Aktien Asien: Moderate Gewinne dominieren im Kielwasser der US-Börsenrekorde

dpa-AFX  | 
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TOKIO/HONGKONG/SHANGHAI/SYDNEY (dpa-AFX) - Fortschritte bei der Beilegung der Handelsstreitigkeiten zwischen den USA und anderen Ländern haben Asiens Handelsplätze am Montag überwiegend gestützt. Sie folgten damit der freundlichen Entwicklung an den US-Börsen, wo sich die Anleger am Freitag über neue Rekorde gefreut hatten.

Diese sorgten am Markt für gute Stimmung, kommentierte Joshua Crabb, Leiter des Bereichs Asia Pacific Equities bei Robeco, auf Bloomberg TV. Angesichts der hohen Bewertungen, der weiter bestehenden geopolitischen Probleme sowie der laufenden Zollverhandlungen mahnte er indes zur Vorsicht.

Der japanische Leitindex Nikkei 225 schloss mit einem Plus von 0,84 Prozent auf 40.487,39 Punkte. Er hatte bereits vor dem Wochenende dank erfreulicher Inflationsdaten den höchsten Stand seit fast einem Jahr erreicht.

Am Montag wurden zudem Industrieproduktionsdaten für den Mai veröffentlicht, die wegen der Auswirkungen der US-Zölle die Erwartungen verfehlten. Dass US-Präsident Donald Trump fehlende Fortschritte in den Handelsgesprächen beider Länder monierte und erwägt, die 25-prozentigen Zölle auf japanische Fahrzeuge beizubehalten, lastete etwas auf der Branche.

In Sydney verabschiedete sich der S&P/ASX 200 0,33 Prozent höher mit 8.542,30 Punkten aus dem Handel.

Werte aus dem Artikel:
Hang Seng 22.870,08 +0,77%
Nikkei 225 69.588,7 -2,13%
S&P/ASX 200 PR 8.685,46 +1,02%

Für den CSI-300-Index , der die wichtigsten Aktien der chinesischen Festlandsbörsen enthält, ging es um 0,44 Prozent auf 3.939,17 Punkte bergauf. Dagegen sank der Hang-Seng -Index der chinesischen Sonderverwaltungszone Hongkong um 0,28 Prozent auf 24.217,35 Punkte.

Zu Wochenbeginn wurde bekannt, dass sich die Stimmung in den großen und staatlich dominierten chinesischen Industriebetrieben im Juni wegen der Entspannung im Handelskonflikt zwischen China und den Vereinigten Staaten etwas aufgehellt hat - und das stärker als erwartet. Allerdings blieb der Einkaufsmanagerindex unter der sogenannten Expansionsschwelle von 50 Punkten. Werte unter dieser Marke deuten auf rückläufige Geschäfte hin./gl/mis


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