- Der Goldpreis fiel am Donnerstag auf 4.703 US-Dollar.
- Der Silberpreis lag zuletzt bei 75,28 Dollar.
- Die Inflation bleibt wegen des Iran-Kriegs ein Risiko.
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Beim Silberpreis
Angesichts anhaltend hoher Inflationsrisiken im Zuge des Iran-Krieges sind Gold (Goldkurs) und Silber (Silberpreis) bei Anlegern kaum gefragt. Insbesondere Gold kann im derzeitigen Umfeld kaum von seiner traditionellen Funktion als "Notanker" in wirtschaftlich schwierigen Zeiten profitieren.
Wegen der anhaltenden Blockade der für die Schifffahrt wichtigen Straße von Hormus besteht die Sorge, dass die Ölpreise für längere Zeit auf hohem Niveau notieren und so die Inflation anheizen könnten. In einem solchen Umfeld könnten sich die Notenbanken gezwungen sehen, die Zinsen anzuheben, was eine schlechte Nachricht für Anleger wäre. Denn Rohstoffe bieten keine laufenden Erträge in Form von Zinsen und sind damit gegenüber Anleihen im Nachteil.
Die Lage in Nahen Osten ist weiter angespannt. US-Präsident Donald Trump gibt dem Iran Berichten zufolge nur noch wenige Tage Zeit für einen Vorschlag zur Beendigung des Krieges. Teheran sieht sich jedoch mit der Blockade der für die Weltwirtschaft wichtigen Straße von Hormus in einer Position der Stärke. Vermittlerstaaten, darunter die Türkei, Pakistan und Ägypten, bemühen sich nach Informationen des "Wall Street Journal" fieberhaft, ein neues Treffen der beiden Seiten zu arrangieren, möglicherweise für diesen Freitag.
| Strategie | Hebel | |||
| Steigender Kurs |
Call
|
5
|
10
|
20
|
| Fallender Kurs |
Put
|
5
|
10
|
20
|
"Der Edelmetallmarkt wird weiterhin von Vorsicht und Volatilität geprägt sein", sagte Rhona O'Connell, Leiterin der Marktanalyse für die Regionen Europa, Naher Osten, Afrika und Asien beim Finanzdienstleistungsunternehmen StoneX. Professionelle Handelshäuser zögerten angesichts der angespannten geopolitischen Lage weiterhin, große Positionen einzugehen./la/jkr/jha/
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