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Aktien Asien: Überwiegend Verluste

TOKIO/SHANGHAI/HONGKONG/SYDNEY (dpa-AFX) - Die wichtigsten Aktienmärkte in Fernost haben am Freitag überwiegend nachgegeben. Marktteilnehmer verwiesen auf negative Signale aus den USA. US-Präsident Donald Trump will seinen Wunschkandidaten für die Nachfolge des US-Notenbankchefs Jerome Powell schon an diesem Freitag bekanntgeben.

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"Im Vorfeld der Ernennung sickerte gestern bereits ein Name durch, der bereits auch schon in den vergangenen Wochen als einer der Top-Favorit galt: Kevin Warsh", so Volkswirt Thomas Gitzel von der VP Bank. Warsh gelte als sogenannter Falke, also als Anhänger einer eher restriktiven Geldpolitik. Die Börsen reduzierten daher die Hoffnungen auf eine lockere Geldpolitik, so Marktteilnehmer. Auch der Rückgang des Goldpreises und die Gewinne des Dollar (Dollarkurs) deuteten in diese Richtung.

Vergleichsweise gut hielten sich japanische Aktien mit leichten Verlusten. Die Marktstrategen der Deutschen Bank verwiesen auf die abgeschwächte Inflation im Großraum Tokio. Dies nehme Druck von der Notenbank, die Zinsen zu erhöhen. Der Leitindex Nikkei 225 schloss 0,1 Prozent tiefer bei 53.3322,85 Zählern. Auf Wochensicht lag er leicht im Minus.

Positiv ragte die südkoreanische Börse hervor, die wenig verändert tendierte. Die Marktstrategen der Deutschen Bank verwiese auf stabile Halbleiterwerte.

An den chinesischen Börsen ging es dagegen etwas stärker nach unten. Der CSI-300-Index der chinesischen Festlandbörsen sank um ein Prozent auf 4.706,34 Punkte, während der Hang-Seng-Index der Sonderverwaltungszone Hongkong um rund zwei Prozent auf 27.415,70 Punkte fiel. Auf Wochensicht lag der Index trotz der Verluste im Plus. Seit Jahresbeginn hat der Hang-Seng ebenfalls deutlich zugelegt.

Die australische Börse schloss ebenfalls tiefer. Der S&P/ASX 200 sank um 0,65 Prozent auf 8.869,15 Punkte./mf/jha/

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