KNDS will Beschäftigtenzahl in Görlitz Schritt für Schritt erhöhen

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Mann mit Wirtschaftszeitung (Symbolbild).
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GÖRLITZ (dpa-AFX) - Das deutsch-französische Rüstungsunternehmen KNDS will seine Personalstärke im Görlitzer Werk Schritt für Schritt ausbauen. Momentan sind hier 300 Mitarbeiter beschäftigt, am Ende dieses Jahres sollen es 400 sein, sagte Florian Hohenwarter, Geschäftsführer von KNDS Deutschland, bei einem Besuch von Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) vor Ort. Mit dem weiteren Hochlaufen des Werkes würden die Zahlen in den kommenden Jahren noch deutlich steigen. Gleichzeitig schreite die Transformation des Standortes in hoher Geschwindigkeit voran.

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Im Görlitzer Werk werden Komponenten für Panzer gebaut

Der Panzerbauer KNDS hatte das Görlitzer Werk 2025 vom Schienenfahrzeughersteller Alstom übernommen. Damals hieß es, von den 700 Beschäftigten würden 580 übernommen. In Görlitz werden Komponenten für den Radpanzer Boxer, den Kampfpanzer Leopard 2, den Schützenpanzer Puma (Puma Aktie) und geschützte Fahrzeuge der Bundeswehr-Lkw gefertigt. In die Umrüstung der Produktion wurden nach Angaben von KNDS rund 100 Millionen Euro investiert. 2029 soll das Werk seine volle Auslastung haben.

KNDS will insgesamt rund eine Milliarde Euro investieren

Nach Aussagen von Hohenwarter sucht KNDS weiter nach Standorten in Deutschland. Insgesamt wolle man rund eine Milliarde Euro investieren. Die Leopard-Produktion werde sich verdreifachen, beim Boxer vervierfachen und beim Puma verdoppeln. Stückzahlen nannte der Geschäftsführer nicht.

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Alstom Aktie 15,64 € -0,35%

Kretschmer würdigte den Beitrag des Görlitzer Werkes zur Wehrhaftigkeit Deutschlands. Jeder Handschlag, der bei KNDS in Görlitz gemacht werde, sei ein Beitrag zur Sicherheit, sagte er vor der Belegschaft.

KNDS ging aus dem Zusammenschluss von Krauss-Maffei Wegmann und Nexter hervor und versteht sich als ein führender europäischer Hersteller militärischer Landsysteme mit Sitz in Deutschland und Frankreich./jos/DP/stw


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