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7,125% SiC Processing GmbH 11/16 auf Festzins

Anleihe
WKN:  A1H3HQ ISIN:  DE000A1H3HQ1
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7,125% SiC Processing GmbH 11/16 auf Festzins (WKN A1H3HQ, ISIN DE000A1H3HQ1) Chart

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siniker435
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orpheus27
SiC Processing - Droht Enteignung?
Die Ankündigung letzte Woche durch die Geschäftsleitung der SiC, wonach die Planquote voraussichtlich sehr niedrig ausfallen wird (wenn es überhaupt eine geben sollte), muss alle Alarmglocken schrillen lassen. Was steckt dahinter? Die SiC (bzw. die Geschäftsleitung der SiC) hat letzthin "schlechte Geschäfte" gemacht, aber das Unternehmen steht dennoch als Monopolunternehmen in einem Spezialbereich von ständig steigender Bedeutung einzigartig da. Nun wurde Insolvenz angemeldet, die erst 2011 aufgenommene Anleihe soll plötzlich (fast) nichts mehr wert sein. Wir haben hier eine ähnliche Situation wie bei Pfleiderer. Ein an und für sich hervorragend aufgestelltes Unternehmen vergibt eine Anleihe und erfährt plötzlich einen rasanten Wertverfall. Die Großinvestoren sichern ihre Ansprüche durch Hypotheken ab. Und nun wird ein Insolvenzverfahren in Eigenregie durchgeführt, durch die Geschäftsleitung selbst, die natürlich in erster Linie in Kontakt mit den Großinvestoren steht. Die Ankündigung lautet: Das Eigenkapital ist weg, aber das Unternehmen kann gerettet werden. Natürlich bleiben die Großinvestoren, die Halter der unbesicherten Anleihen schauen durch die Finger. Hier kommen - wieder einmal nach Pfleiderer - die schweren Defizite des Insolvenzplanverfahrens zum Vorschein. Es kann nicht gut gehen, wenn eine Gruppe von stake holders (die noch dazu einen dominanten Einfluss im Unternehmen hat) bestimmt, wieviel für die anderen (Klein)investoren übrig bleibt. Die Bewertungsspielräume bei einem Unternehmen in Insolvenz (noch dazu in einer Branche wie jener des Solarbereichs) sind nämlich enorm. Nehmen wir an, eine Anlage ist zwischen 10 und 30 Millionen Euro wert. Der Insolvenzverwalter entscheidet sich, 10 Millionen anzusetzen (und die bekommen die Inhaber der besicherten Anleihen). Kann man dem Insolvenzverwalter dann rechtlich etwas vorwerfen? Er muss eine beeidete Schätzung vorlegen, das stimmt. Aber wird es schwierig sein, einen Sachverständigen zu finden, wenn ihn der Insolvenzverwalter (der ihn auch bezahlt) selber suchen darf? So kann es bestimmt nicht gehen, anderenfalls ist ein großer Teil der (unbesicherten) Mittelstandsanleihen in Deutschland in Gefahr.
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Informationen zur Anleihe

Das Papier wird bei Fälligkeit zu 100,00 % des Nennwertes zurück gezahlt.

Es werden folgende Kupons fest ausgeschüttet:

Kupontermin Kupon
01.03.2012 7,125% p.a.
01.03.2013 7,125% p.a.
01.03.2014 7,125% p.a.
01.03.2015 7,125% p.a.
01.03.2016 7,125% p.a.

Das Papier kann durch den Emittenten zum 01.03.2012 vorzeitig gekündigt werden. Danach ist eine Kündigung unter Einhaltung der gleichen Frist jedes Jahr zulässig.

Bei vorzeitiger Kündigung erhält der Anleger am 01.03.2012 101% des Nennbetrages, am 01.03.2013 100,50% des Nennbetrages, am 01.03.2014 100,25% des Nennbetrages und am 01.03.2015 100% des Nennbetrages.

Produkt ist am 01.03.16 abgelaufen.

Emittent & Anleihe

Emittent SiC Processing GmbH
Herkunft Deutschland

Stammdaten

Nominal 1.000
Währung EUR
Zinslauf ab 01.03.2011
Fälligkeit 01.03.2016
Fälligkeit (J) -9,83
Emissionsvolumen 100.000.000

Kupondaten

Kuponart Fest
Kupon 7.125%
Kuponperiode Jahr
Vorh. Kupon 01.03.2016
Tage seit Kupon 3593