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Silber und Gold legen zu - Zuspitzung im Iran-Konflikt befürchtet

LONDON (dpa-AFX) - Die Gold- und Silberpreise haben am Freitag zugelegt. Es wird eine Zuspitzung im Konflikt zwischen dem Iran und den USA befürchtet. Eine Feinunze (etwa 31,1 Gramm) Gold (Goldkurs) kostete am Nachmittag 5.231 Dollar. Am Mittag hatte Gold nur 5.180 Dollar (Dollarkurs) gekostet. Ende Januar war der Goldpreis auf einen Rekordstand von knapp 5.600 Dollar gestiegen. An den vergangenen Tagen bewegte sich die Notierung um die Marke von 5.000 Dollar.

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Deutlich stärker legte der Silberpreis zu. Eine Feinunze Silber (Silberpreis) kostete zuletzt rund 93,43 Dollar. Kurzzeitig stieg der Preis auch über 94 Dollar. Im Mittagshandel hatte der Preis noch unter 90 Dollar gelegten. Der Preis liegt deutlich unter seinem Höchststand von Ende Januar von 121,65 Dollar.

An den Märkten wird eine mögliche Eskalation der Spannungen zwischen den USA und Opec-Mitglied Iran am Wochenende befürchtet. Ein enormer Aufmarsch von amerikanischen Streitkräften im Nahen Osten verunsichert die Anleger. Dies stützt die als sicher geltenden Edelmetallpreise.

Die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtete unter Berufung auf informierte Kreise, dass die amerikanische Delegation den Verhandlungsort enttäuscht über die Fortschritte der Gespräche über das iranische Atomprogramm verlassen habe. Unterdessen haben die Vereinigten Staaten einen Teil des Botschaftspersonals aus Israel abgezogen. Der US-Botschafter in Israel, Mike Huckabee, empfahl laut der "New York Times" all seinen Mitarbeitern, die Israel verlassen wollen, dies noch heute zu tun. Er habe am Vormittag eine entsprechende E-Mail verschickt.

Zuvor hatte der Iran zwar nach einer indirekten Verhandlungsrunde mit den USA weitere Gespräche für kommende Woche angekündigt. Beide Seiten lägen in wichtigen Fragen allerdings "noch weit auseinander", berichtete das "Wall Street Journal" nach Abschluss der dritten Verhandlungsrunde in Genf. Bei den Treffen geht es vor allem um das umstrittene iranische Atomprogramm.

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UN-Atominspektoren haben auf Satellitenbildern Aktivitäten rund um ein unterirdisches Lager im Iran für umstrittene Bestände von hoch angereichertem Uran beobachtet. Das teilte der Chef der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA), Rafael Grossi, in einem neuen Bericht in Wien mit. Israel und die Vereinigten Staaten hatten im vergangenen Juni eine Reihe von wichtigen Atomanlagen im Iran bombardiert, um zu verhindern, dass die Islamische Republik Atomwaffen herstellen kann. Seitdem hat der Iran keine IAEA-Inspektionen in den zerstörten Standorten zugelassen./jsl/nas

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