Dieses Verfahren wird bereits in der Elektrostahlindustrie eingesetzt. Der Durchbruch von Aperam liegt jedoch in der Anpassung dieses Verfahrens an Eisen-Kobalt-Legierungen (FeCo), die bekanntermaßen eine außergewöhnliche magnetische Leistung aufweisen, aber schwer zu formen sind. Dieser Fortschritt eröffnet neue Designmöglichkeiten mit erheblichen Materialeinsparungen und stellt damit eine nachhaltigere und effizientere Lösung für die Produktion von Hochleistungselektromotoren dar.
Mit dem neuen „Slinky“-Verfahren setzt Aperam neue Maßstäbe für die Zukunft der kohlenstoffneutralen Mobilität, insbesondere in der Luftfahrt, bei eVTOL-Flugzeugen (senkrecht startende und landende elektrische Flugzeuge) und Hypercars. Anstatt Komponenten aus Blechen zu stanzen – eine Methode mit hohem Materialabfall – wird beim „Slinky“-Verfahren eine einzigartige Kombination aus linearem Stanzen und spiralförmigem Biegen in der Ebene verwendet, um Motorkomponenten aus kontinuierlichen Bändern zu formen. Diese Innovation reduziert den Metallabfall auf nur 10 bis 30 %, im Vergleich zu herkömmlichen Methoden, bei denen bis zu 70 % dieses wertvollen Materials verschwendet werden.
Frederic Mattei, CEO Alloys & Specialties und CIO bei Aperam, sagte dazu: „FeCo-Legierungen zeichnen sich durch eine unvergleichliche magnetische Leistung aus, aber ihre Kosten haben in der Vergangenheit ihre effiziente Nutzung eingeschränkt. Mit „Slinky“ reduzieren wir den Abfall erheblich und ermöglichen die Entwicklung effizienterer Elektromotoren, die es unseren Kunden ermöglichen, den wachsenden Anforderungen nachhaltiger Mobilität gerecht zu werden.“
Das Herzstück der „Slinky“-Innovation stellt die AFK-Familie der Eisen-Kobalt-Legierungen von Aperam dar, darunter IMPHY® AFK1, AFK18 und AFK502R. Diese Werkstoffe werden in der Luft- und Raumfahrtindustrie bereits wegen ihrer außergewöhnlichen magnetischen Eigenschaften – z. B. der höchsten Sättigungsinduktion unter allen bekannten Magnetwerkstoffen – bevorzugt eingesetzt.
Wenn die AFK-Materialien von Aperam mit dem „Slinky“-Verfahren kombiniert werden, sind die Leistungssteigerungen überzeugend:
Diese Vorteile unterstützen die Ziele fortschrittlicher elektrischer Antriebe und stehen im Einklang mit dem Ziel der Luftfahrt, bis 2050 keine Kohlenstoffemissionen mehr zu verursachen. Dies stärkt die langfristige Innovationsstrategie von Aperam.
Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website unter www.aperam.com.

Kontakt Investor Relations / Roberta de Aguiar Faria: IR@aperam.com Unternehmenskommunikation / Ana Escobedo Conover: Ana.Escobedo@aperam.com
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