SEOUL/TOKIO/HONGKONG/SHANGHAI (dpa-AFX) - Die wichtigsten Aktienmärkte in Fernost haben am Mittwoch uneinheitlich tendiert, wobei die Verlierer in der Überzahl waren. Während sich die Korrektur in Südkorea fortsetzte, hielten sich die chinesischen Börsen gut.
Für dich zusammengefasst:
Die wichtigsten Aktienmärkte in Fernost waren uneinheitlich.
Südkorea erlebte eine Korrektur mit über fünf Prozent Verlust.
Der Hang-Seng-Index in Hongkong stieg um 3,4 Prozent.
Die Marktstrategen der Deutschen Bank verwiesen auf das erneute Aufflammen des Iran-Konflikts. Nach Attacken auf mehrere Tanker in der Straße von Hormus hatte das US-Militär Ziele im Iran angegriffen. Hinzu kamen schwache Vorgaben aus den USA. Der Philadelphia Semiconductor Index habe nahezu den tiefsten Stand seit einem Monat markiert und seit dem Hoch Mitte Juni über 15 Prozent verloren, so die Marktstrategen der Deutschen Bank.
Das hinterließ Spuren an den technologielastigeren und von der Ölpreisentwicklung abhängigen Märkten. Der südkoreanische Leitindex Kospi verlor über fünf Prozent und hat damit seit den Jahreshochs knapp 20 Prozent eingebüßt. Auch am japanischen Aktienmarkt ging es weiter nach unten. Der Nikkei 225 schloss 2,1 Prozent tiefer mit 66.819 Punkten.
Besser hielten sich die chinesischen Börsen. Während der CSI-300-Index mit den wichtigsten Werten an den chinesischen Festlandsbörsen leicht um 0,3 Prozent sank, stemmte sich der der Hang-Seng-Index der Sonderverwaltungszone Hongkong mit 3,4 Prozent Gewinn gegen den Trend. Er profitierte damit von den Gewinnen der Internetaktien. Die Aktien von Alibaba legten einen Kurssprung hin. Auch Halbleiterwerte waren gefragt. Marktteilnehmer verwiesen auf das Nachholpotenzial und die im internationalen Vergleich günstigere Bewertung des Technologiesektors, was bei Fonds zu Umschichtungen in chinesische Aktien führe.
Erneut unauffällig und vergleichsweise stabil präsentierten sich australische Aktien. Der Leitindex S&P ASX 200 sank um 0,21 Prozent auf 8.785,10 Punkte./mf/mis
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