gesagt, dass Apple gar nicht so viele Leute im Ausland beschäftigen wolle, erzählte Lutnick in einem Interview des US-Wirtschaftssenders CNBC. Aber dafür benötige man Roboterarme, die genau und in großen Stückzahlen arbeiten könnten. Sobald das in Sicht sei, werde Apple in den USA produzieren, habe Cook ihm zugesagt.

play Anhören
share Teilen
feedback Feedback
copy Kopieren
newsletter
font_big Schrift vergrößern
Apple Inc 276,36 $ Apple Inc Chart +2,55%
Zugehörige Wertpapiere:

Amerikanische Arbeiter würden dann diese automatisierten Fabriken am Laufen halten, statt Schrauben reinzudrehen, sagte Lutnick. Vor einigen Wochen hatte er ebenfalls im TV geschwärmt: "Die Armee aus Millionen und Millionen menschlichen Wesen, die winzige Schrauben reindrehen, um iPhones zu produzieren - so etwas wird nach Amerika kommen." Jetzt sagte er, diese Äußerung sei aus dem Kontext gerissen worden.

Trump will Hersteller mit hohen Importzöllen zwingen, die Produktion in die USA zu verlegen. Für wichtige Elektronik wie Smartphones und Laptops gab es jüngst aber eine vorläufige Ausnahme.

Trump will iPhones aus den USA

Der Handelsminister - und auch Präsident Donald Trump - hatten wiederholt gesagt, dass eine iPhone-Produktion in den USA möglich und erwünscht sei. Die weitaus meisten iPhones werden in China gebaut, auch wenn Apple in den vergangenen Jahren die Produktion in Indien und Vietnam ausbaute. Ein Auslöser waren zeitweise Engpässe wegen Corona-Lockdowns in China, die die Risiken der Anhängigkeit von nur einem Land zeigten.

Knockout von Ing Markets Werbung

Passende Knock-Outs

Strategie Hebel
Steigender Kurs
Call
5
10
20
Fallender Kurs
Put
5
10
20
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier: DE000NB3FF01 , DE000NB47389 , DE000NB5DK61 , DE000NB39MM4 , DE000NG835G4 , DE000NG82K71 . Bitte informieren Sie sich vor Erwerb ausführlich über Funktionsweise und Risiken der Produkte. Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.

3.500 Dollar (Dollarkurs) für ein iPhone?

Zugleich befinden sich die Lieferketten nicht nur von Apple, sondern auch anderer großer Elektronik-Hersteller seit Jahrzehnten hauptsächlich in Asien. Außerdem sind dort die Arbeitskosten deutlich niedriger als in den USA. Würde Apple seine iPhones etwa in einer Fabrik in West Virginia oder New Jersey bauen, läge der Preis eines Geräts bei 3.500 Dollar, warnte jüngst Analyst Dan Ives von der Investmentfirma Wedbush. Verlegte der Konzern nur zehn Prozent der Lieferkette in die USA, würde ihn das drei Jahre und 30 Milliarden Dollar kosten, schätzte Ives im Nachrichtensender CNN. Apple äußerte sich bisher nicht zu der seit Wochen laufenden Diskussion./so/DP/stk

Für dich aus unserer Redaktion zusammengestellt

Dein Kommentar zum Artikel im Forum

Jetzt anmelden und diskutieren Registrieren Login

Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link „Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.


Weitere Artikel des Autors

Themen im Trend