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Warum Small Caps 2026 die Börse dominieren könnten

Jefferies rechnet damit, dass Small Caps 2026 ein starkes Comeback feiern, da sich ein zunehmend breiteres Wirtschaftswachstum positiv auf die Märkte auswirken könnte.
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Die lange vernachlässigten Nebenwerte stehen vor einem Comeback. Nach Einschätzung der Investmentbank Jefferies könnten Small-Cap-Aktien im Jahr 2026 erstmals seit Jahren ihre großen Pendants hinter sich lassen und den Gesamtmarkt nach oben führen. Treiber seien eine breiter aufgestellte Konjunktur, sinkende Zinsen und eine stark anziehende Fusions- und Übernahmewelle.

Jefferies setzt ambitioniertes Kursziel für 2026

In einer Analyse hat Jefferies-Stratege Steven DeSanctis ein neues Jahresendziel für 2026 formuliert. Demnach sieht er den Russell-2000-Index bei 2.825 Punkten – rund zwölf Prozent höher.

Der Ausblick ist bemerkenswert, da Small Caps in diesem Jahr bislang hinterherhinken. Während der Russell 2000 seit Jahresbeginn rund 13 Prozent zulegen konnte, kommt der marktbreite S&P 500 auf ein Plus von 16 Prozent. Genau diese Underperformance sieht DeSanctis jedoch als Ausgangspunkt für eine Trendwende.

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"Small Caps gewinnen, wenn sich die Marktbreite verbessert und die Stimmung dreht", schreibt der Stratege. Anleger sollten sich seiner Meinung nach "weiter unten in der Marktkapitalisierung positionieren".

Konjunktur als Schlüssel: Wachstum über zwei Prozent

Als zentralen Katalysator nennt Jefferies das robuste Wirtschaftswachstum. Das Bruttoinlandsprodukt der USA liegt derzeit über zwei Prozent und dürfte sich 2026 weiter beschleunigen. In diesem Szenario erwartet DeSanctis ein Gewinnwachstum von mehr als 14 Prozent bei kleineren Unternehmen.

Mit anziehenden Unternehmensgewinnen steige auch die Wahrscheinlichkeit, dass sich der Aktienmarkt verbreitert. "Mehr Aktien als üblich sollten ihre jeweiligen Indizes schlagen", so der Analyst. Besonders attraktiv seien dabei die kleinsten Small Caps, die historisch vor allem in Phasen einer breiteren Marktteilnahme überdurchschnittlich abschneiden. Bewertungsseitig seien viele Titel inzwischen "sehr günstig".

Zinsen, Zinskurve und Übernahmen spielen Small Caps in die Karten

Neben der Konjunktur sprechen laut Jefferies auch die geldpolitischen Rahmenbedingungen für Nebenwerte. Sinkende Leitzinsen und eine steiler werdende Zinskurve verbessern typischerweise die Finanzierungsbedingungen kleinerer Unternehmen und erhöhen ihre Ertragskraft.

Zusätzlichen Rückenwind erwartet DeSanctis von der Übernahmeseite. Die vergangenen elf Monate zählen laut Jefferies zur zweitaktivsten M&A-Phase aller Zeiten, nur übertroffen vom Jahr 2016. Besonders auffällig: Mehr als 60 Prozent der laufenden Deals entfallen auf Unternehmen mit einer Marktkapitalisierung von unter einer Milliarde US-Dollar.

Autor: Ariva-Redaktion/pg


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