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Aktien Asien/Pazifik: Verluste wegen US-Handelspolitik und Nvidia-Einbruch

TOKIO/HONGKONG/SHANGHAI/SYDNEY (dpa-AFX) - Die asiatischen Börsen haben am Freitag deutlich verloren. Sie folgten damit den Vorgaben der Wall Street. Zudem belasteten zunehmende Spannungen wegen der US-Zollpolitik. Auch auf Wochensicht lagen die Märkte der Region Asien-Pazifik im Minus.

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US-Präsident Donald Trump hatte eine Verdoppelung der bereits geltenden Zölle gegen chinesische Waren angekündigt. Mit der Erhöhung würden die Aufschläge ab dem kommenden Dienstag dann 20 Prozent betragen. China drohte mit Gegenreaktionen. Wenn die USA auf ihrem Willen beharren wollten, werde die Volksrepublik alle notwendigen Gegenmaßnahmen ergreifen, um ihre Rechte und Interessen zu verteidigen, sagte ein Sprecher des Handelsministeriums in Peking.

"Die US-Außenhandelspolitik gestaltet sich zunehmend unberechenbarer und das macht den Investoren das Leben schwer", merkte Marktexperte Andreas Lipkow an. "Natürlich sind die Marktteilnehmer über die Höhe der zusätzlichen Strafzölle auf chinesische Produkte überrascht, doch viel schwerwiegender ist die Art und Weise dieser Strafzollkampagne seitens der USA."

Chinesische Aktien reagierten verschnupft. Der Hang Seng der Sonderverwaltungszone Hongkong gab im späten Handel um 3,65 Prozent auf 22.852,27 Punkte nach, wobei auch die Schwäche der US-Technologiewerte den technologielastigen Index belastete. Der mit den wichtigsten chinesischen Festlandwerten bestückte CSI 300 verlor zuletzt 1,97 Prozent auf 3.890,05 Punkte.

Auch japanische Aktien standen unter Druck. Der Nikkei 225 schloss 2,88 Prozent tiefer mit 37.155,50 Punkten. Besonders exportorientierte Sektoren wie Autos und Elektronik zeigten sich wegen der US-Zollpolitik schwach. Der Kurseinbruch der Nvidia-Aktie belastete unterdessen die Bereiche Halbleiter und Künstliche Intelligenz. Auf Monatssicht verzeichneten japanische Aktie die schwächste Entwicklung seit 2022.

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Günstige Inflationszahlen verblassten vor diesem Hintergrund. Die Teuerung im Großraum Tokio hatte sich stärker als erwartet abgeschwächt. Im Februar legten die Verbraucherpreise in der Hauptstadt ohne Frischwaren im Jahresvergleich um 2,2 Prozent zu. Zu Beginn des Jahres war die Teuerung noch den dritten Monat in Folge gestiegen und hatte im Januar bei 2,5 Prozent die höchste Jahresrate seit Februar 2024 erreicht.

Auch australische Aktien vermochten sich der Marktschwäche nicht zu entziehen, hielten sich allerdings etwas besser. Der Leitindex S&P/ASX 200 sank um 1,16 Prozent auf 8.172,35 Punkte./mf/stk

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