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Alstom Aktie

Aktie
WKN:  A0F7BK ISIN:  FR0010220475 US-Symbol:  AOMFF Branche:  Straßen- u. Schienenverkehr Land:  Frankreich
29,13 €
-0,1 €
-0,34%
07:30:32 Uhr
Depot/Watchlist
Marktkapitalisierung *
11,46 Mrd. €
Streubesitz
31,27%
KGV
63,84
Dividende
0,25 €
Dividendenrendite
2,06%
Nachhaltigkeits-Score
61 %
Index-Zuordnung
-
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Alstom Aktie Chart

Unternehmensbeschreibung

Alstom SA ist ein global agierender Hersteller von Schienenfahrzeugen und Anbieter integrierter Mobilitätslösungen mit strategischem Fokus auf den Markt für nachhaltigen öffentlichen Verkehr. Das Unternehmen mit Hauptsitz im französischen Saint-Ouen-sur-Seine entwickelt, produziert und wartet Züge, Signaltechnik sowie digitale Leit- und Sicherungssysteme und positioniert sich als Komplettanbieter entlang des gesamten Lebenszyklus von Schieneninfrastruktur. Im Zentrum des Geschäftsmodells steht die Kombination aus Fahrzeuggeschäft, langfristigen Wartungs- und Serviceverträgen, schlüsselfertigen Systemen und datenbasierter Verkehrstechnik. Für erfahrene Anleger ist Alstom ein zentraler Player in der europäischen und internationalen Bahntechnikbranche mit starker Verankerung in regulierten Märkten und langfristigen Vertragsbeziehungen zu staatlichen und halbstaatlichen Auftraggebern.

Geschäftsmodell

Das Geschäftsmodell von Alstom basiert auf der Bereitstellung integrierter Bahn- und Mobilitätslösungen für Personen- und Güterverkehr. Kern ist der Verkauf von Schienenfahrzeugen, ergänzt um hochmargige Serviceleistungen, Ersatzteilgeschäft, Modernisierung bestehender Flotten sowie die Planung und Umsetzung schlüsselfertiger Bahnprojekte. Wesentliche Erlösquellen ergeben sich aus:
  • Auftragsfertigung von Regionalzügen, Hochgeschwindigkeitszügen, Metros, Straßenbahnen und Lokomotiven
  • Wartungs-, Reparatur- und Overhaul-Verträgen (Maintenance, Refurbishment, Upgrades)
  • Signal- und Zugbeeinflussungssystemen, Leit- und Sicherungstechnik
  • Turnkey-Projekten inklusive Bahninfrastruktur, Energieversorgung und Depotlösungen
  • Digitalen Mobilitätsplattformen und Flottenmanagementsystemen
Alstom setzt auf eine projektgetriebene Auftragsfertigung mit hohem Auftragsbestand und mehrjähriger Visibilität. Ein wichtiger strategischer Hebel ist der zunehmende Anteil wiederkehrender Erlöse aus Service, Software und Life-Cycle-Management. Die Kundenbasis umfasst primär öffentliche Verkehrsunternehmen, Infrastrukturbetreiber sowie staatliche Auftraggeber und Konsortien, was zu einer hohen Abhängigkeit von Infrastrukturpolitik, Regulierung und Haushaltsbudgets führt.

Mission und strategische Ausrichtung

Die Mission von Alstom ist auf nachhaltige, sichere und effiziente Mobilität ausgerichtet. Das Unternehmen positioniert sich als Treiber der Verkehrswende und will den Anteil des Schienenverkehrs am weltweiten Personen- und Gütertransport erhöhen. Strategisch verfolgt Alstom mehrere Stoßrichtungen:
  • Förderung klimafreundlicher Mobilität durch Elektrifizierung, emissionsarme Antriebe und Energieeffizienz
  • Ausbau integrierter Mobilitätsplattformen, die Schiene mit anderen Verkehrsträgern verknüpfen
  • Stärkung des Servicegeschäfts zur Stabilisierung der Ertragsbasis
  • Breitere regionale Diversifikation mit Fokus auf Europa, Nordamerika, Asien-Pazifik und ausgewählte Wachstumsregionen
  • Technologische Führerschaft bei Signaltechnik, ETCS und digitalen Lösungen
Die Unternehmensmission kombiniert ökologische Ziele mit wirtschaftlicher Skalierung von Komplettlösungen für Bahnsysteme, um langfristige Partnerschaften mit öffentlichen Auftraggebern zu sichern.

Produkte und Dienstleistungen

Alstom bietet ein breites Portfolio von Schienenfahrzeugen, Systemen und Dienstleistungen entlang der Wertschöpfungskette des Bahnsektors. Zu den zentralen Produktkategorien gehören:
  • Regional- und Intercity-Züge für Nah- und Fernverkehr mit Fokus auf Energieeffizienz, Fahrgastkomfort und modularem Design
  • Hochgeschwindigkeitszüge für nationale und internationale Verbindungen, ausgelegt auf hohe Verfügbarkeit und niedrige Lebenszykluskosten
  • Metros und Stadtbahnen für urbane Verkehrssysteme mit hoher Taktfrequenz
  • Straßenbahnen und Light-Rail-Fahrzeuge für innerstädtische Netze
  • Lokomotiven für Güterverkehr und schwere Zugleistungen
Ergänzend dazu erbringt Alstom umfangreiche Dienstleistungen:
  • Instandhaltung, Full-Service-Wartung und Flottenmanagement
  • Modernisierung, Umbau und Verlängerung der Lebensdauer bestehender Flotten
  • Ersatzteile und technische Unterstützung
  • Schlüsselfertige Bahnsysteme inklusive Oberbau, Stromversorgung, Depots und Leitstellen
  • Signaltechnik, Zugbeeinflussung, ETCS-Lösungen und digitale Leit- und Sicherungssysteme
  • Softwarelösungen für Verkehrssteuerung, Kapazitätsplanung und predictive Maintenance
Diese Kombination aus Hardware, Systemintegration und Service stärkt die Kundenbindung und erhöht die Planungssicherheit über lange Vertragslaufzeiten.

Business Units und Segmentstruktur

Alstom strukturiert sein Geschäft nach Produktlinien und Regionen und bündelt die Aktivitäten typischerweise in den Bereichen Rolling Stock, Signalling, Services und Systems. Rolling Stock umfasst Entwicklung und Produktion von Schienenfahrzeugen aller Kategorien. Signalling verantwortet Leit- und Sicherungstechnik, Stellwerke, ETCS und digitale Zugsteuerung. Services bündelt Wartung, Ersatzteile, Modernisierung und langfristige Serviceverträge. Systems fokussiert sich auf schlüsselfertige Komplettlösungen inklusive Infrastruktur, Integration und Projektmanagement. Diese Segmentierung erlaubt eine differenzierte Steuerung von projektbasiertem Projektgeschäft und wiederkehrenden Serviceumsätzen und soll die Profitabilität über den gesamten Lebenszyklus von Bahnprojekten stabilisieren.

Unternehmensgeschichte

Alstom geht historisch auf französische Industrieunternehmen des frühen 20. Jahrhunderts zurück, die zunächst im Bereich Elektrotechnik und Energieanlagen tätig waren. Über Jahrzehnte entwickelte sich Alstom zu einem bedeutenden Mischkonzern mit Aktivitäten in Kraftwerkstechnik und Transport. Im Zuge der strategischen Fokussierung trennte sich das Unternehmen nach und nach von Energie- und Turbinenaktivitäten und konzentrierte sich schrittweise auf das Verkehrstechnikgeschäft. Die Bahntechniksparte wurde durch zahlreiche Akquisitionen, Kooperationen und Joint Ventures international ausgebaut. Ein zentraler Transformationsschritt war die Übernahme der Bahnsparte von Bombardier Transportation, die Alstom zu einem der größten Schienenfahrzeughersteller weltweit machte und das Portfolio sowie die geografische Abdeckung insbesondere in Europa und Nordamerika deutlich erweiterte. Gleichzeitig stand das Unternehmen wiederholt unter der Beobachtung von Wettbewerbs- und Kartellbehörden, was die strategische Ausrichtung und Transaktionsstruktur prägte. Insgesamt resultiert daraus ein integrierter, stark globalisierter Bahnkonzern mit komplexer industrieller Basis.

Alleinstellungsmerkmale und Burggräben

Alstom verfügt über mehrere strukturelle Wettbewerbsvorteile, die als Burggräben interpretiert werden können. Zentrale Elemente sind:
  • Skaleneffekte und globale Produktionsbasis: Ein dichtes Netzwerk an Fertigungs- und Servicewerken in Europa, Nordamerika, Asien und weiteren Regionen ermöglicht Kostendegression, Nähe zum Kunden und Anpassung an lokale regulatorische Anforderungen.
  • Umfangreicher Auftragsbestand: Langfristige Verträge mit öffentlichen Betreibern sichern hohe Visibilität und stärken die Verhandlungsmacht gegenüber Zulieferern.
  • Technologisches Know-how in Signaltechnik, ETCS, Energieeffizienz und Systemintegration schafft hohe Markteintrittsbarrieren.
  • Lebenszyklusorientiertes Angebot: Die Kombination aus Fahrzeuglieferung, Wartung, Modernisierung und digitalen Services führt zu engen Kundenbeziehungen und erschwert Anbieterwechsel.
  • Erfahrung mit komplexen Großprojekten wie Hochgeschwindigkeitskorridoren, Metronetzen und Turnkey-Systemen stärkt die Reputation gegenüber öffentlichen Auftraggebern.
Diese Faktoren bilden einen mehrschichtigen Moat aus technologischen, regulatorischen und kapazitätsbezogenen Eintrittsbarrieren. Gleichwohl bleibt der Wettbewerb im globalen Bahnmarkt intensiv und staatsnah geprägt.

Wettbewerber

Alstom agiert in einem oligopolistisch geprägten, doch zunehmend globalisierten Markt für Bahntechnik. Zu den wichtigsten Wettbewerbern zählen:
  • Siemens Mobility mit starker Position in Europa, Nordamerika und Asien, insbesondere bei Hochgeschwindigkeitszügen, Signaltechnik und Turnkey-Projekten
  • Staatlich geprägte oder staatsnahe Anbieter aus Asien, insbesondere große chinesische Bahntechnikunternehmen mit hoher Kostenskalierung und zunehmender Exportorientierung
  • Regionale Hersteller von Rollmaterial und Spezialfahrzeugen, die in Nischenmärkten oder einzelnen Ländern starke Positionen einnehmen
  • Technologieanbieter für Signaltechnik und digitale Mobilitätslösungen, die mit spezialisierten Software- und Automatisierungslösungen in den Markt drängen
Der Wettbewerb findet weniger über kurzfristige Preiskämpfe als über lange Ausschreibungsverfahren, Technologiepakete, Lokalisierungsversprechen, Servicekonzepte und Finanzierungslösungen statt. Dabei spielen nationale Industriepolitik, lokale Wertschöpfung und Compliance eine zentrale Rolle.

Management und Strategie

Das Management von Alstom verfolgt eine langfristig orientierte Industrialisierungs- und Integrationsstrategie. Schwerpunkte sind die konsistente Integration zugekaufter Aktivitäten, die Optimierung des Werksverbunds, die Senkung der Projekt- und Ausführungsrisiken sowie der Ausbau margenstärkerer Service- und Signalling-Geschäfte. Die Unternehmensführung betont Kostendisziplin, Cashflow-Orientierung und Risikomanagement bei der Angebots- und Projektsteuerung. Strategisch setzt das Management auf:
  • Fokussierung auf Kernkompetenzen in Schienenfahrzeugen, Signaltechnik, Services und Turnkey-Systemen
  • Standardisierung und Modularisierung der Fahrzeugplattformen zur Reduktion von Komplexität
  • Ausbau digitaler Lösungen, datengetriebener Services und Flottenanalytik
  • Stärkung der lokalen Präsenz in Schlüsselmärkten durch Joint Ventures und lokale Fertigung
  • Konsequente Umsetzung von Nachhaltigkeits- und ESG-Zielen im Produktportfolio und in der Lieferkette
Für konservative Anleger ist insbesondere relevant, wie konsequent das Management Projekt- und Integrationsrisiken adressiert, da Großprojekte und komplexe Ausschreibungen historisch wiederholt zu Belastungen führten.

Branchen- und Regionenanalyse

Alstom operiert in der globalen Bahn- und Verkehrstechnikindustrie, einem kapitalintensiven, regulierten und politisch beeinflussten Sektor. Treiber der Nachfrage sind Urbanisierung, Dekarbonisierung, Ausbau öffentlicher Verkehrsinfrastruktur, Kapazitätserweiterung bestehender Netze und der politische Wille, Verkehr von der Straße und aus der Luft auf die Schiene zu verlagern. Der europäische Markt ist durch hohe Sicherheitsstandards, dichte Netze und umfangreiche Modernisierungsbedarfe geprägt. In Nordamerika stehen Modernisierung von Pendlernetzen und selektiver Ausbau von Schienensystemen im Fokus. Asien-Pazifik verzeichnet dynamische Infrastrukturprogramme mit Schwerpunkten auf urbaner Mobilität und Hochgeschwindigkeitstrassen. In Schwellenländern hängt der Ausbau von makroökonomischer Stabilität, Finanzierungsmöglichkeiten und multilateraler Unterstützung ab. Insgesamt bleibt der Branchenzyklus langlaufend, mit hoher Planbarkeit, jedoch stark abhängig von öffentlichen Budgets, Förderprogrammen, regulatorischen Rahmenbedingungen und geopolitischen Entwicklungen.

Sonstige Besonderheiten und Nachhaltigkeitsaspekte

Alstom positioniert sich deutlich als Anbieter nachhaltiger Mobilitätslösungen und verweist auf die im Vergleich zu Individualverkehr und Luftverkehr geringeren Emissionen pro Personenkilometer. Besondere Schwerpunkte liegen auf energieeffizienten Antrieben, Rekuperation, Gewichtsreduktion, aerodynamischer Optimierung und alternativen Antriebstechnologien wie Batterietechnik und Wasserstoff-basierten Brennstoffzellenzügen, wo das Unternehmen Pilotprojekte und Serienlösungen verfolgt. Zudem arbeitet Alstom an digitalen Lösungen zur Optimierung von Fahrplänen, Auslastung und Energieverbrauch. ESG-Faktoren nehmen in der Unternehmenskommunikation breiten Raum ein, was für institutionelle und konservative Anleger mit Nachhaltigkeitsanforderungen von Interesse ist. Gleichzeitig erfordert die globale Präsenz ein stringentes Compliance- und Exportkontrollmanagement, da der Sektor historisch anfällig für regulatorische Themen, kartellrechtliche Verfahren und Vergabekontrollen war.

Chancen aus Sicht konservativer Anleger

Für risikoaverse, langfristig orientierte Anleger ergeben sich mehrere potenzielle Chancen. Erstens profitiert Alstom strukturell von globalen Trends wie Verkehrswende, Dekarbonisierung und Urbanisierung, die den Ausbau von Schieneninfrastruktur politisch und gesellschaftlich unterstützen. Zweitens bietet das hohe Gewicht wiederkehrender Service- und Wartungsverträge eine erhöhte Visibilität der Ertragsströme über viele Jahre. Drittens verfügt das Unternehmen über einen diversifizierten regionalen Footprint und ein breites Produkt- und Technologieportfolio, das Abhängigkeiten von einzelnen Projekten oder Segmenten reduziert. Viertens können Skaleneffekte im Einkauf, in der Produktion und in der Entwicklung, insbesondere nach Integration größerer Zukäufe, mittelfristig Effizienzgewinne und Margenverbesserungen ermöglichen. Fünftens erhöht die starke Position in Signaltechnik, ETCS und digitalen Lösungen die strategische Relevanz gegenüber Infrastrukturbetreibern und schafft Ansatzpunkte für zusätzliche wertschöpfende Services.

Risiken und zentrale Unsicherheitsfaktoren

Gleichzeitig ist ein Investment in Alstom mit spezifischen Risiken verbunden, die konservative Anleger sorgfältig abwägen sollten. Zu den wesentlichen Risikofaktoren zählen:
  • Projekt- und Ausführungsrisiken: Komplexe, mehrjährige Bahnprojekte bergen Risiken in Bezug auf Kostenüberschreitungen, Verzögerungen, Vertragsstrafen und Nachverhandlungen.
  • Integrationsrisiken nach größeren Akquisitionen, etwa bei der Harmonisierung von Plattformen, IT-Systemen, Unternehmenskulturen und Lieferketten.
  • Regulatorische und politische Abhängigkeit: Öffentliche Haushalte, Förderprogramme, Vergaberegeln und Industriepolitik beeinflussen Ausschreibungsvolumen und Margen.
  • Wettbewerbsdruck durch global agierende Hersteller und kostengünstige Anbieter aus Asien, die auf internationalen Märkten zunehmend aktiv werden.
  • Lieferketten- und Beschaffungsrisiken bei zentralen Komponenten wie Elektronik, Stahl, Antriebstechnik und Signaltechnik, die Terminpläne und Kostenstruktur beeinflussen können.
  • Währungs- und Länderrisiken aufgrund der breiten geografischen Aufstellung und der Projektabwicklung in unterschiedlichen Währungsräumen.
Darüber hinaus besteht ein generelles Technologierisiko, da sich Standards in der Signaltechnik, Digitalisierung und Antriebstechnologie weiterentwickeln und kontinuierlich hohe F&E-Investitionen erforderlich machen. Für konservative Anleger erscheint daher insbesondere die Stabilität des Auftragsbestands, die Qualität des Projektmanagements und die Fähigkeit zur Risikosteuerung entscheidend, ohne dass daraus eine Anlageempfehlung abgeleitet werden soll.

Realtime-Kursdaten

Geld/Brief 29,15 € / 29,25 €
Spread +0,34%
Schluss Vortag 29,23 €
Gehandelte Stücke 0
Tagesvolumen Vortag 1.226,21 €
Tagestief 29,13 €
Tageshoch 29,13 €
52W-Tief 15,93 €
52W-Hoch 30,06 €
Jahrestief 25,09 €
Jahreshoch 30,06 €

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Nachrichtenlage zusammengefasst

  • Alstom hat einen neuen Auftrag über den Bau von Zügen für die Nederlandse Spoorwegen (NS) erhalten, der die Stärkung seiner Position im niederländischen Markt weiter festigt.
  • Das Unternehmen plant eine verstärkte Investition in nachhaltige Mobilität und möchte bis 2025 die Produktion von Wasserstoffzügen ausweiten.
  • Alstom erwartet eine höhere Nachfrage nach seinen Produkten aufgrund der wachsenden staatlichen Investitionen in den Schienenverkehr in Europa.
Hinweis

Community: Diskussion zu Alstom SA

Zusammengefasst - darüber diskutiert aktuell die Community

  • Die Postings heben Alstoms jüngste operative Erholung hervor: Umsatz und Auftragseingänge sind gestiegen, bereinigtes EBIT und freier Cashflow haben sich deutlich verbessert, der Auftragsbestand liegt hoch und die Verschuldung wurde stark reduziert, während ein CEO‑Wechsel und moderate mittelfristige Zielvorgaben angekündigt wurden.
  • Gleichzeitig werden zahlreiche Großaufträge (u. a. MTA‑Auftrag in den USA, Lieferung und Modernisierung von U‑Bahn‑Zügen in Lyon, Avelia‑Horizon‑Züge und weitere Bestellungen) als wichtige Wachstumstreiber gesehen, weshalb viele Forenteilnehmer langfristig investiert bleiben oder nachkaufen.
  • Diesen positiven Signalen stehen jedoch Analystenkürzungen und kurzfristige Kursrückgänge gegenüber — zuletzt eine Kepler‑"Reduce"-Einschätzung und Kursverlust — und es wird über Risiken wie Umsetzungsprobleme, Cash‑Conversion, mögliche Zölle sowie Auswirkungen der Kapitalerhöhung und Haltefristen diskutiert, sodass die Meinungen zwischen vorsichtig und optimistisch schwanken.
Hinweis
Jetzt mitdiskutieren

Fundamentale Kennzahlen (2024)

Umsatz in Mio. 18.489 €
Operatives Ergebnis (EBIT) in Mio. 661,00 €
Jahresüberschuss in Mio. 179,00 €
Umsatz je Aktie 39,74 €
Gewinn je Aktie 0,32 €
Gewinnrendite +1,71%
Umsatzrendite +0,81%
Return on Investment +0,52%
Marktkapitalisierung in Mio. 9.506 €
KGV (Kurs/Gewinn) 63,84
KBV (Kurs/Buchwert) 0,91
KUV (Kurs/Umsatz) 0,51
Eigenkapitalrendite +1,42%
Eigenkapitalquote +30,26%
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Derivate

Anlageprodukte (91)
Aktienanleihen 45
Discount-Zertifikate 45
Express-Zertifikate 1
Hebelprodukte (150)
Knock-Outs 67
Optionsscheine 62
Faktor-Zertifikate 21
Alle Derivate

Dividenden Historie

Datum Dividende
17.07.2023 0,25 €
20.07.2022 0,25 €
02.08.2021 0,25 €
15.07.2019 5,50 €
20.07.2018 0,35 €
07.07.2017 0,25 €
04.07.2013 0,84 €
28.06.2012 0,80 €
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Termine

31.03.2026 Quartalsmitteilung
Quelle: Leeway

Prognose & Kursziel

Die Alstom Aktie wird von Analysten als unterbewertet eingestuft.
Ø Kursziel Akt. Kurs Abstand
23,61 € 29,07 € -18,77%

Übersicht Handelsplätze

Handelsplatz
Letzter
Änderung
Vortag
Zeit
Düsseldorf 29,07 -1,02%
29,37 € 24.02.26
Frankfurt 29,05 -0,92%
29,32 € 24.02.26
Hamburg 29,31 +0,38%
29,20 € 24.02.26
Hannover 29,31 +0,45%
29,18 € 24.02.26
München 29,19 -1,02%
29,49 € 24.02.26
Stuttgart 29,17 0 %
29,17 € 24.02.26
Xetra 29,34 +0,65%
29,15 € 24.02.26
L&S RT 29,23 +0,07%
29,21 € 07:37
Wien 29,14 0 %
29,14 € 24.02.26
Nasdaq OTC Other 35,205 $ +0,18%
35,14 $ 18.02.26
Tradegate 29,16 +0,10%
29,13 € 24.02.26
Quotrix 29,16 +0,69%
28,96 € 07:27
Gettex 29,13 -0,34%
29,23 € 07:30
Weitere Börsenplätze

Historische Kurse

Datum
Kurs
Volumen
25.02.26 29,13 0
24.02.26 29,23 30.853
23.02.26 29,17 51 T
20.02.26 29,82 22.913
19.02.26 29,47 136 T
18.02.26 29,05 85 T
Weitere Historische Kurse

Performance

Zeitraum Kurs %
1 Woche 29,05 € +0,28%
1 Monat 26,70 € +9,10%
6 Monate 21,36 € +36,38%
1 Jahr 20,15 € +44,57%
5 Jahre 41,44 € -29,71%

Unternehmensprofil Alstom SA

Alstom SA ist ein global agierender Hersteller von Schienenfahrzeugen und Anbieter integrierter Mobilitätslösungen mit strategischem Fokus auf den Markt für nachhaltigen öffentlichen Verkehr. Das Unternehmen mit Hauptsitz im französischen Saint-Ouen-sur-Seine entwickelt, produziert und wartet Züge, Signaltechnik sowie digitale Leit- und Sicherungssysteme und positioniert sich als Komplettanbieter entlang des gesamten Lebenszyklus von Schieneninfrastruktur. Im Zentrum des Geschäftsmodells steht die Kombination aus Fahrzeuggeschäft, langfristigen Wartungs- und Serviceverträgen, schlüsselfertigen Systemen und datenbasierter Verkehrstechnik. Für erfahrene Anleger ist Alstom ein zentraler Player in der europäischen und internationalen Bahntechnikbranche mit starker Verankerung in regulierten Märkten und langfristigen Vertragsbeziehungen zu staatlichen und halbstaatlichen Auftraggebern.

Geschäftsmodell

Das Geschäftsmodell von Alstom basiert auf der Bereitstellung integrierter Bahn- und Mobilitätslösungen für Personen- und Güterverkehr. Kern ist der Verkauf von Schienenfahrzeugen, ergänzt um hochmargige Serviceleistungen, Ersatzteilgeschäft, Modernisierung bestehender Flotten sowie die Planung und Umsetzung schlüsselfertiger Bahnprojekte. Wesentliche Erlösquellen ergeben sich aus:
  • Auftragsfertigung von Regionalzügen, Hochgeschwindigkeitszügen, Metros, Straßenbahnen und Lokomotiven
  • Wartungs-, Reparatur- und Overhaul-Verträgen (Maintenance, Refurbishment, Upgrades)
  • Signal- und Zugbeeinflussungssystemen, Leit- und Sicherungstechnik
  • Turnkey-Projekten inklusive Bahninfrastruktur, Energieversorgung und Depotlösungen
  • Digitalen Mobilitätsplattformen und Flottenmanagementsystemen
Alstom setzt auf eine projektgetriebene Auftragsfertigung mit hohem Auftragsbestand und mehrjähriger Visibilität. Ein wichtiger strategischer Hebel ist der zunehmende Anteil wiederkehrender Erlöse aus Service, Software und Life-Cycle-Management. Die Kundenbasis umfasst primär öffentliche Verkehrsunternehmen, Infrastrukturbetreiber sowie staatliche Auftraggeber und Konsortien, was zu einer hohen Abhängigkeit von Infrastrukturpolitik, Regulierung und Haushaltsbudgets führt.

Mission und strategische Ausrichtung

Die Mission von Alstom ist auf nachhaltige, sichere und effiziente Mobilität ausgerichtet. Das Unternehmen positioniert sich als Treiber der Verkehrswende und will den Anteil des Schienenverkehrs am weltweiten Personen- und Gütertransport erhöhen. Strategisch verfolgt Alstom mehrere Stoßrichtungen:
  • Förderung klimafreundlicher Mobilität durch Elektrifizierung, emissionsarme Antriebe und Energieeffizienz
  • Ausbau integrierter Mobilitätsplattformen, die Schiene mit anderen Verkehrsträgern verknüpfen
  • Stärkung des Servicegeschäfts zur Stabilisierung der Ertragsbasis
  • Breitere regionale Diversifikation mit Fokus auf Europa, Nordamerika, Asien-Pazifik und ausgewählte Wachstumsregionen
  • Technologische Führerschaft bei Signaltechnik, ETCS und digitalen Lösungen
Die Unternehmensmission kombiniert ökologische Ziele mit wirtschaftlicher Skalierung von Komplettlösungen für Bahnsysteme, um langfristige Partnerschaften mit öffentlichen Auftraggebern zu sichern.

Produkte und Dienstleistungen

Alstom bietet ein breites Portfolio von Schienenfahrzeugen, Systemen und Dienstleistungen entlang der Wertschöpfungskette des Bahnsektors. Zu den zentralen Produktkategorien gehören:
  • Regional- und Intercity-Züge für Nah- und Fernverkehr mit Fokus auf Energieeffizienz, Fahrgastkomfort und modularem Design
  • Hochgeschwindigkeitszüge für nationale und internationale Verbindungen, ausgelegt auf hohe Verfügbarkeit und niedrige Lebenszykluskosten
  • Metros und Stadtbahnen für urbane Verkehrssysteme mit hoher Taktfrequenz
  • Straßenbahnen und Light-Rail-Fahrzeuge für innerstädtische Netze
  • Lokomotiven für Güterverkehr und schwere Zugleistungen
Ergänzend dazu erbringt Alstom umfangreiche Dienstleistungen:
  • Instandhaltung, Full-Service-Wartung und Flottenmanagement
  • Modernisierung, Umbau und Verlängerung der Lebensdauer bestehender Flotten
  • Ersatzteile und technische Unterstützung
  • Schlüsselfertige Bahnsysteme inklusive Oberbau, Stromversorgung, Depots und Leitstellen
  • Signaltechnik, Zugbeeinflussung, ETCS-Lösungen und digitale Leit- und Sicherungssysteme
  • Softwarelösungen für Verkehrssteuerung, Kapazitätsplanung und predictive Maintenance
Diese Kombination aus Hardware, Systemintegration und Service stärkt die Kundenbindung und erhöht die Planungssicherheit über lange Vertragslaufzeiten.

Business Units und Segmentstruktur

Alstom strukturiert sein Geschäft nach Produktlinien und Regionen und bündelt die Aktivitäten typischerweise in den Bereichen Rolling Stock, Signalling, Services und Systems. Rolling Stock umfasst Entwicklung und Produktion von Schienenfahrzeugen aller Kategorien. Signalling verantwortet Leit- und Sicherungstechnik, Stellwerke, ETCS und digitale Zugsteuerung. Services bündelt Wartung, Ersatzteile, Modernisierung und langfristige Serviceverträge. Systems fokussiert sich auf schlüsselfertige Komplettlösungen inklusive Infrastruktur, Integration und Projektmanagement. Diese Segmentierung erlaubt eine differenzierte Steuerung von projektbasiertem Projektgeschäft und wiederkehrenden Serviceumsätzen und soll die Profitabilität über den gesamten Lebenszyklus von Bahnprojekten stabilisieren.

Unternehmensgeschichte

Alstom geht historisch auf französische Industrieunternehmen des frühen 20. Jahrhunderts zurück, die zunächst im Bereich Elektrotechnik und Energieanlagen tätig waren. Über Jahrzehnte entwickelte sich Alstom zu einem bedeutenden Mischkonzern mit Aktivitäten in Kraftwerkstechnik und Transport. Im Zuge der strategischen Fokussierung trennte sich das Unternehmen nach und nach von Energie- und Turbinenaktivitäten und konzentrierte sich schrittweise auf das Verkehrstechnikgeschäft. Die Bahntechniksparte wurde durch zahlreiche Akquisitionen, Kooperationen und Joint Ventures international ausgebaut. Ein zentraler Transformationsschritt war die Übernahme der Bahnsparte von Bombardier Transportation, die Alstom zu einem der größten Schienenfahrzeughersteller weltweit machte und das Portfolio sowie die geografische Abdeckung insbesondere in Europa und Nordamerika deutlich erweiterte. Gleichzeitig stand das Unternehmen wiederholt unter der Beobachtung von Wettbewerbs- und Kartellbehörden, was die strategische Ausrichtung und Transaktionsstruktur prägte. Insgesamt resultiert daraus ein integrierter, stark globalisierter Bahnkonzern mit komplexer industrieller Basis.

Alleinstellungsmerkmale und Burggräben

Alstom verfügt über mehrere strukturelle Wettbewerbsvorteile, die als Burggräben interpretiert werden können. Zentrale Elemente sind:
  • Skaleneffekte und globale Produktionsbasis: Ein dichtes Netzwerk an Fertigungs- und Servicewerken in Europa, Nordamerika, Asien und weiteren Regionen ermöglicht Kostendegression, Nähe zum Kunden und Anpassung an lokale regulatorische Anforderungen.
  • Umfangreicher Auftragsbestand: Langfristige Verträge mit öffentlichen Betreibern sichern hohe Visibilität und stärken die Verhandlungsmacht gegenüber Zulieferern.
  • Technologisches Know-how in Signaltechnik, ETCS, Energieeffizienz und Systemintegration schafft hohe Markteintrittsbarrieren.
  • Lebenszyklusorientiertes Angebot: Die Kombination aus Fahrzeuglieferung, Wartung, Modernisierung und digitalen Services führt zu engen Kundenbeziehungen und erschwert Anbieterwechsel.
  • Erfahrung mit komplexen Großprojekten wie Hochgeschwindigkeitskorridoren, Metronetzen und Turnkey-Systemen stärkt die Reputation gegenüber öffentlichen Auftraggebern.
Diese Faktoren bilden einen mehrschichtigen Moat aus technologischen, regulatorischen und kapazitätsbezogenen Eintrittsbarrieren. Gleichwohl bleibt der Wettbewerb im globalen Bahnmarkt intensiv und staatsnah geprägt.

Wettbewerber

Alstom agiert in einem oligopolistisch geprägten, doch zunehmend globalisierten Markt für Bahntechnik. Zu den wichtigsten Wettbewerbern zählen:
  • Siemens Mobility mit starker Position in Europa, Nordamerika und Asien, insbesondere bei Hochgeschwindigkeitszügen, Signaltechnik und Turnkey-Projekten
  • Staatlich geprägte oder staatsnahe Anbieter aus Asien, insbesondere große chinesische Bahntechnikunternehmen mit hoher Kostenskalierung und zunehmender Exportorientierung
  • Regionale Hersteller von Rollmaterial und Spezialfahrzeugen, die in Nischenmärkten oder einzelnen Ländern starke Positionen einnehmen
  • Technologieanbieter für Signaltechnik und digitale Mobilitätslösungen, die mit spezialisierten Software- und Automatisierungslösungen in den Markt drängen
Der Wettbewerb findet weniger über kurzfristige Preiskämpfe als über lange Ausschreibungsverfahren, Technologiepakete, Lokalisierungsversprechen, Servicekonzepte und Finanzierungslösungen statt. Dabei spielen nationale Industriepolitik, lokale Wertschöpfung und Compliance eine zentrale Rolle.

Management und Strategie

Das Management von Alstom verfolgt eine langfristig orientierte Industrialisierungs- und Integrationsstrategie. Schwerpunkte sind die konsistente Integration zugekaufter Aktivitäten, die Optimierung des Werksverbunds, die Senkung der Projekt- und Ausführungsrisiken sowie der Ausbau margenstärkerer Service- und Signalling-Geschäfte. Die Unternehmensführung betont Kostendisziplin, Cashflow-Orientierung und Risikomanagement bei der Angebots- und Projektsteuerung. Strategisch setzt das Management auf:
  • Fokussierung auf Kernkompetenzen in Schienenfahrzeugen, Signaltechnik, Services und Turnkey-Systemen
  • Standardisierung und Modularisierung der Fahrzeugplattformen zur Reduktion von Komplexität
  • Ausbau digitaler Lösungen, datengetriebener Services und Flottenanalytik
  • Stärkung der lokalen Präsenz in Schlüsselmärkten durch Joint Ventures und lokale Fertigung
  • Konsequente Umsetzung von Nachhaltigkeits- und ESG-Zielen im Produktportfolio und in der Lieferkette
Für konservative Anleger ist insbesondere relevant, wie konsequent das Management Projekt- und Integrationsrisiken adressiert, da Großprojekte und komplexe Ausschreibungen historisch wiederholt zu Belastungen führten.

Branchen- und Regionenanalyse

Alstom operiert in der globalen Bahn- und Verkehrstechnikindustrie, einem kapitalintensiven, regulierten und politisch beeinflussten Sektor. Treiber der Nachfrage sind Urbanisierung, Dekarbonisierung, Ausbau öffentlicher Verkehrsinfrastruktur, Kapazitätserweiterung bestehender Netze und der politische Wille, Verkehr von der Straße und aus der Luft auf die Schiene zu verlagern. Der europäische Markt ist durch hohe Sicherheitsstandards, dichte Netze und umfangreiche Modernisierungsbedarfe geprägt. In Nordamerika stehen Modernisierung von Pendlernetzen und selektiver Ausbau von Schienensystemen im Fokus. Asien-Pazifik verzeichnet dynamische Infrastrukturprogramme mit Schwerpunkten auf urbaner Mobilität und Hochgeschwindigkeitstrassen. In Schwellenländern hängt der Ausbau von makroökonomischer Stabilität, Finanzierungsmöglichkeiten und multilateraler Unterstützung ab. Insgesamt bleibt der Branchenzyklus langlaufend, mit hoher Planbarkeit, jedoch stark abhängig von öffentlichen Budgets, Förderprogrammen, regulatorischen Rahmenbedingungen und geopolitischen Entwicklungen.

Sonstige Besonderheiten und Nachhaltigkeitsaspekte

Alstom positioniert sich deutlich als Anbieter nachhaltiger Mobilitätslösungen und verweist auf die im Vergleich zu Individualverkehr und Luftverkehr geringeren Emissionen pro Personenkilometer. Besondere Schwerpunkte liegen auf energieeffizienten Antrieben, Rekuperation, Gewichtsreduktion, aerodynamischer Optimierung und alternativen Antriebstechnologien wie Batterietechnik und Wasserstoff-basierten Brennstoffzellenzügen, wo das Unternehmen Pilotprojekte und Serienlösungen verfolgt. Zudem arbeitet Alstom an digitalen Lösungen zur Optimierung von Fahrplänen, Auslastung und Energieverbrauch. ESG-Faktoren nehmen in der Unternehmenskommunikation breiten Raum ein, was für institutionelle und konservative Anleger mit Nachhaltigkeitsanforderungen von Interesse ist. Gleichzeitig erfordert die globale Präsenz ein stringentes Compliance- und Exportkontrollmanagement, da der Sektor historisch anfällig für regulatorische Themen, kartellrechtliche Verfahren und Vergabekontrollen war.

Chancen aus Sicht konservativer Anleger

Für risikoaverse, langfristig orientierte Anleger ergeben sich mehrere potenzielle Chancen. Erstens profitiert Alstom strukturell von globalen Trends wie Verkehrswende, Dekarbonisierung und Urbanisierung, die den Ausbau von Schieneninfrastruktur politisch und gesellschaftlich unterstützen. Zweitens bietet das hohe Gewicht wiederkehrender Service- und Wartungsverträge eine erhöhte Visibilität der Ertragsströme über viele Jahre. Drittens verfügt das Unternehmen über einen diversifizierten regionalen Footprint und ein breites Produkt- und Technologieportfolio, das Abhängigkeiten von einzelnen Projekten oder Segmenten reduziert. Viertens können Skaleneffekte im Einkauf, in der Produktion und in der Entwicklung, insbesondere nach Integration größerer Zukäufe, mittelfristig Effizienzgewinne und Margenverbesserungen ermöglichen. Fünftens erhöht die starke Position in Signaltechnik, ETCS und digitalen Lösungen die strategische Relevanz gegenüber Infrastrukturbetreibern und schafft Ansatzpunkte für zusätzliche wertschöpfende Services.

Risiken und zentrale Unsicherheitsfaktoren

Gleichzeitig ist ein Investment in Alstom mit spezifischen Risiken verbunden, die konservative Anleger sorgfältig abwägen sollten. Zu den wesentlichen Risikofaktoren zählen:
  • Projekt- und Ausführungsrisiken: Komplexe, mehrjährige Bahnprojekte bergen Risiken in Bezug auf Kostenüberschreitungen, Verzögerungen, Vertragsstrafen und Nachverhandlungen.
  • Integrationsrisiken nach größeren Akquisitionen, etwa bei der Harmonisierung von Plattformen, IT-Systemen, Unternehmenskulturen und Lieferketten.
  • Regulatorische und politische Abhängigkeit: Öffentliche Haushalte, Förderprogramme, Vergaberegeln und Industriepolitik beeinflussen Ausschreibungsvolumen und Margen.
  • Wettbewerbsdruck durch global agierende Hersteller und kostengünstige Anbieter aus Asien, die auf internationalen Märkten zunehmend aktiv werden.
  • Lieferketten- und Beschaffungsrisiken bei zentralen Komponenten wie Elektronik, Stahl, Antriebstechnik und Signaltechnik, die Terminpläne und Kostenstruktur beeinflussen können.
  • Währungs- und Länderrisiken aufgrund der breiten geografischen Aufstellung und der Projektabwicklung in unterschiedlichen Währungsräumen.
Darüber hinaus besteht ein generelles Technologierisiko, da sich Standards in der Signaltechnik, Digitalisierung und Antriebstechnologie weiterentwickeln und kontinuierlich hohe F&E-Investitionen erforderlich machen. Für konservative Anleger erscheint daher insbesondere die Stabilität des Auftragsbestands, die Qualität des Projektmanagements und die Fähigkeit zur Risikosteuerung entscheidend, ohne dass daraus eine Anlageempfehlung abgeleitet werden soll.
Hinweis

Stammdaten

Marktkapitalisierung 11,46 Mrd. €
Aktienanzahl 462,03 Mio.
Streubesitz 31,27%
Währung EUR
Land Frankreich
Sektor Industrie
Branche Straßen- u. Schienenverkehr
Aktientyp Stammaktie

Aktionärsstruktur

+68,73% Weitere
+31,27% Streubesitz

Community-Beiträge zu Alstom SA

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Highländer49
Alstom
Die Aktien von Alstom sind am Dienstag nach einer skeptischen Analyse von Kepler Cheuvreux unter die 21-Tage-Linie gerutscht. Die Papiere des Industriekonzerns verloren bis zu 2,7 Prozent auf 25,68 Euro. Anfang Januar hatten sie mit gut 27 Euro noch einen Höchststand seit Sommer 2023 erreicht. Kepler-Branchenexperte William Mackie stufte sie nun bei einem reduzierten Kursziel von 25 Euro auf "Reduce" ab. Nach dem Anstieg der Auftragseingänge betont er Umsetzungsrisiken bei den Projekten der Franzosen. Zudem monierte er den unsicheren Barmittelumschlag aus den Gewinnen. Alstom stünde ein Jahr strategischer Anpassungen mit neuem Konzernchef bevor. Auch Siemens (Siemens Aktie) stufte Mackie auf "Reduce" ab. Die Aktien der Münchner reagierten allerdings kaum. Dagegen legten ABB nach einer Kaufempfehlung zu. Quelle: dpa-AFX
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tiffany123
Alstom
30. Juli 2025 – Alstom, weltweit führend im Bereich intelligenter und nachhaltiger Mobilität, wird SYTRAL Mobilités mit 26 automatischen U-Bahnen der neuen Generation im Wert von 145 Millionen Euro beliefern und die Systeme und die Automatisierung auf der Linie D der Metro von Lyon für 158 Millionen Euro aufrüsten. Eine neue Phase für diese historische Linie, die am stärksten frequentierte im U-Bahn-Netz von Lyon, als Teil eines Gesamtplans zur Modernisierung des Netzes. Ein weiterer Grund für mich, bei Alstom investiert zu bleiben...
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tiffany123
Reuters
meldet: 4. Juli (Reuters) - Der französische Konzern Alstom (AUCH. PA), hat von der New York Metropolitan Transportation Authority (MTA) einen Auftrag im Wert von 2 Milliarden Euro (2,4 Milliarden US-Dollar) zur Lieferung von M-9A-Triebwagen für die Long Island Rail Road und die Metro-North Railroad erhalten, teilte der Zughersteller am Freitag mit. Der Vertrag, der von MTA im Juni bekannt gegeben wurde, wird im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2025/26 verbucht, teilte Alstom mit. Der Vertrag, der von MTA im Juni bekannt gegeben wurde, wird im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2025/26 verbucht, teilte Alstom mit. MTA teilte letzten Monat mit, dass Pilottriebwagen von Alstom im Jahr 2029 ausgeliefert werden und 2030 in den Personenverkehr auf der Long Island Rail Road aufgenommen werden. Alle 316 Waggons, die Teil dieses Auftrags seien, sollten bis 2032 ausgeliefert werden, hieß es weiter. Darunter sind 160 Wagen für die Long Island Rail Road und 156 für die Metro-North Railroad. Der Vorsitzende und CEO von MTA, Janno Lieber, sagte im Juni, dass der Deal ein früher Schritt im Plan der Agentur sei, fast 2.000 Waggons als Teil ihres 10,9 Milliarden US-Dollar schweren Kapitalplans zu kaufen. Naja...
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tiffany123
Zahlen + neuer CEO
Im Geschäftsjahr 2024/25 steigerte Alstom den Umsatz auf 18,5 Milliarden EUR – ein organisches Wachstum von 6,6%. Der Auftragseingang lag mit 19,8 Milliarden EUR sogar noch höher, was zu einem positiven Book-to-Bill-Verhältnis von 1,1 führte. Der Auftragsbestand kletterte auf satte 95 Milliarden EUR – eine solide Basis für die kommenden Jahre. Beim operativen Ergebnis legte Alstom ebenfalls zu: Der bereinigte EBIT stieg um 18% auf 1,18 Milliarden EUR. Unterm Strich bleibt ein bereinigter Nettogewinn von 498 Millionen EUR – ein Sprung von mehr als 1.000% gegenüber dem Vorjahr. Der freie Cashflow kehrte mit 502 Millionen EUR deutlich ins Plus zurück. Auch die Schuldenlast wurde massiv reduziert – von 2,99 Milliarden EUR auf 434 Millionen EUR. Trotz des Führungswechsels bleibt die strategische Marschrichtung klar: Alstom will weiter wachsen – mit Schwerpunkten auf Service, Digitalisierung und emissionsarme Mobilitätslösungen. Für das laufende Jahr erwartet der Konzern ein Umsatzplus von 3–5% und einen freien Cashflow von bis zu 400 Millionen EUR. Dass der Rücktritt des CEOs so frühzeitig kommuniziert wird, spricht für einen geordneten Übergang – und dürfte das Vertrauen am Kapitalmarkt stärken. Ob die Aktie ebenfalls Fahrt aufnimmt, hängt nun auch davon ab, wer Poupart-Lafarge nachfolgt. Da bleib ich weiter investiert...
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Häufig gestellte Fragen zur Alstom Aktie und zum Alstom Kurs

Der aktuelle Kurs der Alstom Aktie liegt bei 29,13 €.

Für 1.000€ kann man sich 34,33 Alstom Aktien kaufen.

Das Tickersymbol der Alstom Aktie lautet AOMFF.

Die 1 Monats-Performance der Alstom Aktie beträgt aktuell 9,10%.

Die 1 Jahres-Performance der Alstom Aktie beträgt aktuell 44,57%.

Der Aktienkurs der Alstom Aktie liegt aktuell bei 29,13 EUR. In den letzten 30 Tagen hat die Aktie eine Performance von 9,10% erzielt.
Auf 3 Monate gesehen weist die Aktie von Alstom eine Wertentwicklung von 25,94% aus und über 6 Monate sind es 36,38%.

Das 52-Wochen-Hoch der Alstom Aktie liegt bei 30,06 €.

Das 52-Wochen-Tief der Alstom Aktie liegt bei 15,93 €.

Das Allzeithoch von Alstom liegt bei 49,41 €.

Das Allzeittief von Alstom liegt bei 10,68 €.

Die Volatilität der Alstom Aktie liegt derzeit bei 40,66%. Diese Kennzahl zeigt, wie stark der Kurs von Alstom in letzter Zeit schwankte.

Das aktuelle durchschnittliche Kursziel liegt bei 23,61 €. Verglichen mit dem aktuellen Kurs bedeutet dies einen Unterschied von -18,77%.

Die aktuelle durchschnittliche Prognose von Analysten liegt bei 23,61 €. Verglichen mit dem aktuellen Kurs bedeutet dies einen Unterschied von -18,77%.

Analysten haben ein Kursziel für 2027 abgegeben. Das durchschnittliche Alstom Kursziel beträgt 23,61 €. Das ist -18,77% niedriger als der aktuelle Aktienkurs. Die Analysten empfehlen Alstom 3 x zum Kauf, 2 x zum Halten und 2 x zum Verkauf.

Analysten haben ein Kursziel 2027 abgegeben. Das durchschnittliche Alstom Kursziel beträgt 23,61 €. Das ist -18,77% niedriger als der aktuelle Aktienkurs. Die Analysten empfehlen Alstom 3 x zum Kauf, 2 x zum Halten und 2 x zum Verkauf.

Analysten haben ein Kursziel für 2027 abgegeben. Laut Analysten liegt das durchschnittliche Kursziel bei 23,61 €. Dieser Wert liegt unter dem aktuellen Kurs. Analysten erwarten somit kein weiteres Potenzial.

Laut aktuellen Analystenschätzungen liegt das durchschnittliche Kursziel für die Alstom Aktie bei 23,61 €. Viele Analysten sehen damit Potenzial nach unten bei der Alstom Aktie.

Die Marktkapitalisierung beträgt 11,46 Mrd. €

Insgesamt sind 465,2 Mio Alstom Aktien im Umlauf.

Am 07.07.2008 gab es einen Split im Verhältnis 1:2.

Am 07.07.2008 gab es einen Split im Verhältnis 1:2.

Laut money:care Nachhaltigkeitsscore liegt die Nachhaltigkeit von Alstom bei 61%. Erfahre hier mehr

Alstom hat seinen Hauptsitz in Frankreich.

Alstom gehört zum Sektor Straßen- u. Schienenverkehr.

Das KGV der Alstom Aktie beträgt 63,84.

Der Jahresumsatz des Geschäftsjahres 2024 von Alstom betrug 18,49 Mrd €.

Die nächsten Termine von Alstom sind:
  • 31.03.2026 - Quartalsmitteilung

Ja, Alstom zahlt Dividenden. Zuletzt wurde am 17.07.2023 eine Dividende in Höhe von 0,25 € gezahlt.

Zuletzt hat Alstom am 17.07.2023 eine Dividende in Höhe von 0,25 € gezahlt.
Dies entspricht einer Dividendenrendite von 0,86%. Die Dividende wird jährlich gezahlt.

Die letzte Dividende von Alstom wurde am 17.07.2023 in Höhe von 0,25 € je Aktie ausgeschüttet.
Das ergibt, basierend auf dem aktuellen Kurs, eine Dividendenrendite von 0,86%.

Die Dividende wird jährlich gezahlt.

Der letzte Zahltag der Dividende war am 17.07.2023. Es wurde eine Dividende in Höhe von 0,25 € gezahlt.

Um eine Dividende ausgezahlt zu bekommen, muss man die Aktie am Ex-Tag (Ex-Date) im Depot haben.